Hallo Leute,
ich suche einen Summenzähler der mir die Summe als einen potentialfreien
Kontakt wieder ausgibt.
Ich benötige Ihn für die Dosierung unseres Stadwassers. Wir haben dort
zwei Wasseruhren mit Impulsausgang. Diese Impulse will ich addieren und
dann einen Impulsausgang auf eine Dosierstaion geben.
Kann mir jemand vieleicht sagen wo ich sowas finde? Find leider nur
Summenzähler die nur zählen aber nichts ausgeben. Er muss nicht mal ne
Anzeige haben.
Vielen Dank jetzt schon mal!
MFG Denise
> ich suche einen Summenzähler der mir die Summe als einen potentialfreien> Kontakt wieder ausgibt.
Somit kann die Summe nur 0 oder 1 sein :-/
Oder ist es eher so: Du suchst eine Wasseruhr, die einen Impuls pro
Mengeneinheit (ml, cl, dl, l) ausgibt?
> Er muss nicht mal ne Anzeige haben.
Dann such nach einen Durchflussmesser.
@ lkmiller: Nein.
Ich glaube eher Sie hat zwei Wasser-"Uhren". Durch beide fliesst
unterschiedlich viel. Die erste gibt z.B. 136 Impulse aus, die zweite
317.
Das beides geht in ein Kästchen. Am anderen Ende des Kästchens sind zwei
Klemmen. Diese führen zu einem potentialfreien Kontakt im Inneren des
Kästchens. Und dieser Kontakt schaltet jetzt 136 + 317 also 453 mal.
Richtig?
ich denke am wenigsten aufwand ist es über ein µC zu machen und am ende
ein relays zu schalten.
von der Programmierung ist es zwar etwas schwerer als ein "LED AN/AUS"
aber nicht viel.
Ich glaube eher Sie hat zwei Wasser-"Uhren". Durch beide fliesst
unterschiedlich viel. Die erste gibt z.B. 136 Impulse aus, die zweite
317.
Das beides geht in ein Kästchen. Am anderen Ende des Kästchens sind zwei
Klemmen. Diese führen zu einem potentialfreien Kontakt im Inneren des
Kästchens. Und dieser Kontakt schaltet jetzt 136 + 317 also 453 mal.
Richtig?
Ja genau das meine ich.
Wo find ich den sowas?
Peter wrote:
> Ich wüsste nicht das es soetwas fertig gibt, selber bauen macht doch> auch mal spass. Dafür bist du hier genau richtig.
Ja Richtig bin ich hier da schon,
das Problem ist nur das mein Chef nicht so begeistert wäre wenn ich
meine Zeit mit Selberbauen verschwende...Auch wenn es mir lieber wäre.
Aber da die Umsetzung so schnell wie möglich geschehen soll wäre es
super wenn einer vieleicht ne Idee hat wo man sowas bekommt
Nimm ein XOR-Gatter mit 2 Eingängen und ein Monoflop dahinter.
Das XOR gibt Dir einen Impuls, wenn sich einer der Eingänge ändert.
Das Monoflop, damit bei sehr kurz aufeinander folgende Änderungen beider
XOR-Eingänge das Ausgangssignal etwas länger anhält.
Diesen verlängerten OUT für die Dosierung nutzen.
So hast Du zwar nurnoch die Hälfte der Gesamt-Impulse, aber dafür
Durchflußabhängig.
Fertig wüsste ich sowas auch nicht, aber zumindest das XOR und das
Monoflop gibt's in schönen schwarzen Gehäusen ;) (sorry, musste jetzt
sein)
> Fertig wüsste ich sowas auch nicht, aber zumindest das XOR und das> Monoflop gibt's in schönen schwarzen Gehäusen ;) (sorry, musste jetzt> sein)
Ok das werd ich mal versuchen! Ich dank dir. Auch für den Optikteil!
