Transistorschaltung mit 1,5 Volt

OP (Firma: privat) #5321800
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Hallo

mir wurde hier schon oft geholfen...danke.

jetzt bitte ich wieder um Hilfe.

Ich möchte eine elektrische Schaltung aufbauen, die mit einer einzelnen 
Batterie betrieben werden soll.
Dabei soll ein Kondensator geladen werden. Der Kondensator entlädt sich 
dann langsam über einen Widerstand.
Wird eine Spannung unterschritten (ideal wären 0,4 Volt ) ,
dann wird er schaltungsbedingt wieder vollständig geladen.

Die Schaltung soll für Messzwecke mit einem Dreheisen dienen.

Welche Baureihe von Transistoren ist gut geeignet, um eine Schaltung zu 
realisieren? ( BC337-16 hab ich da )

Bis jetzt sind alle Versuche gescheitert, weil ich keinen Schaltzyklus 
hinbekomme.
Meine Idee war, einen Schmitt-Trigger zu bauen und den dann auf 
Rückkopplung mit dem Kondensator setzen. Aber das funktioniert bei mir 
nicht.

Bitte gebt mir ein paar Tipps, wie ich die Schaltung aufbauen kann, 
damit sie funktioniert.
Gast #5321888
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Eine einzelne Batterie hat mitnichten 1.5V, die hat sie nur im Laden, 
bei dir entlädt sie sich von 1.5 auf 0.9V. Der übliche Spannungswandler 
ist der Sperrschwinger, als Joule Thief geistert er durchs Netz.
Den müsste man also noch durch die Ausgangskondensator-Spannung ein- und 
ausschalten.
Dass es geht, zeigt der LM10. Bloss aus BC337 wird das eher mühsan, ein 
LT1073 macht es sicher einfacher.
Mit dessen LowBattery detector könnte man auch die Spannungsüberwachung 
machen.
#5321889
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Ingo S. schrieb:
> klar könnte ich auch einen 9-Volt-Block nehmen....
> trotzdem weiß ich nicht, wie ich die Schaltung aufbauen muss, daß sie so
> arbeitet, wie beschrieben.

Mit anderen Worten: Dein Hauptproblem ist NICHT, die Realisierung einer 
Schaltung, die mit nur 1,5V funktionieren muss.

Mir ist Deine Aufgabenbeschreibung etwas zu schwammig. Was ich 
herauszuhören (an gut: -lesen) meine ist jedoch, dass Du am besten 
irgendwie einen Komparator eindesignen solltest.
OP (Firma: privat) #5321894
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Harald W. schrieb:
> Schaltung aus
> Einzeltransistoren aufbauen

genau das habe ich vor.
Ich krieg es aber nicht hin, weil ich nicht weiß wie.
Einen Komparator habe ich schon nachgebildet.
Entweder fließt kein Strom , oder die ganze zeit.
Sind BC548c Transistoren evtl. besser geeignet, als BC337-16 ?
( die Germaniumtransistoren will ich mir nicht zerschießen in 
irgendwelchen Blind-Versuchen...)
#5321906
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Ingo S. schrieb:

> Ich krieg es aber nicht hin, weil ich nicht weiß wie.

Genügend passende Schaltungen sollte es im INET geben.
Ansonsten in jedem Buch über Grundlagen der Elektronik,
z.B. im Tietze/Schenk.

> Einen Komparator habe ich schon nachgebildet.
> Entweder fließt kein Strom , oder die ganze zeit.

Dann hast Du ihn wohl falsch dimensioniert.

> Sind BC548c Transistoren evtl. besser geeignet, als BC337-16 ?

Da Siliziumtransistoren erst ab 0,7V öffnen, wird es damit schwieriger.

> ( die Germaniumtransistoren will ich mir nicht zerschießen in
> irgendwelchen Blind-Versuchen...)

Du sllst keine Blindversuche machen, sondern eine richtig
dimensionierte Schaltung damit aufbauen.
OP (Firma: privat) #5322219
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also nochmal...
ich weiß nicht wie.
geht es überhaupt zu realisieren, wenn ich nur npn-Transistoren 
verwende?
Wie groß muss der Stromverstärkungsfaktor sein?
Welche Bedingung ist meine auslösende Größe?
Setze ich den Kondensator an den Kolektor oder an den Emitter des 
schaltenden Transistors?
Setze ich eine Referenzspannung als Gegengröße zum Kondensatorpotential, 
oder genügt die Ladung im Kondensator?
Wie verhindere ich, daß sich ein Strompegel einstellt, der den 
Kondensator zwischen oberer und unterer Spannungsgrenze einregelt?
An welchem Pol des Kondensators greife ich den Strom für den Komparator 
oder Schmitt-Trigger ab?
Muss es ein invertierender Trigger sein ?
OP (Firma: privat) #5327942
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jetzt funktioniert es so, wie es soll.

