Forum: Platinen Software für Platinen-Erstellung


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von R. F. (subroutine)


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Hallo,

ich möchte in der nächsten Zeit mit dem Planen und Layouten von Platinen 
beschäftigen.

Welche Software ist für dein Einstieg gut?

Gruß

von Frank (Gast)


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Es gibt einen Artikel Schaltplaneditoren darüber.
Über die Suche gibt es auch noch sehr viele Threads die genau die 
gleiche Frage beantworten.

von Olaf B. (Firma: OBUP) (obrecht)


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Ist auch eine Frage des Geldes - plus BS.
Viele E-CAD -Programme gibt es nur für Windwos.

Der Link https://www.mikrocontroller.net/articles/Schaltplaneditoren
listet alles Wissenswerte auf.
Ansonsten ist es eine Frage des Geschmacks - wie so vieles :-)

Hilfe findest Du hier zu Hauf f. Bedienung.

Bevor ich hier einen FlameWar auslöse:
  1. KiCAD
  2. EAGLE

Letzteres wird oft im Hobbybereich eingesetzt. Besitzer hat aber 
Lizensierung geändert ab V8.

Persönlich: KiCAD allein schon wegen P&S ;-)

mfg

Olaf

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Olaf B. schrieb:
> 2. EAGLE
> Letzteres wird oft im Hobbybereich eingesetzt.
> Besitzer hat aber Lizensierung geändert ab V8.
Siehe auch den Beitrag "Autodesk EAGLE subscription"

OT aber trotzdem interessant:
> Lizensierung
http://germanblogs.de/lizensierung-oder-lizenzierung/
http://www.duden.de/rechtschreibung/Lizenzierung

: Bearbeitet durch Moderator
von Olaf B. (Firma: OBUP) (obrecht)


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Lothar M. schrieb:
> http://www.duden.de/rechtschreibung/Lizenzierung

Lothar, ist ja gut.

lese & schreibe gerade viel in English. Komme ich öfters durcheinander.
Dann noch Neue Deutsche Rechtschreibung :-(
Lizenzierung >> licensing

;-)

mfg

Olaf

von Alfons G. (alibaba55)


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Fritzing?  (läuft auch unter Linux)

A. Geigenberger

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Olaf B. schrieb:
> lese & schreibe gerade viel in English

Um der Pedanterie noch eins draufzusetzen: Du liest auf Englisch. 
Nicht "in".

von Icke ®. (49636b65)


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R. F. schrieb:
> Welche Software ist für dein Einstieg gut?

Für die Verwendung im Hobbybereich eignet sich Sprintlayout gut, da es 
sehr intuitiv bedienbar ist und schon nach sehr kurzer Einarbeitungszeit 
Erfolgserlebnisse entstehen. Ein Nachteil ist, daß es keinen 
Schaltplaneditor beinhaltet und sich das Layout somit nicht direkt aus 
dem Schaltplan ableiten läßt. Und es ist nicht kostenlos.

http://www.abacom-online.de/html/sprint-layout.html

Eine bis auf Drucken und Speichern voll funktionsfähige Demoversion 
gibts hier zum Download:

http://www.abacom-online.de/html/demoversionen.html

von Holger (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Um der Pedanterie noch eins draufzusetzen: Du liest auf Englisch.
> Nicht "in".

Ach Mädels, ist schon wieder Freitach???

;-)

von Holger (Gast)


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Ach, bevor ich es vergesse auch was beizutragen:

https://circuitmaker.com/

Kostenloses "Altium Light", finde ich recht brauchbar.

von Olaf B. (Firma: OBUP) (obrecht)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Um der Pedanterie noch eins draufzusetzen: Du liest auf Englisch.
> Nicht "in".

Gut ist. Aus

OT @Rufus:
  bitte um Plugin f. automatische Kontrolle Syntax & Semantik. :-)

mfg

Olaf

P.S.:
  ja, es ist Freitach && Troll-Tach ;-)
  meine Recht-Schreibefehler kann behalten, wer sie findet :-)

von Matthias L. (limbachnet)


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Olaf B. schrieb:
>> Um der Pedanterie noch eins draufzusetzen: Du liest auf Englisch.
>> Nicht "in".
>
> Gut ist. Aus

Aber IM Englischen sagt man doch so...

Duck und weg ;-)

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Olaf B. schrieb:
> Persönlich: KiCAD allein schon wegen P&S ;-)

Obwohl ich KiCad schon seit 2 Jahren verwende, hab ich vor ein paar 
Tagen erstmalig den Push&Shove Router ausprobiert. Den OpenGL-Modus 
hatte ich immer gemieden ... Keine Ahnung weshalb, aber ich bereue es 
nun ... Es funktioniert dort einiges (aber nicht alles) besser, als im 
Default-Renderer :)

Ich muss sagen, der P&S ist wirklich super! Wieder ein Feature mehr, wo 
KiCad den Eagle klar abgehängt hat :)

von R. F. (subroutine)


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Hallo,

wow... ich werde mich mal durch Links durch arbeiten... und den Artikel 
dazu lesen.

Danke. :)

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Alfons G. schrieb:
> Fritzing?

Auf absolut gar keinen Fall! Ich hab mich getraut und es für ein Projekt 
ausprobiert. Tagelange Arbeit für'n Arsch. Grundsätzlich kann ich mir 
vorstellen, dass für kleine Sachen diese Ansicht mit 
Steckbrett/Schaltplan/Layout zumindest grundsätzlich eine witzige und 
brauchbare Idee ist, aber spätestens beim Layout tauchen dann die ersten 
Bugs auf, da passieren dann nämlich mitunter gruselige, nicht 
nachvollziehbare Sachen. Vor lauter Frust habe ich dann doch angefangen, 
mich in KiCAD einzuarbeiten. Das ging schneller als gedacht, noch am 
gleichen Abend hab ich mich darin zuhause gefühlt und mich darüber 
geärgert, soviel Zeit in Fritzing investiert zu haben.

von düdeldüüü (Gast)


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Gibt auch noch Target, in der Testversion auf 250 Pins kastriert, aber 
für die ersten Schritte reicht das.

Günstige 400-Pin-Versionen liegen gern mal bei Computerzeitschriften 
bei, darüber wirds teuer, außer man ätzt selbst, dann gibts eine 
unlimitierte Version.

Finde ich gut bedienbar, insbesondere die interne Bibliothek ist für den 
schnellen Einstieg gut.
Gelegentlich zickt das Programm aber rum.

von herbert (Gast)


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Icke ®. schrieb:
> Für die Verwendung im Hobbybereich eignet sich Sprintlayout gut, da es
> sehr intuitiv bedienbar ist und schon nach sehr kurzer Einarbeitungszeit
> Erfolgserlebnisse entstehen. Ein Nachteil ist, daß es keinen
> Schaltplaneditor beinhaltet und sich das Layout somit nicht direkt aus
> dem Schaltplan ableiten läßt. Und es ist nicht kostenlos.

Ich habe noch keine Cent den dieses Programm gekostet hat bereut. Das 
beste was es gibt wenn man ein schnelles Erfolgserlebnis haben will. Im 
übrigen lebt dieses Programm von seiner intuitiven Bedienung weil wenn 
man den roten Faden mal hat , dann findet man sich auch nach einer 
längeren Pause sofort wieder zurecht.Das garantieren dir die anderen 
kostenlosen Programme bei weitem nicht. Viele sind ziemlich zäh zum 
lernen und wehe du machst mal Pause...dann kannst wieder von vorne 
anfangen. Sprint ist fürs Hobby das Programm überhaupt. Außerdem kann 
man damit auch einfache mechanische Zeichnungen erstellen die mir schon 
sehr nützlich waren so quasi als Abfallprodukt. Einfach nur geil.;-)

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Von dem Anbieter des SPrint gibt es doch auch einen Schaltplaneditor. 
Arbeiten die nicht zusammen?

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Md. M.

Md M. schrieb:

>> Fritzing?
>
> Auf absolut gar keinen Fall! Ich hab mich getraut und es für ein Projekt
> ausprobiert. Tagelange Arbeit für'n Arsch. Grundsätzlich kann ich mir
> vorstellen, dass für kleine Sachen diese Ansicht mit
> Steckbrett/Schaltplan/Layout zumindest grundsätzlich eine witzige und
> brauchbare Idee ist, aber spätestens beim Layout tauchen dann die ersten
> Bugs auf, da passieren dann nämlich mitunter gruselige, nicht
> nachvollziehbare Sachen. Vor lauter Frust habe ich dann doch angefangen,
> mich in KiCAD einzuarbeiten. Das ging schneller als gedacht, noch am
> gleichen Abend hab ich mich darin zuhause gefühlt und mich darüber
> geärgert, soviel Zeit in Fritzing investiert zu haben.

Man kann eigentlich mit jedem Layoutprogramm, das ein Raster anzeigen 
kann, auch "Layouts" für Lochrasterplatinen anfertigen.

Stellvertretend dafür hier eine Beschreibung für KiCad: 
https://www.mikrocontroller.net/articles/KiCad#Tipps.26Tricks:_Lochraster.2FL.C3.B6tleisten_Platinen_Entwurf_mit_KiCad

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Olaf B. (Firma: OBUP) (obrecht)


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Bernd W. schrieb:
> Man kann eigentlich mit jedem Layoutprogramm, das ein Raster anzeigen
> kann, auch "Layouts" für Lochrasterplatinen anfertigen.
>
> Stellvertretend dafür hier eine Beschreibung für KiCad:
> 
https://www.mikrocontroller.net/articles/KiCad#Tipps.26Tricks:_Lochraster.2FL.C3.B6tleisten_Platinen_Entwurf_mit_KiCad

Stimmt.

