Hier gibt es Servicemanuals zu verschiedenen Versionen und unter "Power Supply Repair" auch ein Video.
Leider finde ich keinen Netzteilschaltplan, aber immerhin Nennspannungen und eine Fehlersuchanleitung.
https://w140.com/tekwiki/wiki/TDS744
Folgendes habe ich bisher rausgefunden. Die beiden Transcorbdioden
1.5KE250CA und 1.5KE220CA welche in Reihe geschaltet sind löten sich aus.
Die muss ich also beschaffen.
Weiterhin liegt an dem eigentlichen Übertrager eine Schaltspannung an.
An dem Pfostenstecker J6 kommt beim hochdrehen des Regeltrenntrafos an Pin39 kurz eine Spannung von 5V raus, welche sofort wieder verschwindet.
wenn ich dem Fehlersuchbaum Seite 6.62 entsprechend Pin3 mit Pin5 kurz verbinde kommt an Pin39 eine Spannungsspitze von ca 300mV raus welche etwa im Sekundentakt taktet.
An den anderen Pins kommt nach wie vor nichts raus.
Es scheinen zwei Netzteilzweige zu geben. Eines welches nur die Einschaltspannung zur Verfügung stellt, vermutlich an Pin39 von dessen Collektor des Schalttransistors auch die beiden Transcorbdioden nach Masse gehen, und zweitens das Hauptnetzteil.
Da meine Englischkenntnisse eher bescheiden sind und ich auch kein Schaltbild von dem Netzteil finde, ist es für mich verdammt schwer den Fehler einzukreisen.
Kann man es wagen, bei solch komplexen Netzteilen strombegrenzte Nennspannung an den Ausgängen einzuspeisen um Kurzschlüsse zu finden, oder besteht da Beschädigungsgefahr?
Kann man es wagen, bei solch komplexen Netzteilen strombegrenzte
Nennspannung an den Ausgängen einzuspeisen um Kurzschlüsse zu finden,
oder besteht da Beschädigungsgefahr?
Mit dem Labornetzteil rückwärts einspeisen - natürlich bei netzgetrenntem Primärkreis sollte eigentlich immer funktionieren. Damit findet man u.a. defekte Schrottky-Dioden
Mit dem Labornetzteil rückwärts einspeisen - natürlich bei
netzgetrenntem Primärkreis sollte eigentlich immer funktionieren. Damit
findet man u.a. defekte Schrottky-Dioden
Hier gibts aber noch Linearregeler nach dem SNT, also muss man vor denen einspeisen.
rückwärts einspeisen...sollte eigentlich immer funktionieren
Bei angeschlossenen OPs mit Versorgung aus einer anderen Ebene bin ich mir da eben nicht sicher wie groß die Beschädigungsgefahr ist. Vielleicht nur mit 1V probieren? Um Kondensatoren oder Dioden mit Kurzschluss zu finden sollte es reichen.
So ganz habe ich das Netzteil noch nicht verstanden.
Ich weis z.B. noch nicht wo die +15V Bias entsteht, die ja zwingend notwendig ist, um das Netzteil überhaupt starten zu können.
Aber da muss ich mal eine Nacht drüber schlafen. Dann sollte ich auch das finden. Aber ich muss mir erst eine Lupe nehmen. Oder es in Din A3 ausdrucken. Aber das geht erst in der Firma.
Für meine Augen ist der Dina A4 Ausdruck mittlerweile zu klein.
Der Trafo T7 wird vom IC U12 (Vorsicht: U12 gibt es 2x, auf der Prozessorplatine ist es ein Festspannungsregel: Regulator U12 supplies power for the NVRAM write enable circuitry.) angesteuert:
U12 40040322 MCKT,PWM,TO220,TOP200YAI,VMODE,LIN 1GM54 40040322
zu dem gibt es einige interessante Application Notes, z.B.
https://www.power.com/sites/default/files/forum/files/an14_TOpSwitch%20Tips%20_Techniques.pdf
Dieser TOP200YAI sollte alleine loslaufen, sobald er Hochspannung über R176 (27 Ohm) bekommt. Erst wenn die 12V-Bias da sind, gibt es eine Übertemperatur-Abschaltung mit RT7, U9 (LM339 Komparator) über die Leitung "Bias SD" (shut down = abschalten). Dadurch fallen die 12V auch wieder weg, was ein Ein- und Ausschalten zur Folge hat.
