Moinsen Leute,
Ich habe bzw. Ich möchte in einer Europlatine mit 5mm LEDs einen Namen
löten und zum Leuchten bringen. Jetzt ist meine Frage, da ich mich mit
Elektronik zwar ein wenig auskenne aber hier bin ich etwas überfragt.
Ich habe insgesamt 90 LEDs mit FV 3,2 - 3,5V und 25mAh Strom ( ich weiß
nicht sehr Effizient aber habe hier keine anderen ). Nun zu meiner Frage
wie löte ich die am effizientesten ? Ich schätze Mal eine Mischung aus
Reihe und parallel oder ? Hoffe ihr könnt mir helfen
Noch die Buchstaben falls ihr die braucht
Buchstabe:
1. 8 LEDs
2. 7 LEDs
3. 8 LEDs
4. 9 LEDs
5. 28 LEDs ( mit großem unterstrich )
6. 7 LEDs
7. 7 LEDs
8. 8 LEDs
9. 8 LEDs
Danke schonmal :))
Empfehle die Grundversorgung mit Bier.
(Fuer den, der es zum Laufen bringt)
Kondensatornetzteil fuer 90 in Reihe waere eine Option, aber zu
gefaehrlich fuer den TO.
230V trau ich mich ehrlich gesagt nicht Ran. Beschäftige mich seit einem
halben Jahr ungefähr mit Elektronik.
Grade so sieben Punkte in der abschlussprüfung erreicht bitte Steinigt
mich nicht.
Beedee schrieb:> 230V trau ich mich ehrlich gesagt nicht Ran. Beschäftige mich seit einem> halben Jahr ungefähr mit Elektronik.
Dann würde ich auf 24V gehen und jeweils 6 Leds mit je einem
Vorwiderstand in Serie schalten. Dann hast du 15 Stränge mit je gleich
großen Vorwiderständen. Ist zwar etwas mehr an Aufwand, aber vertretbar.
Ob deine Leds tatsächlich 25mA benötigen würde ich vorher testen, ich
vermute eher nicht. Es sind wohl weiße oder blaue Leds?
Beedee schrieb:> 90 LEDs mit FV 3,2 - 3,5V und 25mAh Strom
Strom wird in mA (Milliampere), nicht in mAh (Milliamperestunden)
angegeben!
90 LEDs bei 25mA plus Vorwiderständen an 24V ergeben 9 Watt, das kann
thermisch kritisch werden.
25 mA sind eher der zulässige Maximalstrom denn ein sinnvoller
Betriebswert, mache erstmal einen Testaufbau und ermittele, welchen
Strom Du wirklich brauchst.
Ich würde mal mit 6 LEDs und 2 kOhm in Reihe an 24V starten, das gibt
rund 3mA pro Strang.
Beedee schrieb:> Wenn ich weiß dass es dann zuverlässig funktioniert kann es auch> ruhig mehr Aufwand sein :)
Es sind ja nur die Leds und 15 Widerstände, das wird schon
funktionieren. Ob dein NT was taugt weiß ich nicht, ebenso wie ich nicht
weiß ob du vernünftig loten kannst;-) Mach einfach mal, wird schon
klappen.
Wie gesagt würde ich noch testen wieviel Strom die Leds benötigen. 25mA
ist für heutige Standard-Leds schon viel. Je nach Anwendung und
Umgebungsbedingungen betreibe ich Leds auch mit nur 1mA, und auch
darunter.
Jörg R. schrieb:> Je nach Anwendung und Umgebungsbedingungen betreibe> ich Leds auch mit nur 1mA, und auch darunter.
Ich habe gerade eine weiße LED mit 3K9 am Ausgang des 5V-Arduinos und
speise per USB - das dürften 0,4mA sein. Als Kontrollampe blendet die
schon.
Wir wissen nicht, was Beedee (Gast) vor hat, bei starkem Umgebungslicht
wäre das evtl. knapp - von daher habe ich für den ersten Versuch mal 3
mA vorgeschlagen.
