Nicht noch ein Cocktailautomat -.-

Gast #5469193
Lesenswert?

Leider doch :D

Ich habe mir in letzter Zeit mithilfe verschiedener Fachliteratur C 
beigebracht und möchte mich nun an eine Cocktailmaschine wagen, auch 
wenn dieses Thema mittlerweile ausgelutscht ist.
Daher habe ich mir einen Schaltplan erstellt und wollte fragen, ob 
einfach mal jemand drüber schauen kann, ob soweit alles passt.
Das LCD ist ein 16x2 und wird im 4Bit-Modus betrieben.
Die Mosfets steuern 12V DC Pumpen mit 500mA (diese sind nicht 
eingezeichnet, dafür deren Kontakte (P=Pumpe)). Des Weiteren soll ein 
Motor ein Schneckenrad antreiben, dass Crushed Ice fördert. Dieser Motor 
hat ebenfalls 12 V 500mA und seine Kontakte sind mit "M" gekennzeichnet.
Zur Bedienung werden 3 Taster verwendet. Einer zur Bestätigung und 
jeweils einer für "hoch" und "runter" im Menü.
Auch drei LED sind verbaut. Diese zeigen an, ob eine Flasche oder das 
Eis leer ist bzw. ob der Eingabetaster bereit für eine Eingabe ist.

Als uC habe ich vor den ATMEGA32-16DIP zu verwenden, da dieser genügend 
PINs hat um später gegebenenfalls weitere Pumpen hinzuzufügen.

Das coden sollte kein Problem darstellen. Nur bei der Schaltung war ich 
mir nicht sicher, ob ich Komponenten vergessen habe oder etwas falsch 
ausgerechnet habe und bevor ich falsch bestelle frage ich lieber nochmal 
nach.


Liebe Grüße Vincent. :)

P.S.: sollte der PNG zu verpixelt sein, hier der Originalplan: 
https://easyeda.com/editor#id=|1b30e3cbb2cc43cfbf22f6260ed11494
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5469390
Lesenswert?

Vincent schrieb:
> Nur bei der Schaltung war ich mir nicht sicher, ob ich Komponenten
> vergessen habe oder etwas falsch ausgerechnet habe
Die Gatewiderstände sind mit 1 Ohm wirkungslos niederohmig. Aber 
wenigstens hast du sie mal vorgesehen.

Ich würde noch jeweils einen 100k zwischen G und S machen, damit die 
Dinger im Resetfall (Portpin undefiniert weil hochohmig!!) abgeschaltet 
sind.

Ein Tipp: mach einen Quarz in dein Design. Wenn du den nicht brauchst, 
kannst du ihn ja weglassen. Aber wenn du ihn brauchst und nicht hast, 
dann flickst du herum.

> Das LCD ist ein 16x2 und wird im 4Bit-Modus betrieben.
Sieh im Datenblatt deines Displays nach, was da mit den nicht 
verwendeten D0..D3 passieren muss. Darfst du die einfach offen lassen?

Zum Thema Schaltplan: Verwende GND und Vcc Symbole. Sie wurden 
ausgedacht, um einen Schaltplan lesbar zu machen. Sieh dir einfach mal 
andere Pläne an und denk drüber nach, welche leicht lesbar sind. Bei 
deinem ist es wie bei einem Kindergartenkind, das gerade zum ersten Mal 
ein Haus malt: man erkennt, dass es ein Haus sein soll, aber die 
Proportionen passen nicht, der Kamin steht schief, die Fenster sind 
nicht auf gleicher Höhe, usw. Das wird dann mit der Zeit und mit Übung 
besser...
#5469420
Lesenswert?

Vincent schrieb:
> Zur Bedienung werden 3 Taster verwendet. Einer zur Bestätigung und
> jeweils einer für "hoch" und "runter" im Menü.

Irgendwie würde ich noch einen Taster "Exit/Zurück/Verwerfen" einplanen, 
wenn man sich mal geirrt hat, es sei denn, dann haut man jedesmal auf 
RESET.

Die Mechanik ist das entscheidende. Du willst Pumpem. Aber wie erkennst 
du "Flasche leer" ? Das Gewicht des Bechers misst du ja nicht.

2k an VO ist unnötig niederohmig, 10k tun#s, 1k wenn das Poti nur nach 
Masse geht.
Wenn das LCD ein Backlight hat, würde ich es anschliessen.
Achte bei der Stromführung darauf, daß die von den MOSFEETs geschaletten 
Ströme den uC nicht beeinflussen.
Statt (wie geschrieben eher nutzlosen aber auch nicht schädlichen) 
Gate-Vorwiderstand sollte eher ein pull down von 100k an die Gates der 
MOSFETs, damit der uC, so lange in RESET und die Pins noch Eingänge 
sind,. nicht den MOSFET erlaubt sich einzuschalten.
#5469458
Lesenswert?

Danke für die Tipps!

Ja das mit de  Schaltplan muss ich noch üben :D

Also lasse ich den Gate Widerstand weg oder wie hoch soll ich ihn 
wählen?
Der uC zählt jedes Mal +1 wenn eine bestimmte Flasche genutzt wird und 
da das Programm weiss wieviel rausfliesst weiss es dann circa wann die 
Flasche leer wird, selbiges mit dem Eis.

Das zurück/exit wird im Menü mit eingebaut und kann über die hoch runter 
Taster erreicht werden.