High-Signal auf Bias SD geht auf das Gate von Q196, dessen Drain zieht den Control-Pin C des TOP200 auf Gnd, wodurch er abgeschaltet wird.
Im Betrieb muss Bias SD low sein (< 1V) und C auf ca. 1 - 5 V.
Du beziehst dich auf das Servicemanual welches ich reingestellt hatte. Da heist der Trafo auch T7 und es ist ein Mosfet als Transistor eingebaut.
Hinz hat mir freundlicherweise einen Ausschnitt hier eingestellt, was meine Version wohl eher entspricht. Da heist der Trafo T3 und es ist ein bipolarer Transitor drin.
Parallel zur Primärwindung liegen zwei in Reihe geschaltete Transzorbdioden 1.5KE250CA und 1.5KE220CA. Eine von beiden wird heiß und lötet sich aus.
Die 15V Spannung sind bei mir viel zu niedrig. Selbst wenn ich die beiden Schutzdioden draussen lasse. Dann sind die 15V etwa 5V hoch.
Hast du noch ein Tipp?
Ist eine der beiden Schutzdioden defekt und sollte ich neue bestellen?
oder wird diese zu Recht heiss, weil eventuell die Spannung primärseitig zu hoch ist?
Ralph Berres
Das Papier von dir werde ich mir erst mal durchlesen.
Die beiden Suppressordioden prüfen, und das NT NIEMALS ohne betreiben! Wenn der Schalttransistor das überlebt hat, dann prüfe als nächstes die sekundären Gleichrichterdioden C8, C15 und C17.
Ob die durchlegiert sind, das kann man soger in eingelötetem Zustand prüfen.
@Ralph
könnte dieses PS mit Deinem identisch sein?
Hersteller Zytec
Tektronix III
LV POWER SUPPLY
Strichcode: 4230483
Leider kann ich eine zus. Nummer (könnte eine Tek Part No sein) auf dem Netzteil nicht lesen, da sie von einem Bauteil verdeckt wird.
Ich wollte eben bei Farnell Teile bestellen doch aus der Rechnungsumme von 26 Euro wurden plötzlich 76 Euro weil direktversand
Die beiden Dioden 1.5KE...CA wollte ich dort bestellen da außer bei Mouser sonst nirgends lieferbar. Und 50 Euro wollte ich nicht an Versandkosten zahlen.
Laut Typenschild schon bei den japanischen 100V, also mit Toleranz schon
bei 90V.
Das werde ich probieren, sobald ich die beiden Schutzdioden ersetzt habe.
Aber ich meine das er erst bei ca 130V angelaufen ist.
Wer weis was in dem Netzteil sonst noch defekt ist.
Jedenfalls ist es gespickt mit Schutzschaltungen, die das anlaufen des Netzteiles verhindern, sobald irgend eine Spannung außerhalb der Tolaranz ist. Das macht die Suche nicht gerade einfacher.
Zumal ich ohnehin nur extrem wenig Erfahrung mit Schaltnetzteile habe.
Wenn eine der Transil-Dioden heiß ist, dürfte die kalte durchlegiert sein. Damit wird die Flyback-Spannung gekappt auf vlt die Hälfte und entsprechend niedriger fällt die Sekundärspannung aus.Sagt jedenfalls meine Glaskugel.
Meine sagt folgendes:
Der Schaltregler ist klassisch aufgebaut:
Im Sperrwandler (Kennzeichen: Trafo mit Luftspalt, in dem Energie magnetisch gespeichert wird) gibt es zwei Zustände:
Transistor leitet, Kollektor ist auf Gnd, die Trafoanschlüsse mit
Punkt (1, 3, 5, 10, 11, 12) sind negativer als die ohne Punkt.
