Hallo,
ich möchte gerne gesteuert vom Mikroprozessor aus kleine Blitze
erzeugen.
Ich weiss dass man z.B. mit einem 12V Trafo und 9V Block Batterie schon
Blitze erzeugen kann. 9V-Block an 12V Seite von Trafo. und die Enden der
Drähte von 230V des Trafos im Abstand von 3-5mm. Da entstehen dann
Blitze, sobald ich ein Pol von Batterie schließe.
Dann hab ich ein Bleiakku genommen, da kamen Zisch-Funken am
Bleibatterie - WTF ??? Wieso ist das beim 9V Blockbatterie nicht ?
Also mit 12V Netzteil will ich erst gar nicht versuchen.
Die Frage: Gibt es eine Möglichkeit vom Netzteil oder Steckdose aus
kleine Blitze kontrolliert vom Mikroprozessor aus zu erzeugen?
Programmierung und Relais am Mikroprozessor schließen kann ich.
Wie heisst das Elektroanzündding vom Gasherd ???
lichtlein schrieb:> Dann hab ich ein Bleiakku genommen, da kamen Zisch-Funken am> Bleibatterie - WTF ??? Wieso ist das beim 9V Blockbatterie nicht ?
Der Blei-Akku kann mehr Strom liefern!
lichtlein schrieb:> Die Frage: Gibt es eine Möglichkeit vom Netzteil oder Steckdose aus> kleine Blitze kontrolliert vom Mikroprozessor aus zu erzeugen?> Programmierung und Relais am Mikroprozessor schließen kann ich.
Und sonst? Keine Ahnung was ich tue, aber es funkt und ich kann
programmieren, weiß aber sonst nichts über Strom, Spannung und
Widerstand - eben URI ???
Entweder Du brennst ab oder Du bist irgendwann tot, mehr kann
ich dazu nicht beitragen...
ich meine in Ebay. Ich hab diese Ersatzteile schon mal gesehen. Man
drückt nur auf den Knopf und es entstehen Blitze damit die Flamme
aufgeht. Wie heisst das Teil ?
lichtlein schrieb:> Da entstehen dann> Blitze, sobald ich ein Pol von Batterie schließe.
Nein, nur wenn Du zuerst die Spannung angelegt hast und diese dann
weg nimmst - nennt sich Induktion...
lichtlein schrieb:> Ich weiss dass man z.B. mit einem 12V Trafo und 9V Block Batterie schon> Blitze erzeugen kann. 9V-Block an 12V Seite von Trafo. und die Enden der> Drähte von 230V des Trafos im Abstand von 3-5mm. Da entstehen dann> Blitze, sobald ich ein Pol von Batterie schließe.>> Dann hab ich ein Bleiakku genommen, da kamen Zisch-Funken am> Bleibatterie - WTF ??? Wieso ist das beim 9V Blockbatterie nicht ?
Die 9V Batterie hat kaum Leistung, selbst ein Kurzschluss bringt bei der
kaum Strom. Ein Bleiakku hingegen bringt noch viel mehr als ein
(normales) Netzteil.
Einen Trafo an eine GLEICHSPANNUNG zu schalten ist der grösste Blödsinn
den machen kann. Der ist für Wechselspannung, und sättigt in weniger als
1/50 Sekunde. Dann ist er bloss noch ein Kurzschluss.
lichtlein schrieb:> Die Frage: Gibt es eine Möglichkeit vom Netzteil oder Steckdose aus> kleine Blitze kontrolliert vom Mikroprozessor aus zu erzeugen?
Darunter würde ich Lichtblitze wie beim Blitz eines Photoapparates
verstehen. Aber du meinst wohl FUNKEN. In welcher Klasse bist du denn ?
Der Funken vom Trafo entsteht auf Grund der Induktion einer
abgeschalteten Spule, so wie die Zündspule vom Auto.
Der Funken eines Gasherdanzünders (oder elektronischen Feuerzeugs)
entsteht durch einen Schlag auf einen Stapel von Piezoscheiben.
Völlig anderes Prinzip also.
Wenn aus dem Funken helle Blitze werden sollen, nimmt man Blitzröhren:
http://www.pollin.de/shop/dt/ODE1ODY0OTk-/Lichttechnik_Leuchtmittel/Leuchtmittel/Sonstige/Xenon_Blitzroehren_100_Stueck.html
lichtlein schrieb:> ich will nicht mit einem Servo Piezo-Anzünder schalten, sondern> elektronisch. Wie geht das jetzt?
