Wir haben ein 50 Jahre altes Segelboot gechartert,
dessen Elektrik in 1998 runderneuert wurde.
Nun ist uns gestern auf unserer 31h Anfahrt nach Helgoland
die Servicebatterie in die Knie gegangen. Trotz laufendem Motor
wurde die Servicebatterie offenbar nicht mehr geladen und die
Spannung betrug beim Einlaufen in den Hafen Helgoland nur noch 8,3V.
Wir mussten also gegen 23 Uhr ohne Positionslichter einlaufen - nicht schön und auch gefährlich.
Im Hafen haben wir dann das Boot über Nacht an den 230V Landstrom angeklemmt, aber auch dann wurden die Servicebatterie nicht geladen.
Multimeter ist an Bord und etwas Ahnung habe ich auch - allerdings fehlt mir gerade etwas Phantasie, woran es liegen könnte.
Trotz laufendem Motor wurde die Servicebatterie offenbar nicht mehr geladen
... das Boot über Nacht an den 230V Landstrom angeklemmt ... auch dann
wurden die Servicebatterie nicht geladen.
Also funktionieren 2 völlig unabhängige Ladestromquellen nicht.
allerdings fehlt mir gerade etwas Phantasie, woran es liegen könnte.
Man müsste mal kontrollieren, ob überhaupt noch von irgendwoher Ladestrom fließt.
Was meint Ihr?
Es hat schon Akkus gegeben, die einfach nur kaputt waren (z.B. Zellschluss). Kommst du an die einzelnen Zellen ran?
Auch wenn das verbaute Ladegerät mit 30 Jahren auch schon ein Oldtimer ist: evtl. brauchst du ein ganz altes Hau-Drauf-Ladegerät, wenn das aktuelle z.B. den Akku wegen Unterspannung nicht mehr akzeptiert.
Multimeter ist an Bord und etwas Ahnung habe ich auch - allerdings fehlt
mir gerade etwas Phantasie, woran es liegen könnte.
Was meint Ihr?
Hört sich so an, als ob die Batterie mindestens nicht aufgeladen wird. Die 8,3V sprechen dafür, dass zwei Zellen platt sind, d.h. wahrscheinlich ist die Batterie sogar defekt. Wie sieht es mit dem Ladezustand der Einzelzellen aus (Konzentration Batteriesäure)?
Steigt die Spannung, wenn du die Maschine startest oder bleibt die Spannung nahe bei den 8,3V?
Wie sieht es bei der Starterbatterie aus? Wird die ordentlich nachgeladen?
Besteht die Möglichkeit, die Verbraucher auf die Starterbatterie umzuschalten (allerdings unter sorgfältiger Beobachtung)?
Laufen die Positionslichter noch mit Glühbirnen oder mit LEDs? Sonst saugen die die Batterie bei nicht laufender Ladung relativ schnell leer.
Den Kühlschrank solltest du bei solchen Experimenten ganz abschalten ;-)
Miss doch einfach mal den Strom zur Batterie. Fließt denn ein Ladestrom beim Laden? Das ist mal das einfachste und erste was du machen kannst. Auf diese Weise kannst du ermitteln ob es an der Batterie oder der Ladeelektronik liegt. Liegt es an ersterem --> neue Batterie. Liegt es an Zweitem: Kabelverbindungen prüfen. Sind die alle ok, dann muss der Laderegler getauscht werden.
Ich würde mal nach dem Herstellungsdatum der Batterie sehen. Wenn sie schon uralt ist, wird wohl eine Zelle krank sein und evtl. eine Sicherung im Ladegerät???
Hört sich so an, als ob die Batterie mindestens nicht aufgeladen wird.
Die 8,3V sprechen dafür, dass zwei Zellen platt sind, d.h.
wahrscheinlich ist die Batterie sogar defekt.
Es ist zwar naheliegend aber der TO hat weder die Akkutechnologie noch die Nennspannung genannt.
Fakt ist falls das ein 12V Bleiakku mit nur noch 8,3V ist, dann würde ich mit dem nicht mehr auf die Nordsee wollen falls da etwas wichtigeres als der Bierkühlschrank dranhängt.
Da dürfte das Multimeter mit seiner Strommessung schnell überfordert sein.
Die Batterie wird ein paar mehr Ah haben und entsprechend hoch wird der Ladestrom sein. Da würde ich eher suchen, ob es im Batteriekreis einen Shunt gibt, wo man den Spannungsabfall messen kann - notfalls auch über einem längeren Stück der Verkabelung.
Im Hafen haben wir dann das Boot über Nacht an den 230V Landstrom
angeklemmt, aber auch dann wurden die Servicebatterie nicht geladen.
Mal die Batteriespannung mit und ohne Landstrom messen, da sollte ein deutlicher Unterschied zu messen sein.
Ansonsten das Ladegerät prüfen, ob da irgendwelche Sicherungen oder Anzeigen sind.
2 der 6V-Akkus sind 2 Jahre, die anderen 2 6V-Akkus sind 4 Jahre alt.
Alle Akkus sind Gabelstaplerakkus. Alle Akkussind Bleiakkus - Säurestand haben wir bereits geprüft - passt soweit.
Achtung:
Wir haben herausgefunden, dass die Akkus vmtl. falsch verschaltet waren:
Jeweils 2 Akkus waren in Reihe geschaltet, aber das 2. Paar war parallel zu EINEM Akku des ersten Paares geschaltet, statt parallel zur Reihenschaltung des ersten Akkuspaares geschaltet zu sein! Das ist unserer Meinung nach verpfuscht.
Wir haben nun das 2. falsch angeklemmte Akkupaar einfach komplett abgeklemmt.
Das verbliebene Akkupaar hat leider trotz Reihenschaltung der 2 Akkus nur noch 6,6V (8,3V waren es gestern noch).
Jetzt untersuchen wir gerade, ob der Landstrom-Laderegler überhaupt noch lädt.
Bei abgeklemmten Batterien gibt er keine Spannung aus. Kann das sein?
Bei angeklemmter Batterie scheint auch nix zu laden - jedenfalls bleibt die Spannung an der Batterie auch nach Bestromung des Reglers völlig unverändert.
Es ein Laderegler vom Typ AL 12-30, Hersteller Philipi.
Neben der Service-Batterie gibt es natürlich auch die Starterbatterie. Die hat noch 12,5V, wird aber scheinbar auch nicht mehr geladen.
Wenn die Servicebatterie nur noch 8,3V hat, ist sie platt. Das hört sich nach Zellenkurzschluss an.
Wie geht es Deiner Starterbatterie? Welche Spannung misst Du an der Starterbatterie, wenn sie nicht angeschlossen ist?
Wie groß ist die Servicebatterie(-bank)?
Schalte alle Sicherungen/Leitungsschutzschalter aus.
Welche Spannung misst Du an der Servicebatterie), wenn Du sie an das Landstrom-Ladegerät hängst?
Welche Spannung misst Du an der Starterbatterie, wenn sie (allein, Servicebatterie nicht verbunden) am Landstrom-Ladegerät hängt? Gleiche Spannung wie wenn sie nicht angeschlossen ist? => Untersuche die Leitung zum Landstromladegerät, das Massekabel, die Anzeige des Landstromladegerätes (da gibt's eigentlich immer mindestens Status-LEDs) und das Landstromkabel.
Welche Spannung misst Du an der Servicebatterie), wenn der Motor läuft?
Welche Spannung misst Du an der Starterbatterie, wenn der Motor läuft? Keine Änderung zur unverbundenen Starterbatterie? => untersuche das Kabel zur LiMa und das Massekabel.
)* Wenn es nicht um eine einzelne Servicebatterie geht sondern um eine Batteriebank, dann trenne die Batterien und mache die Messungen oben jeweils mit einer einzelnen. Lade die Batterien eine Weile (einzeln). Lasse sie dann eine Weile nicht angeschlossen ruhen und miss nach. Wenn eine noch Ladung annimmt, weiter laden. Die anderen kannst Du entsorgen.
Wir haben herausgefunden, dass die Akkus vmtl. falsch verschaltet waren:
Jeweils 2 Akkus waren in Reihe geschaltet, aber das 2. Paar war parallel
zu EINEM Akku des ersten Paares geschaltet, statt parallel zur
Reihenschaltung des ersten Akkuspaares geschaltet zu sein! Das ist
unserer Meinung nach verpfuscht.
Auf jeden Fall.
Wir haben nun das 2. falsch angeklemmte Akkupaar einfach komplett
abgeklemmt.
Einfach richtig anschließen.
Das verbliebene Akkupaar hat leider trotz Reihenschaltung der 2 Akkus
nur noch 6,6V (8,3V waren es gestern noch).
Weil der eine, zu dem nichts parallel geschaltet war, völlig platt ist.
