Niedrig-Batterie-Indikator-Schaltung für 9 V Block

Gast #5187848
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Hi,

ich habe mir gerade eine Schaltung für eine Anzeige überlegt die mir 
anzeigt wenn die Spannung eines 9V Blocks unter ca. 7,2 V fällt. Der 
Output sollte dann eine LED durchschalten, die erst bei neuer Batterie 
(>8,6 V) wieder ausgeht. An sich nichts Besonderes. Komparator Schaltung 
mit Schmitt-Trigger. Frage ist habe ich etwas Wichtiges vergessen? Laut 
LTSpice funktioniert es so. Hab dort allerdings einen willkürlichen 
Komparator eingesetzt. Das Modell ist im Schaltplan mit Text 
geschrieben. Grün ist die Eingangsspannung. Blau die Spannung am 
Komparatorausgang und Rot der Strom der durch die LED fließt. Sind 
maximal 16 mA. Der Output des Komparators schafft maximal 30 mA. Danke
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Gast #5187863
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Lothar M. schrieb:
> insgesamt zu niederohmig

Meinst du den Spannungsteiler? Lieber Faktor 10 mehr? Also 33k und 200k?

Lothar M. schrieb:
> Das mag man bei Batteriebetrieb eigentlich
> nicht so.

Es geht auch nur darum, dass man beim Einschalten oder Auschalten sieht 
dass die Batterie leer ist. Wird ein Messaufbau mit versorgt, der häufig 
an- und ausgeschaltet wird. Also nicht so kritisch. Danke
#5187874
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1. Die Blockbatterie wird durch Spannungsteiler und OpAmp mit ca. 0,4mA 
belastet. Das bringt die Batterie in ca. 30 Tagen auf 7,2V.

2. Wenn dann die LED anspringt, ist der Block durch den LED Strom ruck 
zuck leergesaugt.

3. Der LM385-Z1.2 benötigt als Bestromung mindestens 10µA besser 20µA. 
Ich glaube kaum, dass der OpAmp Eingang das liefern wird.


Verbesserungsvorschlag:
- Spannungsteiler im Megohm Bereich ansiedeln.
- LED blinken lassen, etwa 100ms on, 1sec off. 1 mA genügt.
Gast #5187879
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Bernd K. schrieb:
> Der LM385-Z1.2 benötigt als Bestromung mindestens 10µA besser 20µA.
> Ich glaube kaum, dass der OpAmp Eingang das liefern wird.

Ich habe das nur im Schaltplan so eingezeichnet. Die Spannung wird wie 
im Datenblatt vom LM385 beschrieben mit 220k in Reihe hergestellt.

Bernd K. schrieb:
> Die Blockbatterie wird durch Spannungsteiler und OpAmp mit ca. 0,4mA
> belastet. Das bringt die Batterie in ca. 30 Tagen auf 7,2V.

30 Tage ist ne Menge Holz. Der Aufbau läuft meist nur für wenige Minuten 
und wird dann wieder abgeschaltet, sodass die Batterie nicht weiter 
Belastet wird.

Bernd K. schrieb:
> Spannungsteiler im Megohm Bereich ansiedeln.

Wird gemacht.

Bernd K. schrieb:
> LED blinken lassen, etwa 100ms on, 1sec off. 1 mA genügt.

Benötigt wieder extra Bauteile. Sollte einfach werden.
Gast #5187903
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Bernd K. schrieb:
> MCP6541 Supply Voltage Range: 1.6V to 5.5V, Absolute Maximum 7V

Jou ist richtig. Der wird über einen 5 V Spannungsregler versorgt. Nur 
der Input kommt direkt von der Batterie.

hinz schrieb:
> ICL7665 nehmen.

Hab gerade ins Datenblatt geschaut. Sieht interessant aus. Muss mir aber 
noch genau die Widerstandsberechnung anschauen und wie das mit der 
Hysterese funktioniert. Ist die Frage wo genau der Vorteil davon ist. 
Bauteile spart es bei den ganzen Widerständen ja eher nicht. Nur die 
extra Spannungsreferenz fällt raus.
Gast #5187938
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hinz schrieb:
> Strombedarf!

Ja stimmt. Aber der ist eher zweitrangig so lange es nicht mehr als ein 
paar mA werden.. In erster Linie soll es einfach sein und wenig Platz 
benötigen. Muss ich mal schauen was davon man kleiner hinbekommt. Aber 
gut wollte eigentlich auch nur wissen ob die Schaltung generell so 
funktioniert. Und da hat ja niemand was gegen gesagt also gehe ich davon 
mal aus :)
Gast #5187985
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Einfach und klein ist die Variante mit dem TL431.

Ich würde aber auch mal über eine simple Zenerdiode in Reihe zur LED 
nachdenken. Die LED würde dann kurz vor dem Ende deutlich dunkler werden 
und nicht plötzlich aus gehen, was mit bei dieser Anwendung durchaus 
sinnvoll erscheint.
Gast #5188160
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Stefan U. schrieb:
> Ich würde aber auch mal über eine simple Zenerdiode in Reihe zur LED
> nachdenken. Die LED würde dann kurz vor dem Ende deutlich dunkler werden
> und nicht plötzlich aus gehen, was mit bei dieser Anwendung durchaus
> sinnvoll erscheint.

Dann würde sie aber ja durchgehend leuchten oder?! Ich dachte eher 
daran, dass sie angeht wenn die Batterie bald am Ende ist
Gast #5188198
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Anja schrieb:
> mit 10uA Stromaufnahme kann man sogar eine Anzeige der Batteriespannung
> in Volt durchführen:

Hi,

danke. Ist interessant aber in dem Fall möchte ich tatsächlich einfach 
nur eine kleine LED die angeht sobald die Spannung der 9V Batterie zu 
niedrig ist. Den Komfort einer Anzeige braucht es nicht :)
Gast #5188213
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Wie blöd..mir fällt gerade ein, dass ich sowieso einen Mikrocontroller 
mit ADC auf meinem Board habe. Ich könnte doch einfach über einen 
Spannungsteiler die Spannungs der Batterie an einen Eingang legen oder? 
Direkt 9 V dran geht ja schlecht. Der MC kann dann ja per GPIO die LED 
schalten..Dann wäre auch blinken kein Problem.
Gast #5188219
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Uniko schrieb:
> ich habe mir gerade eine Schaltung für eine Anzeige überlegt die mir
> anzeigt wenn die Spannung eines 9V Blocks unter ca. 7,2 V fällt. Der
> Output sollte dann eine LED durchschalten, die erst bei neuer Batterie
> (>8,6 V) wieder ausgeht.

Du bist da aber sehr optimistisch.
Eine Primärbatterie wird ruckzuck deine 8,6V unter Last erreichen.
Und wenn du Akkus nimmst, da gibt es welche, die deine 8,6V nie 
erreichen.

https://www.reichelt.de/NiMh-Standardzellen/ANS-HC-9V/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=143902&GROUPID=4208&artnr=ANS+HC+9V&SEARCH=akku%2B9v

Und wenn du da die Entladeschlußspannung mit 0,85V pro Zelle annimmst, 
bist du bei 5,95V.

Dein Ansatz ist falsch.
Gast #5188226
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michael_ schrieb:
> Eine Primärbatterie wird ruckzuck deine 8,6V unter Last erreichen.

Und? wo ist das Problem? Bei 8,6 Volt soll ja auch erstmal gar nix 
passieren. Die Hysterese soll nur verhindern, dass wenn die Batterie 
einmal auf ca. 7 V war die LED leuchtet und auch an bleibt. Oder was 
meinst du?

michael_ schrieb:
> Und wenn du da die Entladeschlußspannung mit 0,85V pro Zelle annimmst,
> bist du bei 5,95V.

Wo genau die LED am Ende angeht lässt sich ja einfach einstellen. Ging 
ja nur darum ob die Schaltung generell Funktioniert. Aber wie gesagt ich 
denke, dass ich das jetzt sowieso den Mikroconntroller übernehmen lasse.
Gast #5188233
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Wenn die LED erst bei Unterspannung an geht, wird sie nicht lange 
leuchten können. Vor allem deswegen nicht, weil sie die Stromaufnahme 
der Schaltung im kritischen Moment auch noch erhöht.

Was bedeutet dann Led=Aus? Es kann heißen, dass die Batterie noch gut 
ist, oder dass sie nicht mehr gut genug ist.

Ziemlich Gaga, oder nicht?

Es hat schon seinen Grund, warum praktisch alle Batterie-Anzeigen genau 
anders herum funktionieren.
Gast #5188245
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Mag ja alles stimmen. Aber in dem Fall sollte es relativ egal sein denn 
die Akkuspannung erholt sich ja wieder wenn das System abgeschaltet ist. 
Und um die LED dann paar Sekunden leuchten zu lassen um zu sagen "hey 
ich bin leer" dafür sollte es eigl immer reichen.

Stefan U. schrieb:
> Es hat schon seinen Grund, warum praktisch alle Batterie-Anzeigen genau
> anders herum funktionieren.

Batterieanzeigen ja. Aber ich will keine Anzeige die dauerhaft leuchtet 
sondern nur eine Indikator LED. Und sowas gibt es durchaus dass LEDs 
anfangen zu leuchten wenn sich die Spannungsversorgung dem Ende neigt.
Gast #5188282
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Erzähle lieber, was für eine Belastung da dran ist.
Im Leerlauf wird die immer über 9V haben.
Spannungsmessung im Leerlauf ist untauglich.

Ein bessere Methode ist bei Primärzellen die Messung des 
Kurzschlußstromes.

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