Super-Idee, kenne ich noch nicht!
Einen Servo-Piezo kann man dann mit einer Fernsteuerung steuern?
> lichtlein schrieb:>> Die Frage: Gibt es eine Möglichkeit vom Netzteil oder Steckdose aus>> kleine Blitze kontrolliert vom Mikroprozessor aus zu erzeugen?>> Darunter würde ich Lichtblitze wie beim Blitz eines Photoapparates> verstehen. Aber du meinst wohl FUNKEN. In welcher Klasse bist du denn ?>
Hm ich hab ein Piezo aus einem Feuerzeug extrahiert, die sehen für mich
wie Blitze aus. Meinst du das mit "Funken" ? Allerdings muss Piezo
mechanisch betätigt werden. Was ich gerne will, ist Blitze mit Relais
oder MOSFET erzeugen. Geht das überhaupt?
Es hat keinen Sinn, Dir irgend etwas zu sagen, weil die
elementarsten Kenntnisse fehlen, Du nur irgend etwas bauen willst
und keine Ahnung von "Tuten und Blasen" hast...
lichtlein schrieb:> Ich hab diese Ersatzteile schon mal gesehen. Man> drückt nur auf den Knopf und es entstehen Blitze damit die Flamme> aufgeht. Wie heisst das Teil ?
Aha! und Du programmierst den Scheiß so, dass dann Funken entstehen?
lichtlein schrieb:> Ich weiss dass man z.B. mit einem 12V Trafo und 9V Block Batterie schon> Blitze erzeugen kann. 9V-Block an 12V Seite von Trafo. und die Enden der> Drähte von 230V des Trafos im Abstand von 3-5mm. Da entstehen dann> Blitze, sobald ich ein Pol von Batterie schließe.
Auf diese Weise kannst du den Trafo auch kaputt spielen.
Die Isolation der Primärwicklung ist für so hohe Spannung nicht gemacht.
lichtlein schrieb:> ich möchte gerne gesteuert vom Mikroprozessor aus kleine Blitze> erzeugen.
Leider führt das zu nichts, wenn Du selbst keine Grundkenntnisse
hast! Wir können uns die Finger wund schreiben, aber es wird nicht
hinüber kommen, das Du auch verstehst, verstehst Du das?
Mani W. schrieb:> lichtlein schrieb:>> ich möchte gerne gesteuert vom Mikroprozessor aus kleine Blitze>> erzeugen.
Ja, und ich möchte mein UFO in meinem Garten landen lassen!
Nur mit Gedankenkraft - ohne uC! Das geht, aber ich arbeite
schon zig Jahre daran...
lichtlein schrieb:> Hm ich hab ein Piezo aus einem Feuerzeug extrahiert, die sehen für mich> wie Blitze aus. Meinst du das mit "Funken" ? Allerdings muss Piezo> mechanisch betätigt werden. Was ich gerne will, ist Blitze mit Relais> oder MOSFET erzeugen. Geht das überhaupt?
Einen Piezo löst man durch einen Schlag aus, nichts was elektronisch
geht.
Einen Trafo kann man elektrisch ein- und ausschalten und beim
ausschalten entsteht eine hohe Spannung und damit eventuell ein Funken.
Er darf halt bloss nicht zu lange eingeschaltet bleiben, nur so 1/50
Sekunde.
Ein Auto macht mit der Zündspule nichts anderes, schaltet sie mit dem
Unterbrecherkontakt ein, oder mit der elektronischen Zündung.
Man kann mit einem Microprozessor einen MOSFET schalten, der einen Trafo
einschaltet und nach kurzer Zeit wieder ausschalten, um den
Spannungsimpuls zu bekommen.
1
Trafo
2
+9V -+---+------+ +--o
3
| | | |
4
1k | S:S Anschlüsse zwischen denen vielleicht Funken fliegen
5
| | | |
6
BC547 +--|< +--+ +--o
7
| |E |
8
| +--|I STB20NM50FD
9
| |E |S
10
BC557 +--|< |
11
BC547 | | |
12
uC --1k--|< | |
13
| | |
14
Masse ----+---+---+
Aber ersten muss der MOSFET eine hohe Spannung aushalten, weil die
Ausgangsspannung des Trafo zurückreflektiert wird, und MOSFET mit so
hohen Spannungen gibt es nicht als LogicLevel Typen zur direkten
Ansteuerung von einem uC., also muss ein Treiber dazwischen.
