Da ich unter der Schwerhörigkeit leide, müssen die Kopfhörer bis 140 dB
laut sein. Von mir aus auch bis 150dB
Die meisten Kopfhörer auf dem Markt können aber nur bis 115dB oder
125dB. Und dann will EU-Gesetz sie noch weiter eingeschränken um Hörende
vor Hörschäden zu schützen und um Schwerhörige noch mehr zu
diskrimieren.
Meine Frage: Wenn ich irgendwelche Kopfhörer oder In-Ohr-Kopfhörer
nehme, gibt es da eine Möglichkeit sie lauter zu machen? Werden sie
elektronisch gedrosselt oder ist das ist das Problem schon an der
Kupferspule ?
Keine Tipps mit Hörgeräte bitte. Die sind wegen dem Sprachprozessor
nicht zum Musikhören geeignet. Analoge Hörgeräte dürfen nicht mehr
verkauft werden.
EQ-Anpassung, Kompressor und Schmerzgrenzeanpassung kommen erst später.
Zuerst müssen die überhaupt 140dB-150dB laut können.
evtl direkt normale Lautsprecher an die Ohren?
Die grösse und Lautstärke einiger Kopfhörer,
die man in der Stadt so sieht lässt jedenfalls vermuten,
dass es garnicht so ungewöhnlich ist ;)
könnte man sonst mit Körperschall etwas werden?
Akkusammler schrieb:> Meine Frage: Wenn ich irgendwelche Kopfhörer oder In-Ohr-Kopfhörer> nehme, gibt es da eine Möglichkeit sie lauter zu machen?
Die Lautstärke hängt vom Wirkungsgrad des Schallwandlers (in dB/W) und
der elektrischen Leistung (in W) ab. Wenn es zu leise ist, nimm einen
dickeren Verstärker.
Moderne Abspielgeräte scheinen sich für den eingebauten Kopfhörerausgang
in der Tat mittlerweile Beschränkungen in Bezug auf die Ausgangsspannung
(und damit die mit dem Originalkopfhörer erreichbare Leistung)
aufzuerlegen. In diesem Fall kannst Du
a) einen Kopfhörer mit besserem Wirkungsgrad (mehr dB/W) verwenden oder
b) einen Verstärker nachschalten. Mit 5 Watt aus einem China Class
D-Platinchen fliegt Dir der Dreck aus den Ohren.
Akkusammler schrieb:> Also es darf kein Luftdruck erzeugen.
Was dazu fuehrt, dass Du nichts hoerst, der Schall wird nun einmal durch
Luftdruck uebertragen.
wendelsberg
Umgeh den schallweg mit Cochlea Implantat, alternativ
Knochenleitungshörer (vorsichtshalber mit Bandsperre über
Schädel-Resonanzfrequenz (individuell, ca 1800Hz))
Axel Zucker schrieb:> Umgeh den schallweg mit Cochlea Implantat, alternativ> Knochenleitungshörer (vorsichtshalber mit Bandsperre über> Schädel-Resonanzfrequenz (individuell, ca 1800Hz))
Das alles hat mit Musik hören nur noch wenig zu tun.
Seit meine Ex-Freundin CI trägt, hört sie keine Musik mehr. Alles sehr
klanglos, seelenlos.
Nochmal: HIFI-Verstärker Kopfhörer-Ausgang (8 Ohm - 32 Ohm) wäre zu
schwach wenn ein Kopfhörer 250 Ohm oder 600 Ohm hat ?
Andreas B. schrieb:> Axel Zucker schrieb:>> Umgeh den schallweg mit Cochlea Implantat, alternativ>> Knochenleitungshörer (vorsichtshalber mit Bandsperre über>> Schädel-Resonanzfrequenz (individuell, ca 1800Hz))>> Das alles hat mit Musik hören nur noch wenig zu tun.
Ein Tauber kann eben keine Hochtonreiche Musik hören und muss mit
'Krach' vorlieb nehmen. Bei vielen was heutzutage also Musik bezeichnet
wird, ist das eh kein Unterschied.
