Hallo,
Was wisst ihr aktuell über EAGLE?
Ist es schon eine "Schrödinger's Katze"?
Wo sind die downloads der ULPs und Scripts hingekommen?
Gibt es überhaupt noch Updates (kostenlos?)
Es gab doch mal eine .dru-Datei für Standard-PCB-Pool-Leiterplatten.
Wo ist die hin?
Autodesk-Hater schrieb:> Es gab doch mal eine .dru-Datei für Standard-PCB-Pool-Leiterplatten.> Wo ist die hin?
Die ist da wo Sie immer ist, auf den Servern von pcb-pool.
Wühlhase schrieb:> Ob die bisherigen Nutzer damit einverstanden sind, wenn sie auf einmal mit> Tastenkombinationen arbeiten dürfen und die geliebten Icons weg oder> schwerer zu finden sind?
Wenn du nicht weißt was bei eagle z.B. mit dem tippen von re ra ri
passiert schlage ich vor dich besser bedeckt zu halten. Bei mir sind die
Icons ausgeblendet.
Auch das Altium Cadstar BAE etc in einer anderen Liga spielen ist wohl
klar. Das ist aber bei Mentor etc ggü diesen auch nicht anders.
Davon ab kochen alle mit Wasser, die Forward Backword annotation z.B ist
bei eagle besser gelöst als bei Cadstar (gar nicht), Kicad (auch nicht)
Altium (weiß ich nicht). Von der Stabilität mal gar nicht zu reden.
Es geht aber nicht um den 100. Preis/Leistungs love/hate Vergleich
sondern darum das eagle in die Fänge der Big Player geraten ist.
Das endet dann oft (wenn sich z.B. niemand jemand kluges findet der den
Rufschaden abwendet) damit das die Software aufgehübscht einem
Finanzinvestor angedreht wird. Der quetscht dann den Rest aus.
Bei mir ging dass Misstrauen schon los als ich das Bullshit Bingo des
neuen Spartenleiters gelesen habe. Der hat dann auch seine schriftlichen
Zusagen bezüglich des Lizenzmodells nicht eingehalten. Wie man so was in
deutsch nennt ist vermutlich bekannt.
Von der Firmenpolitik und Historie ist Altium übrigens auch keine
Alternative.
X4U schrieb:> Davon ab kochen alle mit Wasser, die Forward Backword annotation z.B ist> bei eagle besser gelöst als bei Cadstar (gar nicht), Kicad (auch nicht)> Altium (weiß ich nicht).
Existiert bei Altium nicht.
Hallo Rudolph.
Rudolph R. schrieb:> X4U schrieb:>> Davon ab kochen alle mit Wasser, die Forward Backword annotation z.B ist>> bei eagle besser gelöst als bei Cadstar (gar nicht), Kicad (auch nicht)>> Altium (weiß ich nicht).>> Existiert bei Altium nicht.
Eine Backwart Annotation braucht man auch nicht wirklich. Nachdem ich
mich damit selber bei Eagle ein paar mal in Verwirrung gebracht habe,
habe ich die Finger davon gelassen. ;O)
Alle Veränderungen grundsätzlich erstmal in den Schaltplan einpflegen
kommt der Übersicht und damit der Effizienz zu gute. Mal abgesehen davon
dass man nie in dem Zustand sein kann, eine Platine ohne passend
aktuellen Schaltplan zu haben. So ist die Konsistenz der Dokumentation
immer gewahrt.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo Wühlhase.
Wühlhase schrieb:> Ich schätze mal um Eagle so aufzubohren daß es mit Werkzeugen wie Altium> mithalten kann, müßte das Programm komplett neu geschrieben weden. Ob> die bisherigen Nutzer damit einverstanden sind, wenn sie auf einmal mit> Tastenkombinationen arbeiten dürfen und die geliebten Icons weg oder> schwerer zu finden sind?
Sowohl Eagle als auch KiCad lassen sich recht gut mit Shortcuts
bedienen.
Allerdings zugegeben, nicht so gut wie bei einem alten DOS Orcad.
Auf der anderen Seite: Dieses Features bei Orcad brachte mir nicht
allzuviel, da ich nicht täglich ein paar Stunden damit arbeitete, und
nach einem Urlaub von einer Woche musste ich mich neu einarbeiten.
Für die kleinen Ingenieurbüros, die Leiterplattenentwicklung nur
nebenberuflich machen oder für Hobbyanwendungen ist es wohl besser, wenn
sie beim Icon klicken bleiben.
Ansonsten hast Du mit Deiner Einschätzung zimlich recht.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Kurt B. schrieb:> Alles noch da. Siehe ftp://ftp.cadsoft.de/
Zur Sicherheit liegt das jetzt auf DVD neben mir.
Vor allem geht es mir um die User Bibliotheken/Platinen.
Vorgestern ging dazu auf der neuen Seite garnichts.
Jetzt ja, aber smartfonfähig und in der gräßlichen Schrift, welche man
im Firefox kaum entziffern kann.
Auf der alten deutschen Seite hatte man 20 Bibliotheken auf einen Blick.
Jetzt nur noch drei.
Mit den 64Bit haben die ja auch Zeichen gesetzt. Die wollen den kleinen,
armen Anfängerbastler nicht mehr.
michael_ schrieb:> Mit den 64Bit haben die ja auch Zeichen gesetzt. Die wollen den kleinen,> armen Anfängerbastler nicht mehr.
Nee, Michael.
32-Bit-Maschinen sind im PC-Bereich einfach Schnee von vorgestern.
Darin wird keiner mehr Aufwand investieren. Auch die „kleinen, armen
Anfängerbastler“, die sich nur eine 10 Jahre alte Kiste leisten wollen,
haben inzwischen eine Maschine, die 64-bittig ist. (Der AMD Athlon
wurde 2003 in den Markt eingeführt.)
michael_ schrieb:> Mit den 64Bit haben die ja auch Zeichen gesetzt. Die wollen den kleinen,> armen Anfängerbastler nicht mehr.
Ja, Rechner mit 64 Bit OS können sich nur Profis leisten...
Die Räumen da jetzt einfach auf und reduzieren die Produktpalette. Ich
kann mir gut vorstellen wie da jetzt ein neues Team sitzt und die Hände
vor die Augen hält weil sie den über 20 Jahre alten Spaghetticode auf
Vordermann bringen sollen :-)
Jörg W. schrieb:> Nee, Michael.>> 32-Bit-Maschinen sind im PC-Bereich einfach Schnee von vorgestern.
Hä, in welchen Himmel schwebst du?
Ich sage dir auch, dass es nicht auf die Hardware allein ankommt.
Aber das weißt du sicher selbst.
Ich habe mich bewußt für 32Bit entschieden.
Bei XP, Vista, W7 und W10.
Um einigermaßen älterere Hardware weiterbenutzen zu können.
Niemals habe ich Einschränkungen wegen dem geringeren Speicherbereich
erkennen können.
Sei dir gesagt, ich habe Hardware, die 64Bit kann :-) !!!
Jörg W. schrieb:> die 64-bittig ist. (Der AMD Athlon> wurde 2003 in den Markt eingeführt.)
Übrigens hat der im 939 Probleme mit Win 64Bit.
Bernd W. schrieb:> Hallo Rudolph.>> Rudolph R. schrieb:>> X4U schrieb:>>> Davon ab kochen alle mit Wasser, die Forward Backword annotation z.B ist>>> bei eagle besser gelöst als bei Cadstar (gar nicht), Kicad (auch nicht)>>> Altium (weiß ich nicht).>>>> Existiert bei Altium nicht.>> Eine Backwart Annotation braucht man auch nicht wirklich.
Man kann aber glaube ich in Altium sogar eingeschränkt Änderungen vom
Board zum Schaltplan zurück übertragen wenn man will.
Nicht das ich das schonmal gebraucht hätte ;-)
Ich habe früher auch Eagle verwendet habe also den direkten Vergleich -
das gefällt mir in Altium wesentlich besser. Man muss halt explizit
sagen: So, Änderungen am Schaltplan sind fertig (man könnte den komplett
neu zeichnen ohne das sich irgendwas am bereits gerouteten Board ändern
würde), übertrage die jetzt bitte zum Board. Und man sieht auch vorher
was genau gemacht werden wird...
Also ich habs mir die 8er jetzt auch mal eben installiert und beim
starten kam der erste Aufreger, Eagle will direkt mal nachhause
telefonieren.
Über einen Proxy funktionuiert das schon mal nicht, also Rechner direkt
ins Internet...
Dann direkt der 2. Aufreger, man muss selbst für die Freewareversion ein
Autodeskkonto anlegen.
Vom Lizenzmodell her ist es für Firmen sicher günstiger, als das alte
Modell, für Privat wäre einmal kaufen und immer nutzen können aus meiner
Sicht auch sinnvoller.
Was den Look angeht, mal wieder typisch Autodesk, mir aben die einfachen
Symbole besser gefallen, ganz schade finde ich das der Adler nun weg
ist, der für Eagle einfach typisch war.
Mir ist auch irgendwie unklar, was Autodesk mit Eagle will, passt meiner
Meinung nach nicht ganz in deren Portfolio.
Schade das Cadsoft die letzten Jahre so rumgereicht wurde. Da wäre es
sinnvoller gewesen das Projekt der Comunity zu geben.
Ich hatte mir auch überlegt von der 5er weg zu gehen, aber momentan weiß
ich auch nicht was ich tun soll.
michael_ schrieb:> Hä, in welchen Himmel schwebst du?
In dem der Realität. Mein erstes 64-Bit-Notebook ist inzwischen
hardwaremäßig völlig runtergeklappert.
> Ich habe mich bewußt für 32Bit entschieden.
Das ist rein dein Problem.
Bzgl Forward/Backward-Dings von Eagle: Als ich auf KiCad umgestiegen
bin, hatte ich das Feature erst vermisst. Mittlerweile finde ich es gut,
dass es das nicht gibt.
Ich hab öfters mal Bauteile wie z.B. Abschirmgehäuse, die nur als
Footprint existieren (ich brauch kein Symbol dazu) und die kann ich dann
einfach im Board verwenden, ohne dass ein ERC mir sagen würde, dass es
dazu kein Symbol im Schaltplan gibt.
Oder Stancing-VIAs muss man - ich gebe zu, das ist bei KiCad dumm
gelöst, aber geht halt nicht anders - als Footprint einfügen und dann
das Pad mit GND verbinden und das Pad dann beliebig oft kopieren. Der
Eagle-ERC würde da durchdrehen ;)
Hallo Mampf.
Mampf F. schrieb:> Ich hab öfters mal Bauteile wie z.B. Abschirmgehäuse, die nur als> Footprint existieren (ich brauch kein Symbol dazu) und die kann ich dann> einfach im Board verwenden, ohne dass ein ERC mir sagen würde, dass es> dazu kein Symbol im Schaltplan gibt.
Es steht Dir trozdem frei, für das Abschirmgehäuse ein Gehäusesymbol zu
definieren, und mit dem Abschirmgehäusefootprint zu verknüpfen.
Dann wird es
1) In der Stückliste geführt
2) der Footprint automatisch zum plazieren aufgestellt.
Für etwas vergessliche Leute wie mich eine nette Unterstützung. ;O)
> Oder Stancing-VIAs muss man - ich gebe zu, das ist bei KiCad dumm> gelöst, aber geht halt nicht anders - als Footprint einfügen und dann> das Pad mit GND verbinden und das Pad dann beliebig oft kopieren. Der> Eagle-ERC würde da durchdrehen ;)
Alternative: Eine Leiterbahn des betreffenden Potentials im wechselnd
zwischen den Lagen durch die entsprechende Gegend zu routen.
Das führt auch dazu, dass man dazu gedrängt ist, Kupferinseln mit
mindestens zwei Anschlüssen mit dem Rest der Welt zu verbinden.
In der Praxis ist das also nur halb so wild. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Es steht Dir trozdem frei, für das Abschirmgehäuse ein Gehäusesymbol zu> definieren, und mit dem Abschirmgehäusefootprint zu verknüpfen.
Das ist übrigens auch im professionellen Umfeld völlig üblich: kein
Bauteil auf der Platine ohne Bauteil im Schaltplan. Daher findet
man dann selbst Montagebohrungen im Schaltplan wieder.
Bezüglich der Vias bin ich mittlerweile auch bei der Methode angekommen,
die benötigte Anzahl an GND-Vias im Schaltplan mit unterzubringen. Das
ist in der Tat nicht besonders elegant, aber als Würgaround allemal
brauchbar.
Sven L. schrieb:> Vom Lizenzmodell her ist es für Firmen sicher günstiger, als das alte> Modell, für Privat wäre einmal kaufen und immer nutzen können aus meiner> Sicht auch sinnvoller.
Mir erschließt sich der Vorteil für Firmen nicht ganz. Früher hast Du
für ein Upgrade der Pro-Version ~550 EUR bezahlt. Danach hattest Du rund
3 Jahre Ruhe. Für das Geld bekommst Du jetzt ein Jahr, und danach
funktioniert die Software nicht mal mehr.
Das sieht für mich nach dem dreifachen Preis aus, plus Ablaufdatum. Wo
genau kommt da "günstiger" ins Spiel?
Bernd W. schrieb:> Habe ich aber z.b. irgendwo noch eine Kiste mit alten AD820, die ich für> alles mögliche Verwende, dann kann ich aus dem generischen Symbol sehr> schnell ein für den AD820 passendes machen, indem ich im Symboleditor> aus dem generische Symbol unter dem neuen Namen AD820irgendwas ein neues> Symbol erzeuge, gegebenenfalls da Pinning anpasse und das ganze> abspeichere. Da ich dafür aber einen speziellen Footprint im auge habe,> bei AD820 z.B. SOIC8 oder DIP8 mit gleichem Pinning, kann ich nun Fix> einen SOIC8 oder DIP8 Footprint zuweisen. Setzte ich abweichend davon> einmal einen AD820 mit einem anderen Footprint ein, weil ich den> unbedingt Sockeln will, und dafür extra Dip8 unter sonst SOIC8> einsetzte, oder weil ich an einem IC abweichend von allen anderen ein> THT Pad aus Platzgründen verkleinere. 2)
Das ist der einzige Punkt, der mich an KiCad inzwischen wirklich noch
nervt. Einem Symbol muss ich Pinnummern zuweisen, das Package kommt aber
später. Wenn man von DIP auf SO umsteigen will, mag das ja passen. Bei
Dreibein-LDOs mit allen möglichen verschiedenen Pinouts dagegen hilft es
mir nichts. An der Stelle ist Eagle flexibler.
Aber vielleicht habe ich nur etwas übersehen. Ich würde mich sehr
gerne eines besseren belehren lassen.
il Conte schrieb:> Fehlt nur noch das Oszis auf dem Markt kommen mit> seitlichen Giro Card Schlitz. ( Wlan/Lan ist sowieso schon dabei)
Gibts doch schon lange so, in Form von 3k€ Geräten, bei denen man
erstmal 12k an Optionen dazukaufen muss, damit man die wirklich
verwenden kann, weil sonst elementare Features fehlen. Und danach dann
feststellt, dass das Zeug mehr Bugs hat als Codezeilen.
Nur eines ist praktisch, nämlich dass durchgängig alle Hersteller ihre
Optionen nicht gescheit geschützt bekommen (was sie mit Cadsoft
gemeinsam haben, vom Load Error 29x abgesehen). Liegt wohl an der
gleichen Unfähigkeit, die auch die Unmengen an Firmwarebugs verursacht.
Ich beziehe mich jezt weniger auf Rigol, die den Keygen ja als Werbung
betrachten, sondern eher auf teurere Hersteller, z.b. den mit den
schwarzen Gehäusen.
Das bisherige Lizenzmodell von EAGLE war für uns als kleine Firma
eigentlich ideal. Unser Kerngeschäft ist nicht die
Leiterplattenentwicklung. Wir benötigen nur hin und wieder mal mäßig
komplexe Baugruppen bis höchstens 6 Lagen. Dabei kann es durchaus
vorkommen, dass wir ein ganzes Jahr keine einzige Leiterplatte designen.
Aber wenn, sind es meist Kleinserien oder Prototypen, wo es schnell
gehen muss.
Bisher hat man halt einmalig die knapp 1000€ investiert und wusste, dass
die Software bereit steht, wenn man sie braucht. Also null
Verwaltungsoveread.
Wir haben uns zwischenzeitlich sowieso immer mal wieder andere
CAD-Systeme angesehen und werden jetzt wohl die Chance für einen Umstieg
nutzen.
Max G. schrieb:> Einem Symbol muss ich Pinnummern zuweisen, das Package kommt aber> später. Wenn man von DIP auf SO umsteigen will, mag das ja passen. Bei> Dreibein-LDOs mit allen möglichen verschiedenen Pinouts dagegen hilft es> mir nichts.
Richtig.
> An der Stelle ist Eagle flexibler.
Da unterscheiden sich Eagle und KiCad aber nur marginal.
Ein neues passendes Symbol ist in KiCad durch erzeugen eines neuen
Symbols aus dem alten, nur mit neuem Namen, und dann abhändern des
Pinnings und dann möglicherweise zuweisen eines neuen Footprints auch
schnell gemacht.
Umgekehrt könnte man sagen, das die so erzeugten Symbole (mit fest
zugewisenem Footprint) halt noch in den Symbolbibliotheken fehlten. Auf
der anderen Seite ist schneller, z.B. für einen bisher noch nicht
verwendeten Transistor ein neues Symbol anzulegen, als riesige
Bibliotheken mit Transistoren zu durchsuchen, von denen man 99,99% mit
zimlicher Sicherheit nie brauchen wird.
Da ist mir dann eine gut gefüllte Bibliothek mit generischen Symbolen
und eine mit Footprints, auch exotischeren, deutlich lieber. Da kann ich
dann relativ schnell alles zusammenfügen.
Bei 40 poligen ICs mag das wieder anders aussehen....
> Aber vielleicht habe ich nur etwas übersehen. Ich würde mich *sehr*> gerne eines besseren belehren lassen.
Eagle hat ein nettes Tool, um ein Pinning zu ändern/anzupassen. Das
fehlt in KiCad noch.
Wäre vieleicht eine Aufgabe für ein Plugin oder Python Script.
Aber aktuell würde ich damit vieleicht noch warten, sowas zu schreiben.
Python Skripting existiert für Eeschema noch nicht wie für PCBnew, und,
vor allem, ich rechne damit, dass das Format für die Schaltplandateien
auch auf die Lisp ähnliche Notation wie bei PCBnew umgestellt wird.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Reinhold schrieb:> Das bisherige Lizenzmodell von EAGLE war für uns als kleine Firma> eigentlich ideal. [...] Dabei kann es durchaus> vorkommen, dass wir ein ganzes Jahr keine einzige Leiterplatte designen.> Aber wenn, sind es meist Kleinserien oder Prototypen, wo es schnell> gehen muss.>> Bisher hat man halt einmalig die knapp 1000€ investiert und wusste, dass> die Software bereit steht, wenn man sie braucht. Also null> Verwaltungsoveread.
Ja ähm, dann ist doch die neue Lizenz besser für euch ... Die könnte ihr
monatsweise buchen ... und dann könnt ihr evtl eine kleinere Lizenz als
die Ultra-Lizenz buchen, weil ihr nur 6 Lagen und vlt max 100*160 oder
so ähnlich.
Mampf F. schrieb:> und dann könnt ihr evtl eine kleinere Lizenz als die Ultra-Lizenz buchen
Nö, denn die kleinere Lizenz hat nur zwei (oder eventuell demnächst
vielleicht auch vier) Layer.
So, habe den Adler gerupft. Fertig.
Da ich schon länger mit Eagle unzufrieden war, aber mich aus Faulheit
nie wirklich um Alternativen gekümmert habe, bin ich halt bei Eagle
geblieben.
Aus gegebenen Anlass habe ich mich am Wochenende mit verschiedenen
Systemen beschäftigt.
Habe Kicad, Target, DipTrace, DesignSpark und noch 2-3 andere
ausprobiert.
Ich habe bewusst möglichst keine Manuals gelesen, weil ich herausfinden
wollte, wie intuitiv ICH die Software bedienen kann.
Schlussendlich bin ich bei DipTrace hängengeblieben.
Soeben eine Non-Profit Standard Lizenz (4 Layers, 1000 Pins) für rund
102€ bestellt.
Guest schrieb:> Habe Kicad, Target, DipTrace, DesignSpark und noch 2-3 andere> ausprobiert.> Ich habe bewusst möglichst keine Manuals gelesen, weil ich herausfinden> wollte, wie intuitiv ICH die Software bedienen kann.
Intuitive Bedienbarkeit ist überschätzt ... Wie du schon treffend
angemerkt hast, hat dich die Faulheit bisher davon abgehalten, dir eine
Alternative anzusehen. Das zieht sich wie ein roter Faden jetzt auch
durch deine Evaluation der verschiedenen Cad-Systeme.
Wesentlich wichtiger sind die Features (und welche man davon benötigt),
was es kostet und für welche Plattformen es verfügbar ist. (Ein
Windows-Only Tool würde mir nicht auf die HD kommen - auch nicht mit
Wine.)
Lernen kann man alles - insofern man nicht zu faul dafür ist.
Bernd W. schrieb:> Eine Backwart Annotation braucht man auch nicht wirklich. Nachdem ich> mich damit selber bei Eagle ein paar mal in Verwirrung gebracht habe,> habe ich die Finger davon gelassen. ;O)
Vielleicht bin ich diese Feature zu sehr gewohnt, aber ich möchte es
nicht missen. Erwähnen muss ich wohl das für mich die F/B Annotation eng
mit der consistency von Schaltplan und Board zusammen hängt. Da ich mit
2 Bildschirmen arbeite (vermutlich heute Standard) ist das highlighten
von Objekten in Schaltplan und Board gleichzeitig für mich sehr
nützlich. Dadurch das ich Objekte im Schaltplan gruppieren kann und dann
(bis eagle 8 mit einem kleinen ulp) gemeinsam verschieben kann habe ich
z.B beim placement einen kleinen Ersatz für das was eagle da nicht kann
(online drc, dynamisches ratsnest ...)
>> Alle Veränderungen grundsätzlich erstmal in den Schaltplan einpflegen> kommt der Übersicht und damit der Effizienz zu gute.
Das verstehe ich nicht, das ist doch doppelte Arbeit beim entwickeln?
Wenn ich z.B bei eagle einen Wert ändere ist es egal wo ich das mache.
> Mal abgesehen davon> dass man nie in dem Zustand sein kann, eine Platine ohne passend> aktuellen Schaltplan zu haben. So ist die Konsistenz der Dokumentation> immer gewahrt.
Das wäre bei mir ohne F/B und consistency in der Entwicklungsphase der
Normalzustand. Ich bin schlicht nicht in der Lage Designs ohne
Änderungen zu entwickeln.
Wie macht ihr denn Pin/Gattertausch ohne Back-Annotation...?
Bei BAE kann ich im Layout einfach Gatter und Pins der Gatter
vertauschen, wenn es im Symbol erlaubt wurde. Per Back-Annotation werden
dann die Pin-Nummern im Schematic angepasst.
Gut, bei BAE ist die Definition eines Symboles vermutlich auch etwas
flexibler, als bei Eagle.
Mampf F. schrieb:> Intuitive Bedienbarkeit ist überschätzt ...
Auch wenn es Leute gibt, die Mampf dafür mit einem Minus beglücken,
damit hat er einfach Recht.
Intuitive Bedienung mag wichtig sein, wenn man ein Programm kennenlernt
und es einfach mal schnell ausprobieren will. Wenn man ständig damit
arbeitet, geht dann alles automatisch, egal ob es irgendwann mal
intuitiv war oder nicht.
Kann sich noch Jemand an Autocad unter DOS erinnern? Da konnte man die
Eingaben mit <SPACE> abschließen. Einfacher und schneller geht es nicht.
Würde heute jemand sowas programmieren, würde ein Sturm der Entrüstung
losbrachen. Das sei nicht "Windows-konform" wäre wahrscheinlich noch das
harmloseste.
X4U schrieb:>> Alle Veränderungen grundsätzlich erstmal in den Schaltplan einpflegen>> kommt der Übersicht und damit der Effizienz zu gute.> Das verstehe ich nicht, das ist doch doppelte Arbeit beim entwickeln?
So sieht es aus, das ist doppelte Arbeit und hält einfach nur auf.
Zumindest wenn man Schaltplan und Layout selber bearbeitet.
Allerdings zielen Tools wie Altium ja eher auf verteiltes Arbeiten im
Team.
Da schickt man dann dem Layouter eben den neuen Stand vom Schaltplan und
der baut die Änderungen ins Design ein.
Übertragen auf EAGLE wäre das Design dann plötzlich inkonsistent und man
müsste mühsam anhand des Fehler-Logs versuchen das wieder zusammen zu
führen.
Oder der Layouter darf solange nichts machen wie der Kollege den
Schaltplan ändert.
Altium kann nicht nur die Änderungen reporten, sondern auch übertragen.
Aber ja, als Option für Einzelplatz-Arbeit hätte ich das schon gerne in
Altium.
Sinus T. schrieb:> Intuitive Bedienung mag wichtig sein, wenn man ein Programm kennenlernt> und es einfach mal schnell ausprobieren will. Wenn man ständig damit> arbeitet, geht dann alles automatisch, egal ob es irgendwann mal> intuitiv war oder nicht.
Intuitive Bedienung ist zunächst mal entscheidend zur Senkung der
Einstiegshürden von Bedeutung. Ich behaupte, daß dies erheblich zum
Verbreitungsgrad der Software beiträgt- und siehe da, Eagle ist/war
immer vorne mit dabei. Zum anderen geht es schlicht um die Reduzierung
von Programmkomplexität, Vereinfachung der Bedienabläufe und Komfort der
wenigeristmehr Funktionen. Meinem Eagle-Einstieg seinerzeit noch auf
DOS-Ebene ging ein Studium diverser Programme voraus- mit Eagle war das
PCB-Design schließlich total einfach und erwartungsgemäß; sicher
unterstützt durch die noch begrenzte Funktionalität- die aber eben aufs
Wesentliche.
Robert schrieb:> Zum anderen geht es schlicht um die Reduzierung> von Programmkomplexität, Vereinfachung der Bedienabläufe und Komfort der> wenigeristmehr Funktionen.
Intuition hat aber nicht zwanfsläufig mit Komfort, oder noch besser:
Ergonomie zu tun.
Für einen Gelegenheits-Layouter, der alle vier Monate mal ne Schaltung
malt, ist ein ausfühliches Kontext-Menü z.B. sehr intuitiv.
Für den "professionellen" Layouter ist es hingegen ätzend und störend,
weil er ständig den Mauszeiger vom Ort des Geschehens wegziehen muss, um
im Kontextmenü irgendwas anzuklicken. Der hätte viel lieber eine Taste
auf der Tastatur dafür.
Diese Taste ist dann sehr ergonomisch (und effizient), aber man muss sie
sich halt irgendwann mal merken oder einstellen. Das wiederum ist nicht
unbedingt intuitiv...
Aber Spaß beiseite, es gibt bei CAD/CAE meiner Meinung nach nichts
Nervigeres, wie eine Benutzeroberfläche die man mit der Maus bedienen
muss (also im Sinne von Schaltflächen und Menüs - natürlich benutzt man
die Maus zum Zeichnen selbst). Ich will den Mauszeiger nicht dauernd
quer über den 21-Zoll-Monitur hin zur Menü-/Symbolleiste schieben. Ich
will den Mauszeiger einfach da lassen, wo ich gerade im Layout zugange
bin. Den Rest per Tasten(-kombinationen).
Für jemanden der nur entflechtet spielt die intuitive Bedienung
sicherlich keine Rolle. Das dürfte aber nicht die Eagle-Zielgruppe sein.
Sobald aber immer mal wieder zeitliche Lücken in der Benutzung liegen
sieht die Sache anders aus. Ich habe KiCad auch alle Jahre mal wieder
getestet oder es versucht zu Testen. Leider ist jedes mal nichts mehr
hängen geblieben. Deshalb wird die intuitive Bedienung für die meisten
Hobbyisten oder Firmen, die neben Entflechten auch noch was anderes
machen, sicherlich nicht überbewertet.
Nase schrieb:> Für den "professionellen" Layouter ist es hingegen ätzend und störend,> weil er ständig den Mauszeiger vom Ort des Geschehens wegziehen muss, um> im Kontextmenü irgendwas anzuklicken. Der hätte viel lieber eine Taste> auf der Tastatur dafür.
Und daran erkennt man gute Software: Daß sie beide Arbeitsweisen
ermöglicht.
Nase schrieb:> Bei BAE kann ich im Layout einfach Gatter und Pins der Gatter> vertauschen, wenn es im Symbol erlaubt wurde.
Ja, in dieser Hinsicht ist BAE richtig gut. Aber auch dort hat die
Zuordnung Grenzen; schon zwischen verschiedenen SMD-Gehäusen hat
man oft völlig andere Pinzuordnungen, und wenn dann noch sowas dazu
kommt wie bei ATmega8 & Co., bei denen ein Teil der Pins gar nur in
SMD-Gehäusen überhaupt verfügbar ist, wird das alles mühselig.
Logical symbols habe ich bei BAE mal für die AVRs benutzt, um die
unterschiedlichen Packages abzubilden, würde aber im Nachhinein sagen,
dass der Aufwand, das zu erstellen, in keinem rechten Verhältnis zum
Nutzen stand.
Pin-/Gate-Swap wäre eins der Dinge, die ich mir bei KiCad noch wünschen
würde. Weiß nicht mehr genau, wie das bei Eagle gehandhabt worden ist.
Robert schrieb:> und siehe da, Eagle ist/war immer vorne mit dabei.
Ich denke, dafür hat vor allem die kostenlos nutzbare 80x100er
Freeware-Variante beigetragen.
Rudolph R. schrieb:> So sieht es aus, das ist doppelte Arbeit und hält einfach nur auf.> Zumindest wenn man Schaltplan und Layout selber bearbeitet.Rudolph R. schrieb:> X4U schrieb:>>> Alle Veränderungen grundsätzlich erstmal in den Schaltplan einpflegen>>> kommt der Übersicht und damit der Effizienz zu gute.>> Das verstehe ich nicht, das ist doch doppelte Arbeit beim entwickeln?>> So sieht es aus, das ist doppelte Arbeit und hält einfach nur auf.> Zumindest wenn man Schaltplan und Layout selber bearbeitet.
Nö...eigentlich nicht. Das hat aber auch etwas mit dem Bibliotheksaufbau
und den Möglichkeiten in der Schaltplangestaltung zu tun.
In Altium sind Footprints und Schaltplansymbole zwei verschiedene
Bibliotheken. In einem Library-Package werden dann jedem Symbol ein
(oder gar mehrere) Footprints aus ein oder mehreren Bibliotheken
zugeordnet.
Der Vorteil ist, daß du deine Bibliotheken sehr auf deine Bedürfnisse
anpassen kannst. Sinnvoll, wenn z.B. irgendwelche Richtlinien
eingehalten werden müssen, wie in der Luft/Raumfahrt z.B..
Außerdem umfaßt ein Schaltplan ja nicht unbedingt nur eine A4-Seite
groß. Jetzt ist es aber nur anhand der Netzbezeichnung ja nie eindeutig
anzusehen, auf welcher Schaltplanseite ein neues Symbol landen soll.
Zwei Bauteile, die auf der Platine direkt nebeneinander liegen, können
sich auf völlig verschiedenen Schaltplanseiten befinden. Wenn du jetzt
ein neues Symbol einfügen willst, mußt du das zuerst im Schaltplan
machen (muß du ja sowieso früher oder später) und dann erst werden die
Änderungen in die Platine übernommen. Dann liegt das neue Teil neben der
Platine und du platzierst es irgendwo.
Es müssen aber nicht alle Änderungen erst im Schaltplan gemacht werden.
Es lassen sich ohne Weiteres auch Lötaugen z.B. für leitfähige
Gehäuseverbindungen auch so im PCB-Editor auf der Platine unterbringen,
ohne daß dies auf den Schaltplan Einfluß hat.
Und bestimmte Änderungen (z.B. drehen von Pins an ICs) gehen auch
rückwärts, als erst auf der Platine und dann im Schaltplan.
Aber was macht denn diese Forward/Backward-Anndingsbums? Wie ist das
denn in Eagle gelöst? Würde mich mal interessieren...
Jörg W. schrieb:> Pin-/Gate-Swap wäre eins der Dinge, die ich mir bei KiCad noch wünschen> würde. Weiß nicht mehr genau, wie das bei Eagle gehandhabt worden ist.
Vlt verstehe ich darunter was anderes als du ... Aber wenn ich z.B.
einen (LS)7406 im Schaltplan einfüge, kann ich (nach der Annotierung,
die vergibt dann Pin-Nummern) mit "E" auf das Symbol klicken und ein
anderes Gate wählen (z.B. Zwischen A bis F)
Nase schrieb:> Wie macht ihr denn Pin/Gattertausch ohne Back-Annotation...?>> Bei BAE kann ich im Layout einfach Gatter und Pins der Gatter> vertauschen, wenn es im Symbol erlaubt wurde. Per Back-Annotation werden> dann die Pin-Nummern im Schematic angepasst.>> Gut, bei BAE ist die Definition eines Symboles vermutlich auch etwas> flexibler, als bei Eagle.
Das geht in Eagle genauso, wenn der Swaplevel im Symbol passend
eingerichtet wurde. Einfach im Layout vertauschen, Änderungen sind
sofort im Schaltplan (den man allerdings dann etwas aufräumen muss).
In Altium auch:
http://techdocs.altium.com/display/ADOH/Pin,+Pair+and+Part+Swapping
Im CircuitStudio ebenso, nur ist die Dokumentation vom "echten" Altium
"etwas" vollständiger (teste das mal wieder hier, da es mittlerweile
günstiger ist als Eagle. Allerdings scheint sich da seit dem letzten
Test vor zwei Jahren auch nicht soviel getan zu haben. U.a. fühlt sich
das immer noch träge an)
Nase schrieb:> Für den "professionellen" Layouter ist es hingegen ätzend und störend,> weil er ständig den Mauszeiger vom Ort des Geschehens wegziehen muss, um> im Kontextmenü irgendwas anzuklicken. Der hätte viel lieber eine Taste> auf der Tastatur dafür.> Diese Taste ist dann sehr ergonomisch (und effizient), aber man muss sie> sich halt irgendwann mal merken oder einstellen. Das wiederum ist nicht> unbedingt intuitiv...
Das ist deine persönliche Meinung, welche du aber nicht verallgemeinern
darfst.
Bevor ich zu EAGLE kam, habe ich normales CAD gemacht. So ACAD und
IDEAS.
Natürlich kann man ACAD auch mit der Tastatur bedienen.
Nur damals in den 90' zigern war man froh, dass man nicht mehr mit
Tastaturbefehlen arbeiten mußte.
Sehr effektiv mit einer 3-Tasten Maus. Das will auch geübt sein.
Vielleicht fügt das Autodesk auch bei EAGLE ein.
Leider waren damals die Bildschirme zu klein.
Sehr effektiv konnte man aber mit Tablet und einer 6-Tasten Maus
arbeiten.
http://klhsoftware.com/users_manual/standards/images/tablet-full.gif
Ich benutze die Tastatur nicht, um Befehle zu holen.
Nur um Zahlen oder Buchstaben einzugeben.
Deshalb wollte ich auch Target nicht.
michael_ schrieb:> Sehr effektiv mit einer 3-Tasten Maus. Das will auch geübt sein.
So hat man früher mit Eagle gearbeitet. Linke Maustaste positioniert,
mittlere ändert den Layer, rechte den Knickwinkel bzw die Drehung.
Kommandos gab man mit der linken Hand auf der Tastatur ein.
Die bunten Bildchen zum Draufklicken kamen erst viel später.
Wühlhase schrieb:
...
> Nö...eigentlich nicht. Das hat aber auch etwas mit dem Bibliotheksaufbau> und den Möglichkeiten in der Schaltplangestaltung zu tun.
Verstehe ich ehrlich gesagt auch wieder nicht. Bei eagle ist es
schlicht so das jede Änderung sich auf Schaltplan und board auswirkt. Du
musst eine Änderung nur einmal machen. Das scheint mir bei anderen
PcbCAD Systemen anders zu sein.
Was aber im Schaltplan entstanden ist kannst du im Board nicht
entfernen.
Es sei denn du verschiebst den Schaltplan in ein anderes Verzeichnis
oder Server oder Kontinent. Dann hast du die megageile, hochkreative und
extremarbeitsteilige Superfunktionalität anderer Systeme ;-).
Wenn mal die Konsistenz verloren gegangen ist lässt Sie sich auch wieder
herstellen. Das ist meist ganz einfach.
>> In Altium sind Footprints und Schaltplansymbole zwei verschiedene> Bibliotheken. In einem Library-Package werden dann jedem Symbol ein> (oder gar mehrere) Footprints aus ein oder mehreren Bibliotheken> zugeordnet.
In Eagle sind Sie in der gleich lib, du kannst dir aber jedes Part
(Sympol oder footprint) per drag and drop, Kommandozeile, script oder
ulp importieren. Verknüpfungen gehen grafisch oder per netlist. Das
System ist imho sehr gut, leider ist die Arbeit mit diesem Teil
ergonomisch sehr mies gelöst. Du kannt nicht interaktiv sondern immer
nur ein Teil bearbeiten. Entweder Symbol oder Footprint oder das sog.
Device (das aus Symbol + Footprint + connections besteht). Da würde ich
ne interaktive 3 Fenstertechnik (besser 5 mit Demoboard und
Demoschaltplan) einführen.
> Der Vorteil ist, daß du deine Bibliotheken sehr auf deine Bedürfnisse> anpassen kannst. Sinnvoll, wenn z.B. irgendwelche Richtlinien> eingehalten werden müssen, wie in der Luft/Raumfahrt z.B..
Das ist bei eagle nicht andres, du kannst dir auch aus einem Design die
Teile in eine Lib exportieren etc.
>> Außerdem umfaßt ein Schaltplan ja nicht unbedingt nur eine A4-Seite> groß. Jetzt ist es aber nur anhand der Netzbezeichnung ja nie eindeutig> anzusehen, auf welcher Schaltplanseite ein neues Symbol landen soll.> Zwei Bauteile, die auf der Platine direkt nebeneinander liegen, können> sich auf völlig verschiedenen Schaltplanseiten befinden. Wenn du jetzt> ein neues Symbol einfügen willst, mußt du das zuerst im Schaltplan> machen (muß du ja sowieso früher oder später) und dann erst werden die> Änderungen in die Platine übernommen. Dann liegt das neue Teil neben der> Platine und du platzierst es irgendwo.
Da in eagle devices immer nur nur in den Schaltplan gepackt werden tritt
das Problem nicht auf. Du kannst aber auch nur ein board ohne Plan oder
nur nen Plan haben das ist egal.
>> Es müssen aber nicht alle Änderungen erst im Schaltplan gemacht werden.> Es lassen sich ohne Weiteres auch Lötaugen z.B. für leitfähige> Gehäuseverbindungen auch so im PCB-Editor auf der Platine unterbringen,> ohne daß dies auf den Schaltplan Einfluß hat.
Das geht auch in eagle, nur ist dann die Konsistenz flöten.
(Mechanik)teile ohne Symbol sind auch jederzeit ins Board einfügbar.
>> Und bestimmte Änderungen (z.B. drehen von Pins an ICs) gehen auch> rückwärts, als erst auf der Platine und dann im Schaltplan.
Automatisch?
>> Aber was macht denn diese Forward/Backward-Anndingsbums? Wie ist das> denn in Eagle gelöst? Würde mich mal interessieren...
Das sind eigentlich mehrere Teile. Einmal kannst du jede Eingabe
rückgängig machen (mit Timeline) und auch wieder herstellen. Das wird
immer in das andere File (z.B Board) übernommen. Da baue ich mir
manchmal kleine "Filmchen" um das dynamisch zu sehen. Vorwärts-Rückwärts
usw. Natürlich wird auch jede andere Änderung übernommen. Wenn du ein
Element, oder mehrere (z.B. per Wildcard) selektierst werden die auch im
anderen File gehighlightet.
Um z.B. alle GNDs auf allen Seiten und im Board anzuzeigen genügt es di
GN* zu tippen (oder di R1?? für alle Widerstände der ersten Seite).
Btw. Die Mauskilometer zu den Icons sind bei mir genau null (in Zahlen
0) da eagle sich komplett über die Tastatur bedienen lässt.
Jörg W. schrieb:> Ja, in dieser Hinsicht ist BAE richtig gut. Aber auch dort hat die> Zuordnung Grenzen; schon zwischen verschiedenen SMD-Gehäusen hat> man oft völlig andere Pinzuordnungen, und wenn dann noch sowas dazu> kommt wie bei ATmega8 & Co., bei denen ein Teil der Pins gar nur in> SMD-Gehäusen überhaupt verfügbar ist, wird das alles mühselig.
dafür habe ich mir eigene eagle LIBs gemacht
DIL Symbole für die AVR mit zusätzlichen VCC Pins die ich einfach auf
die DIL Pins geschoben habe (für die SMD Varianten) um im Plan schon DIL
sehe und Bauteile logisch plazieren kann wie die Signalverarbeitung
läuft, im PCB kann ich dann auch das Package wechseln ohne das sich im
Plan was ändern muss.
