Rückenschmerzen nach SMD Löten

OP #5647009
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Mich plagen derzeit heftige Rückenschmerzen. Nicht grad so, dass ich zum 
Arzt müsste, aber schon da.

Ich habe die letzten zwei Wochen SMD mit Rastermass 0.5 gelötet, meine 
Körperhaltung spricht dabei Bände. Es geht nur wenn ich zwischen Auge 
und Bauteil ca. 20-30cm Abstand einhalte, plus halt dazwischen das 
übliche Werkzeug, Lupe, Mikroskop und so. Meine Haltung ist dabei sehr 
verkrampft und stark gekrümmt.

Halbwegs normale Arbeiten gehen mit geraden Rücken, aber nicht SMD. Ich 
wollte mal hier in die Runde fragen, ob jemand das Problem kennt, und 
evtl. eine Lösung hat. Ich wüsste nicht ob ich das mit einem Stehtisch 
hinbekommen würde.
Gast #5647026
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Wie wäre es mit einem anständigen Mikroskop? Da hat man auch eine 
aufrechte Haltung beim arbeiten. Mit ordentlich Arbeitsabstand zur Linse 
ist löten etc. gar kein Problem.

Ansonsten hilft nur auf THT wechseln =P
#5647033
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Bei uns ist der Löttisch um einiges höher. Wie beim Goldschmied oder 
Uhrmacher. So sitzt man aufrecht und hat dennoch die Bauteile "vor der 
Nase".

Ich empfehle dir aber zum "Löten" von SMD einfach eine Schablone und 
Paste. Das Setzen von Hand geht damit schneller. Heißluft oder Lötofen 
und fertig das Ganze.
Gast #5647037
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> Halbwegs normale Arbeiten gehen mit geraden Rücken, aber nicht SMD. Ich
> wollte mal hier in die Runde fragen, ob jemand das Problem kennt, und
> evtl. eine Lösung hat.

Ein Mantis kaufen. Dann kuckt man gerade nach vorne und hat diese 
Probleme nicht.

Olaf
Gast #5647051
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Philipp G. schrieb:
> Halbwegs normale Arbeiten gehen mit geraden Rücken, aber nicht SMD. Ich
> wollte mal hier in die Runde fragen, ob jemand das Problem kennt, und
> evtl. eine Lösung hat. Ich wüsste nicht ob ich das mit einem Stehtisch
> hinbekommen würde.

Stell die Sitzhöhe an deinem Stuhl richtig ein und mach alle 30 min 
leichte Streckübungen. Höhe der Tischplatte wäre auch auch zu 
überprüfen.
Gast #5647060
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Alex W. schrieb:
> Bei uns ist der Löttisch um einiges höher.

Mein Löttisch ist 87cm hoch und der Bürostuhl mit der Gasdruckfeder ist 
auch auf der niedrigsten Stellung. Übertrieben gesehen, liegen die 
Unterschenkel jetzt fast auf dem Fußboden.

Der Computertisch dagegen ist nur 78cm hoch und der Stuhl auf der 
höchsten Stellung.

An beiden Betätigungsfeldern habe ich jetzt keine Rückenschmerzen mehr!
Gast #5647721
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Jack schrieb:
> Je früher da ein Orthopäde ran kommt, desto
> besser.

Der kann einen Bandscheibenvorfall auch nicht verhindern.
Man muss eben seinen Arbeitsplatz ergonomisch optimieren.

https://www.google.com/search?q=ergonomisch&ie=utf-8&oe=utf-8

Die Leiterplatte sollte eine Neigung zum Stuhl von 15° -max. 30°
haben. Hier ein Beispiel. Für den Hobby-Bereich gibts erschwinglichere
Lösungen.

https://de.rs-online.com/web/p/leiterplatten-bestuckungsrahmen-und-halter/0608648/

Als Stuhl sollte man einen Sattelhocker oder

https://www.google.com/search?biw=1024&bih=638&tbm=isch&sa=1&ei=diQIXPOxLsWdsAfipIeIDQ&q=sattelhocker&oq=sattelhocker&gs_l=img.12..0l5j0i10j0l2j0i5i30j0i24.5377.5377..8301...0.0..0.112.112.0j1......0....1..gws-wiz-img.QihG9v7ZqFw

Capisco-Stuhl in Erwägung ziehen.

https://www.google.com/search?biw=1024&bih=638&tbm=isch&sa=1&ei=giQIXL7hH5HmsAfzzqpI&q=Capisco+stuhl&oq=Capisco+stuhl&gs_l=img.3..0j0i5i30j0i24l4.58735.66307..67589...0.0..0.164.1984.3j14......0....1j2..gws-wiz-img.....0..0i67j0i10j0i30j0i8i30.OiA5hfLKXNQ

Ein großer Gymnastikball wäre auch eine Überlegung wert.