Das Magnetfeld wird aufgebaut, der Trafo wird vom Netz "aufgeladen".
Die Spannungen an den Spulen sind proportional zur Ladespannung 408V.
Diese Tatsache wird zum potentialfreien Messen der 408V verwendet
(buld peak detect ist negativ proportional zu den 408V).
Transistor sperrt, Kollektor ist auf ca. 800V, die Trafoanschlüsse
mit Punkt sind positiver als die ohne Punkt (2, 4, 6, 7, 8, 9).
Das Magnetfeld wird abgebaut, der Trafo wird in die Last entladen.
Die Spannungen an den Spulen sind proportional zur Ausgangsspannung.
Diese Tatsache wird zur Regelung verwendet (Spannung am C17 ist
negativ proportional zur Ausgangsspannung und regel die Basis ab).
Die 408V entstehen in der PFC-(power factor correction)-Schaltung.
RT5 (SL33) und RT4 (SL39) sind PTC-Sicherungen, d.h. wenn der Strom zu hoch wird, z.B. durch Kurzschluss am Ausgang, werden diese Bauteile heiß, deren Widerstand steigt und begrenzt den Strom.
R29 und R25 (beide 200k0) sind die Startwiderstände, die wegen der hohen Spannung (je 200V) gerne hochohmig werden.
Durch sie fließt 1 mA in die Basis von Q9, was einen Kollektorstrom von etwa 50 mA bewirkt.
Es entsteht eine positive Rückkopplung: T3/4 ist positiv, über R23 (100R0) wird C18 (0µ1) aufgelden, was den Basisstrom erhöht.
Das Magnetfeld baut sich auf, wird stärker, bis Sättigung eintritt: die Spannung an T3/4 wird kleiner, was über den inzwischen etwas aufgeladenen C18 die Basis negativer werden läßt, der Q9 sperrt.
Jetzt wird die im Trafo-Luftspalt gespeicherte Energie an die Verbraucher abgegeben, weil die Trafoanschlüsse mit Punkt positiv werden.
Das geht so lange, bis der Kern "entladen" ist, und der Zyklus von vorne beginnt.
Meine Vermutung ist, dass die Elkos C16 und C25 ausgetrocknet wind.
Dadurch können sie die im Trafo gespeicherte Energie nicht aufnehmen, die Induktionsspannung ist so groß, dass die Transil-Dioden leitend werden und die im Luftspalt gespeicherte Energie dort vernichtet wird.
Ein Oszillogramm würde viel Klarheit bringen. Vorsicht auf der Primärseite wegen Netzkopplung, Sekundärseite genügt.
dürfte die kalte durchlegiert sein.
Ja, könnte sein, glaube ich weniger, denn dann würde der Q9 direkt gegen die 408 - 250 = 158V oder 408 - 220 = 188V arbeiten.
Im Anhang eine LTspice-Simulation, ein schneller Hack, die L-Werte stimmen überhaupt nicht, aber das Ding schwingt und bringt eine geregelte Ausgangsspannung (hier 18V).
L1 ist eine sättigbare Induktivität (saturable inductor). L2-L4 sind der Trafo T3.
R1 ist die 15V-Last.
Ich freue mich, dass sich hier jemand die Mühe gemacht hat und die Schaltung bis ins Detail erklärt hat, ud sogar eine Simulation in LT-Spice ins Netz gestellt hat.
Die von dir genannten Elcos 220uF ud 47uF werde ich tauschen und die beiden Schutzdioden wieder einlöten, sobald ich wieder zu Hause bin.
In LT-Spice habe ich die 5,6V Zenerdiode durch eine 6,2V Diode ersetzt, weil die 5,6V Z-Diode nicht in der Bibliothek vorhanden war wohl aber die 6,2V Z-Diode.