Wir haben nun das 2. falsch angeklemmte Akkupaar einfach komplett
abgeklemmt.
Es wäre schon praktisch, von allen 4 Akkus den Zustand zu kennen, d.h. abklemmen und Spannungen messen.
Welche Nennkapazitäten haben die Akkus (Service und Starter)?
Ob das so unverblümt eine gute Idee ist. Da könnten anfangs hässliche Ausgleichsströme fließen. Wenigstens könnte man die Akkus vorher auf halbwegs gleiche Spannung laden bzw. ein langes Kabel (mit anständigem Leitungswiderstand) verwenden.
Ob das so unverblümt eine gute Idee ist. Da könnten anfangs hässliche
Ausgleichsströme fließen. Wenigstens könnte man die Akkus vorher auf
halbwegs gleiche Spannung laden bzw. ein langes Kabel (mit anständigem
Leitungswiderstand) verwenden.
Er kann ja eh nur zwei Akkus anklemmen, sonst wird es ja wieder unsymmetrisch. Und da verwendet man natürlich zwei der drei parallel geschalteten Akkus, jetzt aber in Reihenschaltung.
Ausgang Laderegler ohne angeschlossene Batterien: 0V
Nach Anschalten der Versorgungsspannung (ohne angeschlossene Batterien) blinkt die rote LED am Laderegler - das ist unserer Meinung nach korrekt.
Dann Batterien angeklemmt und Laderegler nochmals an 230V angeschlossen (Stecker langsam, hoffentlich nicht zu langsam, eingeschoben)
Ergebnis: Brutzelgeräusche und Lichterscheinungen im Laderegler, dann Schmauchgestank.
Danach schnell alles ausgeschaltet.
Eigner versucht identischen Ersatzladeregler (den er zu Hause liegen hat) schnell nach Helgoland zu schicken.
Im nächsten Post kommt ein Bild vom aufgeschraubten Laderegler, wo ein VCR (..?) gehimmelt wurde (schwarze Schmauchspuren am Alugehäuse gut zu erkennen)
Ausgang Laderegler ohne angeschlossene Batterien: 0V
Ist dieser "Laderegler" der Laderegler, der wie üblich am Generator vom Motor hängt oder ist es das Ladegerät, das aus 230V die für die Akkus nötigen 13,8V macht?
Dann Batterien angeklemmt
Ich würde mal zum nächsten Baumarkt fahren und so ein billiges umschaltbares Eisenschwein für 6V/12V Bleiakkus kaufen:
Ihr braucht neue Akkus, nicht unbedingt ein neues Ladegerät, das Schiff hat doch einen Motor mit Lichtmaschine und damit eine zweite Lademöglichkeit.
4 Akkus, davon 2 in Reihe und 2 in Reihe parallel zum unteren davon fuhren dazu dass die beiden letzteren nie voll geladen werden und sterben durch Tiefentladung, aber Ladestrom der untere Batterie abziehen die damit auch nicht voll wird.
Eure 8V sind ein deutliches Zeichen dass kaum noch was lebt.
Lieber Andreas, bevor ihr weitermacht, alle Akkus abklemmen, 4 neue Ladegeräte besorgen, leihen oder kaufen und die Akkus einzeln ohne Verbindung zueinander aufladen. Dann sieht man schon an den einzelnene Spannungen, wie gut die Akkus noch sind.
Jede Minute in diesem tiefentladenen Zustand zählt, wenn ihr die Akkus retten wollt.
Dann: hole Dir kompetente Hilfe, irgendeinen Elektriker, der Ahnung von Auto- oder Bootselektrik hat, werdet ihr doch finden.
Verwendet nur Bauteile, von denen ihr 100% wisst, dass sie funktionieren. Sonst geht noch mehr kaputt. Viel Glück und gutes Gelingen!
Wir haben ein 50 Jahre altes Segelboot gechartert,
dessen Elektrik in 1998 runderneuert wurde.
Nun ist uns gestern auf unserer 31h Anfahrt nach Helgoland
die Servicebatterie in die Knie gegangen.
Hast Du das Segelboot kommerziell gechartert?
Dann ist das jetzt ein Problem des Vercharterers. Warum fragst Du hier?
Die Frage ist nicht bös gemeint.
Im Hafen haben wir dann das Boot über Nacht an den 230V Landstrom
angeklemmt, aber auch dann wurden die Servicebatterie nicht geladen.
Ist die Servicebatterie von der Starterbatterie getrennt oder sind die parallel geschaltet?
Besteht die Servicebatterie auch aus beigemachtem 6V-Kram oder ist das eine 12V-Batterie? Wie hoch ist denn da die Spannung?
Die Servicebatterie hat doch mal locker 150 Ah im Gegensatz zur Starterbatterie. Welche Batterie ist denn jetzt Murks?
Multimeter ist an Bord und etwas Ahnung habe ich auch - allerdings fehlt
mir gerade etwas Phantasie, woran es liegen könnte.
Was meint Ihr?
Der Lichtmaschinenregler verschleißt, die Kohlen verkürzen sich.
Wenn Du den Motor starten kannst, muss die Spannung an der Starterbatterie hochgehen. Passiert das nicht, sind die Kohlen so weit herunter, dass die Feder im Regler die Kohlen nicht mehr auf den (Läufer?) drücken.
Das verbliebene Akkupaar hat leider trotz Reihenschaltung der 2 Akkus
nur noch 6,6V (8,3V waren es gestern noch).
Tja, dann ist einer der beiden Akkus platt.
Trenne alle Akkuverbindungen auf und miss alle Akkus einzeln!
Eventuell ist nur ein Akku platt und Du kannst aus den drei verbliebenen einen Notakku bauen (Aber nicht drei in Reihe schalten!)
Frag' den Hafenmeister, ob der Dir Deine Akkus einzeln laden kann (nicht, dass Dir noch eine Batteriegurke den Ladevorgang verhindert!)
Viele moderne Ladegeräte haben ja auch eine 6V-Umschaltung.
Eventuell kriegst Du irgendeine 12V-Batterie bei
https://www.rickmers-online.de/joern-rickmers/
mit der Du den Motor starten kannst.
Hast Du noch ausreichend Sprit um unter Motor zum Heimathafen des Vercharterers zu bekommen (der eigentlich alles für Dich machen müsste!!!)?
Sitzt der Riemen noch auf dem Lichtmaschinenrad?
Sitzt der straff oder dreht der durch?
Gibt es irgendwo eine Batteriekontrollleuchte wie im Auto?
So ein altes Boot mit einer alten Bosch-Lichtmaschine hat vermutlich einen alten Standard-Laderegler.
Der ist mit zwei Schrauben auf der Rückseite Lichtmaschinengehäuse (vom Lichtmaschinenrad abgewandte Seite) befestigt.
So ein Regler kostet etwa ab EUR 10,- online. Der Rickmers sollte so etwas haben.
Viel Erfolg und bitte etwas mehr Präzision und Details bei der Problembeschreibung, falls es hier noch weitergeht!
Ihr braucht neue Akkus, nicht unbedingt ein neues Ladegerät, das Schiff
hat doch einen Motor mit Lichtmaschine und damit eine zweite
Lademöglichkeit.
Valider Punkt!
Allerdings sind wir vorhin kurz aus dem Hafen rausgefahren, um genau das zu testen: Ich konnte kein Ansteigen der Spannung nach Anlassen des Motors und bei Fahrt durch das Wasser erkennen.
Das lässt mich zusätzlich noch zweifeln, ob der Laderegler der Lichtmaschine noch tut.
Hmmm ….
Die hinteren Batterien waren in Reihe parallel zur Vorderen 4,1V
Batterie geschaltet.
Was meint Ihr: sind die Batterien alle schrott?
Wenn Du die an das 6V-Ladegerät hängst und die Spannung in kurzer Zeit wieder bei 6,4 Volt ist und Du das Ladegerät trennst und Du dann am Multimeter ein schnelles Abfallen der Spannung beobachten kannst ja.
Ich habe zwar meine 12V-Autobatterie von 7,8 Volt auf 13,8 Volt aufladen können und konnte auch starten, aber nach einem weiteren Jahr war sie tot.
Auf Deinen Hilfsmotor verzichten, weil die Dinger die Grätsche machen, kannst Du Dir auf dem Revier nicht leisten.
Das geht allenfalls hier auf dem Steinhuder Meer.
Das lässt mich zusätzlich noch zweifeln, ob der Laderegler der
Lichtmaschine noch tut.
Hmmm ….
Wird denn der Starterakku noch geladen?
Wie ist die Servicebatterie verschaltet. Garantiert nicht direkt parallel zum Starterakku an der LiMa.
Aber wie gesagt: Was sagt der Vermieter?
Die Akkus sind platt. Auch wenn man sie widerbeleben kann würde ich damit nicht auf die Nordsee wollen, falls da sowas wie Radar, Kartenplotter, Funkgerät. Positionsleuchten usw. dran hängt.
