Hallo
ich will eine Schaltung bauen die für den Schutz vom Bleiakku ist. Die
Lampe D4 ist 12V / 8W. Die Helligkeit der Lampe soll bei ca. 11,7V auf
9V geschaltet werden. Bei ca. 11,5V soll die Lampe ausgeschalten werden
und nur D5 leuchten. Ist ein Display für die Spannungsanzeige. Und ab
ca. 11,3V soll auch das Display ausgeschalten werden.
Könnt ihr vielleicht einmal drüber schauen ob die Vorstellung so
funktioniert? Welche Mosfets bzw. Transistor würdet ihr für diesen Bau
vorschlagen?
Danke für die Tipps.
LG
namenlos schrieb:> Könnt ihr vielleicht einmal drüber schauen ob die Vorstellung so> funktioniert
Nein, das funktioniert so nicht.
Wie wäre es mit einem Experimentier-Steckbrett wenn in LT-Spice die
überlasteten Bauteile nicht ordentlich zerplatzen ?
Und am 12V Akku kann ein ICL7665 einen Tiefentladeschutz mit Vorwarnung
bauen, denn braucht die Elektronik nicht gleich Milliamperes um den Akku
schon selbst tiefzuentladen
MaWin schrieb:
>Nein, das funktioniert so nicht.
Hallo Mawin,
danke für deine Rückmeldung.
Wieso funktioniert es so nicht? Ist die Last zu groß für die Fets bzw.
Transistor oder ist die Schaltung falsch?
Möchte jetzt nicht dass die Bauteile zerplatzen bzw. habe die jeweiligen
Bauteile auch momentan nicht.
Der letzte Absatz war mir auch nicht ganz klar was du gemeint hast.
LG
namenlos schrieb:> oder ist die Schaltung falsch?
Nach meinem Eindruck ist die Schaltung komplett sinnlos.
Suche nach ICs "Voltage Supervisor", der alte und teure ICL7665 plus
Peripherie könnte Deine Idee lösen.
Manfred schrieb:> Nach meinem Eindruck ist die Schaltung komplett sinnlos.
Ja, absolut!
Fensterkomparator aus alten Zeiten TCA 965, oder doch mit OP-Schaltung
wäre möglich...
Hallo,
danke für den Hinweis. Werde mir dann mal den ICL7665 anschauen.
Ihr habt ja gemeint dass die Schaltung so nicht funktioniert. Was genau
funktioniert nicht bzw. wo ist der Denkfehler? Würde es gerne verstehen
wieso es nicht funktioniert.
LG
namenlos schrieb:> Was genau funktioniert nicht bzw. wo ist der Denkfehler?
1) Transistoren sind haben keine harte Schwelle bei der sie plötzlich
ein oder aus schalten. Du musst die Batteriespannung mit einer stabilen
Referenz vergleichen und dementsprechend dann die Transistoren schalten.
2) Leuchtdioden (D5) brauchen Vorwiderstände, wenn die nicht über eine
Konstantstromquelle betrieben werden.
> Welche Mosfets bzw. Transistor würdet ihr für diesen Bau vorschlagen?
Das kann man erst sagen, wenn man weiß, wie viel Strom die LEDs
aufnehmen.
Wahrscheinlich ist D4 und D5 keine reine Led, sondern ein Led Modul für
12V.
Es wäre zu klären wie sich das verhält wenn es mit weniger Spannung
betrieben wird. 3 Möglichkeiten:
1. Es hat intern eine Konstantstromquelle die auch noch mit der
niedrigeren Spannung funktioniert und leuchtet quasi gleichhell bei z.B.
9V
2. Die Mindestspannung wird unterschritten und es leuchtet gar nicht
mehr oder glimmt nur noch
3. Es hat intern Vorwiderstände. Dann kommt es auf die Anzahl Leds in
Reihe an wie schnell es bei verringerter Spannung dunkler wird.
@namenlos:
(Warum sucht man sich solche Troll nicknames aus wenn man Hilfe will)
Elektronik ist etwas komplizierter als du es dir vorstellst, macht aber
nichts, aus solchen Fehlern lernt man. Kriege doch erst mal raus wie
sich deine Leuchten mit verringerter Spannung verhalten.
Und dann schau dir mal Beispiele von ICL7665 Schaltungen an.
Noch ein (unendliches) Thema: Bist du dir sicher, dass man den Bleiakku
so weit entladen sollte? Auch "zyklenfeste" Bleiakkus mögen eine
Entladung bis unter 12V meist nicht so sehr.
Danke für die Tipps.
Ich glaube ich habe meinen Denkfehler gefunden. Ich dachte wenn die
Batterie unter der Sperrspannung von der Z-Diode ist, dass der Gate vom
FET auf Masse gezogen wird. An der Z-Diode bleibt aber die Spannung von
der Batterie, der Strom fließt aber nicht mehr wenn die Spannung unter
der Sperrspannung ist. Ob der Strom fließt oder nicht spielt aber
eigentlich keine Rolle bei der Z-Diode.
Somit würde ich noch einen OPV verwenden und zwischen Gate und Z-Diode
hinzufügen.
Ich wollte ja dass bei 12V bei der LED Lampe die Spannung auf z.B. 9V
fällt. Da muss ich noch die Spannung der LED Lampe genau herausfinden
wegen der Helligkeit. Das funktioniert aber auch nicht mit D3 und R4. Da
wird ja auch noch ein OPV und benötigt.
@Stefan F.:
Die Led D4 ist eine E27 LED Lampe und ist 12V/ 8W. Somit sollte der
Strom 0,66A sein. D5 ist eine Spannungsanzeige zwischen 8-16V.
@Udo S.
Bei verringerter Spannung wird die LED dünkler und nach einer gewissen
Zeit fängt es an zu blinken. Die Spannung ab wo es beginnt zu blinken
müßte ich noch herausfinden.
Den Akku kann ich auch nur bis 12V entladen. Habe irgendwas gesehen dass
man bei ca. 11,5V achten sollte.
LG
namenlos schrieb:> Die Led D4 ist eine E27 LED Lampe und ist 12V/ 8W. Somit sollte der> Strom 0,66A sein. D5 ist eine Spannungsanzeige zwischen 8-16V.
Verbesserungsvorschlag zur Lesbarkeit: Du könntest die Symbole für
Lampen und Voltmeter verwenden oder ersatzweise einen Widerstand mit
entsprechender Beschriftung.
Als Transistoren empfehle ich NDP6020P (THT, TO220) oder IRML6402 (SMD,
SOT23).
Du brauchst aber auf jeden Fall anständige Schwellwertschalter davor.
Und dann kommt vielleicht heraus, dass N-MOSFET besser passen. Das wären
dann IRLZ44N (THT, TO220) oder IRLML6344 (SMD, SOT23).
Das sind meine "Standard" Typen.
Hallo,
danke für die Erklärung. War bisschen beschäftigt.
Ich habe jetzt die LED Lampe mal getestet. Bei 12V verbraucht es 0.6 A
und bei 8V verbraucht es ca. 1A. Die Helligkeit hat sich kaum geändert.
Wollte mit der Spannung nicht weiter runter gehen. Habt ihr eine Idee
was das für ein Verhalten ist?
Danke
LG
namenlos schrieb:> Ich habe jetzt die LED Lampe mal getestet. Bei 12V verbraucht es 0.6 A> und bei 8V verbraucht es ca. 1A. Die Helligkeit hat sich kaum geändert.
Da sind wir wieder beim µC-net Lieblingsthema: Foto zeigen, anständig
ausgeleuchtet, passend fokussiert und in sinnvoller Größe als jpg.
Rechnen wir mal:
12x0,6=7,2Watt, 8x1=8 Watt, also etwa gleich.
Das ist das typische Verhalten von Schaltreglern, wie sie auch bei mir
in mehreren LED-Lampen vorkommen - die kann man nicht dimmen.
Manfred schrieb:> Das ist das typische Verhalten von Schaltreglern, wie sie auch bei mir> in mehreren LED-Lampen vorkommen - die kann man nicht dimmen.
Ja, da wird ein Schaltregler drin sein.
Manfred schrieb:> Das ist das typische Verhalten von Schaltreglern, wie sie auch bei mir> in mehreren LED-Lampen vorkommen - die kann man nicht dimmen.
Ja, da wird ein Schaltregler drin sein.
Entlade den Bleiakku besser nicht unter 11 Volt.
Also durch den Schaltregler kann man nicht dimmen. Danke für die Info.
Somit habe ich mir dann überlegt alle 15 Sek. für 0,7 Sek. die LED-Lampe
auszuschalten wenn die Spannung unter 12,2 Volt ist und bei 12V ganz
ausschalten.
Das sollte über einen NE555 funktionieren oder habt ihr noch andere
Ideen?
Danke!
LG
Hallo,
ich will ja eine Schaltung bauen die für den Schutz vom Bleiakku ist.
Die
LED-Lampe R6 ist 12V / 8W.
Bei >12,2V soll die Led-Lampe leuchten. Zwischen 12,2V und 12V soll die
Led-Lampe mit dem NE555 blinken. Zwischen 12V und 11,8V soll die Lampe
ausschalten und nur der Voltmeter anzeigen und <11,8V soll auch der
Voltmeter ausschalten.
Wie kann ich beim Q1 bestimmen welches Signal durchkommt. Über 12,2V
soll das obere Signal durchkommen und unter 12,2V das untere Signal.
@Stefan
Ich wollte es auch einmal mit LTSpice testen. Aber irgendwie finde ich
diese Transistoren NDP6020P (THT, TO220) oder IRML6402 (SMD,
SOT23) nicht.
LTspice hat anscheinend keine sehr große Auswahl der Bauelemente. Welche
kann man stattdessen nehmen. Es gibt mehrere Zenerdioden aber
hauptsächlich mit 12V.
Was sind eigentlich die Standard-OPV's.
Danke!
LG
Hallo,
ich habe mal eine Simulation gemacht. Irgendwie bin ich da doch sehr
ratlos. Wenn ich mir die Spannung hinter M1, M2, und Q1 anschaue, wieso
verringert die sich immer um ca. 1V. Meine Vermutung war dass die
Spannungen eigentlich (fast) gleich sein müßten?
Wie oben beschrieben, wäre ich auch dankbar für Tipps wie ich zwischen
den zwei Signalen abwechseln kann bei größer oder kleiner 12,2V. Was ich
herausgefunden habe müßte das über einen 2:1 Multplexer funktionieren.
Danke!
LG
Einen N-Mosfet kannst du nicht so schalten. Der braucht mehr Spannung,
deshalb hast du Spannungsabfall. Du brauchst auch nur 1
Referenzspannung. Schütze deine Operationsverstärker mit
Spannungsteilern an den Eingängen.
Und stelle dein .asc file zur Verfügung, ausm Bild nachbasteln ist doof.
U2: Irgendeine low power referenzspannung
U3, U4: irgendein rail to rail OP
R2-R4: schaltschwellen festlegen
M1, M2: irgendein ausreichender p-kanal mosfet
R8, R9: das, was du schalten willst
(ich vermute, daß du etwas in dieser art bauen willst)
Hallo Helge,
das Signal sieht schon einmal sehr gut aus. So wie ich mir das
vorgestellt habe. Danke!
Ich habe jetzt versucht das Signal mit dem NE555 anzuhängen. Entweder
wird die Simulation nicht angezeigt oder es erscheinen im Signal mit
Mosfets Impulse. Irgendwie komme ich zu keinem Ergebnis.