Manfred schrieb:> 90 LEDs bei 25mA plus Vorwiderständen an 24V ergeben 9 Watt, das kann> thermisch kritisch werden.
Die Leistung hat aber nichts mit der Spannung zu tun. Bei 12V wäre es
die gleiche Leistung.
Und der Strom für das Konzept (Platine) erst mal unwichtig.
In nicht gestörter Umgebung würde ich bei 24V pro Strang 6 WS LED
nehmen.
Da müßten dann etwa 5V totgemacht werden.
moisen :),
sorry für die späte Antwort. So Ihr hattet recht im Datenblatt steht
25mA maximal. Wer Datenblätter lesen kann ist klar im vorteil. Naja wie
dem auch sei hab es mal getestet und mir reichen auch locker 10mA. Wenn
ich dann jeden Buchstaben in Reihe mache und die Zusammen Parallel hab
ich knapp 1A und 22 Watt. Vertretbar oder ?
Mfg
Harald W. schrieb:> Jörg R. schrieb:>>> ebenso wie ich nicht weiß ob du vernünftig loten kannst;-)
Ja, bis hier war es noch (etwas) witzig.
Dagegen ist dies hier vollkommen überflüssig.
> Ja, man sollte im lotrecht loten. :-)> https://de.wikipedia.org/wiki/Lot_(Werkzeug)
Schreibfehler o statt ö ist doch wohl offensichtlich, oder?
Aber von Dir kommt ja quasi nichts anderes mehr wie solch „lustigen“
Kommentare. Da hilft auch der Smily hinter dem Link nichts.
Beedee schrieb:> moisen :),>> sorry für die späte Antwort. So Ihr hattet recht im Datenblatt steht> 25mA maximal. Wer Datenblätter lesen kann ist klar im vorteil. Naja wie> dem auch sei hab es mal getestet und mir reichen auch locker 10mA. Wenn> ich dann jeden Buchstaben in Reihe mache und die Zusammen Parallel hab> ich knapp 1A und 22 Watt. Vertretbar oder ?
Mehrmals 7 - 9 parallel zu 28 Leds? Nein, das ist nicht vertretbar,
besser gesagt nicht sinnvoll. Bei 28 Leds in Serie kommst Du an die
100V. Oder wie genau hast Du es gemeint?
Ich hatte dir einen Vorschlag gemacht, darauf gehst Du leider nicht ein.
Wenn Du jeweils eine unterschiedliche Anzahl Leds in Serie schaltest,
und die dann parallel, benötigst Du unterschiedlich große Vorwiderstände
damit die Leds gleich hell leuchten. Ob Du nun 9? oder 15 Stränge
zusammenlötest ist kaum ein Unterschied, was den Aufwand betrifft.
Du darfst nur so viele LED in Reihe Schalten, so dass Du mit
grosszuegigem Abstand unter 60V bleibst.
Beedee schrieb:> und 22 Watt. Vertretbar oder ?
Im Dauerbetrieb waere das ein klares Nein.
Ueber 90kWh.
Beedee schrieb:> mir reichen auch locker 10mA. Wenn> ich dann jeden Buchstaben in Reihe mache und die Zusammen Parallel hab> ich knapp 1A und 22 Watt. Vertretbar oder ?> Mfg
Wenn jeder Buchstabe 10mA benötigt, müsstest du bei knapp 1A fast 100
Buchstaben haben. Da du nur 90 LED's zur Verfügung hast, besteht jeder
Buchstabe quasi aus nur einer einzigen LED? Da stimmt doch was nicht!
Ich vermute du hast eher 10 Buchstaben mit ca. je 9 LED's, dann kommst
du bei 10mA pro Buchstabe auf insgesamt 100mA. Bei 24 Volt sind das 2,4
Watt. Das ist doch OK.
