Suche 12 Volt aus 230 VAC ohne Trafo

Gast #1421478
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Hallo,

ist zwar keine getakte Schaltung, aber da du nicht weiter auf das 
Anwendungsgebiet der trafolosen Versorgung eingehst (ist keine 
galvanische Netztrennung nötig???), könnte dir dieser Link vllt. 
weiterhelfen:

http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&nodeId=1824&appnote=en021083

ACHTUNG: Das ist Arbeiten mit und an Netzspannung... deine Schaltung 
wird später keine Trennung vom Netz haben - das bedeutet für eine 
NICHT-Fachkraft: Finger weg!
Selbst für einen erfahrenen E-Techniker ist das lebensgefährlich, also 
sei dir im Klaren was du tust und mache deine erste 
Inbetriebnahme+Messungen immer  mit einem Trenntrafo und pack deine 
spätere Schaltung in eine vollkommen isolierte Box ohne Leitende 
Verbindungen nach Aussen (für die Haarspalter: eine Netzzuleitung wirst 
du schon brauchen ;)). Alles Andere ist wie mit der Zunge an einer 
Steckdose rumklecken bis man eine Erleuchtung hat!


- gerd
#1421571
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Meinst Du 12VAC oder 12VDC aus 230VAC?
Kein Trafo heißt auch keine Drossel? Warum nicht?

Welche Ausgangsleistung benötigst Du?
Welche Spannungsqualität (Toleranz, Ripple) ist gewünscht.

12V kann man aus 230V auch mit einem Längswiderstand und einem 
Gleichtrichter, Kondensator und Z-Diode machen.
Spezifiziere was Du genau willst.
Gast #1421582
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Michael O. (mischu)  schrieb:

> Kein Trafo heißt auch keine Drossel? Warum nicht?

Hab ich was überlesen? Er schrieb doch nur was von "kein Trafo" aber nix 
von keine Spulen allgemein. Ausserdem fragte er explizit nach:

>> ...nach kleinen getakteten Netzteilschaltungen...

D.h. es wird garnicht so ohne Weiteres ohne Spule gehen.

- gerd
Gast #1421707
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> Da ist eine Akku und eine Klinge drinn ???

Blödsinn, da ist zum Akkuladen und zum Betrieb an 230 V auch so etwas 
ähnliches drin, wie das, was du suchst.

Der russische Fast-Äquivalenztyp heißt 1182 EM 1.
Gast #1421723
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Bernd G. schrieb:
>> Da ist eine Akku und eine Klinge drinn ???
>
> Blödsinn, da ist zum Akkuladen und zum Betrieb an 230 V auch so etwas
> ähnliches drin, wie das, was du suchst.
der ist nicht zum laden gedacht
Angehängte Dateien:
#1421724
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>> Ich setze den Viper 15/25 ein. Mit dem 16er erreicht man nicht den
>> Wirkungsgrad.

>Was soll das sein ???

Eine PWM Controler Familie von ST mit integriertem FET. Sind für die 
Eigenversorgung in verschiedensten Anwedungen gedacht. Oder eben auch 
für netzteile im unteren Leistungsbereich <30Watt. Vorteil sind die 
geringen Kosten und hohe Effizienz, speziel die resonanten (Viper 15, 
25). Jedoch selbst in Buck Topologie angewendet braucht man eine 
Induktivität, hat aber keine Trennung.

http://www.st.com/stonline/products/families/power_management/ac_dc_conversion/high_voltage_converters/high_voltage_converters.htm

Ok, für 60mA ist selbst dies übertrieben.

MFG
Gast #1421739
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Ich möchte mir ein elektronisches Stromstoßrelais mit den CD4013 zu 
bauen und ich hab mir gedacht, da das Ding ja immer in Stanby laufen muß 
möglicht kleinen Aufwand für die 5V (1yA) der Schaltung.
Gast #1422552
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>Und mit welcher Spannung/Strom wird das Relais versorgt??
Also nochmal, sprich Klartext--> du hast von einem Relais gesprochen.
Auch "Mosis", Optokoppler usw. brauchen eine Steuerspannung/-leistung.
Schau mal unter Alpha 1077APA(Elektor7-8/97) und HIP5600.
Gast #1422561
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Lothar Miller schrieb:
> Watt
>  ==> da gabs mal eine Schaltung im Elektor, die nahe beim Nulldurchgang
>      einen Transistor eingeschaltet hat, der dann den Kondensator
>      geladen hat...
das würde mich sehr interessiere! hast du da vllt einen link oder 
irgendeeine nummer?
würd mich freuen, danke,
holli
Gast #1422596
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@ikearegal: Wenn du meinen Rat hören willst, lass es bleiben und kauf 
dir für 2€ einen Trafo oder für 5€ ein Schaltnetzteil. Das ist um Längen 
sicherer und einfacher zu realisieren. Alle Schaltungen die hier 
aufgezählt wurden Viper, Kondensatornetzteil erfordern doch erheblichen 
Entwicklungsaufwand. D.h. HF-Kentnisse, Trenntransformator, Oszi/DSO 
etc.
Persönliche Seite #1422608
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Michael M. schrieb:
> Lothar Miller schrieb:
>> Watt
>>  ==> da gabs mal eine Schaltung im Elektor, die nahe beim Nulldurchgang
>>      einen Transistor eingeschaltet hat, der dann den Kondensator
>>      geladen hat...
> das würde mich sehr interessiere! hast du da vllt einen link oder
> irgendeeine nummer?
> würd mich freuen, danke,
> holli

Diese Technik wurde in USA patentiert. Die Patentnummer weiß ich 
allerdings nicht auswendig. Sollte sich aber finden lassen. Oder schau 
mal bei Harris/Intersil. Eventuell stehts dabei. Supertex hat wohl auch 
so ein IC - allerdings nicht mehr im aktuellen Lieferprogramm erwähnt.

Das Problem bei dieser Art Netzteil ist aber folgendes:
Der trennende Transistor muß sowohl eine hohe Spannung im 
ausgeschalteten Zustand aushalten, als auch im eingeschalteten Zustand 
einen relativ hohen Strom kurzzeitig liefern. Die Sache ist also 
ineffektiv , weil dicker Transistor, der nur schlecht genutzt wird!

Und das ergaben auch meine diversen Experimente mit einer solchen 
Schaltung in LTspice durchgespielt. Die gleichgerichteten 50Hz sind 
einfach recht niedrig und das gibt einen fetten Kondi als 
Zwischenspeicher. Allenfalls für wenige mA sinnvoll!


Gruß -
Abdul

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