Zum anderen darf dein uC den Ausgang nur so lange einschalten, bis der
Trafo "aufgeladen" it, also ca. 1/50 Sekunde. Und drittens sind Funken
auch bekannt als Funkstörungen, die Schaltung kann also deinen uC stören
und zum Absturz bringen, wenn sie nicht ordentlich aufgebaut ist.
Dafür fehlt es dir einfach an Fachwissen.
Spiel lieber http://agar.io/
Michael B. schrieb:> Aber ersten muss der MOSFET eine hohe Spannung aushalten, weil die> Ausgangsspannung des Trafo zurückreflektiert wird
Hallo Michael!
Diese Variante der Reflexion ist mir neu, aber glaubhaft rüber
gekommen, ist mal ein guter Ausdruck...
lichtlein schrieb:> Warum fehlen da die Werte dieser Bauteile aus dem Bauplan? Auch die> genauen Bezeichnungen dieser Bauteile fehlen??
Man kann ein konventionelle (12V) Zündspule nicht mit 230V
(gleichgerichtet) betreiben.
Sie geht kaputt. Zwar hält die Primärspule 400V aus, und man könnte die
Einschaltzeit verkürzen damit das Spannungs-Zeit-Fenster gleich bleibt,
also die Spule auf dieselbe Energie aufgeladen wird, aber die
Sekundärspule hat viele Windungen und damit eine hohe Wicklungskapazität
und es fliesst beim Aufladen durch die hohe Spannung ein hoher
Verschiebestrom auch sekundär, dafür ist die Spule nicht ausgelegt.
Due Schaltung funktioniert mit einer Zündspule aus Stroboskopen.
Michael B. schrieb:> lichtlein schrieb:> Man kann mit einem Microprozessor einen MOSFET schalten, der einen Trafo> einschaltet und nach kurzer Zeit wieder ausschalten, um den> Spannungsimpuls zu bekommen.> Trafo> +9V -+---+------+ +--o> | | | |> 1k | S:S Anschlüsse zwischen denen vielleicht Funken> | | | |> BC547 +--|< +--+ +--o> | |E |> | +--|I STB20NM50FD> | |E |S> BC557 +--|< |> BC547 | | |> uC --1k--|< | |> | | |> Masse ----+---+---+>
das Zeichen |< ist also da wo Transistor BC557 & BC547 hinkommt?
Ist E der Emitter der beiden Transistoren? S steht für Source vom
MOSFET?
2 Euro für Arduino Mini ist das glaub ich egal beim experimentieren.
lichtlein schrieb:> das Zeichen |< ist also da wo Transistor BC557 & BC547 hinkommt?> Ist E der Emitter der beiden Transistoren? S steht für Source vom> MOSFET?
Ich finde diese selbst gebastelten Strichcode-Schaltpläne für
A & F !
Warum nicht eine Bleistiftzeichnung und eingescannt oder
fotografiert?
Ist das so schwer???
Mani W. schrieb:> Ich finde diese selbst gebastelten Strichcode-Schaltpläne für> A & F !
Die Österreicher werden es wissen, was Arsch & Friederich bedeutet...
Sicher, dass ihr jemandem, der nicht mal weiß, was ein Piezo ist, dabei
helfen wollt, mit mehreren kV zu hantieren?
Die kommen nämlich aus Zündspule und Co. raus.
Lichtlein will weder Funke noch Blitz erzeugen, sondern einen
Störlichtbogen?
Aber mit seinen Kenntnissen wird er sich eher für den Darwin-Award
nominieren...
Kleiner, lass die Finger davon und mach das erst, wenn du sämtliche
Gefahren kennst und dir bewusst ist, was du da tust.
Außerdem riecht das sehr nach Trollerei...
Hallo,
Michael B. schrieb:> Einen Trafo an eine GLEICHSPANNUNG zu schalten ist der grösste Blödsinn> den machen kann. Der ist für Wechselspannung, und sättigt in weniger als> 1/50 Sekunde. Dann ist er bloss noch ein Kurzschluss.
und diesen großen Blödsinn haben unsere Altvorderen schon vor über 100
Jahren genacht und dann auch noch in Autos eingebaut...