Aber dafür ist KiCAD eher nicht gedacht. Ist mir als E-CAD am liebsten. 
Alles an Bord für ein komplettes Layouten bis zum Versand Gerber zur 
PCB-Herstellung.

> Viele sind ziemlich zäh zum lernen

KiCAD ist nicht zäh zum einarbeiten. Wenn Du ein E-CAD Programm kennst, 
kannst Du Dich schnell in ein anderes einarbeiten. Die Lernphase, um ein 
Programm zu beherrschen, könnte allerdings etwas dauern.

> und wehe du machst mal Pause...
Sehe ich nicht so.

mfg

Olaf

P.S.: meine Recht-Schreibefehler kann behalten, wer sie findet :-)

von Icke ®. (49636b65)


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Jürgen S. schrieb:
> Von dem Anbieter des SPrint gibt es doch auch einen Schaltplaneditor.
> Arbeiten die nicht zusammen?

Nein, es gibt keine Möglichkeit, die Schaltpläne von sPlan in 
Sprintlayout zu übernehmen. Für meine Hobbyprojekte hat mich das aber 
noch nie gestört und die sehr gute Bedienbarkeit gleicht den Nachteil 
mehr als aus. Immerhin hat Sprintlayout seit Version 6 eine automatische 
Stückliste integriert.

von Markus S. (blackwatcher)


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Mach nicht den Fehler und fange jetzt noch mit EAGLE an. Das ist eine 
sterbende Software die Aufgrund des neuen Mietmodells keine große 
Zukunft mehr hat und für den Hobbyisten zu teuer ist.
Nimm Kicad. Das ist Open Source und entwickelt sich rasant weiter und es 
hat keinerlei Beschränkungen...

von Banaphone (Gast)


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Ich schmeisse auch nochmal DesignSpark PCB in den Raum.
Kostenlos, keine Beschränkungen und relativ einfach zu bedienen.
https://www.rs-online.com/designspark/pcb-software-de

Ansonsten würde ich auch in Richtung KICAD tendieren.

EAGLE ist tot, da stimme ich meinem Vorredner zu.

von Manfred K. (mkch)


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Hallo,
ich selber verwende SPrint von Abacom. Habe 2 Platinen damit gemacht. 
Schnittstellen zu Leiterplattenherstellern problemlos. Leicht zu 
bedienen, die Beste Funktion war für mich der eingebaute Tester. Man 
klickt eine Leiterbahn an und es wird der komplette Zug, auf allen 
Ebenen blinkend dargestellt. Das vereinfacht die Kontrolle erheblich. 
Zusätzliche Bauteile können leicht erstellt werden. Kostet zwar, aber 
ist das Geld wert.
Gruß Manfred

von Flip B. (frickelfreak)


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Manfred K. schrieb:
> Man klickt eine Leiterbahn an und es wird der komplette Zug, auf allen
> Ebenen blinkend dargestellt. Das vereinfacht die Kontrolle erheblich.

Mit richtigem Layoutprogramm und netzliste aus dem schaltplan ist 
manuelle kontrolle garnicht nötig. Ich musste in der Ausbildung mit 
Sprint arbeiten und im vergleich mit Kicad habe ich es gehasst. Viel 
rumklicken, schräge und verzogene leitungen dank unpassendem raster, 
mehr als ein Malprogramm mit makros will ich das wirklich nicht nennen. 
Traut euch ran und Probiert alternativen!

von Pendragon (Gast)


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>Mit richtigem Layoutprogramm und netzliste aus dem schaltplan ist
>manuelle kontrolle garnicht nötig.

Ist nicht jeder ein Vollprofi.

>schräge und verzogene leitungen dank unpassendem raster,

Nicht immer ist das Werkzeug schuld, wenn etwas nicht funktioniert. Ich 
nutze SprintLayout seit Jahren und bin voll zufrieden. Und das ganz ohne 
verzogene Leitungen.
Ich designe zugegebenermaßen keine PC-Motherboards oder medizinische 
Geräte sondern nur einfache Hobby-MC-Schaltungen.

>mehr als ein Malprogramm mit makros will ich das wirklich nicht nennen.

Gerade die Einfachheit ist zumindest für Anfänger und sporadische User 
ein unschätzbarer Vorteil. Einarbeitungszeit bei mir: ca. 1-2h. Auch 
nach längerer Abstinenz ist man schnell wieder drin.

>Traut euch ran und Probiert alternativen

Traut euch auch mal "uncoole" Alternativen zu nutzen und nicht immer den 
Empfehlungen von irgendwelchen Profis zu folgen.

von Olaf B. (Firma: OBUP) (obrecht)


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Pendragon schrieb:
> Traut euch auch mal "uncoole" Alternativen zu nutzen und nicht immer den
> Empfehlungen von irgendwelchen Profis zu folgen.

Im Bereich E-CAD bin ich auch kein Profi. Bin eher von der SW-Schiene.
Habe aber schon verschiedene Programme getestet - u.a. Eagle, AD, 
DesignSpark, DipTrace, ... -und stelle immer wieder fest, KiCAD erfüllt 
seinen Zweck mehr als zufriedenstellend.

Sollte die Entwicklung bei KiCAD weitergehen, kann man Eagle m.E. 
komplett kicken.

Ist aber immer eine Frage des Geschmacks & was will ich damit erreichen.
Als Profi zählen andere Funktionen/Vorgaben. Hier kann der Mehrwert auch 
höhere Preise beim Einkauf SW rechtfertigen.

Im Hobbybereich spielen eher andere Faktoren eine größere Rolle.
Bitte - mich - auch nicht auf ein Tool festlegen. Das Tool, die SW - 
oder µC - benutzen/verwenden, welches für die Aufgabe/Anforderung 
geeignet ist. :-)
Viele Wege führen nach Rom. ;-)

mfg

Olaf

P.S.: meine Recht-Schreibefehler kann behalten, wer sie findet :-)

von Icke ®. (49636b65)


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Flip B. schrieb:
> Viel
> rumklicken, schräge und verzogene leitungen dank unpassendem raster

Dann muß man halt das richtige Raster einstellen. Neben den 
voreingestellten metrischen und zölligen kann man auch selbst Raster 
definieren. Und wenn was schief ist, klickt man das Element rechts an 
und wählt "Am Raster ausrichten". Mit dem seit Version 6 eingeführten 
Fadenkreuz lassen sich außerdem schon während des Zeichnens die 
Leiterbahnen exakt im 45° oder 90° Winkel ausrichten. Ebenfalls neu in 
V6 ist das automatische Mitnehmen angeschlossener Leiterbahnen beim 
Verschieben von Bauelementen. Da hat sich im Vergleich zu den 
Vorgängerversionen viel getan.

von Wühlhase (Gast)


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Ich muß auch sagen-wenn du eine relativ einfache Aufgabe hast und 
schnelle Ergebnisse haben willst ist Sprint definitiv nicht verkehrt, 
damit hab ich auch meine ersten Layout-Erfahrungen gemacht (nachdem ich 
Eagle ausprobiert und verworfen habe).

Als "einfache Aufgabe" würde ich z.B. mal die ganzen Pollin-Bausätze 
bezeichnen. Außer das AVR-Evaluationsboard u.ä. große Platinen 
vielleicht, aber selbst das ist mit Sprint noch machbar.

Ansonsten würde ich mich mit Kram wie Target oder (vor allem Eagle) gar 
nicht erst rumärgern. Kastrierte Software, alle nicht mackenfrei (das 
ist meines Wissens nach derzeit KEIN EDA-Programm, auch teurere nicht), 
Eagle wird gerade ausgeschlachtet, und dafür bezahlt man dann auch noch. 
Oder kann, wie gesagt, mit den Möglichkeiten einer freien Version nur 
wenig anfangen, mit 300 Pins kommt man nicht mehr allzuweit. Wenn du 
eine Brotbrett-Schaltung z.B. mit einem Nucleoboard in eine Platine 
gießen willst bist du da schon fast am Limit.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Pendragon.

Pendragon schrieb:

> Ist nicht jeder ein Vollprofi.

Zu komplex für Hobbyanwendungen sind vermutlich nur absolute High-End 
Programme. ;O)
Die Hauptkomplexität beim Platinenentwickeln liegt in der 
Platinentechnologie und ihrem drumherum, aber das ist unabhängig vom 
verwendeten Programm.
https://www.mikrocontroller.net/articles/Schaltplaneditoren#Einarbeitung

> Ich designe zugegebenermaßen keine PC-Motherboards oder medizinische
> Geräte sondern nur einfache Hobby-MC-Schaltungen.

Auch im Hobby würde ich es schätzen, den Schaltplan softwareunterstützt 
im Board verwenden zu können.*) ;O)


>>mehr als ein Malprogramm mit makros will ich das wirklich nicht nennen.
>
> Gerade die Einfachheit ist zumindest für Anfänger und sporadische User
> ein unschätzbarer Vorteil. Einarbeitungszeit bei mir: ca. 1-2h. Auch
> nach längerer Abstinenz ist man schnell wieder drin.

Dauert bei Eagle oder KiCad auch nicht viel länger. Das Komplexe ist 
immer die Schaltungstechnologie oder die Platinentechnologie, nicht das 
Programm. ;O)

Wenn es um die Einfachheit des Programmes geht, warum nimmst Du dann 
nicht einfach "Paint" oder "Kolourpaint"? ;O)


>>Traut euch ran und Probiert alternativen
>
> Traut euch auch mal "uncoole" Alternativen zu nutzen und nicht immer den
> Empfehlungen von irgendwelchen Profis zu folgen.