Das Netzteil ist ja von Hause aus ein Weitbereichsnetzteil welche am Eingang eine Netzwechselspannung zwischen 100 und 260V sehen will.
In der Simulation habe ich mal statt 408V nur 200V als Betriebsspannung gewählt. Der Wandler schwingt zwar noch jedoch ist die Ausgangsspannung viel zu niedrig.
Meine Frage, sorgt die PFC Schaltung dafür, das auch bei 100V AC die 408V als Zwischenkreisspannung zur Verfügung steht?
Meine Vermutung ist, dass die Elkos C16 und C25 ausgetrocknet wind.
Dadurch können sie die im Trafo gespeicherte Energie nicht aufnehmen,
die Induktionsspannung ist so groß, dass die Transil-Dioden leitend
werden und die im Luftspalt gespeicherte Energie dort vernichtet wird.
Du meintest sicherlich c23 und nicht c25?
Ich habe die Kondensatoren C23, C16 und C17 ausgelötet und gemessen.
Alle drei Kondensatoren hatten etwas mehr Kapazität als angegeben. Der Serienwiderstand lag zwischen 0,2 und 0,5 Ohm.
Ich habe sie aber trotzdem erneuert.
Leider ohne Erfolg.
Bei Netzspannung wenig über 0V kommen die Spannungen hinter dem Gleichrichter relativ hoch jedoch erreichen sie den Sollwert nicht. Sobald ich die Netzspannung höher drehe gehen die Spannungen hinter den Gleichricherdioden wieder runter und die Schutzdioden werden heiß.
Da sie Leiterplattenlayouts abweichend zur Realität sind ist es schwierig für mich die richtigen Bauteile zu finden.
Die beiden 200Kohm Widerstände haben annähernd den gewünschten Wert, sind also nicht hochohmig.
Die -6,08V welche die Basisspannung regelt beträgt knapp 2V.
Ich werde morgen noch mal versuchen, ob ich weiter komme, ansonsten muss ich wohl abwarten bis die neuen Schutzdioden da sind.
Zwischenzeitig hat mir jemand aus der Schweiz ein identisches Netzteil angeboten, alleine die Transportkosten betragen schon 47 Franken.
Ich weis nicht was für Kosten bei dem Import noch zusätzlich auf mich zukommen werden. Vielleicht hat jemand ja hier Erfahrung, was Einfuhrumsatzsteuer, betrifft und was die DHL noch zusätzlich berechnet.
Zwischenzeitig hat mir jemand aus der Schweiz ein identisches Netzteil
angeboten, alleine die Transportkosten betragen schon 47 Franken.
Ich weis nicht was für Kosten bei dem Import noch zusätzlich auf mich
zukommen werden. Vielleicht hat jemand ja hier Erfahrung, was
Einfuhrumsatzsteuer, betrifft und was die DHL noch zusätzlich berechnet.
19% Einfuhrumsatzsteuer, auch auf die Transportkosten. Und DHL will dann noch 6€ für die Abwicklung.
C23 statt C25, Du hast Recht.
Was ist mit C15 (100µF), R21 (1k) und CR7 (Diode)?
Und all die anderen Bauteilen, viele davon kann man auch im eingebauten Zustand messen und abschätzen, ob die Messwerte schlüssig sind oder auf einen Defekt hinweisen.
Bei den Cs reicht es, einen zweiten hinten auf die Platine parallel zu löten, so braucht man den vorhandenen nicht auslöten.
Die Dioden C8 C15 und C17 sind bei mir unauffällig.
Sie heißen CR8, CR15 und CR17 (CR = current rectifier).
Die Transildiode VR4 (1.5KE220CA) und VR5 (1.5KE250CA) kannst Du leicht prüfen, wenn Du sie über einen ~10k-Vorwiderstand an Deinen Stelltrafo hängst und die Spannung misst / oszillographierst, während die Spannung hochgedreht wird.