Heute wird das da elektronisch gesteuert und erzeugt sehr kräftige
Blitze. :-)
Gruß aus Berlin
Michael
Mani W. schrieb:> Ich finde diese selbst gebastelten Strichcode-Schaltpläne für> A & F !
Wer bastelt die schon selbst?
Dafür gibt es Software, die sich an den Übertragungs- und
Darstellungsmöglichkeiten des vorigen Jahrhunderts orientiert.
http://www.tech-chat.de/aacircuit.html
Ich bin gerade dabei, einen sog. "Flamm-Projektor" für ein
Freilicht-Theater zu basteln, denn die käuflichen sind ab ca. 400 Euro
ziemlich teuer (für das, was da drin ist). Das sind die Geräte, die auf
(DMX-) Befehl eine 2..3m Stichflamme aufsteigen lassen - auch dazu
benötigt man einen elektrischen Zünder.
Und NEIN, diese Geräte benötigen keine Zulassung, TÜV o.ä., sie müsen
einfach nur gewisse konstruktive Grundsätze erfüllen, der Rest wird von
anderen "feuertechnischen" Bestimmungen abgedeckt.
Worauf ich aber aber hinaus will: Ich verwende dazu einen elektronischen
Zündtrafo für eine Gastherme samt der dazugehörigen Zündelektroden.
Kostet als Ersatzteil ab 30 Euro bei Ebay. Funktioniert sehr zuverlässug
und langfristig. Für den Preis lohnt sich Selberbasteln nicht unbedingt
Beispiel:
http://www.shk-haustechnikwelt.de/images/product_images/info_images/z_ndbaustein8707207011.jpg
Frank E. schrieb:> Zündtrafo
ich glaube "Zündtrafo" ist das Wort, nach dem ich lange gesucht habe. An
den 230V schließe ich einfach ein Relais mit Arduino an.
Sind die Blitze lang anhaltend oder nur kurz?
lichtlein schrieb:> Frank E. schrieb:>> Zündtrafo>> ich glaube "Zündtrafo" ist das Wort, nach dem ich lange gesucht habe. An> den 230V schließe ich einfach ein Relais mit Arduino an.>> Sind die Blitze lang anhaltend oder nur kurz?
Also der Zündtrafo, den ich verwende, enthält auch eine
Zerhacker-Elekronik - die liefert deutlich mehr als 50HZ, ich schätze so
um die 8kHz.
Dabei eintstehen sehr energiereiche, laut zischend-surrende Funken
zwischen den Zündelektroden um die 5mm.
Man soll lt. Anleitung die Elektroden nicht weiter voneinander
entfernen, weil dann evtl. die Isolierung am Trafo Schaden nimmt ...
lichtlein schrieb:> An den 230V schließe ich einfach ein Relais mit Arduino an.
Steck doch den Arduino gleich direkt in die Steckdose, dann hast Du
einen schönen Blitz - und hinterher donnert es auch noch, wenn Mutti
kommt...
> Sind die Blitze lang anhaltend oder nur kurz?
Das hängt vom Wetter ab ;)
Vielleicht mal das offensichtliche versuchen und eine PKW Zündspule kurz
über 12V hängen und dann wieder vom Strom trennen.
Das ergibt dann einen Funken auf der Sekundärseite. Dort sollte dann
auch tatsächlich eine 1mm Funkenstrecke sein sonst sucht der Funken sich
einen anderen Weg. In deine Hand oder in den Mikrocontroller zum
Beispiel.
Mani W. schrieb:> Ich finde diese selbst gebastelten Strichcode-Schaltpläne für> A & F !
lichtlein hat aber alles gezeichnete richtig verstanden
> Warum nicht eine Bleistiftzeichnung und eingescannt oder> fotografiert?
Mach doch. Es steht dir doch frei, den ASCII-Plan abzuzeichnen und zum
besseren Verständnis als Foto hier als deinen Beitrag zum Glück der Welt
reinzustellen.
Dein Beitrag ist aber bloss Gemotze.
lichtlein schrieb:> ich glaube "Zündtrafo" ist das Wort, nach dem ich lange gesucht habe.
Nicht wirklich. Ein Impuls aus einem 230V Trafo, oder KFZ Zündspule,
oder Piezo-Anzünder tut weh.
Eine Berührung eines Ölheizungs-Zündtrafos ist tödlich. Sofort tödlich.