Wenn ich die Schaltung aufbaue versuche ich auch die Bauteilanordnung
dem Plan anzunähern, das erleichtert die Fehlersuche entsprechend dem
Signalfluss.
Wühlhase schrieb:> In Altium sind Footprints und Schaltplansymbole zwei verschiedene> Bibliotheken. In einem Library-Package werden dann jedem Symbol ein> (oder gar mehrere) Footprints aus ein oder mehreren Bibliotheken> zugeordnet.
Ach - und wie ist es dort mit dem umgekehrten Fall?
Denk mal als Musterbeispiel an den 7400 mit seinen 4 Gattern und der
Versorgung, oder denk mal an einen 208 pinnigen µC. Den willst du ja
sicherlich nicht als quadratischen Riesenigel auf eine Schaltplanseite
packen. Also teilt man so einen auch in verschiedene Symbole auf - und
die gehören alle in einen Footprint.
Also nicht
Symbol-->zugeordneter Footprint,
sondern
Bauteil-->ein oder mehrere Symbole
Bei Eagle hat man ein Bauteil in der Lib, das kann mehrere Symbole
beinhalten. Es kann auch mehrere Footprint-Varianten enthalten, für jede
Footprintvariante gibt's im Bauteil eine separate Zuordnung. So kann man
eben auch verschiedene Bezeichnungssysteme haben: bei einer DIL bis
TSOP-Variante eben Anschlußnummern, bei BGA dann eben dort die
Koordinaten (A7, C16 und so)
W.S.
W.S. schrieb:> Ach - und wie ist es dort mit dem umgekehrten Fall?>> Denk mal als Musterbeispiel an den 7400 mit seinen 4 Gattern und der> Versorgung, oder denk mal an einen 208 pinnigen µC. Den willst du ja> sicherlich nicht als quadratischen Riesenigel auf eine Schaltplanseite> packen.
Jedes Symbol in kann in Altium aus mehreren Untersymbolen bestehen.
(ich hab damit auch schon "Riesenigel" mit >600 Pins geroutet und diese
natürlich im Schaltplan auf mehrere Seiten verteilt, das wär sonst
lustig geworden ;-) )
Mal nur so angemerkt...
Oft kommen die Chinesen auch gar nicht so problemlos durch die große
chinesische Brandschutzwand. Wenn die Produktion steht, weil der
Lizenzserver nicht erreichbar ist, gibt es da sicherlich bald einen
Patch der den nicht immer so dolle braucht ;-)
chinesenversteher schrieb:> Oft kommen die Chinesen auch gar nicht so problemlos durch die große> chinesische Brandschutzwand. Wenn die Produktion steht, weil der> Lizenzserver nicht erreichbar ist, gibt es da sicherlich bald einen> Patch der den nicht immer so dolle braucht
Einen Patch vom Chinesen :-( Bist du noch zum retten :-(
Die schieben dir als erstes mal ein paar Trojaner unter.
Wenn du vorher noch Besitzer von diesem und jenem Programm warst,
bist du es hinterher nur noch Co-Besitzer weil die die Lizenzschlüssel
haben.
(d.h. die sind so freundlich und löschen dir die Schlüssel nicht)
Und falls du das aus der Firma heraus machst sind deine ganzen
Quelldateien auch gleich mit kopiert.
Da mag zwar übertrieben klingen, aber so sicher wäre ich mir da nicht.
soul e. schrieb:> So hat man früher mit Eagle gearbeitet. Linke Maustaste positioniert,> mittlere ändert den Layer, rechte den Knickwinkel bzw die Drehung.> Kommandos gab man mit der linken Hand auf der Tastatur ein.
Full ACK! :)
René K. schrieb:> Mir erschließt sich der Vorteil für Firmen nicht ganz. Früher hast Du> für ein Upgrade der Pro-Version ~550 EUR bezahlt. Danach hattest Du rund> 3 Jahre Ruhe. Für das Geld bekommst Du jetzt ein Jahr, und danach> funktioniert die Software nicht mal mehr.>> Das sieht für mich nach dem dreifachen Preis aus, plus Ablaufdatum. Wo> genau kommt da "günstiger" ins Spiel?
(Also für mich sah das jetzt so aus: Eagle Standard im Jahr 100 $ für
beim neuen Modell mit allen Modulen und beim alten Modell einmalig 749
Euro.
Nun kann ich also für den Preis einer Standardlizenz nach altem Modell
7,5 Jahre arbeiten und habe automatisch die neuste Software zur
Verfügung.)
Sorry hab auch grade gelesen das in der Standard nur nochh zwei Layer mi
drin sind, früher waren es sechs - in dem Fall habe ich ich nicht
detailert genug geschaut, so ist es also so, das viele die mit Standard
auskamen nun Premium brauchen. In dem Fall hast Du absolut recht!
chinesenversteher schrieb:> Mal nur so angemerkt...> Oft kommen die Chinesen auch gar nicht so problemlos durch die große> chinesische Brandschutzwand. Wenn die Produktion steht, weil der> Lizenzserver nicht erreichbar ist, gibt es da sicherlich bald einen> Patch der den nicht immer so dolle braucht ;-)
Aus der „Cloud“ kommen die relativ leicht .... ;-)
Aber warten wir mal ab,
bei diesen Preisvorstellungen für Layout-Software im Hobbybereich,
erreicht uns bestimmt das nächste Layout-Programm,
wie die E-Bauteile,
auch aus Ch ....
Der Markt regelt das ;-))
Wühlhase schrieb:>> So sieht es aus, das ist doppelte Arbeit und hält einfach nur auf.>> Zumindest wenn man Schaltplan und Layout selber bearbeitet.> Nö...eigentlich nicht.
...
> Aber was macht denn diese Forward/Backward-Anndingsbums? Wie ist das> denn in Eagle gelöst? Würde mich mal interessieren...
Super, keine Ahnung aber erstmal sinnlos widersprechen müssen. :-)
Der Witz von EAGLEs Forward/Backward Annotation ist, dass Änderungen im
Schaltplan oder Layout automatisch auf das andere übertragen werden.
Wenn man zum Beispiel im Schaltplan zwei Pins tauscht ist das im Layout
sofort auch so, ebenfalls wenn man Gatter tauscht.
Und wenn man im Layout einen Widerstands-Wert ändert oder auch mal ein
Footprint, dann wird das entsprechend im Schaltplan eingetragen.
Um ein Footprint einfach so ändern zu können muss aber das Bauteil
entsprechend angelegt sein, ein Widerstands-Symbol etwa muss mit
mehreren Footprints zu einem Bauteil verbunden sein.
Die Default-Libraries nutzen sowas leider kaum.
Dagegen muss man das in Altium in einem zusätzlichen Arbeitschritt noch
mal durchlaufen lassen und dabei gibt es dann auch genug Probleme.
Wenn ich in EAGLE zum Beispiel ein Footprint eines Widerstandes von 0805
auf 0603 geändert habe, dann war das sofort an Ort und Stelle erledigt.
In Altium muss ich eher das Teil im Schaltplan löschen, ein neues
einbauen und beim Aktualisieren des Layouts wird oft genug das Teil
nicht an Ort und Stelle getauscht, sondern wieder an den Rand geworfen.
Oft genug habe ich das auch erlebt, dass Teile verschoben wurden die
sich überhaupt nicht geändert haben.
Sowas kann dann schon mal ein wenig lästig sein.
Nur wie ich weiter ausgeführt habe ist das ein Einzelplatz-Feature und
die Zielgruppe für Altium eher nicht der einsame Schaltplan/Layout in
Personal-Union Entwickler.
W.S. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> In Altium sind Footprints und Schaltplansymbole zwei verschiedene>> Bibliotheken. In einem Library-Package werden dann jedem Symbol ein>> (oder gar mehrere) Footprints aus ein oder mehreren Bibliotheken>> zugeordnet.>> Ach - und wie ist es dort mit dem umgekehrten Fall?>> Denk mal als Musterbeispiel an den 7400 mit seinen 4 Gattern und der> Versorgung, oder denk mal an einen 208 pinnigen µC. Den willst du ja> sicherlich nicht als quadratischen Riesenigel auf eine Schaltplanseite> packen. Also teilt man so einen auch in verschiedene Symbole auf - und> die gehören alle in einen Footprint.
Wie gesagt-Footprint und Schematic-Symbol sind in Altium miteinander
verknüpft (über eine sog. Pinmap), es sind aber völlig eigenständige
Dateien. Wie das eine aufgebaut ist ist dem anderen egal, solange die
Pins irgendwie verknüpft werden können, im schlimmsten Fall wird die
Pinmap manuell eingetragen (was allerdings sehr einfach ist). Du
kannst-wie schon geschrieben-ein Schematicsymbol in beliebig viele Parts
zerrupfen. Altium hängt dann an jeden Partbezeichner noch einen
Buchstaben an. Aus dem ersten Teil von IC23 wird dan IC23A, aus dem
zweiten IC23B, usw. Ich hab noch nie probiert was Altium bei >26 Parts
macht, werd ich mal testen bei Gelegenheit.
Ich finde es aber mal interessant zu erfahren, wie bestimmte Dinge in
Eagle gelöst sind. Meine persönliche Erfahrung mit Eagle ist nur sehr
kurz und beschränkt-aber dafür um so schlechter. Eine Ironie, daß ich so
vieles, was Eagle kann, gerade bei Eagles Ableben lese. :D
Altium ist längst nicht perfekt, allerdings arbeite ich damit doch sehr
gerne.
Rudolph R. schrieb:> Wühlhase schrieb:>>> So sieht es aus, das ist doppelte Arbeit und hält einfach nur auf.>>> Zumindest wenn man Schaltplan und Layout selber bearbeitet.>> Nö...eigentlich nicht.> ...>> Aber was macht denn diese Forward/Backward-Anndingsbums? Wie ist das>> denn in Eagle gelöst? Würde mich mal interessieren...>> Super, keine Ahnung aber erstmal sinnlos widersprechen müssen. :-)
Wieso sinnlos wiedersprechen?
Ich bin nur darüber gestolpert, daß die Erstellung von Bauteilen in
Altium redundanter Arbeit unterliegt. Ich bilde mir ein, für
redundante/unnötige Arbeit ein sehr gutes Gespür zu haben. Ich bin
stockfaul was sowas angeht, genau deshalb bin ich Ingenieur. Nur hatte
ich bei Altium bisher so gut wie nie den Eindruck, Arbeit doppelt
erledigen zu müssen, daher hat es mich interessiert, eine Alternative
bzw. andere Sichtweise zu erfahren.
Ich mache mir allerdings gerne im vorraus etwas mehr Arbeit und lerne
mein Werkzeug gern gründlich kennen, wenn ich mir hintenraus damit einen
Vorteil verschaffen kann.
> Dagegen muss man das in Altium in einem zusätzlichen Arbeitschritt noch> mal durchlaufen lassen und dabei gibt es dann auch genug Probleme.>> Wenn ich in EAGLE zum Beispiel ein Footprint eines Widerstandes von 0805> auf 0603 geändert habe, dann war das sofort an Ort und Stelle erledigt.> In Altium muss ich eher das Teil im Schaltplan löschen, ein neues> einbauen und beim Aktualisieren des Layouts wird oft genug das Teil> nicht an Ort und Stelle getauscht, sondern wieder an den Rand geworfen.
Hm..zugegeben, du mußt Altium schon sagen daß es die Komponenten von der
Bibliothek aktualisieren soll, allein macht es daß nicht. Allerdings
mußt du kein Teil auf der Platine löschen. Du tauschst das
Bauteil/Footprint einfach im Schaltplan aus und importierst deine
Schaltplanänderungen. Möglich daß dein neues Bauteil dann neben der
Platine liegt, wäre schön wenn die Anbindung gleich mit übernommen
werden würde. Andererseits fallen mir auch einige Szenarien ein, wo eine
automatische Platzierung durchaus zu häßlichen Ergebnissen führt.
Was du da noch beschreibst, daß Bauteile verändert werden, die nicht
verändert werden sollen, ist zwar wirklich häßlich, ist mir allerdings
noch nie passiert.
Michel M. schrieb:> bei diesen Preisvorstellungen für Layout-Software im Hobbybereich,
Noch günstiger als umsonst?
Oh, ich vergaß, die meisten Hobbyanwender erstellen ja regelmäßig
8-lagige Platinen in Pizzablechgröße. Die können ja weiterhin Kikad
nehmen, wenn sie es so richtig billig brauchen.
Statt hier zu nöhlen, sollte der eine odere andere mal eine Platine mit
mit der 8.0 entflechten. Die auf diesen Erfahrungen basierenden Berichte
würden dann auch dem Titel des Threads gerecht.
Ich gehöre zur Gruppe der Hobbyanwender, die nur gelegentlich eine
Leiterplatte machen. Die letzte war vor über einem Jahr. Angefangen habe
ich das aktuelle Projekt vor gut einer Woche mit Eagle v7.2. Nachdem die
8.0 raus kam, hab ich gleich am 19. Januar die mit 7.2 begonnene Platine
mit der neuen Version weitergeroutet. Dass das reibungslos ging, ist
schon mal keine Selbstverständlichkeit! Da habe ich im Softwareberecih
schon ganz andere Fälle erlebt. Es ist auch problemlos möglich, die mit
8.0 geroutete Platine wieder mit 7.2 zu öffnen und damit
weiterzuarbeiten.
Was mir auffällt im Vergleich zur 7.2 ist dass das Fangen von Objekten
nicht immer gut funktioniert. Auch vermisse ich im Kontextmenü den Punkt
'Weiterschalten'. Das macht es mitunter sehr nervig, von übereinander
liegenden Elementen das gewünschte zu erwischen. Hoffentlich ist das
'Weiterschalten' beim nächsten Update wieder da.
Weiter fällt auf, dass die ESC-Taste jetzt die 'Group'-Funktion
aktiviert. Hat etwas gedauert, bis ich das verinnerlicht hatte. Bisher
hat ESC nur die aktuelle Selektion aufgehoben, ohne das Werkzeug zu
wechseln. Hat mir besser gefallen.
Davon abgesehen, layoutet es sich mit der v8.0 irgendwie flüssiger als
mit der 7.2., auch wenn ich nicht genau begründen kann, woran das liegt.
Die Versionen dazwischen kann ich leider nicht beurteilen.
Wühlhase schrieb:> Meine persönliche Erfahrung mit Eagle ist nur sehr> kurz und beschränkt-aber dafür um so schlechter. Eine Ironie, daß ich so> vieles, was Eagle kann, gerade bei Eagles Ableben lese.
Und geradezu bizarr ist es, wenn jemand in einem Forum seitelang seine
Ablehnung einer Software ausdrückt, die er selbst weder näher kennt noch
gar benutzt. ;)
Kühl S. schrieb:> Die können ja weiterhin Kikad nehmen,> wenn sie es so richtig billig brauchen.
Das hat mit billig nichts zu tun.
Schau dir KiCad etwas näher an.
Wühlhase schrieb:>> Super, keine Ahnung aber erstmal sinnlos widersprechen müssen. :-)> Wieso sinnlos wiedersprechen?>> Ich bin nur darüber gestolpert, daß die Erstellung von Bauteilen in> Altium redundanter Arbeit unterliegt.
Langsamer lesen? :-)
Es ging um die Annotation, nicht um die Erstellung von Bauteilen.
Wühlhase schrieb:> Hm..zugegeben, du mußt Altium schon sagen daß es die Komponenten von der> Bibliothek aktualisieren soll, allein macht es daß nicht.
Genau das ist der Punkt.
Und besonders flink ist Altium dabei auch nicht.
Wenn sie schon auf Abobasis abrechnen, dann bitte pro Tag.
Das wäre sinnvoll, insbesondere freundlich für den Hobby-Anwender,
der die Software vielleicht alle 3-4 Tage oder am Wochenende mal
startet.
Für die, die Eagle kommerziell/professionell nutzen gäbe es da keinen
Unterschied.
Vermutlich könnte man dann aber nicht eben mal 2 Wochen offline
arbeiten,
weil die Software bei jeder Benutzung nach Hause telefonieren muss.
Ich nutze hin und wieder Eagle 6.6 für meine kleineren Projekte und
finde es mehr als ausreichend, das Update auf V7 habe ich gar nicht mehr
gemacht.
Dennoch frage ich mich ob es noch eine Möglichkeit gibt eine ältere
Version zu erwerben falls man doch mal eine Platine größer 80x100
erstellen möchte?
Eagle 8.0 ist für mich auch keine Option mehr, Software mit Onlinezwang
meide ich wo es geht...
Robert schrieb:> Hört sich ja "toll" an.> Da wollte ich eigentlich langsam mal von meiner 5.11 Pro updaten, aber> die Möglichkeit gibts ja jetzt leider nicht mehr. 500Eur pro Jahr ist zu> viel, denn bisher konnte man ja entscheiden, auf welche Zeit man den> Kaufpreis abschreiben konnte, bei mir war das halt recht lange.> Und irgendwas zwischen 2 Lagen, 160x100 und unbegrenzt gibts leider auch> nicht. Sehr schade, ich bräuchte halt so 200x300 und 4 Lagen um> glücklich zu sein.> Gut, also wohl langsam mal nach Alternativen umsehen, und solange die> 5er weiterbenutzen...
Sehe ich genauso! Habe auch noch die 5.12er Education Version, und fand
das Konzept auch gut. Was man da jetzt liest, ist einfach nur noch
Mist!!!
Zum Glück noch eine ALTIUM Lizenz, die zwar auch nur noch für die 15er
gilt, aber dafür für immer.
Touch schrieb:> Eagle 8.0 ist für mich auch keine Option mehr, Software mit Onlinezwang> meide ich wo es geht...
ganz genau, zumal Internet bei uns ja "Neuland" ist und nicht ständig
verfügbar. An der nicht ständigen Verfügbarkeit arbeiten ja fast alle
Anbieter, Netze werden ausgedünnt, Mobilfunk, Billiganbieter lassen den
Service schleifen und selbst @work wird immer wieder an den Netzen und
Leitungen "gefummelt", so kann man nicht arbeiten, erst Recht nicht
wenns eilig ist.
Joachim B. schrieb:> ganz genau, zumal Internet bei uns ja "Neuland" ist und nicht ständig> verfügbar. An der nicht ständigen Verfügbarkeit arbeiten ja fast alle> Anbieter, Netze werden ausgedünnt, Mobilfunk, Billiganbieter lassen den> Service schleifen und selbst @work wird immer wieder an den Netzen und> Leitungen "gefummelt", so kann man nicht arbeiten, erst Recht nicht> wenns eilig ist.
Der fairnesshalber muss man erwähnen dass Autodesk ihrer
'hochgeschätzten' Kundschaft 14 Tage 'Puffer' zugesteht in der keine
Internetverbindung bestehen muss.
In dieser Zeit sollte es eigentlich möglich sein die Server und die
Internetverbindungen wieder in die Gänge zu bringen.
il Conte schrieb:> Der fairnesshalber muss man erwähnen dass Autodesk ihrer> 'hochgeschätzten' Kundschaft 14 Tage 'Puffer' zugesteht in der keine> Internetverbindung bestehen muss.
der ja keine Konstante sein muss und auch jederzeit geändert sein kann
und sei es nur durch ein Bitkipper irgendwo.
Das schöne neue Welt gefällt mir halt nicht.
Ich spiele dann lieber auf einem 2t oder 3t PC die eagle 6.5 wieder ein
und den Key.
Wenns klemmt bei Hotlinern Hilfe suchen ist bei mir auch oft nicht gut
gegangen, rühmliche Ausnahme die Helfer von Cadsoft, aber die müssen ja
nicht weiter bleiben dürfen? wer weiss das schon?
Rudolph R. schrieb:> Um ein Footprint einfach so ändern zu können muss aber das Bauteil> entsprechend angelegt sein, ein Widerstands-Symbol etwa muss mit> mehreren Footprints zu einem Bauteil verbunden sein.> Die Default-Libraries nutzen sowas leider kaum.
Weil es bei Standardteilen auch wenig Sinn macht.
Ein R1206 ist ein anderes Bauteil als ein R0603 wenn auch mit gleichem
oder ähnlichem Symbol. Er hat auch eine andere Funktion (z.B.
Leistungsaufnahme). Außerdem wird die Attributverwaltung (MPN,
Bestellnummer etc) einfacher.
Technology (anderes Gehäuse/Footprint im gleichen Device) macht Sinn bei
IC's die es halt in verschiedenen Gehäusen gibt aber sonst sehr ähnlich
sind (und auch die gleiche Teilenummer haben).
Die Definition eines Bauteils befindet in bei eagle in einem einzigen
File. Das macht die Arbeit übersichtlich und wenig fehleranfällig.
Das ist imho bei eagle ein gutes Konzept , aber leider sehr
unergonomisch umgesetzt.
Das uralte Unix Prinzip (jede Funktion in eine eigene Datei) also ein
Datei für Footprint, eine für Connection und eine Symboldatei kenne ich
von noch von Racal-Redac. Das hat Altium anscheinend übernommen.
In der Praxis ist das mMn aufwändig(er) auch fehleranfällig.
Rudolph R. schrieb:> Wühlhase schrieb:>>> Super, keine Ahnung aber erstmal sinnlos widersprechen müssen. :-)>> Wieso sinnlos wiedersprechen?>>>> Ich bin nur darüber gestolpert, daß die Erstellung von Bauteilen in>> Altium redundanter Arbeit unterliegt.>> Langsamer lesen? :-)> Es ging um die Annotation, nicht um die Erstellung von Bauteilen.
Ups...das kommt davon wenn man so spät abends nach der Arbeit nochmal
schreibt. Aber genau das meinte ich ja.
> Wühlhase schrieb:>> Hm..zugegeben, du mußt Altium schon sagen daß es die Komponenten von der>> Bibliothek aktualisieren soll, allein macht es daß nicht.>> Genau das ist der Punkt.> Und besonders flink ist Altium dabei auch nicht.
Stimmt schon...das kann etwas dauern. Aber damit kann ich leben. Dafür
hat die Sache auch wieder einen Vorteil: Altium erstellt keinen Verweis
oder Ähnliches auf das Bibliothekbauteil, sondern eine echte Kopie.
Frißt zwar mehr Speicher und Rechenzeot, ist aber ganz nützlich wenn man
(warum auch immer) an einem einzigen Bauteil etwas ändern will (z.B.
Pinbezeichnung), aber keinen neuen Footprint dafür machen will. Und: Du
kriegst vorher eine Liste, welche Änderungen gemacht werden und kannst
nochmal ein Veto einlegen. Dann ändert Altium die betreffende Stelle
nicht. Beides hat mir die Arbeit dann und wann erleichtert.
Kühl S. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Meine persönliche Erfahrung mit Eagle ist nur sehr>> kurz und beschränkt-aber dafür um so schlechter. Eine Ironie, daß ich so>> vieles, was Eagle kann, gerade bei Eagles Ableben lese.>> Und geradezu bizarr ist es, wenn jemand in einem Forum seitelang seine> Ablehnung einer Software ausdrückt, die er selbst weder näher kennt noch> gar benutzt. ;)
Nun-ich habe Eagle selber ausprobiert und für mich festgestellt, daß
das, mit Verlaub, ein Scheißprogramm ist, müßte so 2006 oder so gewesen
sein. Unter diesen Umständen sehe ich nicht, was daran bizarr sein soll.
Die ganzen "Hilfe, ich brauch unbedingt ne Lib für Bauteil XY"-Threads
und die meisten Eagle-Schaltpläne, die ich gesehen habe, haben mir diese
Meinung immer wieder bestätigt. Entweder ist es mit Eagle nicht allzu
einfach, Bauteile vernünftig anzulegen und saubere Schaltpläne zu
zeichnen, oder die meisten Eagle-Anwender sind einfach zu doof dazu.
Wobei ich Letzteres doch sehr erstaunlich finden würde...
Wühlhase schrieb:> Altium erstellt keinen Verweis oder Ähnliches auf das Bibliothekbauteil,> sondern eine echte Kopie.
Das machen mindestens BAE und Kicad auch so, möglicherweise noch mehr.
Wühlhase schrieb:> Hm..zugegeben, du mußt Altium schon sagen daß es die Komponenten von der> Bibliothek aktualisieren soll, allein macht es daß nicht
Na hoffentlich nicht, das wäre eine Katastrophe - plötzlich würden sich
uralte Layouts aus dem vorigen Jahrhundert verändern und müssten
nachgearbeitet werden, weil mit den veränderten Bauteilen womöglich
DRC-Fehler auftreten, etwa weil Padgrössen geändert wurden.
Bei CadStar werden geänderte Bauteile dann übernommen, wenn ich es sage,
sonst bleibt ein Layout auf ewig so wie es ist (und produziert wurde).
Und nur so ist das sinnvoll. Ausserdem muss man fragen, ob es im Sinn
von Dokumentation und Qualitätssicherung überhaupt zulässig ist, dass
sich alte Konstruktionen als Nebenwirkung neuerer Projekte ungefragt und
ev. unbemerkt verändern. Das gilt übrigens nicht nur für Leiterplatten.
Womöglich werden dann abertausende LP fehrhaft produziert, weil
irgendjemand für eine neue LP ein Bauteil geändert hat.
Ein vergleichbar absurder Blödsinn ist es, in einem Schreiben das Datum
als Funktion "Heute" einzusetzen, wenn ich dann als Beweis einen vor
Jahren geschlossenen Vertrag ausdrucken will, erhält er das heutige
Datum - Beweiskraft Null und die ganze Archivierung für die Katz.
Georg
Wühlhase schrieb:> [...] oder die meisten Eagle-Anwender sind einfach zu doof dazu.> Wobei ich Letzteres doch sehr erstaunlich finden würde...
Ich zähle mich da jetzt mal dazu. Aber ich behaupte es liegt nicht an
Doofheit, sondern fehlender Erfahrung. Eagle wird oft von Amateuren
verwendet wie ich auch einer bin, die haben es nie gelernt wie man einen
Schaltplan schön zeichnet. Und ganz ehrlich, meine Pläne waren nie
schön, aber haben bisher immer funktioniert so wie sie aufgebaut waren.
Hallo -gb-
-gb- schrieb:> Eagle wird oft von Amateuren> verwendet wie ich auch einer bin, die haben es nie gelernt wie man einen> Schaltplan schön zeichnet.
"Profis" machen das oft auch nicht besser. Zum einen liegt die Priorität
eines Entwicklers auf der Entwicklung einer funktionierenden Schaltung,
und zum anderen fehlt im dazu auch oft die nötige Zeit.
Desweiteren können sich Entwickler oft sehr schlecht in die Bedürfnisse
von Leuten hineindenken, die den Kram dann reparieren müssen. Das liegt
oft an grundsätzlich anderen Denkstrukturen und daran das ein Entwickler
es im Verhältnis mit einem Servicetechniker auch mit weniger Platinen zu
tun hat, und darum in der konkreten Platine meist "tiefer drin steckt"
als ein Servicetechniker, der es mit der zigfachen Anzahl über einen
weiteren Bereich gestreuten und von vielen verschiedenen Entwicklern
erstellten Platinen zu tun hat.
> Und ganz ehrlich, meine Pläne waren nie> schön, aber haben bisher immer funktioniert so wie sie aufgebaut waren.
Wie sieht es aus, wenn Du Dir Deine alten Schaltpläne nach zig Jahren
noch einmal ansiehst?
Professionell arbeiten heisst, dass man Geld dafür bekommt. Dass heist
nicht, dass man darum zwangsläufig auch besser arbeitet.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Wie sieht es aus, wenn Du Dir Deine alten Schaltpläne nach zig Jahren> noch einmal ansiehst?
Na so alt bin ich noch nicht, ich habe Anfang 2016 mit Eagle und
Schaltungen überhaupt erst angefangen.
Und gut, wenn ich eine Schaltung entwerfe nur um etwas zu testen, dann
ist das etwas Einmaliges. Wenn es etwas ist was ich vielleicht noch
öfter brauche, dann dokumentiere ich das schon. So wie auch mein Code,
da kommen halt Kommentare rein. Code finde ich deutlich schwieriger zu
verstehen nach längerer Zeit weil, bei Hardware kann man sich
Datenblätter von Bauteilen angucken oder die in Vergessenheit geratene
Schaltung simulieren, aber bei Code? Da muss man das selber rausfinden
was man sich mal gedacht hatte. Kann man auch simulieren oder
durchsteppen im GDB aber das ist auch rein von der Aufbereitung als Text
deutlich weniger Übersichtlich wie ein bildlicher Schaltplan.
Gustl B. schrieb:> Na so alt bin ich noch nicht, ich habe Anfang 2016 mit Eagle und> Schaltungen überhaupt erst angefangen.
Da bist du ja noch nicht 'verdorben';-), eine Umorientierung müsste
in deinem Fall wohl noch klappen.
Ich versteh da nicht dein Einlassungen zu Eagle 8 ??
Wenn du deinen Thread hier verfolgst haben bereits einige diesen
Schritt vollzogen oder sind dabei.
Das wusste ich da noch nicht. Da gab es Eagle 7 und ich dachte das ist
brauchbar. Ist es ja auch. Ob ich jetzt umlerne oder nicht weiß ich noch
nicht. Vor allem was sollte man sich angucken? KiCAD?
Gustl B. schrieb:> Vor allem was sollte man sich angucken? KiCAD?
Das ist ein Versuch allemal wert. (kostet ja nix ;-)
Nur so mal rumspielen (angucken), davon würde ich aber abraten.
Solltest du aber eine (kleines) Projekt starten und auch durchziehen,
dann wäre das der richtige Zeitpunkt.
Hilfe zur Selbsthilfe gibt es hier im Form allemal.
N.B.
Wenn man kurz vor dem 'Projektstart' sich ein paar Tutorials reinzieht,
erleichtert das den Einstieg.
Es ist unglaublich, was da plötzlich für ein Dreck auf den Rechner
wandert! Der ganze Rechner ist mit neuen DLL etc und neuen Files
zugemüllt. Starten geht auch nicht. Da fehlt eine DLL. Wollen die uns
verarschen? Weg damit! unintall.exe! Bayerische Qualität ade. Das wird
nix mit Autodesk. Wie lange sind die schon im Geschäft?
lesenswerter neuer "open letter"
unter
element14
"Save-as / export" HDRM (hypothetical daily risk manager) Luis C.
so passt das nicht zu Industrie 4.0 :-)
Was meint ihr, stimmen diese Aussagen über die Verkaufspreise ?
http://www.pcdandf.com/pcdesign/index.php/news-itemid-fix/10964-autodesk-acquires-eagle-from-cadsoft
Demzufolge hat Farnell in Summe 11 Millionen € hingelegt
Autodesk wiederum hat es für 25 Millionen € gekauft.
Wenn man mal eine Rendite von 5% annimmt dann müssten die jährliche
'Mietweinnahmen' von 1,25 Mio. generieren.
Bei einer Miete von 500 € / Jahr müssten sich da
2500 User melchen lassen und das jährlich.
Klingt für mich im ersten Moment nicht mal so unrealistisch :-(
Michel M. schrieb:> lesenswerter neuer "open letter"> unter> element14>> "Save-as / export" HDRM (hypothetical daily risk manager) Luis C.>> so passt das nicht zu Industrie 4.0 :-)
Hier noch der Link.
https://www.element14.com/community/thread/58541/l/open-letter-to-autodesk?displayFullThread=true
Sehr schön geschrieben: u.a. "Our HDRM (hypothetical daily risk manager)
(me) did a brief analysis of our present and past projects and
calculated a monthly fee of about 850euro to cover the risks associated
with granting a third party company the power to interfere with our
business."
Bernd W. schrieb:>> Eagle wird oft von Amateuren>> verwendet wie ich auch einer bin, die haben es nie gelernt wie man einen>> Schaltplan schön zeichnet.>> "Profis" machen das oft auch nicht besser.
Oh doch, Bernd. Profis machen das sehr viel besser - jedenfalls dann,
wenn sie vom Berufsanfänger zum normalen Entwickler sich entwickelt
haben.
Aber es stimmt schon was daran: Den meisten Traffic in den Foren machen
eben nicht die Professionellen, sondern die Bastler und Amateure.
Dadurch scheint es beim Abzählen der Anfragen, daß es eine schier
unglaubliche Hürde sei, Symbole und Footprints zu zeichnen und dann
daraus Bauteile zu machen.
Aber es ist eben nicht eine Hürde, sondern geht ganz leicht. Warum dann
die Anfragen "HILFE - wer har ne fertge Lib für XYZ" ? Nun ich vermute,
daß da das Schlaraffenland-Phänomen zuschlägt.
Eigentlich lauten all diese Anfragen etwa so: "HILFE - wer liefert mir
die selbstfliegenden fertig gebratenen Tauben frei Haus und bittesehr
kostenlos?"
Bei der schieren Programmiererei sieht man das selbe Phänomen ja auch:
"Ich will mit Cortex anfangen, wer liefert mir die beste und vor allem
von selbst funktionierende IDE dafür, kostenlos selbstverständlich?"
W.S.
W.S. schrieb:> Eigentlich lauten all diese Anfragen etwa so: "HILFE - wer liefert mir> die selbstfliegenden fertig gebratenen Tauben frei Haus und bittesehr> kostenlos?
Du natürlich , wer den sonst ;-)
Ralf schrieb im Beitrag #4879548:
> Dann überlies sie.
Nee.. es geht ja nicht um's Ignorieren.
Es geht vielmehr um das Bild, was man sich so von den Leuten machen muß.
Also wie die Leute an das herangehen, was - vermutlich - zu ihrem
Arbeitsalltag gehört oder gehören wird.
W.S.
Rudolph R. schrieb:> Allerdings zielen Tools wie Altium ja eher auf verteiltes Arbeiten im> Team.> Da schickt man dann dem Layouter eben den neuen Stand vom Schaltplan und> der baut die Änderungen ins Design ein.
Und dadurch ist es keine doppelte Arbeit?
Nur weil die BWLer den zusätzlichen Aufwand dann auf verschiedenen
Kostenstellen verbuchen, ändert das nichts an dem Mehraufwand, der in
der Buchhaltung hinterher nicht explizit auftaucht.
W.A. schrieb:> Und dadurch ist es keine doppelte Arbeit?
Nein, ist es nicht.
Das muss in Eagle oder KiCad genauso gemacht werden.
W.A. schrieb:> Nur weil die BWLer den zusätzlichen Aufwand dann auf verschiedenen> Kostenstellen verbuchen, ändert das nichts an dem Mehraufwand, der in> der Buchhaltung hinterher nicht explizit auftaucht.
Der Eagle User braucht für eine Änderung 1*60 min,
der Altium User braucht für die selbe Aufgabe,
so wie du das rechnen willst -> 2*10 min.
Wolfgang schrieb:> Warte noch "wenige Wochen", da tut sich wohl was.
Wenn man in deinem Link weiter nach unten scrollt kommt
man zu diesem Statement von einem 'Director'
>>>
Thanks for the reply. It's unfortunate this license doesn't meet your
req's. We'd said we would always reserve the right to go to
subscription and we've elected to do that now, sooner than you may have
expected, as we build out the features of the new software that we've
promised (design reuse, better routing, better hierarchy and net
handling, better library editing, etc). It sounds like the model
doesn't work for you but of course you're welcome to continue using
whatever license you already have and reevaluate that at a later date.
Best regards,
Matt Berggren
Director - Autodesk Fusion Electrical
<<<
Wenn man das liest - da lachen ja die Hühner (neudeutsch LOL ;-)
Alles wird 'better' - ich glaube es nicht.
Liebe Eagle Fans seit mir nicht böse, keinen Online DRC hinkriegen,
aber solche 'better' - Sprüche ablassen :-(
Was aber am meisten stört, ist, dass all die Einlässe der User
weg gewischt werden.
Ich vermute aber nachdem Autodesk all die Zahlen kennt (wir nicht)
wie z.B User-Profile, Gesamtumsatz, Umsatz mit den verschiedenen
Lizenzmodellen, haben die sicher irgend eine diffuse Vorstellung
eines Rendite-Modells das sich uns verschliesst.
Auf Grund solcher Vorgaben haben sich die BWL'er
wohl auf das Auspressen von 'Zitronen' versteift.
Um da beim Bild zu bleiben nachdem die Zitronen ausgepresst sind
ist es dann in 1 / 2 Jahren vorbei, es sei denn sie steuern um.
Das kann man aber aus diesem Statement (siehe oben)
zurzeit nicht ableiten.
Richard B. schrieb:> Der Eagle User braucht für eine Änderung 1*60 min,> der Altium User braucht für die selbe Aufgabe,> so wie du das rechnen willst -> 2*10 min.
Mit Verlaub, da möchte ich mal mit der Stoppuhr dabeistehen :-)
Gerade bei den '2*10 min' hätte ich ganz grosse Zweifel :-((
(das richt irgendwie nach 'chinesischen 3-Satz ' ;-)
Nachtrag:
il Conte schrieb:> Wenn man in deinem Link weiter nach unten scrollt kommt> man zu diesem Statement von einem 'Director'>>>>>>> Thanks for the reply. It's unfortunate this license doesn't meet your> req's. We'd said we would always reserve the right to go to> subscription and we've elected to do that now, sooner than you may have> expected, as we build out the features of the new software that we've> promised (design reuse, better routing, better hierarchy and net> handling, better library editing, etc). It sounds like the model> doesn't work for you but of course you're welcome to continue using> whatever license you already have and reevaluate that at a later date.>> Best regards,>> Matt Berggren>> Director - Autodesk Fusion Electrical>> <<<
Wenn man dieses Statement weiter analysiert:
> It sounds like the model> doesn't work for you but of course you're welcome to continue using> whatever license you already have> and reevaluate that at a later date.
kommt man doch zu den Schluss, dass die an den Bastlern, Maker,
Studenten
und allen anderen Hobbyisten absolut kein Interesse mehr haben.
Die sollem mit den alten Versionen vorlieb nehmen - Basta.
Die Bemerkung am Schluss:
> and reevaluate that at a later date.
Ist eigentlich die pure Arroganz!
Hochmut kommt vor den Fall!
So wie es sich darstellt sind die nur noch an Firmen interessiert.
Die wollen dort am besten nur mit den BWL'ern dealen.
Mit einer solchen Vorgehensweise werden die grandios scheitern.
Wer hat eigentlich EAGLE gross gemacht ???
und wer hat dieses CAD in die Firmen (klein und gross),
in die Institute und in den Lehrwerkstätten gebracht ?
Wir alle die 'Bastler' und ja ich war da auch mal dabei
(vor meiner Konvertierung in 2013 ;-)
il Conte schrieb:> Mit Verlaub, da möchte ich mal mit der Stoppuhr dabeistehen :-)
Du kannst dir Altium bestimmt vorführen lassen.
Hier ging es um genau das hier->
W.A. schrieb:> Und dadurch ist es keine doppelte Arbeit?
Er meint, Altium ist langsamer als Eagle.
Das ist aber genau umgekehrt. Das kann nur jemand behaupten,
der Altium noch nie gesehen bzw. probiert hat...
il Conte schrieb:> kommt man doch zu den Schluss, dass die an den Bastlern, Maker, Studenten> und allen anderen Hobbyisten absolut kein Interesse mehr haben.
Aha, das wird der Grund sein, warum sie genau dieser Gruppe mit der 8.0
mehr Freiheit geben als je zuvor bei einer kostenlosen Eagle Version.
il Conte schrieb:> Wir alle die 'Bastler' und ja ich war da auch mal dabei> (vor meiner Konvertierung in 2013 ;-)
Du benutzt Eagle seit 4 Jahren nicht mehr?
Warum regst du dich dann hier so künstlich über das neue Lizenzmodell
auf? Es betrifft dich doch garnicht. Damit bist du in diesem Thread
allerdings scheinbar in guter Gesellschaft.
Richard B. schrieb:> Du kannst dir Altium bestimmt vorführen lassen.
Mit Sicherheit nicht :-(
Ich kenne Altium und habe damit so manches Projektle durchgezogen.
Ich würde nie behaupten dass Altium schlechter ist,
aber auch nicht das es schneller ist !
Trotzdem, dein Vergleich für eine Änderung mit EAGLE 1x60 min
und Altium 2*10 = 20 min - das glaube ich schlichtweg nicht.
Wenn ich so sehe wie zum Beispiel KiCad von Monat zu Monat
'erwachsener' wird, sehe ich absolut nicht ein,
(meine subjektive Meinung)
dass ich für das Gleiche all diesen CAD-Sauriern
(diese Autodesk-Zuh....r mit eingeschlossen)
Geld in den Schlund schmeiße.
CAD Firmen wie Cadence, Mentor oder vieleicht auch Altium.
haben nur in Großprojekten eine Daseinsberechtigung.
Da pinseln z.B. 30 Ings ein jeder an eine separaten Modul.
Ein Obering ist dann für das mergen zuständig.
Dann gibt es noch bis zu 5 Layouter-Sklaven die das auf eine 18 Layer
Platine umsetzen. (damit es schneller geht und ohne Stress)
Das ist nicht gelogen, selber so miterlebt. (als Consultant)
Kühl S. schrieb:> Aha, das wird der Grund sein, warum sie genau dieser Gruppe mit der 8.0> mehr Freiheit geben als je zuvor bei einer kostenlosen Eagle Version.
Die kostenlose Version ist nur noch mit einem Autodesk-Account nutzbar.
Ohne Internetverbindung lässt sich die frisch installierte Software noch
nicht einmal aufrufen.
Was hat das mit "Freiheit" zu tun?
Rufus Τ. F. schrieb:> Die kostenlose Version ist nur noch mit einem Autodesk-Account nutzbar.
Ich bin mir ziemlich sicher, eine offizielle Autodesk Verlautbarung
gelesen zu haben, dass mit dem nächsten Update die Onlinepflicht für die
Freeware Version wegfallen wird.
Das hilft nicht nur den Freeware-Bastlern, sondern auch den Profis, die
mit dieser Version Lizenzunabhängig ihre großen Projekte öffnen und
Drucken/Exportiern können. Weil ich an das Gute im Menschen glaube,
vertraue ich dieser Info solange, bis das Gegenteil erwiesen ist.
Davon abgesehen kapsle ich jede essentielle Software in eine VM, deren
Datum eingefroren ist. Dass ein Registrierungsserver ausfällt, ist ja
nur eines der möglichen Risiken.
Auf längere Sicht schlimmer wäre es, wenn die entsprechende Software
nicht mehr weiterentwickelt wird und deshalb auf dem in 10 Jahren
aktuellen OS nicht mehr läuft. Das trifft nicht nur Eagle, das Risiko
besteht grundsätzlich bei jeder Software. Auch und gerade für
OS-Projekte.
Ob die VM natürlich in 10 Jahren noch läuft, ist eine andere Frage,
zugegeben. Aber in the long run we are all dead.
Hi,
Kühl S. schrieb:> Auf längere Sicht schlimmer wäre es, wenn die entsprechende Software> nicht mehr weiterentwickelt wird und deshalb auf dem in 10 Jahren> aktuellen OS nicht mehr läuft. Das trifft nicht nur Eagle, das Risiko> besteht grundsätzlich bei jeder Software. Auch und gerade für> OS-Projekte.
Ob das wirklich das schlimmere Szenario ist, das ist sicher eine Frage
die jeder (jede Firma) für sich selbst beantworten muss.
Aber ich denke einem großen Teil bereitet das am wenigsten
Bauchschmerzen.
Zumindest weit weniger als das Risiko plötzlich unverschämten
Konditionen gegenüberstehen zu müssen weil die Manager des SW Anbieters
nun der Meinung sin genug am Haken zu haben und die Preise um einige
100% Anheben zu müssen.
Frei nach Dem Motto "Friss oder stirb (vergesse deine Daten...)"
WEnn eine SW nicht mehr mit einem aktuellen OS zusammenarbeitet, dann
ist das ja ein Problem das bei einer halbwegs intelligenten IT sich
LAAANNGE vorher ankündigt. Zumindest so lange das mehr als genug zeit
zum reagieren bleibt.
Man stellt es fest sobald das neue OS auf dem MArkt kommt. Da arbeitet
aber noch jeder mit dem alten OS. Auch Neusysteme kann man zu diesem
ZEitpunkt noch eine lange zeit (ggf. Jahre!) mit altem OS aufsetzen.
Mal ganz davon abgesehen das die OS Migration in einem Unternehmen
sowieso sehr sorgfältig geplant und getimt sein sollte.
In dieser Zeit kann man nach Alternativen schauen, überlegen ob es
praktiabel ist das in einer VM normal weiter zu nutzen oder ob man die
VM nur nutzt um Altdesigns zu warten und mit einem anderen System die
Neudesigns erstellt.
Wenn sich dann VIEL später abzeichnet das auch die VM nicht mehr auf
einem dan neuen OS oder HArdwaresystem laufen wird, dann bleibt immer
noch die Möglichkeit sich rechtzeitig ein paar der Systeme zu
konservieren um auch weiterhin auf die Daten zugreifen zu können.
Begrenzt nur durch die Lebensdauer der altsysteme bzw. der Verfügbarkeit
von Ersatzteilen.
Zu diesem Zeitpunkt -Die Software lässt sich auch in einer VM auf einem
aktuellen System nicht mehr starten- sind aber mit hoher
Wahrscheinlichkeit mehr als 10 Jahre seit Einstellung der Entwicklung,
vermutlich eher 20 JAhre vergangen. Mehr als genug Zeit einen
schmerzlosen Umstieg ohne größere Reibungsverluste vorzunehmen. Zumal da
sicher auch schon >99% der mit der alten SW gemachten Designs kpl. aus
der Produktion sind.
Wenn aber der SW Anbieter eines Mietmodells beschließt die Konditionen
in einem für den jeweiligen Anbieter inakzeptablen Bereich anzuheben
oder noch schlimmer die Firma warum auch immer die Lizenzserver
abschaltet (gewollt oder infolge eines Konkurses, NAturkatastrophe oder
was auch immer)
ist man im Worst Case von heute auf morgen von seinen Daten
abgeschnitten. Falls es zumindest Viewer ohne Zwangsaktivierung gibt
kann man dennoch keine Produktpflege mehr betreiben.
Und das Risiko ist für viele Inakzeptabel.
Mal ganz davon abgesehen das es da noch diverse Sicherheitsvorgaben gibt
die entweder (bei mittleren bis -für Eagle wohl irrelevanten- großen
Unternehmen) eine strikte Firewall zwischen Arbeitsplatz und Internet
vorsehen was die Aktivierung schon technisch unterbindet, oder noch
drastischer das es Projekte gibt wo die Firma selbst oder der
Auftraggeber (z.B. bei Ing. Büros) darauf besteht das die Daten nur an
Rechnern bearbeitet werden die zu keinem Zeitpunkt nach dem allerersten
Designschritt mehr eine Physische Verbindung zum Internet haben dürfen.
Alles schon mitgemacht.
Auch da ist das Programm dann unbrauchbar.
> Ob die VM natürlich in 10 Jahren noch läuft, ist eine andere Frage,> zugegeben. Aber in the long run we are all dead.
Da steht es aber jedem Frei mit relativ geringem Einsatz von Zeit und
Geld abhilfe zu schaffen. Einfach einige altsysteme in die Ecke
stellen...
Ich habe erst vorletzte Woche noch ein Programm für einen 8039
modifiziert. (Nur drei Zeilen...) mit der original Entwicklungsumgebung
auf einem System dieser Zeit. 80286 mit sagenhaften 8MHz und der
Soundkulisse eines startenden Airbus...
War dann schon nicht mehr ganz so einfach in den EPROM zu bekommen, ich
musste das erstelle hex File erst auf eine 360kB 5 1/4" Diskette
abspeichern, dann mit meinem 486er von 5 1/4" auf 3,5" umkopieren und
konnte erst dann mittels USB 3,5" LAufwerk die Daten mittels GALEP V in
den EPROM brennen.
Aber auch wenn es kompliziert klingt, das ganze war inkl.
Programmänderung in weniger als 10 Minuten erledigt!
(Eine Installation der Entwicklungsumgebung in VM auf dem aktuellen PC
wäre vielleicht sogar möglich gewesen, aber das hätte viel länger
gedauert, daher gar nicht probiert)
Es bleibt auch hier das Risiko das die altsysteme irgendwann einach
durch Defekt versagen. Der 486er, den ich z.B. auch für die
Programmierung alter Funkgeräte der 80er Jahre verwende, wollte z.b.
letztes JAhr auch plötzlich keine LAufwerke mehr erkennen.
Aber einerseits kann man dem durch Redundanz etwas entgegentreten,
andererseits sind viele Zeitbedingte Defekte eher einfacher natur.
Der 486er z.B. lief nach Verdachtstausch aller THT Elkos auf der
Controllerkarte wieder einwandfrei...
Auch dies ist also eine Sache die man selber 100% in der Hand hat.
Ich kenne z.B. noch Firmen die prinzipiell sogar noch ihre 8"
Datenträger lesen könnten...
Wenn man aber von einem Lizenzserver des SW Anbieters abhängig ist, so
ist man diesem und gleichzeitig der Funktion der eigenen
Internetverbindung hoffnungslos ausgeliefert!
Gruß
Carsten
Kühl S. schrieb:> Das hilft nicht nur den Freeware-Bastlern, sondern auch den Profis, die> mit dieser Version Lizenzunabhängig ihre großen Projekte öffnen und> Drucken/Exportiern können.
Also da muss man sich schon ein wenig die Augen reiben,
Habe ich das richtig verstanden: PROFIS die GROSSE (Eagle) PROJEKTE
öffnen wollen ??
Nach mein Verständnis ist ein Projekt dann groß wenn da mindestens
3 Leute gleichzeitig dran arbeiten (am Schaltplan).
Da geht mit Eagle und auch (zugegebener maßen) mit KiCAd nicht mehr
viel.
Kühl S. schrieb:> Weil ich an das Gute im Menschen glaube,
Sag blos du gehörst da auch dazu ;-) *)
*) Ironisch gemeint !
Normalerweis habe ich vor solchen Leuten respekt.
il Conte schrieb:> Kühl S. schrieb:>> Das hilft nicht nur den Freeware-Bastlern, sondern auch den Profis, die>> mit dieser Version Lizenzunabhängig ihre großen Projekte öffnen und>> Drucken/Exportiern können.>> Also da muss man sich schon ein wenig die Augen reiben,> Habe ich das richtig verstanden: PROFIS die GROSSE (Eagle) PROJEKTE> öffnen wollen ??
Textverständnis: In diesem Fall ist das 'Groß' in Relation zu den
Möglichkeiten der Freeware zu setzten. Also Leiterplatten mit mehr als
80cm². Ebenso 'Profi' im Gegensatz zum Bastler, der die Software gratis
nutzt.
Sollte überraschenderweise eine der nächsten Versionen ohne offenen
Viewer und mit einem Dateiformat daherkommen, das mit den alten
Programmversionen nicht mehr funktioniert, werde ich mich auch von Eagle
verabschieden.
Glaub ich aber nicht. Ganz im Gegenteil, ich sehe durch die Verknüpfung
von Eagle mit einem guten 3D-CAD Autodesk auf einem sehr guten Weg mit
einem echten Alleinstellungsmerkmal in diesem Marktsegment.
Obs so kommt, weiß ich auch nicht. Sicher werde ich aber nicht schon vor
den Schlägen schreien, wie das hier Mode zu sein scheint.
Na ja,
die Ankündigung „as a Service“ mit häufiger Internetverbindung nach
„Hause“ und dann nur nach dem Rumliegen des Programmes auf irgend
welchen Platten sich bezahlen zu lassen finde ich ist inkonsequent, hier
wird fürs „liegen“ bezahlt und nicht für den „Service“.
Aber jedem so wie es ihm gefällt, der Markt entscheidet am Ende .... :-)
Hab mal gerade bei Autocad nachgesehen.
Für EAGLE haben die ja ein ähnliches Vertriebs-Modell übernommen.
Zur Erinnerung.
Als sie mit Inventor angefangen haben, sollte Autocad begraben werden.
Nach ein bis zwei Jahren.
Die Proteste waren wohl zu groß, es gibt da eine Version 2017.
Im Netz findet man auch noch die Seiten von Cadsoft.
Richtig liebevoll und in deutsch.
Das hat sicher zum Erfolg hier in Deutschland beigetragen.
Bei Autodesk/EAGLE finde ich eine deutsche Seite nicht.
Bei Autocad gibt es sie aber wenigstens in Deutsch.
Und erschreckend ist für mich die Seite von Autodesk.
Für Smartfone designt und wenig Informationen.
Von den übergroßen Fäusten auf dem Bildschirm fühle ich mich bedroht.
Welcher Trottel macht CAD auf einem Smartfone?
Kühl S. schrieb:> Auf längere Sicht schlimmer wäre es, wenn die entsprechende Software> nicht mehr weiterentwickelt wird und deshalb auf dem in 10 Jahren> aktuellen OS nicht mehr läuft. Das trifft nicht nur Eagle, das Risiko> besteht grundsätzlich bei jeder Software. Auch und gerade für> OS-Projekte.
Weshalb "gerade" für OS-Projekte?
Wenn jemand, der CS anbietet, meint, das Programm nicht mehr portieren
zu müssen, dann war es das.
Bei OS habe ich immer noch die Möglichkeit, das für ein neues OS selbst
zu kompilieren oder es hat - höchstwahrscheinlich - schon jemand anderes
gemacht.
Ich habe während der letzten zwanzig Jahre schon viele CS-Projekte und
kommerzielle Programme sterben sehen, die dann auf neuen OS-Versionen
nicht mehr liefen.
Bei OS-Projekten ist mir das allerdings noch nie passiert.
Im Gegenteil lassen sich selbst uralte Motif-Sachen aus den 80ern noch
neu übersetzen - dank freier Sourcen.
Von "gerade" kann man dann nicht reden, eher von "OS hat da ein deutlich
geringeres Risiko".
Wie gesagt: ich kenne keine Unix-OS-Software, die ich nicht unter Linux
zum Laufen gebracht hätte - auch wenn der Autor schon lange verstorben
ist oder keinen Bock mehr hatte.
>Chris D. (myfairtux) (Moderator)>Weshalb "gerade" für OS-Projekte?
Es gäbe da möglicherweise eine neue Herausforderung...
Scheinbar bisher ein Geheimtip, nur quellcode ( Cpp ? ).
Ein neuer thread wäre dafür wohl sinnvoll,
aber mehr kann ich dazu nicht beitragen.
Mal eine Frage zum eigentlichen Thema V8.0, hat hier jemand Release
Notes zu V8.0 gefunden? also was sich tatsächlich geändert hat. Aus der
Autodesk seite (http://eagle.autodesk.com/eagle/release-notes) steht ja
nur minimal etwas zu V7. Mich würde das schon Interessieren bevor ich
die neue Version herunterlade und installiere :)
nurmal so schrieb:> was sich tatsächlich geändert hat
Das ist Eagle, was erwartest du?
Es gibt mal wieder neue Symbole, aber dieses mal sind die alten
endgültig weg. Hierarchische Design sind jetzt wohl besser. Ein neuer
Autorouter ist dabei und ein Werkzeug um mehrere Leiterbahnen zu
zerschneiden.
Hätte besser in V7.8 gepasst, aber dann hätte man die neuen Lizenzen
nicht durchdrücken können. Oder es hätte den GAU gegeben weil man V7
Lizenzen konvertiert (aka eingezogen) hätte. Also alles in allem noch
Glück gehabt ;)
Kennt ihr noch den Blog Eintrag "The Eagle has landed", nach dem
Verkauf? Eine interessante Überschrift wie ich finde. Normalerweise
sollen gute neue Produkte doch immer "fliegen", nach dem "launch". Die
Landung macht dann später der Insolvenzverwalter. Versteckte Botschaft?!
es ging mir aber darum wirklich zu erfahren was sich unter der Haube
geändert hat, denn wenn man z.B. ULPs schreibt sind die Änderungen die
zum Teil auch in den , nenne wir es mal Bugfix, Releases statgefunden
haben, schon relevant.
Das nach den tatsächlichen Änderunegn ist eine wirklich gute Frage! Denn
ein Blick in die UPDATE_de.txt im Eagle-Verzeichnis bringt ja keine
wirkliche Klarheit. Kein Wort über den neuen SLICE-befehl oder das neue
Verhalten von GROUP. Dafür werden die Änderungen der 7.7.0 nicht mehr
aufgeführt und die 7.6.0 ist die letzte Version ...
Etwas mehr erfährt man im Autodesk-Forum zu den neuen Funktionen unter:
http://forums.autodesk.com/t5/eagle-forum/what-are-the-new-features-amp-updates-of-v8/td-p/6825979
P.S. Wenn ich in meinem Adler V 7.7.0. "Auf Updates prüfe" kommt: Ihre
EAGLE-Version ist auf dem aktuellen Stand ... also kein Grund zum Update
:-D
Kleines Update: Die Standardlizenz wurde tatsächlich auf 4-Lagen
aufgebohrt.
http://www.autodesk.com/products/eagle/subscribe
Der "geheime" Promotioncode, den Autodesk rumgeschickt hat, funktioniert
ebenso noch
Arc N. schrieb:> Die Standardlizenz wurde tatsächlich auf 4-Lagen> aufgebohrt.
Das wird bei der Vergraulerei der Leute keinen mehr vom Hocker reisen.
Das sind immer noch zu viel Einschränkungen gegenüber dem,
was gleichwertige CADs offerieren (bei gleicher Preislage oder weniger)
Lutz H. schrieb:> Zeile 1, Spalte 1: Öffnendes Element erwartet.
Haben die nicht schon vor einiger Zeit auf XML umgestellt? Dann dürfte
das hier irgendwelcher Uralt-Legacy-Krempel sein.
Und warum kennt eagle das nicht und bringt wenigstens eine sinnvolle
Fehlermeldung? Wo bekomme ich jetzt eagle 2.0 herum die Schaltung
anzuschauen? :-)
Lutz H. schrieb:> Wo bekomme ich jetzt eagle 2.0 herum die Schaltung anzuschauen?
Aus dem Backup, auf dem auch das Projekt archiviert war …
Die Downloadlinks standen doch irgendwo oben, oder?
Was hättest du als sinnvolle Fehlermeldung empfunden? „Incompatible
File Format“?
Ich bin sicher der letzte, der ihren Lizenzunsinn verteidigen würde
(und benutze Eagle auch nicht), aber nun die Kritik ausgerechnet am
Nichtverstehen eines uralten Files festzumachen, finde ich an den
Haaren herbeigezogen. Einzige Ausnahme: die Doku verspricht dir, dass
sie beliebig alte Eagle-Files einlesen könnten.
Lutz H. schrieb:> Zeile 1, Spalte 1: Öffnendes Element erwartet.>> Profisoftware for free
Also bitte, das ist keine EAGLE-Datei, steht doch auch direkt im Header:
Lutz H. schrieb:> Und warum kennt eagle das nicht und bringt wenigstens eine sinnvolle> Fehlermeldung?
Schrott rein, Schrott raus. Was erwartest Du denn bitte?
> Wo bekomme ich jetzt eagle 2.0 herum die Schaltung> anzuschauen? :-)
Update26.exe findest Du im Bin-Folder Deiner Installation. Das wird Dir
aber nichts nützen, wenn Du's mit irgendwelchen Dateien fütterst.
Ich habe ein Board von github runtergeladen.
Hätte nie gedacht, dass unter
... microbit-reference-design-master\Eagle\Eagle2
protel Dateien abgespeichert sind. Mit dem Import läuft es auch nicht so
gut. Da ich die Schaltung nicht wirklich brache, werde ich gelegentlich
mit dem Import und eagle etwas üben.
hi @all ...
tja, nu haben wir eagle8.x
- nur noch subscibe-model
- nix mehr mit kaufen
- beim starten tut es jede menge --> code dump --> setzen 1
- zu kotzen
also ist neu lernen angesagt, blos was ?
wo rauf empfehlen die erfahrenen user umzusteigen ???
bin dankbar für jeden tip ...
bin dankbar für jeden tip ...
Dann lies doch einfach einen der 100 Threads über Eagle, die in den
letzten Wochen hier eröffnet wurden...
Muss man das jetzt immer wieder durchkauen?!
il Conte schrieb:> Arc N. schrieb:>> Die Standardlizenz wurde tatsächlich auf 4-Lagen>> aufgebohrt.>> Das wird bei der Vergraulerei der Leute keinen mehr vom Hocker reisen.> Das sind immer noch zu viel Einschränkungen gegenüber dem,> was gleichwertige CADs offerieren (bei gleicher Preislage oder weniger)
Interessanter und zielführender für Hobbyanwender ist sicherlich der
Ansatz bei Fritzing und Aisler Richtung Open Hardware 4.0
Michel M. schrieb:> Interessanter und zielführender für Hobbyanwender ist sicherlich der> Ansatz bei Fritzing und Aisler Richtung Open Hardware 4.0
Klingt für mich wie Werbung für die Fa.Aisler aus Holland.
Der Co-Founder&CEO P.Franken hat hier im Platinen Forum schon
mal sein 'electronic manufacturing service' Geschäftsmodell
vorgestellt (zu unschlagbaren Preisen :-).
Meine Frage dazu wie man damit 'reich' wird ist er aber bis heute
schuldig geblieben.
Ich habe eine eher septische Meinung zu Open-HW.
Das Geschäftsmodell dieser Firma ist wohl so, dass sie Open-HW Projekte
(= kostenlose Entwicklungen) akquirieren.
(das ist der Grund warum Open-HW beworben wird, um möglichst
viel 'Input' zu bekommen)
Sollten die erfolgversprechend sein werden sie in Stückzahlen
hergestellt und verscherbelt.
Derjenige der diese 'Open-HW Design' zur Verfügung stellt wird dann
meistens mit einen geringfügigen Betrag abgespeist.
Interessant wäre es zu wissen ob es solchen Firmen erlaubt ist
solche Open-HW Projekte einfach aus dem Netz herunterladen
um es dann zu vermarkten ohne dass der Einsteller befragt wird.
il Conte schrieb:> Interessant wäre es zu wissen ob es solchen Firmen erlaubt ist> solche Open-HW Projekte einfach aus dem Netz herunterladen> um es dann zu vermarkten ohne dass der Einsteller befragt wird.
Kommt auf die Lizenz an; die meisten Lizenzen mit "Open" im Namen
erlauben es.
il Conte schrieb:> Michel M. schrieb:>> Interessanter und zielführender für Hobbyanwender ist sicherlich der>> Ansatz bei Fritzing und Aisler Richtung Open Hardware 4.0>> Klingt für mich wie Werbung für die Fa.Aisler aus Holland.>> Der Co-Founder&CEO P.Franken hat hier im Platinen Forum schon> mal sein 'electronic manufacturing service' Geschäftsmodell> vorgestellt (zu unschlagbaren Preisen :-).> Meine Frage dazu wie man damit 'reich' wird ist er aber bis heute> schuldig geblieben.
... Danke für die Info
(stimmt 3x im Forum gesehen, kein Werbetr für Fa Ai :-) )
und den berechtigten Einwand,
mir ging es aber viel mehr um die Portabilität der Daten :-)
Sooo...ich habe jetzt zwei Monate lang Eagle 8 ausprobiert und eben die
Subscription gekündigt.
Die neuen Icons sind nicht genug diversifiziert, die alten waren
deutlich besser. Die neuen Features halten sich natürlich in Grenzen.
Da ich noch ein 5er Eagle habe, verkneife ich mir das Weiterarbeiten mit
Eagle 8, da ich die Projekte sonst in Eagle 5 nicht mehr öffnen kann.
Für mich tut es das 5er Eagle weiterhin völlig problemlos. Irgendwelche
Bibliotheken aus dem Netz brauche ich nicht, ich mache mir meine
fehlenden Footprints selbst und das muss man bei vielen HF-Bauteilen
sowieso tun.
Der einzige wirkliche Unterschied wäre, dass ich jetzt dafür jeden Monat
blechen müsste, ohne wirklichen Mehrwert.
Ein Push'n'Shove Router wäre noch was, aber da kann ich ja mal zu KiCad
lunzen...
Viele Grüße!
Sven
Sven L. schrieb:> Da ich noch ein 5er Eagle habe, verkneife ich mir das Weiterarbeiten mit> Eagle 8, da ich die Projekte sonst in Eagle 5 nicht mehr öffnen kann.
Einer meiner Arbeitskollegen der einige wissenschaftlich arbeitende
Ex-Kollegen hat, erzählte mir, für die wäre Eagle auch gestorben. Man
kann nicht davon ausgehen, dass Autodesk zu keiner Zeit in den nächsten
10 Jahren den Lizenzserver nicht plötzlich ausschaltet (Verkauf,
Insolvenz, ...) und somit Projekte von heute auf morgen nicht mehr
lesbar sind, weil es ja den Online-Zwang gibt (bzw die 14tägigen
Erneuerungsintervalle).
Bei denen kommt es immer noch vor, dass sie Daten von Eagle 2.xx hin und
wieder lesen können müssen^^
*edit*: Und schon haben sie es komplett kaputt gemacht die Profis ... xD
https://forums.autodesk.com/t5/eagle-forum/eagle-8-0-2-blank-screen-on-load/td-p/6906897/page/2
Mampf F. schrieb:> Und schon haben sie es komplett kaputt gemacht die Profis ... xD> https://forums.autodesk.com/t5/eagle-forum/eagle-8-0-2-blank-screen-on-load/td-p/6906897/page/2
Die von Autodesc sind gerade dabei ihre allerletzten und treuesten
EAGLE Jünger zu verscheuchen.
Das muss mir jemand erklären, die geben da Milloinen an 'Bugs' aus und
dann sowas :-((
ist es Unverständnis oder Absicht - man weis es nicht.
Vom Produkt Supporter Garcia
kommt dann volgendes:
>>>
Hi Everyone,
Here's a few points to check,please confirm your situation as soon as is
convenient for you.
1) Completely uninstall EAGLE and reinstall EAGLE 8.0.2, login does it
work now?
2) Did any of you guys upgrade your subscription? For example, you
started with a standard and then upgraded to Premium?
....
<<<
Wenn ich EGALE User wäre, würde da schon längst
der Mittelfinger am 'zucken' sein.
il Conte schrieb:> Die von Autodesc sind gerade dabei ihre allerletzten und treuesten> EAGLE Jünger zu verscheuchen. ...
Also wenn bei einem Fehlerhaften Update die "Jünger" in Schaaren fliehen
würde niemand mehr Software kaufen oder benutzen.
Wer bei einem CAD Projekt im laufenden Betrieb (unabhängig von Prdukt
und Hersteller) die Version wechselt sollte sich auch mal überlegen ob
er den richtigen Job hat.
Mampf F. schrieb:> Man> kann nicht davon ausgehen, dass Autodesk zu keiner Zeit in den nächsten> 10 Jahren den Lizenzserver nicht plötzlich ausschaltet
Kann man nicht, aber dann fällt Eagle auf die nokost Version zurück. Da
können Pads nur noch in einem X x Y Fenster editiert werden. Das ist
auch die einzige Einschränkung. Routing, PartEditing usw usf ist
unverändert, auch der Export von Produktionsdaten ist problemlos und
unter 3 verschiedenen Betriebssystemen möglich.
Die Autodesk Lizenzpolitik sehe ich sehr kritisch. Aber man sollt die
Kirche im Dorf lassen. Im Vergleich zu anderen PCB-CAD Systemen ist die
Investitionssicherheit bei eagle schlicht konkurrenzlos.
X4U schrieb:>> Wer bei einem CAD Projekt im laufenden Betrieb (unabhängig von Prdukt> und Hersteller) die Version wechselt sollte sich auch mal überlegen ob> er den richtigen Job hat.>
Aaaaalso: ich habe die Versionswechsel von PCAD 4.5 auf PCAD 8.5 und
dann 12.x, 13, 14, PCAD-2000, PCAD 2001, PCAD2002 und zuletzt PCAD 2006
mitgemacht. Es hat keinerlei Probleme gegeben - abgesehen davon daß der
Sprung von 8.5 auf PCAD 12.x ein solider Wechsel war (DOS > Windows und
anderer Unterbau)
Auch die seit einiger Zeit mitgemachten Wechsel von DxDesigner/PADs 9.x
auf die aktuelle Version ist immer ohne Probleme abgelaufen.
Von den anderen benutzten SW-Paketen wie Openoffice V1.irgenwas bis zu
Libreoffice aktueller Stand, div. 3D-CAD-Paketen a la Solidworks oder 2D
a la ACAD.10 - bis ACAD2000... alles defakto reibungsloses
weiterarbeiten nach dem Wechsel.
Mailprogramme, Webbrowser... alles keine Probleme bei dem Wechsel von
anno dazumal bis heute (und ich rede wie Du siehst über einen Zeitraum
von bals 20 Jahren...)
Wenn Du also die Meinung vertrittst daß ein Update - auch im laufenden
Betrieb - einen Jobwechsel bedeuten könnte solltest Du vielleicht einmal
über die von Dir verwendete Software nachdenken, ob es da nix besseres
gibt - oder mit konkreten Beispielen kommen anstelle irgendwelcher
Pauschalverdächtigungen zu verteilen.
MiWi
X4U schrieb:> Im Vergleich zu anderen PCB-CAD Systemen ist die> Investitionssicherheit bei eagle schlicht konkurrenzlos.
Wenn man den Thread hier verfolgt kommt man aber zu einer anderen
Aufassung :-(
Deine 'Investitionssicherheit' sieht dann sicher so aus ;-)
Beitrag "Re: Software für Platinen-Erstellung"
>> Im Vergleich zu anderen PCB-CAD Systemen ist die>> Investitionssicherheit bei eagle schlicht konkurrenzlos.
Anscheinend kann ein großer Teil der Eagle-Nutzer seit zwei Wochen das
Programm nicht starten und bekommen nur ein leeres Fenster.
https://forums.autodesk.com/t5/eagle-forum/eagle-8-0-2-blank-screen-on-load/td-p/6906897
"We are aware of these issues and the developers are working to have
them fixed as soon as possible."
Schön! Wenn eine Firma von Eagle abhängig ist und nun seit zwei Wochen
nicht damit arbeiten kann ... "Investitionssicher" nennen die das sicher
nicht!
Wen interessierts? Eagle ist tot seit Autodesk die gekauft hat. Jetzt
wird die drauf angewiesene Kundschaft gemolken bis die Euter abfallen...
Autodesk eben...
Uwe schrieb:> Anscheinend kann ein großer Teil der Eagle-Nutzer seit zwei Wochen das> Programm nicht starten und bekommen nur ein leeres Fenster.
Weder bei mir noch anderen bekannten Anwendern gabs jemals
Programmstartfehler oder leere Fenster. Anscheinend ist das reine
Panikmache ;-)
il Conte schrieb:> X4U schrieb:>> Im Vergleich zu anderen PCB-CAD Systemen ist die>> Investitionssicherheit bei eagle schlicht konkurrenzlos.>> Wenn man den Thread hier verfolgt kommt man aber zu einer anderen> Aufassung :-(
Ich komme zu der Auffassung, daß hier eher reiner Unmut über das
Subskriptionsmodell die Wahrnehmung diktiert.
Jens Feldmann schrieb:> Ich komme zu der Auffassung, daß hier eher reiner Unmut über das> Subskriptionsmodell die Wahrnehmung diktiert.
Für mich war nach dem Eiertanz mit den Lizenzmodellen bei der Einführung
der 7er Version Schluß. So etwas macht man nicht mit Kunden, die einem
über Jahrzehnte die Stange gehalten haben.
Und wenn nun der nächste Eigentümer die nächste Sau durchs Dorf treibt,
dann muß man sich zu recht Gedanken machen, wohin die Reise geht.
Wenn es stimmt, daß Anwender zwei Wochen lang nicht mit der SW arbeiten
konnten, dann ist das nur ein weiterer Sargnagel. Und dann hängt man
auch noch von einen globalen Lizenzserver ab, von dem man nicht weiß,
wie lange und stabil er läuft. Nein danke!
MiWi schrieb:> Aaaaalso: ich habe die Versionswechsel von PCAD 4.5 auf PCAD 8.5 und> dann 12.x, 13, 14, PCAD-2000, PCAD 2001, PCAD2002 und zuletzt PCAD 2006> mitgemacht.
Das ist dann auch ne andere Nummer. Wenn die Erfahrung lehrt das es
funzt würde ich das auch machen. Gemeint war das bei eagle --bisher--
Zugriff auf jedes Design ohne Lizenzkosten Hausphilosophie war.
il Conte schrieb:> Deine 'Investitionssicherheit' sieht dann sicher so aus ;-)
Eben ;-), meine Auftragsverwaltung läuft auch noch unter DOS und DM und
der Euro ist ne Fremdwährung. Allerdings im "lokalem Netzwerk" mit
mehreren Sessions auf dem Desktop.
Uwe schrieb:> Anscheinend kann ein großer Teil der Eagle-Nutzer seit zwei Wochen das> Programm nicht starten und bekommen nur ein leeres Fenster.>> https://forums.autodesk.com/t5/eagle-forum/eagle-8-0-2-blank-screen-on-load/td-p/6906897
Zitat daraus:
"I attempted to track the network traffic being generated from Eagle.exe
when I start the program, I can see that it tries to make several (10+
?) connections on startup, many of which are to AmazonAWS but there are
two destinations which appear to be blocked by my company's DNS proxy /
filter. Those domains include: 1e100.net akamaitechnologies.com"
Guten morgen. Bin zwar eagle Fan aber für so blöd das da bei mir nicht
alle Glocken klingeln halte ich mich auch nicht. Im Klartext heißt es ja
nichts anderes als das Autodesk die Software erstmal mit ihrer ganzen
Lizenzsch.... so verbuggt hat das es nicht sofort zu fixen ist.
Wie dem auch sie, Autodesk traue ich nicht weiter als eine Ratte spucken
kann. Meine Erfahrungen mit Autocad sind darin geendet das die Lizenz
auf XP in ner VM meine letzte war.
Mal schön langsam.
ACAD ist erst mal ein Erfolg. Wenn du da nicht zurechtkommst, dein
Problem.
Es ist lange her, aber als ich vor 25 Jahren mit ACAD Erfahrung zu Eagle
gekommen bin, war ich erschrocken, wie wenig CAD darin steckte.
Was die mechanische Definition einer Platine betrifft, hatte sich da
auch nicht viel geändert.
Dort sehe ich mit der Erfahrung von Autdesk eine wesentliche
Verbesserung.
Das Gleiche sehe ich für die Mehrplatzfähigkeit.
Die ja bei Autodesk wie auch bei anderen Mechanik-CAD ausgereift ist.
Ein Bastler- oder Anfängerprogramm wird EAGLE nicht mehr sein.
michael_ schrieb:> ACAD ist erst mal ein Erfolg. Wenn du da nicht zurechtkommst, dein> Problem.
Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Es ging mir um das
Lizenzproblem nicht um die Anwendung. Autodesk hat z.B. Funktionen
rausgenommen und das ganze als Upgrade verkauft.
> Was die mechanische Definition einer Platine betrifft, hatte sich da> auch nicht viel geändert.
Den ganzen Mechanikkram hab ich schon immer in Autocad gescribbelt ,
entworfen, kontrolliert etc. Früher mit eagle dxf export, heute anders
herum.
> in Bastler- oder Anfängerprogramm wird EAGLE nicht mehr sein.
Schaun mer mal.
X4U schrieb:> Den ganzen Mechanikkram hab ich schon immer in Autocad gescribbelt ,> entworfen, kontrolliert etc. Früher mit eagle dxf export, heute anders> herum.
Eben das ist umständlich.
Ich durfte mal bei CAD-Star mit reinschauen.
Da weiß man, was Eagle noch fehlt.
Das kriegst du auch nicht mit dem Umweg über ACAD nicht hin.
michael_ schrieb:> Ich durfte mal bei CAD-Star mit reinschauen.> Da weiß man, was Eagle noch fehlt.
Gerade mit Cadstar Layoutern hab ich das per dxf Import gemacht.
Autodesk hin oder her, Autocad ist für Mechanikkonstruktion einfach
super gemacht.
Autodesk Eagle 8.1 ist da! Erleichtertes Routing nun mit "Obstacle
Avoidance". Und mit dem Promocode "EAGLE50" wird die Subscription jetzt
so richtig günstig :-)
michael_ schrieb:> Es ist lange her, aber als ich vor 25 Jahren mit ACAD Erfahrung zu Eagle> gekommen bin, war ich erschrocken, wie wenig CAD darin steckte.
Das ist ja gerade das was den Einstieg/die Benutzung so einfach machte!
> Ein Bastler- oder Anfängerprogramm wird EAGLE nicht mehr sein.
Aber woher denn. Zumindest solange es die Freeware-Version gibt.
Gustav schrieb:> Erleichtertes Routing nun mit "Obstacle> Avoidance".
So kann man online DRC auch verkaufen - sowas ist
doch heutzutage Standard - oder ?
Gustav schrieb:> Und mit dem Promocode "EAGLE50" wird die Subscription jetzt> so richtig günstig :-)
Richtig günstig wird aber erst mit dem Promocode 'EAGLE100' :-))
(und ohne der Subscription Gängelei)
Schau dich mal bei KiCad um, da gibt es den Promocode 'KiCAD100'
schon ne ganze weile ;-)
Heh, selbst ich habe eine Werbemail von Autodesk zu Eagle 8.1 erhalten,
mit hübschem animiertem GIF was das neue Routing zeigt.
Meine letzte genutzte Version war die 4.1x. Ich habe von CADsoft glaube
ich vor dem Autodesk Kauf noch nie irgendeine Mail erhalten abgesehen
von der Kaufbestätigung und zwei Support anfragen.
"
It’s that final hour. The home stretch of your routing. You’re so close,
but space is running out, those traces are getting tighter, and there’s
a bunch of vias blocking your way.
So what do you do?
"
Hmmm, panisch im Kreis rennen und hoffen dass Autodesk mir hilft?
;-)
Mac G. schrieb:
(e-mail von autodesc an Mac.Gyver)
> "> It’s that final hour. The home stretch of your routing. You’re so close,> but space is running out, those traces are getting tighter, and there’s> a bunch of vias blocking your way.>> So what do you do?> "
Ganz einfach - zu Konkurrenz gehen die P&S können :-)
Auf solches hohles Autodesk - Gelaber kann man echt verzichten :-(
Gustav schrieb:> Autodesk Eagle 8.1 ist da! Erleichtertes Routing nun mit "Obstacle> Avoidance".
Ahja ... Ist ja schon fast ein P&S-Router ...^^ Wird nicht mehr lange
dauern, bis der Eagle das kann.
il Conte schrieb:> Ganz einfach - zu Konkurrenz gehen die P&S können :-)
Mein Gott! Du hast Dir Deine Prämie heute wirklich redlich verdient. Ich
bin Dein Zeuge. Spann morgen mal aus und geh spazieren.
Langsam genügt's
:((
@Werbegeschädigter
Wenn einem keine sinnvollen Antworten einfallen,
und keine sinnvolle Beschäftigung hat, da hast du recht,
dann sollte man spazieren gehen am besten
mit dem Hund und Tauben füttern nicht vergessen :-(
Eagle kann es egal sein, wenn die User, die für die Software nichts
bezahlt haben ( free, EDU oder Crack ist egal) zu KiCAD oder Target
wechseln.
Es bringt KiCAD und Target auch nichts, wenn sie mehr User haben, die
nix zahlen wollen und deshalb von Eagle zu ihnen gewechselt sind.
Wenn nicht genug Eagle Benutzer sich finanziell an der
Softwareentwicklung finanziell beteiligen, dann wird Cadsoft
weiterverkauft oder dicht gemacht.
Es wird nur die Software weiterbestehen, die die spezialisierten
Programmierer für EDA Software bezahlen kann.
Die "ich wills kostenlos Mentalität" soll wieder Leiterbahnen kleben
oder mit dem wasserfesten Filzstift routen.
Oder halt selbst programmieren, man tauscht halt immer Zeit gegen Geld.
Ich verstehe das Rumgejammere, selbst von eingefleischten Eagle-Usern,
nicht. Sogar diese müssten froh sein um jeden Fortschritt, den KiCAD
bietet, auch wenn sie nur den Eagle-Workflow als einzig Wahren gelten
lassen: Immerhin erhöht sich so stetig der Druck auf CadSoft/AutoDesk,
Eagle deutlich weiterzuentwickeln.
Und: Das rumgenöhle wegen der "Trennung" von Device und Package bei
KiCAD ist einfach nur noch lächerlich.
2⁵ schrieb:
> Und: Das rumgenöhle wegen der "Trennung" von Device und Package bei> KiCAD ist einfach nur noch lächerlich.
Ich hab' jetzt viele Beiträge zu dem Thema gelesen, aber ich verstehe
das Problem immer noch nicht. Jedes Bauteil braucht ein Schaltzeichen
und ein Gehäuse und die Information, wie beides "verdrahtet" ist. Bei
Eagle heißen diese Dinge Symbol, Package und Device. Bei KiCad heißen
heißen sie anders, aber das Prinzip ist doch das gleiche? Bitte klärt
mich auf.
eagle user schrieb:> Bei> Eagle heißen diese Dinge Symbol, Package und Device. Bei KiCad heißen> heißen sie anders, aber das Prinzip ist doch das gleiche? Bitte klärt> mich auf.
Ich habe noch nie so blöd vor einer Software gesessen, wie vor Eagle
(damals die DOS-Version). Ich konnte noch nicht einmal einen
Widerstand platzieren. Später habe ich gelernt, dass die Bauteile in
den Eagle-Libs nach der Bauform sortiert sind. Du musst dir also erst
die Bauform überlegen und kannst dann anfangen den Schaltplan zu
zeichnen.
Bei anderen Platinencads hast du für einfache Bauteile generische
Elemente, ein Widerstand heißt einfach R. Zwischen Schaltplan und
Layout kommt dann die Zuordnung von Bauteil zu Footprint, die bei
Eagle ganz am Anfang war.
Hallo Eagle User.
eagle user schrieb:> Eagle heißen diese Dinge Symbol, Package und Device. Bei KiCad heißen> heißen sie anders, aber das Prinzip ist doch das gleiche? Bitte klärt> mich auf.
Bei KiCad heissen sie Symbol und Modul. Die "Verbindung", also das
"Device" ist kein extra Objekt, sondern lediglich eine Eigenschaft des
Symbols. Du trägst irgendwo im Symbol ein, welches Modul (Footprint) du
für das Symbol verwenden möchtest.
Das kannst Du devaultmäßig für das Symbol machen, aber wahlweise auch
leer lassen und in beiden Fällen nachträglich ändern.
Du kannst mehreren gleichen Symbolen im Schaltplan auch verschiedene
Footprints zuweisen, weil das ganze erst in der Netzliste festgemacht
wird.
Defaultmäßige Einträge im Symbol werden dort voreingetragen, und wenn
dort nichts steht, wird der Platz leer gelassen, bis Du was einträgst.
Leer lassen gibt selbstverständlich eine Fehlermeldung. Ebenso gibt es
eine Fehlermeldung, wenn Pin Nummer des Symbols keine Entsprechung in
der Pad Nummer des Footprints findet
Wenn Du explizit eine "feste" Verbindung zwischen einem Symbol und einem
Footprint haben möchtest, nimmst Du dir ein symbol im Symboleditor vor,
machst daraus ein neues, wobei erstmal das neue nur ein neuer Name ist,
und weisst dem defaultmäßig einen Footprint zu, und musst dir ab dann
halt verkneifen, das zu ändern.
Das Originalsymbol kannst Du weiterverwenden wie Du lustig bist, und
natürlich kannst Du auch das neue wieder ändern, was Du aber vermutlich
vermeiden möchtest, weil Du es sonst nicht erzeugt hättest. ;O)
Du kannst also Strategien nach Deinem persönlichen Geschmack fahren. Von
daher kann ich die Aufregung auch nicht wirklich verstehen,es müsst
eigentlich für jeden was brauchbares dabei sein. ;O)
Meine Vorgehensweise: Für Dioden und Transistoren, RLC und den ganzen
Kleinkram generische Symbole verwenden, und dann in der Netzliste den
passenden Footprint zuweisen. (Das Tool nennt sich CVpcb). Für bestimmte
Teile, die ich sehr häufig verwende (BC846/BC856 z.B.) mache ich mir ein
spezielles Symbol durch Ableitung aus einem generischen, speichere das
unter wiedererkennbarem Namen in einer privaten Bibliothek, und trage in
dem Symbol defaultmäßig einen SOT23 Footprint ein. Da es für SOT23
verschiedene Footprints gibt, die unterschiedlichen Zwecken dienen, gibt
es davon dann auch mehrere verschiedene, die ich schnell erkennen kann.
Bei selteneren Bauteilen nehme ich ein generisches Symbol, das
idealerweise keinen Eintrag für einen Footprint hat, und weise den erst
in der Netzliste zu.
Komplizierter wird es bei ICs. Bei den Klassikern ist die Verbindung als
defaulteintrag fast nicht nötig, weil z.B. bei einem 555 weise ich dann
per Netzlisteneintrag DIL8 wahlweise oder SO8 zu. Das geht problemlos,
weil gleiches Pinning. Aber MIC4422 ist schon ein anderer Fall. Für die
8 pinnige Version gibt es ein eigenes Symbol, dem ich genau wie beim 555
wahlweise dan DIL8 oder SO8 zuweisen kann. Aber es gibt auch eine
fünfpinnige Version im Pentawattgehäuse. Da passt das Pinning nicht
mehr, und so gibt es dafür ein extra fünfpoliges MIC4422 Symbol, dem ich
dann ein TO220-5 Footprint per default zuweisen kann. Nun gibt es von
den TO220-5 Gehäusen auch zig Varianten (stehend, liegend, mit
versetzten Pins oder alle in einer Reihe). Ich belasse es bei dem
Defaulteintrag, den ich meistens verwende (stehend mit großen ovalen
Pads), und weise eine z.B. liegende Variante erst in der Netzliste
explizit zu, wenn ich auch vorhabe, sie zu verwenden. Wenn das häufiger
Vorkommt, könnte sich ein extra Symbol mit passendem defaultmäßigem
Voreintrag lohnen.
Bei großen ICs ab zwei dutzend Pinnen lohnt es sich meistens zur
Fehlerminimierung die Mühe zu machen, und dafür ein spezielles Symbol
anzulegen, dass mit einem passenden Footprint korespondiert, der dann
auch defaultmäßig eingetragen ist.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:
> Hallo Eagle User.
Hallo, mein persönlicher KiCad-Berater ;)
> Du trägst irgendwo im Symbol ein, welches Modul (Footprint) du> für das Symbol verwenden möchtest.>> Das kannst Du devaultmäßig für das Symbol machen
Das wäre dann in der Bibliothek, wie bei Eagle.
> Leer lassen gibt selbstverständlich eine Fehlermeldung.
Genau wie bei Eagle.
> Meine Vorgehensweise: Für Dioden und Transistoren, RLC und den ganzen> Kleinkram generische Symbole verwenden, und dann in der Netzliste den> passenden Footprint zuweisen. (Das Tool nennt sich CVpcb). Für bestimmte> Teile, die ich sehr häufig verwende (BC846/BC856 z.B.) mache ich mir ein> spezielles Symbol durch Ableitung aus einem generischen, speichere das> unter wiedererkennbarem Namen in einer privaten Bibliothek, und trage in> dem Symbol defaultmäßig einen SOT23 Footprint ein.
So hab' ich es auch gemacht, ich sehe immer noch keinen echten
Unterschied.
> Komplizierter wird es bei ICs.> Aber MIC4422 ist schon ein anderer Fall. Für die> 8 pinnige Version gibt es ein eigenes Symbol, dem ich genau wie beim 555> wahlweise dan DIL8 oder SO8 zuweisen kann. Aber es gibt auch eine> fünfpinnige Version im Pentawattgehäuse. Da passt das Pinning nicht> mehr, und so gibt es dafür ein extra fünfpoliges MIC4422 Symbol, dem ich> dann ein TO220-5 Footprint per default zuweisen kann.
Das sind einfach unterschiedliche Bauteile, die haben auch beim
Hersteller unterschiedliche Nummern, also kein Problem.
> Bei großen ICs ab zwei dutzend Pinnen lohnt es sich meistens zur> Fehlerminimierung die Mühe zu machen, und dafür ein spezielles Symbol> anzulegen, dass mit einem passenden Footprint korespondiert, der dann> auch defaultmäßig eingetragen ist.
Ein spezielles Symbol braucht man wohl immer, aber braucht man dann z.B.
mehrere LQFP-64 Footprints? Dann würde ich das Gejammer verstehen.
eagle user schrieb:> Bernd W. schrieb:>> Bei großen ICs ab zwei dutzend Pinnen lohnt es sich meistens zur>> Fehlerminimierung die Mühe zu machen, und dafür ein spezielles Symbol>> anzulegen, dass mit einem passenden Footprint korespondiert, der dann>> auch defaultmäßig eingetragen ist.>> Ein spezielles Symbol braucht man wohl immer, aber braucht man dann z.B.> mehrere LQFP-64 Footprints? Dann würde ich das Gejammer verstehen.
Ich wiederhole mal, was ich in dem Parallel-Thread schon geschrieben
habe: Wenn man den Pins in seinen Symbolen verschiedene Namen geben
will, dann ja. Bei einem LQFP64 ist das recht unwahrscheinlich, da sind
normalerweise im Symbol schon Pins 1-64 angelegt.
Bei einem SOT23 oder TO220 kann das anders sein, da kann im Symbol A und
K stehen (Diode) oder A1, A2, K1 und K2 (Doppeldiode) oder B, C und E
(Bipolar-Transistor) oder G, D und S (FET) oder (da ist es mir heute
wieder aufgefallen) VI, VO und GND (7805).
Wenn man das machen will, braucht man mehrere SOT23- bzw.
TO220-Footprints.
(etwas entschärft wird das dadurch, dass es im Symbol einen Pin-Namen
und eine Pin-Bezeichnung gibt - der Pin-Name ist relevant für die
Verbindung zum Footprint, die Pin-Bezeichnung wird aber auch angezeigt -
man kann also als Pin-Name 1, 2, 3 verwenden und als Pin-Bezeichnung B,
C, E, dann passt das zu einem "generischen" Footprint)
Man kann auch z.B. für einen 78L05 SMD einen speziellen SO8-Footprint
anlegen, bei dem die Pads 2, 3, 5 und 6 alle GND heißen, dann braucht
man im Symbol nur einen Pin namens GND (statt vier) und KiCad verbindet
die Pins automatisch.
Wenn man das machen will, braucht man mehrere SO8-Footprints.
MfG, Arno
Guido B. schrieb:> Später habe ich gelernt, dass die Bauteile in> den Eagle-Libs nach der Bauform sortiert sind. Du musst dir also erst> die Bauform überlegen und kannst dann anfangen den Schaltplan zu> zeichnen.
Dann nimm doch einfach irgendeine Bauform, sinnvollerweise immer die
selbe, im Schaltplan für deine Widerstände.
Wenn du beim Layouten merkst, dass dir statt des 0805 Widerstandes ein
1206 oder einer in THT doch lieber wäre, reichen ein paar Mausklicks, um
dem Widerstand ein anderes Package zu geben. Allerdings musst du nur
diejenigen Bauelemente nochmals anfassen, die nicht der im Schaltplan
gewählten Bauform entsprechen.
Dabei ist es egal, ob du das Package im Layout oder im Schaltplan
änderst, die Änderung wird in beiden durchgeführt.
Hallo eagle user.
eagle user schrieb:>> Hallo Eagle User.> Hallo, mein persönlicher KiCad-Berater ;)
Bitte, gern geschehen. Aber im übertragenen Sinne lassen sich diese
Tipps nicht nur auf KiCad anwenden, sondern allgemein auf Layout
Vorgehensweisen auch mit anderen Programmen. Auch wenn die Umsetzung
dort im Detail abweicht. ;O)
> Ein spezielles Symbol braucht man wohl immer, aber braucht man dann z.B.> mehrere LQFP-64 Footprints? Dann würde ich das Gejammer verstehen.
Das hängt an der Sitation.
Es kann durchaus sinnvoll sein, für das gleiche Gehäuse verschiedene
Footprints zu haben
Tom Hausherr hat doch mal was zur Anpassung von Footprints zu
Bestückungsdichten geschrieben.
http://blogs.mentor.com/tom-hausherr/blog/2011/01/28/pcb-design-perfection-starts-in-the-cad-library-part-12/
Du siehst, ich schaue mich auch in anderen Systemen um. ;O)
Er pädiert dafür, die Footprints an die Bestückungsdichte anzupassen.
Wenig Platz > filigrane platzsparende Footprints. Viel Platz > große,
robuste Footprints. Das gilt zwar in erster Linie für "Hühnerfutter",
und wird für größere Footprints mit mehr Pinnen immer weniger wichtig,
weil die Restriktionen immer enger werden. Trozdem kann ich mir
Situationen Vorstellen, wo Details des Footprints an die spezielle
Anwendung, das spezielle Board oder ein spezielles Bestückungsverfahren
angepasst werden müssen oder können.
Für THT verwende ich gerne Pads mit dicken Restringen, bis es Platzmäßig
enger wird. Ich verwende dort auch gerne ovale Pads, weil die auch
robuster sind. Und bei Leistungsbauteilen wie TO220 oder TOP3 gibt es
dann zig Montageformen: stehend, liegend, liegend mit der Kühlfahne nach
unten, liegend mit der Kühlfane nach oben. Pinne in einer Reihe, oder
versetzt usw. Hier sind Footprintvarianten vielfältig und sinnvoll. *)
Bei LQFP-64 hast Du von der Vorgabe her erst einmal weniger
Möglichkeiten für die Pads. Aber vieleicht hast Du einen Bestücker, der
nur ein relativ grobes Werkzeug hat, und Du must den Courtyard größer
ansetzten als üblich, oder wegen irgendeiner Randbedingung eine
abgeänderte Pastenmaske.
Aber dafür würde ich erst einen Footprint anlegen, wenn ich ihn brauche.
Bei LQFP kann es sinnvoll sein, die Pads nach ausen zu verlängern, wenn
Du vorhast, per Hand daran herumzulöten.
Soltest Du unter dem LQFP-64 wiederum eine Kühlfläche haben, könnte die
sehr unterschiedlich ausfallen....mit wenigen dicken Thermal Vias, mit
vielen dünnen Thermal Vias, mit einem großen Loch, durch dass von der
Rückseite ein Kupfer oder Aluklotz ragt, anbindung an Kupferkerne oder
eine Auslegung mit besonders dicken Innenlagen zur besseren Wärmeabfuhr,
die andere Thermal Vias benötigen.
*) Der Bestückung kommt es entgegen, die TO220 Pinne in einer Reihe zu
haben (und vor allem alle TO220 gleich). Aber aus Isolationsgründen,
Übersprechgründen, Einfachheit des Layouts und Robustheit kann es aber
trozdem sinnvoll sein, diese Last der Bestückung aufzubürden.
Allerdings ist auch das für kiCad kein Problem.
Du hast erstmal für das IC ein Symbol, dem Du dann defaultmäßig einen
LQFP footprint zuweist. Wenn du einen spezielleren LQFP Footprint
brauchst, weisst Du den dan explizit zu. Kommt das häufiger vor, leitest
Du aus dem vorhandenen Symbol ein neues ab, vergibst dafür einen
eindeutig kennzeichnenden neuen Namen und weisst defaultmäßig den neuen
Footprint zu.
Es ist darum sinnvoll, mehrere LQFP64 Footprints zur Auswahl zu
haben.....
Ätzend wird es, wenn es Varianten mit abweichendem Pinning gibt. Das
kommt auch vor, aber so selten, dass mir spontan kein Beispiel einfällt.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Hallo Arno.
Arno schrieb:> Man kann auch z.B. für einen 78L05 SMD einen speziellen SO8-Footprint> anlegen, bei dem die Pads 2, 3, 5 und 6 alle GND heißen, dann braucht> man im Symbol nur einen Pin namens GND (statt vier) und KiCad verbindet> die Pins automatisch.>> Wenn man das machen will, braucht man mehrere SO8-Footprints.
Richtig, das ist einer der Hauptgründe für mehrere z.B. SO8 Footprints
bei KiCad.
Man nimmt ein 3 pinniges 78L05 Symbol, und einen abgeleiteten SO8
Footprint mit extra Namen, wo dann die Pads passend zu den drei Pinnen
umnummeriert sind. Gleiche Pad Nummern werden untereinander verbunden.
Auch hier ist ein defaultmäßiger Eintrag des speziellen Footprints
sinnvoll.
Es kann, je nach Geschmack, auch andere Vorgehensweisen geben.
Jedenfalls ist es nett, eine Palette generischer Symbole (für einfache
Bauteile mit wenigen Pinnen) und eine Palette mit abweichenden
Footprints auch für die gleiche Bauform zu haben.
So kann man sich schnell etwas passendes ableiten und zusammennageln.
Riesige Bibliotheken mit Transistoren und Dioden, wo ich mir schneller
ein neues Symbol aus einem generischen abgeleitet und mit einem
generischen Footprint verbunden hat, als dass ich die Bibliothek
durchsucht habe, sind so nicht nötig.
Habe ich ein Bauteile mit vielen Pinnen, sieht das anders aus. Hier habe
ich gerne ein spezielles Symbol, und dass ist dann schon passend
zugewiesen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
il Conte schrieb:> Wenn einem keine sinnvollen Antworten einfallen,
Dir fallen doch auch keine ein. Dein ewiges Missionieren kann einem
fürchterlich auf den Senkel gehen. Dieser Thread hier geht nicht
um KiCad, sondern um Eagle.
Letztlich schadest du mit deiner ewigen Leier KiCad mehr, als du
ihm nützt, weil du die Leute damit abschreckst.
Also halt' dich zumindest in diesem Thread hier einfach mal zurück.
Mal eine Frage an die Linux Experten.
Um meinen Rechner nicht zuzumüllen habe ich mir Eagle 6.6. unter Mint
installiert.
Es wurde gefragt, ob ich das Update auf 8.0. machen möchte.
Ich hätte die gern parallel.
Geht das?
michael_ schrieb:
> Es wurde gefragt, ob ich das Update auf 8.0. machen möchte.
Nein, möchtest du natürlich nicht!
Die automatische Abfrage auf neue Versionen kann man im Control Panel
unter Help -> Update abschalten.
> Ich hätte die gern parallel.
Mit den alten Versionen bis inkl. 7.5 war das technisch kein Problem
(manuell, keine normale Installation, kein Update), aber laut Lizenz
untersagt:
1
2. Verpflichtungen des Lizenznehmers
2
2.1 Sie verpflichten sich, soweit nicht ausdrücklich in dieser Lizenz
3
festgelegt oder soweit nicht gemäß geltendem lokalem Gesetz zulässig,
4
5
(h) die derzeitige Version der Software durch eine vom Lizenzgeber
6
im Rahmen der Bedingungen der hier vorliegenden Lizenz zur Verfügung
7
gestellten aktualisierten oder erweiterten Version der Software
8
sofort nach Erhalt derselben zu ersetzen
Bei 7.6 und/oder 7.7 wurde die Lizenz geändert.
Aber warum sollte jemand eine Version ab 8 installieren wollen, wenn er
eine 6er oder gar 7er hat?! Noch dazu per automatischem Update? Niemals!
michael_ schrieb:> Mal eine Frage an die Linux Experten.> Um meinen Rechner nicht zuzumüllen habe ich mir Eagle 6.6. unter Mint> installiert.
Das verstehe ich nicht. Dann hast Du doch Deinen Mint-Rechner, äh -- nix
gegen Eagle, ich übernehme nur Deine Wortwahl -- "zugemüllt"?
> Es wurde gefragt, ob ich das Update auf 8.0. machen möchte.>> Ich hätte die gern parallel.> Geht das?
Das ist eigentlich keine Linux-, sondern eine Eagle-auf-Linux-Frage...
Im Prinzip sollte das kein Problem sein, wenn die beiden
Eagle-Versionen verschiedene Pfade für ihre Ressourcen benutzen -- und
mit Ressourcen ist alles gemeint, die Programmbibliotheken ebenso wie
die Bauteile-Libraries, Konfigurationsdateien, etc. Das geht also nur,
wenn Eagle das explizit so vorsieht. Ansonsten müßtest Du ein paar etwas
unschöne und möglicherweise ziemlich aufwändige Verrenkungen (Verbiegen
von Symlinks, LD_LIBRARY_PATH etc.) machen.
Ansonsten steht dem Betrieb einer anderen Eagle-Version in einer
separaten Virtuellen Maschine natürlich nichts im Wege.
Du könntest Eagle auch in einem Container laufen lassen. Jess Frazelle
zeigt, wie man GUI-Anwendungen in Docker-Containern betreiben kann: [1].
Das ist allerdings eher etwas für sehr erfahrene Linux-Experten.
[1] https://github.com/jessfraz
Sheeva Plug schrieb:
[ganz komplizierten Kram]
brauchst du bei den alten Versionen alles nicht. Eagle läuft auch ohne
Installation. Es ist ein einzelnes Binary und bringt nichts
DLL-ähnliches mit sondern benutzt die lib der Distribution. Pack die
verschiedenen Versionen in getrennte Verzeichnisse und gut ist. Die
Pfade zu Bauteil-lbrs usw. kannst du frei im Control Center einstellen,
was aber meist garnicht nötig ist.
Was die neuen Versionen alles anstellen will ich garnicht wissen, von
der Lizenz mal abgesehen...
Jörg W. schrieb:> Dir fallen doch auch keine ein. Dein ewiges Missionieren kann einem> fürchterlich auf den Senkel gehen.
Das führt aber zum Erfolg, du musst doch zugeben ,
dass die KiCAD Gemeinde grösser geworden ist in letzter Zeit.
Du klingt für mich wie der Gohstwriter von 'Paul B.'
Irgend wie müsst ihr beide was gemeinsam haben,
komme aber nicht dahinter was es ist.
Deinen Vorwurf hier muss man klar zurückweisen:
Jörg W. schrieb:> Dieser Thread hier geht nicht> um KiCad, sondern um Eagle.
Gleiche recht für alle!! seh dir mal den Nachbar Thread an 'KiCAD kommt'
da geht es nicht um Eagle sondern um KiCad :-)
P.S.
Mehr Neutralität in deinen Beiträgen (als MOD)
würde dir besser zu Gesicht stehen.
il Conte schrieb:> Das führt aber zum Erfolg, du musst doch zugeben ,> dass die KiCAD Gemeinde grösser geworden ist in letzter Zeit.
Das liegt aber nicht an Deiner Missionierung.
> Du klingt für mich wie der Gohstwriter von 'Paul B.'
Kannst Du Dir derlei persönliche Angriffe bitte verkneifen?
> Jörg W. schrieb:>> Dieser Thread hier geht nicht um KiCad, sondern um Eagle.>> Gleiche recht für alle!! seh dir mal den Nachbar Thread an 'KiCAD kommt'> da geht es nicht um Eagle sondern um KiCad :-)
Nein. Daß einige Eagle-Freunde versuchen, den KiCad-Thread zu kapern,
gibt Dir noch lange nicht das Recht, in deren Eagle-Tread herumzunölen.
Ein Unrecht (wenn wir schon bei Begriffen wie Recht und Unrecht sind)
gibt Dir nicht das Recht, "Gleiches" mit "Gleichem" zu vergelten.
il Conte schrieb:> Das führt aber zum Erfolg
Nein, führt es nicht.
Wenn Leute, die von Eagles Lizenzpolitik die Nase voll haben, sich
nach was anderem umsehen, ist das völlig in Ordnung. Die sind aber
alle erwachsen, die können sich selbst umsehen, was es alles an
Alternativen gibt. Die brauchen dafür niemanden, der die ganze Zeit
„KiCad!, KiCad!“ brüllt.
Und bevor du mich innerhalb deines geistigen Horizonts falsch
einschubladest: ich habe Eagle vor vielleicht 15 Jahren mal benutzt,
seitdem nicht mehr.
> Gleiche recht für alle!
Aber nicht so, wie du es willst. Wenn, dann so, dass man auch dort
keine Nervensäge haben sollte, die ständig für Eagle missioniert. Die
sehe ich da aber (in der Form) nicht.
Jörg W. schrieb:> Dein ewiges Missionieren kann einem> fürchterlich auf den Senkel gehen.
@ Jörg W.
@ Andreas Schwarz
Ich empfinde sowas als eine Unterstellung,
wenn man sowas in den Raum stellt ohne es mit 'Fakten'
(velinkten Beiträgen, die so einen Schluss zu lassen)
zu unterfüttern.
Das wäre wirklich das mindeste was man erwarten kann :((
Das würde einem die Möglichkeit bieten darauf einzugehen
um sachlich erwiedern zu können. :-((
Meine Beiträge mögen zwar manchmal bissig sein,
speziell dann wenn Steilvorlagen des Weges kommen wie (sinngemäss):
'Ich schreibe Hardware und alle sind von mir begeistert.'
Oder wenn ein W.S. hier postet, das hauts einem ja manchmal regelrecht
den Schütz raus :-(
Ich frage mich schon warum z.B. so ein Geselle wie W.S.
in Ruhe gelassen wird, gleichzeitig aber versucht man mich zu
massregeln.
Aus irgend einen Grund habe ich das Gefühl das du dich persöhnlich
Angeriffen fühlst.
Hier der wichtigste Teil meines Postings:
Die Chronik des Geschehens:
Am 16.03.2017 20:35 kam der Beitrag von Werbegeschädigter(Gast)
daraufhin
Am 16.03.2017 21:01 kam die Antwort von mir (26 min später)
Was jeder hier nachprüfen kann: Ich habe mich in der Zwischenzeit
zurückgehalten: Es gab keinen Beitrag von mir.
(eben um die Wogen zu glätten- das schreibe ich so wie ich es meine!)
Dann:
Am 18.03.2017 23:42 (gute 2 Tage später)
Versuchst du in die gleiche Kerbe nach zu schlagen wie
'Werbegeschädigter'.
Es bedarf keiner grossen Fanatsie um zu erraten was ich
mir dabei denke.
Es geht in Erster Linie wohl darum das es hier in dem Thread um Eagle 8
geht und um die neue Lizenzpolitik und dass diese Themen allein schon
genug Unmut bei den Leuten hervorrufen.
Ich für meine Person habe Eagle 8 erstmal wieder deinstalliert.
Auch wenn nicht jeder hier im Forum ein Eagle Freund ist oder war, für
viele Zwecke war das Programm wohl ausreichend, sonst hätte man die
Firma CadSoft wohl nicht für viel Geld weiterverkauft / weiterverkaufen
können.
Was an der ganzen Weierverkauferrei ein bisschen bitteren Beigeschmack
auslöst ist, das CadSoft nun mehrfach weiterverkauft wurde, man könnte
meinen die schieben die Firma hin und her wie ein Kind das keiner haben
will.
Oder war da letztendlich nur jemand auf das schnelle Geld aus.
Klar ich denke mir auch: Warum gerade an Autodesk, aber ändern kann ich
es nun leider nicht.
il Conte schrieb:> Ich empfinde sowas als eine Unterstellung,
Dass du den Leuten damit auf den Senkel gehst? Das ist erstmal eine
Meinung oder Beobachtung, damit kann es kaum eine Unterstellung sein.
Dass du missionierst? Das ist wohl offensichtlich.
Ansonsten: registrier' dich, dann können wir das per Mail weiter
diskutieren.
eagle user schrieb:> (h) die derzeitige Version der Software durch eine vom Lizenzgeber> im Rahmen der Bedingungen der hier vorliegenden Lizenz zur Verfügung> gestellten aktualisierten oder erweiterten Version der Software> sofort nach Erhalt derselben zu ersetzen
Das würde für den Fall eines Updates gelten (mit Angabe der alten
Lizenznummer). Da es aber kein Update zu geben scheint (nur eine Promo
50% Kampagne) scheint mir das hinfällig.
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irgendeiner schrieb was zu irgendeinem anderen Programm
> Dein ewiges Missionieren kann einem> fürchterlich auf den Senkel gehen.> @ AAA> @ BBB> Ich empfinde sowas als [....]
Wäre es möglich persönliche Auseinandersetzungen per boardmail oder
einen anderen Kanal eurer Wahl zu klären oder braucht ihr dafür eine
Bühne? b
michael_ schrieb:> Ich hätte die gern parallel.
Das geht im Prinzip.
Aber: Zumindest unter Windows legt Eagle eine Konfigurations-Datei beim
aktuellen User ab, wo es sich gegenwärtiges Zeugs merkt, also aktuelles
Projekt, aktuelle Koordinaten, ob Textmenü oder Icon-Menü usw. Wenn ich
mich recht erinnere, heißt diese Datei eagleusr. (irgendwas). Der Name
ist von hause aus über alle Eagle-Versionen gleich geblieben und das
macht Probleme, wenn man eine alte Version noch vorhalten muß. Kann man
ändern, indem man in eagle.exe den Dateinamen patcht, z.B. in eagle35r
für Version 3.5 oder eagle50r für Version 5.xx usw. - die aktuelle
Version kann man ja so lassen wie sie ist.
Dann hat man in selbigem Verzeichnis eben alle Konfigurationsdateien
parallel zu stehen und die verschiedenen Versionen kommen sich nicht
mehr ins Gehege.
Normalerweise braucht man sowas nie und nimmer - nur dann, wenn man aus
historischen Gründen gehalten ist, genau die Version noch mit
vorzuhalten, mit der ein Altprojekt gemacht wurde, ist dieses Verfahren
hilfreich.
Ich denke mal, bei Linux wird das ziemlich ähnlich sein. Also guck mal
nach dieser Konfigurationsdatei. Wer nix patchen will, kann natürlich
Eagle per Batch bzw. Script aufrufen und zuvor (und danach) diese Datei
um- und rückbenennen. Man sollte dann aber NICHT zwei verschiedene
Eagle's zu gleicher Zeit am Laufen haben
W.S.
W.S. schrieb:> mich recht erinnere, heißt diese Datei eagleusr. (irgendwas). Der Name> ist von hause aus über alle Eagle-Versionen gleich geblieben und das> macht Probleme, wenn man eine alte Version noch vorhalten muß. Kann man> ändern, indem man in eagle.exe den Dateinamen patcht, z.B. in eagle35r> für Version 3.5 oder eagle50r für Version 5.xx usw. - die aktuelle> Version kann man ja so lassen wie sie ist.
Man kann alle Versionen lassen wie sie sind und einfach den Parameter -U
verwenden, dafür ist der nämlich da.
Sven L. schrieb:> Was an der ganzen Weierverkauferrei ein bisschen bitteren Beigeschmack> auslöst ist, das CadSoft nun mehrfach weiterverkauft wurde,
Ich denke mal, das ist das Schicksal kleinerer Firmen, wenn deren Chefs
so langsam ins Alter kommen oder bei ihnen die Luft raus ist - und sich
beim Nachwuchs nicht erkennen läßt, daß er als Nachfolger in Frage
kommt. Kann auch andere private Gründe geben.
Auf alle Fälle ist es eben ein Problem bei kleineren und eher familiär
geführten Firmen. Da bleibt eigentlich nix weiter übrig, als zur rechten
Zeit die Reißleine zu ziehen und die Firma zu verkaufen.
Es ist sowas nicht schön für die Kunden, wenn dann die Nachfolger sich
unpassend benehmen, aber es ist eben logisch - mal ganz nüchtern
betrachtet.
W.S.
Jörg W. schrieb:> Dass du den Leuten damit auf den Senkel gehst? Das ist erstmal eine> Meinung oder Beobachtung, damit kann es kaum eine Unterstellung sein.>> Dass du missionierst? Das ist wohl offensichtlich.
Das komm mir irgend wie (aus Amerika ) bekannt vor:
Erstmal was behaupten:
wie z.B. 'Das ist wohl offensichtlich' oder
'Das ist erstmal eine Meinung oder Beobachtung'
Alternative Fakten? :-)
Ich kann mir nicht helfen irgend was hast du persönlich gegen mich.
Ich habe mit sowas kein Problem, ich kann das aushalten,
aber dann benutze halt keinen_ _MOD Account.
X4U schrieb:> ... oder braucht ihr dafür eine> Bühne?
Ich nicht die Frage get klar an @BBB (MOD)
Jörg W. schrieb:> Ansonsten: registrier' dich, dann können wir das per Mail weiter> diskutieren.
Ich hatte dir das schon mal gesagt, ich werde eine Teufel tun, mich
hier zu registrieren. Sowas lässt meine Erfahrung hier leider nicht zu.
fred g. schrieb im Beitrag #4943059:
> Der nächste Eskalations-Schritt ist hier willkürliches> Beitragslöschen!
Das habe ich mir gerade eben auch gedacht.
Die kritische 'Masse' mit über 350 Beiträgen ist eigendlich
schon längst erreicht ;-)
P.S.
Wetten dass der Sack bald zugeht :-(
il Conte schrieb:> P.S.> Wetten dass der Sack bald zugeht :-(
Bis es soweit ist, hilft unter Firefox folgender Eintrag in die Datei
"usercontent.css"
.post[data-guest-name='il Conte']
{
display: none; !important
}
Maximaler Sacktreter schrieb:> Bis es soweit ist, hilft unter Firefox ...
Das ist bestimmt schön wenn man sich unter einem Pseudonym wie
'Maximaler Sacktreter' sich verstecken und nachtreten kann.
- Widerlich -
W.S. schrieb:> michael_ schrieb:>> Ich hätte die gern parallel.>> Das geht im Prinzip.>> Aber: Zumindest unter Windows legt Eagle eine Konfigurations-Datei beim> aktuellen User ab, wo es sich gegenwärtiges Zeugs merkt, also aktuelles> Projekt, aktuelle Koordinaten,
Ich möchte nur testen, nicht gebrauchen.
Deshalb LINUX.
eagle user schrieb:> Aber warum sollte jemand eine Version ab 8 installieren wollen, wenn er> eine 6er oder gar 7er hat?! Noch dazu per automatischem Update? Niemals!
Nur zum Test, Vergleich.
Sheeva P. schrieb:>> Es wurde gefragt, ob ich das Update auf 8.0. machen möchte.>>>> Ich hätte die gern parallel.>> Geht das?>> Das ist eigentlich keine Linux-, sondern eine Eagle-auf-Linux-Frage...> Im Prinzip sollte das kein Problem sein, wenn die beiden> Eagle-Versionen verschiedene Pfade für ihre Ressourcen benutzen -- und> mit Ressourcen ist alles gemeint, die Programmbibliotheken ebenso wie> die Bauteile-Libraries, Konfigurationsdateien, etc. Das geht also nur,> wenn Eagle das explizit so vorsieht. Ansonsten müßtest Du ein paar etwas> unschöne und möglicherweise ziemlich aufwändige Verrenkungen (Verbiegen> von Symlinks, LD_LIBRARY_PATH etc.) machen.
Also geht das nicht. Der Installer lässt das wohl nicht zu?
Sheeva P. schrieb:> michael_ schrieb:>> Mal eine Frage an die Linux Experten.>> Um meinen Rechner nicht zuzumüllen habe ich mir Eagle 6.6. unter Mint>> installiert.>> Das verstehe ich nicht. Dann hast Du doch Deinen Mint-Rechner, äh -- nix> gegen Eagle, ich übernehme nur Deine Wortwahl -- "zugemüllt"?
Programme lassen sich oft nicht ohne Reste deinstallieren oder
überschreiben andere Versionen rotzfrech.
Nein, mein aktives WIN-System möchte ich da nicht gefährden.
michael_ schrieb:
> Sheeva P. schrieb:>>> Es wurde gefragt, ob ich das Update auf 8.0. machen möchte.>>>>>> Ich hätte die gern parallel.>>> Geht das?>>>> Das ist eigentlich keine Linux-, sondern eine Eagle-auf-Linux-Frage...>> Im Prinzip sollte das kein Problem sein, wenn die beiden>> Eagle-Versionen verschiedene Pfade für ihre Ressourcen benutzen -- und>> mit Ressourcen ist alles gemeint, die Programmbibliotheken ebenso wie>> die Bauteile-Libraries, Konfigurationsdateien, etc. Das geht also nur,>> wenn Eagle das explizit so vorsieht. Ansonsten müßtest Du ein paar etwas>> unschöne und möglicherweise ziemlich aufwändige Verrenkungen (Verbiegen>> von Symlinks, LD_LIBRARY_PATH etc.) machen.>> Also geht das nicht. Der Installer lässt das wohl nicht zu?
Niemand weiss, was der neue Installer macht. Aber mit deinem
Linux-Test-System kannst doch etwas riskieren. Ich würde 6.6 nochmal
deinstallieren, dann 8.x normal installieren und dann kontrollieren,
wohin er es installiert hat.
Die 6.6 kommt in einer .run-Datei, deren Anfang ist Klartext. Da sollte
erklärt sein, dass man diese Datei auf der Kommandozeile starten kann
und dabei das Installationsverzeichnis angeben kann -- z.B.
/usr/local/eagle/ falls die 8.x sich nach /opt/autodesk/ installiert hat
(oder umgekehrt; jdenfalls ganz woanders). Ich bin ziemlich sicher, dass
das funktioniert.
Verzeichnisse mit .lbr, .ulp usw. sind dann schon getrennt. Das
Projektverzeichnis wird wahrscheinlich von der 8.x im home angelegt und
dann von der 6.6 mit benutzt. Die Pfade kann man aber in Control Panel
ändern.
Die gemeinsame .eaglerc im home-Verzeichnis stört allerdings trotzdem.
Man kann die aber auch jederzeit löschen, wenn umkopieren zu umständlich
ist.
Ich benutze zwar nur eine Version, aber ich hab' ein Start-Script, das
die .eaglerc von jedem Start neu erzeugt. So habe ich immer konstante
Einstellungen, Menüs, Fenster usw.
eagle user schrieb:> Sheeva Plug schrieb:> [ganz komplizierten Kram]
Naja, kompliziert... ;-)
> brauchst du bei den alten Versionen alles nicht. [...]
Prima, danke.
> Was die neuen Versionen alles anstellen will ich garnicht wissen, von> der Lizenz mal abgesehen...
Aber genau darum ging es michael_ doch, oder?
W.S. schrieb:> Aber: Zumindest unter Windows legt Eagle eine Konfigurations-Datei beim> aktuellen User ab, wo es sich gegenwärtiges Zeugs merkt, also aktuelles> Projekt, aktuelle Koordinaten, ob Textmenü oder Icon-Menü usw. Wenn ich> mich recht erinnere, heißt diese Datei eagleusr. (irgendwas). Der Name> ist von hause aus über alle Eagle-Versionen gleich geblieben und das> macht Probleme, wenn man eine alte Version noch vorhalten muß. Kann man> ändern, indem man in eagle.exe den Dateinamen patcht, z.B. in eagle35r> für Version 3.5 oder eagle50r für Version 5.xx usw. - die aktuelle> Version kann man ja so lassen wie sie ist.
Unter Linux/UNIX ist es in solchen Fällen üblich, die Applikation über
ein Shellskript zu starten, welches vor dem Programmstart die korrekte
Datei an die richtige Stelle kopiert bzw. versymlinkt. Unter Windows
sollte das mit einer Batchdatei ebenfalls möglich sein -- in beiden
Fällen muß man nur aufpassen, nicht beide Programmversionen gleichzeitig
zu benutzen.
Sheeva P. schrieb:> Unter Linux/UNIX ist es in solchen Fällen üblich, die Applikation über> ein Shellskript zu starten, welches vor dem Programmstart die korrekte> Datei an die richtige Stelle kopiert bzw. versymlinkt. Unter Windows> sollte das mit einer Batchdatei ebenfalls möglich sein -- in beiden> Fällen muß man nur aufpassen, nicht beide Programmversionen gleichzeitig> zu benutzen.
Bevor der 'Religionswächter' gleich auf die Bühne kommt.
Ich habe da nur eine einfache und kurze Frage:
Was bringt das an Nutzen?
Eigentlich möchte man nur einen
Schaltplan zeichnen von dem man dann hinterher ein Layout macht.
Macht ihr da Grundlagenforschung?
il Conte schrieb:> Ich habe da nur eine einfache und kurze Frage:> Was bringt das an Nutzen?
Keine Ahnung, da mußt Du Dich an michael_ wenden. Er hatte gefragt ob
und wie er verschiedene Eagle-Versionen unter Linux installieren kann,
und W.S. und ich haben versucht, ihm bei der Beantwortung seiner Frage
zu helfen.
il Conte schrieb:> Ich habe da nur eine einfache und kurze Frage:> Was bringt das an Nutzen?> Eigentlich möchte man nur einen> Schaltplan zeichnen von dem man dann hinterher ein Layout macht.
Ja du eben.
Unsereiner hat Projekte, die fast 20 Jahre alt sind und noch immer in
der Originalversion vorgehalten werden müssen. Manches ist eben
schlimmer als buchhalterische Altlasten. Man braucht's gottseidank nur
selten, aber das heißt eben NICHT, daß man den alten Kram einfach ins
aktuelle Eagle übernehmen oder schlichtweg entsorgen darf. Da ist es
eben hilfreich, wenn man stickum sich die Sache so entkoppelt hat, daß
sich die Versionen nicht ins Gehege kommen.
So ist gelegentlich.
Und es ist ja kein großer Akt.
W.S.
W.S. schrieb:> Unsereiner hat Projekte, die fast 20 Jahre alt sind und noch immer in> der Originalversion vorgehalten werden müssen.
Meine Erfahrung ist eine andere
und heißt willkommen in der Gegenwart :-)
Ist heutzutage ein Projekt 20 Jahre alt und man möchte mal gerne
und schnell eine kleine Änderung durchführen,
so stellt man sehr oft fest,
dass ein Großteil der Bauteile obsolet ist.
Da ist man besser dran, man macht ein Redesign.
Dadurch das die heutigen CADs besser sind
als die ollen CAD-Kamellen von damals,
geht das auch relativ schnell von der Hand.
P.S.
Ich wünsche mir dass du nicht anfängst dagegen zu argumentieren,
sondern als eine andere Sicht der Dinge stehen lässt !
Anmerkung:
il Conte schrieb:> Dadurch das die heutigen CADs besser sind> als die ollen CAD-Kamellen von damals ...
Ich habe mit Absicht keine Namen genannt um hier
bei den iranischen Zuständen hier im Forum
nicht in Ungnade zufallen.
Es ist eigentlich fast lächerlich so was zu erwähnen,
aber bei den CAD-Religonswächtern die sich hier rumtummeln
muss man auf der Hut sein :((
Ich meine jetzt nicht unbedingt W.S. , der vertritt
seine CAD-Einstellung wenigstens mit offenem Visier.
il Conte schrieb:> W.S. schrieb:>> Unsereiner hat Projekte, die fast 20 Jahre alt sind und noch immer in>> der Originalversion vorgehalten werden müssen.>> Meine Erfahrung ist eine andere> und heißt willkommen in der Gegenwart :-)>> Ist heutzutage ein Projekt 20 Jahre alt und man möchte mal gerne> und schnell eine kleine Änderung durchführen,> so stellt man sehr oft fest,> dass ein Großteil der Bauteile obsolet ist.> Da ist man besser dran, man macht ein Redesign.> Dadurch das die heutigen CADs besser sind> als die ollen CAD-Kamellen von damals,> geht das auch relativ schnell von der Hand.
Oh das hört sich sehr nach Jungspund an, die immer wieder meinen altes
Zeug müsse man in die Tonne kloppen und am besten alles neu machen.So
ist es eben in der Realität oft nicht. Es gibt oftmals gute Gründe an
dem Alten festzuhalten.