Xilinx XC4006

Gast #3190162
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Ich habe hier vier Uralt-FPGAs im lochrasterfreundlichen 156pin 
PGA-Gehäuse (PGA, nicht BGA!) sichergestellt. Da auf der Platine 
keinerlei Spannungsregler zu finden waren, vermute ich mal, dass die 
Dinger sogar mit 5V laufen.

Im Netz findet man hochgradig wenig dazu. Nur Chipbroker mit endlos 
langen Typenlisten. Auch Xilinx kann sich nicht an die Serie erinnern -- 
der einzige Link führt zu der discontiunation notice.

Lassen sich diese Teile heutzutage noch irgendwie synthetisieren und 
programmieren?


Die genaue Typbezeichnung ist XC4006-5 PG156C. Dazu gehört ein AT17C128 
für den Bitstrom.
#3190215
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Gibts die Classic-Versionen von XACT nicht so zum runterladen? Aber die 
rohen 4er sind AFAIR in der SW schon um 2000 rum obsolet geworden. Weiss 
nicht mehr, ob es da schon xst gab. D.h. selbst mit Classic-SW bräuchte 
man wohl noch Design-Entry-Tools, ausser man hat spontan noch ein 
FPGA-Express oder FPGA-Compiler rumliegen...

Aber wie Peter Alfke (RIP) mal gesagt hat, das FPGA-Alter ist wie bei 
Hunden. So 140 Jahre alte Hunde sollte man einfach in Ruhe lassen oder 
ausgestopft in die Vitrine stellen...
Gast #3190660
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Georg A. schrieb:

>> Im Netz findet man hochgradig wenig dazu.
>
> Damals wurden Datenblätter auch noch auf totes Holz gedruckt, da kann
> das Netz auch nicht viel finden

So ist das bei den meisten Bauteilen, mit denen ich mich in meiner 
Freizeit beschäftige. Trozdem finde ich die alle (eingescanned) im Netz. 
Lustigerweise hatte alldatasheet den XC4006 mal im Programm. Im Google 
Cache kann man noch ein Abbild der Seite sehen. Der Zugriff aufs pdf 
funktioniert aber nicht und die Graphiken der html-Darstellung kommen 
ohne Text.

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:r_sFZ1Gnt48J:www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/93150/XILINX/XC4006.html+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a



BTW: bei den "dienstlichen" Bauteilen ist es umgekehrt: da gibts die 
Datenblätter noch nicht im Netz ;-)
#3195280
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Hier mal das Datenblatt.
Glaub mir, du möchtest nicht wirklich mit diesen Teilen arbeiten. Du 
wirst keine Entwicklungsumgebung mehr dafür auftreiben. Ich hab selbst 
ein paar XC4000 E und hatte die Illusion damit noch was anfangen zu 
können. Im gegensatz zum XC4000 (ohne E) gibt es dafür, mit dem ISE 
Classic, sogar noch eine Software von Xilinx. Allerdings ohne 
Synthese-Tool! Da ist man auf einen drittanbieter angewiesen. Nach 
mehreren vergeblichen Versuchen hab ich es dann aufgegeben.
Mein Tipp, tu dir und deinen Nerven einen Gefallen und leg die Teile in 
die Vitrine.
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