Hallo!
Ich würde gerne einen kleinen Mikrofonverstärker mit dem LM386 aufbauen.
Es wäre schön, wenn es da eine Schaltung gäbe, die so verstärkt, dass
die Lautstärke ungefähr gleich bleibt, egal ob man direkt ins Mikro
brüllt, oder etwas weiter entfernt in normaler Lautstärke spricht.
Wenn das nicht so einfach möglich ist, würde ich zumindest die
Lautstärke begrenzen, sodass es nie lauter wird, als ein bestimmtes
Level.
Ich dachte schon an eine Z-Diode, aber die Spannung wäre da noch viel zu
hoch.
Optimal ist die Lautstärke bei ca 180mV peak-peak.
(Ist ein Telefonhörer)
Danke im Voraus!!
UC schrieb:> Es wäre schön, wenn es da eine Schaltung gäbe, die so verstärkt, dass> die Lautstärke ungefähr gleich bleibt,
Das kann die "Automatische Verstärkungsregelung": AVR-Schaltung.
Da wirst Du im INet jede Menge Infos finden. Auch zu den Grenzen
solcher Schaltungen.
Danke für all eure Antworten!
Ich habe befürchtet, dass das ganze ziemlich kompliziert sein wird.
Um eine so komplizierte Schaltung zu bauen, fehlt mir leider die Zeit
und der Platz. (soll auf Lochraster gehen...)
Ich glaube, ich werde es so machen:
Ich nehme einfach zwei LM386. Mit dem ersten verstärke ich das Mikrofon.
Dabei stelle ich die Amplitude so ein, dass es bei der erwarteten
Lautstärke (Sprecher spricht in normalem Ton und ist in normalem Abstand
zum Mikrofon.)fast komplett ausgesteuert ist. Vor der zweiten
Verstärkerstufe gibt es dann ein Poti. Mit diesem stelle ich die
Lautstärke so ein, dass sie bei Vollaussteuerung der ersten Stufe passt.
Brüllt nun jemand ins Mikro, oder klopft dagegen, wird es kaum lauter
sein, als die normale Sprache.
Seht ihr das auch so?
UC schrieb:> Brüllt nun jemand ins Mikro, oder klopft dagegen, wird es kaum lauter> sein, als die normale Sprache.
Zumindest wird das ganze übersteuern und zu üblen Verzerrungen neigen,
wenn die erste Stufe bei normaler Sprache schon fast voll ausgesteuert
ist.
Edit: Schau dir mal diese Schaltung an (Bild 3):
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/otalim.htm
Die sollte man auch problemlos auf Lochraster aufbauen können. Notfalls
mit SMD-Widerständen, damit es kompakter wird.
UC schrieb:> Ich habe befürchtet, dass das ganze ziemlich kompliziert sein wird.
Eigentlich nicht. Zum einen gibt es spezialisierte IC für diese
Anwendung (ok, mittlerweile her "gab"). Zum anderen kann man das recht
einfach mit einem OTA aufbauen. Oder ganz Oldschool mit einem JFET oder
gar LED/LDR-Optokoppler. Ja, der Aufwand ist höher als bei einem reinen
Verstärker. Von nichts kommt halt nichts.
> Um eine so komplizierte Schaltung zu bauen, fehlt mir leider die Zeit> und der Platz.
"Keine Arme, keine Kekse."
> Ich glaube, ich werde es so machen:> Ich nehme einfach zwei LM386. Mit dem ersten verstärke ich das Mikrofon.> Dabei stelle ich die Amplitude so ein, dass es bei der erwarteten> Lautstärke (Sprecher spricht in normalem Ton und ist in normalem Abstand> zum Mikrofon.)fast komplett ausgesteuert ist. Vor der zweiten> Verstärkerstufe gibt es dann ein Poti. Mit diesem stelle ich die> Lautstärke so ein, dass sie bei Vollaussteuerung der ersten Stufe passt.>> Brüllt nun jemand ins Mikro, oder klopft dagegen, wird es kaum lauter> sein, als die normale Sprache.