Mein Gedanke war, die Signale A und B mit X durchzusteuern. So wie bei
einem Multiplexer.
Ist das Signal größer als 12,4V soll A durchgeschalten werden und ist
das Signal kleiner als 12,4V soll B durchgeschalten werden.
Hast du da noch Tipps wie man das lösen kann? Habe auch nach
Multiplexern gesucht aber nicht gefunden.
Gibt es eigentlich noch mehrere Bauelemente für LTspice zum
Installieren?
LG
Helge schrieb:> U2: Irgendeine low power referenzspannung> U3, U4: irgendein rail to rail OP
Oh Gott, ein Ahnungsloser berät einen Ahnungslosen. Ich fand das zu
Anfang noch ganz lustig, inzwischen ist es nur noch peinlich: 5 ICs für
so eine Kinderaufgabe und man wundert sich, weshalb Deutschlands
Technikniveau nicht mehr ernst genommen wird.
Schon vor vier Wochen MaWin schrieb:> Und am 12V Akku kann ein ICL7665 einen Tiefentladeschutz mit Vorwarnung> bauen, denn braucht die Elektronik nicht gleich Milliamperes um den Akku> schon selbst tiefzuentladen
Während Helge und namelos noch herumdilettantieren, haben MaWin und
Manfred ihre Akkuüberwachung schon so lange fertig, dass sie einen neuen
Kasten Bier brauchen.
Manfred schrieb:> 5 ICs für so eine Kinderaufgabe
Da muss ich Manfred mal uneingeschränkt zustimmen, das ist echt völlig
übertrieben. Neben dem ICL7665 könnte ich noch den TPS3701 empfehlen.
So als einfache Idee, siehe Schaltplan.
Die Batterie wird bei ca. 11 V zugeschaltet bzw. darunter abgeschaltet.
Simpel mit einem Relais.
Die Schaltung funktioniert nur, wenn vorher ein Ladegerät angeschlossen
war. Damit die Batterieversorgung eingeschaltet wird. Hatte damit eine
primitive 12 V USV realisiert. Funzt heute noch.
Wichtig ist, dass auch die Batterie wirklich getrennt wird und auch die
Überwachungsschaltung von der Batterie im getrennten Zustand nichts mehr
"sieht". Denn, wenn die Last weg ist, steigt die Klemmenspannung wieder
an und ein neuerliches zuschalten würde die ganze Schaltung zum
schwingen bringen, da der belastete Akku sofort wieder unter 11V geht.
@Helge
Danke für deine Hilfe.
@Manfred und Harald:
Anstatt nur Threads zu lesen und über andere zu lästern wäre es doch
viel besser zu helfen. Da kann jeder etwas dazulernen.
Mein Ziel ist dass die Led Lampe bei >12,4V leuchtet. Bei <12,4V alle
15sek. sich 0,7sek. ausschaltet da man mit dieser LED-Lampe nicht dimmen
kann. Bei <12,2V soll nur noch der Voltmeter eingeschaltet sein und bei
<12V soll sich alles ausschalten.
Falls ihr Lösungen habt bin ich immer dankbar.
LG
namenlos schrieb:> Anstatt nur Threads zu lesen und über andere zu lästern wäre es doch> viel besser zu helfen. Da kann jeder etwas dazulernen.
Die 0.7sec Pulserei ist irgendwo mal mittendrin genannt. Die
Kernfunktionalität lässt sich sowohl mit einem ICL7665 als auch mit
einem TPS3701 lösen. Diese Vorschläge als reine Lästerei abzutun
empfinde ich absolut unangemessen.
> Falls ihr Lösungen habt bin ich immer dankbar.>
Falls die Vorwarnung mit dem Pulsen der Lichtquelle gut funktionieren
soll wirst Du ohne einen uC kaum auskommen, denn die Spannung der
Batterie wird bei wechselnder Last nicht unerheblich herumhüpfen. Damit
wird die gezeigte Analogschaltung Probleme haben. Wenn schon Simulation
dann die Lastverhältnisse und Innenwiderstand des Akkus mit einbauen!
Per uC wird man die Batterieentladung vernünftig verfolgen können und
sich während der Warnphase nicht mehr von der schwankenden Spannung
beeindrucken lassen bis die Spannung entweder unterbrochen wurde oder
wieder eine gewisses Ladeniveau erreicht. Alles in allem einfacher als
die gezeigte Analogschaltung.
@Harald
Danke für die Tipps.
Ich werde mir dann einmal anschauen wie ich die Schaltung mit dem uC
bauen kann.
Andere Frage:
Wie kann man am besten analog Bestimmen welches Signal durchkommt.
Das Signal X bestimmt bei High dass das Signal A angeschlossen wird und
bei Low bestimmt das Signal X dass das Signal B den Fet steuert.
namenlos schrieb:> Könnt ihr mal bitte nachschauen
Die Schaltung soll offenbar den Akku möglichst schnell entladen anstat
ihn zu überwachen.
Unfug, Aufgebenstellung nicht verstanden.
namenlos schrieb:> ob die Schaltung so funktionieren könnte?
Natürlich nicht.
Du kannst deine PMOS nicht einfach mit den 0V/5V aus dem mit 5V
versorgen ATmega8 ansteuern, die wollen eine Ansteuerspannung in Bezug
auf ihren Source-Anschluss.
Zudem kommen mir die 2 in Reihe ziemlich sinnlos vor. Nur im den
Spannungsteiler abzukoppeln ? Da braucht der 7805 mehr Strom.
Die ref aus einem Spannungsteiler gewinnen ? Ok, geht, aber wozu ? Auch
ist ja noch nichts dimensioniert, kann als passen oder auch nicht.
Joachim B. schrieb:> TL77xxASupply-VoltageSupervisors> und warum kein TI TL7712A?
Mit dem 77xx hatte ich zuletzt etwa 1995 zu tun. Ich finde dessen
Stromaufnahme nicht mehr zeitgemäß, die für den 7712 bei typ. 2mA liegen
dürfte.