Soweit ich weiss dürfen die Pins offen bleiben, ansonsten ziehe ich sie 
eben auf GND

Also, 10k Poti statt 2k
Von Gate zu GND 100kOhm
R/W auf GND
E mit 10k Pulldown auf GND
Schauen ob das LCD ein Backlight hat
Quartz einbauen

Ansonsten passt aber alles von der Dimensionierung? Auch bezüglich der 
Kondensatoren?

Danke für eure Hilfe :)
Gast #5469576
Lesenswert?

Gate Widerstände werden benötigt um Schwingungen zu vermeiden und äußere 
Störeinflüsse zu verringern. Da das Gate bekannter Weise einen 
Kondensator darstellt, begrenzt der Vorwiderstand den Strom, welcher in 
deinem Fall nicht über dem liegen sollte, was dein uC abkann.
#5469750
Lesenswert?

Kabelverknoter schrieb:
> Gate Widerstände werden benötigt um Schwingungen zu vermeiden und äußere
> Störeinflüsse zu verringern. Da das Gate bekannter Weise einen
> Kondensator darstellt, begrenzt der Vorwiderstand den Strom, welcher in
> deinem Fall nicht über dem liegen sollte, was dein uC abkann.

Ich würde an das Gate gerne 15mA legen. Wie berechne ich da jetzt den 
Widerstand? Einfach nach URI?
#5469943
Lesenswert?

Vincent schrieb:
> Das LCD ist ein 16x2 und wird im 4Bit-Modus betrieben.

warum diese Beschränkung? ist 20x4 zu teuer oder fehlt der Platz?
Ein 20x4 Display kann man genauso auch mit 16x2 beschreiben, aber falls 
dir später noch Ideen kommen kannst du mehr anzeigen.

Lothar M. schrieb:
> Die Gatewiderstände sind mit 1 Ohm wirkungslos niederohmig. Aber
> wenigstens hast du sie mal vorgesehen.

ich würde ja auch viel höher gehen so auf 470 Ohm oder 1k, sllte der 
Transistor durchbrennen wird wenigstens die 12V effektiver vom µC 
ferngehalten

Michael B. schrieb:
> Irgendwie würde ich noch einen Taster "Exit/Zurück/Verwerfen" einplanen,
> wenn man sich mal geirrt hat, es sei denn, dann haut man jedesmal auf
> RESET.

dito warum nicht gleich 6 Tasten als Steuerkreuz up/down left/right 
ESC/ENTER als Menüführung?

1. Zeile (anfahren mit up/down) -> ENTER -> Drinkwahl (anfahren mit 
up/down) -> ENTER dann zur 2ten Zeile
2. Zeile OPtionen -> ENTER -> OPtionen dann zur 3ten Zeile
3. Zeile stark/schwach/sprudel/still/extra Zucker(Caipi) was dir 
einfällt (Förderschnecke vorgesehen oder nur zapfen?)
4. Zeile Sekunden bis fertig mit Meldung

Michael B. schrieb:
> Wenn das LCD ein Backlight hat, würde ich es anschliessen.

unter Gerätoptionen im SubMenü könnte man per PWM auch noch die 
Helligkeit dimmen, oder mit LDR an Analogeingang auf auto(matik) stellen

Pete K. schrieb:
> 16x2 LCD und Menü wird aber schon sportlich :-)

nun ja ist machbar aber eng, Platz wird nicht das Problem sein also 
warum nicht einen mega2560 auf Arduino?
sonst geht natürlich auch ein 328p auf Nano

Beitrag "Re: Neue Arduino-Module vorgestellt"
der hier wird übers Netzwerk gesteuert aber eine I2C Tastatur hatte ich 
auch mal gebaut mit PCF8574(a),
die kleinen Platinchen laden ja nahezu ein dort 6-8 Tasten anzubauen

https://www.ebay.de/itm/PCF8574-PCF8574T-I2C-8-Bit-IO-GPIO-expander-module-for-Arduino-Raspberry-Pi-/272549828547

dazu PeDas Entprellroutine in die ISR alle 10ms macht es einfacher.

Peter D. schrieb:
> Gatewiderstände braucht man nur für hohe Spannungen und Frequenzen.
12V ist ne hohe Spannung für den µC wenn der FET durchbrennt und da es 
ein Gebastel wird mit allen möglichen Fehlerquellen lassen nur 
Vollprofis die nie Fehler machen und nur 1a Ware verwenden den Schutz 
für den µC weg.
Ich sag mal so ein R wenige Cent schadet nicht schützt FET und µC 
weglassen sieht nach Industrie aus wo auf Teufel komm raus um 1/10 Ct 
gefeilscht wird damit die Boni steigen!

Lothar M. schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Ich würde an das Gate gerne 15mA legen.
> Aus welchem Grund?

als pullup oder pulldown verhilft eine niederohmigere Anbindung vor 
ungewolltem Auslösen,
als Serien R zum µC ist eine Strombegrenzung von 15mA vermutlich locker 
von den Schutzdioden wegzustecken

ich vermute der TO hörte mal ähnliches und bringt es nun nicht passend 
hier an.
#5470010
Lesenswert?

> warum diese Beschränkung? ist 20x4 zu teuer oder fehlt der Platz?
> Ein 20x4 Display kann man genauso auch mit 16x2 beschreiben, aber falls
> dir später noch Ideen kommen kannst du mehr anzeigen.


Dann brauche ich aber mehr Input PINs oder sehe ich das falsch?