Ein Mikroskop, auch ein Mantis wurde ja schon erwähnt, sind aber teuer.

Ein digitales Mikroskop, sofern man das richtige Modell findet,
könnte hier die Ergonomie verbessern. Gibts schon für unter 30 Euro.


https://www.google.com/search?biw=1024&bih=638&tbm=isch&sa=1&ei=zSQIXMf2MYL1kwWxnbiYAQ&q=Digitalmikroskop&oq=Digitalmikroskop&gs_l=img.3..0l4j0i24l2j0i10i24l3j0i24.214743.224100..228446...0.0..0.134.2303.22j6......0....1..gws-wiz-img.....0..0i5i30j0i30j0i8i30j0i67.wB4Pm1hA29c

Über das Für und Wieder wurde auch schon diskutiert.

Beitrag "Stereo-Mikroskop für Gelegenheits-SMD-Schrauber"
Gast #5647725
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Gast #5647772
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Irgendein Stuhl ist auch nicht ideal, da
1. statische Aufladung zum großen Teil über den Stuhl entsteht
2. nicht jeder Stuhl zu jedem Menschen passt
Deshalb ist bei Neubeschaffung eine Teststellung Gold wert. Eine 
Bestellung NUR nach Katalog geht oft schief.
Gast #5647799
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Am Besten ist die Stehposition, zumindest orthopädisch betrachtet,
weil viele Muskeln entspannt und die Wirbel entlastet sind.

Ein Stehpult ist da eine Lösung, die aber auch Nachteile
(größerer Energieverbrauch) hat.

https://www.google.de/search?hl=de&biw=1143&bih=712&tbm=isch&sa=1&ei=szQIXODkCcLykwX_wJa4AQ&q=stehpult+schreibtisch&oq=stehpult+schreibtisch&gs_l=img.3..0l2j0i8i30l3.12974.16905..17494...0.0..0.441.2062.0j12j4-1......0....1..gws-wiz-img.......0i67j0i24.pinrNqIqNvI

Letztendlich sollte man dem Körper bei stundenlangen Arbeiten
auch mal Abwechslung und Entspannung, sprich Bewegung gönnen,
um Schäden zu vermeiden.
Beitrag #5647833 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5647898
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Philipp G. schrieb:
> Ich kann unter dem Mikro nicht löten, nur kontrollieren. Zum Löten nur
> mit Lupe.

Hast du denn ein echtes Stereomikroskop? Damit komme ich sehr gut 
zurecht! Die Sitzposition ist auch noch nicht optimal, aber deutlich 
besser als wenn ich über der Lupe hänge. Ich denke du solltest dem noch 
eine Chance geben. Es erfordert etwas Überwindung, nach vorne zu schauen 
und nach unten zu arbeiten. Das Körpergefühl sagt man arbeitet blind, 
aber man sieht trotzdem alles. Nicht verrückt machen lassen, Mikroskop 
gut (scharf & Augenabstand) einstellen und los.
Gast #5648004
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Philipp G. schrieb:
> Mich plagen derzeit heftige Rückenschmerzen. Nicht grad so, dass ich zum
> Arzt müsste, aber schon da.

Der Arzt wird kaum helfen. Die in der Regel wirksame Therapie - Aufbau 
der Rückenmuskulatur durch gezieltes Training - sorgt dafür das er seine 
Kundschaft verliert.

Bei mir haben 4 Jahre Kieser Training alle Probleme beseitigt (2x20min 
pro Woche)  das ist 10 Jahre her und ich zehre noch heute davon.
Gast #5648127
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Philipp G. schrieb:
> Ich kann unter dem Mikro nicht löten, nur kontrollieren. Zum Löten nur
> mit Lupe.

Dann solltest du das lernen! Habe knapp zwei Jahre beruflich "von Hand" 
so ziemlich das Meiste gelötet, was an Bauteilen auf den Boards war. 
(Reparatur) Von 0402 bis fetten Drosseln mit sicherlich mehreren 100Gr. 
Irgendwann kam dann auch das Mikroskop dazu und nach einer 
Eingewöhnungsphase war das nicht mehr wegzudenken.
Durch angestrengtes Sehen (ohne Mikroskop kleine Bauteile) verkrampfst 
du unbewusst. Ergonomie wurde bereits genannt.