Laut Datenblatt typ. 1,8mA Versorgung plus 43kOhm am Sensoreingang.
Beachten muß man auch, dass der Kumpel bei geringer Versorgung einen
undefinierten Ausgang hat, deshalb durfte unser Entwickler damals eine
Änderung der Leiterplatte samt Folgekosten bereits fertiger Geräte
durchführen.
Danke für die Erklärung.
Irgendwie war mir kein Fehler richtig klar. Kannst du mir das bitte
genauer erklären?
MaWin schrieb:> Du kannst deine PMOS nicht einfach mit den 0V/5V aus dem mit 5V> versorgen ATmega8 ansteuern, die wollen eine Ansteuerspannung in Bezug> auf ihren Source-Anschluss.
Wieso kann man den Gate nicht direkt mit den 0V/5V ansteuern. Meinst du
es wird ein Widerstand zwischen Gate und Source benötigt?
> Zudem kommen mir die 2 in Reihe ziemlich sinnlos vor. Nur im den> Spannungsteiler abzukoppeln ? Da braucht der 7805 mehr Strom.
Meinst du hier die zwei PMOS oder die zwei Spannungsteiler? Wieso sind
die sinnlos? Wie sollte man es besser machen?
> Die ref aus einem Spannungsteiler gewinnen ? Ok, geht, aber wozu ? Auch> ist ja noch nichts dimensioniert, kann als passen oder auch nicht.
Meinst du Aref sollt man direkt an die 5V anschließen?
Danke!
Manfred schrieb:> Mit dem 77xx hatte ich zuletzt etwa 1995 zu tun. Ich finde dessen> Stromaufnahme nicht mehr zeitgemäß, die für den 7712 bei typ. 2mA liegen> dürfte.
stimmt, ich hatte den zuletzt auch am AtariST verwendet, aber 2mA bei
einem Bleiakku mit etliche Ah soll stören?
Das ist IMHO weniger als dessen typische Selbstentladung!
namenlos schrieb:> Könnt ihr mal bitte drüber schauen.
Was frisst denn dein Voltmeter ?
Der erste IRF5305 schaltet doch nur das Voltmeter und den
Analogspannungsteiler ab.
Die 220uA des Spannungsteiler lohnen das Abschalten ja nicht.
Aber der 7805 frisst schon 3.5mA für sich alleine, und die 1k
Vorwiderstände der BC547 fressen je 43mA, das könnte man mit viel
hochohmigeren Widerstanden (270k?) und einem besseren Spannungsregler
(HT7350?) umgehen. Und den ATmega8 meistens in sleep lassen, ohne
Quartzoszillator, nur vom Watchdog aufgeweckt.
Die 100u nach dem 7805 sind auch eher ein Klotz am Bein, und ARef nun an
5V, meinst du ein 7805 ist als Referenzspannung geeignet, warum nicht
die interne Referenz des ATmega nutzen (ok, 10% ungenau) oder einen
LD2950A-5 nutzen.
Spannungswandler, der Mega8 und die Ansteuerung der beiden
MOSFETs kosten ungefähr 40...50 mA. Pro Tag etwa 1 Ah.
Wieviele Ah hat der Akku?
Ob DEINE Schaltung funktioniert, hab ich jetzt nicht genau
betrachtet, aber grundsätzlich wäre ein Aufbau in dieser Art
möglich.
War deine Idee den Spannungsteiler über den ersten PMOS zu trennen der,
dass du damit auch ihn als Verbraucher rausnimmst und Strom sparst oder
was das gar keine Absicht?
Geht, dann müsstest du halt den ersten PMOS immer mal kurzzeitig
ansteuern und warten bis die Spannung stabil ist, damit der ADC dann
auch die Spannung messen kann, weil er sonst ja getrennt abgetrennt
wurde, wenn deine Batterie unter 12V sinkt. Wie Mawin schon erwähnt
hat, lohnt sich das aber bei 200-300µA u. U. nicht.
Selbstentladung Bleiakku soll so bei 2 bi 5% / Monate liegen
(zyklenfesten nehmen!).
Kommt halt drauf an, welche Größe dein Akku hat.
Bei 2Ah Akku: 2Ah/ (24h * 30) * (0,05 oder 0,02) = 3mA * (0,05 oder
0,02)
(Worst case 5%: 140µA, Best case 2%: 55µA)
Bei 150Ah Akku: 150Ah/ (24h * 30) = 200mA
(Worst case 5%: 10,4mA, Best case 2%: 4,2mA)
Beim kleinen Akku lohnt es sich, beim großen nicht.
MaWin schrieb:> und die 1k> Vorwiderstände der BC547 fressen je 43mA
Wie kommst du auf 43mA? (5V - 0,7V) / 1k Ohm = 4,3mA.
namenlos schrieb:> Ich bekomme eine Batterie aus einem VW Tiguan. Haben angeblich ca.> 110Ah.
Ein Starterakku ?
Den willst du bis 11.3V entladen ?
Kann man machen, genau 1 mal.
Starterakkus wollen immer voll sein.
Nicht ohne Grund gibt es Solarakkus und Traktionsbatterien und nicht
ohne Grund sind die deutlich teurer.
Kennt sich heute eigentlich niemand mehr aus ?
Ich habe jetzt noch einmal die Schaltung korrigiert ich hoffe sie passt
jetzt.
Ich habe die Transistoren als BC547 geändert, die Widerstände 150K, den
MC7805CTG eingefügt-hat einen Ruhestrom von 3,2mA, den 100uF nach dem
Spannungsregler entfernt, Aref mit 100uF gegen Masse für die interne
Referenz von 2,56V und den Spannungsteiler bei ADCO geändert. Ebenfalls
ist der Quarz weg.