> dito warum nicht gleich 6 Tasten als Steuerkreuz up/down left/right
> ESC/ENTER als Menüführung?
>
> 1. Zeile (anfahren mit up/down) -> ENTER -> Drinkwahl (anfahren mit
> up/down) -> ENTER dann zur 2ten Zeile
> 2. Zeile OPtionen -> ENTER -> OPtionen dann zur 3ten Zeile
> 3. Zeile stark/schwach/sprudel/still/extra Zucker(Caipi) was dir
> einfällt (Förderschnecke vorgesehen oder nur zapfen?)
> 4. Zeile Sekunden bis fertig mit Meldung

 Sehr gute Idee ich denke drüber nach aber wieviel Pins braucht ein 20x4 
Display?

> Pete K. schrieb:
>> 16x2 LCD und Menü wird aber schon sportlich :-)
>
> nun ja ist machbar aber eng, Platz wird nicht das Problem sein also
> warum nicht einen mega2560 auf Arduino?
> sonst geht natürlich auch ein 328p auf Nano

 Wie viele Pins haben die denn mehr als der Atmega32-16?

Also Pullups für die Taster auf uC Seite?

Jetzt höre ich Werte von 100R bis 1k, nehme ich einfach 470R als Gate 
Widerstand und fertig?
#5470574
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
>> warum diese Beschränkung? ist 20x4 zu teuer oder fehlt der Platz?
>> Ein 20x4 Display kann man genauso auch mit 16x2 beschreiben, aber falls
>> dir später noch Ideen kommen kannst du mehr anzeigen.
>
> Dann brauche ich aber mehr Input PINs oder sehe ich das falsch?

Ja. Ich würde aber eh' einen der billigen I2C-Adapter dafür nehmen, 
spart noch mehr Pins, und erhöht imo die "Übersicht" (einfachere 
Verdrahtung)...
#5470619
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Dann brauche ich aber mehr Input PINs oder sehe ich das falsch?

ein nicht bei den üblichen Hitachi kompatiblen die werden genauso 
angesteuert
https://www.google.com/search?q=hitachi+LCD+20+x+4

> Jetzt höre ich Werte von 100R bis 1k, nehme ich einfach 470R als Gate
> Widerstand und fertig?

passt

Jan L. schrieb:
> Ich würde aber eh' einen der billigen I2C-Adapter dafür nehmen,
> spart noch mehr Pins, und erhöht imo die "Übersicht" (einfachere
> Verdrahtung)...

ja aber für die Tasten den
https://www.mikrocontroller.net/link/ebay/272549828547

für das Display diesen hier
https://www.ebay.de/itm/IIC-I2C-TWI-SPI-Schnittstelle-Kartenmodul-PCF8574T-fuer-Arduino-1602-LCD-20-M6W6/262957137344?hash=item3d39777dc0:g:bgYAAOSwt0FZAv~f

muss man nur verschiedene I2C Adressen einstellen
Gast #5470678
Lesenswert?

Peter D. schrieb:
> Bei 4x40 wird oft ein 2. Controller verbaut, dann sind es 7 (E0, E1).

In der 3. und 4. Zeile könnte man den relativen und absoluten 
Alkoholgehalt des gewählten Cocktails anzeigen.
Dann hätte man wenigstens einen Vorteil dieses maschinell zusammenlaufen 
lassens verschiedener Alkoholika gegenüber eines handgemixten 
geschüttelten und ggf. gesiebten Cocktails.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5470691
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Vincent H. schrieb:
>>> Ich würde an das Gate gerne 15mA legen.
>> Aus welchem Grund?
> Damit die I/O Pins nicht überlastet werden und der FET dann immernoch
> sicher schalten sollte.
Der Transistor hat eine Gateladung von 35nC, damit kannst du einen 
direkt angeschlossenen µC-Pin mit dem quasistatischen Schalten von 
Motoren oder Ventilen nicht überlasten. Aber auch ich würde da in den 
Bereich um 1kOhm gehen. Die dabei fließenden max. 5mA reichen aus, um 
das Gate in weniger als 10µs umzuladen. Diese relativ langsame 
Umschaltung verhindert dann auch irgendwelche "Klingeleffekte" auf der 
Lastseite.
#5470815
Lesenswert?

Ich habe mich jetzt entschieden den mega2560 zu nehmen, da ich so nie an 
ein Platzproblem komme. Dann brauche ich auch kein i2c da ich eh nicht 
weiss wie ich damit umgehen muss. Die Tester mache ich als Steuerkreuz. 
Danke für die Idee :)

Hat jemand eine c library für 20x4 Displays für den Avr GCC ?
Wenn jemand viel Langeweile hat kann mit ja mal jemand sagen was so ein 
i2c macht,  wie man es anschliesst und wie man es in der Software 
implementiert :D

Danke an alle die so fleißig helfen :)
#5470823
Lesenswert?

#5470870
Lesenswert?

Alles klar, danke.

Die Platine würde ich gerne selber aufbauen. Den 2560 habe ich bestellt. 
Einlöten sollte kein Problem sein.
Das 20x4 Display habe ich auch schon da deshalb würde ich gerne diese 
Komponenten verwenden. Sollte ich später anderer Meinung sein sollte ein 
Umrüsten nicht das Problem darstellen.

Kennt jemand eine C lib für 20x4 LCD?
Gast #5470899
Lesenswert?

> Kennt jemand eine C lib für 20x4 LCD?

Google wird Dir sicher hunderte ausspucken.

Eine Beispiel: 
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%203.pdf 
Kapitel 11

Diese habe ich mit einem 16x2 Display ausprobiert. Eine Erweiterung auf 
2 Controller sollte Kinderleicht lein. Bei Displays mit nur einem 
Controller brauchst du gar nichts zu ändern. Da wäre nur die 
Herausforderung, die RAM Adressen für die vier Bildschirmzeilen 
herauszufinden.
#5470947
Lesenswert?