•es geht nur unter Verwendung von npn    Transistoren
•ein Stromverstärkungsfaktor von hFE min. 100
 scheint zu genügen (größerer Verstärkungsfaktor wird den Strombedarf 
der Schaltung verringern)
•auslösende Größe ist der Entladestrom des Kondensators
•der Kondensator liegt am Kollektor ( um möglichst hohe Ladeströme zu 
erzielen)
•eine Referenzspannung ist nicht notwendig
•ein Strompegel wird mit einem Koppelkondensator vermieden
•der Strom für einen invertierenden Trigger wird am negativen Pol des 
Kondensators abgenommen

so...diese Antworten habe ich erarbeitet.
Ich bin zufrieden.
Die Schaltung setzt sich schon ab 0,53 Volt in Betrieb, obwohl 
Silizium-Transistoren (BC337-16 ) eingesetzt sind.
Bei 1,5 Volt lädt der Kondensator mit einem Puls auf 1,4 Volt und die 
Spnnung sinkt dann ( mit Entladungswiderstand von 2200 Ohm über 1000 uF 
Kondensator ) bis auf 0,44 Volt ab...dann ist die Schaltschwelle 
erreicht, und der Kondensator wird wieder auf 1,4 Volt geladen.

:)
OP (Firma: privat) #5328572
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der Schaltplan

Die Quellspannung beträgt 1,5 Volt.
( C1 ist ein Pufferkondensator für die Ladeströme von C3. )
Mit dem Schalter wird der Stromkreis geschlossen.
C2 und C3 sind entladen über R4 und R5.
Zu Beginn des Zyklus sperrt Q3.
Daher fällt an dessen Kollektor die Betriebsspannung ab und der 
entladene Kondensator C2 kann einen Ladestrom liefern.
Dieser Ladestrom aus C3 kann vorerst C2 ungehindert durchströmen.
Dieser Strom erreicht die Basis von Q1.
Dieser wird leitend und zieht die Basis von Q2 auf negatives Potential. 
Daher wird Q2 gesperrt,
weshalb zwischen R3 und dem Kollektor von Q2 eine Spannung abfällt.
Der daraus resultierende Strom erreicht die Basis von Q3.
Q3 wird so leitend.
Durch Q3 fließt nun der gesamte Ladestrom von C3.
C3 erreicht nahezu die Betriebsspannung.
Gleichzeitig verliert C2 Teile seiner Ladung und zieht die Basis von Q1 
auf negatives Potential. Q1 wird so sperrend. Damit führt der 
Spannungsabfall über R1 und dem Kollektor von Q1 zum Durchschalten von 
Q2 .
Q3 erhält keinen Basisstrom mehr und sperrt.
Mit angenäherter Betriebsspannung in C3, verringert sich der Strom durch 
das RC- Glied
R5 und C3,
weshalb der resultierende Strom durch R4 nicht ausreichend groß ist, um 
Q1 erneut zu schalten.
Da beginnt die Entladezeit von C3 über R5.
Erreicht C3 eine untere Spannungsgrenze, nimmt der Spannungsabfall über 
Q3 so lange zu, bis dieser ausreicht, durch R4 einen Strom zu 
verursachen, der Q1 erneut schaltet.
C2 behält während der gesamten "on" - Zeit der gesamten Schaltung eine 
Ladung.
Dieser Vorgang wiederholt sich fortwährend.
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OP (Firma: privat) #5599046
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Ich arbeite an einer weiteren Schaltung,
die mit 1,5 Volt funktionieren soll...
Also prinzipiell funktioniert sie schon...
Nur bin ich auf etwas Hilfe angewiesen.

Im Versuchsaufbau lief die Schaltung ausreichend
gut.
Dabei habe ich Transistoren verwendet, die
einen Verstärkungsfaktor von hFE = 130
haben.
Jetzt möchte ich mit hFE = 380 Transistoren
aufbauen. Dazu habe ich die Widerstandswerte
einfach verdreifacht...( weil ich dachte ... )
Ja es funktioniert auch, aber die Schaltung
ist jetzt so empfindlich, daß eine
Spannungsänderung am Eingang von 0,05 Volt
genügt und die Schaltung geht aus :(

Wie gehe ich mit so hohem Verstärkungsfaktor
richtig um ?
Gast #5600718
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Anbei die Schaltung mit Emitterrückkopplung:

http://www.elektronikbasteln.pl7.de/berechnung-eines-schmitt-triggers-mit-2-transistoren.html

Beide Schaltungen lassen sich kombinieren. In der Regel wird eine der 
Varianten mit einem eingesparten Widerstand verwendet, die sich auch 
einfacher berechnen läßt.