Mir stellt sich immer noch diese Frage: es gibt hier doch 2 potentielle Ladewege. Der Motor und das Ladegerät. Und der "Laderegler" vom Motor funktioniert völlig unabhängig vom "Laderegler" im Ladegerät. Wie hoch ist die Chance, dass beide gleichzeitig kaputtgehen?
Die beiden oben genannten sind keine 100m voneinander entfernt.
Karl Meyer Hafenstraße 1067 und Rickmers Hafenstraße 1105
Und das sind sicher nicht die einzigen Quellen für Bootsersatzteile.
Unbedingt ein paar Knieper futtern, wenn man schon auf Helgoland festhängt.
Weiß übrigens jemand, warum die Insel auf englisch Heligoland heißt? Als ich dass das erste mal las, musste ich schmunzeln und es formten sich Bilder von losziehenden Helikoptern in meinem Kopf.
Gibts sowas auf Helgoland? Ich wollte schon vorschlagen, die Batterien
in der nächsten Tankstelle aufzuladen, aber auch die gibts dort wohl
eher selten.
Gibts sowas auf Helgoland? Ich wollte schon vorschlagen, die Batterien
in der nächsten Tankstelle aufzuladen, aber auch die gibts dort wohl
eher selten.
Aber es gibt eine, und die ist naheliegenderweise direkt am Hafen.
Aber es gibt eine, und die ist naheliegenderweise direkt am Hafen.
Is lang lang her, dass ich mal dort war, aber damals hatte die "Tanke" im Hafen keinen 24/7 Supermarktquickshopstopstore angebunden. Wobei ne Batterie hätten die möglicherweise gehabt.... Lang ists her, schönes Fleckchen Sand und Fels. Und die Robben sind auch recht putzige Gesellen.
Sorry Jungs und Mädels für die Funkpause - musste nach der 31h Überfahrt mit anschließendem Basteleinsatz erst einmal duschen & rasieren.
Jetzt müssen wir erst einmal essen gehen, weil
A) Kühlschrank hat keinen Strom => alles is hie
B) Gastrennventil hängt an der Servicebatterie => kein Gas => kein Kochen
Viele Grüße
Igel1
PS: 1000 Dank für Eure Tipps! Waren super Denkanstöße dabei. Ich werde Euch unbedingt berichten, wie es weiterging - kann nur etwas dauern, weil wir hier echt busy sind.
Da es dort keine Tankstelle gibt, gehe ich davon aus dass Harald eine
unspezifizierte allgemeine meint.
Da Helgoland ja keine autofreie Insel ist, hatte ich angenommen,
das es mindestens eine "Autotankstelle" gibt. Früher haben Tank-
stellen eigentlich immer ein Ladegerät gehabt. Aber heutzutage
gehört das wohl auch zu der Kategorie: "Das war dann mal weg!"
Da Helgoland ja keine autofreie Insel ist, hatte ich angenommen,
das es mindestens eine "Autotankstelle" gibt.
Kann man in Helgoland mit dem Auto fahren? Im Prinzip ja, aber ...
Auf der Insel Helgoland sind der Verkehr mit Kraftfahrzeugen und das Radfahren verboten (§ 50 StVO). In besonderen Fällen kann jedoch eine Ausnahme hiervon erteilt werden.
P.S. eventuell mal bei philippi anrufen Telefon: +49 (0)7146/8744-0
Jemand in 07146 - Vorwahl Remseck am Neckar könnte tatschlich der Retter in der Not sein, wenn man durch einen technischen Defekt auf einer Hochseeinsel gestrandet ist.
Wie dämlich muss man sein, so einen Tipp zu geben?
Hat der Motor eine oder zwei Lichtmaschinen? Einen Wellengenerator?
Da unterwegs Service UND Starterbatterie nicht geladen wurde vermutlich nur eine. Da habt ihr wahrscheinlich noch Glück gehabt, dass das bestimmt vorhandene Koppelrelais zur Servicebatterie hin nicht aktiviert wurde, sonst wären beide platt und kein Maschinenstart möglich.
Vermutung: die einzelne Lichtmaschine lädt nicht (Keilriemen ok? Reglerkohlen platt?).
DAS MUSS ZUERST REPARIERT WERDEN! Eine jederzeit startbare Maschine ist Überlebenswichtig! Kann man den Funk für die Seenotrettung wenigstens auf die Starterbatterie umklemmen? Für ein Positionslicht reicht notfalls eine Sturmlaterne, für das Navi ein Handy.
Durch Kühlschrank, Licht, Navi, Funk... hat sich die Servicebatterie langsam tiefentladen.
Der (intelligente?) Landstromlader hat sich bestimmt geweigert tiefentladene, kaputte Akkus zu laden, zumal die auch noch chaotisch verschaltet waren.
Der Vermieter soll mit einem anderen Boot kommen und Ihr tauscht. Dann kann er gleich seine Teile mitbringen. Oder ein anderes Boot chartern, notfalls dorthin die Fähre nehmen.
Also: mittlerweile liegen wir als Nr. 2 im Päckchen mit 6 Booten und ich werde gut in der Koje durchgeschüttelt.
Update zum Thema:
Der Eigner schickt uns den Ersatz-Landstrom-Laderegler bis Mittwoch 1400 per Fähre hier nach Helgoland.
Beim Gespräch kam beiläufig heraus, dass die Erregerspannung (???) der Lichtmaschine angeblich zu gering ist, um die Batterien zu laden. Ich lasse das gerade mal kommentarlos hier stehen.
Meine Messung bei laufender Maschine war also tatsächlich korrekt und wir haben aktuell somit Null verfügbare Lademöglichkeiten - toll.
VG
Igel1
PS: Habe Eure Kommentare alle gelesen, kann aber leider zeitbedingt nicht auf alles eingehen - trotzdem vielen Dank für Eure Mühen!
P.S. eventuell mal bei philippi anrufen Telefon: +49 (0)7146/8744-0
Jemand in 07146 - Vorwahl Remseck am Neckar könnte tatschlich der Retter
in der Not sein, wenn man durch einen technischen Defekt auf einer
Hochseeinsel gestrandet ist.
Wie dämlich muss man sein, so einen Tipp zu geben?
Du hast den Thread nicht gelesen, pöpelst aber mal wieder was rein.
Beim Gespräch kam beiläufig heraus, dass die Erregerspannung (???) der
Lichtmaschine angeblich zu gering ist, um die Batterien zu laden. Ich
lasse das gerade mal kommentarlos hier stehen.
Dann ist der Regler hin oder irgendwas falsch gefrickelt oder irgendwelcher uralter Krempel verbaut. Gibt es denn keine Ladekontrollleuchte?
Aus solchen Erfahrungen wird man hoffentlich einiges lernen.
z.B.
Dass man zur Einfahrt in den Hafen
wenigstens ein brauchbares Licht als Redundanz hat.
Naja und auf See schadet sowas auch nicht.
Aus solchen Erfahrungen wird man hoffentlich einiges lernen.
z.B.
Dass man zur Einfahrt in den Hafen
wenigstens ein brauchbares Licht als Redundanz hat.
Naja und auf See schadet sowas auch nicht.
Aus solchen Erfahrungen wird man hoffentlich einiges lernen.
z.B.
Dass man zur Einfahrt in den Hafen
wenigstens ein brauchbares Licht als Redundanz hat.
Naja und auf See schadet sowas auch nicht.
Nun, es ging früher auch ohne Strom...
und das würde auch Heute funktionieren...
Aus solchen Erfahrungen wird man hoffentlich einiges lernen.
z.B.
Dass man zur Einfahrt in den Hafen
wenigstens ein brauchbares Licht als Redundanz hat.
Naja und auf See schadet sowas auch nicht.
Nun, es ging früher auch ohne Strom...
und das würde auch Heute funktionieren...
Aus solchen Erfahrungen wird man hoffentlich einiges lernen.
z.B.
Dass man zur Einfahrt in den Hafen
wenigstens ein brauchbares Licht als Redundanz hat.
Naja und auf See schadet sowas auch nicht.
Nun, es ging früher auch ohne Strom...
und das würde auch Heute funktionieren...
Jemand in 07146 - Vorwahl Remseck am Neckar könnte tatschlich der Retter
in der Not sein, wenn man durch einen technischen Defekt auf einer
Hochseeinsel gestrandet ist.
Hat der Motor eine oder zwei Lichtmaschinen? Einen Wellengenerator?
Verbaut ist ein Bukh DV 36 RME mit Saildrive.
Das Dingen hat m.E.n. nur 1 Lichtmaschine.
Ladekontrollleuchte funktioniert ebenfalls nicht (oder doch - wir sind gerade unsicher).