Joachim B. schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Die Platine würde ich gerne selber aufbauen. Den 2560 habe ich bestellt.
>
>
> dann würde ich eher den ATmega 1284p (DIL40 oder TQFP44) empfehlen, der
> hat zwar nur halb so viel flash, reicht aber, was wichtiger ist mit 16
> KB SRAM hat er doppelt so viel wie der m2560 (8KB) und SRAM ist oft
> wichtiger!
>
> 1284p hat aber OK weniger Ports

Ja  bei mir sind das Problem derzeit die Ports. Der SRAM sollte dabei 
nicht das Problem sein. Es werden ja keine aufwendigen Rechenoperationen 
ausgeführt. :)
#5470950
Lesenswert?

Stefanus F. schrieb:
>> Kennt jemand eine C lib für 20x4 LCD?
>
> Google wird Dir sicher hunderte ausspucken.
>
> Eine Beispiel:
> 
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%203.pdf
> Kapitel 11
>
> Diese habe ich mit einem 16x2 Display ausprobiert. Eine Erweiterung auf
> 2 Controller sollte Kinderleicht lein. Bei Displays mit nur einem
> Controller brauchst du gar nichts zu ändern. Da wäre nur die
> Herausforderung, die RAM Adressen für die vier Bildschirmzeilen
> herauszufinden.

Wie findet man die denn heraus?
Gast #5470980
Lesenswert?

> Wie findet man die denn heraus?

Zum Beispiel durch Ausprobieren. Schreibe einfach das ganze RAM voll:

00000000001111111111222222222233333333334444444444....

usw. Ein Blocks auf's Display genügt, und schon kannst du die Zuordnung 
vom Speicherzellen zur Anzeige ablesen.
#5470987
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Ja  bei mir sind das Problem derzeit die Ports.

nö mit den I2C Erweiterungen wird sogar einfacher weil weniger 
Verdrahtung

> Der SRAM sollte dabei
> nicht das Problem sein. Es werden ja keine aufwendigen Rechenoperationen
> ausgeführt. :)

ach was,
Rezepte, Menüführung, Variablen, Debugausgaben, der Appetit kommt beim 
Essen.

Der flash war nur bei meiner Rolladensteuerung das Problem, bei der 
wordclock gehts eher an den SRAM

SRAM ist leichter zu füllen als flash, manchmal ist die Einsparung beim 
Einen zu lasten des Anderen.
#5471163
Lesenswert?

Joachim B. schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Ja  bei mir sind das Problem derzeit die Ports.
>
> nö mit den I2C Erweiterungen wird sogar einfacher weil weniger
> Verdrahtung
>
>> Der SRAM sollte dabei
>> nicht das Problem sein. Es werden ja keine aufwendigen Rechenoperationen
>> ausgeführt. :)
>
> ach was,
> Rezepte, Menüführung, Variablen, Debugausgaben, der Appetit kommt beim
> Essen.
>
> Der flash war nur bei meiner Rolladensteuerung das Problem, bei der
> wordclock gehts eher an den SRAM
>
> SRAM ist leichter zu füllen als flash, manchmal ist die Einsparung beim
> Einen zu lasten des Anderen.

?
Ich rechne nochmal durch wieviel Ports ich brauche.  Hast recht, durch 
das i2c entfallen ja nochmal welche  :)
#5512589
Lesenswert?

Hey Leute. Der Automat steht soweit. Und auf der Platine sind schon die 
ersten Mosfets mit Peripherie aufgelötet. Als ich testen wollte, ob 
diese einschalten, wenn ein PIN high geschalten wird, stellte ich fest, 
dass diese immer Strom durchlassen.

Sind PINS an uC's von Haus aus auf high Pegel ?

Aufgebaut ist alles nach obigen Schaltplan +470R Gate Widerstand und 
100k Pull Down von Gate zu Source.
Gast #5512600
Lesenswert?

Falls möglich entferne mal den Mikrocontroller, dann kannst du den als 
Fehlerursache ausschließen. Oder halte des Reset Taster gedrückt.

Hast du bei den MOSFETs eventuell D und S vertauscht?
Wenn ja müsste (mit Last) die Spannung zwischen D und S etwa 0,7V 
betragen.
Gast #5512639
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Ich denke eher das es schmilzt, da es ja nicht aktiv gekühlt wird
> sondern nur noch isoliert ist aber trotzdem Kälte verloren geht.

Das wird ein schöner großer Klumpen Eis. Es schmilzt kurz wegen des 
Auflagedrucks an den sich berührenden Ecken an um gleich wieder zu 
gefrieren. Die Eiswürfelmaschinen in den größeren Kühlschränken haben 
dafür Fördersysteme aus gewundenen Metallstangen drin und kräftige 
Motoren.

Frank
#5512864
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Der Automat steht soweit.
>
> Bilder?
>
> Vincent H. schrieb:
>> Sind PINS an uC's von Haus aus auf high Pegel ?
>
> Die sind von Haus aus als Input geschaltet, also hochohmig.
> hast du kein Messgerät um sowas mal schnell zu messen?

Ich komme nicht an einzelne Pins des TQPF Pack weil die zu klein für 
meine Messspitzen sind.
#5512868
Lesenswert?