Dann nimm doch "Paint". ;O)
Oder noch besser Inkscape. Wenn Du ein Malprogram verwendest, das auch 
SVG exportieren kann, könntest Du sogar mit Cenon daraus Gerber-Daten 
erstellen.

*) Dienstlich hatte ich einmal mit einem Schaltplan und einem Board, 
dass mit Sprint erstellt war, zu tun. War sogar recht umfangreich (ca 1 
1/2 Din A4 Seiten und relativ dicht bestückt). Also es gibt/gab durchaus 
auch Profis, die Sprint verwendeten. Es geht also prinzipiell, wenn auch 
wohl mit der Brechstange. Das war so anno 2000.
Was ich aber extremst lästig fand, war, dass ich mich nicht darauf 
verlassen konnte, dass der Referenzbezeichner im Schaltplan zu dem im 
Board passte, weil der Anwender das manuell machen musste und die 
Übersicht verloren hatte. Es gab z.b. mehrere R69, die mit einem 
angehängten Buchstaben voneinander unterschieden wurden, R69a, R69b usw, 
die aber direkt NICHTS miteinander zu tun hatten. Sie sassen an komplett 
anderen Stellen der Schaltung. Dagegen war dann im Board dort alles 
linear durchnummeriert, d.h. R69a entsprach R69, R69b entsprach R70 usw. 
Das führte eben ab R69 zu einem Auseinanderlaufen der 
Bezeichner.....gruselig.
Transistoren wurden im Schaltplan mit "Q" bezeichnet und im Board mit 
"V" ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Pendragon (Gast)


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Ich halte für den Hobby Bereich SprintLayout für eine sehr gute 
Alternative - nein, ich bekomme für meine Posts keine Bezahlung von 
Abacom.

Ich habe auch andere Alternativen wie Eagle, Kicad oder Target probiert, 
bin damit aber nicht so gut zurechtgekommen.

Das heißt nicht daß diese Programme schlecht sind, sondern nur für meine 
Bedürfnisse bzw. Fähigkeiten nicht geeignet waren.

Von daher verkneife ich mir hier auch das Lamentieren über irgendwelche 
Schwierigkeiten. Immerhin besteht die realistische Möglichkeit, daß 
meine Probleme nicht am jeweiligen Programm sondern an mir lagen.


>Wenn es um die Einfachheit des Programmes geht, warum nimmst Du dann
>nicht einfach "Paint" oder "Kolourpaint"?

Ich weiß, Rubbelbuchstaben und Edding täten es auch.

Auf dieses Diskussionsniveau kann ich verzichten, danke dafür.

von Olaf B. (Firma: OBUP) (obrecht)


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Pendragon schrieb:
> Ich weiß, Rubbelbuchstaben und Edding täten es auch.

Wir haben weit vor Y2K mit Edding & Symbolen auf Folie gearbeitet. Es 
hat funktioniert. ;-)

mfg

Olaf

P.S.: meine Recht-Schreibefehler kann behalten, wer sie findet :-)

von herbert (Gast)


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Olaf B. schrieb:
> Wir haben weit vor Y2K mit Edding & Symbolen auf Folie gearbeitet. Es
> hat funktioniert. ;-)

Nicht nur du hast dir mit dieser Methode eine Rundbuckel geholt. Das 
kennen die meisten Eaglejünger ja nicht. Das arbeiten mit Sprint ist im 
Vergleich dazu wie der Umstieg vom Schraubstock und Feile auf eine Fp1 
Fräsmaschine. Klar gibt es heute Fräsmaschinen CNC gesteuert, aber da 
muß man wieder viel lernen und behalten. Mit der FP1 geht aller Anfang 
schneller...so wie mit Sprint.

von Georg (Gast)


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Olaf B. schrieb:
> Wir haben weit vor Y2K mit Edding & Symbolen auf Folie gearbeitet. Es
> hat funktioniert. ;-)

Ja, statt "undo" gabs scharfe Messer. Ist ja auch viel einfacher als 
sich dafür eine Taste merken zu müssen.

Georg

von herbert (Gast)


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Georg schrieb:
> Ja, statt "undo" gabs scharfe Messer. Ist ja auch viel einfacher als
> sich dafür eine Taste merken zu müssen.

Wir brauchten uns nur ein Messer merken! Bei Eagle und co mußt dir viele 
"Messer" merken, aber zuerst ist "finden "angesagt... sonst kann man 
sich das ja gar nicht merken...

von Wühlhase (Gast)


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Ach Leute...wer die Vorteile nicht sieht, die ihm sein Werkzeug bietet, 
sollte wohl wirklich bei Edding und Rubbelbuchstaben bleiben. Oder sein 
Werkzeug bietet ihm wirklich keine Vorteile-dann sollte er sich doch 
aber was anderes suchen.

Ich kapiere diese Diskussion nicht...allzumal sie am Thema völlig vorbei 
geht. :(

von Paul B. (paul_paul)


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Also ich kann Fritzing empfehlen, besonders für Einsteiger wenn Eagle zu 
schwer ist.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Bernd W. schrieb:
> Hallo Md. M.
>
> Md M. schrieb:
>
>>> Fritzing?
>>
>> Auf absolut gar keinen Fall! Ich hab mich getraut und es für ein Projekt
>> ausprobiert. Tagelange Arbeit für'n Arsch. Grundsätzlich kann ich mir
>> vorstellen, dass für kleine Sachen diese Ansicht mit
>> Steckbrett/Schaltplan/Layout zumindest grundsätzlich eine witzige und
>> brauchbare Idee ist, aber spätestens beim Layout tauchen dann die ersten
>> Bugs auf, da passieren dann nämlich mitunter gruselige, nicht
>> nachvollziehbare Sachen. Vor lauter Frust habe ich dann doch angefangen,
>> mich in KiCAD einzuarbeiten. Das ging schneller als gedacht, noch am
>> gleichen Abend hab ich mich darin zuhause gefühlt und mich darüber
>> geärgert, soviel Zeit in Fritzing investiert zu haben.
>
> Man kann eigentlich mit jedem Layoutprogramm, das ein Raster anzeigen
> kann, auch "Layouts" für Lochrasterplatinen anfertigen.
>
> Stellvertretend dafür hier eine Beschreibung für KiCad:
> https://www.mikrocontroller.net/articles/KiCad#Tip...
>
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.l02.de

Hallo Bernd,

da hast du irgendwas missverstanden. Ich hatte nicht vor, irgendwas mit 
Lochraster zu machen. Es ging in meinem Fall schon um ein "richtiges" 
Layout. Ich wollte nur sagen, dass ich mir durchaus vorstellen kann, 
dass manche mit dieser Steckbrettansicht was anfangen können und ich die 
Idee und das Workflow-Konzept nicht schlecht finde. Mein Layout sollte 
eigentlich zum Fertiger und war recht umfangreich und komplex. Ich hab 
irgendwann gemerkt, dass Fritzing manchmal Mist baut, sogar 
reproduzierbar. Wenn das Design ausreichend komplex ist, merkt man es 
aber nicht sofort. Und das war bei mir der Fall und hat einfach keinen 
Spaß gemacht. Fritzing ist nicht ausgereift. KiCAD schon eher. Es trifft 
schon von der Bedienung her (shortcuts, scrollen, etc.) absolut meinen 
Geschmack, insbesondere, weil ich auch LibreCAD benutze, was sich 
ähnlich anfühlt. Und ja, ich finde auch die 3D-Ansicht nett.

: Bearbeitet durch User
von Uwe (Gast)


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Sprint-Layout. Die haben auch ein Handbuch dazu gemacht, findet sich als 
PDF. Da steht alles zur Bedienung drin. Und auf Amazon gibts ein Buch.

Kann man erstmal Erfahrung sammeln. Danach findet sich die richtige 
Software erst wenn man mal ein paar Platinen gemacht hat.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Md. M.

Md M. schrieb:


> da hast du irgendwas missverstanden. Ich hatte nicht vor, irgendwas mit
> Lochraster zu machen.

Ok. Sorry, da hatte ich zuviel hineininterpretiert.

 Es ging in meinem Fall schon um ein "richtiges"
> Layout. Ich wollte nur sagen, dass ich mir durchaus vorstellen kann,
> dass manche mit dieser Steckbrettansicht was anfangen können und ich die
> Idee und das Workflow-Konzept nicht schlecht finde.

Natürlich hast Du damit Grundsätzlich recht.

Kopf wieg. Steckbretter gehen minimal schneller als Fädeltechnik auf 
Lochraster, aber tendieren wesentlich stärker zu Wackelkontakten mit 
endloser Fehlersuche.

Didaktisch kann man das unterschiedlich sehen.
1) Durch die Fehlersuche wird das Erfolgserlebnis lange nach hinten 
verschoben. Oft wohl ins Unendliche.

2) Beim Fehlersuchen ist der Lerneffekt oft viel größer als bei sofort 
funktionierendem Aufbau und Fehlersuche kann Spass machen und ist oft 
das Salz in der Suppe.

Es hängt an der Persönlichkeit des einzelnen, was schwerer wiegt.
Ich neige eher zur Fädeltechnik. Ist für höhere Leistungen oder 
Frequenzen sowieso nötig.

Wie dem auch sei, beim Umgang mit Elektrotechnik sollte man zuerst 
einmal das abstrahieren lernen......;O)

Persönlich würde ich zu Dokumentationszwecken bei Steckbrettern (und 
Lochraster) eher eine Digitalfotographie machen, und die in einem 
Bildbearbeitungsprogramm mit einer Legende (Referenzbezeichner, vileicht 
auch noch Werte) versehen. ;O)
Das ist nur ganz wenig abstrakt, geht aber sehr schnell.