Ohne Nachfragen direkt tödlich.
@TS
Suche mal nach der Teslaspule (oder nach der kabellosen
Energie-Übertragung). Vielleicht ist es was du suchst. Man kann es
wahrscheinlich nicht mit so einem Mikrocontroller steuern, aber man
kann die Intensivität von Blitzen im Musiktakt regeln. Die Schaltungen
und Videos findest du reichlich im Internet.
Warum machen die das, dass es sofort tödlich ist? Warum wird die
Zündvorrichtung nicht so gebaut, dass der Blitz mindestens so schwach
ist wie der vom Elektroschocker oder Feuerzeug? Die können ja einen
langen Blitz erzeugen.
Ist das technisch teurer umzusetzen?
lichtlein schrieb:> Warum machen die das, dass es sofort tödlich ist?
Weil vielleicht eine Funkenstrecke von einem mm nicht so wirklich
ausreicht, um Heizöl zu entzünden?
Ich denke, der TO will einfach darauf hinaus, einen/mehrere
strombegrenzten Funken erzeugen zu können. So verstehe ich das. Also
kein Selbstmord geplant, liebe Leute. Diese Richtung ist doch gar nicht
schlecht, oder?
Lichtlein, beschreib doch einfach mal, was Du (entweder ungefähr oder
exakt) willst. Da Du, wie die meisten Menschen, nicht durch Angriffe und
Witzchen von Deinem Vorhaben ablassen wirst, sollte man Dir doch besser
so viele Informationen wie möglich geben. (Zuerst mal entlocken.)
In erster Linie zum Thema Sicherheit, aber halt auch zum Bau.
Blitze nur zu Demonstrationszwecken/Spaß? Wie groß sollen die Blitze
sein?
Bist Du bereit, zuerst mal die Grundlagen für den Umgang mit
Elektrizität zu lernen?
MfG
Alfred B. schrieb:> Ich denke, der TO will einfach darauf hinaus, einen/mehrere> strombegrenzten Funken erzeugen zu können. So verstehe ich das. Also> kein Selbstmord geplant, liebe Leute. Diese Richtung ist doch gar nicht> schlecht, oder?
Ist ein vernünftiges Argument.
Und eines sollten wir lichtlein zugute halten:
Hartnäckig ist er ja.;)
Weil er an Wissen dazulernen will.
Haben wir nicht alle mal so "angefangen"??
@lichtlein:
Was hältst Du davon, zunächst mit einer stinknormalen Zündspule
anzufangen, um Funkenüberschläge (= kleine Blitze) erzeugen zu können?
Wenn es Dir HV-seitig bei der ZSP "ein's wischt", dann ist das zwar
unangenehm, aber noch lange nicht tödlich.
Koppelst Du aber mehrere ZSP miteinander, so wie z.B. bei mosfetkiller
oder anderweitig angeführt, mußt Du Dir darüber im Klaren sein, daß es
sich dabei teils um "grenzwertige" Schaltungen handelt, die tödlich sein
können.
Erlaub mir dazu bitte mal eine persönliche Frage:
Bist Du einigermaßen jung, gesund und körperlich in guter Verfassung?
Oder alt, "klapprig" und mit Herzschrittmacher versehen?
Zündspule aus PKW ist noch im grünen Bereich, aber wie schon weiter
oben geschrieben wurde, ist eine Zündspule für Ölbrenner ziemlich
tödlich.
Aber da setze ich jetzt noch drauf:
Auf KEINEN FALL!!!
einen Hochspannungstrafo von einem Mikrowellenherd benutzen, weil
mit ca. 1,5 KW und 2000 Volt ist es dann auch sicher vorbei mit
dem Basteln...
Ideal wäre der sogenannte "Magic Ball" von "C", der erzeugt so
ca. 4mm Funken bei einer Frequenz ca. 20 KHz, das Ding hat ein
integriertes Mikrofon und lässt sich ohne Mikro sicher gut steuern...
Ein Kontakt mit der Haut ist unangenehm (es beißt), ist über ein
Steckernetzteil versorgt und sieht in der Kugel sehr schön aus...
Die gesamte Elektronik mit Hochspannungstrafo lässt sich leicht
ausbauen.
Und - es ist ungefährlich!
Michael B. schrieb:> die Glaskugel zu entfernen und dann die Funken selbst abzubekommen ist> ungefährlich ?