Stefanus F. schrieb:
> Falls möglich entferne mal den Mikrocontroller, dann kannst du den als
> Fehlerursache ausschließen. Oder halte des Reset Taster gedrückt.
>
> Hast du bei den MOSFETs eventuell D und S vertauscht?
> Wenn ja müsste (mit Last) die Spannung zwischen D und S etwa 0,7V
> betragen.

Also vertauscht auf keinen Fall. Kann sein, dass der 2560 beim löten zu 
heiß geworden ist, wäre das einzige was ich mir erklären kann..
#5512871
Lesenswert?

Frank P. schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Ich denke eher das es schmilzt, da es ja nicht aktiv gekühlt wird
>> sondern nur noch isoliert ist aber trotzdem Kälte verloren geht.
>
> Das wird ein schöner großer Klumpen Eis. Es schmilzt kurz wegen des
> Auflagedrucks an den sich berührenden Ecken an um gleich wieder zu
> gefrieren. Die Eiswürfelmaschinen in den größeren Kühlschränken haben
> dafür Fördersysteme aus gewundenen Metallstangen drin und kräftige
> Motoren.
>
> Frank

Naja ich schaue mal.
Hauptsächlich will ich mich erstmal um das Hardwareproblem kümmern
#5512964
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Ich komme nicht an einzelne Pins des TQPF Pack weil die zu klein für
>> meine Messspitzen sind.
>
> Aber an die Widerstände und an die Gates der Transistoren.

Ja das habe ich jetzt nachgemessen. Sind Mosfets auf der Platine verbaut 
habe ich zwischen den Kontakten wo die Pumpen dann dran sollen (siehe 
Bild oben)12V.
Sind keine MOSFETS eingebaut (also nur die Löcher) sind es 6V AC.

Zwischen Gate und Drain sind es 0V 1kOhm
Zwischen Gate und Source 0V 50 Ohm.

Auch wenn ich die Stromversorgung des 2560 trenne.

Das wirft mir jetzt wirklich Rätsel auf warum da immer 12 V an den 
Kontakten für die Pumpen sind...

Habe ich die Stromversorgung vielleicht mal verpolt, könnte das sein?
#5513006
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Das wirft mir jetzt wirklich Rätsel auf warum da immer 12 V an den
>> Kontakten für die Pumpen sind...
>
> Klingt aber sehr nach Stefanus Idee:
>
> Stefanus F. schrieb:
>> Hast du bei den MOSFETs eventuell D und S vertauscht?

Dann wüsste ich aber nicht wie. Ich habe aus der EDA Datei das PCB 
gezeichnet und da hat alles gepasst.
Demnach müsste ja dann Gate da sein wo sonst Source ist...
Gast #5513027
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Dann wüsste ich aber nicht wie. Ich habe aus der EDA Datei das PCB
> gezeichnet und da hat alles gepasst.
> Demnach müsste ja dann Gate da sein wo sonst Source ist...

Hatte auch mal ein Footprint gespiegelt auf dem PCB drauf. Besser mal 
nachmessen. Dann kannst du das mit Sicherheit ausschließen :-)
Gast #5513065
Lesenswert?

Hallo Vincent.

Darf ich Dir einen Tipp geben wie Du das Teil noch etwas verbessern 
kannst.

Du hast ja recht viele Ausgänge und da würde ich Dir empfehlen die auf 
eine 2. Platine mit einem weiteren Prozessor zu legen.
Dann I²C dazwischen und Du hast die Motoren besser von der Steuerung 
entkoppelt.

Man könnte sogar die Anzahl der Motoren halbieren und dafür 2 
Motormodule nehmen. Da könnte man dann so spiellereien wie 
Überstromerkennung, Endschalter oder sonstiges mit einbauen.

Die Debugger Pins solltest Du auf jeden Fall für den Debugger frei 
lassen, also am besten gleich den JTAG Stecker mit drauf.

Der übersichlichkeit von Deinem Plan würde das auch dienen, der ist 
inzwischen recht schwer nachvollziebar.

Ansonsten schönes Projekt, viel Glück beim Aufbauen.
Gast #5513526
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Ja habe jetzt nochmal nachgeschaut und die FETs sind definitiv richtig
> rum drin

Auslöten und messen.
-Erstens kann man so die FET`s überprüfen. Diese könnten durchgebrannt 
sein,
 wenn die verwendete, sehr knapp bemessene, Freilaufdiode ebenfalls
 durchgebrannt ist.
-Zweitens kann man auf der Platine prüfen ob die gewünschten Signale 
anliegen
Gast #5513884
Lesenswert?

Wenn der FET raus ist, müsste an den nun leeren Anschlusspunkten für S 
und D etwa 12V anliegen. Die Laste müsste etwa 0V bekommen.

Die Freilaufdiode kannst du bei abgeklemmter Last mit dem Multimeter 
prüfen.

Außerdem kannst du die D-S Strecke des ausgebauten Transistors mit dem 
Multimeter (Diodentest) prüfen.

rot an D und schwarz an S soll keinen Durchgang haben.
rot an S und schwarz an D muss eine Diode mit 0,7V ergeben.

Zwischen Gate und S, sowie zwischen gate und D darf kein Durchgang zu 
messen sein (weder mit Dioden-Test noch im Ohm bereich)
#5525295
Lesenswert?