Aber es wird fürchterlich verzerren. Und wenn jemand nur leise ins Mikro
spricht, wird es ebenfalls leise sein.
Einen solchen reinen Begrenzer kann man auch viel einfacher bauen.
Einfach zwei Dioden antiparallel vom Signal nach GND schalten. Schon
kommt die Amplitude nicht mehr über 0.7V. Ja, es verzerrt laute Signale
fürchterlich und leise Signale werden nicht angehoben. Aber das macht
deine Schaltung ja auch nicht besser.
Ich glaube, die bist da zu sehr auf deinen LM386 fixiert.
"Für jemanden, dessen einziges Werkzeug ein Hammer ist, sieht jedes
Problem aus wie ein Nagel".
Danke für den Tipp!
Soll allerdings spätestens morgen fertig werden, daher kann ich das so
leider nicht realisieren, da mir der nötige Baustein fehlt.
Mir ist natürlich bewusst, dass es dann übersteuern wird, wenn jemand
ins Mikro brüllt, das macht aber nichts. Dann geht man einfach weg vom
Mikro, aber derjenige am Hörer kriegt keine Ohrenschmerzen...
UC schrieb:> Ich habe befürchtet, dass das ganze ziemlich kompliziert sein wird.
Die obige Schaltung mit dem TDA1054 ist wirklich unnötig kompliziert.
Im Netz mit dem Stichwort "AVR" oder "AGC" sollten auch einfachere
Schaltungen zu finden sein.
> Ich glaube, ich werde es so machen:
Wie bereits gesagt: Das funktioniert nicht.
> Seht ihr das auch so?
Nein.
Harald W. schrieb:> ...und mit einem kurzen Flug nach China kann er sich diesen Artikel> auch noch bis morgen abholen. :-(
Den Hinweis,dass die Schaltung schon vorgestern fertig sein soll hatte
ich leider uebersehen ?
UC schrieb:> Soll allerdings spätestens morgen fertig werden, daher kann ich das so> leider nicht realisieren, da mir der nötige Baustein fehlt.
Watson meint, dann hilft nur noch ein altes Fahrrad-Rücklichtbirnchen
und ein LDR aus einem alten Bewegungsmelder.
Axel S. schrieb:> Oder ganz Oldschool mit einem JFET oder> gar LED/LDR-Optokoppler.
Evtl. kann man den Widerstand in der Gegenkopplung des LM386 durch einen
LDR Widerstand ersetzen...
UC schrieb:> Ich nehme einfach zwei LM386.
...und mit einem zweiten LM386 über eine Einweggleichrichtung und einen
Tiefpass eine LED ansteuern, die auf den LDR leuchtet. Die
LDR-LED-Kombination sollte dann vom Tageslicht abgeschirmt sein!
Die JFET-Geschichte hört sich auch ganz interessant an.
UC schrieb:> Um eine so komplizierte Schaltung zu bauen, fehlt mir leider die Zeit> und der Platz.
Gut, wenn morgen der Abgabetermin ansteht, ist die LDR-Geschichte in der
Tat immer noch zu aufwändig.
Die Idee von Toxic gefällt mir ganz gut. Für 2 Euro 50 lohnt sich der
Selbstbau nicht mehr.
Hallo!
Danke für die Anregungen!
Was sagt ihr zu dieser Schaltung?(->Anhang) Habe ich hier gefunden:
http://ganymedeham.blogspot.com/2013/08/
Scheint ziemlich einfach zu sein. aber funktioniert die auch?
UC schrieb:> Soll allerdings spätestens morgen fertig
Guter Moment, sich dann heute Gedanken über die Lösung zu machen.
Merke: Nicht dein Problem ist das Problem sondern du bist dein Problem
UC schrieb:> Danke für den Tipp!>> Soll allerdings spätestens morgen fertig werden
Dann leih' dir bei deiner örtlichen Veranstaltungstechnik-Klitsche einen
Dynamikkompressor. Dann hast du zumindest einen verzerrungsfreien
Limiter, wenn du das Kompressionsverhältnis (Ratio) hoch drehst (10:1).
