Plausibilitätsprüfung 4N25 Schaltung zur Erkennung von 230V

Gast #7245215
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Hallo,

ich baue das erste Mal eine Schaltung mit einem Optokoppler.
Der Optokoppler ist ein 4N25.
Diese soll 230V Signale für einen Mikrokontroller am Digitaleingang 
erkennbar machen. Ich bräuchte bitte mal eine Plausibilitätsprüfung ob 
diese Schaltung so funktionieren wird. Nach den Datenblättern sollte es 
eigentlich funktionieren.

Grüße Erik
Angehängte Dateien:
#7245257
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Erik schrieb:
> Bin anscheinend zu blöd. Hier mit funktionierendem Gleichrichter!

Warum schaust du dir nicht mal den oben von R. Werner verlinkten 
Forumsartikel an, incl. der ganzen verlinkten Forumsthreads in denen 
funktionierende Lösungen gezeigt werden im Artikel unter "Siehe auch"
Achtung: Du musst jeweils vorne auf "Forumsbeitrag" klicken, darunter 
verbirgt sich der Link.
Gast #7245291
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Die Sperrspannung der LED ist maximal 5V. Damit muessen am 100k 
Vorwiderstand grob 330V abfallen, sonst ist der 4N25 kaputt.

Fuer diese 330V muessen 3,3 mA durch den Vorwiderstand fliessen. Der 
Sperrstrom ist allerdings im uA Bereich. Also faellt zu wenig Spannung 
am Vorwiderstand ab und zu viel an der LED ==> 4N25 kaputt.

Uebliche Schutzmassnahme ist es eine Diode antiparallel zur LED zu 
schalten um die Sperrspannung an der LED zu begrenzen.

Die Simulation krankt daran dass GND auf Eingangs- und Ausgangsseite 
verwendet wird. Das ist keine galvanische Trennung. GND auf eine der 
Seiten vollstaendig durch ein eigenes Bezugspotential ersetzen. Dieses 
mit einem Widerstand im Gigaohm-Bereich mit GND verbinden. Der 
Widerstand dient dazu dass LtSpice die Schaltung berechnen kann.
Beitrag #7245298 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7245331
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Erik schrieb:
> ich baue das erste Mal eine Schaltung mit einem Optokoppler.

Und täglich grüsst das Murmeltier (auch bei den Antworten).

Ein 4N25 hat schlechtestenfalls eine Stromverstärkung von 20%
https://datasheet.octopart.com/4N25V-Vishay-datasheet-5335381.pdf

Deine 10k wollen an 5V 2mA fliessen lassen, also müsste aus den 230V 
zumindest 10mA kommen. 230V/(3x33k) sind aber nur 2.3mA, reicht also 
nicht. Und mit 23k verbläst man 2.3 Watt im Vorwiderstand, auch blöd.

Daher ist seit Jahren bekannt, wie man 230V Erkennung besser baut. 
Leider liest niemand nach, sondern jeder glaubt das Rad neu erfinden zu 
müssen, aus Holz, in eckig.

https://www.mikrocontroller.net/articles/230V#Galvanisch_getrenntes_Abfragen_von_230V_Wechselspannung
https://www.mikrocontroller.net/attachment/346746/AND9282-D_AC_Zero_Crossing.pdf 
(mehrere Vorschläge von OnSemi)
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.3
#7245350
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Michael B. schrieb:
> Daher ist seit Jahren bekannt, wie man 230V Erkennung besser baut.
> Leider liest niemand nach, sondern jeder glaubt das Rad neu erfinden zu
> müssen,

Den Artikel hatte R. Werner schon vor 2 Stunden verlinkt, und ich hatte 
extra nochmal darauf hingewiesen incl. Anleitung für Dummys wie er auf 
die verlinkten Forumsbeiträge kommt.
Aber Erik will anscheinend nicht durch funktionierende 
Schaltungsbeispiele lernen.

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