Jörg R. schrieb:> Ich hatte dir einen Vorschlag gemacht, darauf gehst Du leider nicht ein.
oh den hab ich leider übersehen tut mir leid
> Wenn Du jeweils eine unterschiedliche Anzahl Leds in Serie schaltest,> und die dann parallel, benötigst Du unterschiedlich große Vorwiderstände
wäre doch eigentlich kein problem
> damit die Leds gleich hell leuchten. Ob Du nun 9? oder 15 Stränge> zusammenlötest ist kaum ein Unterschied, was den Aufwand betrifft.
das stimmt
Ach Du grüne Neune schrieb:> Wenn jeder Buchstabe 10mA benötigt, müsstest du bei knapp 1A fast 100
nene da verstehst du was falsch. Pro LED 10mA
Dieter schrieb:> Du darfst nur so viele LED in Reihe Schalten, so dass Du mit> grosszuegigem Abstand unter 60V bleibst.>> Beedee schrieb:>> und 22 Watt. Vertretbar oder ?>> Im Dauerbetrieb waere das ein klares Nein.> Ueber 90kWh.
Aber dann hab ich doch zu viele LEDs weil den Strom hab ich ja auch bei
einer Parallelschaltung oder täusch ich mich das
husip schrieb:> Ne ne da verstehst du was falsch. Pro LED 10mA
Wenn 9 LED's in einem Buchstaben in Reihe geschaltet sind, bleibt der
Strom bei 10mA und erhöht sich NICHT auf 90mA (wegen der
Reihenschaltung)!
husip schrieb:> nene da verstehst du was falsch. Pro LED 10mA
Und auch wenn du 1000 LEDS in Reihe schaltest, fließen durch den Strang
nur 10 mA.
Das ist wie mit Wasser durch Rohre. Durch ein Rohr fließen 2 Liter/min,
du schließt 5 Rohre hintereinander, dann fließen durch das ganze
Konstrukt auch nur 2 Liter/min und nicht 10 Liter/min.
Auweia, 90x10mAx3.5V=3.15W. Das waere die unerreichbare unterste
Leistung, wenn die LED ueber einen Wandler mit 100% Wirkungsgrad
betrieben werden wuerden.
ahhhh da war ja was. Da wollt ich einmal so tun als ob ich Ahnung habe.
Moment dann ist das doch viel besser dann brauche ich ja deutlich
weniger Leistung oder ?
Ohne Wandler käme er auf 3,6 Watt (15 Stränge mit 6 LED's = 90 LED's).
Das sind 150mA (15 * 10mA). Da er bei einer Flussspannung von 3,5 Volt
pro LED sowieso nur 6 LED's in Reihe schalten kann (6 * 3,5V = 21V),
müssen die restlichen 3 Volt von den 24 Volt verheizt werden, was dann
aber gar nicht mehr so schlimm ist. Die 15 Stränge müssen dann eben mit
den 9 oder 10 Buchstaben vermischt werden.
Ach Du grüne Neune schrieb:> müssen die restlichen 3 Volt von den 24 Volt verheizt werden
Zum Verheizen der übrigen 3 Volt reichen 15 Stück 330 Ohm Widerstände
mit einer Leistungsfähigkeit von 250mW. In jedem der 15 Stränge wird
also noch ein 330 Ohm Widerstand in Reihe zu den 6 Stück LED's
geschaltet!
Damit Beedee diese unterschwellige Logik auch klar wird sag ich das hier
noch mal explizit: Bei Buchstaben könnte man auf die Idee kommen, jeden
einzelnen als Strang von in Reihe geschalteten LEDs anzuordnen. Das
ergibt eine verschiedene Anzahl von LEDs pro Strang und somit
unterschiedliche Vorwiderstände. Frau kann aber auch die Summe aller
LEDs des ganzen Schriftzugs nehmen und die Stränge so aufteilen, dass
sie einen idealen Wert ergeben, der homogen in der Verteilung ist und
gleichzeitig optimiert auf die Spannungsversorgung ist.
Die Verdrahtung ist halt anders, der Effekt ist gleich. Die
schaltungstechnischen Vorteile überwiegen möglicherweise. Zeichnen,
rechnen, ausprobieren.
