Hallo,
ich habe eine Automotive Schaltung die an 4-24V hängen kann. Ich verwende am Eingang einen TVS (smbj36CA, bidirektional) und eine normale SBR 100A als polarity protection.
Nun habe ich noch die sog. Lead Dumps (Kurve 5a/5b) gegen die die TVS nicht soviel hilft da diese Pulse bis zu 400ms lang 105V betragen können.
Nun möchte ich einen großen Elko verwenden um diese Monster zu bändigen. Das Problem ist nur dass der Einschaltstrom eines entsprechenden Elkos zu gross ist. Also brauche ich einen inrush Limited. Ich dachte an einen einfachen Widerstand.
Dieser versaut jedoch das verhalten bei Load Dumps und anderen schnelle pulsen, daher mein Gedanken diesen zu überbrücken wenn der Kondensator geladen ist.
Der Mosfet muss wie die SBR im Bereich 100V oder mehr dimensioniert sein, die Schaltung dahinter ist ein Spannungsregler der max 40V verträgt und max 1,3A benötigt. In der Regel aber deutlich unter 50mA bei 5V.
Mosfets sind etwas neu für mich, habe ich hier richtig gedacht? Oder was vergessen?
(Ich weiss nicht wie man TVS Dioden in den Simulator bekommt)
Hier die Schaltung:
ich habe eine Automotive Schaltung die an 4-24V hängen kann. Ich
verwende am Eingang einen TVS (smbj36CA, bidirektional) und eine normale
SBR 100A als polarity protection.
Das kann man einzeichnen, spart sinnlose verwirrende Lyrik.
Nun habe ich noch die sog. Lead Dumps (Kurve 5a/5b)
Aus einer Norm. Welche?
gegen die die TVS
nicht soviel hilft da diese Pulse bis zu 400ms lang 105V betragen
können.
Die hilft gegen gar keine Unterbrechungen. Wie auch?
Nun möchte ich einen großen Elko verwenden um diese Monster zu bändigen.
Welche Monster? Zuviel Red Bull gesoffen?
Das Problem ist nur dass der Einschaltstrom eines entsprechenden Elkos
zu gross ist. Also brauche ich einen inrush Limited.
Du brauchst mal einen Deutschkurs an der VHS.
Ich dachte an einen
einfachen Widerstand.
Wie innovativ!
Dieser versaut jedoch das verhalten bei Load Dumps und anderen schnelle
pulsen, daher mein Gedanken diesen zu überbrücken wenn der Kondensator
geladen ist.
Ja sicher.
Mosfets sind etwas neu für mich,
Sieht man.
habe ich hier richtig gedacht?
Nö. Du hast einen N-Kanal MOSFET eingezeichnet. Der funktioniert hier so nicht. Außerdem passt die Ansteuerung nicht. Du brauchst einen P-Kanal MOSFET.
Die Schaltung macht nicht das was du dir vorstellst.
Die Spannung zwischen Gate und Source steuert den FET.
Und die wird mit den 100 Ohm Widerstand kurzgeschlossen,
also wird der FET nie leiten. Und auch wenn du den
100 Ohm Widerstand weglässt, sieht das Gate nie eine
positive Spannung, und kann deshalb nie leiten.
Nimm eine Drossel um den Ladestromstoß zu dämpfen.
Nimm eine Drossel um den Ladestromstoß zu dämpfen.
Jaja, ganz tolle Profitips. Schon mal gerechnet, wie groß die sein müßte? Schon mal das Einschaltverhalten (Sprungantwort) simuliert? Schon mal was von Überschwingen gehört? Nein? Aha . . .
Der Mosfet muss wie die SBR im Bereich 100V oder mehr dimensioniert
sein, die Schaltung dahinter ist ein Spannungsregler der max 40V
verträgt und max 1,3A benötigt. In der Regel aber deutlich unter 50mA
bei 5V.
Dann werf einmal "Load Dump Protection" in Deine Suchmaschine und freu Dich das es ausreichend viele Vorschläge gibt die auch funktionieren.
Aber vergiß vorerst einmal die allerorts vorgeschlagenen Transzorb-Lösungen. Die halten die Testpulse nur dann aus wenn die Lichtmaschine bereits intern geschützt ist.
btw: Wenn ein Spannungsregler für eine 50mA-Last 1,3A "benötigt" dann hast Du was falsch gemacht. Oder was falsch geschrieben. Beides ist für einen textbasierten Wissensaustausch relati ungünstig.