Kann man die Werte so bestimmen oder ist das zu ungenau wenn man REFS
1:0 auf 1 setzt:
Ua/Ue = R1/(R1+R2)
2,56/14 = 20k /(20k + 90k)
MaWin schrieb:> Den willst du bis 11.3V entladen ?
Nein, das war am Anfang wo ich mir die Schaltung überlegt habe. Erst
später habe ich diesen Starterakku bekommen.
Bei <12,7 soll die Lampe blinken und bei <12,5 soll der zweite Mosfet
abschalten.
Ich hoffe die Schaltung passt jetzt so!
Danke!
namenlos schrieb:> Ich habe jetzt noch einmal die Schaltung korrigiert
Gebe endlich auf, besorge Dir ein Kochbuch und widme Dich Dingen, die Du
besser kannst. Wenn das Kochbuch nicht gefällt, vielleicht Gartenbau
oder Holzpferdchen schnitzen. Wenn es unbedingt Technik sein muß,
bereitet auch die Restauration alter Motorräder Freude.
Anders gesagt: Deine Schaltungsansätze, soweit sie überhaupt
funktionieren, verbrauchen allesamt erheblich zu viel Strom und bringen
mehr Schaden als Nutzen. Wer ist so doof, an einer Batterie einen 7805
zu verwenden, wenn es doch mindestens Faktor 100 verbrauchsärmere
Spannungsregler gibt?
Ich selbst habe eine Akkuüberwachung mit einem AT328 gebaut, die dank
SleepModus und sinvoller Peripherie um 30µA liegt. Für Dein Szenario
wurden andere Möglichkeiten genannt, die noch weniger Verbrauch haben
könnten, ignoriere die weiterhin, alles oberhalb 100µA Eigenverbrauch
ist eine schlechte Schaltung.
Welchen Spannungsregler bzw. Händler hast du verwendet?
Ich finde keinen Spannungsregler mit diesen Eigenschaften:
Durchsteckmontage
Ruhestrom: <100uA
Ausgang: 5V
Eingang: >12V
namenlos schrieb:> Ich finde keinen Spannungsregler mit diesen Eigenschaften:>> Durchsteckmontage> Ruhestrom: <100uA> Ausgang: 5V> Eingang: >12VMCP1702
Danke.
Ich habe jetzt bei der Schaltung die Widerstände auf 270K erhöht, den
Spannungsregler MC1702 mit den 1uF Kondensatoren getauscht und die
Widerstände bei ADC0 auf 50k und 220K erhöht. Wenn die Batterie voll ist
sollte am ADC0 ca. 2,56 Volt sein.
Passt eigentlich der Kondensator mit den 14pF und dem Widerstand mit 68K
am Aref gegen Masse bei der internen Referenz? Oder gehört der Aref doch
direkt an Masse oder Versorgung?
In einem Shop konnte ich den MC1702 mit der Suchfunktion auch finden
aber war nicht erhältlich.
Falls man wieder suchen muss, kennt ihr noch empfehlenswerte Shops
außer:
Conrad
RS
Farnell
Reichelt
Bzw. für private Kunden wo kauft ihr eure Bauelemente?
LG
namenlos schrieb:> In einem Shop konnte ich den MC1702 mit der Suchfunktion auch finden> aber war nicht erhältlich
Es ist halt besser, wenn man mit MCP1702 sucht.
namenlos schrieb:> wo kauft ihr eure Bauelemente?
TME, Mouser, LCSC und, ähm, Pollin.
MaWin schrieb:> Es ist halt besser, wenn man mit MCP1702 sucht.
Der MCP1702 ist an 12V-Blei keine gute Wahl, Spannungsbereich bis 13,2V
Eingang, absolutes Maximum 14,5 Volt. Könnte beim Laden gerade noch gut
gehen.
Die bessere Wahl ist MCP1703.
MaWin schrieb:> namenlos schrieb:>>> In einem Shop konnte ich den MC1702 mit der Suchfunktion auch finden>> aber war nicht erhältlich>> Es ist halt besser, wenn man mit MCP1702 sucht.> namenlos schrieb:>>> wo kauft ihr eure Bauelemente?>> TME, Mouser, LCSC und, ähm, Pollin.
Wieder mal ein Psychopath der seinen eigenen Namen nicht kennt
Hier hat sich ja ganz schön was getan!
Grundsätzlich geht das ja alles in die richtige Richtung! Vom
Bauteile-Aufwand ist das zwar schon genau so viel wie der analoge
Ansatz. Aber es wird besser und kontrollierbarer funktionieren. Ein paar
Vorschläge:
- Wie wäre es mit einem fertigen Board wie dem Digispark ATTiny85 oder
Wattuino? Beim Digispark müsste man den LDO gegen einen mit weniger
Stromverbrauch tauschen, eben wie Wolfgang vorschlug den MCP1703. Leider
ist auf dem Digispark ein DPACK Footprint, da müsste man etwas
herumferkeln, da es den MCP nicht als DPACK gibt. Programmierung schön
bequem per USB.
- Die beiden MOSFETs: da gibt es auch etwas im SO8 (meinetwegen auch
DIL8) als Doppelpack. Spart vlt. etwas Platz / Verdrahtungsaufwand.
- Für die Transistoren gibt es Digitaltransistoren, sparst Du dir die
Vorwiderstände. MUN2211, DTC114 oder PDTD123YT.
Muss aber alles nicht unbedingt sein.
So etwas hier wäre doch super geeignet:
https://www.makershop.de/plattformen/arduino/attiny85-micro-usb/
Passendes Package, um da einen low current MCP1703 draufzusetzen
Arduino hätte auch den Vorteil, dass Du dich auf die Kernaufgabe
konzentrieren kannst und dich kaum mit ADC usw. auseinandersetzen muss.
Programm dürfte in ca. 20 Zeilen erledigt sein.