Hallo zusammen.
Ich habe jetzt alles entkoppelt aufgebaut. Die Steuerplatine lasse ich 
fertigen, wegen der dünnen Beinchen des 2560.
Die Mosfet Platine, also die Pumpensteuerung an sich habe ich selber 
geätzt. Als ich diese nun testen wollte kam das gleiche wie vorher 
raus...
Ich lege 12V an 12V und GND an GND. Obwohl kein 5V(oder höher) 
Steuersignal an Gate kommt, schaltet scheinbar der Transistor durch. 
Zumindest liegen die vollen 12 V an, obwohl diese erst bei vorhandenen 
Steuersignal anliegen sollen.
Aufgebauthabe ich alles nach diesem Plan:

https://easyeda.com/vincent.haude99/mosfet-steuerung-pumpen
einziger Unterschied ist, dass die Schottkys 2A und 40V vertragen.

Das angefügten Bild zeigt die geätzte Platine mit 2 Mosfets und dem PCB 
Plan, um auszuschließen, dass ich nichts falschaufgebaut habe.

Bei einem der Mosfets fehlt der 100k Pulldown weil ich rausfinden 
wollte, ob es an diesem lag. Mit und ohne Pulldown das gleiche Ergebnis: 
12V anliegend an den Kontakten des PSK Kontakts.


Ich bin langsam wirklich ratlos, da ich das jetzt zum 3. Mal aufbaue und 
es schonwieder/immernoch nicht funktioniert, ich mir aber kein bisschen 
erklären kann wieso nicht...

Vielleicht kann ja nochmal jemand drüber schauen und findet den 
Fehler...
LG Vincent
Angehängte Dateien:
Gast #5525450
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Ich lege 12V an 12V und GND an GND. Obwohl kein 5V(oder höher)
> Steuersignal an Gate kommt, schaltet scheinbar der Transistor durch.
> Zumindest liegen die vollen 12 V an, obwohl diese erst bei vorhandenen
> Steuersignal anliegen sollen.

Hast du auch eine Last an deiner Schaltung anliegen oder ist deine Last 
ein Messgerät mit 10 (100) MOhm Eingangswiderstand?
Gast #5525476
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Vielleicht kann ja nochmal jemand drüber schauen und findet den
> Fehler...

Fehler gefunden! -> Der erste Cocktail gehört mir :D

Der Mosfet hat von vorne folgende Pinbelegung: Gate-Drain-Source

Du hast auf deinem Print von allen Reihen die Drains zusammengehängt. Du 
solltest aber alle Sourcen zusammen hängen und dann ab auf Masse.

Wenn du jetzt an das weiße Kabel das Relais mit der Spannung hängst, 
dann ziehst du einerseits das Gate hoch -> passiert aber nichts, das 
Gate-Source = 0. Andererseits ist ein Mos auf Grund der parasitären 
Diode zwischen Source-Drain immer leitend.

-> Du hast Drain und Source vertauscht. Sollte aber kein Problem sein 
das auf deinem Print umzudrehen.
Gast #5525489
Lesenswert?

MiMa schrieb:
> -> Du hast Drain und Source vertauscht. Sollte aber kein Problem sein
> das auf deinem Print umzudrehen.

Wenn das wirklich der Fall ist, dann sollte der TO aber auf kalten 
Entzug gesetzt werden denn vor 10 tagen:

Stefanus F. schrieb:
> Hast du bei den MOSFETs eventuell D und S vertauscht?
> Wenn ja müsste (mit Last) die Spannung zwischen D und S etwa 0,7V
> betragen.

Der Andere schrieb:
> Klingt aber sehr nach Stefanus Idee:
>
> Stefanus F. schrieb:
>> Hast du bei den MOSFETs eventuell D und S vertauscht?

Vincent H. schrieb:
> Ja habe jetzt nochmal nachgeschaut und die FETs sind definitiv richtig
> rum drin
Gast #5525516
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> MiMa schrieb:
>> -> Du hast Drain und Source vertauscht. Sollte aber kein Problem sein
>> das auf deinem Print umzudrehen.
>
> Wenn das wirklich der Fall ist, dann sollte der TO aber auf kalten
> Entzug gesetzt werden denn vor 10 tagen:

Also wenn ich richtige geraten habe und er das Relais auf den Stecker 
klemmt, dann stimmt es doch. Dachte zuerst er klemmt es an die Kabel..

Was ist das für eine Diode? Wenn die zu langsam ist, dann war`s das auch 
mit dem Fet.

Vincent H. schrieb:
> Ich lege 12V an 12V und GND an GND. Obwohl kein 5V(oder höher)
> Steuersignal an Gate kommt, schaltet scheinbar der Transistor durch.
> Zumindest liegen die vollen 12 V an, obwohl diese erst bei vorhandenen
> Steuersignal anliegen sollen.

Wo liegen 12V an? Drain-Source? Dann ist es ja das was du willst.
An dem Relais? Dann ist der Fet durchgebrannt.

Nur um sicher zu gehen.
12V klemmst du links an die breite Leiterbahn, GND rechts?
#5525566
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Ich lege 12V an 12V und GND an GND. Obwohl kein 5V(oder höher)
>> Steuersignal an Gate kommt, schaltet scheinbar der Transistor durch.
>> Zumindest liegen die vollen 12 V an, obwohl diese erst bei vorhandenen
>> Steuersignal anliegen sollen.
>
> Hast du auch eine Last an deiner Schaltung anliegen oder ist deine Last
> ein Messgerät mit 10 (100) MOhm Eingangswiderstand?

Es hing eine Pumpe (12V 500mA) dran.
#5525588
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> MiMa schrieb:
>> -> Du hast Drain und Source vertauscht. Sollte aber kein Problem sein
>> das auf deinem Print umzudrehen.
>
> Wenn das wirklich der Fall ist, dann sollte der TO aber auf kalten
> Entzug gesetzt werden denn vor 10 tagen:
>
> Stefanus F. schrieb:
>> Hast du bei den MOSFETs eventuell D und S vertauscht?
>> Wenn ja müsste (mit Last) die Spannung zwischen D und S etwa 0,7V
>> betragen.