> Spaß gemacht. Fritzing ist nicht ausgereift. KiCAD schon eher. Es trifft
> schon von der Bedienung her (shortcuts, scrollen, etc.) absolut meinen
> Geschmack, insbesondere, weil ich auch LibreCAD benutze, was sich
> ähnlich anfühlt. Und ja, ich finde auch die 3D-Ansicht nett.

Ich hatte irgendwann vor einem Jahr oder so mal Frizing installiert, um 
zu schauen, was es überhaupt macht. Dann habe ich es wieder gelöcht. Der 
Umgang mit KiCad fällt mir leichter. ;O)

LibreCAD habe ich mal verwendet, als es noch lediglich 2D konnte. Das es 
auch 3D kann, ist mir neu. Für Mechanik mache ich mir meistens auf 
Papier Skitzen mit Bemassung und reinen Text.
Und das auch nur für das wichtigste (kritische Abstände ec.)....der Rest 
meist "frei Schnauze". ;O)
Aber gut zu wissen, falls ich mal wieder soetwas brauche.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Uwe schrieb:
> Sprint-Layout
Habe ich nie ausprobiert, hab aber eben mal die Website angesurft. Ich 
will es auch gar nicht schlecht reden, aber...

> Die haben auch ein Handbuch dazu gemacht, findet sich als
> PDF
Wo? Zu einem guten Softwareprojekt erwarte ich, dass ich sofort einen 
Link von der Projektseite präsentiert bekomme, spätestens wenn ich 
"sprint layout dokumentation" in eine Suchmaschine gebe. Muss ich die 
Software erst runterladen, um da ran zu kommen? Ich habe sie nur auf 
einer Drittseite gefunden.

> Und auf Amazon gibts ein Buch.
Kein Argument. Auf Amazon gibt es zu allem ein Buch. Ca. 4 
Suchergebnisse für Sprint-Layout, ca. 19 für KiCAD.

> Kann man erstmal Erfahrung sammeln. Danach findet sich die richtige
> Software erst wenn man mal ein paar Platinen gemacht hat.
Man muss Sprint-Layout erstmal teuer bezahlen. Ist es das Geld wirklich 
Wert, wenn man erstmal ein ausgewachsenes KiCAD for free ohne 
Einschränkungen antesten kann? Apropos Einschränkungen. Abacom rückt 
irgendwie nirgends direkt damit raus, was denn die Einschränkungen der 
Demoversion sind. Ich habe die Infos erst hier entdeckt 
http://forum.abacom-online.de/phpBB3/viewtopic.php?f=76&t=4473.
>Die Demoversion kann nicht speichern und nicht drucken.
>Sie können damit also auch kein kleines Projekt erstellen und fertigen lassen.
>Sie können sich damit aber einen sehr guten Überblick über die Arbeitsweise und
>das "Look and Feel" verschaffen.
Im Ernst? Und Tschüss.

Wie gesagt, ich habe Sprint Layout nicht ausprobiert, aber ich sehe 
einfach nicht, dass es eine gute Wahl ist, das zuerst auszuprobieren.
Wenn ein Programm im technischen Bereich zudem nur unter Windows 
lauffähig ist, ist es eigentlich schon untendurch. Ich persönlich 
bevorzuge zudem jederzeit Open Source. Fazit: Ohne es getestet zu haben 
gehe ich (für mich, meine Meinung) davon aus, dass es sogar für 
Einsteiger, Schüler, Studenten etc. eine schlechte Wahl ist. Sehe ich es 
außerdem richtig, dass die aktuelle Version schon fünf Jahre alt ist? 
Leute, pls.. Gepflegt sieht anders aus.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Bernd W. schrieb:
> Kopf wieg. Steckbretter gehen minimal schneller als Fädeltechnik auf
> Lochraster, aber tendieren wesentlich stärker zu Wackelkontakten mit
> endloser Fehlersuche.
Recht haste. Ich hab da auch eher so die blutigsten Anfänger oder 
Künstler und ganz kleinen im Kopf, die das vieleicht in der Schule das 
erste mal machen, dazu Arduino und so. Für sowas finde ich Fritzing 
einfach nett gemacht. Das, was ich z.B. in den Arduino-Foren sehe, sieht 
immer schön sauber aus, Fritzing ist also auch darauf ausgelegt, kleine 
Sachen bequem zu kommunizieren. Profis belächeln das natürlich, klar.

> Es hängt an der Persönlichkeit des einzelnen, was schwerer wiegt.
> Ich neige eher zur Fädeltechnik. Ist für höhere Leistungen oder
> Frequenzen sowieso nötig.
Ich bin auch nach ganz viel Gewackel dazu übergegangen. Steckbrett halt 
zum Probieren von Teilschaltungen mit einer Hand voll Bauteilen, darüber 
hinaus wird gelötet, gerne auch ganz simpel auf Lochraster oder 
Streifenlochraster und dann mit Klingeldraht oder so. Bei meinen 
Projekten geht das vom Umfang meist noch. Mit HF bin ich noch nicht 
wirklich in Berührung gekommen muss ich sagen.

> Ich hatte irgendwann vor einem Jahr oder so mal Frizing installiert, um
> zu schauen, was es überhaupt macht. Dann habe ich es wieder gelöcht. Der
> Umgang mit KiCad fällt mir leichter. ;O)
Wie gesagt, ich finde Fritzing extrem symphatisch, aber so schnell man 
da rein wächst, so schnell wächst man da auch wieder raus.

> LibreCAD habe ich mal verwendet, als es noch lediglich 2D konnte. Das es
> auch 3D kann, ist mir neu.
Blöd ausgedrückt von mir. Ich meinte die 3D-Ansicht in KiCAD. Eine 
3D-Ansicht in LibreCAD wär wirklich premium.

> Für Mechanik mache ich mir meistens auf
> Papier Skitzen mit Bemassung und reinen Text.
Ich eigentlich auch. Ich brauchte aber saubere Doku für ein Projekt im 
Studium.

VG

: Bearbeitet durch User
von herbert (Gast)


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Md M. schrieb:
> Man muss Sprint-Layout erstmal teuer bezahlen. Ist es das Geld wirklich
> Wert, wenn man erstmal ein ausgewachsenes KiCAD for free ohne
> Einschränkungen antesten kann? Apropos Einschränkungen. Abacom rückt
> irgendwie nirgends direkt damit raus, was denn die Einschränkungen der
> Demoversion sind.

Die Demoversion kannst du uneingeschränkt testen, sie benimmt sich exakt 
so wie die Kaufversion...mit einer Einschränkung nämlich der ,dass du 
deine Testlayouts nicht ausdrucken kannst. Würde das auch noch gehen , 
dann hättest du eine Vollversion zum Nulltativ. Geht natürlich 
nicht...Also was hält dich davon ab dich zu spielen? Mal ehrlich ,am 
meisten stört dich doch , dass sie etwa 40 Euro kostet. Sprint ist jeden 
Cent Wert. Im übrigen werden seit dem erscheinen von V6 ständig Fehler 
bereinigt...siehe auf der Seite von Abacom "Downloads". Von Null Pflege 
kann keine Rede sein...Ist vierzig Euro teuer? Dafür bekommst du in 
einer Kneipe gerade mal 3 Bier und ein Schnitzel für dich und deine 
bessere hälfte.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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herbert schrieb:
> Die Demoversion kannst du uneingeschränkt testen, sie benimmt sich exakt
> so wie die Kaufversion...mit einer Einschränkung nämlich der ,dass du
> deine Testlayouts nicht ausdrucken kannst.
Und der, dass man nicht speichern kann. Das schränkt die Möglichkeiten 
selbst nur zum Testen doch schon sehr ein finde ich.

> Mal ehrlich ,am
> meisten stört dich doch , dass sie etwa 40 Euro kostet.
Nein, mich stört nicht, dass das Programm überhaupt Geld kostet. Ich bin 
sogar einer von denen, die bei freier Software gerne auf den 
Donate-Button klicken. Ich habe ja das Interesse, dass da 
weiterentwickelt wird. Und selbst wenn ich nur wenig spende, ich will, 
dass der Entwickler weiß, dass ich geil finde, was er macht.

> Im übrigen werden seit dem erscheinen von V6 ständig Fehler
> bereinigt...siehe auf der Seite von Abacom "Downloads". Von Null Pflege
> kann keine Rede sein
Gut, wenn das so ist, nehme ich den Kritikpunkt natürlich zurück.

> Ist vierzig Euro teuer?
Nein, das ist nicht unbedingt teuer. Hängt halt von der Software ab. Ich 
hatte aber vor ein paar Jahren mal von Abacom dieses DMM-ProfiLab am 
Wickel, weil ich eine CD davon in die Finger bekommen habe. Das war 
wirklich die räudigste Software, die mir jemals untergekommen ist. Dafür 
Geld zu nehmen war zumindest damals ein Witz. Wie immer, wenn "Profi" 
drauf steht, ist da alles drin außer Profi. Schön, wenn das bei 
Sprint-Layout anders ist.

> Dafür bekommst du in
> einer Kneipe gerade mal 3 Bier und ein Schnitzel für dich und deine
> bessere hälfte.
Jetzt will ich ein Schnitzel und ein Bier.

von Lanzette (Gast)


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herbert schrieb:
> Sprint ist jeden
> Cent Wert. Im übrigen werden seit dem erscheinen von V6 ständig Fehler
> bereinigt...siehe auf der Seite von Abacom "Downloads". Von Null Pflege
> kann keine Rede sein...