Die Kombinationsschaltung wurde mit Qucs simuliert, die hier angehängt 
wurde.
Angehängte Dateien:
OP (Firma: privat) #5601178
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Ok.
Nach unzähligen Versuchen habe ich etwas
festgestellt.
Da ich diesmal mit SMD bastele und das neu für
mich ist, habe ich erst spät bemerkt, daß ein
Kondensator "zerlötet" war.
Dazu habe ich die Emitter der Transistoren
der Kippstufe jetzt noch in Gegenkopplung
gelegt ( 10 kOhm )...
So macht wenigstens erstmal die Kippstufe
etwas...aber nicht gut.
Das Signal ist nicht rechteckig und unsauber.
Dazu noch, wechselt die Spannung über den
Transistoren der Kippstufe nur zwischen
0,8 und 0,6 Volt...also ist die Schaltung weder
an noch aus :(

Ich denke, es liegt an dem hohen
Verstärkungsfaktor, daß die Kippstufe nicht gut
funktioniert.Mit hFE ~ 130 hatte ich nicht diese
Probleme.

Der Gedanke, einen höheren hFE zu wählen war,
um mit weniger Strom eine Kippstufe zum Laufen
zu bekommen, aber genau das Gegenteil
scheint mir eingetreten.
Gast #5601211
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Da kann man Dir nur empfehlen den aktuellen Schaltplan zu zeichnen und 
hier einzustellen.

Nach Deinem Einrag vom 25.10.2018 19:14 könnte es an der 
Ausgangsendstufe liegen. Bei 1,5V baut man sowas unter Verwendung von 
Komplementärtransistoren auf, npn und pnp als Hinweis.
Gast #5601263
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Ingo S. schrieb:
> Ich denke, es liegt an dem hohen
> Verstärkungsfaktor, daß die Kippstufe nicht gut
> funktioniert.

Quatsch, am besten würde sowas arbeiten, wenn die Transistoren unendlich 
hohe Stromverstärkung hätten.
Rechne Dir mal aus, wieviel Strom durch R5 fließt, wenn T1 leitet, und 
dann den Strom, wenn T2 leitet. Der Spannungsabfall an R5 bestimmt die 
Schaltschwellen.
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Gast #5601563
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Dirk J. schrieb:
> Und warum nimmst du da keine 9V Batterie? Aber das ist wohl zu
> einfach...

So ist es. Keine Herausforderung, ergo nix zu lernen.


Die untere Grenze liegt übrigens bei Ub <= 25mV

z.B.
https://www.youtube.com/watch?v=Fzww6yPQMrg
Ultra lowest 25mV self starting Joule Thief...

LTC baut sogar einen chip.
https://www.analog.com/en/products/ltc3108.html
Operates from Inputs of 20mV

usw.
Persönliche Seite #5601653
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Sherlock schrieb:

> z.B.
> Youtube-Video "Ultra lowest 25mV self starting Joule Thief ver1.0-Free
> Energy merely from our body heat"
> Ultra lowest 25mV self starting Joule Thief...

s. Schaltplan, er ist aber auch ein Zeichenkünstler :D

und er macht aus dem negativen Pol der Quelle den positiven Ausgang 
seines Joule-thiefs, sieht interessant aus, muss ich echt mal nachbauen
Angehängte Dateien:
Gast #5604944
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ArnoR schrieb:
> soso.... schrieb:
>> Der hier begnügt sich mit 0,9V: ...
>
> Meine Schaltung geht (bei Raumtemperatur) auch mit 750mV.

Ich habe nicht behauptet, der Komparator wäre automatisch die bessere 
Lösung. Es ist lediglich einen Alternative. Das hier ist kein 
Wettbewerb.
Persönliche Seite #5605437
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Sherlock schrieb:
> Die untere Grenze liegt übrigens bei Ub <= 25mV
>
> z.B.
> Youtube-Video "Ultra lowest 25mV self starting Joule Thief ver1.0-Free
> Energy merely from our body heat"
> Ultra lowest 25mV self starting Joule Thief...

Schafft es jemand, die im Video gezeigte Schaltung erfolgreich zu 
simulieren?
Hab den obsoleten JFET-Typ ersetzt.
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #5605641
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Dieter schrieb:
> Es kommt dabei vor allem auf den Übertrager seine Übersetzung an.

auf des Übertragers Übersetzung
oder
auf die Übersetzung des Übertragers

;)

ja, hat er angegeben mit 100:4 Windungen also 25:1
Ich hatte primär ~10mH und hab sekundär ~16µH gewählt,
wegen N², also 10mH/25²
Bei 50mV primär müsste sich 50mV/25=2mV sekundär bei 25fachen Strom 
ergeben (theoretisch).
Aber da schwingt nix, selbst wenn ich primär langsam von 50mV auf 1V 
gehe bei 7R Serienwiderstand der Quelle.
Gast #5605711
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Bei dem Komplementärschmidttrigger muss noch ein Widerstand (hier R5) 
hinein, da sonst der Stromverbrauch der Schaltung zu hoch wird, wenn das 
Ausgangssignal auf High geht.