Im Anhang ist eine Schaltung,wie man sie frueher in den
(u.a.)ITT-Schaub-Lorenz-Kassettenrekordern verwendet hatte.
Das Bild hatte ich eben ergoogelt.Es wird zwar auf "Kainka"
verwiesen,aber die Schaltung wurde schon vorher "erfunden".Das hatte
auch ganz gut funktioniert.Sie ist simpel und schnell aufgebaut: einfach
mal testen.
Muss eventuell ein kleines bischen angepasst werden,sollte aber kein
Problem sein.
Sollte die Schaltung schon erwaehnt worden sein,dann schon mal sorry im
Voraus...
Klar geht auch eine 1N4148. Ich frage eigentlich nur, weil ich eine
ähnliche Schaltung gesehen habe, die explizit Germanium oder Schottky
Dioden haben wollte. Warum auch immer.
Vermutlich, um die Amplitude noch geringer zu begrenzen.
Ich überlege, ob die 1N4148 den Ladestrom der 100uF Elkos aushalten...
Die sind ja nicht so robust, wie die 1N4007-er...
Ich habe diese an Einfachheit fast nicht zu ueberbietende
Dioden-AGC-Schaltung mal simuliert.Sie funktioniert wirklich erstaunlich
gut.Ueber einen Bereich von 10mV-3V ist die Ausgangsspannung auf 3Vss
begrenzt.Der AGC-Einsatz erfolgt bei etwas ueber 50mV.
Da ich kein Model fuer den LM386 hatte verwendete ich einen normalen
Opamp LM358.Musste daher die Schaltung geringfuegig modifizieren.
Die Verstaerkung der Gesamtschaltung betraegt 18-fach.
Bei 50mV ergibt dies am Ausgang: 18*50mV = 0.9V.Noch kein Grund fuer die
AGC aktiv zu werden.Bei 3V-Eingangsspannung waere die zu erwartende
Ausgangsspannung: 18*3V = 54V was ja bei 12V-Versorgungsspannung wohl
kaum moeglich ist ?
Die AGC haelt aber die Spannung auf 3Vss konstant und dies ueber einen
Bereich von 50mV - 3V.
Soweit,so gut - Simulation ist eine Sache - Praxis ne andere.Lohnt sich
direkt mal aufzubauen und per Oszi zu checken was Sache ist...
Der Anhang zeigt im unteren Teil des Diagramms die verschiedenen
Eingangsspannungen,waehrend der obere Teil die Ausgangsspannungen dazu
anzeigt.Fuer einfache Anwendungen ohne HiFi-Ambitionen ist die geringe
Verzerrung venachlaessigbar.
UC schrieb:> Ich überlege, ob die 1N4148 den Ladestrom der 100uF Elkos aushalten...
Albern. Wo soll denn der Strom herkommen?
Toxic schrieb:> Ich habe diese an Einfachheit fast nicht zu ueberbietende> Dioden-AGC-Schaltung mal simuliert. Sie funktioniert wirklich> erstaunlich gut.> Die AGC haelt ... die Spannung auf 3Vss konstant und dies ueber einen> Bereich von 50mV - 3V.
Interessant wäre der Klirrfaktor im Übersteuerungsbereich. Der TE macht
keine Angaben, was er braucht (weiß er wohl selber nicht). Die AGC aus
alten Kassettenrecordern war an die ohnehin nicht berauschende Qualität
des Gesamtsystems angepaßt (vulgo: schlecht). Wunder würde ich von
derartigen Schaltungen also nicht erwarten.
Toxic schrieb:> Fuer einfache Anwendungen ohne HiFi-Ambitionen ist die geringe> Verzerrung venachlaessigbar.
?!? Das sieht schon optisch nach 10% Minimum aus. Es ist ein Dioden-
Clipper, nix AGC.
MaWin schrieb:> Es ist ein Dioden-Clipper, nix AGC.
Die Schaltung ist zwar nicht besonders gut, aber deutlich besser als ein
Dioden-Clipper.
