Guten Morgen zusammen,
ich habe mich immer schon gefragt, bei welchen Anwendungen JFETs
eingesetzt werden. Selbst hier in der Forumssuche findet man nur 5
Einträge zum Bgefriff JFET.
Hintergrund der Frage ist, dass ich aus logischen Gründen einen
selbstleitenden N-Fet benötige. Sollte meine Wahl nun auf einen N-Mosfet
als Verarmungstyp oder auf einen JFET als obligatorischen Verarmungstyp
fallen?
Danke
Dominic schrieb:> ich habe mich immer schon gefragt, bei welchen Anwendungen JFETs> eingesetzt werden.
JFET werden dort eingesetzt, wo man die Eigenschaften von JFET braucht.
Wenn du nicht weißt, welche das sind und worin sich ein JFET von einem
MOSFET unterscheidet, dann nimm ein Lehrbuch und lies es nach. Notfalls
auch bei Wikipedia.
> Hintergrund der Frage ist, dass ich aus logischen Gründen einen> selbstleitenden N-Fet benötige. Sollte meine Wahl nun auf einen N-Mosfet> als Verarmungstyp oder auf einen JFET als obligatorischen Verarmungstyp> fallen?
Kommt drauf an. Eventuell würden beide passen. Oder auch nicht. Wir
kennen deine Schaltung nicht.
Wenn ein Autovergleich erlaubt ist: das ist wie der Unterschied zwischen
Benzinmotor und Elektromotor. Sehr oberflächlich betrachtet, tun die
etwas vergleichbares: sie erzeugen mechanische Arbeit in Form einer
Rotationsbewegung. Und man kann mit jedem der beiden Motoren ein Auto
bauen. Direkt austauschbar sind sie trotzdem nicht.
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1101211.htm
Wie gesagt benutzt man JFETs als:
-Schalter für Analogsignale
-Eingangsverstärker/Buffer in hochwertigen Multimetern zum erreichen der
notwendigen spezifizierten Eingangsimpedanz, Linearität,
Eigenrauschen...
-simple Konstantstromquelle
-Diodenersatz mit extrem niedrigen Leckstrom
Bei näherer Betrachtung ergeben sich dann auch noch andere
Einsatzzwecke, die aber Applikationsabhängig sind.
mosfet hat seine Stärken beim Digitalbetrieb. Er leitet deutlich besser
als jfet im "ein"-Zustand. Und sperrt auch deutlich besser im
"aus"-Zustand. bringt daher eindeutige on-off-Pegel und kann große
Leistungen schalten.
Nur wenn extrem hoher Eingangswiderstand gebraucht wird ist er dem jfet
vorzuziehen.
jfet hat geringeres Rauschen und stetigere Kennlinien bringt daher
geringere Signalverzerrungen, hat seine Stärken bei Analoganwendungen,
für Leistungsstufen aber kaum verwendbar.
Steffen I. schrieb:> -simple Konstantstromquelle
Wobei das prinzipiell auch mit selbstleitenden MOSFETs gänge -
allerdings sind die heute kaum noch üblich. Vor 40 Jahren war das noch
anders.
Dominic schrieb:> Hintergrund der Frage ist, dass ich aus logischen Gründen einen> selbstleitenden N-Fet benötige. Sollte meine Wahl nun auf einen N-Mosfet> als Verarmungstyp oder auf einen JFET als obligatorischen Verarmungstyp> fallen?
Weder-noch, sondern eine vernünftige Schaltung entwerfen.
Ein JFET leitet, wenn die Gate-Spannung relevant positiv wird. Das macht
den Einsatz oft schwierig.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Der BF245 und BF256 eignet sich zum Beispiel vorzüglich als> Konstantstromquelle
Vergiss vorzüglich. Die Dingef kosten satte 3V bevor die überhaupt in
die Region des konstanten Stroms kommen, und dann ist bei 20V meist
schon Schluss. Zudem liefern die meisten nur geringe Ströme unter 20mA
und das noch sehr ungenau. Es ist halt der Krampf von 1970.
Heute gibt es weit bessere Lösungen, aber wer 50 Jahre nichts
hinzugelernt hat..
https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.8
Dominic schrieb:> Hintergrund der Frage ist, dass ich aus logischen Gründen einen> selbstleitenden N-Fet benötige.
Da solltest du unbedingt die Ursache für diese Notwendigkeit
hinterfragen.
Das mache ich immer dann, wenn ich etwas brauche, das es nicht gibt.
> einen selbstleitenden N-Fet benötige.
Wofür?
Was (Spannung/Strom) soll damit geschaltet werden?
> Selbst hier in der Forumssuche findet man nur 5 Einträge zum Bgefriff JFET.
Naja, nicht unbedingt: https://www.mikrocontroller.net/search?query=jfet
Aber es sind viele dabei, die so ein ähnliches Problem hatten wie du.
MaWin schrieb:> Heute gibt es weit bessere Lösungen, aber wer 50 Jahre nichts> hinzugelernt hat..
Du versaust dir deine fachlich guten Beiträge immer wieder mit solchen
unangemessenen Seitenhieben.
Der TO hat nicht nach einer optimalen Konstantstromquelle gefragt,
sondern nach Anwendungsbeispielen für J-FET. Ich habe ihm ein gängiges
Beispiel genannt. Jeder Elektronik-Händler (für Endkunden) hat diese
Dinger als Modul/Board im Programm.
Dominic (Gast) schrieb:
>ich habe mich immer schon gefragt, bei welchen Anwendungen JFETs>eingesetzt werden. Selbst hier in der Forumssuche findet man nur 5>Einträge zum Bgefriff JFET (z.B. UJ3N120070K3S und natürlich viele andere).
Vornehmlich analoge Schaltungen im Kleinsignalbetrieb. Was aber nicht
Großsignalbetrieb und Digitalbetrieb ausschließt, was man gerade im
jetzigen SiC-Zeitalter sehen kann (SiC-JFets).
>Hintergrund der Frage ist, dass ich aus logischen Gründen einen>selbstleitenden N-Fet benötige. Sollte meine Wahl nun auf einen N-Mosfet>als Verarmungstyp oder auf einen JFET als obligatorischen Verarmungstyp>fallen?
Vielleicht ist auch einfach Deine Schaltung Kacke, und Du könntest das
gleiche auch mit normalen Mosfets oder BJTs realisieren.
Peter R. (Gast) schrieb:
>mosfet hat seine Stärken beim Digitalbetrieb. Er leitet deutlich besser>als jfet im "ein"-Zustand. Und sperrt auch deutlich besser im
Nur weil Mosfets seit eins/zwei Jahrzehnten auf Digitalbetrieb hin
optimiert wurden, heist das nicht, daß Mosfets grundsätzlich schlecht
Analog können, oder besser als JFets sind.
Seit der SiC-Ära gibt es auch verstärkt Normally-On-JFets mit super
Digital-Eigenschaften, so daß man nicht gerade behaupten kann, das
Mosfets im Digitalen pauschal besser sind als JFets.
MaWin schrieb:> aber wer 50 Jahre nichts hinzugelernt hat..
Na mal sehen, ob Dominic überhaupt schon annähernd so viele Lebensjahre
hinter sich hat... ;-)
Ich zitierte:
>>ich habe mich immer schon gefragt, bei welchen Anwendungen JFETs>>eingesetzt werden. Selbst hier in der Forumssuche findet man nur 5>>Einträge zum Bgefriff JFET (z.B. UJ3N120070K3S und natürlich viele >>andere).
hatte aus Versehen das Beispiel mit dem UJ3N120070K3S ins Zitat
reinkopiert - sollte natürlich in meine Antwort rein
Dominic schrieb:> Hintergrund der Frage ist, dass ich aus logischen Gründen einen> selbstleitenden N-Fet benötige.
Diese Gründe solltest du mal nennen, am Besten mit einem Schaltbild.
Ist dir bewusst, dass der nJFET eine negative Spannung UGS benötigt,
damit er sperrt?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Der TO hat nicht nach einer optimalen Konstantstromquelle gefragt,> sondern nach Anwendungsbeispielen für J-FET.
Nein, er hat nach einem Bauteil gefragt, mit dem sein Problem zu lösen
ist. Allerdings weiß mangels Informationen keiner, was das Problem ist.
Aber wenn ich mir die anderen Threads des TO so ansehe, dann ist das mit
dem Informationsmangel da genau gleich...
Stefan ⛄ F. schrieb:> Du versaust dir deine fachlich guten Beiträge immer wieder mit solchen> unangemessenen Seitenhieben.
Du versaust dir deine Beiträge durch zur Schaustellung von Unkundigkeit.
Ich muss verhindern, daß jemand auf diese Aussagen reinfällt.
> Der TO hat nicht nach einer optimalen Konstantstromquelle gefragt,
Du hast ihm aber eine 'vorzügliche' genannt. Und genau das zeigt deine
fachliche Unkenntnis. Vielleicht eine 'leidliche' oder eine 'veraltete'
Wenn es wenigstens selektierte JFET in 2-pol Gehäuse als
Konstantstromdioden wie
http://www.semitec.co.jp/uploads/english/sites/2/2017/03/P22-23-CRD.pdf
oder
https://datasheet.datasheetarchive.com/originals/library/Datasheets-A1/DSAUTAZ004895.pdf
gewesen wären, aber Nein, es mussten genau diese steinalten nicht mehr
hergestellten JFETs sein.
Verarmter Typ schrieb im Beitrag #6306831:
> Hinweis: Wenn NIEMAND solche Transistoren bräuchte, dann würde auch> NIEMAND welche herstellen.> (alte japanische Volksweisheit)
Hmm, warum stellt eigentlich niemand selbstleitende P-Kanal FETs her ?
Eines Tages ist es soweit schrieb im Beitrag #6306943:
> Hinweis: Wenn NIEMAND solche Transistoren bräuchte, dann würde auch> NIEMAND welche herstellen.> (alte japanische Volksweisheit)
Erinnerung:
"Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf."
(Europäische Staatsdoktrin)
--
Bzgl. Transistoren, wenn bestimmte Typen immer noch verfügbar sind,
heisst es noch lange nicht, das es keine Ersatztypen gäbe. Auch für
ganze Schaltungsklassen gilt "Nicht empfohlen für neue Designs"...
besser man schneidet alte Zöpfe ab, bevor sie sich als Schlinge um den
Hals legen.
Jens G. schrieb:> Auch die können ziemlich krumm werden, wie normale JFets eben
Auch die arbeiten erst ab 3V, halten aber meist mehr als 20V aus und
sind wesentlich genauer selektiert. Und das wichtigste: sie werden
aktuell produziert.
Aber die https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.8 listet
natürlich viel klügere Alternativen.
Sprücheklopfer schrieb:> Bzgl. Transistoren, wenn bestimmte Typen immer noch verfügbar sind,> heisst es noch lange nicht, das es keine Ersatztypen gäbe. Auch für> ganze Schaltungsklassen gilt "Nicht empfohlen für neue Designs"...> besser man schneidet alte Zöpfe ab, bevor sie sich als Schlinge um den> Hals legen.
So einfach kann man es sich allerdings auch nicht machen.
Manche Schaltungen ersetzt man eben mal nicht so einfach gegen was
Neues. Das hat ganz klar klangliche Gründe. Einfaches Beispiel:
SK170/SJ74.
Ludwig K. schrieb:> Manche Schaltungen ersetzt man eben mal nicht so einfach gegen was> Neues. Das hat ganz klar klangliche Gründe. Einfaches Beispiel:> SK170/SJ74.
Ersetze diese Steinzeittransistoren (gegen
MJL3281A/1302A=2SC3281A/2SA1302A=2SC5200/2SA1943 in angemessener
Schaltung) und der Klang wird besser.
Ein Verstärker soll schliesslich kein Effektgerät sein.
MaWin schrieb:> Hmm, warum stellt eigentlich niemand selbstleitende P-Kanal FETs her ?
Die werden doch hergestellt. Und zum Teil teuer verkauft.
Irgendjemand braucht die eben doch.
Sven S. schrieb:> MaWin schrieb:>> Hmm, warum stellt eigentlich niemand selbstleitende P-Kanal FETs her ?>> Die werden doch hergestellt. Und zum Teil teuer verkauft.> Irgendjemand braucht die eben doch.
Und wer stellt die her?
Selbst selbstleitende n-MOSFETs sind sehr dünn gesät, Infineon hat
noch ein paar wenige.
hinz schrieb:> Das sind keine Verarmungstypen, die hat Mouser falsch einsortiert.
Und warum haben die dann das Symbol für Verarmungstyp auf dem
Datenblatt?
Sprücheklopfer schrieb:> hinz schrieb:>> Das sind keine Verarmungstypen, die hat Mouser falsch einsortiert.>> Und warum haben die dann das Symbol für Verarmungstyp auf dem> Datenblatt?
Kommt bei den Japanern öfter vor.
Die Kennlinie eindeutig!
Hallo
die Antworten erzwingen nahezu die erweiterte bzw. präzisere
Formulierung der Frage:
Wo werden JFET in aktuellen und sinnvollen Schaltungen eingesetzt?
Konstantstromquellen für LEDS gibt es wesentlich genauer als Bauelemente
in Größe von SMD Transistoren für kleines Geld.
Bei vielen (allen?) der Analogschaltungen bzw. Anwendungsbereiche wo
JFET ein muss waren gibt es gute Alternativen bzw. vollintgrierte
Schaltungen die einen JFET als Einzelbauelement obsolet machen.
Also wo sind 2020 und schon viele Jahre davor noch JFET als
Einzelbauelemente notwendig wenn es sich nicht um reine Bastel-,
Verlegenheits-(Bauelement liegt zufällig noch so herum), Lehrschaltungen
oder um ein Ersatzbauelement in einer älteren Schaltung handeln sollte?
Hennes
Hennes schrieb:> Wo werden JFET in aktuellen und sinnvollen Schaltungen eingesetzt?> Konstantstromquellen für LEDS gibt es wesentlich genauer als Bauelemente> in Größe von SMD Transistoren für kleines Geld.> Bei vielen (allen?) der Analogschaltungen bzw. Anwendungsbereiche wo> JFET ein muss waren gibt es gute Alternativen bzw. vollintgrierte> Schaltungen die einen JFET als Einzelbauelement obsolet machen.
Deshalb ist die Auswahl an Silizium JFETs in den letzten Jahren deutlich
geschrumpft.
In der Leistungselektronik erfahren sie eine Renaissance, weils bei 3/5
Halbleitern kein geeignetes Oxid gibt.
> Also wo sind 2020 und schon viele Jahre davor noch JFET als
Einzelbauelemente notwendig wenn es sich nicht um reine Bastel-,
Verlegenheits-(Bauelement liegt zufällig noch so herum), Lehrschaltungen
oder um ein Ersatzbauelement in einer älteren Schaltung handeln sollte?
Als Stromquelle zum Starten von Schaltnetzteilen
LNK150
Der LND150 ist kein JFET.
Es gibt keine Massenanwendung mehr für die Dinger. Deswegen wohl auch
keine Produktion mehr.
Selbst der BF862 wurde abgekündigt. Gilt als die Krone der Schöpfung.
Also nur noch Spezialanwendungen wie rauscharme Verstärker.
Abdul K. schrieb:> Selbst der BF862 wurde abgekündigt. Gilt als die Krone der Schöpfung.
Wurde halt als "for AM car radios" beworben. Sowas brauchen nicht mehr
viele.
Abdul K. schrieb:> Er ist extrem rauscharm bei gleichzeitig hoher Verstärkung. Als> AM-Radio> fühlt er sich doch arg beleidigt.
Sag ich doch: falsch beworben.
hinz schrieb:>> Die werden doch hergestellt. Und zum Teil teuer verkauft.>> Irgendjemand braucht die eben doch.>> Und wer stellt die her?
Schau selber. Ich hab mal bei Mouser gekuckt, was die so an P-Kanal
J-FETs verkaufen. Um die 60€ für ein TO18 Gehäuse ist doch nicht übel,
oder? Ich hab zwar auch keine Ahnung, wer sowas braucht, aber nur um
Eindruck zu schinden, werden sie diese Teile nicht auf Lager haben.
JFETs können als Rauscharme Verstärker schon recht gut sein. Das 1/f
Rauschen ist zwar nicht ganz so gut wie mit BJTs aber i.A. deutlich
besser als mit MOSFETs. Anders als BJTs hat man kaum Stromrauschen und
kann daher mehr Strom für kleines Rauschen wählen, wenn es ein muss.
Der BF862 ist / war schon gut in der Kombination kleine Kapazität und
kleine Rauschen. Für einfach nur kleine Rauschen im Audiobereich gibt es
Alternativen (z.B. SK3557)
Die andere Anwendung sind bidirektionale Schalter. Bei MOSFETs stört da
die parasitäre Diode. Die Typen mit separatem Substratpin werden auch
langsam selten.
Gruss
bz. JFET:
Elektrometer als Anwendung
siehe u.a.
https://www.richis-lab.de/K617.htm
fA pA 1aA,
da ist schon die Elementarladung
in der Nähe.
s.a. Photoeffekt
Wünsche Euch ein schönes Wochenende
Dirk St
Ich verwendet JFETs gerne zum Schalten von analogen Audio-Signalen. Dazu
schalte ich den JFET über einen Widerstand gegen Masse. Solange am Gate
keine Spannung anliegt, schließt er das Signal praktisch kurz. Wenn ich
-10V anlege, dann sperrt er so richtig gut und das Signal kann
ungehindert in die nächste (hochohmige) Stufe gelangen.
Den Vorteil darin sehe ich, dass dieser Aufbau auf der Platine extrem
wenig Platz braucht und "vor Ort" geschehen kann. Natürlich könnte ich
auch die Analog-Schalter ICs verwenden, aber dazu müsste ich die Signale
erst mal zu diesen ICs rangieren.
BF245 (und ähnliche) taugen gut als (annähernde) Konstantstromquelle für
LEDs. Man braucht keine weiteren Bauteile. Einfach den Vorwiderstand
durch den Transistor ersetzen und Gate mit Source verbinden.
Stefan ⛄ F. schrieb:> BF245 (und ähnliche) taugen gut als (annähernde) Konstantstromquelle für> LEDs. Man braucht keine weiteren Bauteile. Einfach den Vorwiderstand> durch den Transistor ersetzen und Gate mit Source verbinden.
Das funktioniert tatsächlich gut, aber ist nur sehr begrenzt sinnvoll,
weil zum Einen sind die JFETs mittlerweile sehr teuer, man bekommt grade
mal 20mA, also nur eine LED Serienschaltung und Spannung hält die Sache
auch nicht viel aus.
Da kostet eine Stromquelle mit BD140 und zwei Widerständen und einer Z
Diode gleich viel und leistet viel mehr
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn Dir 20mA für eine normale LED nicht reichen, dann hast du wohl eine> Parallelschaltung der LEDs im Sinn. Really?
Du denkst dabei wahrscheinlich an LEDs für Signalisierungszwecke, bei
denen wenige mA reichen, er dagegen an LEDs für Beleuchtungszwecke, wo
man eher mehrere hundert mA braucht.
Die Einschränkung "normale" LED (und "normal" ist auch sehr subjektiv,
wer viel mit LED-Beleuchtung, für den sind Power-LEDs halt der
Normalfall) wurde vorher nicht erwähnt.
Ralf D. schrieb:> Du denkst dabei wahrscheinlich an LEDs für Signalisierungszwecke,
Ja sicher. Bei größeren LEDs hätte man ja ohnehin mehr Abwärme, als
diese kleinen Transistoren vertragen. Außerdem würde ich dann lieber
Schaltregler verwenden, als damit die Wohnung zu beheizen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> BF245 (und ähnliche) taugen gut als (annähernde) Konstantstromquelle für> LEDs
Das schriebst du alles schon vor 1,5 Monaten, und wurde dazumals schon
diskutiert … es hat nur jemand den Thread wieder aufgewärmt.
Jörg W. schrieb:> Das schriebst du alles schon vor 1,5 Monaten, und wurde dazumals schon> diskutiert … es hat nur jemand den Thread wieder aufgewärmt.
Hoppla, habe ich gar nicht bemerkt.
Dominic schrieb:> ich habe mich immer schon gefragt, bei welchen Anwendungen JFETs> eingesetzt werden.
Und da ist dir rein garnichts auf- bzw. eingefallen?
JFets findet man noch am häufigsten in klassischen Schaltungen wie dem
Colpitts-, Clapp- und anderen Oszillatoren.
Der Grund dafür ist, daß diese Fets eine Ähnlichkeit mit der klassischen
Röhre haben, weswegen die ebenso klassischen Oszillatorschaltungen fast
1:1 übertragbar waren. Der Knackpunkt ist, daß durch die Sperrschicht
eine Spitzenwertgleichrichtung stattfindet, weswegen bei steigender
Schwingamplitude die mittlere Gatespannung negativer wird und somit der
JFet weniger Strom für die Schwingung liefert. Also eine einfache
Amplitudenstabilisierung des Oszillators, bei der die entnehmbare
Schwingung noch am ehesten sinusartig ist.
Bei anderen Schaltungen, wo die Amplitude durch Clipping gemacht wird,
ist das Ausgangssignal weniger rein.
W.S.
Ralf D. schrieb:> Du denkst dabei wahrscheinlich an LEDs für Signalisierungszwecke, bei> denen wenige mA reichen, er dagegen an LEDs für Beleuchtungszwecke, wo> man eher mehrere hundert mA braucht.
Bei einer KSQ für Beleuchtungs-LEDs wird heutzutage wohl kaum jemand
noch auf einen Linearregler setzen.
Mal eine Frage in die Runde. (Ich bin ganz gut mit bipolaren
Transistoren und Röhren aber mit FETs habe ich mich selten in der Praxis
beschäftigt).
Ich suche einen n-Kanal JFET um ein Analogsignal (NF) ein- &
auszuschalten. Sonst keine besonderen Anforderungen. Ist für den Bypass
eines Distortion-Pedals für Gitarre.
Ibanez verwendet hier den 2SK44SP. Könnte ich hier auch einen BF245 oder
BF256 einsetzen? Oder gibt es einen anderen, gut erhältlichen, Typen?
9V-Versorgung, sollte also bei 3..5V schalten.
Mohandes H. schrieb:> 9V-Versorgung, sollte also bei 3..5V schalten.
Eröffne mal einen eigenen Thread dafür. Das hat mehr Sinn, als diesen
ältlichen Thread jetzt auf ein ganz anderes Thema "abzubiegen" (und für
mich ist nichtmal sicher, dass das überhaupt ein JFET werden sollte).
Jörg W. schrieb:> Das schriebst du alles schon vor 1,5 MonatenJörg W. schrieb:> Noch einer, der gar nicht merkt, wie lange im Thread
Ach, du hast heute mal wieder deinen charmanten Tag.
W.S.