Da unterwegs Service UND Starterbatterie nicht geladen wurde vermutlich
nur eine. Da habt ihr wahrscheinlich noch Glück gehabt, dass das
bestimmt vorhandene Koppelrelais zur Servicebatterie hin nicht aktiviert
wurde, sonst wären beide platt und kein Maschinenstart möglich.
Hmmm - das mit dem Koppelrelais möchtest Du bitte nochmals näher erklären.
M.M.n. sind Starterbatterie und Servicebatterie völlig voneinander getrennt.
Könntest Du einen kleinen Schaltplan malen, wie so ein Koppelrelais funktioniert?
Vermutung: die einzelne Lichtmaschine lädt nicht (Keilriemen ok?
Reglerkohlen platt?).
Wurde inzwischen auch vom Eigner gestanden.
Angeblich sei die Erregerspannung zu gering (???)
Der Eigner ist aber auch kein Elektriker und kann nur wiedergeben, was man ihm gesagt hat.
DAS MUSS ZUERST REPARIERT WERDEN! Eine jederzeit startbare Maschine ist
Überlebenswichtig!
Da bin ich voll bei Dir.
Aber vermutlich wird uns nix anderes übrig bleiben, als die Starterbatterie
(Hat aktuell noch 12,4V) vollzuladen und loszusegeln.
Kann man den Funk für die Seenotrettung wenigstens
auf die Starterbatterie umklemmen? Für ein Positionslicht reicht
notfalls eine Sturmlaterne, für das Navi ein Handy.
Werden wir nicht machen - die Starterbatterie ist heilig.
Ohne volle Service- und Starterbatterie fahren wir nicht los.
Durch Kühlschrank, Licht, Navi, Funk... hat sich die Servicebatterie
langsam tiefentladen.
Der (intelligente?) Landstromlader hat sich bestimmt geweigert
tiefentladene, kaputte Akkus zu laden, zumal die auch noch chaotisch
verschaltet waren.
Evtl. ja, aber jetzt ist der ja definitiv defekt.
Der Vermieter soll mit einem anderen Boot kommen und Ihr tauscht. Dann
kann er gleich seine Teile mitbringen. Oder ein anderes Boot chartern,
notfalls dorthin die Fähre nehmen.
Er hat nur 1 Boot - sein eigenes - und darauf sitzen wir gerade.
Wie schon mehrfach erwähnt, werdet ihr ohne neue Batterien vermutlich keinen Spaß mit dem Ersatzregler haben.
Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber hier ein paar Hinweise:
Oben stand ein Text mit 2 x 2 Akkus, die falsch angeschlossen gewesen sein sollen. Zunächst einmal deutet das auf ein 24V System hin, was das Problem eher größer macht, wenn die Batterien hin sind. Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das jemand wirklich ein 24V Paket parallel zu einer einzelnen 12V Batterie anschließt.
Es gibt aber Installationen, bei denen zwei 12V Batterien parallel und dann eine einzelne mit 12V in Reihe angeschlossen wird. Die 12 V Verbraucher werden dann an das "dicke" Paket mit den parallel geschalteten Batterien angeschlossen und nur die wenigen 24V Verbraucher an das gesamte Paket. Das sind häufig Ankerwinsch, Bugstrahlruder, Winschen etc. Üblicherweise nichts, was man unbedingt zum Segeln braucht (eine ausreichend fitte Crew angenommen).
Wenn alles nichts hilft - und wenn ihr das Boot unbedingt zurückbringen müsst - solltet ihr prüfen, ob es möglich ist, eine 12 V Batterie zu kaufen oder auszuleihen. Dann nur die unbedingt notwendigen 12 V Verbraucher daran anschließen (Funke, Navigationsleuchten, eventuell den Plotter). Funke und Plotter benötigen je ca. 10W, also rund 2A. Selbst eine einfache (vollgeladene) Starterbatterie mit 88 Ah sollte also für die Überfahrt reichen. Autopilot, Kühlschrank etc. sind natürlich tabu. Das alles geht natürlich nur, wenn die erforderlichen Verbraucher 12 V benötigen.
Dass die Starterbatterie auch nicht geladen wird, ist seltsam. Dass Generator und Landstromladeregler zugleich ausfallen, kommt sicherlich nur sehr selten vor. Bleibt die Starterbatterie denn auf 12,5V, wenn der Motor läuft? Normalerweise braucht man im Leerlauf nur etwas Gas zu geben, damit die Spannung deutlich steigt.
Wenn die Starterbatterie noch funktioniert und doch geladen wird, kann man die wichtigen 12V-Verbraucher auch daran anschließen und unter Motor zurückfahren. Mit nur einer Batterie unbekannten Zustands sollte man vorsichtig sein, den Motor auszumachen, auch wenn das Wetter vielleicht dazu lockt.
Hört sich so an, als ob die Batterie mindestens nicht aufgeladen wird.
Die 8,3V sprechen dafür, dass zwei Zellen platt sind, d.h.
Moin Andreas!
Schöne Tour!
Hier bin ich ganz bei Rainer, wenn(!) die Batterie definitiv über Netzstrom geladen wird.
Dass irgendwas anderes defekt ist, wenn zwei unabhängige Ladesysteme nicht funktionieren, das ist unwahrscheinlich. Besorge eine neue Batterie und dann wird es klappen.
Ich habe den ganzen anderen Kram nicht gelesen, weil das nach einem einfachen Problem aussieht.
Wenn du eine neue Batterie eingebaut hast, miss die Ladespannung. Nicht dass der Regler defekt ist und dir die andere Batterie verkocht ist.
Es kann auch helfen, den Regler an der LiMa mal auszubauen. Der hat vier Anschlusspunkte nach aussen:
Einmal einen Massepunkt an einer der Schraubösen, zum zweiten eine Blechfeder, welche eine interne D+ Verbindung herstellt, und dann die zwei Schleifkohlen, die den Rotor der LiMa versorgen.
Es kann sein, dass sich an der Blechfeder durch Korrosion eine Isolierschicht gebildet hat, salzige Luft eben. Da mal sachte schleifen, und auch am Gegenpol in der Lima. Ebenfalls auch an der Schrauböse und der Gegenseite am LiMagehäuse.
Dann hat die LiMa selbst drei oder vier Anschlüsse.
B+ von dem ein fetter Draht angeschraubt ist, der direkt an die Batterie geht
Masse über das Gehäuse
D+ Da muss bei Zündung ein über die Ladekontrolleuchte Spannung anliegen.
und evtl noch Klemme W, die wird nicht benötigt.
Das gilt, wenn die LiMa so alt ist, wie der Motor des Schiffes.
Liegt an D+ keine Spannung bei Zündung an, dann kannst du versuchen, nach dem Motorstart mal händisch mit einem Draht von der Starterbatterie kurz eine Verbindung zur Klemme D+ herzustellen.
Vorher aber auch mal schauen, ob die Masseverbindung vom Motor zur Batterie überhaupt noch vorhanden ist. Kommt öfters vor, dass die genau am Kabelschuh immer grüner wird, und durch die Vibrationen abbricht, Seeluft eben.
Ich habe diese Infos von einem KFZ mal auf ein Schiff übertragen, da wird es auch so ähnlich sein, nur dass der Rumpf da eher nicht Masse ist.
Für ein Positionslicht reicht notfalls eine Sturmlaterne, für das Navi
ein Handy.
Und der Strom fürs Smartphone kommt aus der Wand?
Um alle paar Stunden GPS Koordinaten zu bekommen, reicht es das Handy kurz einzuschalten und dann wieder herunterzufahren. Der Steuerstand hat einen Kompass. Das zusammen genügt, um von Helgoland wieder sicher zum Festlandhafen zu kommen.
viele Eurer Fragen habe ich in meinen Posts bereits beantwortet,
leider kann ich zeitlich bedingt nicht nochmals alles zusammenfassen.
Bevor Ihr also viel Zeit in aufwändige Antworten steckt, die dann leider
vergebens sind, weil sie von falschen Annahmen/Voraussetzungen ausgehen,
lest lieber vorab meine Beiträge.
Sorry Leute aber mal im Ernst, bleibt doch mal auf dem Boden.
Der TO hat ein Boot gechartert. Er will damit mit Freunden/Familie einen Urlaub machen, aber kein Hoch-Risiko Adventure erleben.
In der Ecke, in der er segelt ist viel Schiffsverkehr.
Kein Mensch mit nur etwas Hirn fahrt da mit einem Boot ohne die (z.T. wahrscheinlich sogar vorgeschriebenen) elektrischen Hilfsmittel raus.
Er hat ein Boot gechartert, wenn das technisch nicht ok ist, dann muss der Besitzer dafür geradestehen.
Der Urlaub ist wahrscheinlich trotzdem ziemlich gelaufen. Ich hoffe für den TO, dass er wenigstens finanziell da halbwegs unbeschadet rauskommt und nicht noch Anwälte bemühen muss.