Wenn Dein Trafo T3 auch diese unbelegte Wicklung T3/9 und 10 hat, kannst Du dort sorglos das Oszilloskop anklemmen. Die anderen Sekundärwicklungen sind auch nicht auf Netzpotential, aber wahrscheinlich ist Gnd mit PE (Erde, Gehäuse) verbunden. Bitte vor der Diode (direkt an der Wicklung) und nach der Diode (an den Cs) messen, optimalerweise bei reduzierter und normaler Netzspannung.
Was soll ich sagen. Dioden eingebaut und Netzteil startet wieder.
Das Netzteil eingebaut Oszillograf bootet wieder, jedoch kein Bild auf dem Bildschirm.
Ich habe dann einen externen Monitor an den VGA Anschluss angeschlossen
dort bekomme ich ein Bild, zwar etwas zu groß so das oben ein Stück abgeschnitten ist, doch es hat ausgereicht um die Funktion des Scopes zu testen.
Jetzt ist also die nächste Fehlersuche angesagt. Vor allem wie kreise ich den Fehler ein. Das Ausbauen der Bildschirmplatine ist noch abenteuerlicher. Vor allem kann ich das Gerät ja nicht betreiben da die beiden Hauptplatinen fehlen.
Alle Spannungen beim NT jetzt okay ?
Hintergrundbeleuchtung ist an oder aus ?
Eventuell Taschenlampentest falls Hintergrundbeleuchtung aus ist.
Welches Display ist in deinem Model verbaut ?
Hintergrundbeleuchtung ist an oder aus ?
Eventuell Taschenlampentest falls Hintergrundbeleuchtung aus ist.
Welches Display ist in deinem Model verbaut ?
Hat er nicht. Auch kein LCD Display
In dem Gerät ist noch eine echte Kathodenstrahlröhre verbaut, allerdings eine Farbröhre.
In dem Gerät ist noch eine echte Kathodenstrahlröhre verbaut, allerdings
eine Farbröhre.
Interessant, wusste nicht, dass es solche Oszilloskope gibt/gab.
Wie hoch ist die Auflösung der Röhre und wie ist das mit der Konvergenz der drei Farben?
Ralph B. wird es wohl erst nach der vollständigen Reparatur beantworten können, aber vielleicht weiß jemand etwas dazu zu sagen?
Glückwunsch jedenfalls schon für die erfolgreiche Reparatur des Netzteils und weiterhin viel Erfolg!
Die 24V für den Monitor sind da, heizen tut die Bildröhre auch und ich messe irgendwo ein Horizontalimpuls, Getestet habe ich das bei offener Baugruppe ohne den Leiterplatten des Oszillografen, einfach in dem ich 24V an die Sicherung angelegt habe.
Was ich mittlerweile rausgefunden habe.
Tektronix geht mal wieder einen besonderen Weg.
Die Bildröhre ist in Wirklichkeit eine Schwarzweißröhre und schreibt nur ein Schwarzweißbild.
Vor der Bildröhre sind zwei farbige Polarisationsfilter geklebt, welche 180 mal in der Sekunde angesteuert werden und damit die Farbe bestimmen. Das sind die 2 farbigen Flachbandkabel welche von Vorne zur Elektronik gehen.
Das heißt an dem Punkt auf der Fläche bei welcher die Röhre hell getastet wird bestimmen die farbigen Polarisationsfilter vor dem Schirm, welche Farbe erscheinen soll.
Gefunden habe ich es hier:
https://w140.com/tekwiki/wiki/TDS544A
rechts unten sind alle Schaltplan-PDF aufgelistet.
Ich hatte nach V1000 und video driver gesucht, dann fand ich die Boardnamen A30 display driver board, A31 shutter driver, A32 video amplifier and CRT und über diese dann das PDF.
Die Bildröhre heißt eher:
Tektronix TDS 744A Screen 154-0968-01 A23PDCGLW CEULS61 Used
bei ebay steht eine für 175 USD aus Israel
Es war wohl mal Flüssigkeit reingelaufen. Nachdem ich mit dem Glasfaserstift zwischen verschiedene Bauteile den Scmand weg gemacht habe ( kaum sichtbar )
sehe ich ein Bild.