Im Anhang eine Simu mit Eingangspegeln von 10mV, 32mV, 100mV ... 3,2V.
Mit größeren Kondensatoren wird das Signal um das Maximum herum
symmetrischer. Der Klirrfaktor im Abregelbereich ist mit ~10%...30%
allerdings sehr groß.
ArnoR schrieb:> Der Klirrfaktor im Abregelbereich ist mit ~10%...30%> allerdings sehr groß.
Das gilt im Einschwingbereich bei Pegeländerungen. In den im Bild
gezeigten Kurvenabschnitten ist der Klirrfaktor ~2%...7%.
@ Arno
Könnte man in die Diodenzuleitung nicht noch einen 100 Ohm Widerstand
einbauen, damit der Ausgang vom OPV nicht zu stark durch die beiden
100µF belastet wird und die letzten Verzerrungen dadurch noch etwas
linearisiert werden?
Ralf L. schrieb:> Könnte man in die Diodenzuleitung nicht noch einen 100 Ohm Widerstand> einbauen, damit der Ausgang vom OPV nicht zu stark durch die beiden> 100µF belastet wird und die letzten Verzerrungen dadurch noch etwas> geglättet werden?
Kann man versuchen, ändert an der gezeigten Simu aber gar nichts, denn
da drin ist ein idealer OPV, dem ist die Last egal.
Toxic schrieb:> Ich habe diese an Einfachheit fast nicht zu ueberbietende> Dioden-AGC-Schaltung mal simuliert.
Daumen hoch!
Danke für die Schaltung, ich kannte die nur mit den
Dioden in DC-Serie und AC-antiparallel.
LG
old.
Aus der W. schrieb:> Danke für die Schaltung, ich kannte die nur mit den> Dioden in DC-Serie und AC-antiparallel.
Ich muss das Dankeschoen leider an den TO weiterreichen=>
UC schrieb:> Was sagt ihr zu dieser Schaltung?(->Anhang) Habe ich hier gefunden:> http://ganymedeham.blogspot.com/2013/08/
Allgemein:
Die Schaltung muss ja nicht nur fuer Justin Bieber eingesetzt
werden(Verzerrungen der Schaltung duerften sich bei dem sogar positiv
bemerkbar machen?).Kann man ja auch fuer Lichtorgeln etc verwenden.
Ich find die Schaltung soweit ok - gut genug fuer die Bastelkiste.
Die Schaltung selbst hat offensichtlich "National Semiconductor" auf den
Markt geschmissen - also bei Beschwerden sich an Texas Instruments
wenden(NS ist soweit ich weiss ich von TI aufgekauft worden)
Hallo erst einmal. Der LM386 ist mehr für Lautsprecher als für Mikrofone
soweit ich weiß, eine integrierte Endstufe. Ein Telefonmikro ist etwas
besonderes und da kenn ich mich wiederum nicht so gut aus. Man braucht
den Innenwiderstand bzw. die Impedanz, eine evtl. benötigte
Betriebsspannung und die NF-Ausgangsspannung. Es sollte aber eine
Transistorstufe ausreichen.
Eine Lautstärkeregelung um ein Lautstärkespektrum zu komprimieren, ist
u.a. mit Fet's in einer Potentiometerschaltung möglich. Der Fet ist in
einem Spannungsteiler und bekommt dabei eine Regelspannung an das Gate,
welche von einer Detektorschaltung kommt.
Auch findet man im Amateurfunk viele Schaltungen zum Thema Mikrofon und
Kompression.
MfG
Toxic schrieb:> Verzerrungen der Schaltung
Hängt von der Auslegung der Schaltung ab.
Die Kennlinie der 1N4148 weicht in der Realität
deutlich von der in LTspice ab.
Mit dem differentiellen Widerstand der Diode,
lässt sich sehr gut ein Teiler aufbauen.
Durch die signalmässige Antiparallelschaltung
wird die Krümmung aufgehoben.