P.S:
diese duden-guerillia macht es beschdimmd auch nich einfacha. anstatt
ueba die problemstellung nachzudenken ist es wichdiga die stirn mit
"gehirn" zu beschriftän, wa?:)
Jedzia D. schrieb:> Damit Beedee...
...Alias husip...
@TO
Ein Thread, ein Username;-) Wenn Du selbst dass nicht hinbekommst, wie
willst du dann 90 unsymmetrisch angeordnete Leds verdrahten?
husip schrieb:> Jörg R. schrieb:>>> Ich hatte dir einen Vorschlag gemacht, darauf gehst Du leider nicht ein.> oh den hab ich leider übersehen tut mir leid
Ja und, was ist mit dem Vorschlag?
Jedzia D. schrieb:> Bei Buchstaben könnte man auf die Idee kommen, jeden> einzelnen als Strang von in Reihe geschalteten LEDs anzuordnen. Das> ergibt eine verschiedene Anzahl von LEDs pro Strang und somit> unterschiedliche Vorwiderstände. Frau kann aber auch die Summe aller> LEDs des ganzen Schriftzugs nehmen und die Stränge so aufteilen, dass> sie einen idealen Wert ergeben, der homogen in der Verteilung ist und> gleichzeitig optimiert auf die Spannungsversorgung ist.
Ach was, etwa 15 Stränge a‘ 6 Leds?
Nur mal zur Erinnerung, der Kommentar ist schon 2 Tage alt;-)
Jörg R. schrieb:> Dann würde ich auf 24V gehen und jeweils 6 Leds mit je einem> Vorwiderstand in Serie schalten. Dann hast du 15 Stränge mit je gleich> großen Vorwiderständen. Ist zwar etwas mehr an Aufwand, aber vertretbar.
Jörg R. schrieb:> Ach was, etwa 15 Stränge a‘ 6 Leds?>> Nur mal zur Erinnerung, der Kommentar ist schon 2 Tage alt;-)
Stimmt, und es war auch etwas bevormundend von mir deinen Gedankengang
noch einmal für mich und andere zu erläutern.
Als Strafe sollte ich Dir ein "Great Jörg" Schild löten:)
Jedzia D. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Ach was, etwa 15 Stränge a‘ 6 Leds?>>>> Nur mal zur Erinnerung, der Kommentar ist schon 2 Tage alt;-)>> Stimmt, und es war auch etwas bevormundend von mir deinen Gedankengang> noch einmal für mich und andere zu erläutern.
Sorry, das ist keine Erläuterung, dass ist Gesülze.
Was Bevormundung bedeutet weißt du wohl auch nicht, aber Hauptsache
einen Kommentar absondern. Ich vermute mal dass du gar nicht alle
Kommentare gelesen hast.
Jedzia D. schrieb:> Als Strafe sollte ich Dir ein "Great Jörg" Schild löten:)
Geschenkt;-(
Beedee schrieb:> moisen :),>> sorry für die späte Antwort. So Ihr hattet recht im Datenblatt steht> 25mA maximal. Wer Datenblätter lesen kann ist klar im vorteil. Naja wie> dem auch sei hab es mal getestet und mir reichen auch locker 10mA. Wenn> ich dann jeden Buchstaben in Reihe mache und die Zusammen Parallel hab> ich knapp 1A und 22 Watt. Vertretbar oder ?> Mfg
Lieber Beedee, bitte nicht von den Buchstaben abhängig machen.
Denn die haben erheblich unterschiedliche Anzahl LED -> NoGo
Es kommt darauf an, immer 6 LED (egal von welchem Buchstaben) in Reihe
zu schalten und mit einem Vorwiderstand ca 3...10 kOhm an 24V
anzuschließen.
Das ergibt genau 15 Stränge für die Verteilung der 90 LED.
Ich persönlich würde für 10 kOhm plädieren; damit werden die LED mit
weniger als 1 mA betrieben und die Besucher benötigen keine
Sonnenbrille.