Mosfets sind etwas neu für mich, habe ich hier richtig gedacht? Oder was
vergessen?
Sowohl als auch. Mach Dich ohne Loaddump-Anforderung schlau wie FETs funktionieren und dann komm wieder.
Und verwende bitte ein richtiges Simulationsprogramm a la LTSpice, das auch Ptot usw mitrechnet wenn man es nett danach fragt.
Nimm eine Drossel um den Ladestromstoß zu dämpfen.
Die Drossel verhindert dann aber auch zuverlässig das die Pulse gefiltert werden. Ich brauche den Kondensator parallel zur Last, ohne Drosselung, lediglich im Einschaltmoment mit inrush-limiter.
Dann werf einmal "Load Dump Protection" in Deine Suchmaschine und freu
Dich das es ausreichend viele Vorschläge gibt die auch funktionieren.
Aber vergiß vorerst einmal die allerorts vorgeschlagenen
Transzorb-Lösungen. Die halten die Testpulse nur dann aus wenn die
Lichtmaschine bereits intern geschützt ist.
btw: Wenn ein Spannungsregler für eine 50mA-Last 1,3A "benötigt" dann
hast Du was falsch gemacht. Oder was falsch geschrieben. Beides ist für
einen textbasierten Wissensaustausch relati ungünstig.
Mosfets sind etwas neu für mich, habe ich hier richtig gedacht? Oder was
vergessen?
Sowohl als auch. Mach Dich ohne Loaddump-Anforderung schlau wie FETs
funktionieren und dann komm wieder.
Und verwende bitte ein richtiges Simulationsprogramm a la LTSpice, das
auch Ptot usw mitrechnet wenn man es nett danach fragt.
Wie Du selber schreibst: "Aber vergiss vorerst einmal die allerorts vorgeschlagenen Transport-Lösungen.." ist das mit der Suchmaschine nicht so leicht.
Hinzu kommt dass meine Applikation mehr als nur Lichtmaschinen Load Dumps zu sehen bekommt, sagen wir die Applikation ist sehr "heavy duty" und die Fahrzeuge sind stark belastet.
Varistoren gibts leider nicht in passender Größe und Norm, SLD08 ist nicht bidirektional, ich habe die Suche schon hinter mir. Und glaub es oder nicht, ich bin so verzweifelt dass ich mich freiwillig eurem Sarkasmus aussetze nur um Hilfe zu bekommen. wow.
Nein ich habe nichts falsch gemacht. Nur weil die Schaltung um die 50mA benötigt heisst das ja nicht dass ich meinen Eingangsfilter nicht auch in anderen zusammenhängen benutzen will. Und schon machst Sinn.
Was hat denn der FET mit den Loaddump Anforderungen zu tun? Der nimmt lediglich den Einschaltstrombegrenzer raus. Und das ist alles was ich hier frage. Keine Doktorarbeit über LoadDumps oder den Züchter von Nachbars Katze. Ganz einfach: Wie überbrücke ich den Widerstand wenn der Kondensator geladen ist. Ist as so schwer für euch?
Ahh noch ein diss zum Simulationsprogramm..LTSPice, das ding wo alle Bauteile versteckt und und man ne Woche braucht um eine Spannungsquelle einzufügen, super. Ja ich weiss, jetzt sagt gleich einer "dann lass es lieber direkt". Nein tue ich nicht, ich bin hier und ich gehe auch nicht weg. Und meine Frage bleibt.
Guten Morgen Max,
nach dem ganzen Rumgemosere hier mal ein Beitrag der dich auf den richtigen Weg bringen wird.
Ich habe die angefügte Schaltung mal für das Schalten des Einganges eines DCDC-Wandlers gebaut und da hing rechts auch ein größerer Elko dran.
Ersezte den FET durch einen für dich geeigneten, passe die Zeitkonstanten
(Einschalten R4xC5 Ausschalten R3xC5) an, wie sie für dich optimal sind.
Im Ein-Auschaltmoment entsteht natürlich kurz mal Verlustleistung am FET--> abschätzen ob man Kühlung braucht? Meist nicht oder ein Minikühlkörper tut es.
Ob Du einen Optokoppler oder einfach einen Schalttransistor brauchst, bleibt dir auch überlassen... etc., etc.
Und dann vergiss die Meckerer hier.
Oh Mann ist das hier runter gekommen!
Früher war das mal ein Forum wo man schnell qualifizierte Hilfe bekam.
