Mikrocontroller mit 5V

(Firma: Jasinski) #7804518
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Steffen H. schrieb:

Ich dachte, die 5V Zeit wär vorbei.

Die 5V-Zeit wird nie vorbei sein, genauso wie die 3.3V-Zeit – diese Standards werden die meisten User hier überleben. Im Kern geht es bei moderneren µC oder FPGAs oft runter bis auf ca. 1 bis 1,2V, die Anbindung wird intern und quasi unsichtbar für den User über Levelshifter vollführt – beim STM32 kann man diese Core-Spannung auch innerhalb eines Rahmens passend zum Systemtakt verändern.

Persönliche Seite #7804534
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Sherlock 🕵🏽‍♂️ schrieb:

Etwas ähnliches: Bei STM32 darf man viele Pins mit einem externen Widerstand auf 5V hoch ziehen, falls benötigt.

Äh, wie war das da gleich mit Clamping Dioden? Ziehen die nicht die Spannung auf 3.3V runter? Wenn man den Pin auf OpenDrain stellt und "High" ausgibt?

Könnte man so einen Output mit dem Gate eines p-Channel-MOSFET verbinden, welcher als High-Side-Switch auf 5V fungiert? Wenn man "High" ausgibt zieht ein Pullup das Gate auf 5V wodurch der MOSFET abschaltet, gibt man "Low" aus ist es an?

Gast #7804536
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Niklas G. schrieb:

Äh, wie war das da gleich mit Clamping Dioden? Ziehen die nicht die Spannung auf 3.3V runter? Wenn man den Pin auf OpenDrain stellt und "High" ausgibt?

Nein, nicht an den 5V toleranten Pins. Und das sind bei einigen STM32 Modellen fast alle Pins.

Könnte man so einen Output mit dem Gate eines p-Channel-MOSFET verbinden, welcher als High-Side-Switch auf 5V fungiert?

Ja. Und man kann damit auch LL-MOSFET ansteuern, für die 3,3V zu wenig wäre. Allerdings nur mit niedrigen Frequenzen.

Persönliche Seite #7804541
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Sherlock 🕵🏽‍♂️ schrieb:

Ja. Und man kann damit auch LL-MOSFET ansteuern, für die 3,3V zu wenig wäre. Allerdings nur mit niedrigen Frequenzen.

Knorke! Bei dem p-Channel-MOSFET auf 5V, gibt es einen guten Trick den Strom durch den Pullup zu reduzieren um den Verbrauch zu optimieren, bei sehr geringer Schaltfrequenz, außer halt einen sehr großen Pullup zu nutzen - idealerweise bei geringem Bauteilaufwand?

#7804724
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Niklas G. schrieb:

Das haben viele moderne Controller, die meisten können da aber eben max 3.3V.

Moderne AVR haben hier solch Beschränkungen nicht. Leider nur PORTC, d.h. höchstens 8 Pins, bei einigen nur je 4 Pins.

Natürlich kann man immer noch passende Pegelwandler verwenden, wenn auch dadurch Flexibilität leidet. Ich habe neulich TXU0304 gekauft: sehr bequem für SPI, 3x eine Richtung und 1x andere Richtung. Beide Spannungen können beliebig von 1,1 bis 5,5 Volt gewählt werden.

(Firma: 1984now) #7804782
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Maxim B. schrieb:

Moderne AVR haben hier solch Beschränkungen nicht. Leider nur PORTC, d.h. höchstens 8 Pins, bei einigen nur je 4 Pins.

Ähem...

Das ist die Zahl der Pins, die du mit einer von Vdd abweichenden Spannung betreiben kannst.

Dir bleibt aber immer noch die Wahl von Vdd. Wenn du also mehr Pins für 5V-Peripherie benötigst als für 3.3V-Peripherie, dann betreibst du den AVR halt einfach mit 5V Vdd.

#7804927
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Maxim B. schrieb:

Ich habe neulich TXU0304 gekauft: sehr bequem für SPI, 3x eine Richtung und 1x andere Richtung. Beide Spannungen können beliebig von 1,1 bis 5,5 Volt gewählt werden.

Feste Richtung und Automotive-tauglich. Ich habe TXS0108E im Bastellager, die spielen sowohl am I2C als auch mit SPI (SD-Karte) problemlos. Von dem gibt's auch eine kleinere Version mit 4 Kanälen.

#7805021
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Rainer W. schrieb:

Manfred P. schrieb:

Feste Richtung und Automotive-tauglich. Ich habe TXS0108E im Bastellager, die spielen sowohl am I2C als auch mit SPI (SD-Karte) problemlos.

Und wo haben die eine feste Richtung? Die arbeiten bidirektional. Sonst hättest du bei I2C ein "kleines" Problem.

Beim

Maxim B. schrieb:

TXU0304

wo Du beim zitieren abgeschnitten hast!

Gruss Chregu

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