Und in manchen Hochkulturen wird höhenarmer Impulskrach tatsächlich als
'Musik' anerkannt: https://youtu.be/7FkSY9tk4xI?t=16
Der Andere schrieb:> Akkusammler schrieb:>> Von mir aus auch bis 150dB>> Da würde dir schon fast das Trommelfell platzen. Deine Aussage ist also> ziemlich unplausibel.> Siehe:> https://www.hug-technik.com/inhalt/ta/schallpegel_laermpegel.html
150db sind schon etwas übertrieben, aber 130db machen meine HG auch. Das
ist auch der Grund warum das HG tragen so stressig ist.
Akkusammler schrieb:> Nochmal: HIFI-Verstärker Kopfhörer-Ausgang (8 Ohm - 32 Ohm) wäre zu> schwach wenn ein Kopfhörer 250 Ohm oder 600 Ohm hat ?
Nein,ist er garantiert nicht. Das Problem ist eher, daß die üblichen
Kopfhörerausgänge begrenzt werden.
Ich habe mir einen KH selbst gebaut (Basis TPA6120A). Der macht an einem
Beyer T90 ordentlich Schalldruck und das Ganze hört sich auch noch super
an.
Zusätzlich setze ich manchmal auch die HG (digital) darunter (der T90
ist ein offener KH) und regle die Lautstärke der HG runter. Ich habe
eine extreme Hochtonschwerhörigkeit. So muß ich nicht so viel
Schalldruck (zumindest im Bassbereich) auf meine Ohren geben und es hört
sich trotzdem noch gut an.
Axel Zucker schrieb:> Ein Tauber kann eben keine Hochtonreiche Musik hören und muss mit> 'Krach' vorlieb nehmen. Bei vielen was heutzutage also Musik bezeichnet> wird, ist das eh kein Unterschied.
Stimmt so nicht ganz. Siehe weiter oben. Taub ist relativ. Normalhörende
bezeichnen mich als fast taub. Für meine Begriffe höre ich noch eine
ganze Menge.
Andreas B. schrieb:> Axel Zucker schrieb:>> Ein Tauber kann eben keine Hochtonreiche Musik hören und muss mit>> 'Krach' vorlieb nehmen. Bei vielen was heutzutage also Musik bezeichnet>> wird, ist das eh kein Unterschied.>> Stimmt so nicht ganz. Siehe weiter oben. Taub ist relativ
Ja und genau diese Relativität zu schildern spart sich der TO,
Hauptsache er kann über "Diskriminierung durch EU-Gesetze"
schwadronieren.
Akkusammler schrieb:> müssen die Kopfhörer bis 140 dB> laut sein. Von mir aus auch bis 150dB
Nenne mir ein klanglich brauchbarer Kopfhörer der das thermisch
überlebt.
Bei 140db müsstes du schon Leistungen in der Gegend von 0,5W umsetzen.
Bei 150db wären es 5 Watt.
Ich glaube nicht das die Schwingspulen auf den leichten
Kunststoffmembranen die selbige nicht durch die in der Schwingspule
entstehende Hitze verformen wird.
Zumindest Kopfhörer wie Sennheiser HD424 HD414 halten selbst nur 120db
nicht auf Dauer aus.
Ralph Berres
Du könntest den Kopfhörer an den Lautsprecherausgang des Verstärkers
anschließen. Aber Vorsicht: Die Lautstärke nur ganz sachte aufdrehen,
sonst ist der Kopfhörer sofort hin.
Schließe doch den Kopfhörer an die Lautsprecherausgänge an. Dann kannst
Du aufdrehen, bis er durchbrennt. Weh tut Dir das dann sicher nicht.
Wieviel dB macht Deine Türklingel?
MfG
Also Kopfhörer Beyer T90 auf Hörgeräte? Das wird massiv Qualitätsverlust
geben. Es wäre besser Kopfhörer direkt auf die Ohren ohne Hörgeräte
dadrunter und die EQ-Software am Computer an die Hörkurvenverlust
anzupassen. Dann wird es auch nicht so viel Bassdruck geben und
vermeidet auch weitere Hörschäden. Nur wie gesagt, an bestimmten
Bereichen ist das immer noch zu leise. Danke für den Tipp mit TPA6120A.
Werde mir das mal holen.
Kann man die Ohms von Kopfhörern mit einem Multimeter einfach messen?