Genau! Weil ich diese für diverse Experimente benutzt habe, und
ein Weidezaungerät ist dagegen die Hölle!
Die langen Funken in der Glaskugel entstehen ja nur deshalb, weil
da ein "Gemisch" drinnen ist, aber der effektive Funke in der Luft
ist nur 3-4 mm und wie gesagt, es beißt...
Ich habe hier auch mehrere Glaskugeln, die Hochspannung liegt innen
lose an, über den Hochspannungsdraht ist lediglich ein Schutzröhrchen
in schwarz...
Das Foto zeigt eine leere Kugel (ohne Elektronik), aber ich werde
jetzt eine andere zerlegen und dann posten...
Endlich gibt jemand ohne Ironie den Besitz von mehreren (!) Glaskugeln
zu...
Wie oft nur (waren, wurden) und werden >>Glaskugeln<< gebraucht (worden,
werden)? Wie oft hat man keinen Schimmer... ? ;-)
Alfred B. schrieb:> Endlich gibt jemand ohne Ironie den Besitz von mehreren (!) Glaskugeln> zu...>> Wie oft nur (waren, wurden) und werden >>Glaskugeln<< gebraucht (worden,> werden)? Wie oft hat man keinen Schimmer... ? ;-)
Ich habe drei davon und die erhellen immer meine Gedanken, werde
jetzt mal die zwei leeren Kugeln an die Andere koppeln, dann habe ich
gleich die Dreifaltigkeit...
Übrigens ist da eine Wechselspannung als Hochspannung (sinusähnlich),
laut Osszi zwischen 20 und 30 KHz...
Mit Gleichspanung geht das nicht, außer es wäre ein Impuls
(Zündspule)...
Man kann auch eine Leuchtstoffröhre in der Hand halten und auf die
Glaskugel legen, dann hat man ein Lichtschwert!
Gruß
Mani
Auf dem linken Bild sieht man den Schiebeschalter für
Dauerspannung - Aus - Mikrofonsteuerung, das Mikro ist dahinter
zu erkennen, der IC ist ein 4069 und der Transi mit Kühlblech ein
Tip 122...
Die Ansteuerung des Hochspannungstrafos erfolgt dann sinusähnlich...
Mani W. schrieb:> die erhellen immer meine Gedanken
Wußte ich´s doch! (Neid.) Jetz ma ohne Spaß: Mir haben diese Dinger auch
schon immer gut gefallen, zugegeben. Irgendwann kauf ich mir mal sowas.
Aber momentan muß ich das etwas spärliche Geld in andere Prioritäten
stecken.
Zu Deiner Hauptwarnung vorhin: Gerade erst sah ich einen MW-HV-Trafo aus
einem Großgerät. Ich dachte erst, das sei ein Schweißtrafo...
furchteinflößend.
Die Trafos da drin werden auch immer kleiner. Bei meiner war noch ein
Zeilentrafo aus einem Fernseher drin.
Da anzufassen halte ich nicht für ungefährlich.
Alfred B. schrieb:> Zu Deiner Hauptwarnung vorhin: Gerade erst sah ich einen MW-HV-Trafo aus> einem Großgerät. Ich dachte erst, das sei ein Schweißtrafo...> furchteinflößend.
Immerhin hat so ein Trafo 7 - 10 Kg und ich wurde vor zwei Jahren
eingeladen, einen Unkrautentferner kennen zu lernen...
Mir stellt es jetzt noch die Haare auf, wenn ich daran denke:
Die zwei jungen Menschen mit 16 Jahren hatten Zwei!!! solcher
Mikrowellentrafos sekundärseitig in Serie geschaltet, also ca. 4KV...
Einen Pol in die Wiese gesteckt und mit dem anderen Pol über einen
Holzstock und einem Nagel dann Richtung Unkraut - Bis zu 10 cm lange
Funken mit furchteinflößendem Gebrummel (50Hz) und blauen Funken -
eigentlich kann man das gar nicht mehr als Funken bezeichnen...
Das mit einer Leistung von mind. 1,5 KW...
Ich hatte damals keine Ahnung, was die zwei mir zeigen wollten, aber
mein Herz ist fast stehengeblieben, die beiden standen ohne Schuhe in
der Wiese - es war der reinste Horror - vergesse ich niemals...
Die hätten beide tot sein können!!!