Heute lassen Leute ihren Frust ab und kippen ihre Frustationen anderen über den Kopf.
So Primitiv und so niedrig! Geht zurück in eure Großkotzgasse spielen!
vielen Dank. Ja ich überlege mittlerweile immer 10x ob ich hier was fragen will..
Ahh, Du nutzt C4 / C5 um das Gate zu steuern?
Mein DC/DC funktioniert gut im einschaltverhalten. Es ist der grosse Kondensator den ich zur Filterung vor den DC/DC setzen muss.
(Der DC/DC hat selbst Cold Crank und Brown Out funktionen die ich nicht stören möchte)
Daher würde ich gerne bei der Designidee bleiben lediglich den Einschaltstrom zu begrenzen und diese Begrenzung dann nach erfolgreicher Ladung zu entfernen.
Wenig Stromverbrauch und wenig Bauteile sind priorisiert :-)
Was spricht denn dagegen mit einem FET den Ladewiderstand kurz zu schliessen?
Ich könnte die Gate Steuerung nun natürlich auch RC zeitgesteuert machen. Mein Gedanke war dass ich temperaturdrift und unterschiedliche Versorgungsspannungen am besten fange wenn ich vom tatsächlichen Ladezustand aus schalte, und nicht zeitgesteuert.
wenn ich vom tatsächlichen Ladezustand aus schalte, und nicht
zeitgesteuert.
Dann miss doch einfach stetig die Spannung am Elko mit einem Operationsverstärker und vergleiche sie mit der Versorgungsspannung. Erst wenn sich der Elko bis fast auf Versorgungsspannungsniveau aufgeladen hat, schaltet der Operationsverstärker am Ausgang auf low. Mit einer schwachen Mitkopplung (Hysterese) schaltet der Operationsverstärker noch etwas abrupter, als ein Komparator. Das tut dem P-Channel MOSFET gut.
Ganz einfach: Wie überbrücke ich den Widerstand wenn der
Kondensator geladen ist. Ist as so schwer für euch?
Ist doch schon beantwortet worden.
von Falk B. schrieb:
Du brauchst einen P-Kanal
MOSFET.
von Falk B. schrieb:
Ein sinnvolles Schaltungskonzept. Den MOSFET sollte man nicht so lasch
ansteuern, sondern eher schnell, auch wenn de hier nur einmalig
schaltet.
Dann hat man aber wieder das Problem mit steilen hohen
Stromanstig. Man muß dann eben einen Kompromiss finden.
von Falk B. schrieb:
Günter L. schrieb:
Nimm eine Drossel um den Ladestromstoß zu dämpfen.
Jaja, ganz tolle Profitips. Schon mal gerechnet, wie groß die sein
müßte? Schon mal das Einschaltverhalten (Sprungantwort) simuliert? Schon
mal was von Überschwingen gehört? Nein? Aha . . .
Jaja, daß weiß ich. Die Drossel wird groß und schwer.
Ohne Diode gibt es eine abklingende Schwingung. Mit
Diode gibt es keine Schwingung, aber die Spannung am
Kondensator ist dann größer als die Eingangsspannung.
Ob man das macht bleibt jeden überlassen.
wenn ich vom tatsächlichen Ladezustand aus schalte, und nicht
zeitgesteuert.
Dann miss doch einfach stetig die Spannung am Elko mit einem
Operationsverstärker und vergleiche sie mit der Versorgungsspannung.
Erst wenn sich der Elko bis fast auf Versorgungsspannungsniveau
aufgeladen hat, schaltet der Operationsverstärker am Ausgang auf low.
Mit einer schwachen Mitkopplung (Hysterese) schaltet der
Operationsverstärker noch etwas abrupter, als ein Komparator. Das tut
dem P-Channel MOSFET gut.
noch mehr Bauteile... :-)
Ja dass klingt erstmal gut, ich habe nur etwas Respekt vor mehr Komplexität. Gibt es nicht einen eleganten Weg das mit wenig Bauteilen zu lösen?
Ja dass klingt erstmal gut, ich habe nur etwas Respekt vor mehr
Komplexität. Gibt es nicht einen eleganten Weg das mit wenig Bauteilen
zu lösen?