Ja das war bei der alten Platine. Da hat das mit den Mosfets gepasst, 
nur Leiterbahnen waren zu und von der Diode falsch gelegt wodurch die 
Strom fließen lassen hat.
#5525604
Lesenswert?

> Also wenn ich richtige geraten habe und er das Relais auf den Stecker
> klemmt, dann stimmt es doch. Dachte zuerst er klemmt es an die Kabel..
 Die Kabel (orange und weiß) sind die Gate Eingänge also quasi die 
Steuerleitung vom 2560.

> Was ist das für eine Diode? Wenn die zu langsam ist, dann war`s das auch
> mit dem Fet.
1N 5822

> Vincent H. schrieb:
>> Ich lege 12V an 12V und GND an GND. Obwohl kein 5V(oder höher)
>> Steuersignal an Gate kommt, schaltet scheinbar der Transistor durch.
>> Zumindest liegen die vollen 12 V an, obwohl diese erst bei vorhandenen
>> Steuersignal anliegen sollen.
>
> Wo liegen 12V an? Drain-Source? Dann ist es ja das was du willst.
> An dem Relais? Dann ist der Fet durchgebrannt.
 Die 12V liegen an dem Stecker an, an den die Pumpe kommt.

> Nur um sicher zu gehen.
> 12V klemmst du links an die breite Leiterbahn, GND rechts?

Ja.
Gast #5525619
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Es hängen alle Source  zusammen und dann auf GND.
> Alle Drain hängen über die Pumpe an 12V.

Das passt soweit.

Vincent H. schrieb:
> Die 12V liegen an dem Stecker an, an den die Pumpe kommt.

passt ebenfalls.


Vincent H. schrieb:
> Die Kabel (orange und weiß) sind die Gate Eingänge also quasi die
> Steuerleitung vom 2560.

Die Gates bei denen Fets sind aber der ganz linke Eingang, nicht der 
rechte! Die hast du vertauscht? Zudem liegen die doch in der Luft? Ein 
Bild von der Kupferseite der Platine würde helfen -> weitere Datei 
anhängen

Die Fets bleiben dadurch immer ausgeschalten. Das Kabel an den linken 
Pin löten und es müsste funktionieren :-)
Gast #5525657
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
> Was ich dann nicht verstehe, wenn der FET dauerhaft aus ist, wieso
> liegen dann 12V an dem psk Stecker an ?

Hast du die Pumpe angeschlossen? Was macht sie?

Und noch was. Eine Spannung ist eine PotenzialDIFFERENZ. Gib bitte immer 
beide Messpunkte an. z.B. Steckerpin auf 12V Seite zu Source :-)
#5525690
Lesenswert?

MiMa schrieb:
> Vincent H. schrieb:
>> Was ich dann nicht verstehe, wenn der FET dauerhaft aus ist, wieso
>> liegen dann 12V an dem psk Stecker an ?
>
> Hast du die Pumpe angeschlossen? Was macht sie?
>
> Und noch was. Eine Spannung ist eine PotenzialDIFFERENZ. Gib bitte immer
> beide Messpunkte an. z.B. Steckerpin auf 12V Seite zu Source :-)

Sie dreht sich.

Messpunkt 1: Steckerpin 12V Seite
Messpunkt 2: Steckerpin zu Drain
Gast #5525711
Lesenswert?

Vincent H. schrieb:
>> Und noch was. Eine Spannung ist eine PotenzialDIFFERENZ. Gib bitte immer
>> beide Messpunkte an. z.B. Steckerpin auf 12V Seite zu Source :-)
>
> Sie dreht sich.
>
> Messpunkt 1: Steckerpin 12V Seite
> Messpunkt 2: Steckerpin zu Drain

Und was misst du wenn du das Gate nach Masse misst?

Wenn du jetzt sagst 0V, dann löt einen NEUEN Mosfet ein und mess 
nochmal.
#5528191
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> Wo ist eigentlich deine Freilaufdiode angeklemmt? Die 12V gehen doch gar
> nicht zur Platine, da fehlt doch der 3. Draht.

welchen Draht meinst du? Die Diode geht von Drain zu 12V, das sind doch 
nur 2 Drähte, jeweils einer an jedem Ende der Diode.

Der orange und weiße Draht sind die GATE Leitungen... Die FETS sind doch 
aber richtig herum drinne. Von vorne betrachtet von links nach rechts 
GATE DRAIN SOURCE oder nicht?
Gast #5528226
Lesenswert?

Was wiedermal vergessen wurde und was wiedermal keinem einfällt ist der 
Ablauf im analogen Fehlerfall.

Was, wenn ein Motor blockiert oder einfach nicht anläuft? Wackelkontakt, 
Verschleiss, Blockade, etc. Was passiert? Nichts. Weil das nicht 
durchdacht wurde. Im harmlosesten Fall bekommt der Kunde halt kein Eis 
oder einen alkoholfreien Caipi. Im schlimmsten Fall blockiert der Motor, 
der auf Dauerbetrieb eingestellt ist, wird mangels Abschaltung zu heiss 
und fängt an zu rauchen. Da freut sich die Familie und irgendein Asi 
ruft die Feuerwehr.