Mani
@MaWin: Naja, würde ich auch nicht freiwillig! Kleiner Trafo überträgt
ja mit höherer Frequenz mehr Leistung... Kleine Leistung ist aber auch
relativ. Pulsweise mit Pausen ergäbe möglicherweise wenig Leistung, aber
trotzdem evtl. hohe Geahr.
Schlußletztendlich kann man gar (fast) nicht genug über Elektrizität
wissen, wenn man überleben will. Fehler passieren zwar, aber wer viel
weiß, (und am besten noch große Erfahrung) ist weniger Fehlergefährdet -
außer natürlich, Routine schleicht sich ein.
Wollte nur sagen: Den Gedanken, den TO davon abbringen zu wollen, kann
ich gut verstehen. Nur lassen sich das die wenigsten...
Mani W. schrieb:> Man kann auch eine Leuchtstoffröhre in der Hand halten und auf die> Glaskugel legen, dann hat man ein Lichtschwert!
Klingt alles recht beeindruckend. ;)
Möglicher Nutzeffekt??
L. H. schrieb:> Möglicher Nutzeffekt?
Ich hätte ja schon gern ein Lichtschwert, und hätte auch einige Ideen
dazu...
Nur, was sollen die Leute denken, wenn ich mein Schwert auch und vor
allem mit beiden Händen nie von den zwei Kugeln darunter wegnehme(n
kann)? WAS IST DAS? (Und am Tag mach ich das ja nich.)
L. H. schrieb:> Klingt alles recht beeindruckend. ;)> Möglicher Nutzeffekt??
Das Netzteil hat 8V/400mA/3,2 W laut Typenschild und die
Leuchtstoffröhre leuchtet dann bis zu der Hand, also je nachdem
ob länger oder kürzerer Abstand und du brauchst nur die Kugel
einzuschalten, dann hast Du Durchblick...
L. H. schrieb:> Klingt alles recht beeindruckend. ;)> Möglicher Nutzeffekt??Mani W. schrieb: (s.o.)
Ob man Röhren drauflegen will, muß man selbst wissen. Gibt ja auch
stärkere HV-Generatoren für Spielereien dieser Art. Mit teils nur durch
"Power" erreichbaren Effekten. Aber allgemein zu den Kugeln:
Strebt man damit nicht einfach nur diesen beeindruckenden Effekt an? O.o
(St-/Hirnkratz: Voller Staunen geht ein Raunen durch die Meute aller
Leute...)
Jeder hat andere Präferenzen. Ich find´, die sehen gut aus, die Kugeln.
Und wegen des geringen Verbrauchs kann man sie auch niemandem madig
machen. M.A.n sogar eine gelungene Synthese von Zier-/Ausstellungsobjekt
und (manchmal nützlicher Schummer-)Lichtquelle.
MfG
Alfred B. schrieb:> Den Gedanken, den TO davon abbringen zu wollen, kann> ich gut verstehen. Nur lassen sich das die wenigsten...
Warum wohl ist der Darwin Award ausgerechnet nach Darwin benannt? Das
Problem hat eine gewisse Tendenz sich selbst zu erledigen.
Georg
Alfred B. schrieb:> Den Gedanken, den TO davon abbringen zu wollen, kann> ich gut verstehen. Nur lassen sich das die wenigsten...
Warum wohl ist der Darwin Award ausgerechnet nach Darwin benannt? Das
Problem hat eine gewisse Tendenz sich selbst zu erledigen.
Allerdings werden andere zwar nicht gefährdet, aber gestört: meines
Wissens erfolgten die ersten Telegrammsendungen über den Atlantik(!) mit
Funkenstrecken als Sender, zugegebenermassen etwas grössere.
Georg
Cetur schrieb:> Mit einer Zündspule sollte es gehen.
Vor langer langer Zeit war es beliebt, sich eine elektronische Zündung
zu basteln anstatt des einfachen Unterbrechers, da gab es zahlreiche
Bauvorschläge. Knackpunkt dabei war, einen Transistor zu verwenden mit
ausreichend hoher Sperrspannung. Ist das nicht der Fall, sind die
Rückwirkungen auf einen direkt angeschlossenen Prozessor ziemlich
durchschlagend.
Ich würde da von vornherein eine galvanische Trennung per Optokoppler
vorsehen, aber damit dürfte der TO schon überfordert sein. Eine
Zündspule am Prozessorpin ist keine sinnvolle Lösung.
Georg