Harald schrieb:> Hier hat sich ja ganz schön was getan!> Grundsätzlich geht das ja alles in die richtige Richtung!
Wenn die "richtige Richtung" lautet, die Anzahl der Bauelemente zu
maximieren und möglichst viel Strom zu brauchen: Ja.
> - Für die Transistoren gibt es Digitaltransistoren, sparst Du dir die> Vorwiderstände. MUN2211, DTC114 oder PDTD123YT.
In dem Sinne wäre der MUN2211T1 sinnvoll, weil der mit intern 10k an der
Basis unnötig viel Strom braucht.
> - Wie wäre es mit einem fertigen Board wie dem Digispark ATTiny85 oder> Wattuino? Beim Digispark müsste man den LDO gegen einen mit weniger> Stromverbrauch tauschen,
Wenn es unbedingt ein µC werden muß, halte ich die Wahl des Atmega8 mit
internem Oszillator für sinnvoll. Kommt drauf an, wie man bauen will und
kann, natürlich käme auch ein modifiziertes Arduino-Board in Betracht.
Manfred schrieb:> Wenn die "richtige Richtung" lautet, die Anzahl der Bauelemente zu> maximieren und möglichst viel Strom zu brauchen: Ja.
Schimpfe doch nicht immer ;-) Deswegen steht da ja auch das Wörtchen
„grundsätzlich“.
Manfred schrieb:> Wenn es unbedingt ein µC werden muß, halte ich die Wahl des Atmega8 mit> internem Oszillator für sinnvoll. Kommt drauf an, wie man bauen will und> kann, natürlich käme auch ein modifiziertes Arduino-Board in Betracht.
Arduino geht halt schnell. Auch wenn Arduino in meinen Entwicklungen
normalerweise nicht auftaucht - für die schnelle Testschaltung ist es
doch ideal. Ich gehe mal auch davon aus, dass der TE keine fertigen
Designs herumliegen hat, die er mal eben anpassen könnte. Insofern
könnte es sein (muss nicht so sein), dass er bei einem ATMega8 mehr
Entwicklungsaufwand reinstecken muss.
Und? Wie geht es hier weiter? Wie groß ist eigentlich der Akku? Wenn das
ein paar Amperestunden sind dann kommt es meiner Meinung auch nicht auf
die letzten 10uA an. Grundsätzlich habe ich zwar den gleichen Anspruch
wie Manfred das auf wenige uA runterzubekommen, es gibt aber einer paar
Ausnahmen bzw. besser gesagt legitime Ausreden.
1. Du hast noch nicht viel Erfahrung mit solchen Design gesammelt.
2. Der Akku ist entsprechend groß
3. Das System läuft nicht Gefahr, über einen langen Zeitraum (Wochen,
Monate) nicht mehr beachtet zu werden.
Angenommen, die Schaltung braucht im Standby 1mA und die Restenergie ist
noch 500mAh, dann hätte man immerhin noch 3 Wochen bis zur notwendigen
Endabschaltung. Ohne viel Anstrengung sind 100uA schnell zu realisieren,
dann sind es schon 7 Monate.
Hallo
ich habe mir gerade das Atmel Studio installiert. Das läuft ja jetzt
über Microchip.
Dieser Akku hat 68Ah. Mal schauen wie lange er bei dieser Schaltung hält
:-))
Bei Punkt 1 muss ich dir zustimmen.
Bei Punkt drei, es kann passieren dass der Akku Wochen bzw. 1, 2 Monate
nicht beachtet wird.
Wie ich die Spannung und den ADC einstelle muss ich mir noch überlegen.
Harald schrieb:> Grundsätzlich habe ich zwar den gleichen Anspruch> wie Manfred das auf wenige uA runterzubekommen,
Ich akzeptiere sogar zweistellige µA: Das Jahr hat 8760 Stunden, bei
30µA wären das 265 mAh / Jahr, dsa geht in Ordnung.
> es gibt aber einer paar> Ausnahmen bzw. besser gesagt legitime Ausreden.
Ausnahme, wenn der Akku groß genug ist.
Ausreden sind nicht akzeptabel, weil es überschaubar einfache Lösungen
gibt.
> 1. Du hast noch nicht viel Erfahrung mit solchen Design gesammelt.> 2. Der Akku ist entsprechend groß> 3. Das System läuft nicht Gefahr, über einen langen Zeitraum (Wochen,> Monate) nicht mehr beachtet zu werden.>> Angenommen, die Schaltung braucht im Standby 1mA und die Restenergie ist> noch 500mAh, dann hätte man immerhin noch 3 Wochen bis zur notwendigen> Endabschaltung. Ohne viel Anstrengung sind 100uA schnell zu realisieren,> dann sind es schon 7 Monate.
Das Datenblatt des ATMega8 sagt "typ. 3,6mA", grob über den Daumen wird
sein Aufbau 4..5 mA brauchen.
namenlos schrieb:> Mal schauen wie lange er bei dieser Schaltung hält :-))
"Mal schauen" ist ein fehlerhafter Ansatz. Wenn ich es kann, kalkuliere
ich theoretisch den Verbrauch. Wenn ich es nicht kann, mache ich einen
Testaufbau, messe den Strom und rechne.
Warum auch immer Du es nicht hören willst: Mit dem ICL7665 bekommt man
die Akkuüberwachung klaglos unter 10µA, ein µC macht da wenig Sinn.
Manfred schrieb:> Warum auch immer Du es nicht hören willst: Mit dem ICL7665 bekommt man> die Akkuüberwachung klaglos unter 10µA, ein µC macht da wenig Sinn.
Ich wollte es nicht hören, da ein uC empfohlen wurde und ich vermutet
habe dass das PWM Signal nicht funktioniert bzw. ich nicht weiß wie man
es beschalten muss.
Am Anfang wollte ich es Analog machen mit dem NE555. Das wurde auch
nicht empfohlen - vermutlich zu viele Bauteile.