Jedoch ist der Scutter ziemlich beschädigt. Ich sehe auch einen ziemlich großen lila Fleck und in einer Ecke flockige Unschärfe.
Sehr gut, Ralf! Ja, die Spannung Pin1 (nach Deiner Zählung Pin7) -93V am Gitter1 (brightness und vertical blanking = Austastung) kam mir gleich zu negativ vor.
Anbei ein durchsuchbares PDF (A30 Color Display Driver Component Locator) mit den 285 Bauteilpositionen des A30-Boards.
Und ein weiteres mit den 15 Abgleichpositionen:
Adjustable:
L240 A30/2 horiz focus
R58 A30/3 high voltage adjust
R80 A30/3 screen (grid2)
R82 A30/1 center focus
R172 A30/2 horiz size
R178 A30/1 vertical focus
R186? A30/1 +21v adjust
R270 A30/1 vertical size
R342 A30/2 horiz frequency
R376 A30/1 vertical linearity
R400 A30/2 horiz phase
R401 A30/3 trace rotation
R402 A30/1 vertical position
R403 A30/1 brightness (grid1) (fehlt im Blockschaltbild)
R404 A30/2 contrast
Kannst Du bitte nachschauen, ob Du sehen kannst, wie der bei mir C14x? genannte C (unterhalb des C144, rechts oben neben dem T150) heißt?
Wer Fehler findet oder Verbesserungen beitragen will, bitte hier melden.
Erst mal vielen Dank für die Unterstützung mit den Serviceunterlagen. Ohne diese hätte ich den Fehler nie gefunden.
Die Lage der Einstellregler hatte ich schon mal ermittelt und in den Bestückungsplan eingezeichnet.
Das es noch einen Orienterungsplan für die Bauteile und den Abgleichelemente gibt, wusste ich bisher noch nicht. Auch dafür vielen Dank.
Den R403 brightness (grid1) hatte ich versucht einzustellen. Jedoch ich bekomme damit das Bild nicht dunkler gestellt als im Foto.
Die Diode VR389 hatte bei mir keinen Zenereffekt bei 15V diese habe ich gegen eine 15V Zenerdiode ersetzt. ( oder sollte das eine 1,5V Diode sein? ).
Irgendwann nächste Woche bekomme ich ein Bildschirm samt Elektronik zugesandt.
Ich hoffe das dessen Scutter einen besseren Zustand hat als meine, und keine Farbflecken und hat.
Nach Tausch der Monitoreinheit werde ich mal nach dem von dir gewünschten Kondensator suchen.
Im Anhang die neuesten Versionen der Locations, Adjustments und ein File mit 4 Seiten, das die Bauteilpositionen auf den 3 Schaltplänen und dem Boardlayout enthält. So kann man mit Suche (Strg+F) leicht die Bauteile auf den echten Schaltplänen finden. Und die tab-separierte Quelltext-Datei mit den Bauteilnamen, -Werten und -Koordinaten, aus der ich die PDFs generiere.
Ein paar Bauteile konnte ich auf Anhieb nicht in den Plänen finden, wer hilft mir?
R168, R405, R211 (könnte ein Druckfehler sein: R221), J360 (J300A? J300B)
ist an den Anschlüssen Trace Rotation Coil etwas angeschlossen, es steht ja "not used" bei J300A und J300B, sind die Bauteile (U375 und Umgebung) bestückt?
Wieviel Ohm hat R265 (51, 81 oder 91)?
Wenn die Helligkeit insgesamt zu hoch ist, mit screen (R80 A30/3 screen (grid2)) dunkler stellen.
Stimmen die +75 und -75V?