Sicher. Man nehme einen Voltage Supervisor und steuere damit den FET. Man braucht aber ggf. noch einen 2., kleinen Transistor/MOSFET, weil der Votage Supervisor meist einen invertierten Ausgang hat. Siehe Anhang. Ist für 5V, für 24V muss man zumindest den P-Kanal MOSFET per Spannungsteiler ansteuern, damit der nicht zuviel Gatespannung sieht. Und den Voltage Supervisor braucht auch einen, denn für 12V gibt kaum welche.
Gibt es nicht einen eleganten Weg das mit wenig Bauteilen zu lösen?
Mit dem 1k-Trimmer wird der gewünschte konstante Strom zum Aufladen des Elkos eingestellt. Der Nachteil ist, dass jedes mal nach Veränderung der Versorgungsspannung der 1k-Trimmer nachjustiert werden muss.
Ihr habt Recht. Der Elko wird nie bis auf Versorgungsspannungsniveau komplett aufgeladen. Deshalb kann man auch genauso gut die Konstantstromquelle direkt weglassen. Das spart Bauteile.
Sieh an, Figure 8 ist ja meine Schaltung.
Ist eben alles Grundlagen der Schaltungstechnik und nichts dolles.
@Max: Mosfest haben heute extrem niedrige Widerstände, wenn sie an sind. Das glaubt einen manchmal keiner, das man sie ohne weiteres drin lassen kann und nicht überbrücken muss. Rechne einfach nach.
Ist schon erstaunlich, wenn man dann die Milliohms eines Schalters misst.
Da kann (nicht muss) ein moderner FET durchaus besser sein, als ein Schalter/Relaiskontakt.
Wieso DAS denn? Ich habe doch sogar noch extra bis 3 gezählt! Das 3. Bauteil ist ja der Elko selbst. Oder meinst du dass man einfach alle Bauteile weglassen kann?
Also ok, statt einfach nur den vorwiderstand zu clampen, ist die empfehlung die gesamte Last, inkl Filter C und DC/DC als ein soft start zu bauen.
Und ich weiss nicht warum aber mir sagt es in der plus leitung mehr zu als in der Masseleitung, denn Masse wegnehmen ist irgendwie keien Gute idee wenn gleichzeitig noch andere TVS und andere Schaltungen dahinter hängen. Ich mag die Masse gerne so stabil und fest wie möglich, insbesondere in Fahrzeugen.
Früher war das mal ein Forum wo man schnell qualifizierte Hilfe bekam.
Nein, irgendwie nicht. Mods/Admin setzen von jeher alles daran, daß die immergleichen Ekelpakete bleiben, neue Nutzer zuverlässig vertrieben werden.
Es fehlt ihnen der Arsch in der Hose, hier mal durchzugreifen. Sie haben Angst, daß das Forum dabei auf seine tatsächliche Größe schrumpfen würde, also allenfalls 5%.
Ich als Mod hätte zuallererst Falks grundlose Anmachen gelöscht, und zwar noch zur rechten Zeit. Dann wären Hinz und seine strunzdummen Fans gar nicht mehr aufgetaucht...
Es sind durchaus Kleinigkeiten, die beim Löschen den Unterschied machen können. Aber auch Andreas bekommt eben das, was er bezahlt. Die einzig erlaubte Frage dazu ist, ob die Mods beauftragt sind, so wenig wie irgend möglich zu löschen, des Traffics wegen, oder ob sie tatsächlich so weichgespült sind. Würde mich mal interessieren...
Möglicherweise hilft es, die Funktion des Vorhängeschlosses ganz abzuschaffen. Denn erst dann muss man sich diesem gewaltigen Problem stellen, kann es nicht länger schönreden. Oder jeder TO wird automatisch zum Mod innerhalb seines Threads. Es ginge so vieles, aber wie gesagt, ist Klasse statt Masse überhaupt gewünscht?!
Wie wärs mit der guten alten Konstantstromquelle mit Foldback Kennlinie. Dahinter noch eine Transzorb zur Spannungsbegrenzung.
T6 würgt den T4 ab, sobald an R25 ~0,6V abfallen.
Das Verhältnis R32/R33 bestimmt den Stromrückgang bei Ansprechen.
Wenn man mit dem Spannungsabfall am Shunt leben kann.
Ein nennenswerter Abfall entsteht ja nur im Einschaltmoment oder bei Überlast. Bei normalem Betrieb sollte der Ansprechstrom auch nicht annähernd erreicht werden.
Daher auch der MOSFET, ein BJT hat ja schon bei wenig Strom mehrere 100mV Abfall.