Dickes Dankeschön an Thomas S. für seine LiMa-Fehlersuchanleitung!
(natürlich auch an all Euch andere für Eure vielen Mühen!)
Leider bin ich hier nur Mitsegler und nicht der Skipper und der hat gerade entschieden, dass wir keinen LiMa- Reparaturversuch starten (zumal der Rest der Crew auch lieber Urlaub machen will als fremde Boote zu reparieren) - schade, ich hätte wenigstens mal 2-3h in einen Reparaturversuch investiert.
Auch gibt es aktuell kein Go für die Anschaffung eines separaten Ladegerätes.
Man setzt also alles auf die morgige Ankunft des Ladereglers, der dann natürlich auch erst einmal ein paar Stündchen die Akkus laden muss und danach wissen wir immer noch nicht, wie gut die noch sind.
3 Experten hier an Bord und min. 4 Meinungen … Ihr kennt das ja.
Und ich beanspruche nicht, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben - akzeptiere also die Entscheidungen des Skippers.
Halte Euch auf dem Laufenden - jetzt ist erst mal Helgoland-Angucken angesagt.
Der Skipper hat da ja eigentlich auch recht, nicht an einem fremden Boot rumzuschrauben, nicht dass nachher der Eigner euch noch einen Strick daraus dreht. Notfalls gibt es ja noch Flieger und Fähren, um zurückzukommen.
Aber scheinbar ist der Besitzer wohl dennoch kooperationsbereit.
Man setzt also alles auf die morgige Ankunft des Ladereglers,
...das löst euer Problem nicht. Dünnes Eis. Nur erkennt der Skipper das
(noch) nicht.
Am besten du bleibst an Land wenn die "los machen".
Ich glaube nicht, dass Du den Skipper kennst und den beurteilen kannst.
Oder überhaupt die Situation.
In den 80/90er Jahren waren auf den Weltmeeren noch reichlich Segler ohne jede Elektronik und teils sogar ohne Motor unterwegs.
Im Revier zwischen Helgoland und deutscher Küste steht im Prinzip idealer Wind und kein "Sturm" in Sicht.
Die Entfernung z.B. nach Wilhems-/Bremer-/Cuxhaven sollte sich locker in einer Tageslichtetappe schaffen lassen.
Die Entfernung z.B. nach Wilhems-/Bremer-/Cuxhaven sollte sich locker in
einer Tageslichtetappe schaffen lassen.
Der Hinweg hat schon mal 31 Stunden gedauert…
Ausgangshafen ist unbekannt, aber Gegenwind und Kreuzerei sehr wahrscheinlich.
Rückturn zu einem der genannten Küstenhäfen ist weitgehend eine bequeme Vormwindreiterei.
Allerdings vertragen auch manche Mägen hartgesotteter Typen die dann auftretenden Schiffsbewegung nicht allzu gut...😒
Ein befreundeter Skipper sagte mir mal zum Thema warum man segelt:
"Segeln - die teuerste, langsamste und unbequemste Art auf dem Wasser zu
reisen"
Kann man gut drüber streiten.
Kreuzfahrten wären für mich keine Reisen, sondern Hotelaufenthalte mit ggf. Kurzaufenthalten, in denen man nach Wunsch eine Schnellstbesichtigung der Zwischenstationen (oft sehr) teuer dazubuchen kann.
Wers haben will..
Meine mit anderen privat organisierten Segelturns mit gescharten Yachten lagen idR. unter den Kosten der billigsten Kreuzfahrten in der jeweiligen Region.
Und was man dabei erlebt/durchlebt: unbezahlbar!😊
Eins verstehe ich bei dem ganzen Thread nicht.
Sind nicht auch andere Segler (Skipper?) vor Ort?
Welche mit eigenem Boot und viel Ahnung und viel Equipment (Ersatzakkus, Ladegeräte etc.)
Ich wäre als erstes auf die Suche nach Gleichgesinnten und deren Hilfsbereitschaft gegangen.
Da liesse sich doch wohl mit Sicherheit vor Ort rausfinden, was ganz genau der Fehler ist.
Unter Funkamateuren wäre eine solche Aktion selbstverständlich.
Kopfkratz...
Dann Batterien angeklemmt und Laderegler nochmals an 230V angeschlossen
(Stecker langsam, hoffentlich nicht zu langsam, eingeschoben)
Ergebnis: Brutzelgeräusche und Lichterscheinungen im Laderegler, dann
Schmauchgestank.
Das klingt (und müffelt) nach Batterie falsch (herum) angeschlossen.
Eins verstehe ich bei dem ganzen Thread nicht.
Sind nicht auch andere Segler (Skipper?) vor Ort?
Welche mit eigenem Boot und viel Ahnung und viel Equipment (Ersatzakkus,
Ladegeräte etc.)
Ich wäre als erstes auf die Suche nach Gleichgesinnten und deren
Hilfsbereitschaft gegangen.
Du musst gar nicht suchen. Andreas S. liegt als zweiter von der Landseite? im Päckchen. Das macht dann 4 Crews, die zum Landgang über sein Schiff müssen. Da gibt es ausreichend Gelegenheit zu fragen.
Da liesse sich doch wohl mit Sicherheit vor Ort rausfinden, was ganz
genau der Fehler ist.
Unter Funkamateuren wäre eine solche Aktion selbstverständlich.
Kopfkratz...
Andreas ist ja nicht der Skipper. Der muss jetzt ran.
Eins verstehe ich bei dem ganzen Thread nicht.
Sind nicht auch andere Segler (Skipper?) vor Ort?
Welche mit eigenem Boot und viel Ahnung und viel Equipment (Ersatzakkus,
Ladegeräte etc.)
Ich wäre als erstes auf die Suche nach Gleichgesinnten und deren
Hilfsbereitschaft gegangen.
Du musst gar nicht suchen. Andreas S. liegt als zweiter von der
Landseite? im Päckchen. Das macht dann 4 Crews, die zum Landgang über
sein Schiff müssen. Da gibt es ausreichend Gelegenheit zu fragen.
Da liesse sich doch wohl mit Sicherheit vor Ort rausfinden, was ganz
genau der Fehler ist.
Unter Funkamateuren wäre eine solche Aktion selbstverständlich.
Kopfkratz...
Andreas ist ja nicht der Skipper. Der muss jetzt ran.
Doppelter und dreifacher Unsinn, evtl. noch schlimmer.
Der Post mit dem 6er Päckchen kam heute um kurz nach Mitternacht, am folgenden Morgen beginnt das grosse "Entpacken".
IdR. gilt da im Durchschnitt "first in - first out".
Manche finden das als Zuschauer interessant, da über Stunden zuzuschauen..
Segelyachtcharterer zahlen die Charter selten, um lange Zeit im Hafen zu verbringen.
Und erst recht haben die keine Ersatzteile dabei oder würden etwas vom Eigner klauen.
Die Marina auf Helgoland soll über Werkstatt verfügen.
Das Schiff ist gechartert, jede Massmassnahme muss mit dem Eigner abgesprochen werden.
Wir kennen weder den Chartervertrag noch das Verhältnis zwischen TE, dem Skipper, etc.
Man setzt also alles auf die morgige Ankunft des Ladereglers, der dann
natürlich auch erst einmal ein paar Stündchen die Akkus laden muss und
danach wissen wir immer noch nicht, wie gut die noch sind.
3 Experten hier an Bord und min. 4 Meinungen … Ihr kennt das ja.
Wenn da Juristende und BWLende darunter sind, wird es lustig.
Jetzt habt Ihr erst mal Zeit bis morgen auf die Insel die zollfreien drei Liter Flaschen aus aller möglichen Ländern dort zu leeren!
Ihr solltet aber bei dem übermäßigen Genuss Euch nicht für Lämmlinge halten und ins Meer fallen lassen.
Doppelter und dreifacher Unsinn, evtl. noch schlimmer.
Der Post mit dem 6er Päckchen kam heute um kurz nach Mitternacht, am
Ja, und? Seit mindestens 19:45 ist er im Hafen.
folgenden Morgen beginnt das grosse "Entpacken".
IdR. gilt da im Durchschnitt "first in - first out".
A-Ha. Die Nr. 1 will um 7:00 starten und weckt das ganze Päckchen auf.
Wahrscheinlich macht man das so unter Charterseglern, Ralf...
Nochmal:
Seit mindestens 19:45 ist er im Hafen.
Manche finden das als Zuschauer interessant, da über Stunden
zuzuschauen..
Segelyachtcharterer zahlen die Charter selten, um lange Zeit im Hafen zu
verbringen.
Und erst recht haben die keine Ersatzteile dabei
Bezug?!
oder würden etwas vom
Eigner klauen.
Wo ist hier von "klauen" die Rede?
Die Marina auf Helgoland soll über Werkstatt verfügen.
Das Schiff ist gechartert, jede Massmassnahme muss mit dem Eigner
abgesprochen werden.
Und weil das so ist, stellt hier Andreas seine Fragen?
Wenn das so wäre, müsste die Crew nur die Beine hochlegen und auf die Instruktionen des Bootsverleihers warten.
Auf ganz Helgoland war kein Ladegerät aufzutreiben.
Auch in allen von Euch genannten Löden.
Das Nachbarboot (super nette, aber eher arme, junge, angehende Weltumsegler) wollten zwar ihr Ladegerät aus Ihrem Schiff aus- und helfsweise in unser Schiff einbauen,aber das haben wir abgelehnt, weil ja ein Restrisiko besteht, dass wir deren Gerät dann auch noch schrotten.
Also warten wir auf das Ersatzgerät, das morgen Mittag hier mit der Katamaranfähre eintreffen soll, wenn, ja wenn der Wind hier nicht noch mehr zunimmt.
Derweil ist hier im Schiff vor uns gerade ein Notfall mit Reanimation, Defibrillatorund und Hubsschraubereinsatz passiert, wo wir massiv in den ersten Minuten mit Herzmassage beteiligt waren. Danach haben die Retter vom SAR-Schiff, das ja praktischerweise hier im gleichen Hafenbecken liegt, übernommen, später der RTW.
War also vielleicht doch das Schicksal, dass uns (mit einer ehemaligen Krankenschwester an Bord) hier extra länger im Hafen festgehalten hat.
Hier noch ein paar Infos, weil darüber so von Euch viel diskutiert wird:
das Boot ist Baujahr 1980
mein Freund, der Charterer, chartert das Boot schon zum 25. Mal
der Eigner war in all den Jahren stets kooperativ und nett und großzügig
nein, wir sind nicht aus Cuxhaven, sondern aus Thyborön, Nord-Dänemark ca. 150sm hier nach Helgoland gesegelt und mussten dabei auch die 10h motoren
Durchaus moeglich. Oder jemand oben will Euch nicht ins Unwetter segeln lassen, wo ihr sonst waeret. ...
Der VDE young net war im April auf Helgoland. Bei den Versorgungsbetrieben gaebe es ein VDE Mitglied, wo man vielleicht fragen koennte, ob dieser ein Labornetzgeraet zum Laden haette.
Oder geht mal zum Elektro-Radio Würtz.
Oder jemand oben will Euch nicht ins Unwetter segeln
lassen, wo ihr sonst waeret. ...
Bei Flaute kann man nicht segeln.
Hast du schon einmal etwas von angepasster Segelfläche gehört?
Oder kommst du aus der ehem. DDR, wo ab 6 Bft die Schifffahrt eingestellt wurde?
... Aber dafuer kann man paddeln. Was durchaus fuer einige 🐳🐳 auf den Booten gesundheitsfoerdernd waere.
Das sei nur angemerkt, um noch Deine Abschweifung um eine weitere Abschweifung vom Thema zu ergaenzen.
Den DARC- Ortsverband E10 koennte man kontaktieren. Da hat bestimmt einer ein Labornetzgeraet.
In der Jugendherberge am Nordstrand muessten die Personen bekannt sein, weil dort die Funktreffenteilnehmer haeufiger sind. Hier lesen oft Amateurfunker mit, die vieleicht vorwarnen koennten, wenn einer aus dem Norden mitliest.
Letztlich entscheidet immer der Kapitän an Bord und hier kommt es auch noch auf den Vertrag an.
Aber ich würde das Boot da lassen und meinen Urlaub anders verbringen.
Vor ein paar Wochen war ich erst auf Helgoland und ich finde es nicht so spannend dort länger zu bleiben.
Da ich nicht mehr so viel davon habe, weiß ich wie wertvoll Lebenszeit ist.
Der Eigner des Bootes hat ganz sicher kein Spielgeld für das Boot bekommen und wenn er nicht blöd ist, hat er die Risiken abgesichert.
Soll er sich drum kümmern und den Rest der Kohle zurück zahlen.
Nun, das hatte ich anders in Erinnerung. Allerdings werden Polizei,
Feuerwehr, Notarzt und andere Menschen sicherlich nicht zu Fuss
unterwegs sein, und irgendwo müssen die dann ja auch tanken.
Laderegler ist soeben per Fähre angekommen - schnell eingebaut und … tärä … die Batterien laden!!
Das im Panel eingebaute Amperemeter misst 23A (trauen tun wir dem Dingen allerdings nicht so recht)
Die Spannung an der Servicebatterie hatte sich übrigens vor Anschluss des Ladegerätes auf 10,2V erholt (Hauptschalter aus).
Direkt nach Anschluss des Ladewandlers betrug sie 14,1V.
Scheint mir relativ hoch. Was meint Ihr? Lässt das bereits Rückschlüsse auf den Zustand der Batterien zu?
Lässt das bereits Rückschlüsse
auf den Zustand der Batterien zu?
Dass sie zu schnell voll sind? Das würde bedeuten sulfatiert und keine Kapazität mehr.
Aber im Endeffekt weißt du das erst wenn du sie bis Ladeschluss lädst, dann belastest und misst/abschätzt welche Kapazität du entnehmen kannst.
Lade den Akku weiter! Dein Multimeter hat sicher einen 10-Ampere-, bestenfalls einen 20-Ampere-Strommessbereich.
Wenn der Strom laut Bordanzeige auf 5 Ampere gefallen ist, schleife Dein Multimeter im Ampere-Mess-Bereich ein und vergleiche, wie weit die Bordstromanzeige von Deinem Multimeter abweicht.
Wenn der Akku fertiggeladen ist, schließe die Positionslichter an und messe den Strom über die Bordanzeige. Messe gleichzeitig die Klemmenspannung.
Wie hoch ist die?
Ich kann das Ergebnis nicht bewerten, andere aber schon.
Wird die Starterbatterie auch bzw. zeitgleich geladen?
Euer Schiffsdiesel ist auf eine geladene Starterbatterie angewiesen.
Direkt nach Anschluss des Ladewandlers betrug sie 14,1V.
Passt. Siehe auch den Beitrag "Bleiakku richtig laden."
Dazu kommt, dass du diese Spannung ja nicht direkt in der Zelle misst, sondern bestenfalls aussen an den Polen (oder gar noch mit einen Stück stromdurchflossener Leitung dazwischen...) und du bei 20A schon dort einen Spanungabfall hast. Einfach mal wieterladen und dann mit einem Batterietester den Akku prüfen. Falls kein solcher zur Hand ist: weier laden, wenn voll das Ladegerät abklemmen, die Sapnnung messen und einen heftigen Verbraucher einschalten. Dann sollte die Spannung nicht signifikant zusammenbrechen.
Du hast einen Spannungsanstieg von etwa 4 Volt bei 23 Ampere zu
verzeichnen, macht einen Innenwiderstand von ca 4/23 ~= 16 m Ohm.
Eher 160 Milliohm. Den schnellen Anstieg der EMK sehe ich eher skeptisch
hoffentlich liege ich falsch.
danke für die Korrektur meines Fehlers!
Andreas, 4/23 ~4/25 = 16/100 = 0,16 Ohm.
Das ist gefühlt ein zu hoher Innenwiderstand (mir fehlen die Vergleiche).
Es kommt aber auch darauf an - wenn Ihr mit der Servicebatterie nur die Positionslichter speist und LEDs anstelle von Glühlampen verbaut hat, ist der Stromfluss unter Last eben viel geringer.
...das erinnert mich immer an Manusakis aus Peterslahr wo ich mich frage, wie der aufgrund so geringer Informationslage in Flugzeuge steigt. Motor startet und läuft 5min...na wird schon!
Der ist halt noch n echter Bastler, wenn das Flugzeug dann doch runterfallen sollte, krabbelt er im Flug auf die Tragfläche und schnuckt den Krams mit Gummibändern zusammen. Und dann hält das auch, oder wird haLt KATASTROPHE :D
Aus solchen Erfahrungen wird man hoffentlich einiges lernen.
z.B.
Dass man zur Einfahrt in den Hafen
wenigstens ein brauchbares Licht als Redundanz hat.
Naja und auf See schadet sowas auch nicht.
Nun, es ging früher auch ohne Strom...
und das würde auch Heute funktionieren...
Klar geht Schiffbruch auch ohne Strom...
Da hat der Esmu aber mal völlig recht und der dümmliche Kommentar des Herrn Hinz ist an dieser Stelle völlig überflüssig.
Das geht schon sehr, sehr lange nicht mehr ohne Strom.
Es wäre im Notfall aber weiterhin möglich. Sturmlampen die ohne Strom funtionieren sind immer noch erhältlich und so eine Funzel ist vermutlich immer noch besser als komplett ohne Licht über die dunkle See zu shippern.
