Verstärker 800V

Gast #5956365
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Es soll vorwiegend ein linearer Verstärker für maximal 20 mA 
Ausgangsstrom werden. Ich habe sowas mal für 300V gemacht aber ab 500V 
vce werden bjt Typen selten. Irgendwie müsste man den rail aufteilen.
Gast #5956769
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Peda schrieb:
> Es sind auch mindestens 4 Zeichnungsfehler drin.

Hinz setzte nach:
> Der Schaltplan enthält schon mal ein paar offensichtliche Fehler...

Nur: Wenigstens EINEN davon benennen -das könnt iher beide nicht, wie?

Dann fange ich mal an:

Die Brücke zwischen Source Q11 und der Mitte.
Gast #5956776
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Gunvald Larsen schrieb:
> Peda schrieb:
>> Es sind auch mindestens 4 Zeichnungsfehler drin.
>
> Hinz setzte nach:
>> Der Schaltplan enthält schon mal ein paar offensichtliche Fehler...
>
> Nur: Wenigstens EINEN davon benennen -das könnt iher beide nicht, wie?

Nö, dafür sind wir viel zu doof.



> Dann fange ich mal an:
>
> Die Brücke zwischen Source Q11 und der Mitte.

Du bist ein Genie!
Gast #5956779
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hinz schrieb:
> Gunvald Larsen schrieb:
>> Peda schrieb:
>>> Es sind auch mindestens 4 Zeichnungsfehler drin.
>>
>> Hinz setzte nach:
>>> Der Schaltplan enthält schon mal ein paar offensichtliche Fehler...
>>
>> Nur: Wenigstens EINEN davon benennen -das könnt iher beide nicht, wie?
>
> Nö, dafür sind wir viel zu doof.

Naja, wenigstens die Einsicht ist da.

>
>
>
>> Dann fange ich mal an:
>>
>> Die Brücke zwischen Source Q11 und der Mitte.
>
> Du bist ein Genie!

Das ist wirklich zuviel der Ehre. Aber: Wenn Du das sagst, wird schon 
etwas dran sein...
#5956812
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Gunvald Larsen schrieb:
> Nur: Wenigstens EINEN davon benennen -das könnt iher beide nicht, wie?

warum sollte man, reicht doch der Hinweis dass das Design so nicht 
funktioniert, ist keiner gezwungen das zu verbessern.

Wenns dich glücklich macht, das Gate vom PMos Q5 an +6V sieht auch nur 
so naja aus. im Vergleich Gate Q1 zu Q10 hat auch eines davon nen 
Fehler, mit der Diode zusammen und der 3/4M Geschichte sind das doch 
schon über 4 Fehler. Das sollte man besser nur als Anregung nutzen, aber 
nicht als Vorlage.
Gast #5957396
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K. S. schrieb:
> Das sollte man besser nur als Anregung nutzen, aber
> nicht als Vorlage.

Wer diesen Schaltplan ohne weitere Recherche dazu reparieren kann,
der braucht diese Anregung nicht. Wer es nicht kann, findet jedoch
bei besagter Recherche vermutlich wirklich brauchbare Vorlagen...

Böse gesagt: Auf diese Publikation hätte man verzichten können.

(Geht nicht gegen Dich, @Falk. Ich meine die Autoren/Redaktion.)
Persönliche Seite #5957530
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K. S. schrieb:
> warum sollte man, reicht doch der Hinweis dass das Design so nicht
> funktioniert, ist keiner gezwungen das zu verbessern.

»…wovon man nicht reden kann, darüber muß man schweigen« Wittgenstein. 
Und es ist immer ein schönes Zeugnis von Befähigung, wenn man Fehler 
konkret benennt. Lösen muss man es nicht, das stimmt. Sonst bleibt man 
in der Ecke derer, die sich sicher waren, Züge die schneller als 35km/h 
fahren, verlieren die Luft im Inneren.

Die Speisespannungen von +/-1000V sind nicht einmal an die Kaskaden 
angeschlossen. Und genaues Lesen fördert den 3M/4M-Unterschied zu Tage: 
stark unterschiedliche NMOS- und PMOS-Transistoren. Die übrigen Fehler 
wurden schon 2014 auf EDN diskutiert und mehrere Jahre danach nicht 
korrigiert. Die Schaltung selbst ist von 2004.

https://www.edn.com/design/analog/4329148/High-voltage-amplifier-uses-simplified-circuit

Im Übrigen weise ich darauf hin, dass Mikrocontroller.net auch nicht 
funktioniert…mit solchen Kommentaren.
Gast #5957950
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Hallo Leute. In irgendeinem AN habe ich mal so eine ähnliche Schaltung 
gesehen. Im Prinzip ein einfacher Verstärker, den ich mal simuliert 
habe. Bis 800 V und höher geht es damit nicht, da Vce der Transistoren 
beschränkt ist. Die Benutzung von fertigen Operationsverstärkern erspart 
dir aber das bauen eines diskreten Differenzverstärkers (Das wollen nur 
Masochisten). Ich habe außerdem zur Einstellung des Ruhestroms zwei 
Transistoren als Diode benutzt (Q1 und Q4) welche bei ausreichender 
thermischer Koppelung die Temperaturabhängigkeit minimieren sollten.

Wenn man mit der Spannung noch höher möchte muss man sich überlegen wie 
man die die hohen Spannungen über Emitter und Kollektor reduziert. Man 
muss außerdem bedenken, dass hier die Verlustleistung über Q5 satte 0.37 
W sind. Viel höher kann man mit der Betriebsspannung nicht gehen, da 
sich das Dink sonst schnell in Rauch auflöst.

Die Rückkoppelung erfolgt durch einen einfachen PI Regler. Die Werte 
sind einfach nur schnell abgeschätzt. Das muss man in der aufgebauten 
Schaltung einfach per Nichols-Ziegler mal abschätzen. Außerdem sind die 
Operationsverstärker Modelle sehr Ideal gewählt.

Die Simulation hat ganz gut funktioniert. Ich werde noch Plots dazu 
veröffentlichen. Damit der Thread jetzt mal wieder mehr 
Schaltungsdiskussion enthält wäre ich dankbar Kritik sachlich zu 
formulieren.
Angehängte Dateien:
#5958961
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Gunvald Larsen schrieb:
> Nur: Wenigstens EINEN davon benennen -das könnt iher beide nicht, wie?

Wenn die Schaltung danach auch nur annähernd brauchbar wäre, hätte ich 
sie schon genannt.
Mit entsprechenden Schutzschaltungen kann man durchaus MOSFETs 
kaskadieren. Mit 10 1000V-MOSFETs habe ich so eine +/-3500V 
Stromversorgung aufgebaut. Verständlicher Weise kann ich die Schaltung 
nicht rausgeben.

Ohne Not würde ich aber nicht kaskadieren. Die +/-800V kann man noch mit 
2 1700V-MOSFETs erzeugen.
Gast #5959090
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Peter D. schrieb:
> Gunvald Larsen schrieb:
>> Nur: Wenigstens EINEN davon benennen -das könnt iher beide nicht, wie?
>
> Wenn die Schaltung danach auch nur annähernd brauchbar wäre, hätte ich
> sie schon genannt.
> Mit entsprechenden Schutzschaltungen kann man durchaus MOSFETs
> kaskadieren. Mit 10 1000V-MOSFETs habe ich so eine +/-3500V
> Stromversorgung aufgebaut. Verständlicher Weise kann ich die Schaltung
> nicht rausgeben.
>
> Ohne Not würde ich aber nicht kaskadieren. Die +/-800V kann man noch mit
> 2 1700V-MOSFETs erzeugen.

Natürlich kannst du die nicht rausgeben. Das kann hier niemand weil die 
meisten nicht die Ahnung haben. Bisher war Gustavo der Einzige, der sich 
mal echt mühe gegeben hat und ich würde mich freuen davon noch mehr zu 
hören.

Du hingegen hast wieder nichts zu sagen. Gib doch wenigstens mal eine 
Prinzipschaltung von deiner bereits existierenden Quelle raus. Kannst du 
das?
Gast #5959371
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Harald J. schrieb:
> Susi Sorglos schrieb:
>> Peter D. schrieb:
>>> Ohne Not würde ich aber nicht kaskadieren. Die +/-800V kann man noch mit
>>> 2 1700V-MOSFETs erzeugen.
>>
>> DA wäre ich mir nicht so sicher im Analogbetrieb.
>
> Und warum das? Schonmal was von linear mosfets gehört? SOA sagt dir auch
> was?

1,7KV MOSFET für Linearbetrieb? Zeigen!
Gast #5959402
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hinz schrieb:
> 1,7KV MOSFET für Linearbetrieb? Zeigen!

https://www.littelfuse.com/products/power-semiconductors/discrete-mosfets/n-channel-linear/standard.aspx

Ixys Linear Mosfets sind sogar bis 2500V Sperrspannung zu haben.
Allerdings nur als N-Ch... bei P-Ch ist m.W. bei -600V Schluß.

Also entweder freundet man sich mit einem quasikomplementären
AB Verstärker oder (Topologie ebenfalls 2 * N) Klasse D an -
oder eben doch kaskadiert.


Da nur wenige (und) grundlegende Leistungsanforderungen genannt
wurden ("800V" - weder ob V_eff, V_s, V_ss - sogar die Diskussion
über die Spannungsfestigkeit alleine ist eher Unsinn, und andere
Parameter wurden außer "Linear" und "bis ca. 20 mA" ja gar nicht
konkretisiert), sollten doch eigentlich zuvor erst einmal noch

viele, viele Gegenfragen kommen,


bevor man sich in "hitzige Debatten" stürzt.  ;-)


So kennen und lieben wir zwar das Forum (gleich mit Nachdruck los
legen), aber ohne die essentiellen Parameter geht es eben nicht.
Gast #5959756
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>Peda schrieb:
>> Es sind auch mindestens 4 Zeichnungsfehler drin.

>Hinz setzte nach:
>> Der Schaltplan enthält schon mal ein paar offensichtliche Fehler...

>Nur: Wenigstens EINEN davon benennen -das könnt iher beide nicht, wie?

>Dann fange ich mal an:

>Die Brücke zwischen Source Q11 und der Mitte.

Die Paralellschaltung von R19 und R35 ist auch nich sonderlich 
sinnvoll...

So wie es aussieht sind da aber nur einige Punkte zuviel im Schaltplan.

Btw: Soll der Verstärker auch DC können? Sonst wäre ein Standard- 
LV-Verstärker mit Ausgangsübertrager vermutlich einfacher.
Gast #5959823
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Martin M. schrieb:
> Brückenbetrieb ist auch ein eleganter Weg zu hohen Spannungen
> am Ausgang.
> Also 2 Gegentaktstufen, eine davon invertiert angesteuert,
> Ausgang dazwischen.

Notfalls könnte man noch 2 Voll-/H-Brücken gegeneinander brücken.
Also Deine Idee mal 2, und jeweils eigene, isolierte Versorgung.
Das wurde zumindest für Audio teilweise gemacht (früher mal...).


Mike schrieb:
> Btw: Soll der Verstärker auch DC können? Sonst wäre ein Standard-
> LV-Verstärker mit Ausgangsübertrager vermutlich einfacher.

Oder (quasikomplementär mit den HV-Linear-FETs) mit nur einer Rail
und Auskoppel-C... von mir aus auch als Folienkondensator. (grins)
[wer z.B. schon ein passendes HV-Netzteil daheim hat, könnte glatt]


Wie gesagt wäre es nicht schlecht, mal mehr zu erfahren hier.

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