Das will ich dir gerne glauben. Nur ein Blick auf deren Seite zeichnet 
ein anderes Bild.

sPlan 8.0 - Neue Version in Planung seit 2014

sPlan 7.0 veröffentlicht 2009

Zeit zwischen zwei Hauptversionen also > 8 Jahre ???

Mal ehrlich, das kann es doch nicht oder?!

Sprint-Layout 6.0 erstellt 2012

Nun ist 2017! Nächste Version kommt also nicht vor 2020 ???

Und komm mir jetzt nicht mit "es ist bereits alles toll - es braucht 
keine neue Version".  Das ist bei KEINER Software so.

Ich leide bereits schon genug unter der lahmen Updatepolitik bei 
Diptrace und glaube mir, Diptrace hat einiges mehr auf dem Kasten als 
die SW von Abacom (sonst wäre ich bereits schon umgestiegen ;)) und ist 
zudem auch noch vergleichsweise intuitiv bedienbar.

Ich bin inzwischen schon geneigt nach KiCAD zu schielen ..

von Wühlhase (Gast)


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Lanzette schrieb:
> Ich leide bereits schon genug unter der lahmen Updatepolitik bei
> Diptrace und glaube mir, Diptrace hat einiges mehr auf dem Kasten als
> die SW von Abacom (sonst wäre ich bereits schon umgestiegen ;)) und ist
> zudem auch noch vergleichsweise intuitiv bedienbar.
Naja, wenn du Diptrace mit Sprint vergleichst...das ist wie Paint vs. 
Photoshop. Wann kam die letzte Version von Paint? Und warum wude die 
nötig?

Siehste...

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Lanzette schrieb:
> herbert schrieb:
>> Sprint ist jeden
>> Cent Wert. Im übrigen werden seit dem erscheinen von V6 ständig Fehler
>> bereinigt...siehe auf der Seite von Abacom "Downloads". Von Null Pflege
>> kann keine Rede sein...
>
> Das will ich dir gerne glauben. Nur ein Blick auf deren Seite zeichnet
> ein anderes Bild.

Hm, also unter http://www.abacom-online.de/html/updates.html stehen in 
der Tat ziemlich aktuelle Updates bereit. Es wird auch kein Hehl draus 
gemacht, was da genau behoben wurde. Das muss man denen wohl schon 
lassen.

von herbert (Gast)


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Lanzette schrieb:
> Sprint-Layout 6.0 erstellt 2012
>
> Nun ist 2017! Nächste Version kommt also nicht vor 2020 ???
>
> Und komm mir jetzt nicht mit "es ist bereits alles toll - es braucht
> keine neue Version".  Das ist bei KEINER Software so.

Was ich von einer neuen Version SprintLayout wünschen würde, habe ich 
Abacom schon mal im Rahmen einer Umfrage vermittelt.
 Im Moment Vermisse ich zb. eine Rechenfunktion welche mir mitteilt wie 
groß die Kupferfläche meines Layouts in mm/2 ist.
 Wenn man weiß wieviel Kupfer ein angesetztes Bad aufnehmen kann, dann 
lässt sich über die weggeätzte Kupferfläche die Sättigung gut bestimmen.
 Vorteil ist,dass man weniger Chemie verbraucht was der Umwelt zu gute 
kommt. Desgleichen lässt sich dann auch der Verbrauch von chemisch Zinn 
optmaler einschätzen.
Das wäre zb. mein einziger Wunsch.Ob daraus was wird, keine Ahnung. Aber 
ob was fehlt kann eh nur jemand einschätzen der intensiv damit arbeitet. 
Mir fehlt sonst nichts wichtiges,

von Pendragon (Gast)


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> Und komm mir jetzt nicht mit "es ist bereits alles toll - es braucht
> keine neue Version".  Das ist bei KEINER Software so

Und wenn dann jährlich eine neue Vollversion kommt, fällt sofort der 
Abzock-Vorwurf.

von Bastler (Gast)


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Hat jemand schonmal mit EDWinXP bzw. EdWinNet gearbeitet?

von Uwe (Gast)


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Warum und wie oft eine Software Updates herausbringt ist vollkommen am 
Thema vorbei. Es wurde von einem Anfänger gefragt, welche Software für 
den Einstieg gut ist. Und das ist KiCAD nicht. Qualität geht über 
Quantität. KiCAD kann jeden Tag 15 Updates rausbringen, trotzdem bleibt 
SprintLayout eine einfache und gut beherrschbare Software. Und das die 
Hauptversion schon länger da ist, sagt auch nichts aus. Etwa einmal im 
Monat kommt ein kleines Update durch und das bezeugt, das an SL aktiv 
gearbeitet wird.

KiCAD ist mit seinen Eigentümlichkeiten der Benutzeroberfläche und 
seiner Bauteilbibliothek alles andere als geeigent, einem Anfänger einen 
Einstieg in das Platinenlayout zu geben. Wenn man etwas neu erlernt, 
geht man von einfachen zum schweren. Und da ist SprintLayout mit seiner 
sehr einfachen Handhabung gut geeignet. Die Wahrscheinlichkeit als 
Anfänger an SprintLayout zu scheitern ist deutlich geringer, als an 
einer anderen Software.
Statt SprintLayout könnte man auch AutoTRAX nennen. Ist auch eine 
einfach "Malsoftware". Aber das ist nicht schlimm, manchmal braucht man 
nicht mehr.

Das Handbuch zu SprintLayout, von Abacom erstellt, ist in deren Forum 
verlinkt: http://forum.abacom-online.de/phpBB3/viewtopic.php?f=10&t=2889

Man sollte sich einfach mal vorurteilsfrei mit etwas beschäftigen. Es 
hilft auch mal den Schaum vorm Mund wegzuwischen.

Manche Sachen können noch so frei und kostenlos sein, es macht diese 
Sachen trotzdem nicht für eine gewisse Zielgruppe geeigneter.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Sprint hab ich mir vor Äonen angesehen. Lustiges Teil, speziell wenn man 
vorher Edding bzw. Klebesymbole gewohnt war. Allerdings scheints auf dem 
Niveau stehengeblieben zu sein. Würde ich mir nicht mehr antun wenn die 
Platinen nicht nur einfachste Adapter sind. Eine Verzahnung zwischen 
Schaltplan/Layout sollte vorhanden sein, sonst ist bei etwas 
anspruchsvolleren Projekten irgendwanneinmal Schaltplan und Layout nicht 
mehr synchron.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Michael X. schrieb:
> Eine Verzahnung zwischen
> Schaltplan/Layout sollte vorhanden sein

Finde ich auch selbstverständlich. Ich dachte auch, dass das bei SL so 
ist, auf der Website ist ja auch von Luftlinien die Rede. Aber die zieht 
man wohl nur als Hilfsmittel selbst. Unter den Umständen finde ich 49,90 
in der Tat viel zu teuer, womit ist der Preis zu rechtfertigen? Wenn man 
dann nichtmal Schaltpläne aus deren sPlan integrieren kann, was auch 
nochmal 49,90 kosten würde... oha. Das deckt sich mit dem Eindruck, den 
ich von diesem DMM-ProfiLab hatte.

Uwe schrieb:
> Es wurde von einem Anfänger gefragt, welche Software für
> den Einstieg gut ist. Und das ist KiCAD nicht.

Dachte ich auch. Ich würde mich nämlich auch als absoluten Einsteiger 
bezeichnen, was Platinenlayout angeht. Und genau deshalb hab ich ja auch 
Fritzing ausprobiert, und das ist ja klar für Anfänger konzipiert. Und 
wer Fritzing bedienen kann, kann auch KiCAD bedienen. Ich würde 
weiterhin auch jedem Anfänger empfehlen, lieber einen Tag länger 
Tutorials durchzugehen und gleich auf ein etwas größere Gratis-Pferd zu 
setzen. Geld ausgeben kann man hinterher immer noch.

: Bearbeitet durch User
von herbert (Gast)


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Md M. schrieb:
> Ich dachte auch, dass das bei SL so
> ist, auf der Website ist ja auch von Luftlinien die Rede. Aber die zieht
> man wohl nur als Hilfsmittel selbst.

Du hast keine Ahnung von Sprintlayout aber du fällst ein Urteil.

Md M. schrieb:
> Ich würde mich nämlich auch als absoluten Einsteiger
> bezeichnen, was Platinenlayout angeht.

Das merkt man auch reichlich , aber dann sollte man eine unbekannte 
Software nicht schlecht reden.

Md M. schrieb:
> Und genau deshalb hab ich ja auch
> Fritzing ausprobiert, und das ist ja klar für Anfänger konzipiert. Und
> wer Fritzing bedienen kann, kann auch KiCAD bedienen. Ich würde
> weiterhin auch jedem Anfänger empfehlen, lieber einen Tag länger
> Tutorials durchzugehen und gleich auf ein etwas größere Gratis-Pferd zu
> setzen.

Du hast bei deinem "einem Tag" noch die Nuller vergessen.

Md M. schrieb:
> Geld ausgeben kann man hinterher immer noch.

Wirst du nicht, denn deine Priorität liegt bei "UMME"

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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herbert schrieb:
> Md M. schrieb:
>> Ich dachte auch, dass das bei SL so
>> ist, auf der Website ist ja auch von Luftlinien die Rede. Aber die zieht
>> man wohl nur als Hilfsmittel selbst.
>
> Du hast keine Ahnung von Sprintlayout aber du fällst ein Urteil.
Also kann man das doch mit Schaltplänen verknüpfen?

> Md M. schrieb:
>> Ich würde mich nämlich auch als absoluten Einsteiger
>> bezeichnen, was Platinenlayout angeht.
>
> Das merkt man auch reichlich
Woran?

> aber dann sollte man eine unbekannte
> Software nicht schlecht reden.
Mach ich gar nicht. Ich wäge ab.

> Md M. schrieb:
>> Und genau deshalb hab ich ja auch
>> Fritzing ausprobiert, und das ist ja klar für Anfänger konzipiert. Und
>> wer Fritzing bedienen kann, kann auch KiCAD bedienen. Ich würde
>> weiterhin auch jedem Anfänger empfehlen, lieber einen Tag länger
>> Tutorials durchzugehen und gleich auf ein etwas größere Gratis-Pferd zu
>> setzen.
>
> Du hast bei deinem "einem Tag" noch die Nuller vergessen.
Bei meinem einem Tag hab ich das eben nicht. Ich war nach einem Tag so 
weit, dass ich den Kram aus Fritzing problemlos in KiCAD umsetzen 
konnte.

> Md M. schrieb:
>> Geld ausgeben kann man hinterher immer noch.
>
> Wirst du nicht, denn deine Priorität liegt bei "UMME"
Haltlose unterstellung. Das Thema hatten wir doch schon:
Md M. schrieb:
>> Mal ehrlich ,am
>> meisten stört dich doch , dass sie etwa 40 Euro kostet.
> Nein, mich stört nicht, dass das Programm überhaupt Geld kostet. Ich bin
> sogar einer von denen, die bei freier Software gerne auf den
> Donate-Button klicken. Ich habe ja das Interesse, dass da
> weiterentwickelt wird. Und selbst wenn ich nur wenig spende, ich will,
> dass der Entwickler weiß, dass ich geil finde, was er macht.

von Lutz H. (luhe)


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Bei Fragen zu Kicad habe ich bisher immer innerhalb von Stunden Hilfe 
gefunden.
 Danke hier an Bernd Wiebus.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Michael.

Michael X. schrieb:

> Eine Verzahnung zwischen
> Schaltplan/Layout sollte vorhanden sein, sonst ist bei etwas
> anspruchsvolleren Projekten irgendwanneinmal Schaltplan und Layout nicht
> mehr synchron.

Wenn Schaltplan und Layout nicht mehr Synchron sind, und das merkt man 
nicht unbedingt sofort, haben gerade Anfänger ein heftiges Problem, und 
wissen u.U. erstmal nicht, woher der Ärger überhaupt kommt.

Bevor ich mir als Anfänger so etwas antue, würde ich mir lieber drei mal 
die Bedienungsanleitung eines "komplizierteren" Programmes durchlesen. 
;O)

Das Problem ist, einem Anfänger kann man schlecht plausibel machen, 
dass, und warum das so ist. Ist mir ja auch schon mehrmals so ergangen, 
wenn ich etwas angefangen habe.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Lutz.

Lutz H. schrieb:

>  Danke hier an Bernd Wiebus.

Lob ist mir immer etwas peinlich.....

Ich verneige mich dafür aber dankend!

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Bernd W. schrieb:
> Hallo Michael.

> Wenn Schaltplan und Layout nicht mehr Synchron sind, und das merkt man
> nicht unbedingt sofort, haben gerade Anfänger ein heftiges Problem, und
> wissen u.U. erstmal nicht, woher der Ärger überhaupt kommt.
>
> Bevor ich mir als Anfänger so etwas antue, würde ich mir lieber drei mal
> die Bedienungsanleitung eines "komplizierteren" Programmes durchlesen.
> ;O)

Du hast keine Netzliste oder ähnliches. Du platzierst einfach Bauteile, 
weist denen Werte zu und malst Leiterbahnen zwischen den Pads rein. Das 
ist sehr rudimentär. Entweder hast du den Schaltplan im Kopf oder 
irgendwie auf Papier. Verglichen mit einem EDA-CAD ist das wirklich nur 
reines Malen. Keine Hilfe sonst.
Sicher, bei einer EDA-Software muß man erstmal den Workflow verstehen. 
Wie setz ich die Schaltplansymbole ein, wie verbinde ich die Bauteile 
miteinander, wie setze ich Attribute, wie verheirate ich Symbole mit 
einem Footprint, wie erzeug ich eine Netzliste, wie konfiguriere ich den 
DRC etc...
Aber wenn man das einmal drauf hat dann sind die Unterschiede zwischen 
den EDA-CAD Systemen auch nicht mehr so groß.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Michael.

Michael X. schrieb:

> Sicher, bei einer EDA-Software muß man erstmal den Workflow verstehen.
> Wie setz ich die Schaltplansymbole ein, wie verbinde ich die Bauteile
> miteinander, wie setze ich Attribute, wie verheirate ich Symbole mit
> einem Footprint, wie erzeug ich eine Netzliste, wie konfiguriere ich den
> DRC etc...

Der Workflow ist aber bis auf die Netzliste der gleiche, wenn ich rein 
per Hand arbeiten würde.

Ich muss die Schaltplansymbole kennen, und sinnvoll anordnen können, und 
ich muss den Bauteilen/Symbolen Footprints zuordnen und diese so auf dem 
Board anordnen, dass sie sich nicht auf die Füsse treten und ich muss 
die Verbindungen im Board entsprechend den Verbindungen im Schaltplan 
zeichnen.

D.h. der (Re)Abstraktionschritt vom Schaltplan zum Board ist immer 
vorhanden, egal ob ich mit Papier und Rubbelfootprints arbeite, oder ob 
ich ein Programm verwende....
Genaugenommen ist sogar die Netzliste da, auch wenn die bei kleinen 
Projekten offensichtlich ist, wenn man auf den Schaltplan schaut....sie 
existiert sofort im Kopf.
Bei größeren Sachen würde ich mir aber auch eine Liste auf Papier zum 
abhaken machen. ;O)

> Aber wenn man das einmal drauf hat dann sind die Unterschiede zwischen
> den EDA-CAD Systemen auch nicht mehr so groß.

Eben.
Anfänger sollten auch eher mit kleineren Projekten anfangen. Und bei 
komplizierteren ERCs sollte man als Anfängervieleicht auch ersteinmal 
darauf verzichten, und erst später lernen, diesen zu konfigurieren.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Wühlhase (Gast)


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Md M. schrieb:
> Michael X. schrieb:
>> Eine Verzahnung zwischen
>> Schaltplan/Layout sollte vorhanden sein
>
> Finde ich auch selbstverständlich. Ich dachte auch, dass das bei SL so
> ist, auf der Website ist ja auch von Luftlinien die Rede. Aber die zieht
> man wohl nur als Hilfsmittel selbst. Unter den Umständen finde ich 49,90
> in der Tat viel zu teuer, womit ist der Preis zu rechtfertigen? Wenn man
> dann nichtmal Schaltpläne aus deren sPlan integrieren kann, was auch
> nochmal 49,90 kosten würde... oha. Das deckt sich mit dem Eindruck, den
> ich von diesem DMM-ProfiLab hatte.

Wie bereits gesagt-SL ist kein CAD-Programm, und es ist nicht darauf 
ausgelegt, dem Benutzer seine Arbeit abzunehmen (das sind viele 
CAD-Programme, die das tun sollten, aber auch nicht trotz Verknüpfung 
zwischen Schaltplan und Platine).

Die Stärke von SL ist, das es strunzeinfach ist. Es ist absolut 
idiotensicher, die Einarbeitungszeit ist in Minuten anzugeben. Für 
Kleinkram, der nur ein oder zweimal im Jahr anfällt, könnte ich mir das 
sogar gewerblich vorstellen. Jedes andere EDA-Programm wäre dafür zu 
kompliziert, bis man sich da wieder eingearbeitet hat ist man mit Sprint 
bereits fertig.

Und der Vorteil gegenüber Fritzing ist-es funktioniert. Ich hab Fritzing 
auch mal getestet-keine Chance, SL macht da deutlich weniger Ärger und 
läßt weitaus mehr Freiheiten.

von Wühlhase (Gast)


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Daß mit SL und gewerblich würde ich draußen natürlich niemals erwähnen. 
Das nimmt einem keiner ernsthaft ab. Aber dennoch...es gibt durchaus 
Firmen, die mit SL besser fahren würde als z.B. mit Eagle. Oder auch 
KiCAD.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Wühlhase.

Wühlhase schrieb:

> Daß mit SL und gewerblich würde ich draußen natürlich niemals erwähnen.
> Das nimmt einem keiner ernsthaft ab.

Ich schon, weil ich es selber erlebt habe. ;O)
Siehe: 
Beitrag "Re: Software für Platinen-Erstellung"

Ich kenne übrigens auch Firmen, die immer noch mit einem alten DOS Eagle 
arbeiten.


> Aber dennoch...es gibt durchaus
> Firmen, die mit SL besser fahren würde als z.B. mit Eagle. Oder auch
> KiCAD.

Anno 2000 ja. Jetzt eher nein. Auch wenn es funktionieren würde.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Uwe (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Ich schon, weil ich es selber erlebt habe. ;O)
> Siehe:
> Beitrag "Re: Software für Platinen-Erstellung"

Das was Du da beschreiben hast, zeigt ein Problem in der Arbeitsweise. 
Nicht ein Problem der Software. Sicherlich kann und soll eine gute 
EDA-Software in dieser Hinsicht unterstützen. Aber das was Du da 
beschreiben hast war kein Anfängerprojekt und bezog sich nicht auf einen 
Neuling beim Leiterplattendesign.

> Ich kenne übrigens auch Firmen, die immer noch mit einem alten DOS Eagle
> arbeiten.

Oder noch ein 10-15 Jahre altes Protel nutzen.
Oft ist das so: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich.

Von all den Leute die jedem Anfänger immer KiCAD empfehlen. Wurde dabei 
auch mal gezählt wie viele sich davon wieder abgewendet haben, weil sie 
frustriert waren? Nicht frustriert, weil KiCAD nicht so einfach 
funktioniert hat wie erhofft, sondern weil das Anfängerwissen nicht 
ausgereicht hat? Wieviele gute Leute gehen durch sowas verloren?

Und manche Leute möchten nicht bei jedem Stolperstein, auf den sie 
treffen, in einem Forum Hilfe suchen. Und dann müssen sie auch noch 
irgendwie ein Problem schriftlich artikuliert bekommen, das sie ja so 
beim davorsitzen kaum verstehen.

Die ganze KiCAD-Gruppe erinnert mich stark an die Linux-Nerds vor 15 
Jahren. Man war was besonderes und hat jedem lang und breit erzählt wie 
toll und überlegen Linux ist. Und das jeder es unbedingt ausprobieren 
solle, damit wäre alles ganz einfach. Und wenn dann jemand gesagt hat er 
würde damit nicht klar kommen, wurde erwiedert er wäre halt nicht klug 
genug oder würde sich einfach dumm anstellen. Es würde an ihm liegen und 
nicht an Linux.

In fünf Jahren redet keiner mehr von KiCAD. Das wird dann einfach ein 
Programm unter vielen sein, das seinen Job macht. Nicht besser oder 
schlechter als andere Programme. Mit seinen Eigenheiten, wie jedes 
andere Programm. Es wird im Querschnitt genauso gut und schlecht sein. 
Es wird nicht Weltspritze werden und es wird auch nicht die 
meistgenutzte EDA-Software der Welt werden. Es wird einfach nur 
Durchschnitt sein und mit seinen Altlasten zu kämpfen haben.

von enkel (Gast)


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Aber es wird kostenlos sein.

Per se erstmal ein Vorteil.

Und im Gegensatz zu Linux hat es schon heute - gerade im Hobbybereich - 
nicht unerheblichen Marktanteil.

Das einzige, was es nicht hat, ist ein Support, dem man die Schuld 
zuschieben kann.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Wenn ich das richtig sehe kann man übrigens in KiCAD einfach Pcbnew 
starten, oben links DCR deaktivieren und hat dann ein simples 
PCB-Malprogramm, welches sich womöglich gar nicht mal so sehr von SL 
unterscheidet.

von michael_ (Gast)


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enkel schrieb:
> Aber es wird kostenlos sein.
>
> Per se erstmal ein Vorteil.

Wie lange?
Ich kenne genug Programme, welche dann Geld gekostet haben.

enkel schrieb:
> Und im Gegensatz zu Linux hat es schon heute - gerade im Hobbybereich -
> nicht unerheblichen Marktanteil.

Marktanteil?
Ein kostenloses Programm kann keinen Marktanteil haben.
Wie groß der Anteil ist, läßt sich nicht aus der Anzahl in einem Forum 
ableiten.
Im Profibereich muß ein gutes Programm Geld kosten.
Je mehr Geld, umso besser ist das Programm. Ein Chef denkt nur so.

Und da KiCAD nichts kostet, hat es den Geruch unfertig zu sein, 
bastlerhaft, fehlerträchtig usw. zu sein.
Eigentlich ist es das auch noch.

Genüßlich verfolge ich die Diskussion zu KiCAD.
Wie ich heute entscheiden würde, ist dahingestellt.

Ich bleib bei EAGLE, es kann alles für Hobby und kleinen Profibereich.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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michael_ schrieb:
> enkel schrieb:
>> Aber es wird kostenlos sein.
>>
>> Per se erstmal ein Vorteil.
>
> Wie lange?
> Ich kenne genug Programme, welche dann Geld gekostet haben.
Aber es ist Open Source, es kann jederzeit geforkt werden. Schlimmer 
fände ich bei einem kommerziellen Produkt die Gefahr, dass die 
Entwicklung aus irgendwelchen Gründen eingestellt wird.

> Im Profibereich muß ein gutes Programm Geld kosten.
Weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann. Linux kostet auch kein 
Geld. Bei GIMP/Photoshop z.B. sehe ich das vielleicht schon eher, obwohl 
es mich schon wundert, dass PS 900,- von GIMP entfernt sein soll. Da 
gibt es unzählige derartige Beispiele. Xilinx, etc.

> Je mehr Geld, umso besser ist das Programm. Ein Chef denkt nur so.
Nach der Logik ist aber SprintLayout professioneller als KiCAD.

> Und da KiCAD nichts kostet, hat es den Geruch unfertig zu sein,
> bastlerhaft, fehlerträchtig usw. zu sein.
> Eigentlich ist es das auch noch.
Welche Software ist schon wirklich fertig?

> Ich bleib bei EAGLE, es kann alles für Hobby und kleinen Profibereich.
Keine Ahnung, was EAGLE kostet, ich habe es vor Ewigkeiten mal als Azubi 
in der Berufsschule benutzt. Damals konnte ich mir jedenfalls nix volles 
leisten, aber mit dieser Beschränkung auf eine halbe Europlatine war für 
mich klar, dass die mich als zukünftigen Kunden abschreiben konnten. Ich 
finde es immer in Ordnung, bei kommerzieller Nutzung ordentlich 
zuzugreifen, aber Azubis, Studenten und Hobbyisten derartig zu 
verschrecken kann irgendwie kein guter Schachzug sein.

von enkel (Gast)


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Md M. schrieb:
> Bei GIMP/Photoshop z.B. sehe ich das vielleicht schon eher, obwohl
> es mich schon wundert, dass PS 900,- von GIMP entfernt sein soll. Da
> gibt es unzählige derartige Beispiele. Xilinx, etc.

mhm, kann man drüber streiten. Ich arbeite mit beidem (bzw. habe mit 
beidem gearbeitet, jeweils aktuelle Version). Einmal in der FH, einmal 
bei einem Arbeitgeber, der nicht geizig war und einmal bei einem 
geizigen (dem aktuellen).

Das meiste, was PS kann, kann GIMP auch. Ich muss aber ehrlicherweise 
sagen, dass ich die GIMP-Oberfläche schlicht eine Katastrophe finde, 
gerade in der portablen Version (man darf ja nix installieren, ohne den 
Passierschein A38 zu finden).

Ständig ist wieder irgendein Fenster im Weg oder weg.

Da ist mir PS (bzw. das Adobe-Bedienkonzept insgesamt) schon lieber. Und 
manche Sachen kann GIMP schlicht und ergreifend nicht, und spätestens 
dann landet man bei PS oder Billigklonen davon. Ein Beispiel wären 
bestimmte Transformationen.

Ob nun aber gleich 900,- gerechtfertigt sind - lässt sich drüber 
streiten. Marktführerschaft kostet, das war schon immer so.

Die 350,- für die komplette Creative Suite als Studentenversion finde 
ich aber okay. Das sind afair 4 oder 5 Profiprogramme, die einzeln einen 
ganzen Batzen mehr kosten würden. Schade finde ich nur, dass Captivate 
nicht drin ist - dafür fällt mir nämlich kein "Für-Lau-Pendant" ein, 
obwohl ich eins bräuchte.

von herbert (Gast)


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enkel schrieb:
> Das meiste, was PS kann, kann GIMP auch.

Aber auf drei Zylinder von 12. Als Hobbybildermacher reicht mir 
allerdings eine"Limited Edition"von Photoshop völlig aus.Die meisten 
Plugins der Vollversion laufen auch datunter. Wer mehr braucht hat mit 
den Augen schon den größten Fehler gemacht.Im übrigen kann man auch mit 
PS Fotos verhunzen.Ein gutes kreatives Auge minimiert die 
Nachbearbeitung meistens auf Farbkorrekturen und Ausschnitt. GIMP ist 
übrigens ein gutes Beispiel, warum gute Software nicht umsonst sein 
kann.

von michael_ (Gast)


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Md M. schrieb:
>> Im Profibereich muß ein gutes Programm Geld kosten.
> Weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann. Linux kostet auch kein
> Geld.

Doch, Linux kostet da auch Geld.
Siehe Ubuntu, SuSe ....

Md M. schrieb:
> ich habe es vor Ewigkeiten mal als Azubi
> in der Berufsschule benutzt. Damals konnte ich mir jedenfalls nix volles
> leisten, aber mit dieser Beschränkung auf eine halbe Europlatine war für
> mich klar, dass die mich als zukünftigen Kunden abschreiben konnten.

Als Kunde kannst du doch eine größere Platine wählen.
Ganz früher hat bei Eagle die Hobbyversion mit 160x100 nur 80 EUR 
gekostet.

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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enkel schrieb:
> Das meiste, was PS kann, kann GIMP auch. Ich muss aber ehrlicherweise
> sagen, dass ich die GIMP-Oberfläche schlicht eine Katastrophe finde
> [...]
> Ständig ist wieder irgendein Fenster im Weg oder weg.
Ich dachte immer die Fenster könnte man da irgendwie zusammendocken. Ich 
benutze es so zerfleddert, über zwei Bildschirme verteilt. Aber hast 
wohl recht, über das Bedienkonzept schimpfen viel user.

> manche Sachen kann GIMP schlicht und ergreifend nicht
Auch wahr. Hab mal mit einem Grafiker zusammengewohnt. Hab mir schon 
manchmal die Augen gerieben, wenn der mit PS gezaubert hat.

herbert schrieb:
>> Das meiste, was PS kann, kann GIMP auch.
>
> Aber auf drei Zylinder von 12. Als Hobbybildermacher reicht mir
> allerdings eine"Limited Edition"von Photoshop völlig aus.
Ich kann mir sogar vorstellen, dass GIMP selbst im Hobbybereich recht 
wackelig ist, wenn man da etwas ambitionierter ist. Keine Frage.

> GIMP ist
> übrigens ein gutes Beispiel, warum gute Software nicht umsonst sein
> kann.
In irgendeiner Version hat das cage transform tool einen crash 
verursacht. Klar, für professinellen Einsatz unbrauchbar. Aber KiCAD ist 
doch nicht schlecht. Oder ich bin einfach noch nicht über die Bugs 
gestolpert. Außerdem hat doch irgendwie das CERN da seine Finger im 
Spiel. Vielleicht ist es ja gar nicht umsonst, sondern z.T. durch 
Steuergelder bezahlt.

michael_ schrieb:
> Doch, Linux kostet da auch Geld.
> Siehe Ubuntu, SuSe ....
Hm, stimmt. Ich bin was Server angeht Debian-fixiert. Ich vergesse 
manchmal, dass jenseits von Web und co., wo es auf Zertifizierung und so 
ankommt, ein anderer Wind herrscht.

> Als Kunde kannst du doch eine größere Platine wählen.
> Ganz früher hat bei Eagle die Hobbyversion mit 160x100 nur 80 EUR
> gekostet.
Vielleicht war EAGLE nie zu teuer, vielleicht war ich einfach nur zu 
arm.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Uwe schrieb:

> Von all den Leute die jedem Anfänger immer KiCAD empfehlen. Wurde dabei
> auch mal gezählt wie viele sich davon wieder abgewendet haben, weil sie
> frustriert waren? Nicht frustriert, weil KiCAD nicht so einfach
> funktioniert hat wie erhofft, sondern weil das Anfängerwissen nicht
> ausgereicht hat? Wieviele gute Leute gehen durch sowas verloren?

Der TE schrieb im Eingangspost daß er sich einarbeiten möchte. Nicht daß 
er quickndirty schon vorgestern eine Platine bräuchte. Ich komm von der 
anderen Seite her. Ich hab mit Mentor, Cadence, BAE u.A gearbeitet und 
hab mal Kicad spasseshalber probiert. Damit kann man arbeiten. Und falls 
man später damit Geld verdienen will ist die Einarbeitung in was 
Kommerzielles nicht mehr so wild. Daß kicad auch noch kostenlos ist ist 
quasi das Sahnehäubchen. Für Push'n'Shove müßte man sonst eine Stange 
Geld investieren. Nicht die 49 Taler für Sprint.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Md M.

Md M. schrieb:

> Oder ich bin einfach noch nicht über die Bugs
> gestolpert.

Es gibt genug. Die werden hier gezeigt: https://bugs.launchpad.net/kicad
Da kannst Du auch Deine gefundenen eintragen.


> Außerdem hat doch irgendwie das CERN da seine Finger im
> Spiel. Vielleicht ist es ja gar nicht umsonst, sondern z.T. durch
> Steuergelder bezahlt.

An KiCad arbeiten ca. 300+ Leute. Im CERN sind es nur 2 Leute auf einer 
halben Stelle.


>> Doch, Linux kostet da auch Geld.
>> Siehe Ubuntu, SuSe ....
> Hm, stimmt. Ich bin was Server angeht Debian-fixiert. Ich vergesse
> manchmal, dass jenseits von Web und co., wo es auf Zertifizierung und so
> ankommt, ein anderer Wind herrscht.

Und das erschreckende ist, das Debian stabiler als Ubuntu oder Suse ist.
Eine Zertifizierung bedeutet nur, das jemand dafür unterschrieben hat, 
und eine (zweifelhafte) Verantwortung übernimmt. Mehr nicht.

Professionell heisst, dass man für Geld arbeitet. Das heisst aber nicht 
Automatisch, dass das was man macht, auch gut ist. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Toxic (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Ich kenne übrigens auch Firmen, die immer noch mit einem alten DOS Eagle
> arbeiten.

Is ja auch kein Problem - laeuft prima unter Windows 10

von Matthias L. (limbachnet)


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Egal, wie lange es die eine oder andere Software schon gibt - dass sie 
in 10 Jahren noch funktioniert, garantiert NIEMAND. Die Chance ist bei 
KiCAD IMHO recht groß, weil es eben eine nichtkommerzielle Community 
gibt,die daran arbeitet. Die kann natürlich auch mal die Lust 
verlieren...

Ich hab' vor vielen Jahren mal Ultiboard gekauft. Das gab's damals auch 
schon jahrelang, es wurde früher als Eagle auf Windows (95) portiert und 
hatte ein Pin- statt Flächenlimit. Da hab' ich für Hobbyverhältnisse 
ordentlich in die Tasche gegriffen, habe ein Parallelport-Dongle 
zugesandt bekommen und es gab jahrelang kostenlose Updates. War o.K.

Irgendwann gab's einen neuen Dongle, weil der Hersteller des alten nicht 
mehr existierte. Nur leider gibt's den Hersteller des neueren Dongles 
mittlerweile auch nicht mehr - und deshalb gibt's auch keinen aktuellen 
Dongle-Treiber mehr, offiziell war bei Windows 98 Schluss, mit etwas 
Fummeln und Werkeln geht's bis XP, aber da ist Ende Gelände. Vom 
aussterbenden Parallelport mal abgesehen.

Und nach mehrmaligem Verkauf der Rechte an der Software führt sie 
ohnehin nur noch ein Schattendasein, und da ist an Kulanz für private 
Hobby-Altkunden gar nicht zu denken. Gut, ist halt so.

Es gibt aber keine Garantie, dass es Eagle (ebenso wie jedem anderen 
kommerziellen Programm) nicht auch so geht. Gut, Dongles sind aus der 
Mode, aber dafür gibt's eben anderere Lizenzmodelle. Eigentümerwechsel 
bei Eagle hat's schon gegeben, das neue Lizenzmodell sieht jetzt für die 
Zukunft auch nicht so vielversprechend aus.

Ich bin momentan mit der 500Pin-NonProfit-Version von DipTrace 
unterwegs, da ist die Einarbeitung erfreulich einfach. Aber für die 
nächste Platine schau ich mir mal KiCad an...

von Lanzette (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> Ich bin momentan mit der 500Pin-NonProfit-Version von DipTrace
> unterwegs,

Ich auch.

> da ist die Einarbeitung erfreulich einfach.

So ist es. Und selbst wenn ich weiter oben ein bisschen über deren lahme 
Updatepolitik gelästert habe. Die Entwicklung von DT kann sich im 
Vergleich zu anderen durchaus sehen lassen.

Die Jungs aus der Ukraine haben übrigens gerade eine Beta zur kommenden 
v3.1 freigegeben ..

> Aber für die
> nächste Platine schau ich mir mal KiCad an...

Hab's mir schon mal kurz angeschaut (auch mal kompiliert) und war 
durchaus positiv überrascht. Letztlich nimmt man aber gerne, was man gut 
und flott bedienen kann und in meinem Falle ist das halt hauptsächlich 
DT so wie bei Herbert es anscheinend sein geliebtes Sprint Layout ist 
(soll nicht abwertend rüberkommen. Jeder wie er mag ;)).

von Manfred (Gast)


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Lanzette schrieb:
>> da ist die Einarbeitung erfreulich einfach.
> So ist es. Und selbst wenn ich weiter oben ein bisschen über deren lahme
> Updatepolitik gelästert habe. Die Entwicklung von DT kann sich im
> Vergleich zu anderen durchaus sehen lassen.

Ich finde irgendwie keinen Draht zu CAD. Angeregt durch diese Diskussion 
habe ich mir DipTrace auf den PC geholt und mal einen simplen Schaltplan 
gemalt - das wirkt mir recht gut bedienbar.

Einge Schaltsymbole sind ziemlich schlecht gemacht, diese zu suchen und 
zu finden ist mal auch so eine Sache.

Aktuell bräuchte ich einen Arduino-Nano und -ProMini, was ich da fertig 
gefunden habe begeistert wenig. Ich denke an die Darstellung eines 
großen ICs wie 74154, wo innen die PIN-Bezeichnungen stehen. Muß ich 
selbst Hand anlegen oder hat das schon jemand in fertig gesehen?

von Der Dreckige Dan (Gast)


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Sprint eignet sich vor allem zum (wortwörtlichen) Zeichnen von 
Schaltreglern oder allgemein Hochstrom-Platinen. Oder für Platinen, bei 
denen Schaltungsteile mehrfach kaskadiert werden müssen.

Andere Programme würde ich nur für SEHR komplexe Layouts nutzen, wo man 
sich sonst einfach tot routet. Bis vielleicht 150 Bauteile noch immer 
mit Sprint.
Man muss halt Zeit investieren, aber dafür sieht die Platine am Ende 
optisch und auch elektrisch besser aus. Man ist einfach nicht ständig 
dabei, ein dummes Routing zu korrigieren, sondern zeichnet gleich alles 
selbst. Natürlich sieht man dann auch mal ziemlich spät ein mögliches, 
besseres Routing, aber das ist selbst dann meist noch fix erledigt.

Von den "richtigen" Programmen würde ich Diptrace empfehlen, ist 
ziemlich intuitiv. Kicad ist dagegen ein schlechter Witz, das muss von 
Marsmenschen entwickelt worden sein. Hier kann man sich drauf verlassen, 
daß kein einziger Klick das bewirkt, was man annehmen würde.

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