In den Service-PDF (z.B. TEKTRONIX_TDS_620A_640A_644A_SM.PDF, 110 MB) sind sehr detaillierte Einstellanweisungen enthalten:
Display Assembly Adjustment 5-18
Brightness and Contrast Adjustment
(TDS 620A and 640A - Monochrome - Only) 5-18
Rotation, Brightness, and Contrast Adjustment
(TDS 644A - Color - Only) 5-21
Es gibt drei Schaltpläne des Monitors, den oben geposteten mit 9 Seiten, und die beiden anderen mit 6 Seiten (17 x 11 inch) und 12 Seiten (8,5 x 11 inch) teilweise bessere Qualität, aber ohne die Platinenlayouts.
TDS544A_Display_Schematics.pdf 6 pages 16,84 x 11"
Jared Cabot - Near Far Media 31.10.2021 225208 Bytes
TDS544A_Display_Schematic.pdf 12 pages 8,5 x 11,0"
Scan by Zenith 31.01.2009 482700 Bytes
Fig 6–28: A16 Low Voltage Power Supply Module Isolation Troubleshooting Procedure . 6–62
4
Fig 6–29: Power Supply Voltage Measurement Locations . 6–63
5
Fig 6–30: Color Display Troubleshooting Procedure . 6–64
6
Fig 6–31: Horizontal and Vertical Sync Signals – Color Display . 6–65
7
Fig 6–32: A Video Signal with White, Black, and Blanking Levels – Color Display . 6–65
von Rainer Z. (netzbeschmutzer) 13.03.2024 13:53:
Wie hoch ist die Auflösung der Röhre und wie
ist das mit der Konvergenz der drei Farben?
Die Display-Auflösung ist 640 x 480 bei 60 Hz, damals (1993) Standard.
Das Display selbst läuft mit 180 Hz, weil die 3 Farben hintereinander angezeigt werden.
Daher hat die Röhre eine sehr kurze Nachleuchtdauer.
Irgendwann nächste Woche bekomme ich ein Bildschirm samt Elektronik
zugesandt.
Ich hoffe das dessen Scutter einen besseren Zustand hat als meine, und
keine Farbflecken und hat.
Heute habe ich einen Bildschirm samt Elektronik bekommen.
Leider hatte der zwei Farbflecken statt nur eine.
Siehe Bild. Ich habe diese Aufnahme ohne Oszillograf gemacht. Als Videosignal hat ein Funktionsgenerator gedient.
Jetzt bin ich am überlegen ob ich den Oszillografen, so wie er ist gegen Erstattung der mir bis dahin entstandenen Kosten und Abholung abgebe.
Mit einen externen Computermonitor, welches ich am VGA Ausgang an der Rückseite anschließen kann, funktioniert er ja.
Der interne Bildschirm ist ausreichend um die Bedientasten am Bildschirm zuordnen zu können.
Wirklich benötigen tue ich den Oszillograf ja nicht. Er ist zu schade um ihn zu entsorgen.
Danke für die vielen Infos in diesem Thread, vor allem die Links zu den Schaltplänen. Ich hab jetzt auch ein TDS744A zum Reparieren auf dem Tisch. Frage, hast du das Netzteil alleine in Betrieb nehmen und messen können, oder müssen da die Boards des Oszis dranhängen? Ich meine da gib es ja Sense Leitungen die tlw. über die anderen Boards gehen.
Frage, hast du das Netzteil alleine in Betrieb nehmen und messen
können, oder müssen da die Boards des Oszis dranhängen? Ich meine da gib
es ja Sense Leitungen die tlw. über die anderen Boards gehen.
Bei mir war das Standby Netzteil defekt, und nicht das Hauptnetzteil,
Das Standby Netzteil soll eine Spannung von unter anderen 14,8V abgeben, welche schon messbar ist, obwohl der Scope noch nicht gestartet ist.
Bei meinen Netzteil waren die beiden Schutzdioden, welche parallel zur Primärwicklung des Wandlertrafos geschaltet waren, defekt. Eine hatte sich beim einschalten der Netzspannung ausgelötet und die 15V waren zu niedrig. es waren nur ca 3V gewesen.
