Wie funktioniert so eine RF-Bridge und was kann man damit messen?

Gast #7244641
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Hallo

In sehr vielen Details im HF (RF - Radio Frequency) Bereich muss man 
unbedingt das Wissen aus den Gleichstrombereich "vergessen".
HF (Wechselstrom - und das ist eben nicht nur 50Hz bis 20kHz) muss man 
erst mal verstehen lernen - auch (besonders) vom Bauch her - dann wird 
man auch nicht überrascht das so manches Funktioniert obwohl da doch 
doch ein "Kurzschluss" vorliegt oder zwei Koaxialkabel "einfach" 
Parallel geschaltet werden und das viel verändert und auch was bringt , 
irgendwelche Ferrite über eine Leitung geschoben und das etwas sehr 
wichtiges erwirkt usw. usw.
Wenn diese Erkenntnis noch nicht wirklich auch "im Bauch" angekommen ist 
dann nützen oft auch die Treffer bei der Googel suche nicht wirklich 
was.

Daher eventuell erst mal "ganz Klein" mit den Kondensator, der Spule und 
den Trafo (auch so was wie Impedanztransformation wobei das schon nicht 
mehr "ganz klein" ist) bei Wechselspannung anfangen und auch unbedingt 
Praxisversuche dazu machen.
Gast #7244754
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HFler schrieb:
> Daher eventuell erst mal "ganz Klein" mit den Kondensator, der Spule und
> den Trafo (auch so was wie Impedanztransformation wobei das schon nicht
> mehr "ganz klein" ist) bei Wechselspannung anfangen und auch unbedingt
> Praxisversuche dazu machen.

Der TO wollte nur wissen was eine RF Bridge ist. Keinen 
Elektronikbaukasten für Beginner kaufen.
Gast #7244829
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BC107 schrieb im Beitrag #7244754:
> Keinen
> Elektronikbaukasten für Beginner kaufen.

Das hat auch niemand behauptet. Lies doch die Posts, die du versuchst, 
zu beantworten.

BC107 schrieb im Beitrag #7244754:
> Der TO wollte nur wissen was eine RF Bridge ist.

Das wäre mit einem Satz beantwortet. (Jede Suchmaschine zeigt ihn.) 
Nein, er hat nach etwas Anderem gefragt. Und um das zu verstehen braucht 
es Grundlagen Wissen. Darauf wurde vollkommen zu Recht hingewiesen. TE 
fragte nämlich:
Elo schrieb:
> wie [sic!] funktioniert so eine RF-Bridge
----

Elo schrieb:
> Gibt es irgendwo einen Schaltplan dazu?

Ja, in den Ergebnissen der Bildersuche der Suchmaschinen.
#7245019
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Elo schrieb:
> Warum die vielen Schweinenasen...

Die Ferritperlen (oder hier Schweinenasen) sind Teil eines Baluns, der 
für die breitbandige Anpassung sorgt, richtig. Oben (Bild Prinzip) ist 
die Sache symmetrisch und unten (Koax) unsymmetrisch ...

Michael

Bildquelle: UKW-Berichte 1983 Nr. 1
Angehängte Dateien:
Persönliche Seite #7245726
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Bei der Variante mit dem Schweinenasenstring besteht noch noch etwas 
Unverständnis meinerseits. Kann man das in SPICE nachbasteln?

In den Ferritkernen liegen zwei getrennte Koaxkabel. Sind die beiden 
Kabel bis auf Streueffekte komplett voneinander getrennt? Die 
Doppellochkerne sollen also nur für eine identische Gesamtkennlinie der 
Induktivität für beide getrennte Koaxleitungen sorgen?

Einmal wird am einem unteren Ende eines der Koaxkabel mit 50ohm 
abgeschlossen und das andere dient als Ausgang, ist also auch mit 50 ohm 
abgeschlossen. Dann gibt es aber auch die Variante, wo die 
Endterminierung auf der Platine 0ohm ist. Diese Unsymmetrie, macht die 
was in der Praxis aus?

Wie funktioniert die Transformierung innerhalb eines Doppellochkern-Loch 
in einem der Koaxkabel. Anscheindend von differentiell nach 
single-ended. Macht der Schirm des Koaxkabels keinen Kurzschluß des 
Innenleiters?

Und dann gibt's wohl noch die Variante bei der ukrainischen Brücke, da 
ist das onboard "terminierte" Koaxkabel am Ende komplett offen. Wie soll 
das funktionieren? Genauso wie ein kurzgeschlossenes Ende nur mit 
anderer Phasenlage der Ausgangsleitung der Brücke?
#7246073
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Abdul K. schrieb:
> Also wird das Koaxkabel gegen die Masse nur als Induktivität, nicht als
> Leitung.

Ja. Mit einem einfachen Strombalun würde die (symmetrische) Brücke über 
den Schirm des Koaxkabels einseitig an Masse liegen. Der Symmetrie wegen 
wird das mit dem anderen Brückenanschluß, über eine unabhängige Drossel 
mit identischen Eignenschaften wie der Balun, auch gemacht, wodurch sich 
die untere Grenzfrequenz verbessert.

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