Hi Leute,
ich denke an folgender Aufgabenstellung herum:
Ich möchte eine Dimmerbatterie machen, die modular aufgebaut ist.
D.h. gibt eine Steuerplatine mit größerem 8 Bit AVR uC, der evtl auch
FFT kann. Anbindung an die Umwelt per RS232/RS485, Lan, DMX, evtl auch
0-10V Ports (könnte auch eine extra Platine sein).
Und es gibt Dimmerplatinen mit den Leistungsteilen, die per Bus vom der
Steuerschaltung angesprochen werden. Jede solche hätte dann 4-8 Kanäle à
10A, die per Mosfet geschaltet werden.
Jeder Kanal wird mit 200 Hz PWM und 10Bit gedimmt und kann sowohl LED
Streifen als auch Halogenbirnen (leicht induktiv).
Nun ist die Frage, wie der Bus zwischen den Platinen aussieht.
Sie sitzen jedenfalls direkt nebeneinander in einen Gehäuse, längere
Strecken / Wellenwiderstand etc sind kein Thema.
Anfangs dachte ich ans Soft-PWM und ans rausschieben des PWM über
74HC595 Shiftregister, aber das haut vom Timing mit 20MHz schon bei 8
Kanälen mit 10 Bit nicht mehr ohne Weiteres hin, v.a. nicht, wenn ich
wirklich jede Flanke selbst generiere und das muss ich, wenn ich
Shiftregister als Slaves habe.
Also ist klar, dass ich das PWM selbst an die Dimmerplatinen delegiere
und nur Befehle (den Tastgrad) per SPI oder RS485 dorthin sende.
(Das hätte sogar den Vorteil, dass es auch einen 230V AC Slave geben
könnte, der ja an die 50 Hz und Phasenan/Abschnitt gebunden ist.)
Was ist der eleganteste Weg auf den Slaves 8fach PWM zu implementieren
und mehrere solcher Slave-Platinen zu verketten?
Die üblichen LED-PWM-Treiber eignen sich m.E. nicht da sie als
Konstantstromquelle ausgelegt sind und ich mir nicht sicher wäre, ob sie
für die Ansteuerung von Mosfets geeignet sind.
Jetzt habe ich gerade den Attiny87/167 als möglichen Slave eingekreist,
kostet 1.50 Euro, kann SPI und hat 8 PWM-Kanäle, die an einem Timer
hängen - perfekt.
Idealerweise würde er wie die WS2811 noch die Daten weiterschicken, die
er nicht braucht. Alternativ ein 3 Bit Adressbus für das Chip Select.
Was meint ihr?
Viele Grüße,
Conny