BTW: Bei den meisten Rückenproblemen bist du mit der Schulmedizin an der 
falschen Adresse.
OP #5648796
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Andre schrieb:
> Hast du denn ein echtes Stereomikroskop? Damit komme ich sehr gut
> zurecht! Die Sitzposition ist auch noch nicht optimal, aber deutlich
> besser als wenn ich über der Lupe hänge. Ich denke du solltest dem noch
> eine Chance geben. Es erfordert etwas Überwindung, nach vorne zu schauen
> und nach unten zu arbeiten. Das Körpergefühl sagt man arbeitet blind,
> aber man sieht trotzdem alles. Nicht verrückt machen lassen, Mikroskop
> gut (scharf & Augenabstand) einstellen und los.

Ich habe so ein Andonstar 300 USB Mikroskop. Löten kann ich damit nicht 
weil es nervt ständig mit dem Kolben irgendwo hängen zu bleiben. Was 
kostet denn so ein Mantis? Preis auf Anfrage klingt so nach >5K.

Cerberus schrieb:
> Ein Stehpult ist da eine Lösung, die aber auch Nachteile
> (größerer Energieverbrauch) hat.

Warum ist der Energieverbrauch in grosser Höhe beim SMD Löten grösser? 
Hat das was mit dem Luftdruck zu tun? ;)

Cerberus schrieb:
> Der kann einen Bandscheibenvorfall auch nicht verhindern.
> Man muss eben seinen Arbeitsplatz ergonomisch optimieren.

Mein 'Arbeitsplatz' ist ein Pult und ein Bürostuhl Marke Ikea. Also 
alles andere als ideal. Wenn ich aufrecht sitze liegen die Ellbogen plan 
auf dem Pult auf. Aber zum Löten ist das nunmal nix.

Ich glaube ich hatte sowas wie einen Hexenschuss. Ist heute wieder 
besser. Nochmal brauche ich das aber nicht. Kupplung drücken im Auto hat 
sich angefühlt als würde mir jemand die Wirbel rausreissen.
#5648836
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Philipp G. schrieb:
> Löten kann ich damit nicht
> weil es nervt ständig mit dem Kolben irgendwo hängen zu bleiben.

Ich hab einmal einen Audiochip auf einem Laptopboard unterm Stemi 
gelötet. Ansonsten steht das nur rum oder dient mal für ein paar nette 
Bilder.

Zwei Wochen SMD löten klingt wirklich, als hätte man das besser im Ofen 
gemacht. Ich löte auch von Zeit zu Zeit viel SMD, aber dann bis 0603 
runter und da brauch ich noch kein Stemi. Allenfalls zur Kontrolle auf 
Kurzschlüsse.

Allerdings ändere ich beim Löten oft die Haltung, von Hocker bis knieend 
auf Kniekissen. Ich werd mir mal einen Aufsatz für den Arbeitstisch 
bauen, mit dem man zum Löten noch höher kommt. Den ganzen Arbeitstisch 
höher bauen ist für andere Sachen wieder unpraktisch.

Lötrahmen hab ich versucht und wieder verworfen. Wenn man mehrere 
Leitplatten parallel bestück ist das unpraktisch, dann ist die 
Handauflage nicht richtig, und bei SMD muss man die Leiterplatte auch 
öfter mal drehen.
Gast #5648863
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Philipp G. schrieb:
> Ich habe die letzten zwei Wochen SMD mit Rastermass 0.5 gelötet, meine
> Körperhaltung spricht dabei Bände. Es geht nur wenn ich zwischen Auge
> und Bauteil ca. 20-30cm Abstand einhalte

Mache sowas nicht den ganzen Tag am Stück. Ich löte gelegentlich auch 
mal eine Handvoll gleicher LP. Aber ich mache Pausen - zugegebenerweise 
notgedrungen, weil entweder das Telefon scheppert oder sonstwas anderes 
dazwischen kommt.

Also mein Rat: alle Viertelstunde mal aufstehen und ein paar Schritte 
tun.

Lege dir ne Binokularlupe zu, auch Feinmechanikerbrille oder so ähnlich 
genannt. Und einen dezenten Miefquirl, der die Lötdämpfe von dir hinweg 
bläst/saugt. Wenn man mit Lupe vor den Augen fast mit der Nase auf der 
LP hockt, dann ist das mMn wichtiger als alles andere.

