MOSFET Basics

Gast #6334511
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Dieter D. schrieb:
> W3ll S. schrieb:
>> Doch, ich wollte den aber nicht abdriften lassen, da ich mir erstmal die
>> Basic anschauen moechte.
>
> Dann hänge mal einen 1 GOhm Widerstand zwischen Gate und Source.

xD zur Sicherheit lieber 1Tera-Ohm, dann ist der MosFet garantiert 
geerdet.
(Firma: Hobbytheoretiker) #6335305
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W3ll S. schrieb:
> Joa, Dieter ... Rentnerwitzchen?

Wie hinz schon schrieb ist das kein Witz, sondern ein Hinweis auf den 
Hintergrund zu Deiner Eingangsfrage. Peter und Georg haben das Gleiche 
auch schon angesprochen.

Peter D. schrieb:
> Geh an die Tafel, schreib 1000 mal hin: "Das Gate darf nicht floaten!"

Georg M. schrieb:
> Weil das Ausschalten fehlt.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Das Gate ist ein Kondensator. Wenn du den einmal aufgeladen hast und
> dann den Schalter öffnest, bleibt er geladen.

Stefan hat noch eine Erklärung ergänzt.

Und da setzt bei Dir nicht das eigenständige Denken ein?
Da fäellt Dir nix besseres als "Rentnerwitzchen" ein?
Da ist sprichwörtlich Hopfen und Malz verloren.
Gast #6335763
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W3ll S. schrieb:
> Basics, warum leitet der MOSFET in der Simulation?

An der Schaltung ist eigentlich alles falsch was geht.

Ein MOSFET Gate wird nicht abgetrennt, um ihn zu sperren.

Dein 3.3V Ausgang würde auch nicht abtrennen, selbst wenn er von Output 
auf Input geschaltet wird, sondern wechselt als Ausgang zwischen 0V low 
auf 3.3V high, UGS also zwischen 18.7 und 22V.

Der MOSFET würde jedoch mit 22V UGS Differenzspannung mehr bekommen als 
nach Datenblatt erlaubt.

Ein A/D Wandler Eingang darf nicht zu hochohmig angeschlossen werden, 
deine 180k sind zu hochohmig. Bei erlaubten 100nA Fehlerstrom ergäben 
180k einen Fehler von 0.018V und somit eine Fehlmessung der 22V von 
0.218V.

Hinzu käme noch der Fehler durch Widerstandstoleranz. Aus 22V werden 
durch 2M:180k 1.8165V, durch 2M+1%:180k-1% 1.7834V und durch 
2M-1%:180k+1% dann 1.850V.

Zudem fliessen an 22V mit 2180k gerade mal 10uA. Wie gut sperrt dein 
MOSFET überhaupt, lässt der bei UGS=0V nicht noch 10uA durch ?

Um eine Akkuspannungskontrolle ohne Dauerbelastung vorzunehmen, muss man 
also viel intelligenter vorgehen.

Wenn man nur ungenau Tiefentladung verhindern will ist das einfacher als 
wenn man so genau sein muss um LiIon vor Überladung zu schützen.
OP #6339149
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MaWin schrieb:
> Ein A/D Wandler Eingang darf nicht zu hochohmig angeschlossen werden,
> deine 180k sind zu hochohmig. Bei erlaubten 100nA Fehlerstrom ergäben
> 180k einen Fehler von 0.018V und somit eine Fehlmessung der 22V von
> 0.218V.

Danke MaWin. Ich habe den mal kleiner gemacht. Zieht dann halt 4mA. Ist
ganz schoen viel?

> Wenn man nur ungenau Tiefentladung verhindern will ist das einfacher als
> wenn man so genau sein muss um LiIon vor Überladung zu schützen.

Ja, nur Tiefentladung.
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