Ich würde da dringend noch ein wenig Sensorik vorsehen. Strommessung 
würde ja schon reichen.
#5528230
Lesenswert?

Einziger mit Hirn schrieb:
> Was wiedermal vergessen wurde und was wiedermal keinem einfällt ist der
> Ablauf im analogen Fehlerfall.
>
> Was, wenn ein Motor blockiert oder einfach nicht anläuft? Wackelkontakt,
> Verschleiss, Blockade, etc. Was passiert? Nichts. Weil das nicht
> durchdacht wurde. Im harmlosesten Fall bekommt der Kunde halt kein Eis
> oder einen alkoholfreien Caipi. Im schlimmsten Fall blockiert der Motor,
> der auf Dauerbetrieb eingestellt ist, wird mangels Abschaltung zu heiss
> und fängt an zu rauchen. Da freut sich die Familie und irgendein Asi
> ruft die Feuerwehr.
>
> Ich würde da dringend noch ein wenig Sensorik vorsehen. Strommessung
> würde ja schon reichen.


Bevor es soweit kommt müssen erstmal die MOSFETS machen was die sollen. 
Dann kann ich zur Not immernoch einen ABC Löscher daneben stellen, damit 
auch kein Asi die Feuerwehr ruft.
Gast #5528377
Lesenswert?

Der Andere schrieb:
> Und was misst du wenn du das Gate nach Masse misst?
>
> Wenn du jetzt sagst 0V, dann löt einen NEUEN Mosfet ein und mess
> nochmal.

Bin derselben Meinung


Einziger mit Hirn schrieb:
> Was wiedermal vergessen wurde und was wiedermal keinem einfällt ist der
> Ablauf im analogen Fehlerfall.

Schon mal was von einer Sicherung gehört? Eine Strommessung auf dem 
selben Controller ist sehr sinnvoll ja...
Um mehr Sicherheit zu erreichen braucht man UNABHÄNGIGE Systeme.


Vincent H. schrieb:
> Der orange und weiße Draht sind die GATE Leitungen... Die FETS sind doch
> aber richtig herum drinne. Von vorne betrachtet von links nach rechts
> GATE DRAIN SOURCE oder nicht?

Der Metallanschluss ist hinten..
Momentan sind die Gate Leitungen gar nirgends angeschlossen, da ein 
Unterbruch in der Leiterplatte ist (oder erkennt man die Verbindung nur 
so schlecht auf dem Bild?)
Selbst wenn sie gerade durchverbunden sind, dann würden sie auf Drain 
liegen..
Gast #5528642
Lesenswert?

Beim rechten Transistor ist das Gate nirgends angeschlossen, daher ein 
zufälliges Ergebnis wahrscheinlich.

Beim linken Transistor sollte der Widerstand das Gate auf GND ziehen. 
Tut er das? Messe nach.

Ich habe das Gefühl, dass die beiden Fotos von der Oberseite und 
Unterseite nicht zusammen gehören. Auf dem Foto der Oberseite sieht man, 
dass der Widerstand Gate und Source des linken Transistors miteinander 
verbindet. Auf dem Foto der Unterseite sieht es aber anders aus, als 
würde der Widerstand die beiden Gates miteinander verbinden. Kannst du 
das bitte aufklären?

Die Platine sieht grausam aus, so wie meine misslungenen Versuche. Ich 
habe es vor vielen Jahren aufgegeben und bin auf Punktrasterplatinen 
gewechselt.
#5528673
Lesenswert?

Warum will hier eingentlich jeder eine Cocktailmaschiene bauen? 
Bekannter will jetzt auch eine bauen.

Ich hoffe es werden Lebensmittelechte Pumpen und Schläuche verwendet. 
Wie möchtest du dann eigentlich alles reinigen?

Also umständlicher kann so eine Cocktailmaschiene echt nicht sein. 
Getränkeflaschen alle anschließen. Ein paar Cocktails machen. Dann alle 
Pumpen und Schläuche mit Wasser oder am bestens einer Lauge durchspülen. 
Alle Flaschen wieder wegräumen.

Und den Aufwand jedes mal? Hört sich richtig geil an.
Gast #5528755
Lesenswert?

Stefanus F. schrieb:
> Die Platine sieht grausam aus, so wie meine misslungenen Versuche. Ich
> habe es vor vielen Jahren aufgegeben und bin auf Punktrasterplatinen
> gewechselt.

Seit ich weiß, das man PCB`s in top (Hobby) Qualität für 10€ nach 7 
Tagen aus China erhält, habe ich keinen Lochraster mehr angerührt.


Michael W. schrieb:
> Ich hoffe es werden Lebensmittelechte Pumpen und Schläuche verwendet.

Peristaltikpumpen sind hoch im Kurs. Man kann aber auch nur Druckluft in 
die Flaschen pumpen und über einen Schlauch vom Boden weg die 
Flüssigkeit "herausdrücken". Lässt sich halt ohne Wiegen nicht genau 
dosieren.


Michael W. schrieb:
> Also umständlicher kann so eine Cocktailmaschiene echt nicht sein.
> Getränkeflaschen alle anschließen. Ein paar Cocktails machen. Dann alle
> Pumpen und Schläuche mit Wasser oder am bestens einer Lauge durchspülen.
> Alle Flaschen wieder wegräumen.
>
> Und den Aufwand jedes mal? Hört sich richtig geil an.

Diese Maschinen waren/sind schön zum basteln lernen, zum vorzeigen und 
auf Partys. Da gehören sie hin und machen auch was her. Für einen Abend 
wird er sie wohl kaum anschmeißen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren