wie Stromkabel verbinden?

Beitrag #7759295 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7759301

Hi, leider wissen wir immer noch nicht so viel über die Umgebung. Aber vielleicht wäre Wago 221 zusammen mit dem Mountpad mit Zugentlastung eine Möglichkeit:

https://www.youtube.com/watch?v=dX6nrFDuZBw

Da wäre zumindest mal die Zugentlastung und der einfache Berührschutz gegegen. Eine Verbindung Draht/litze ebenfalls möglich.

Und grundsätzlich gilt: Nur selber machen, wenn man weiß, was man tut - im Zweifel lieber einen Elektriker holen...

Grüße Micha

#7759306

Re D. schrieb:

Michael B. schrieb:

Um die Wago-Klemme gehört natürlich ein Gehäuse mit Zugentlastung.

Schwachsinn.

Nee, Vorschrift, elektrische Anlagen dürfen nicht werkzeuglos berührbaren Zugang zu elektrischen Leitern bieten, eine offen rumliegende Wago-Klemme für Litzenkabel mit diesen Klemmhebeln ist aber einfach (sogar versehentlich durch dahinterhaken beim Kabel aus Kabelsalat ziehen) zu öffnen und die 230V liegen berührbar frei.

[Beleidigung entfernt]

Gast #7759369

Maik O. schrieb:

oder bisschen verzinnen und gut is.

Davon hat man schon vor 30 Jahren dringendst abgeraten, weil verzinnte Litzen im Laufe der Zeit unter dem Druck der Schraube nachgeben. Dann hast du einen Brandherd.

#7759531

Ralf X. schrieb:

Zweipolige Kaltgerätekupplung

Wer verkauft die noch?

Ich habe noch ein paar wenige Euro-Flachstecker und -Kupplungen zum Anlöten, die angeblich nicht mehr zulässig sein sollen. Bei Pollin und Reichelt sind die schon lange aus dem Lieferprogramm verschwunden.

Michael B. schrieb:

Schnurschalter einbauen dann kannst du sogar abschalten ?

Die Idee kam mir auch in den Sinn. Leider sind die meist einpolig und haben wenig Platz im Gehäuse. Wenn Du tatsächlich zweipolige findest, wäre das die perfekt saubere Lösung.

Harald W. schrieb:

oder bisschen verzinnen und gut is.

Aua!

Könnte bei Verwendung einer Federklemme vertretbar sein.

Sherlock schrieb:

oder bisschen verzinnen und gut is.

Davon hat man schon vor 30 Jahren dringendst abgeraten,

Es wurde nicht abgeraten, sondern ausdrücklich als verboten gelehrt.

#7759538

Im Baumarkt um die Ecke gibt es solche Rundgehäuse mit beidseitigen PG Verschraubungen zum halbwegs wasserdichten Verlängern von flexiblen Leitungen. Bei zweipoligen Rundleitungen könnte das klappen. Ist nicht schön, aber wohl einigermaßen sicher.

#7759715

Das verlötzinnte Kabel wird wirklich total locker, selbst gemacht und 10j später gesehen, (Bleilötzinn) Katastrophe. Aber auch schon professionell gesehen, anscheinend mit anderem Lötzinn (welches?), ich vermute mit hohem Kupferanteil. Egal, es ist verboten, weil brandstiftend.

Man darf die Litzen mit zwei ineinandergreifenden verdrillten Schlaufen zugfest verbinden und diese dann verzinnen, ja und dann Schrumfschlauch, etc isolieren. Aber man muss schon wissen was man da tut, keine Anfängerarbeit.

Wenn man die Verbindungsstellen hintereinander versetzt legt, wird der Verbindungsstellenquerschnitt nicht so dick. Meist bricht das Kupferkabel an den verhärteten Zinn-enden.

Wahrscheinlich darf man die Kupferlitzen auch mit einer Verschweißungstechnik verbinden.

Gast #7759746

Michael B. schrieb:

Nee, Vorschrift, elektrische Anlagen dürfen nicht werkzeuglos berührbaren Zugang zu elektrischen Leitern bieten, eine offen rumliegende Wago-Klemme für Litzenkabel mit diesen Klemmhebeln ist aber einfach (sogar versehentlich durch dahinterhaken beim Kabel aus Kabelsalat ziehen) zu öffnen und die 230V liegen berührbar frei.

Vermutlich bist du in der Kindheit aber schon so vom Strom gegrillt worden, dass du heute alles was nicht deinem kranken Hirn entsprungen ist für Schwachsinn hältst.

Da labert er, aber wo ist denn jetzt, die von mir als Schwachsinn titulierte, die Zugentlastung hin? Na? Dämmert es? Oder doch zu oft den Nagel in die Steckdose gesteckt?

(Firma: Starfleet) #7759775

Lötstoßverbinder...

https://www.highlight-led.de/loet-stossverbinder-innenkleber-schrumpfrate-2-1-loetverbinder.html

Sieht erstmal interessant aus (siehe Anhang) aber wenn man dann liest:

"Der Kabelverbinder wird dann gleichmäßig mit einer Heißluftpistole oder einem Heißluftgebläse erhitzt, bis das Lot geschmolzen ist und die Kabelenden dauerhaft miteinander verbindet."

kommen doch Zweifel auf. "Mit der Heissluftpistole draufhalten bis das Lot schmilzt" klingt doch stark nach verkogelter Isolation.

Angehängte Dateien:
Gast #7759786

Bradward B. schrieb:

kommen doch Zweifel auf. "Mit der Heissluftpistole draufhalten bis das Lot schmilzt" klingt doch stark nach verkogelter Isolation.

Das geht schon. Es gibt Kundtstoffe, die das locker aushalten. So z.B. auch jede IC Gehäuse. Außerdem hat schmilzt Lot mit Bismut bei 140 Grad. Es wird oft für LEDs verwendet, die fallen nicht von alleine ab.

#7759792

Re D. schrieb:

Da labert er, aber wo ist denn jetzt, die von mir als Schwachsinn titulierte Zugentlastung hin.

Ohne Zugentlastung ist eine Kabelverbindung einfach durch ziehen werkzeuglos zu trennen und die Kabelenden offen berührbar zu machen.

In DIN VDE 0100-520 (VDE 0100-520), Abschnitt 526.1 [1] heißt es wörtlich: „Verbindungen zwischen Leitern sowie zwischen Leitern und Anschlussstellen an Betriebsmitteln müssen für dauerhafte Stromübertragung und angemessene mechanische Festigkeit und Schutz bemessen sein.“

Und im nachfolgenden Abschnitt 526.6 wird diesbezüglich noch folgendes gefordert: „Anschluss- und Verbindungsstellen von Kabeln und Leitungen sind von mechanischer Beanspruchung zu entlasten. Zugentlastungsmittel müssen derart gestaltet sein, dass jegliche mechanische Beschädigung der Kabel, Leitungen oder Leiter vermieden wird.“

[Beleidigung enfernt]

Beitrag #7759803 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7759804 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7759807

Roland schrieb:

Maik O. schrieb:

muss zwei Stück 230V-Stromkabel (2polig) verbinden. Schrumpfschlauch und Panzertape wollte ich umgehen. Gibts da was entsprechend sicheres?

Klar

Genial! Das ist ein kleiner Trenntrafo, je eine Windung primär und sekundär. Kein Eisenkern => kein Ärger mit Sättigung, keine Wirbelstromverluste. Relativ lockere Kopplung => kurzschlussfest!

:D

(Firma: Starfleet) #7759809

Das geht schon. Es gibt Kundtstoffe, die das locker aushalten. So z.B. auch jede IC Gehäuse. Außerdem hat schmilzt Lot mit Bismut bei 140 Grad. Es wird oft für LEDs verwendet, die fallen nicht von alleine ab.

Danke für die Details zur Allgemeinen Anwendung. Frage ist halt, ob der hier verwendete Kunststoff (Kabelummantelung) den "Hitzeschwall" aus der jeweils verwendete Heissluftpistole standhält (Notiz an mich persönlich: endlich mal ne Punkt-Düse kaufen !!! ).

Und im Bild steht "Lötzinn", da denkt man erst mal nicht an Bismut und Schmelztemperaturen um 160°C (wie in der Beschreibung angeführt), eher an knapp unter 300°C .

#7759831

Na, ReD erzählt hier gefährlichen Stuss. Laberkopp hat da Recht.

Es gibt da zusätzlich Grenzfälle, bei denen sich die Gelehrten streiten -

wie z.B. "dürfen Wagoklemmen ohne extra Dose drumherum in den Kabelkanal?" Wobei ich sowas auch als falsch ansehe.


Diese weitverbreiteten Schrumpfverbinder mit Lötpaste sehe ich auch als potentiellen elektrischen Zünder an. Da Frage ich mich immer - wie ist sichergestellt, dass es bei schlechter Benetzbarkeit keine erhöhten Übergangswiderstände durch eine schlechte Lötung gibt.

#7759838

Maik .. schrieb:

Diese weitverbreiteten Schrumpfverbinder mit Lötpaste sehe ich auch als potentiellen elektrischen Zünder an. Da Frage ich mich immer - wie ist sichergestellt, dass es bei schlechter Benetzbarkeit keine erhöhten Übergangswiderstände durch eine schlechte Lötung gibt.

Tatsächlich sind die Dinger deswegen durchsichtig, damit man sehen kann ob der Stoß ordentlich verlötet ist. Die sachgemäße Verwendung dieser Verbinder ist zumindest sicher IPC-konform, auch wenn sie in Mitteleuropa weitestgehend unbekannt sind.

Beitrag #7759862 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7759863

Maik .. schrieb:

Na, ReD erzählt hier gefährlichen Stuss. Laberkopp hat da Recht.

Du sagst also, >99% der Hausinstallationen sind fehlerhaft. Na wer erzählt hier Stuss? Ihr Trottel baut also immer Zugentlastungen ein, wenn ihr eure Deckenlampe an die Kabel im Leerrohr mit Wago anschließt? Ihr seit echt lustig. Merkt ihr es noch?

Gast #7759872

Michael B. schrieb:

Re D. schrieb:

Wie machst du Laberheinz dass in der UP-Dose?

Überraschung, da liegen die Kabel fixiert unter Putz, keiner kann dran ziehen. Beim TO liegen sie aber nicht UP.

Na kommst du selbst drauf?

Ich schon, du - für alle offensichtlich - aber nicht.

Hier noch mal dein Text:

Michael B. schrieb:

m die Wago-Klemme gehört natürlich ein Gehäuse mit Zugentlastung.

Es ist einfach falsch! Das eine (Zugentlastung) und das Andere (Wago) haben nichts mit einander zutun. Du kannst einfach nicht abstrahieren und übertünchst diese Unzulänglichkeit mit wüsten Beleidigungen.

Gast #7759922

Michael B. schrieb:

Ja, Lothar ist bei dem was seiner Löschwut zum Opfer fällt sehr personenselektiv

Na und, lass ihn doch! Steht irgendwo fest geschrieben, dass alle Nutzer gleich behandelt werden müssen? Das schaffen doch nicht mal Eltern mit ihren Kindern.

#7759942

inwiefern ist die Litzenisolierung an der Zuglast-übernahme beteiligt, wieviel Prozent trägt die isolierung ?

ich nähm ja auch gern Knoten zur Zugentlastung, aber Knoten sind verpönt, wohl weil der zulässige Biegeradius unterschritten wird. Lasse ich also die beiden Kabel erstmal überlappen, klemme sie (mit kabelbinder) gegeneinander (als Zugentlastung) und verbinde dann die zurückgebogenen Enden elektrisch ? Oder braucht man eine Verklebung ?, Kleben generell hält meist nicht, aber Man selbst ist ja auch nur zusammengeklebt

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7760068

Michael B. schrieb:

Ja, Lothar ist bei dem was seiner Löschwut zum Opfer fällt sehr personenselektiv

Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber am allerliebsten ist es mir, wenn ich überhaupt keinen derartigen Scheißdreck lesen und löschen muss.

Und der eigentliche Witz: deine Posts haben nichts an sachlicher Information verloren, als ich diese jeweils letzte Zeile gelöscht habe.

#7760102

Der Threadstarter hätte einen Großteil dieser Diskussion und Streiterei hier vermeiden können, wenn er die eine wesentliche Information geliefert hätte, nämlich, ob das "Stromkabel" fest installiert oder beweglich/ortsveränderlich genutzt werden soll.

Beitrag #7760138 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7761572

Re D. schrieb:

Maik .. schrieb:

Na, ReD erzählt hier gefährlichen Stuss. Laberkopp hat da Recht.

Du sagst also, >99% der Hausinstallationen sind fehlerhaft. Na wer erzählt hier Stuss? Ihr Trottel baut also immer Zugentlastungen ein, wenn ihr eure Deckenlampe an die Kabel im Leerrohr mit Wago anschließt? Ihr seit echt lustig. Merkt ihr es noch?

Klar hab ich da eine Zugentlastung. Das ist das Teil wo die Lampe an der Decke hängt.

Gast #7761583

Jens B. schrieb:

Klar hab ich da eine Zugentlastung. Das ist das Teil wo die Lampe an der Decke hängt.

Meinst du den Haken, den man beim Bezug einer Mietwohnung grundsätzlich vermisst? (Ich frage mich, was sich die Vormieter denken. Warum nehmen sie nicht auch noch die Türklinken mit?)

#7761603

Sherlock 🕵🏽‍♂️ schrieb:

Jens B. schrieb:

Klar hab ich da eine Zugentlastung. Das ist das Teil wo die Lampe an der Decke hängt.

Meinst du den Haken, den man beim Bezug einer Mietwohnung grundsätzlich vermisst? (Ich frage mich, was sich die Vormieter denken. Warum nehmen sie nicht auch noch die Türklinken mit?)

Für viele gebräuchliche Deckenlampen muss man den Haken entfernen.

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