Statt von 2 Bauteilen noch 3 einzusparen würde ich eher ein Spezial-IC spendieren, sowas ähnliches wie den LTC4364-2. Der steuert zwei N-Kanal FETs und hat noch ein paar nützliche Funktionen mehr.
Wie wärs mit der guten alten Konstantstromquelle mit Foldback Kennlinie.
Dahinter noch eine Transzorb zur Spannungsbegrenzung.
T6 würgt den T4 ab, sobald an R25 ~0,6V abfallen.
Das Verhältnis R32/R33 bestimmt den Stromrückgang bei Ansprechen.
Ich habe einen LTC3115-1 dahinter, der schaltet schon weich ein, ich möchte nur den Ladewiderstand bei vollem Kondensator kurzschliessen.
Deine Schaltung speist das Bordnetz mit der Ladung im Kondensator wenn die Spannung einbricht, dass sit nicht ganz optimal für meinen Anwendungsfall leider.
ich möchte nur den Ladewiderstand bei vollem Kondensator kurzschliessen.
Der Strom kann aber nicht rückwärts aus dem Elko heraus und dann durch den P-Mosfet zurückfließen. Der Strom würde dann sowieso durch die interne Bodydiode fließen wollen. Deswegen sollte die Last lieber parallel zum 4700uF Elko liegen.
Oder von vorne herein gleich ein anzugverzögertes Relais nehmen. Da kann der Strom dann in beide Richtungen durchfließen.
ich möchte nur den Ladewiderstand bei vollem Kondensator kurzschliessen.
Der Strom kann aber nicht rückwärts aus dem Elko heraus und dann durch
den P-Mosfet zurückfließen. Der Strom würde dann sowieso durch die
interne Bodydiode fließen wollen. Deswegen sollte die Last lieber
parallel zum 4700uF Elko liegen.
Oder von vorne herein gleich ein anzugverzögertes Relais nehmen. Da kann
der Strom dann in beide Richtungen durchfließen.
Ich glaube ich verstehe nicht was du meinst. Ich habe eine SBR die verhindert dass sich der elko ins bordnetz entlädt. Natürlich kann und soll er sich in den dc/dc entladen.
N-channel klappt auch wenn ladesiderstand und C die Position tauschen. Aber sobald der ladewiderstand überbrückt ist liegtbder C parallel zu Last. Zumindest in meinem Schaltplan. Lediglich die Ansteuerung ist ein rätsel.
Aber sobald der ladewiderstand überbrückt ist liegtbder C parallel zu
Last. Zumindest in meinem Schaltplan.
Genau das ist das Problem. Das heißt der Strom aus dem Elko muss rückwärts über die Bodydiode des Mosfets fließen, um dann in die Last reinfließen zu können. Besser wäre es, wenn die Last direkt parallel zum Elko geschaltet ist, oder der 300R Widerstand zumindest mit einem Relaiskontakt überbrückt wird.
Hallo,
wir haben bei einer automotive HV Anwendung auch eine Ladeschaltung für die Kondensatoren eingebaut. Besteht in diesem Fall aus einem IGBT als Konstantstromquelle mit Sense-Ladewiderstand.
Um die EMV einzuhalten musste schon eine ordentliche Gleichtaktdrossel sowie Kapazität auf die PCBA. Das Ding regelt halt auch 9 kW per PWM…
Loaddump klingt nach ISO 16750-2.
Loaddumphöhe 105V, mit welchem Innenwiderstand?
12V oder 24V System?
Abhängig davon gibt es mehrere Möglichkeiten.
Wenn 24V System, also 36V dauerhafte Überspannung, finde ich den DCDC mit 40V maximaler Eingangsspannung zu knapp.
Einige Steuergeräte vernichten den Loaddump 5a einfach mit 3 dicken TVS in Reihe, dabei musst du aber mit gut 15V Spannungserhöhung klar kommen.
Loaddump klingt nach ISO 16750-2.
Loaddumphöhe 105V, mit welchem Innenwiderstand?
12V oder 24V System?
Abhängig davon gibt es mehrere Möglichkeiten.
Wenn 24V System, also 36V dauerhafte Überspannung, finde ich den DCDC
mit 40V maximaler Eingangsspannung zu knapp.
Einige Steuergeräte vernichten den Loaddump 5a einfach mit 3 dicken TVS
in Reihe, dabei musst du aber mit gut 15V Spannungserhöhung klar kommen.
Ja genau, 16750-2 puls 5a.
Innenwiderstand unbekannt da die Applikation eine Nachrüstung für viele Fahrzeuge ist.