Der TO muss diese Schaltung etwas hochohmiger dimensionieren, damit es 
seinen Rechteckgenerator nicht zu stark belastet.
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #5606644
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der schreckliche Sven schrieb:
> Mike B. schrieb:
>> Ich hatte primär ~10mH und hab sekundär ~16µH gewählt,
>>
>> Aber da schwingt nix,
>
> Du hast Primär und Sekundär vertauscht.
> (Schaltplan nochmal gaanz genau anschauen).

seh ich nich, 100Windungen als ~10mH gesetzt und 4 Windungen als 16µ 
gesetzt
Sollte doch richtig sein, oder wie? L=N²*....

Dieter schrieb:
> Es muss 20mH lauten. Die Daten sind in dem File "*.sch".
> Ü ist 1:64 (aus sqrt(L1/L2))

Egal wie rum ich den Windungssinn drehe und die Induktivitäten setze, da 
rührt sich nix.
Angehängte Dateien:
Gast #5606835
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Sherlock schrieb:
> LTC baut sogar einen chip.
> https://www.analog.com/en/products/ltc3108.html
> Operates from Inputs of 20mV

Wurde ja auch allmählich Zeit für einen verbesserten Nachfolger des 
LM3909. Den kenne ich wohl schon seit den 70er Jahren, habe ihn aber nur 
selten in freier Wildbahn gesehen. Meist diente die aufblitzende LED als 
Blickfang für Werbedisplays in Geschäften.
https://zeptobars.com/en/read/lm3909-led-flasher-national-semiconductor
http://electronikmade.blogspot.com/2010/05/low-power-led-flasher.html
Persönliche Seite #5607145
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der schreckliche Sven schrieb:
> Mike B. schrieb:
>> Ich hatte primär ~10mH und hab sekundär ~16µH gewählt,
>
> Eben verkehrt.
>
> 4Wdg primär und 100Wdg sekundär, dann schwingt`s.
das ist dann ein Windungsverhältnis von 1:25
bei der Induktivität ändert sich nix außer N, und das im N²
also ein Induktivitätsvervältnis von 1²:25² = 1:625
Bei L(Primär) von z.B. 5µ ergibt sich eine L(sekundär) von 3,125mH, das 
ist richtig?
Beim Wicklungssinn müssen beide Spulen gleichsinning gesetzt werden, 
also das Pünktchen auf derselben Seite, richtig?

> Falls nicht, ist der Kern ungeeignet.
> Es muss ein Eisenpulverkern sein, oder ein Ferritkern mit Luftspalt.
Von sowas will ltSpice nix wissen, zumindest nich wenn ich "K1 L1 L2 
0.99" nutze.
Persönliche Seite #5607553
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Sherlock schrieb:
> Mike B. schrieb:
>> und es schwingt trotzdem?
>
> Es schwingt sogar so ordentlich, daß für die LED genügend Schmackes
> rauskommt.

Miss mal den Strom über D3, bei mir zeigt er 4µA RMS.
"Schmackes" geht anders ;)
(ich habe D2 durch eine BAT46 ersetzt für eine marginal höhere 
Ausgangsspannung)

L1 auf 80µ hoch bringt ordentlich was extra :D
Gast #5607562
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Man braucht genügend Spannung, um das Gate anzusteuern.
Ebenso braucht die LED ca. 1,8V.
Also nimmt man dafür die Wicklung mit den vielen Windungen.
Ugs kann nicht > 0,6V werden, da die G-S-Diode leitend wird.
Ugs kann aber stark negativ werden.
So gewinnt man also die Spannung für die LED.
Und der FET kann sperren.
Gleichrichterdiode plus LED clampen die -Ugs.

Die Up des FET muss vom Betrag her kleiner sein als der Udrop an 
Gleichrichterdiode plus LED.
Der FET sollte weiterhin wenig Rds(on) haben und grosse Steilheit.
=> Parallelschalten mehrerer FETs.
Persönliche Seite #5608378
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Sherlock schrieb:
> Mike B. schrieb:
>> "Schmackes" geht anders
>
> Damit sollte gesagt sein, daß überhaupt die Durchlass-Spannung der LED
> erreicht wird.

Ersetze mal die LED durch eine Ohmsche Last oder der LED noch eine 
ohmsche Last in Reihe,
dann wirst du sehen, dass durch diese Schaltung so gut wie keine Energie 
transportiert wird.
Was nutzt die Spannungserhöhung ohne jede Belastbarkeit?

> Ja, an der Optimierung können sich ja jetzt viele Experimentierfreudige
> beteiligen.

da bin ich gespannt, ob da noch was rauszuholen ist

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