Das geht schon sehr, sehr lange nicht mehr ohne Strom.
Es wäre im Notfall aber weiterhin möglich. Sturmlampen die ohne Strom
funtionieren sind immer noch erhältlich und so eine Funzel ist
vermutlich immer noch besser als komplett ohne Licht über die dunkle See
zu shippern.
Es geht doch gar nicht primär um die Funzeln. Die sind natürlich nett, um gesehen zu werden, aber vor allem geht es um Funk, GPS-(Plotter), usw., die ohne Strom einfach nicht wollen.
Direkt nach Anschluss des Ladewandlers betrug sie 14,1V.
Hab jetzt nicht alles gelesen.
Ist denn genug Wasser in den Zellen? Wenn die zuvor falsch angeklemmt
waren können die auch teilweise leergekocht gewesen sein.
Wollte noch was ergänzen. Jedoch war schon ein weiterer Beitrag erstellt. Daher zitiere ich mich mal selbst.
Ansonst kann es nach längerer Tiefentladung helfen die Batterien mit ca 15V und ein paar wenigen Ampere ein zwei Stunden ein wenig zu überladen. So kann man einen Teil der Sulfatierung wegbekommen.
Brauchste für die Positionslampen oder das Ankerlicht. Und die sind
Vorschrift bei Nacht.
Es ist aber nirgendwo vorgeschrieben wie die Latuchte funktionieren muß,
Hauptsache sie leuchtet.
Na, dann bring mal bei anständigem Wind deine Karbidlampe auf der Spitze des Mastes an...
Ich weiss ja nicht, ob du schon im Tertiär geboren wurdest, aber seit vielen Jahren ist elektrisches Licht nicht nur an Land üblich, sondern auch auf Schiffen. Und Licht per Flamme ist an Bord eines Holzschiffes eine zündende Idee. Da Positionslampen und die anderen vorgeschriebenen Lampen auch nur verschwindend geringen Strom verbrauchen, sind die meist einfach mit an der Starterbatterie (oder bei E-Antrieb mit DC/DC Wandler am Fahrakku).
Wollte noch was ergänzen. Jedoch war schon ein weiterer Beitrag
erstellt. Daher zitiere ich mich mal selbst.
Ansonst kann es nach längerer Tiefentladung helfen die Batterien mit ca
15V und ein paar wenigen Ampere ein zwei Stunden ein wenig zu überladen.
So kann man einen Teil der Sulfatierung wegbekommen.
Aber klar doch...
Jeder Chartergast hat das Wissen, Material, etc. dabei, mal eben so eine unverantwortliche Bastelei auf einer fremden Yacht durchzuführen.
Der Rückturn beträgt um 150 sm, aktuell funktionieren Motor und elektrische Anlage, es herrschen nahezu ideale Windverhältnisse.
Falls unterwegs die Spannung der Servicebatterie zu sehr abfällt, startent man eben den Motor und lässt den im Leerlauf passend mitlaufen.
Dem Skipper wird auch niemand erklären müssen, dass er vor Abfahrt noch Sprit bunkert.
Dürfte eh preiswerter, als in DK sein.
Falls sich innerhalb der Hälfte der morgens beginnenden Etappe herausstellt, dass sich die Elektrik für eine Nachtfahrt nicht mehr eignet, lässt sich locker entscheiden, eine auf der Strecke liegende Marina anzulaufen und dort in "Sicherheit" zu nächtigen.
Meine Güte, was viele doch total auf eine Nanny, Helikopter, etc. angewiesen sind..
Den schnellen Anstieg der EMK sehe ich eher skeptisch
hoffentlich liege ich falsch.
Das denke ich mir auch, aber er sollte doch am Amperemeter abschätzen können, wie lange Strom fließt. Wenn da wirklich 100Ah drin stecken und das Netzgerät max. 20A liefert, sollte es eine ganze Weile dauern, bis 14V erreicht sind.
Na, dann bring mal bei anständigem Wind deine Karbidlampe auf der Spitze
des Mastes an...
IdR. kein Problem.
Ich kenne keine Segelyacht als Einmaster mit Fock und Gross, die nicht über mindestens ein "Fall" (Tau) als Reserve über eine Toprolle verfügt.
Man freut sich (oder auch nicht), wenn man unterwegs da per Bootsmannstuhl nach oben muss und dazu nicht ein Segel fallen lassen muss.
Hatten wir mal bei Starkwind bei der Überfahrt des Mittelmeeres von Sardinien nach Tunesien.
Gross sollte gerefft werden, aber das Tau war oben blockiert und musste dort gekappt werden...
Ich weiss ja nicht, ob du schon im Tertiär geboren wurdest, aber seit
vielen Jahren ist elektrisches Licht nicht nur an Land üblich, sondern
auch auf Schiffen. Und Licht per Flamme ist an Bord eines Holzschiffes
eine zündende Idee.
Ruf Deine Nanny an, wenn Du eine Flamme siehst.
Auch bei denen in einem Gehäuse..
Beim Gespräch kam beiläufig heraus, dass die Erregerspannung (???) der
Lichtmaschine angeblich zu gering ist, um die Batterien zu laden. Ich
lasse das gerade mal kommentarlos hier stehen.
Bisher musste der Diesel wohl nicht so oft gestartet werden, dass der letzte Startversuch scheiterte.
Für mein Sicherheitsempfinden wäre das Grund genug, mich doch eher auf die Fähre für die Rückreise zu verlassen.
Das hat mit 'heutzutage' nichts zu tun. Es gibt nur wenige Dinge in der Schifffahrt, die so gut geregelt sind wie die vorgeschriebene Beleuchtung und das seit Jahrzehnten.
Ladung mit dem neuen Laderegler verlief sehr gut:
Viele Stunden lang konnten wir 30A in die Servicebatterie pumpen
Und erst spät wurde der Ladestrom gedrosselt - aktuell noch 8A.
Spannung der Servicebatterie ohne Ladestrom lag vor ca. 1,5h bei 14,2V
Starterbatterie wird auch konstant geladen (lt. Geräte-Anleitung mit 2A)
Die Akkus (jeder) sollen lt. Eigner 240Ah haben
Ladung über Lichtmaschine ist nach wie vor defekt - daran wollten
wir nicht
auch noch reparieren. Restrisiko bleibt also, halten wir aber für
vertretbar - außerdem fahren wir diesmal ja über Tag.
werde morgen auf der Fahrt zur Elbe die Spannung gut im Auge behalten.
insbesondere der Kühlschrank und die Wasserpumpe (wenn an) belasten
die Batterie.
GPS, AIS und Ipad zur Navigation eher weniger
Morgen früh um 5:15 Uhr geht‘s Richtung Brunsbüttel zum NOK
Aufbruch so früh, um den Elbstrom mitzunehmen.
danke an kmiller für die Erklärung des rel. hohen Spannungsanstieges
sobald das Ladegerät angeklemmt wurde
danke an Euch alle für die vielen Tipps und Einschätzungen - hat
mir ungemein geholfen!
Ahoi und bis dann einmal wieder in diesem Forum - Ihr seid alle echt klasse!
Starterbatterie wird auch konstant geladen (lt. Geräte-Anleitung mit
2A)
Das ist oft so, das bei Ladegeräten für mehrere Bänke eine Bank mit weniger Strom geladen wird, denn die Starterbatterie braucht ja meist nur eine Erhaltungsladung, da es dafür normalerweise ja die LiMa gibt.
Wenn ihr mehr Strom reinpumpen wollt, könnte ihr sie auf die im Moment freie Bank 3 am Ladegerät klemmen.
Allerdings vertragen auch manche Mägen hartgesotteter Typen die dann
auftretenden Schiffsbewegung nicht allzu gut...😒
Seekrank?
Essen! Kein Witz, hilft wunderbar.
Mit 8 auf einer Freizeit segeln gewesen, mir war "nur übel" die ersten zwei Tage.
Kam einer um die Ecke und meinte:"Wenn du nicht irgendwann mal kotzen willst, iss was!"
Den Tipp Werd ich nie wieder vergessen, hat mir später in der Schulzeit bei einer Klassenfahrt (Fähre) den Hintern gerettet! Ich war der einzige der nicht "die Fische gefüttert" hat.
Egal wie übel dir ist, auch wenn die die ersten bissen auch wieder hoch kommen, das Gewicht im Magen machts nach kürzester Zeit wieder erträglich.
Allerdings vertragen auch manche Mägen hartgesotteter Typen die dann
auftretenden Schiffsbewegung nicht allzu gut...😒
Seekrank?
Essen! Kein Witz, hilft wunderbar.
Mit 8 auf einer Freizeit segeln gewesen, mir war "nur übel" die ersten
zwei Tage.