Türklingel wäre zu leise bei mir, muss das mit Blitzanlage machen.
Habe Hörverlust im tiefen Bereich 40dB-60dB und mittel bis
hochtonbereich 90-100dB
> Kann man die Ohms von Kopfhörern mit einem Multimeter einfach messen?>> Türklingel wäre zu leise bei mir, muss das mit Blitzanlage machen.>> Habe Hörverlust im tiefen Bereich 40dB-60dB und mittel bis> hochtonbereich 90-100dB
Falls es klingelt, gehen in jedem Zimmer die Teslatrafos an. Dann zieht
es Lichtbögen. Schön!
Der T90 ist ja schon ein edles Teil, aber leider zu leise:
mW, Übertragungsbereich 5 - 40.000 Hz
Max. Schalldruckpegel: 125 dB (200 mW / 500 Hz),
mache den lieber nicht kaputt. Du wirst was spezielles brauchen, kein
normal käufliches Consumer-Gerät. Gibts da nichts für taube oder
kriegsversehrte?
MfG
Akkusammler schrieb:> Also Kopfhörer Beyer T90 auf Hörgeräte? Das wird massiv Qualitätsverlust> geben. Es wäre besser Kopfhörer direkt auf die Ohren ohne Hörgeräte> dadrunter und die EQ-Software am Computer an die Hörkurvenverlust> anzupassen.
So viel Schalldruck würde ich da gar nicht drauf bekommen. Wichtig ist,
die HG dabei ganz leise zu stellen.
Und am Computer hört sich die Musik nicht mehr so gut an.
Christian S. schrieb:> Der T90 ist ja schon ein edles Teil, aber leider zu leise:> mW, Übertragungsbereich 5 - 40.000 Hz> Max. Schalldruckpegel: 125 dB (200 mW / 500 Hz),
Das ist schon einiges.
>> mache den lieber nicht kaputt. Du wirst was spezielles brauchen, kein> normal käufliches Consumer-Gerät. Gibts da nichts für taube oder> kriegsversehrte?
Nein, weil auch Taube sich das Resthörvermögen mit solchen Schalldrücken
kaputtmachen. Deshalb bin ich froh, daß es digitale HG gibt.
> Nein, weil auch Taube sich das Resthörvermögen mit solchen Schalldrücken> kaputtmachen. Deshalb bin ich froh, daß es digitale HG gibt.
Ach so, dann dürfen taube bei Rot also nicht an der Düse der
Saturn-Rakete lauschen, ob der Motor bereits an ist, wenn
Start-Stopp-Automatik bei den neueren Modellen eingeschaltet ist...
Dies müßte ein Warnaufkleber mit eindeutiger Symbolik dort kennzeichnen.
Dann bleibt das Resthörvermögen geschont und es kann nichts mehr
passieren.
mfG
Hier tobt mal wieder die technische Inkompetenz. Lernt ihr es denn nie?
Eine Angabe vom Typ 150 dB ist weder laut noch leise - sie ist sinnlos
ohne Bezugsgröße. Lasst die Finger von technischen Themen. Holt Eimer &
Schaufel und geht nach draußen spielen.
Elektrofan schrieb:> Wenn ein Kopfhörer z.B. bei 0,1 Watt 100 dB laut ist
Naja bei 0,1W 120dB sind schon realistisch. Es würde bei 150dB dann mit
100W auskommen :-)
Aber selbst bei 1W 130dB würde die Membran des Kopfhörers sich durch die
Hitze verformen.
Mal abgeshen das bei einer Taubheit die Hörschwelle nach oben rutscht.
Die Schmerzgrenze aber meist nicht. Es wird ihm nichts nützen sich einen
Schalldruck von 150db auf die Ohren zu knallen. Es ist nur schmwezhaft
und das Ohr wird noch mehr geschädigt.
Ralph Berres
Bernd schrieb:> Hier tobt mal wieder die technische Inkompetenz. Lernt ihr es denn nie?> Eine Angabe vom Typ 150 dB
Du hast zwar recht,, aber jeder weis das es sich auf die Hörschwelle
eines gesunden Menschen bezieht.
Ralph Berres
> Naja bei 0,1W 120dB sind schon realistisch.> Es würde bei 150dB dann mit 100W auskommen :-)
Geht bei einem solchen Kopfhörer mit 600 Ohm mal der Stecker
defekt, bekommt man in jedem Baumarkt Ersatz:
https://de.wikipedia.org/wiki/IEC_60309#/media/File:16A-3P-Plug.jpg
Hallo
"Ein Tauber kann eben keine Hochtonreiche Musik hören und muss mit
'Krach' vorlieb nehmen. Bei vielen was heutzutage also Musik bezeichnet
wird, ist das eh kein Unterschied."
Es geht nicht ohne dieses "alte Männer" gesabbel, oder?
Obwohl ich schon seit vielen Jahren nicht mehr zu den jungen Erwachsenen
gehöre und mit so mancher Musikrichtung nur sehr wenig anfangen kann, so
würde ich es mich nicht wagen mir unliebsame Musikrichtungen als Krach
zu verunglimpfen.
Auch Heavymetal, Zwölftonmusik, Chinesische Oper als Beispiele von Musik
mit der ich nichts Anfangen kann hat seine Fans und die Musiker und
Komponisten erbringen Leistung und setzen sich mit ihren Musikgebiet
auseinander.
Ich hoffe das ich trotz meiner 48 Jahre das ich niemals so alt im Kopf
werde (nicht nur im Musikbereich) das ich mich nicht mehr selbst
ironisch als "Älterer Sack" bezeichnen kann.
Älterer Sack
Ich bin am überlegen ob ich alte Hörgeräte auseinanderschraube und den
Lautsprecher da raus hole. Weil die können bis 140dB. Könnte man damit
direkt an den Verstärker anschließen oder braucht man hier ne spezielle
Signalwandlung? Die Spannung von Audioausgängen gehen bis 13V, das ist
ein bisschen zuviel für die Mikro-Lautsprecher?
Akkusammler schrieb:> Ich bin am überlegen ob ich alte Hörgeräte auseinanderschraube und den> Lautsprecher da raus hole. Weil die können bis 140dB. Könnte man damit> direkt an den Verstärker anschließen oder braucht man hier ne spezielle> Signalwandlung? Die Spannung von Audioausgängen gehen bis 13V, das ist> ein bisschen zuviel für die Mikro-Lautsprecher?
Du brauchst dann ein Ausdehnungsgefäß auf dem Kopf, da sich das
Hirnwasser nicht komprimieren läßt.
Akkusammler schrieb:> Ich bin am überlegen ob ich alte Hörgeräte auseinanderschraube und den> Lautsprecher da raus hole.
Du könntest Dir auch vom Urologen die Maschine besorgen mit der dieser
Nierensteine zertrümmert. Der Schallgeber basiert wohl auf
Piezokristalle. Damit sollte sich genug Schalldruck für Deine Zwecke
erzeugen lassen, da musste Dich eher ums dämpfen, statt ums verstärken
kümmern ...
Oder du frägst beim Militär nach:
https://en.wikipedia.org/wiki/Long_Range_Acoustic_Device
Die können auch die anfänglich geforderten 150 db, Zitat: "Beim LRAD
werden akustische Signale mit einem maximalen Schalldruckpegel von etwa
150 dB ausgesendet. "
Und da Flüssigkeiten bekanntlich besser Schall koppeln als Luft,
könntest du auch die Gehörgänge auffüllen und mit so ner Art
Unterwasselautsprecher beschallen. Das funktioniert dann wie ne
verdämmte Ladung: https://de.wikipedia.org/wiki/Verd%C3%A4mmte_Ladung
};-)
Nein nicht solche Spaßansätze. Wobei das mit Unterwasselautsprecher
keine so schlechte Idee ist. Damit habe ich Erfahrungen in der Badewanne
gemacht. Geht das aber nicht nur im Tiefentonbereich?
Schaut euch lieber dieses Bild an:
https://www.test.de/file/image/36/61/f9444ab3-9969-45cb-82fd-2b40c89e765f-gifLarge/t200607091ig_imohr_gross.gif
Ihr seht den Hörer, der kann bis 140dB
Phonak Naida V-up kann sogar bis 145 dB SPL
https://www.phonakpro.com/content/dam/phonakpro/gc_hq/de/products_solutions/hearing_aid/naida_v/documents/datasheet_naida_v_up.pdf
Der Hörer hat zwei Kabel, die kann ich abzwicken. Also klüger wäre wenn
ich vorher mit Oszi im Betrieb nachgucke wieviel Spannung der Verstärker
im Hörgerät ausgibt. So kann ich dann einen eigenen Verstärker bauen.
Die Hörgerätebatterien geben 1,5V aus, also müsste der DIY-Verstärker
das auch so eingestellt sein. Die Lautsprecher brauchen aber
Wechselspannung, obwohl Batterien nur Gleichstrom geben oder wie soll
ich das verstehen?
Die Warnungen in dem von Dir verlinkten DB des HG hast Du gelesen?
HG wurden in ihren Pegel schon in Analogzeiten begrenzt. Auch wenn Du es
nicht wahrhaben willst, aber mit >130db wirst Du Dir das Resthörvermögen
auch noch eliminieren. Kein HG Akustiker wird eine solche Lautstärke
zulassen.
Und wenn ich mir Dein "Fachwissen" hier anschaue: Laß es! Du bist
meilenweit davon entfernt, irgend etwas bauen oder umbauen zu können.
Andreas B. schrieb:> Laß es! Du bist meilenweit davon entfernt, irgend etwas> bauen oder umbauen zu können.
Das stimmt. Du hast Dich ein klein wenig informiert, aber die
Zusammenhaenge sind Dir nicht ganz klar. [Um das zu erreichen,
also technisch/fachlich voll durchzublicken, dazu mueßtest Du
mindestens eine gewisse Zeit lang pauken - wie in der Schule
damals. Und nein: Etwas dazuzulernen ist als sog. Erwachsener
(evtl. sogar aelterer solcher) nicht ansatzweise so einfach,
wie es damals war... es ist sehr viel schwieriger!] Fast jeder
Deiner Ansaetze wuerde Dir Dein Resthoervermoegen wohl recht
schnell (manche davon sogar fast sofort) gaenzlich wegnehmen.
Was Du vor hast, ist akut gefaehrdend dafuer. Eine ganz andere
Angelegenheit, als sich allgemein auf Schaltungen/Projekte
zu stuerzen, die man nicht (voll) durchschaut!!!
Bitte: HOERE auf Andreas' Warnungen.
Akkusammler schrieb:> Da ich unter der Schwerhörigkeit leide, müssen die Kopfhörer bis 140 dB> laut sein. Von mir aus auch bis 150dB
Vllt. ist die Prolemlösung die Ursache dafür!
soul e. schrieb:> b) einen Verstärker nachschalten. Mit 5 Watt aus einem China Class> D-Platinchen fliegt Dir der Dreck aus den Ohren.
Ich habe auch ein ziemliches schlechtes Gehör und hab mir vor gut 15
Jahren was gebastelt, was heute immernoch läuft und seinen Zweck
erfüllt.
Ich habe mir aus alten Computer-aktiv-Boxen das Verstärkerplatinchen und
eine Zigarrendose geklebt und eine dicke und eine 3,5mm Klinkenbuchse
als Ausgang ran.
Läuft mit 9V Block oder Netzteil. Kopfhörer sind AKG-irgendwas, das
genaue Modell hab' ich nicht im Kopf.
Ich kann da höchstens aus 1/4 vom Potiweg aufdrehen, dann fängts an weh
zu tun.
Die Qualität kann ich naturgemäss nicht beurteilen, für mich aber
absolut top. Ich habe es geschafft, nicht ausversehen mal Kopfhörer zu
grillen, indem ich immer auf die Potistellung achte beim einschalten.
Aber eigentlich sollte man den durch ausprobieren mit einem zusätzlichen
Trimmer im "Gerät" den Pegel begrenzen.
Der 9V Block geht schnell leer, vielleicht kommt da mal eine
USB-Powerbank+Step-Up-Modul ran...
Akkusammler schrieb:> Ich glaube dass Luftdruck gefährlich für Trommelfell ist, aber nicht der> Schall. Also es darf kein Luftdruck erzeugen.
Schall ist eindeutig als Luftdruckveränderung definiert. Bei
Schwerhörigkeit geht zwar die Erkennbarkeitskurve nach oben,
nicht aber die Schmerzgrenzenkurve. Deshalb erscheinen mir
)selbst Hörgeräteträger) dB-Werte um die 150dB für unlogisch.
Bernd schrieb:> Eine Angabe vom Typ 150 dB ist weder laut noch leise - sie ist sinnlos> ohne Bezugsgröße.
Du irrst. Im Schallbereich sind die dB-Werte eindeutig definiert.
Vielleicht solltest Du dich erst einmal besser informieren, bevor
Du andere beschimpst.
Akkusammler schrieb:> So kann ich dann einen eigenen Verstärker bauen.
Das brauchst Du nicht. Dein vorhandener Verstärker liefert
genug Spannung, um Dein Trommelfell endgültig zu zerstören.
Die verschiedenen an Deinem Verstärker (am Lautsprecheraus-
gang)angeschlossenen Kopfhörer werden bei voller Lautstärke
vermutlich aber auch ziemlich schnell den Hitzetod sterben.
Zumindest die bei der sinnvollen niederohmigen.
Akkusammler schrieb:> Damit habe ich Erfahrungen in der Badewanne> gemacht. Geht das aber nicht nur im Tiefentonbereich?
Nee, das geht auch höher, und nennt sich dann Sonar. Wird gern vom
Mülüdär eingesetzt die Piezo-folie hierfür einsetzt.
Hi,
gewinne immer mehr den Eindruck, dass hier bis auf
Andreas B. schrieb:> Nein, weil auch Taube sich das Resthörvermögen mit solchen Schalldrücken> kaputtmachen.
@Andreas keiner sich explizit mit der Hörphysiologie beschäftigt hat.
Es herrscht der auch werbewirksam von Hörgeräteherstellern weit
verbreitete Irrtum vor, dass ein Hörgerät ein normales Hören wie vor
Einsetzen des Hörverlustes ermöglichen könnte. Dabei müsste ganz stark
unterschieden werden zwischen Lärmschwerhörigkeit und anderen Ursachen.
Soweit ich das beurteilen kann, ist bei kaputten Hörzellen auch mit den
allergröbsten Mitteln (Verstärkung) nicht mehr beizukommen.
Meistens sind andere Zellen noch intakt, die vom Gehirn zum Teil wie ein
Ersatz für die defekten Zellen angesehen werden und einen entsprechenden
Höreindruck vermitteln können.
Gibt man jetzt ordentlich Schalldruck drauf, quittieren diese Zellen
über kurz oder lang auch ihren Dienst, schlimmer noch, das kann dann
Ursache sein für Tinnitus, der dann nicht mehr weggeht.
Derartiger Tinnitus ist nicht nur ein mehr oder weniger konstanter
Pfeifton im Ohr, sondern kann sich auch durch Verzerrungen oder Gekrache
ab einer bestimmten Lautstärke (Recruitment) äußern.
Ohne den Rat eines Ohrenarztes vorher einzuholen würde ich von
irgendwelchen Manipulationen an Hörgeräten und Kopfhörern dringend
abraten.
Dann würde ich auf einen durchgehenden Sinussweep bei der
Hörgeräteanpassung bestehen. Die Testfrequenzen beim Hörtest basieren im
Gegensatz dazu nämlich auf standardisierten Einzelfrequenzen, die nur
Stichproben machen.
Es gibt Leute, die haben eine Delle im Frequenzgang, wie ein
Notchfilter.
Das wird damit nicht erfasst. Folge: Das Hörgerät wird nicht richtig
angepasst.
Und Musik hören mit Kopfhörer mit Überlautstärke, um eine
Schwerhörigkeit völlig auszugleichen, ist IMHO ein von Wunschdenken
geprägtes Unding. Die Dynamik muss auf jeden Fall begrenzt werden.
Ein Wort noch zu Hörgeräten, was für Aussenstehende vielleicht noch
nicht klar genug ist: Der TO sagte, dass
Akkusammler schrieb:> Seit meine Ex-Freundin CI trägt, hört sie keine Musik mehr. Alles sehr> klanglos, seelenlos.