GRNS Cheffe wird sich bestimmt freuen!Muss ja alles besser Aussehen
als die Funktion an sich!
Also Danke noch mal und schönen Tag
Das Problem bei so einfachen Logkverknüpfungen (XOR) ist das Erkennen
von gleichzeituig auftretenden Impulsen. Es gibt ja 4 mögliche Zustände.
Wenn dann (bei mechanischen Kontakten) noch Prellimpulse auszublenden
sind, wird man wohl zu Mikrokontrollern greifen. 8-beinige Tinys sind da
so unterfordert, daß sie noch ein seriell gesteuertes Display bedienen
können.
> damit bei sehr kurz aufeinander folgende Änderungen beider> XOR-Eingänge das Ausgangssignal etwas länger anhält.
Genau damit gehen dir dann garantiert Impulse verloren. Denn die sind ja
asynchron, können also zu jedem zeitpunkt kommen:
Du siehst: aus 5+7 Pulsen sind hier nur 7 geworden... :-/
Fazit: Der Ansatz ist unbrauchbar.
Aber angenommen, die Pulse sind schön geformt und prellen nicht:
Warum nimmst du nicht ein CPLD, machst zwei Zähler und einen Addierer?
Am einfachsten dürfte aber die Lösung mit dem uC sein.
@Lothar Miller
Dein Einwand hat was.
Prellende Kontakte sollten meines Wissens aber ausschließbar sein,
müssten Hall-Sensoren sein (sonst bitte korrigieren).
Bei prellenden Kontakten kommt hinter den XOR's natürlich nur noch Murks
raus (und die Dosierpumpe macht Überstunden ;))
CPLD - noch nie gehört, der Link liest sich aber recht gut.
Andere Idee, Gray-Code
Es darf sich immer nur ein Eingang verändern.
Wenn sich beide Eingänge geändert haben, sind 2 Impulse gleichzeitig
angekommen.
Könnte man damit was 'machen'?
Alternativ eben nen 8-Beiner zyklisch beide Abgänge abfragen lassen und
je Änderung Impulse abgeben.
Hier müsste man sich halt 'nur' merken, daß noch ein 2.ter Impuls
ausgegeben werden muß, wenn sich beide Eingänge geändert haben.
Je nach Geschwindigkeit der Dosierpumpe muß der 2.te Impuls entsprechend
herausgezögert werden.
Sprich, bei Änderung der Eingänge eine Variable hochzählen (und den
neuen Zustand des Eingang merken).
Wenn beide Eingänge sich ändern, wird die Variable 2x hochgezählt.
In einem anderen Programmteil wird geschaut, ob 'Impulse vorliegen' und,
ob seit dem letzten Impuls genügend Zeit vergangen ist.
Wenn 2x ja, Impuls rausjagen und Wartezeit starten.
Und dann: Goto Anfang (ok ok, Do Loop geht auch)
Um auf die Optik zurück zu kommen - mit nur einem 8-Beiner hat man
natürlich auch nur 1 schickes schwarzes Kästchen ;)
>Hier müsste man sich halt 'nur' merken, daß noch ein 2.ter Impuls>ausgegeben werden muß, wenn sich beide Eingänge geändert haben.
Nö, das macht die Hardware. Wenn Int. 1 ausgelöst ist (der µC
befindet sich in der ISR) und ein Ereignis an Int. 2 auftritt, wird
nach dem Verlassen der ISR für Int. 1) die ISR für Int. 2
aufgerufen. (Die Ereignisse werden jeweils "zwischen" gespeichert)
Z8
@Z8
Sofern der µC die ISR's selbstständig abgrast (und eben auch
mitbekommt), wäre jedliche äußere Beschaltung rausgeworfenes Geld/Zeit.
Klingt nach einer µC-Lösung mit AVR (oder??).
Muß doch mal mit PIC-Assembler anfangen ;)
(hat aber schon was, wenn der Chip sich selbst um die ISR's kümmert !!)