Nach Austausch der beiden Dioden lief das Netzteil wieder. Man konnte es auch frei auf dem Arbeitstisch ohne Oszillograf in Betrieb nehmen.
Dazu muss man aber an den Steckerleisten ein Kontakt brücken, damit das Hauptnetzteil anläuft.
Ok, danke. Bei mir ist was anderes hin. Im Komplettgerät startet es nicht sondern geht in den Hick-up mode. Das hatte ich offen auch messen können mit etwas Last an den 24V und 5V. Nun bin ich ein bißchen weiter. Last auf der 5V1 und siehe da, am Tisch sehen nun die Spannungen okay aus.
Jetzt muss ich noch versuchen es mal richtig zu belasten. Also mehrere Ampere an diversen Ausgängen um zu sehen, ob es auch Leistung liefern kann. Ist aber nicht so einfach, da bräuchte man mehrere 100W an diversen Ausgängen und elektronische Lasten hab ich leider nicht. Jetzt muss ich mal alte Autolampen suchen gehen.....
Jetzt
muss ich mal alte Autolampen suchen gehen.....
ich vermute dass das Netzteil hiermit nicht starten wird, weil der Widerstand der Lampe im kalten Zustand viel viel niedriger ist, als im leuchtenden Zustand. Das Netzteil wird wegen zu hohen Strom sofort abschalten.
Wenn das Netzteil solo mit geringer Last an den 5V anläuft, würde ich mal den Oszillografen anschließen.
Falls du die Option Videotriggerung eingebaut hast, die ist auf der großen Huckepackplatine angesiedelt.
Die kannst du zunächst mal weglassen, genauso wie hinten die RS232 und LPT Schnittstelle. Der Oszillograf läuft auch ohne diese beiden Baugruppen.
Also das Netzteil war bei mir wahrscheinlich nicht kaputt. Hab einige Elkos getauscht welche nicht mehr gut ausgesehen haben und auch eine Menge nachgelötet. Hat aber noch immer nicht funktioniert. Dann hab ich das NT wieder ausgebaut und alleine am Tisch belastet. Alle Ausgänge mit Leistungswiderständen. War nicht so einfach. Auf der der 5V kann das ja über 12A. Aber letztlich sekundär 150-160W hat es geschafft, -> also NT okay.
Nach dem neuerlichen Zusammenbau hab ich dann die diversen Stecker abgesteckt bzw. nur manche angesteckt und so bin ich draufgekommen, dass wohl über den 50pol. an das Aquisition Board zuviel Strom fließt. Auf der -5V_C hatte ein Keramik-Chip-C einen kurzen. -> >12A und das NT schaltet wieder ab = hiccup. Ohne Schaltpläne hätte ich das wohl nie gefunden.
Jetzt muss ich noch den Fehler suchen der den calibration error verursacht...
Der Bildschirm ist noch okay. Also etwas dunkel, aber das war glaube ich ja schon immer so bei diesen Scopes. Der Shutter frißt die ganze Helligkeit. Zum Glück kann man ja alle Farben heller drehen. Hoffe die Einstellung wird dauerhaft gespeichert. Also bei mir ist noch kein Kleber in den Shutter reingeronnen, also keine Farbflecken.
Hab bemerkt, dass schon mal wer den DIP Schalter 3 umgeschaltet hat, also disable aquisition error (o. ä.) beim Selbsttest beim Einschalten. Also die Kalibrierung dürfte schon länger nicht funktioniert habe. Jetzt hab ich mal die 24 Relais für die Eingangshybride bestellt, welche ja meistens für solche Probleme verantwortlich sein sollen. Wird noch eine Weile dauern, bis ich die alle gewechselt habe. Aber da ich das Gerät nun schon soweit habe und auch alle Bedienteile schön gereinigt habe, geb ich jetzt nicht mehr auf. Die Drehregler/-schalter dürften ja qualitativ noch in einer besseren Liga spielen, als z.B. die in meinem deutlich jüngeren und kaum benutztem MSO2014.