NE555 PWM Anlaufstrom

Gast #7090343
Lesenswert?

Grrmpf...
Ich betreibe eine 12V-Teichpumpe mit PWM per NE555. Fein.
Je nach Filterzustand etc. läuft die Gute allerdings manchmal nicht an, 
weswegen ich ihr für etwa 0,5 sec unzerraspelte Spannung gönnen will.
Bekommt man das nur mit dem NE555 hin?
Habe mit  einer Zeitschaltung an RST getüftelt, aber unter 0,7V sind 
auch beide Ausgänge low bzw. nicht durchgeschaltet...
Oder doch besser ein Doppel-OP?

Falls jemand eine Idee hat...

Gruß
Gast #7090386
Lesenswert?

Ohneela Ssma schrieb:
> Bekommt man das nur mit dem NE555 hin?

Da beim Einschalten der C noch entladen ist, und bei PWM zwischen 1/3 
und 2/3 VCC schwankt, könnte man die initiale Aufladezeit von 0 bis 2/3 
versuchshalber nutzen. Da jedoch die PWM Frequenz viel höher ist, müsste 
man THRE und TRIG durch Spannungsteiler aus dem C ableiten, so dass 
effektiv die Umschaltung bei Konfensatorspannungen von z.B. 0.8 und 0.79 
VCC stattfindet. Leider sind die Schaltschwellen nicht so genau, man 
muss also die Spannungsteilerwiderstände an das Exemplar des 555 
anpassen.

Noch besser ginge es, wenn man den Ausgang des 555 einfach invertiert 
(PMOSFET) und RESET nutzt.
Beitrag #7090741 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7090887
Lesenswert?

So blubbert es im Moment vor sich hin.
Die beiden 2,35k Rs sind natürlich ein 4,7k-Poti.

PMOS ist schon mal eine gute Idee, die habe ich nie auf dem Schirm; 
'Spannung sperrt', komisch... ;)

Danke für Ideen und Anregungen, ich teste.

Gruß
Angehängte Dateien:
Gast #7091205
Lesenswert?

Michael M. schrieb:
> Ohneela Ssma schrieb:
>> Allerdings ist die Anlaufzeit dann völlig abhängig von der
>> Poti-Stellung.
>
> Dann kann man noch mit einem PNP-Transistor einen Initialimpulsgeber
> dazu basteln. Die Widerstände haben je 4k7 und der Elko hat 47uF.

MOSFET im Linearbetrieb, keine gute Idee!
Gast #7091343
Lesenswert?

Michael M. schrieb:
> Dann kann man noch mit einem PNP-Transistor einen Initialimpulsgeber
> dazu basteln.

Ja, das ist wohl am Simpelsten, danke Dir.
Werde noch etwas mit dem '470er' (nicht dem Boot...) spielen und evtl. 
die Poti-Anschlaege (elektrisch) begrenzen.
Analoge Elektronik ist schon faszinierend, typischerweise durchdringe 
ich bestehende Schaltungen; aber loesungsorientierte Wege finde ich 
schwierig...
Man sollte Alles mit MCs machen; gibt momentan bloss keine... ;)

Gruss
Gast #7091365
Lesenswert?

Ohneela Ssma schrieb:
> Man sollte Alles mit MCs machen; gibt momentan bloss keine... ;)

nimm einen von denen, primitiv, genau die richtige Grösse und lieferbar

https://www.mouser.de/ProductDetail/Microchip-Technology-Atmel/PIC10F322-I-P?qs=kJ7kJBa88dFouZBpmHyVCg%3D%3D
https://www.mouser.de/ProductDetail/Microchip-Technology/PIC10LF322-I-P?qs=kJ7kJBa88dFMUsUuKShTxQ%3D%3D

der 2. (LF) läuft aber nur bis 3,6 Volt
Gast #7091594
Lesenswert?

PIC schrieb im Beitrag #7091365:
> nimm einen von denen

Mit PICs gut vertraut.
Aber auch wild entschlossen dazu zu lernen... ;)
Gibt es eigentlich einen nachvollziehbaren Grund, warum die 10Fs nicht, 
bis auf zwei NCs, pinkompatibel zu den 12Fs sind?
#7091733
Lesenswert?

Ohneela Ssma schrieb:
> Man sollte Alles mit MCs machen; gibt momentan bloss keine... ;)

Och, ATtiny gibt es. Untereinander pinkompatibel sind ATtiny13, 25, 45, 
85.
Und man kann sie komfortabel in C programmieren, d.h. muß sich nicht mit 
kryptischem Assembler abplagen.
Wer will, kann den ATtiny25 auch in float rechnen lassen.

https://www.mouser.de/ProductDetail/Microchip-Technology-Atmel/ATTINY25V-10PU?qs=8jWQYweyg6PIgJbnB8P9pg%3D%3D

Ein MC hat den Vorteil, daß alle Zeiten unabhängig voneinander 
einstellbar sind und auch unabhängig vom Triggerzeitpunkt sind, da ja 
keine Kondensatoren entladen werden müssen. Auch hat man immer ein 
zuverlässiges Einschaltreset, auch bei kurzen Spannungseinbrüchen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren