Hallo, mir ist leider die Steuerung meiner Ersa Analog 60 Station
ausgefallen. Ist es möglich diese mit einem AVR nach zubauen? So wie ich
das verstanden habe, wird die Temparatur mittels Widerstandsänderung des
Keramik Heizelemenntes ermittelt. Wie kann ich den mit einem AVR
ermitteln ?
Danke !!!
Hallo,
das sollte mögich sein. Die Widerstandsmessung würde ich mit einem Shunt
machen... Dann weißt du den Strom, die Spannung ist sowieso klar und du
kannst den Widerstand berechnen.
Gruß
Jonathan
Mach doch die Analog 60 auf und ersetze den AVR durch deinen eigenen
bzw. behebe den eigentlichen Fehler. Die Station der Analog 60 verwendet
doch auch nur einen AVR, nix analog. ;)
Nirgends. Ersa rückt die nämlich nicht raus. Aber eventuell könnte als
Chip der Telefunken U106 verbaut sein, den man auch nur schwer bekommt.
Und wenn dann zu sehr hohen Preisen.
Aber vielleicht bekommst due den Originalchip bei Ersa im
Ersatzteilshop.
Das ist sogar sehr wahrscheinlich
Ralph Berres
Das Ding heißt TFB2020 und gibts selbstverständlich als Ersatzteil.
Ich habe mir die (für ne SMT Unit 60A) hier besorgt:
http://www.electronicpool.de/list/index_T_F_TFB2020_ERSA.html
Waren nach drei Tagen da und billiger als im EeE-Shop
(Ersas einzigartige Ersatzteile).
Check aber auch nochmal alle anderen Bauteile.
Bei mir war zusätzlich noch ein Widerstand durchgeknallt...
In der Station ist eine Brücke aus Widerstandsdraht verbaut, was als
Shunt verwendet wird.
Mir ist bei einem Kurzschluss im Lötkolben genau dieser Draht
durchgebrannt. Und den Chip hat es auch zerrissen.
Ich habe eine neue Lötstation gekauft, die alte steht noch hier und
wartet auf eine Reparatur.
Könnte also auch einen Bauplan für eine neue Regelung gebrauchen.
Ersauser (Gast) schrieb:
>> Ist das ein Controller oder ein "Linear-IC"?
Weller (Gast) schrieb:
> linear
Und woher weißt du dass das ein Linear IC und kein Controller ist? Dem
IC sehe ich das nicht an ..
agp schrieb:> Und woher weißt du dass das ein Linear IC und kein Controller ist? Dem> IC sehe ich das nicht an ..http://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieur
"Wo man ihm ein Rätsel schenkt, steht der Ingenieur und denkt."
;-)
Sven schrieb:> Könnte also auch einen Bauplan für eine neue Regelung gebrauchen
Einene Link zu einen Bauplan habe ich weiter oben schon gepostet.
Ralph Berres
Weller (Gast) schrieb:
agp schrieb:
>> Und woher weißt du dass das ein Linear IC und kein Controller ist? Dem>> IC sehe ich das nicht an ..> http://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieur> "Wo man ihm ein Rätsel schenkt, steht der Ingenieur und denkt."> ;-)
Heißt übersetzt, du hast keinen blassen Dunst. Außer raten nichts
geraten.
:-)
Ralph Berres schrieb:> Sven schrieb:>> Könnte also auch einen Bauplan für eine neue Regelung gebrauchen>> Einen Link zu einen Bauplan habe ich weiter oben schon gepostet.>> Ralph Berres
Fuer diesen Bauplan einfach mal vielen Dank, er ist sehr gut
beschrieben, leicht nachzubauen und eine Empfehlung wert !
agp schrieb:>> Verdammt, wie konnte ich das übersehen!>> Und was soll uns dein Bildchen hier jetzt mitteilen?
ich geb mal einen Tip ab:
das sein IQ bei ~5 liegt
(ein Kuhfladen hat ueber 15) :P
@Ersauser
such mal hier im Forum, i meine irgendjemand hat
mal eine Loetstation mit µC steuerung gebaut.
vlG
Charly
Weller schrieb:> Verdammt, wie konnte ich das übersehen!>> (-;
Win7 auf dem Lötkolben? Ohne geht es nicht.
> ich geb mal einen Tip ab:> das sein IQ bei ~5 liegt> (ein Kuhfladen hat ueber 15) :P
Aber nur wegen der Maden und Fliegen drauf!
Abdul K. schrieb:> Weller schrieb:>> Verdammt, wie konnte ich das übersehen!>>>> (-;>> Win7 auf dem Lötkolben? Ohne geht es nicht.
Da würde ich lieber noch etwas warten bis WIN8 rauskommt.
Mit WIN7 wäre mir ein solcher Lötkolben einfach zu dumm.
Bei der WIN8-Version kann ich dann in Ruhe zum Mittagessen
gehen und mein Lötkolben lötet während der Pause meine
Platine fertig!
Gruss
Harald
agp schrieb:> Beschaff dir den Artikel aus "Praktische Elektronik" (ebenfalls von>> Ralph Berres)
Ich wuste garnicht, das ich ein Artikel mit dem Titel geschrieben habe.
Vielen Dank für den Hinweis. Wo wuede denn dieser Artikel
veröffentlicht?
Ralph Berres
Ralph Berres schrieb:> Ich wuste garnicht, das ich ein Artikel mit dem Titel geschrieben habe.> Vielen Dank für den Hinweis. Wo wuede denn dieser Artikel> veröffentlicht?
Ach, manche dürften den Doktortitel tragen und wissen es gar nicht ;-)
Harald Wilhelms schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Weller schrieb:>>> Verdammt, wie konnte ich das übersehen!>>>>>> (-;>>>> Win7 auf dem Lötkolben? Ohne geht es nicht.>> Da würde ich lieber noch etwas warten bis WIN8 rauskommt.> Mit WIN7 wäre mir ein solcher Lötkolben einfach zu dumm.> Bei der WIN8-Version kann ich dann in Ruhe zum Mittagessen> gehen und mein Lötkolben lötet während der Pause meine> Platine fertig!
Hast gute Chancen. Win7 läuft recht stabil. Ist aber auch die einzige
interessante Eigenschaft.
Ralph Berres (rberres) schrieb:
agp schrieb:
>> Beschaff dir den Artikel aus "Praktische Elektronik" (ebenfalls von>>>> Ralph Berres)> Ich wuste garnicht, das ich ein Artikel mit dem Titel geschrieben habe.> Vielen Dank für den Hinweis. Wo wuede denn dieser Artikel> veröffentlicht?> Ralph Berres
Hehe, hab mich verguckt. ;-) Zeitschrift hieß natürlich Funkamateur,
Rubrik "Praktische Elektronik", Artikelüberschrift "Temperaturregelung
nachrüsten bei Lötkolben ohne Sensoren".
Wusste jetzt nicht, was er von deiner Webseite heruntergeladen hat, bzw.
ob die Doku dort die ansprechende Form des Artikels aus der Funkamateur
hat. ;)
agp schrieb:> Wusste jetzt nicht, was er von deiner Webseite heruntergeladen hat, bzw.>> ob die Doku dort die ansprechende Form des Artikels aus der Funkamateur>> hat. ;)
Also um Missverständnisse auszuräumen.
Ich hatte den Artikel zur Veröffentlichung in der Zeitschrift
Funkamateur eingereicht. Es wurde auch, wie du selbst festegestellt
hast, veröffentlicht.
Nun ist es aber so das man als Autor eines Artikels mit der
Veröffentlichung seine Rechte an dem veröffentlichten Artikel abgibt.
Nicht aber das Urheberrecht an seinen selbst geschriebenen Rohartikel.
Das heist zu Deutsch. Ich darf den im Funkamateur erschienenen Artikel
nicht z.B. einscannen, und auf meine Webseite ins Netz stellen.
Ich darf aber sehr wohl meinen eigenen geschriebenen Text nebst selbst
gemachte Fotos und Unterlagen ins Netz stellen, was ich auch gemacht
habe.
Ich stelle meine veröffentlichte Artikel allerdings erst frühestens ein
halbes Jahr nach erscheinen meines Artikel ins Netz, um der Zeitschrift
nicht potentielle Kunden zu klauen.
Ralph Berres
Moin, ich habe gerade mal den Kolben der Analog60 zerlegt. Es gibt nur 2
Anschlüße plus Erde. Dann kann die Temp. doch eigendlich nur durch den
Widertand des Heizelemenntes ermittelt werden, oder sehe ich das falsch.
Der ist bei Raumtemp. 3.2 Ohm. Aber wie soll ich den wärend des
betriebes messen........
Ersauser schrieb:> Moin, ich habe gerade mal den Kolben der Analog60 zerlegt. Es gibt nur 2>> Anschlüße plus Erde. Dann kann die Temp. doch eigendlich nur durch den>> Widertand des Heizelemenntes ermittelt werden, oder sehe ich das falsch.>> Der ist bei Raumtemp. 3.2 Ohm. Aber wie soll ich den wärend des>> betriebes messen........
Das ist richtig. Lötkolben anheizen auf eine Temperatur heizen lassen (
an der Spitze messen ) , und dann sofort auf einen Ohmmeter sachelten
und Widerstand messen.
In meiner Regelung habe ich das mit einer Brückenschaltung und einer
Sample&Hold Schaltung gemacht, in Form einer PWM Steuerung.
In der Einschaltphase heize ich den Kolben, und in der Abschaltphase
messe ich den Widerstand und halte das Ergebnis mit einer S&H Schaltung
fest.
Genauer beschrieben habe ich das ja in siehe Link weiter oben.
Ralph Berres
Ersauser schrieb:> Aber wie soll ich den wärend des> betriebes messen........
Das wurde doch schon erwähnt:
1.du nimmst einen Reihenwiderstand (shunt)und misst den Spannungsabfall
über dem Widerstand.
2. Gleichzeitig misst du die aktuelle Betriebsspannung.
3. Du bemühst das Ohmsche Gesetz
4. Du kennst den aktuellen Innenwiderstand , der in einer Relation zur
Temp. steht.
Du musst halt mal eine Kennlinie aufnotieren, damit du weisst,
bei welcher Temp welcher Widerstand herscht.
gruss k.
Ersauser schrieb:> Die Betriebsspannung ist doch theoretisch immer 24V......
theoretisch bestimmt .. aber wenn schon denn schon.
Der uC hat doch sonst nix zu tun.
Ralph Berres schrieb:> Klaus die Kennlinie ist bei dem Ersa sogar einigermasen gerade.
das ist schön. Ich habe mir das mal vor Jahren gebaut indem ich einfach
den Ersatzlötkolben von der Weller WHS40 analog gekauft habe.
Die Kennlinie war etwas schräg und krumm.
Nen Schaltplan habe ich nie gezeichnet, könnte mir diesen aber zur Not
noch
aus den Fingern saugen.
hier mal so als groben Überblick ein Bascom Programm dazu:
*********************************************************************
$baud = 4800
$crystal = 1000000
$regfile = "m88def.dat"
'----- ports --------------------
Config Portb.1 = Output ' Fet zum
Einschalten der Heizung
Config Portc.0 = Input 'adc0 =
strommessung
Config Portc.1 = Input 'adc1 =
outputvoltage
Config Portc.5 = Input 'adc5 =
einstellung der wunschtemp
'-----------------------------------
Config Adc = Single , Prescaler = 128 , Reference = Avcc
Start Adc
Dim Adcword0 As Word
Dim Adcword1 As Word
Dim Adcword5 As Word
Dim Ampsingle As Single
Dim Outvoltsingle As Single
Dim Sollvolt As Single
Dim Ohm As Single
Dim Sollohm As Single
Dim Temperatur As Single
Dim Solltemp As Single
Do
Portb.1 = 1 ' heizen
Waitms 10 ' warten
Adcword0 = Getadc(0) ' 4 mal
messen
Adcword0 = Adcword0 + Getadc(0)
Adcword0 = Adcword0 + Getadc(0)
Adcword0 = Adcword0 + Getadc(0)
Shift Adcword0 , Right , 2 ' mittelwert
aus 4 messungen
Adcword1 = Getadc(1)
Adcword1 = Getadc(1)
Adcword5 = Getadc(5)
Adcword5 = Getadc(5)
Ampsingle = 0.004 * Adcword0
Outvoltsingle = 0.017 * Adcword1
If Ampsingle > 0 Then Ohm = Outvoltsingle / Ampsingle Else Ohm = 1000
Sollohm = 0.009 * Adcword5
If Ohm > Sollohm Then Portb.1 = 0 ' heizung
aus
Temperatur = Ohm - 3.5
Temperatur = Temperatur / 0.015
Solltemp = Sollohm - 3.5
Solltemp = Solltemp / 0.015
Print Fusing(ampsingle , "#.##")
Print Fusing(outvoltsingle , "#.##")
Print Adcword1
Print Fusing(ohm , "#.##")
Print Fusing(sollohm , "#.##")
Print Fusing(solltemp , "#.##") ; " / " ; Fusing(temperatur , "#.##")
Print "*************************"
Waitms 2000 ' alle 2
sekunden mal testen
Loop
End
*************************************************************
Gruss k.
Ich habe mal ein paar Werte ermittelt:
80 - 3.8
100 - 4.1
120 - 4.4
140 - 4.7
160 - 5.0
180 - 5.3
200 - 5.5
220 - 5.8
Demnach pro 10 grad ca. 0.15 Ohm........
Aber die Werte bringen mir ja nix, da ja die Shuntwerte entscheident
sind......
Ersauser schrieb:> Aber die Werte bringen mir ja nix, da ja die Shuntwerte entscheident>> sind......
Dann schaue dir doch einfach mal an wie ich es gelöst habe.
Link ist ja weiter oben schon veröffentlicht.
Ralph Berres
.. dann bauste ersteinmal das auf:
Beitrag "Re: Strom messen mit Shunt und LM358"
da kommt dann ein Gnd Basierter Spannungswert adequat zum Strom heraus.
Das passt dann an einen ADC.
Ein anderer ADC bekommt ein Poti zur Auswahl des gewünschten.
Ein fetter N-Channel Mosfet schaltet dann den Strom ein und aus.
Fertig ist der Fisch.
.. aber nicht vergessen:
Das ganze arbeitet mit Gleichstrom.
Manche Lötstationen haben ja von Hause aus Wechselstrom im Kolben.
Gruss Klaus
Der Analog 60 hat eine analoge Impulspaketsteuerung mit Hilfe eines ICs
ähnlich U106 von Telefunken, oder ist es sogar das U106 nur umgelabelt?
Als Schalter wird ein Triac genommen, also die 24V Wechselspannung
geschaltet. Die Regelung ist eine simple P Regelung.
Vom Analog80 (der übrigens defenitiv den U106 als IC Benutzt )
unterscheidet sich die Analog60 dadurch, das er ein Thermoelement in der
Spitze hat, während der Analog 60 dieses nicht besitzt.
Beide Kolben besitzen ein Keramikheizelement mit PTC Verhalten.
Ralph Berres
Ersauser schrieb:> Ich habe mal ein paar Werte ermittelt:> 80 - 3.8> 100 - 4.1> 120 - 4.4> 140 - 4.7> 160 - 5.0> 180 - 5.3> 200 - 5.5> 220 - 5.8
Da siehst doch schon, dass du deinem Schaltplan in ganz anderen
Regionen fischst.
Zudem stellt sich doch die Frage, was deine Schaltung eigentlich
bezwecken will.
Du willst doch auch mit deinem ADC auch keine AC messen oder ?
Klaus
ich verstehe immer noch nicht, was du bezwecken willst.
Willst du jetzt die AC-Volts messen ?
... dann bräuchtest du ja noch ne "Superdiode" und ne glättung.
Ich würde es mir eher einfach gestalten und einfach nen
Brückengleichrichter
in die Versorgung knallen.
Gruss Klaus
Sorry, mir war nicht klar, das mann hier keine Fragen stellen darf wenn
mann kein Ing. oder Prof. ist. Nicht jeder kennt sich soooooooo gut aus
oder hat die zeit sich mit der Materie jeden tag zu beschäfftigen......
Ja..
... das erscheint mir ersteinmal einfacher wenn man noch was
mit Fet und uC dranbauen will.
alternativ kannste ja auch ne Art wechselstromdimmer machen .. aber
ob das was bringt.
DC brauchste für den uC sowieso.
Ich hab da leicht Reden, da ich sowieso in meinem Haus nur DC habe
aber es sollte auch für dich einfacher werden, wenn du in die
Richtung arbeitest.
ggf. muss man nach nem Brückengleichrichter mit Elko beim anheizen
etwas langsamer vorgehen, damit der Kolben schon etwas auf Temperatur
kommt
(hochohmiger wird) bevor man Vollgas fährt.
Da mir allerdings deine Messwerte bezüglich des Innenwiderstandes
die ganze Zeit schon irgenwie merkwürdig vorkamen habe ich eben mal
meinen alten 60Watt Weller Magnastat herausgekramt und nachgemessen.
(der wird im original auch über einen 24V AC Trafo betrieben.)
Im Kaltzustand hat der sowas um die 11 Ohm
bei ca. 400 Grad hat er dann irgendwas um die 14 Ohm.
Das passt dann in etwa zu den 60 Watt.
Wenn deine Messwerte stimmen hätte dein kolben ja schon mehr als
120 Watt.
Du kannst den Kolben ja mal mit Gleichspannung am Labornetzteil
prüfen.... also .. wieviel Strom zieht er bei welcher Spannung
und (schätzungsweise ) bei welcher Temp.
Irgendwas kommt mir da langsam spanisch vor.
Gruss Klaus
ersauer
Sorry wenn das so rüber kommt.
Ich habe schon mehrmals auf einen Link hingewiesen , wo drinsteht wie
man es machen kann, Klaus Delisson hat mit Engelsgeduld schon mehrere
Lösungsansätze gebracht. Du weist offenbar nicht mal die einfachsten
Schaltungen, wie man den Widerstand aus dem Lötkolben gewinnen kann
Stichwort Brückenschaltung.
Also wäre für dich doch die sinnvollste Möglichkeit, entweder das
Original IC bei Ersa zu bestellen, oder einfach eine bewährte Schaltung
, die sicherlich schon von mehreren hier im Tread ersonnen wurde,
nachzubauen.
Man kann eine nachgebaute Schaltung, wenn man die Funktion sich
verinnerlicht hat dann immer noch durch eine Mikroprozessorsteuerung
erweitern, wenn man das so unbedingt als sinnvoll erachtet.
Nebenbei ich bin weder Professor noch Ingenieur, sondern auch einfach
Bastler.
Ralph Berres
Klaus De lisson schrieb:> Da mir allerdings deine Messwerte bezüglich des Innenwiderstandes>> die ganze Zeit schon irgenwie merkwürdig vorkamen habe ich eben mal>> meinen alten 60Watt Weller Magnastat herausgekramt und nachgemessen.>> (der wird im original auch über einen 24V AC Trafo betrieben.)>>>> Im Kaltzustand hat der sowas um die 11 Ohm>> bei ca. 400 Grad hat er dann irgendwas um die 14 Ohm.
Klaus
Der Weller Magnastat hat ein Heizelement mit Widerstandsdraht.
Die Ersa Lötkolben haben ein Keramikheizelement, welches PCT Verhalten
aufweist.
Die von Ersauer gemessenen Werte passen schon ziemlich gut.
Ralph Berres
Buffalo schrieb:> Was passiert eigentlich, wenn man den ERSA Lötkolben einfach an 12V DC>> anschließt und ihn ungeregelt betreibt?>> Überhitzt der dann?
Nein es stellt sich ein Gleichgewicht ein weil der Lötkolben mit
zunehmender Temperatur immer weniger Leistung aufnimmt. Aber ein
effektiver
Wärmenachschub ist nicht gewährleistet, das die PTC Kennlinie nicht
steil genug ist.
Ralph Berres
Ralph Berres schrieb:> Klaus>> Der Weller Magnastat hat ein Heizelement mit Widerstandsdraht.> Die Ersa Lötkolben haben ein Keramikheizelement, welches PCT Verhalten> aufweist.
Danke Ralf,
ist interessant zu wissen.
Klaus
Stellt sich die Frage, warum sie nicht einen PTC mit einer passenden
Kennlinie genommen haben. Hm, vielleicht weil sie regeln wollten (=
verschiedene Temperaturen einstellbar), ok. Jedenfalls gibts die
PTC-Materialien mit allen erdenklichen Sprungtemperaturen.