Es gibt 12V und 24V Systeme und sogar 5V Speisungen- wenn von anderen Steuergeräten versorgt wird. Daher Buck-Boost und daher Ltc3115-1, es gibt nicht so viele Dc/Dc mit den parametern.der kann halt nur 40V
3 TVS in Reihe? Ich meine ich habe das in einer AN gesehen, aber nicht verstanden. Normale automotive tvs und C verstehe ich hingegen.
36V dauerhafte Überspannung? Im 24V system? Woher hast du das? Meine Beobachtung war 28,8 im normalbetrieb, 32V spitzen.
Aber sobald der ladewiderstand überbrückt ist liegtbder C parallel zu
Last. Zumindest in meinem Schaltplan.
Genau das ist das Problem. Das heißt der Strom aus dem Elko muss
rückwärts über die Bodydiode des Mosfets fließen, um dann in die Last
reinfließen zu können. Besser wäre es, wenn die Last direkt parallel zum
Elko geschaltet ist, oder der 300R Widerstand zumindest mit einem
Relaiskontakt überbrückt wird.
Aber doch nur wenn der mosfet aus ist, sonst ist der kanal offen und die body diode spielt keine Rolle. Bei back to back Verschaltung ist das ja auch so, verstehe das Problem nicht.
Falls die 0,7 Volt Spannungsfall aus Peter D. seiner Schaltung nicht gewünscht sein sollten, dann kann man auch, wie ich bereits weiter oben schrieb, einen Operationsverstärker nehmen. Sobald der Elko kurz davor ist, über den 300 Ohm Widerstand das Versorgungsspannungsniveau zu erreichen, schaltet der Operationsverstärker den P-MOS voll durch und gibt ihm den Rest.
Die Schaltung ist außerdem weitestgehend versorgungsspannungsunabhängig.
Das Verhältnis R32/R33 bestimmt den Stromrückgang bei Ansprechen.
Magst du (oder vielleicht auch gerne jemand anderes) das etwas mehr beschreiben?
Irgendwie komme ich da auf keine brauchbare Auslegung bzw. läuft da nichts richtig gut in LTspice, sobald ich an den Werten drehe...
Nun möchte ich einen großen Elko verwenden um diese Monster zu bändigen.
Das Problem ist nur dass der Einschaltstrom eines entsprechenden Elkos
zu gross ist. Also brauche ich einen inrush Limited. Ich dachte an einen
einfachen Widerstand.
Deine Lösungsidee erinnert mich an Chemotherapie bei Hodenkrebs:
Von der Chemo wird dir übel und von den Medikamenten gegen Übelkeit kriegst Du Verstopfung. Den Fortgang der Kette kenne ich nicht - war selber gottlob nicht betroffen.
Die Analogie besteht hier in der Verwendung eines großen Elkos, der Folgeprobleme nach sich zieht.
Zum Thema Transientenschutz findest Du in der DSE-FAQ im Kapitel "Das KFZ-Bordnetz" eine Menge:
Magst du (oder vielleicht auch gerne jemand anderes) das etwas mehr
beschreiben?
Solange T4 eingeschaltet ist, fällt an ihm praktisch keine Spannung ab, R33 hat quasi keine Funktion.
Reicht bei 0,8A der Spannungsabfall am Shuntwiderstand, T6 gerade eben aufzusteuern, beginnt dieser, T4 abzuregeln. Jetzt bildet sich eine Spannung überm Mosfet ab, R33 kommt also ins Spiel. Nimmt man mal an, der Ausgang ist kurzgeschlossen, so lägen fast 12V überm Mosfet. Durch den Spannungsteiler aus R32 und R33 wird T6 jetzt also mit ca. 0,5V vorgespannt, es braucht nur noch deutlich weniger Spannungsabfall am Shunt. Also fließt auch deutlich weniger Strom.
Klassisch verwendet man bei Schaltnetzteilen einen NTC als Inrush Limiter.
Wenn die Inrush Phase vorbei ist wird der NTC mit einem Relais gebrückt.
Man kann statt dem Relais auch einen FET verwenden.
Gibt ziemlich viele Applikation Notes zu dem Thema.
Ergänzend sei noch angemerkt, dass der verwendete MOsfet im SOA-Diagramm eine DC-Linie (oder wenigstens die Linie für 100ms) vorhanden sein muss. Sonst verabschiedet sich der Leistungshalbleiter im Linearbetrieb.