Kam einer um die Ecke und meinte:"Wenn du nicht irgendwann mal kotzen
willst, iss was!"
Den Tipp Werd ich nie wieder vergessen, hat mir später in der Schulzeit
bei einer Klassenfahrt (Fähre) den Hintern gerettet! Ich war der einzige
der nicht "die Fische gefüttert" hat.
Egal wie übel dir ist, auch wenn die die ersten bissen auch wieder hoch
kommen, das Gewicht im Magen machts nach kürzester Zeit wieder
erträglich.
Ich war rund 35 Jahre ein "Wasserkind", und meinte, alles halbwegs Vorstellbare auf See erlebt zu haben, was man so noch überleben kann.
Von Jolle, über Elbkutter, Motor- und Segelyachten oder auch Hochseefähren.
Und diverse andere Geschichten.
Roller coaster könnte ich ewig fahren..
Ich hatte viele hunderte oder mehr Leute erlebt, die sich förmlich die Seele aus dem Leib gekotzt haben und mich selber pudelwohl gefühlt.
Aber mit knapp 35 hatte ich lange begriffen, dass es bei jedem Menschen individuell wirkt.
Kurz vor der Wende liefen wir in der Adria auf Split oder Dubrovnik zu, Wind ~5 Bf, relativ genau von achtern, Dünung aus der gleichen Richtung, aber schneller.
Die Yacht (und wir) wurden also beständig von hinten "überrollt" oder unterlaufen.
Und da erwischte es mich..
Ich bin relativ hart gesottet, kann mal eben meinen Mageninhalt über die Reling oder sonstwo ausgeben, wenn es sein muss, aber lieber übe ich doch die Kontrolle auch über meinen Körper aus, soweit möglich und unterlasse das.
(Wenns nicht anders geht: raus damit, passendes Getränk zu sich nehmen.)
"Seekrankheit" findet nicht im Körper statt, sondern überwiegend im "irregeleiteten Kopf".
Und das ist bei jedem unterschiedlich.
Bei vielen reicht ein Placebo..
Das kann auch aus einer netten Magenfüllung bestehen.:-)
Hallo Andreas!
Gut wieder Strom zu haben!
Mir wäre die Ladung über die Lima aber wichtiger.
Wenn das alles über den Regler läuft, über den auch der Landstrom kommt, dann müsste man allein schon deshalb gucken, ob es aus diesem Grund nicht zum Ausfall des Reglers gekommen ist. Aber trotzdem alles Gute für eure Weiterfahrt.
Das kann sich mit der Zeit ändern.
Als ich zeitweise auf See war, da war ich seefester als so manche "Seeziege".
Das einzige Mal als mir schlecht wurde, da hatte ich mit dem Bernhard Vogel (CDU) einen gesoffen und zunächst ankerten wir vor Helgoland.
Ich war sicher nicht der Einzige dem schlecht wurde, denn schon nach kurzer Zeit Zeit gab es 10 Grad Ruderausschlag und rum um den Säuferfelsen.
Als ich kürzlich dann zum ersten Mal auf der Insel war, bin ich mit dem Halunder Jet gefahren. Wasser spiegelglatt und mit dem Ding war es wie Bus fahren. Also noch nicht abzusehen, ob ich noch seefest bin.
Seekrank?
Essen! Kein Witz, hilft wunderbar.
...
Den Tipp Werd ich nie wieder vergessen, hat mir später in der Schulzeit
bei einer Klassenfahrt (Fähre) den Hintern gerettet! Ich war der einzige
der nicht "die Fische gefüttert" hat.
Du hast nicht mitgemacht beim Gemeinschaftsreihern?? Wie unsolidarisch! :))
Da sind Leute wohl unterschiedlich veranlagt. Als Kind ist mir z.B. schon im Bus schlecht geworden. Später legte sich das. Das heftigste Erlebnis hatte ich ebenfalls auf einer Fähre, auf einer Kanalfähre von Calais nach Dover, da fand die Überfahrt wegen stürmischen Wetters gerade noch statt. Das war an sich ein lustiges Schaukeln, habe ich so nie wieder erlebt. Trotzdem war es nicht schön anzusehen, wie schlecht es einigen Leuten ging. Immerhin dauert die Fahrt nur etwas über eine halbe Stunde.
Meines Erachtens ist Ablenkung das beste Mittel gegen Übelkeit. Also nicht weinend in einer Ecke kauern, sondern auf dem Schiff herumlaufen, auch wenn man sich vor lauter schaukeln kaum auf den Beinen halten kann. Ähnlich ist es beim Autofahren. Der Fahrer selber ist von der "Seekrankheit" und Übelkeit nicht betroffen, anders als die tatenlos zusehenden Mitfahrer auf der Rückbank.
Hätte mal Lust gehabt, die Hovercraft-Fähre auszuprobieren oder den Katamaran nach Helgoland. Hat das schon jemand getan und kann davon berichten?
Die Segel-Crew um den TO dürfte keine Probleme haben. Bei leichtem nahezu Westwind werden sie Brunsbüttel problemlos erreichen.
Meine schlimmste Überfahrt war mal mit dem Halunderjet, wimre waren es 8 Windstärken und 4m Seegang.
Der Jet ist da elegant durchgepflügt und hat angenehm geschaukelt. Leider fand der Großteil der Passagiere es wohl nicht so angenehm und hatte nicht den Anstand zum Reiern zur Toilette oder stilecht an die Reeling zu gehen.
Der Gestank war wirklich unangenehm und der Halunderjet hat nicht viel Freideck.
Mit seefesten Passagieren hätte die Überfahrt aber richtig Laune gemacht.
Leider fand der Großteil der Passagiere es wohl nicht so angenehm und
hatte nicht den Anstand zum Reiern zur Toilette oder stilecht an die
Reeling zu gehen.
Leichter gesagt als getan. Die England-Fähre, auf der ich einmal bei stärkerem Seegang gerade noch auf die Insel übersetzen konnte, hatte seine Ausgänge gesperrt. Weil da hätte neben dem Essen auch der Passagier über die Reling gehen können. Und die Toilette war sicher gut besucht. Ne, ich habe mir erspart, dort nachzusehen.
Das liest sich vermutlich dramatischer als es war. Die Fähren sind schon große Pötte. Bei stärkerem Seegang schwankt es trotzdem ganz nett.
Es ist aber nirgendwo vorgeschrieben wie die Latuchte funktionieren muß,
Hauptsache sie leuchtet.
Irrtum. Deine Waltran-Leuchte braucht heute eine BSH-Zulassung. Die
vorgeschriebene Mindesttragweite hängt dann noch von der Bootslänge ab.
Ja natürlich muß das Licht in einer bestimmt Entfernung sichbar sein, sonst wäre es ja sinnlos. Lt. dieser Verordnung (https://www.gesetze-im-internet.de/seestro_1972/BJNR008160977.html) Ist Mindestsichtbarkeit für Boote kleiner 12m 2 Seemeilen. Dafür braucht es nicht arg viel Leuchtkraft, zumal es auf See des Nächtens auf Grund fehlender Lichtverschmutzung doch recht dunkel ist und ein Lic htpunkt so weit sichtbar ist.
Für den Notfall ist eine Petroleumfunzel immer noch besser als gar keine Beleuchtung. Wie schnell so eine Beleuchtung ausfallen kann hat ja der TO aufgezeigt.
Man kann sich heutzutage nicht mal ansatzweise
den Hunger vorstellen, an dem Leute gelitten haben müssen,
um sowas zu probieren.
Mit ausreichender Ernährung wird niemand freiwillig sowas antesten.
Man kann sich heutzutage nicht mal ansatzweise
den Hunger vorstellen, an dem Leute gelitten haben müssen,
um sowas zu probieren.
Mit ausreichender Ernährung wird niemand freiwillig sowas antesten.
...leider gibt es heute diesen Hunger immer noch. Nur nicht "hier".
Ich bin zwar auch schweden-affin, auch mit dortiger Verwandschaft
aber Surströmming? Nee. echt nicht.
Da oute ich mich gerne als zu schwach.
Olfaktorisch fordernd ist weniger der Fisch als die Brühe in der er schwimmt. Profis öffnen die Dose unter Wasser und spülen alles gründlich ab, bevor sie wieder mit der Atmung beginnen.
Wie schnell so eine Beleuchtung ausfallen kann hat ja der
TO aufgezeigt.
Der TO hat aufgezeigt, das es sinnvoll ist, vor einer etwas größeren Fahrt mal die Technik zu prüfen. Im Allgemeinen ist die Navigationsbeleuchtung das letzte, was ausfällt, vor allem mit den heute verfügbaren LED.
Hier war ja sogar ein Amperemeter vorhanden (und ein Voltmeter setze ich mal voraus). Da kann man mal einen Blick drauf werfen, wenn die Maschine läuft.