Naja, und RM 0.5 ist heutzutage ja eher der Normalfall.

W.S.
Gast #5649120
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Tach zusammen,

ein ordentliches Mikroskop (Mantis wurde ja schon genannt, ja es ist 
teuer, aber ja, es ist sein Geld wert) ist meiner Meinung nach das 
Wichtigste.

Ich habe die Leiterplatten auf einem normalen Tisch, das Mantis stelle 
ich dann passend in der Höhe ein und damit ich gerade reinschauen kann 
mache ich den Bürostuhl niedriger -> gerader Rücken.

In Kombination mit dem ebenfalls schon genannten regelmäßigen Aufstehen, 
Getränk holen, telefonieren oder mal dem Auge eine Pause gönnen (aus dem 
Fenster schauen, damit das Auge mal auf eine andere Entfernung scharf 
stellen kann) kann ich so (mit den Pausen) stundenlang bestücken. Keine 
Rückenschmerzen.

Grüße, Brt
Gast #5649596
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Philipp G. schrieb:
> Cerberus schrieb:
>> Ein Stehpult ist da eine Lösung, die aber auch Nachteile
>> (größerer Energieverbrauch) hat.
>
> Warum ist der Energieverbrauch in grosser Höhe beim SMD Löten grösser?
> Hat das was mit dem Luftdruck zu tun? ;)

Der geringe Luftdruckunterschied hat damit nichts zu tun.
Im Stehen verbrauchen die Muskeln mehr Nährstöffe als im Sitzen.
Wenn die Muskeln arbeiten müssen, dann kostet das halt Energie.
Das Stehen ist ein komplizierter Steuerungsprozess, den man so
gar nicht wahr nimmt.
Was würde passieren wenn man im Stehen schlafen würde?
Im Sitzen werden die Muskeln trotz weniger Energie ungünstiger
belastet als im Stehen. Daher gibts da auch von der Körperchemie
oft Probleme. Ein Physio-Therapeut kann einem das genau erklären.

> Cerberus schrieb:
>> Der kann einen Bandscheibenvorfall auch nicht verhindern.
>> Man muss eben seinen Arbeitsplatz ergonomisch optimieren.
>
> Mein 'Arbeitsplatz' ist ein Pult und ein Bürostuhl Marke Ikea. Also
> alles andere als ideal. Wenn ich aufrecht sitze liegen die Ellbogen plan
> auf dem Pult auf. Aber zum Löten ist das nunmal nix.

Dann würde ich das mal optimieren. Ein Stuhl mit Seitenlehnen kann
schon Erleichterungen bringen. Ein paar Kissen oder Vergleichbares
auf den Lehnen macht das Arbeiten noch angenehmer. Aber trotzdem
muss man auch für eine aufrechte Sitzposition sorgen, z.B. durch
ein Betrachtungsgerät auf Augenhöhe.

> Ich glaube ich hatte sowas wie einen Hexenschuss. Ist heute wieder
> besser. Nochmal brauche ich das aber nicht. Kupplung drücken im Auto hat
> sich angefühlt als würde mir jemand die Wirbel rausreissen.

Kann eine Muskelverhärtung (Schmerz oberhalb der Gürtellinie)
oder Bandscheibenvorfall (Schmerz, meist einseitig bis in die
Fußspitzen) sein. Sollte man beim Arzt abklären und sich eine
Physiotherapie verschreiben lassen. Zahlt doch die KV.
#5649616
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brt schrieb:
> In Kombination mit dem ebenfalls schon genannten regelmäßigen Aufstehen,
> Getränk holen, telefonieren oder mal dem Auge eine Pause gönnen (aus dem
> Fenster schauen, damit das Auge mal auf eine andere Entfernung scharf
> stellen kann) kann ich so (mit den Pausen) stundenlang bestücken. Keine
> Rückenschmerzen.

bei mir hat sich dazu noch folgendes bewährt:
In der Mittagspause mache ich Siesa auf der ISO-Matte, dazu den Stuhl in 
Höhe der Oberschenkel gebracht und die Beine abgewinkelt in 
Bierkastenstellung auflegen. Das entspannt den Rücken ungemein. Von 
einem Gymball für längere Zeit rate ich ab, damit verbiegt man mehr den 
Rücken als alles andere

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