Mit uC kann man auch noch andere Dinge machen: z.B. Auto-power off nach
z.B. einer Stunde, falls man vergißt das Licht abzudrehen.
Manfred schrieb:> Mit dem ICL7665 bekommt man> die Akkuüberwachung klaglos unter 10µA,
Mit einem uC kann man mit 10uA auch noch zusätzlich ein LCD für die
Spannungsanzeige betreiben.
siehe: Batteriewächter
Gruß Anja
Piter K. schrieb:> So was macht man viel einfacher mit einem uC, zb ein AtTiny.
An 12V aha, und Abschalten kann dein Attiny die Lampe mit 1A Nennstrom
und 10A Spitzenstron, toller Attiny, oder einfach nur Dummheit einen
Komparator gegen einen uC zu ersetzen.
Piter K. schrieb:> So was macht man viel einfacher mit einem uC, zb ein AtTiny.
Ich habe mir den AtTiny angeschaut. Da müßte ich wieder die komplete
Schaltung umbauen. Ich glaube es ist einfacher die Schaltung beim Atmega
8 zu belassen. Die paar Cent die man ersparen kann zahlt sich glaube ich
nicht aus.
Die Frage die sich bei mir ergeben hat:
Wenn ich einen AtTiny mit 8 Pins verwende, wie muss man den AtTiny
verschalten damit ich parallel flashen kann und die PIN's für Ausgang
und ADC verwenden kann.
MaWin schrieb:> An 12V aha, und Abschalten kann dein Attiny die Lampe mit 1A Nennstrom> und 10A Spitzenstron, toller Attiny, oder einfach nur Dummheit einen> Komparator gegen einen uC zu ersetzen.
Wie ist dann dein Tipp den ICL7665 zu verwenden dass es auch ein
Vorwarnsystem beim Abschalten hat mit dem PWM Signal.
MaWin schrieb:> Piter K. schrieb:>> So was macht man viel einfacher mit einem uC, zb ein AtTiny.>> An 12V aha, und Abschalten kann dein Attiny die Lampe mit 1A Nennstrom> und 10A Spitzenstron, toller Attiny, oder einfach nur Dummheit einen> Komparator gegen einen uC zu ersetzen.
Hallo MaWin,
Hau doch nicht gleich so drauf, im Laufe des Threads wurden ein paar
verschiedene Ideen miteinander vermischt, daher ergab sich die Idee mit
dem uC. Natürlich kann der uC das nicht direkt schalten, aber ich denke
so war das auch nicht gemeint. Wir brauchen hier doch nicht jede
vereinfachte Begriffsdarstellung (gemeint war sicherlich uC mit
Versorgung und Endstufe) an den Pranger stellen.
Der Vorteil der uC Schaltung gegenüber einem einfachen Komparator ist
die kontrollierbare Messung der Durchschittsspannung des Akkus (58Ah war
erst sehr spät klar), wenn die Spannung am Ende der Ladung durch das
Ein- und Ausschalten der Last pendelt —> der TE wünscht sich ein
spezifisches Blinken zur Vorwarnung bevor die Endabschaltung erfolgt.
Mach das mal nur mit einem Komparator.
namenlos schrieb:> Wie ist dann dein Tipp den ICL7665 zu verwenden dass es auch ein> Vorwarnsystem beim Abschalten hat mit dem PWM Signal.
Der ICL hat einen zweitem Komparator, kann also 2 Spannungsstufen
überwachen.
Ausserdem kann er gegenkoppeln, also blinken, siehe
https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm
1
Diese Schaltung signalisiert das 30 Sekunden vor dem Abschalten:
Hier lässt der ICL7665 eine LED mit 1mA und 1% Tastverhältnis blitzen wenn die Spannung unter 4.5V sinkt. Stromaufnahme 4uA.
14
15
+Bat --+------+-----15M--------+
16
| | |
17
100k +-------+ |
18
| | OUT1|--150k------+
19
+--|HYST2 | |
20
| | SET1|------------+
21
3M2 |ICL7665| 1uF MKS2
22
| | HYST1|--2k2--|>|--+
23
+--|SET2 | LED |
24
| | OUT2|--1k--------+
25
1M3 +-------+
26
| |
27
GND ---+------+
Beides kombinieren.
Harald A. schrieb:> Der Vorteil der uC Schaltung gegenüber einem einfachen Komparator ist> die kontrollierbare Messung der Durchschittsspannung des Akkus (58Ah war> erst sehr spät klar), wenn die Spannung am Ende der Ladung durch das> Ein- und Ausschalten der Last pendelt —> der TE wünscht sich ein> spezifisches Blinken zur Vorwarnung bevor die Endabschaltung erfolgt.> Mach das mal nur mit einem Komparator.
Elko an den Spannungsteiler bildet Mittelwert.
MaWin schrieb:> Piter K. schrieb:>> So was macht man viel einfacher mit einem uC, zb ein AtTiny.>> An 12V aha, und Abschalten kann dein Attiny die Lampe mit 1A Nennstrom> und 10A Spitzenstron, toller Attiny, oder einfach nur Dummheit einen> Komparator gegen einen uC zu ersetzen.
MaWin, ist das nicht der, mit dem MegaLOL.Faktor 5.0?
P. s. Du solltest dich einmal mit µCs auseinandersetzen, dann wirst du
u. U. sogar von deinen seltsamen "Schaltplänen" geheilt. Apropos
geheilt: ...
MaWin schrieb:> Der ICL hat einen zweitem Komparator, kann also 2 Spannungsstufen> überwachen.> Ausserdem kann er gegenkoppeln, also blinken, siehe> https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm
Schöne Trickschaltung, Respekt! Es ist auch immer wieder interessant zu
sehen, was einige Leute z.B. aus einem NE555 so alles rausholen. Alles
schön und gut.
