Widerstandsnetzwerk berechnen lassen

Gast #4745744
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einen Netzwerksimulator. Ich möchte 
Widerstandsnetzwerke simulieren (nur ohmsche Anteile). Das Problem dabei 
ist, dass es auf Präzision ankommt. Mit LTSpice kommt man leider nicht 
weit, wenn einige Widerstände 1e6 kleiner sind als die anderen im 
Netzwerk.

Ich suche daher etwas, dass möglichst genau rechnet. Da es einige 
Widerstände sind würde ich nur sehr ungern für alle möglichen 
Konfigurationen den Kram per Hand rechnen.

Gibt es da irgendwas?
Gast #4745768
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Steffen schrieb:
> Das Problem dabei ist, dass es auf Präzision ankommt.

Dann ist wohl analytisches Rechnen und nicht wilde Numerik gefragt.

Früher (tm) hätte man sich das Netzwerk ein bisschen mit 
Stern-Dreieckstransformationen umgeformt und dann gerechnet, damit mit 
die Abhängigkeiten auch versteht. Heute braucht man dafür nicht mehr 
Papier und Bleistift, sondern kann auf Programme zurückgreifen, die 
symbolisch rechnen.

Steffen schrieb:
> Ich suche daher etwas, dass möglichst genau rechnet.

"Möglichst genau" ist eine analytische Beschreibung.
Gast #4745777
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Joe F. schrieb:
> Und wo bekommt man Widerstände mit der dafür erforderlichen Toleranz?

Fast überall. 0,01% sind für das aktuelle Vorhaben mehr als ausreichend. 
Das Problem sind eher die Schalter

Wolfgang schrieb:
> Dann ist wohl analytisches Rechnen und nicht wilde Numerik gefragt.
>
> Früher (tm) hätte man sich das Netzwerk ein bisschen mit
> Stern-Dreieckstransformationen umgeformt und dann gerechnet, damit mit
> die Abhängigkeiten auch versteht.

Mit den ersten Konfigurationen habe ich das auch so gemacht. Aber da es 
sich um einige Widerstände handelt macht es wenig Spaß das stumpf mit 
zig Umformungen zu rechnen. Außerdem ist die Fehlerrate auch nicht 
klein, wenn man eine ganze Seite nur Rechnungen hat.

Wolfgang schrieb:
> kann auf Programme zurückgreifen, die
> symbolisch rechnen.

Aber da muss man halt den Schaltplan auch erstmal als Gleichung 
eingeben. Und genau diesen Schritt hätte ich gern abgenommen. Egal wie 
kryptisch der symbolische Ausdruck dann am Ende aussieht.
#4745784
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Steffen schrieb:
> Aber da muss man halt den Schaltplan auch erstmal als Gleichung
> eingeben. Und genau diesen Schritt hätte ich gern abgenommen. Egal wie
> kryptisch der symbolische Ausdruck dann am Ende aussieht.

Läuft das nicht auf das Lösen von linearen Gleichungssystemen heraus?
Das wäre doch etwas für Matlab oder Wolfram Alpha, oder?
Oder ist das noch nicht bequem genug, weil man ja das System aufstellen 
muss?

Wenn Du das komplett haben wolltest, bräuchtest Du ja so einen 
Graphen-Editor kombiniert mit einem Auswertealgorithmus, vermute ich 
mal.
Gast #4745788
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Peter M. schrieb:
> Läuft das nicht auf das Lösen von linearen Gleichungssystemen heraus?
> Das wäre doch etwas für Matlab oder Wolfram Alpha, oder?
> Oder ist das noch nicht bequem genug, weil man ja das System aufstellen
> muss?

Genau das ist das Problem. Wenn ich das Gleichungsystem eh aufgestellt 
habe, dann kann ich es auch gleich auf dem Zettel lösen. Das ist dann 
auch kein Thema mehr. Den ersten Schritt würde ich gern umgehen.



Helmut S. schrieb:
> Reichen 15 oder 16 Stellen von LTspice (64bit)?
> Wenn du mehr haben willst, dann musst du mit long double (80bit) in C
> rechnen.

Bisher kam in LTSpice nur Quark raus. Bewirken Deine Optionen, dass auch 
anders gerechnet wird oder bezieht sich das nur auf Messfunktionen?
#4745842
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> Bisher kam in LTSpice nur Quark raus. Bewirken Deine Optionen, dass auch
anders gerechnet wird oder bezieht sich das nur auf Messfunktionen?

.options numdigit Zahl

Wenn Zahl>6, dann werden die Ergebnisse mit 64bit double statt 32bit 
float im .raw-file abgelegt. Das ist schon mal die Voraussetzung, dass 
man sinnvoll mit höcht möglicher Genauigkeit MEASURE benutzen kann.


.options measdgt=16

Das ist das AUsgabeformat im log-file für die MEASURE Ergebnisse.

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