Zwischen 11 Ohm kalt und 14 Ohm warm, ist natürlich beschissen zu
regeln. Aber bei Weller werden die doch über ein magnetisches
Curie-Element direkt im Kopf geregelt. Jedenfalls die älteren einfachen
Weller.
Abdul K. schrieb:> Zwischen 11 Ohm kalt und 14 Ohm warm, ist natürlich beschissen zu> regeln. Aber bei Weller werden die doch über ein magnetisches> Curie-Element direkt im Kopf geregelt. Jedenfalls die älteren einfachen> Weller.
Hi Abdul (heute sind wir keine Nachteulen),
der von mir gemessene Magnastat hat natürlich den Curie-Kopf.
Es war nur so eine Kontrollmessung.
Der von mir gebaute Kolben hat bestimmt ne andere Kennlinie aber er ist
zu gut eingehäust als dass ich diesen jetzt für den TO gemessen hätte.
Gruss Klaus
Abdul K. schrieb:> Zwischen 11 Ohm kalt und 14 Ohm warm, ist natürlich beschissen zu>> regeln.
Abdul
die Ersa sind im PTC Verhalten schon steiler. Kalt irgendwas um die 3
Ohm und bei 400Grad dürften es um die 9 Ohm sein.
Abrupt ist die Kennlinie nicht sondern ziemlich gleichmäsig in der
Steilheit. Sonst könnte man keine stetige Regelung mit aufbauen.
Ralph Berres
Ralph Berres (rberres) schrieb:
> Vom Analog80 (der übrigens defenitiv den U106 als IC Benutzt )
Nur ist in der Analog 80 ein 28-pol SMD-IC verbaut und der Telefunken U
106 ist gerade mal ein 16-poliges IC (DIP).
??
Ralph Berres (rberres)
> Also in meiner Ersa MS8000 der entspricht etwa der Analog80 ist ein U106> verbaut. Aber es kann ja sein das das mal geändert wurde.> Ralph Berres
Ralph ich habe meine Analog 80 extra aufgeschraubt. Es ist ein 28pol
SMD-IC darin verbaut (Aufschrift Ersa .. 2020). Auf der Platine sitzt
übrigens auch noch ein OP07 und ein Leistungshalbleiter der in einem
Kühlblech steckt.
agp schrieb:> Ralph ich habe meine Analog 80 extra aufgeschraubt. Es ist ein 28pol>> SMD-IC darin verbaut (Aufschrift Ersa .. 2020).
Dann haben die das wohl bei der Umstellung der Modellreihe geändert.
Ich habe bei mir zu Hause die MS8000 die ELS8000 und die HS8000.
Das sind die Geräte wo die Module noch austauschbar waren ( gab es mit
und ohne LCD Anzeige für die Temperatur ). Da haben überall noch die
U106 drin gesessen. Die MS6000 war dann die Regelung für den Kolben ohne
Temperaturfühler. Sind aber alle ca 20 Jahre alte Geräte.
Ralph Berres
So, hat sich erledigt. Habe etwas rumtelefoniert, und von einem
Bekannten eine Analog60 bekommen, dessen Kolben def. ist. ist der Aufbau
bzw. die funktion des Ersa-Chip´s bekannt, so das mann eine Temp.anzeige
nachrüsten könnte ?
Ersauser schrieb:> So, hat sich erledigt. Habe etwas rumtelefoniert, und von einem> Bekannten eine Analog60 bekommen, dessen Kolben def. ist. ist der Aufbau> bzw. die funktion des Ersa-Chip´s bekannt, so das mann eine Temp.anzeige> nachrüsten könnte ?
Wenn dort ein U106 verbaut ist, geht das nicht. Wenn der Kolben
einen Temperaturfühler z.B. ein Thermoelement hat, kann man
natürlich eine Temperaturmessschaltung nach bekanntem Muster
parallel schalten. Bei Kolben, die die Temperatur anhand des
Widerstands des Heizwiderstands messen, halte ich eine
Temperaturanzeige für wenig sinnvoll, da die Temperatur des
Heizers sicherlich deutlich von der Temperatur der Spitze
abweicht.
Gruss
Harald