Aber ich bleibe dabei, in 2021 kann man für die Aufgabe auch einen uC
nehmen, auch wenn das den Verfechtern der echten Analogtechnik nicht
schmeckt. Es sind schon uCs für weniger Effekt produziert worden.
Es ist ja so, dass man sich für solche Trickschaltungen doch schon sehr
auskennen muss, was beim TE offensichtlich nicht gegeben ist. In
Software kann man dieses Ziel dann schon hinwurschteln (ja, genau,
hinwurschteln). Außerdem kann man es ohne großes Hardware-Redesign GENAU
so gestalten, wie man es haben möchte.
Bevor wieder das Argument kommt, dass man sich dann ein anderes Hobby
suchen soll: sehe ich nicht so, zumindest meine Meinung.
Harald schrieb:> sehe ich nicht so, zumindest meine *Meinung*
Beide Varianten sind "legitim". "Sich analog gut auszukennen"
ist vielen µC-Spezis genausowenig gegeben wie "sich digital
gut auszukennen" vielen Analogspezis. Das ist so, und wird
vermutlich auch so bleiben. Ist "normal" und "ok" - trotz
mancher (relativ weniger) Leute, die beides beherrschen.
Genanntes sehe ich persönlich als glasklare Tatsache(n) an.
Übrigens stimme ich dem "Hinwurschtel-Argument" vollends zu.
S. Kurtmann schrieb:> MaWin, ist das nicht der, mit dem MegaLOL.Faktor 5.0?
Und Du warst/bist dann, bitte, wer (und mit was)? :)
> P. s. Du solltest dich einmal mit µCs auseinandersetzen, dann wirst du> u. U. sogar von deinen seltsamen "Schaltplänen" geheilt. Apropos> geheilt: ...
(Na ja, die Pläne sind nicht jedermanns Sache - ok.)
Also ein Psycho der Doktorlogie, oder wie das heißt...
Du fühlst Dich doch noch überlegener als MaWin, gib's zu.
Im Gegensatz zu Dir hat er schon o(e)ft(er) nachgewiesen,
zumindest oberhalb des Durchschnitts hier zu liegen, sage
ich mal. Du als (scheinbarer) Neuling tatest hier jedoch
bis jetzt nur wenig:
Dir einzubilden
- witzig zu sein
- "besser" zu sein
- geistig gesund zu sein (sind weniger, als man denkt)
- vor allem: beurteilen zu können, wer es (/nicht) ist
und gleich alles auf einmal (nicht schlecht, wirklich) -
unter völliger Auslassung jedes Sachbezugs zum Thema hier.
Das ist, fürchte ich, noch deutlich weniger gern gesehen.
(Und nicht ganz ohne Gründe. Denk doch mal darüber nach.)
So erreicht man weder hier, noch woanders, besonders viel.
Also mal unter (übertrieben Gutmenschen-artiger) Vorgabe,
Du habest eventuell "die besten Absichten"... _näääh!_ ;)
Kann mir vielleicht jemand erklären wieso das Programm beim Debuggen in
dieser Zeile hängen bleibt:
ADCSRA |= (1 << ADSC); //Startet Konvertierung
while(ADCSRA & (1 << ADSC)){
}
Es schaltet ADSC nie auf 0.
Bin für Tipps dankbar bzw. schreibt ihr die Programme in ein anderes
Unterforum?
namenlos schrieb:> Kann mir vielleicht jemand erklären wieso das Programm beim Debuggen in> dieser Zeile hängen bleibt:
Ich denke, du musst den ADC konfigurieren:
- Referenzquelle
- Eingangs-Multiplexer
- Prescaler einstellen
- ADC einschalten
Hallo Stefan,
danke für den Tipp.
Der ADC war konfiguriert. Das Probem war dass beim ADCSRA Register das
ADSC - ADC Start Conversion und ADFR - ADC Free Running Select auf 1
waren. Nachdem ich ADFR auf 0 gesetzt habe, hat es funktioniert.
Ist dir klar wo die Unterschiede sind zwischen ADSC und ADFR. So ganz
ist mir noch nicht klar was genau gemeint ist mit Conversion Mode und
Free Running Select?
Kann man eigentlich im Mcrochip Studio die vergangene Zeit ablesen bis
zum nächsten Breakpoint?
1
#include<avr/io.h>
2
#include<avr/interrupt.h>
3
#include<avr/sleep.h>
4
5
volatileunsignedcharzaehler;
6
7
uint16_tadc_read()
8
{
9
uint16_tadc_measurement=0;
10
11
ADCSRA|=(1<<ADSC);//Startet Konvertierung
12
while(ADCSRA&(1<<ADSC)){
13
}//Wartet bis Konvertierung fertig ist
14
15
adc_measurement=ADCL;//Speichert Register in adc_value
namenlos schrieb:> Ist dir klar wo die Unterschiede sind zwischen ADSC und ADFR. So ganz> ist mir noch nicht klar was genau gemeint ist mit Conversion Mode und> Free Running Select?
Bei Single Conversion musst du halt jede AD-Wandlung "manuell" durch
Setzen von ADSC anstoßen. Im Free Running Mode wird ab dem Setzen von
ADSC einfach (im Hintergrund) so oft gewandelt, bis du das stoppst. Das
heißt es wird nachdem eine Wandlung abgeschlossen ist, gleich die
nächste gestartet usw. So bekommt man eben automatisch immer den
aktuellen Wert am AD-Eingang. Scheinbar wird ADSC in diesem Mode nicht
zurückgesetzt.
Möglich, das dafür ADIF da ist. Das wird nach einer Wandlung gesetzt,
aber du musst es dann wieder manuell zurücksetzen.
Ich denke die Power Consumption spricht gegen Verwendung des Free
Running Mode in deinem Fall. Ist ja auch unnötig, da du ja keine
Echtzeitdaten brauchst.