Matthias K. schrieb:> Der LM386 ist mehr für Lautsprecher als für Mikrofone> soweit ich weiß, eine integrierte Endstufe. Ein Telefonmikro
Damit hat er keine Probleme den 100µF aufzuladen
und ein Telefonmikro bringt genug Pegel um das
Rauschen zu überdecken.
LG
old.
Hi,
eigentlich "sauber" geht Dynamikkompression nur mit DSP und
entsprechender Latenz.
Die diskret aufgebauten analogen Schaltungen, die ich kenne, benötigen
allesamt mindestens in Stellung "Sprache" ca. 2 ms Reaktions-Zeit. Die
Einschwingvorgänge sind bei den billigen Kassettenrecordern kaum hörbar
gewesen, weil die den Frequenzgang im Lautsprecher garnicht wiedergeben
konnten.
Habe mir jetzt einmal meine alten Tonbandaufnahmen mit
"Aufnahmeautomatik" mit einer besseren Anlage angehört und stelle fest,
dass fast der Konus beim Basslautsprecher rausfällt, so stark ist der
Einschwingvorgang.
viel Spass
ciao
gustav
P.S.: Schaltbild muss noch abgemalt werden. Bis bald.
Im Prinzip ist es ein Lautstärkepoti, bestehend aus einem Festwiderstand
und einem Transistor als variablem Widerstand, dessen Basis mit der
gleichgerichteten NF vom Ausgang her über einen mehr oder weniger großen
Elko gepuffert geregelt wird. (Wie ein Proportionalregler mit
Einschwingverhalten.)
UC schrieb:> Mir ist natürlich bewusst, dass es dann übersteuern wird, wenn jemand> ins Mikro brüllt, das macht aber nichts. Dann geht man einfach weg vom> Mikro, aber derjenige am Hörer kriegt keine Ohrenschmerzen...
Diese Lösung gefällt mir eigentlich am Besten!
Gruß Rainer
Aus der W. schrieb:> Mit dem differentiellen Widerstand der Diode,> lässt sich sehr gut ein Teiler aufbauen.> Durch die signalmässige Antiparallelschaltung> wird die Krümmung aufgehoben.
Hi,
das war der "abgekupfterte" Schaltplan für den "Nachbau" der ominösen
Aufnahmeautomatik. Grundig Service meinte, D101 und D102 wären
Spezialdioden, konnte aber im "Kennlinienschreiber" keine allzu großen,
wesentliche Unterschiede zu einer Siliziumdiode feststellen. Habe
hinterher auch 1N914 genommen.
ciao
gustav
Der Entdecker/Erfinder/Entwickler der Dioden-Transconductance-AGC,
Ganymede,
betreibt den LM386 übrigens im V=-200-mode.
Zitat:
The amplifier is set to maximum gain
by the 10uF capacitor across pin 1 and 8.
Here's the circuit:
http://lh4.ggpht.com/-VTHjEqIOHrg/UhHf9F0e76I/AAAAAAAAA-c/juyHKhwDLok/2013-08-19%25252009-57-24.jpg?imgmax=800
Für jeweils gleichen Kompressionsgrad braucht man dann nur noch 1/10 der
Eingangsspannung im Vergleich zum V=-20-mode.
Simuliert wurde bisher der V=-20-mode mit dem Ergebnis eines
Klirrfaktors um die 4%.
Im V=-200-mode hat man dann ca. 20dB weniger Klirr, also um die 0,4%.
Sherlock schrieb:> Here's the circuit:> http://lh4.ggpht.com/-VTHjEqIOHrg/UhHf9F0e76I/AAAAAAAAA-c/juyHKhwDLok/2013-08-19%25252009-57-24.jpg?imgmax=800
Hi,
danke für den Plan.
Es müssen aber noch der Lautsprecher rein und am Eingang eine definierte
"Impedanz".
So blubbert die Schaltung nur.
Gerade der LM386 hat da so seine Tücken in Bezug auf Instabilitäten.
Zitat aus Doku:
....
