Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik MOSFET Basics


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von W3ll S. (w3llschmidt)


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Basics, warum leitet der MOSFET in der Simulation?

: Verschoben durch Moderator
von fet (Gast)


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FET falsch herum. Bei dir ist Source oben und Drain unten.

von Dussel (Gast)


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MOSFETs (auch alle FETs?) haben parasitäre Dioden. Die Diode leitet in 
gezeigten Verschaltung.

von fet (Gast)


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Oh sorry, habe gerade an einen N-Kanal gedacht, sorry.

Bei dir ist Source positiver als das Gate. Somit leitend.

von Georg M. (g_m)


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W3ll S. schrieb:
> Basics, warum leitet der MOSFET in der Simulation?

Weil das Ausschalten fehlt.

von Marek N. (bruderm)


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Es ist ein p-Channel.
Die Source zieht sich irgendwo auf ca. 12 V hin.
Das Gate wird bei 3V3 gehalten.
Ugs ca. -9 V.
Das Ding ist leitend, die Welt mal wieder gerettet.

von Peter D. (peda)


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W3ll S. schrieb:
> Basics, warum leitet der MOSFET in der Simulation?

Geh an die Tafel, schreib 1000 mal hin: "Das Gate darf nicht floaten!"

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Das Gate ist ein Kondensator. Wenn du den einmal aufgeladen hast und 
dann den Schalter öffnest, bleibt er geladen.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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W3ll S. schrieb:
> warum leitet der MOSFET in der Simulation?

Weil seine Gate-Source Spannung (nicht: Gate-Spannung) niemals 0 werden 
kann. Nur dann sperrt er aber.

> Basics

Ja. Die fe len dir. Wie wärs, wenn du das änderst?

von Molli (Gast)


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W3ll S. schrieb:
> Basics, warum leitet der MOSFET in der Simulation?

Wieso musst du jetzt für diese Frage einen neuen Thread beginnen?
Gefallen dir die Antworten in deinem alten Thread nicht?

Beitrag "ADC Spannungsteiler Schaltungsvorschlag"

von W3ll S. (w3llschmidt)


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Molli schrieb:
> Wieso musst du jetzt für diese Frage einen neuen Thread beginnen?
> Gefallen dir die Antworten in deinem alten Thread nicht?

Doch, ich wollte den aber nicht abdriften lassen, da ich mir erstmal die 
Basic anschauen moechte.

Ich frage mich immer warum Amatuerfunker und Elektroniker so bissige 
Zeitgenossen sind.

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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W3ll S. schrieb:
> Ich frage mich immer warum Amatuerfunker und Elektroniker so bissige
> Zeitgenossen sind.

Wegen der blend-a-med!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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W3ll S. schrieb:
> Doch, ich wollte den aber nicht abdriften lassen, da ich mir erstmal die
> Basic anschauen moechte.

Dann hänge mal einen 1 GOhm Widerstand zwischen Gate und Source.

von Pessimist (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> W3ll S. schrieb:
>> Doch, ich wollte den aber nicht abdriften lassen, da ich mir erstmal die
>> Basic anschauen moechte.
>
> Dann hänge mal einen 1 GOhm Widerstand zwischen Gate und Source.

xD zur Sicherheit lieber 1Tera-Ohm, dann ist der MosFet garantiert 
geerdet.

von W3ll S. (w3llschmidt)


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Dieter D. schrieb:
> Dann hänge mal einen 1 GOhm Widerstand zwischen Gate und Source.

Joa, Dieter ... Rentnerwitzchen?

von hinz (Gast)


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W3ll S. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Dann hänge mal einen 1 GOhm Widerstand zwischen Gate und Source.
>
> Joa, Dieter ... Rentnerwitzchen?

Kein Witz.

von Jens G. (jensig)


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>Basics, warum leitet der MOSFET in der Simulation?

Restströme - vermutlich vermutet Dein Transistormodell 10µA, was lt. 
Datasheet auch sein darf.

Ansonsten ist die Gatebeschaltung witzlos.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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W3ll S. schrieb:
> Joa, Dieter ... Rentnerwitzchen?

Wie hinz schon schrieb ist das kein Witz, sondern ein Hinweis auf den 
Hintergrund zu Deiner Eingangsfrage. Peter und Georg haben das Gleiche 
auch schon angesprochen.

Peter D. schrieb:
> Geh an die Tafel, schreib 1000 mal hin: "Das Gate darf nicht floaten!"

Georg M. schrieb:
> Weil das Ausschalten fehlt.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Das Gate ist ein Kondensator. Wenn du den einmal aufgeladen hast und
> dann den Schalter öffnest, bleibt er geladen.

Stefan hat noch eine Erklärung ergänzt.

Und da setzt bei Dir nicht das eigenständige Denken ein?
Da fäellt Dir nix besseres als "Rentnerwitzchen" ein?
Da ist sprichwörtlich Hopfen und Malz verloren.

von MaWin (Gast)


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W3ll S. schrieb:
> Basics, warum leitet der MOSFET in der Simulation?

An der Schaltung ist eigentlich alles falsch was geht.

Ein MOSFET Gate wird nicht abgetrennt, um ihn zu sperren.

Dein 3.3V Ausgang würde auch nicht abtrennen, selbst wenn er von Output 
auf Input geschaltet wird, sondern wechselt als Ausgang zwischen 0V low 
auf 3.3V high, UGS also zwischen 18.7 und 22V.

Der MOSFET würde jedoch mit 22V UGS Differenzspannung mehr bekommen als 
nach Datenblatt erlaubt.

Ein A/D Wandler Eingang darf nicht zu hochohmig angeschlossen werden, 
deine 180k sind zu hochohmig. Bei erlaubten 100nA Fehlerstrom ergäben 
180k einen Fehler von 0.018V und somit eine Fehlmessung der 22V von 
0.218V.

Hinzu käme noch der Fehler durch Widerstandstoleranz. Aus 22V werden 
durch 2M:180k 1.8165V, durch 2M+1%:180k-1% 1.7834V und durch 
2M-1%:180k+1% dann 1.850V.

Zudem fliessen an 22V mit 2180k gerade mal 10uA. Wie gut sperrt dein 
MOSFET überhaupt, lässt der bei UGS=0V nicht noch 10uA durch ?

Um eine Akkuspannungskontrolle ohne Dauerbelastung vorzunehmen, muss man 
also viel intelligenter vorgehen.

Wenn man nur ungenau Tiefentladung verhindern will ist das einfacher als 
wenn man so genau sein muss um LiIon vor Überladung zu schützen.

von W3ll S. (w3llschmidt)


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MaWin schrieb:
> Ein A/D Wandler Eingang darf nicht zu hochohmig angeschlossen werden,
> deine 180k sind zu hochohmig. Bei erlaubten 100nA Fehlerstrom ergäben
> 180k einen Fehler von 0.018V und somit eine Fehlmessung der 22V von
> 0.218V.

Danke MaWin. Ich habe den mal kleiner gemacht. Zieht dann halt 4mA. Ist
ganz schoen viel?

> Wenn man nur ungenau Tiefentladung verhindern will ist das einfacher als
> wenn man so genau sein muss um LiIon vor Überladung zu schützen.

Ja, nur Tiefentladung.

Beitrag #6339151 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6339158 wurde von einem Moderator gelöscht.
von W3ll S. (w3llschmidt)


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