Einfache Soundeffekte mit Buzzer

Gast #6399467
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Hallöle,
ich habe hier einen kleinen µC und einen passiven Piezo-Buzzer. Indem 
ich eine PWM erzeuge, kann ich den Buzzer zum piepsen bringen. Durch 
eine Änderung der PWM-Frequenz lässt sich dann entsprechend die Tonhöhe 
variieren.

Soweit so gut.

Wäre es auch möglich, auf diese Weise einfache Soundeffekte zu erzeugen? 
Z.B. ein "Klick" oder "Klack" (ich nehme mal an ihr könnte euch 
vorstellen, was ich meine).

Oder muss man dafür tatsächlich aufwändig WAVs von einer SD-Karte 
parsen?
Gast #6399728
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Quasimodo schrieb:

> Was bräuchte es denn, um auch komplexere Geräusche zu erzeugen? Wie
> haben das alte Hardware-Schätzchen, wie z.B. ein GameBoy gemacht?

Der Apple II hatte einen Lautsprecher am Ausgang eines Flipflops. "STA 
$C030" und es macht klick, nochmal "STA $C030" macht klack. Schnelles 
Klicklack gibt einen Ton. Damit haben die Leute jahrelang Spiele mit den 
tollsten Soundeffekten realisiert. Sogar Sprachausgabe ("Sssseedragon", 
"Heil -- Ausswaiss").

Da bist Du mit Deiner PWM in einer deutlich komfortableren Situation. 
Die macht beide Flanken automatisch und Du musst nur die Tonhöhe 
vorgeben. Bzw diese regelmäßig ändern.
Gast #6399763
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Quasimodo schrieb:
> Wäre es auch möglich, auf diese Weise einfache Soundeffekte zu erzeugen?
> Z.B. ein "Klick" oder "Klack" (ich nehme mal an ihr könnte euch
> vorstellen, was ich meine).

Wege Klick-Klack guck mal in 
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%203.pdf 
Kapitel 5. Da habe ich allerdings einen etwas größeren Lautsprecher 
verwendet. Ob der Effekt bei deinem auch gut klingt, musst du selber 
ausprobieren.
Gast #6399943
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Quasimodo schrieb:

> Wäre es auch möglich, auf diese Weise einfache Soundeffekte zu erzeugen?

Ja, nicht nur einfache, sondern sogar ziemlich komplexe, z.B. Glocken.

Siehe z.B.:

Beitrag "Westminster Soundgenerator mit ATtiny85"

> Oder muss man dafür tatsächlich aufwändig WAVs von einer SD-Karte
> parsen?

Das ist NICHT wirklich aufwendig, sondern sowohl programmiertechnisch 
bezüglich der Wiedergabe als auch von der Aufbereitung der Töne her der 
deutlich einfachere Weg. Blöd ist halt nur, dass man eine SD-Karte dafür 
braucht, aber die kosten ja kaum noch was.

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