"...GAIN CONTROL
To make the LM386 a more versatile amplifier, two pins (1
and 8) are provided for gain control. With pins 1 and 8 open
the 1.35 kohm resistor sets the gain at 20 (26 dB). If a capacitor
is put from pin 1 to 8, bypassing the 1.35 kohm resistor, the
gain will go up to 200 (46 dB)with the capacitor, the gain can be set to
any value from 20
to 200. ....
Gain control can also be done by capacitively coupling
a resistor (or FET) from pin 1 to ground.....
RC from pin 1 to 5 (paralleling the internal 15 kohm resistor).
For 6 dB effective bass boost: R . 15 kohm, the lowest value
for good stable operation is R = 10 kohm if pin 8 is open. If pins
1 and 8 are bypassed then R as low as 2 kohm can be used.
This restriction is because the amplifier is only compensated
for closed-loop gains greater than 9.
INPUT BIASING
The schematic shows that both inputs are biased to ground
with a 50 kohm resistor. The base current of the input transistors
is about 250 nA, so the inputs are at about 12.5 mV
when left open. If the dc source resistance driving the LM386
is higher than 250 kohm it will contribute very little additional
offset (about 2.5 mV at the input, 50 mV at the output). If the
dc source resistance is less than 10 kohm, then shorting the
unused input to ground will keep the offset low (about 2.5 mV
at the input, 50 mV at the output). For dc source resistances
between these values we can eliminate excess offset by putting
a resistor from the unused input to ground, equal in
value to the dc source resistance.
Of course all offset problems
are eliminated if the input is capacitively coupled.
When using the LM386 with higher gains (bypassing the
1.35 kohm resistor between pins 1 and 8) it is necessary to bypass
the unused input, preventing degradation of gain and
possible instabilities. This is done with a 0.1 μF capacitor or
a short to ground depending on the dc source resistance on
the driven input....."
Auszug aus Doku.
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm386.pdf
Dann gibts da noch Unterschiede
LM386N-1 bis N-4
von UB 6V ca. 350 mW
bis UB 16V ca. 1W
Ich nehm den N1-er.
ciao
gustav
Es gibt den TDA1013B, das ist ein VCA, also ein
spannungsgeteuerter Verstärker, der ist hervorragend
hierfür geeignet. Der begrenzt nicht einfach,
sondern stellt die Verstärkung richtig. Am Ausgang
gleichrichten, glätten und vielleicht noch ein
Operationsversterker nachschalten, und diese
Gleichspannung dann auf den Stelleingang des TDA1013B.
Günter Lenz schrieb:> Am Ausgang> gleichrichten, glätten und vielleicht noch ein> Operationsversterker nachschalten, und diese> Gleichspannung dann auf den Stelleingang des TDA1013B
Hi,
genau. Und der TO wollte doch etwas leicht Nachbaubares.
Hätte aber noch einen Dual Attenuator ECG 1439 hier liegen.
Das sind aber eher Schaltungen als Lautstärkepoti-Ersatz.
Mit dem Zweck, den Bedienelementen im Gerätedesign mehr Spielraum zu
lassen, und vor allem, dass nicht der NF-Signalweg über die Potis
geführt werden muss.
Sondern die Lautstärke, Stereobalance, Klangsteller etc. mit
Gleichspannung "ferngesteuert" werden können.
Was die für ein "Einschwingverhalten" haben, konnte ich noch nicht
testen.
ICs aus Kassettenrecoder-Tape-Decks kämen auch in Frage. Ist aber glaube
ich, als Vorschlag oben schon vom TO verworfen worden.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> der TO wollte doch etwas leicht Nachbaubares.
Schon lange passiert.
UC schrieb:> Habe gerade die von mir zuletzt verlinkte Schaltung auf meinem> Steckbrett aufgebaut. Sie funktioniert perfekt!
Das war vor 4 Tagen.
Und um seine Frage noch zu beantworten:
UC schrieb:> Ich überlege, ob die 1N4148 den Ladestrom der 100uF Elkos aushalten...
Tun sie. (auch wenn der LM386 theoretisch knapp 1A raustun kann)