Hörgeräte nur für Sprache optimiert wären, nicht für Musik.
Die digitalen Dinger haben wegen dem DigitalSignalProcessing eine
Latenz, wie ein kurzes Echo, und bei Musik hört man "Schwebungen" und
Vibrato, wo im Original nichts ist. Stellenweise kommen sogar falsche
Töne, so wie von einem Ringmodulatorsignal. Die Oversamplingfrequenz
interferiert da manchmal. Und diese Frequenz kann unter Umständen das
Gehör schädigen, obwohl derjenige diese selbst garnicht wahrnehmen kann.
Leider sind die guten Hörgeräte, die in diesem Punkte ein bisschen
besser sind, nicht zuzahlungsfrei.
Hoffe, der TO lässt sich noch einmal von "neutralen" Fachleuten und
Profis auf dem Gebiet Hörgeräteanpassung umfassend beraten.
ciao
gustav
Ich habe Hörgeräte von Starkey, damit kann ich ganz gut Musik hören.
Andere Produkte waren deutlich schlechter. Muss man sich durchprobieren.
Allerdings ist meine Schwerhörigkeit nicht ganz so schlimm.
Karl B. schrieb:> gewinne immer mehr den Eindruck, dass hier bis auf>> Andreas B. schrieb:>> Nein, weil auch Taube sich das Resthörvermögen mit solchen Schalldrücken>> kaputtmachen.>> @Andreas keiner sich explizit mit der Hörphysiologie beschäftigt hat.> Es herrscht der auch werbewirksam von Hörgeräteherstellern weit> verbreitete Irrtum vor, dass ein Hörgerät ein normales Hören wie vor> Einsetzen des Hörverlustes ermöglichen könnte.
Zugegebenermaßen sind das meine eigenen Erfahrungen. Normalhörende haben
selten Motivation sich damit zu beschäftigen.
Karl B. schrieb:> Hoffe, der TO lässt sich noch einmal von "neutralen" Fachleuten und> Profis auf dem Gebiet Hörgeräteanpassung umfassend beraten.
Da hoffe ich auch noch drauf.
Andreas B. schrieb:> Karl B. schrieb:>> gewinne immer mehr den Eindruck, dass hier bis auf>>>> Andreas B. schrieb:>>> Nein, weil auch Taube sich das Resthörvermögen mit solchen Schalldrücken>>> kaputtmachen.>>>> @Andreas keiner sich explizit mit der Hörphysiologie beschäftigt hat.>> Es herrscht der auch werbewirksam von Hörgeräteherstellern weit>> verbreitete Irrtum vor, dass ein Hörgerät ein normales Hören wie vor>> Einsetzen des Hörverlustes ermöglichen könnte.>> Zugegebenermaßen sind das meine eigenen Erfahrungen. Normalhörende haben> selten Motivation sich damit zu beschäftigen.
Das stimmt. Ich selbst habe (noch) keinen Grund, mich tiefer damit zu
beschaeftigen. Jedoch habe ich zu einigen relevanten Bereichen
Teilwissen, welches mich dazu veranlaßt, jemanden, der drauf und dran
ist, alles noch viel schlimmer zu machen, nachdruecklich zu warnen.
Andreas B. schrieb:> Karl B. schrieb:>> Hoffe, der TO lässt sich noch einmal von "neutralen" Fachleuten und>> Profis auf dem Gebiet Hörgeräteanpassung umfassend beraten.>> Da hoffe ich auch noch drauf.
Das waere wirklich zu begrueßen, ja.
Akkusammler schrieb:> Seit meine Ex-Freundin CI trägt, hört sie keine Musik mehr. Alles> sehr> klanglos, seelenlos.
So ein Schwachsinn.
Seit meine Freundin ein CI trägt, hat sie das Musik hören neu gelernt
und sich neu verliebt.
Sie will es ohne CI nicht mehr missen.
Peter D. schrieb:> Bernd schrieb:>> Eine Angabe vom Typ 150 dB ist weder laut noch leise - sie ist sinnlos>> ohne Bezugsgröße.>> Nö, sie ist genau defniert:> https://de.wikipedia.org/wiki/Schalldruckpegel#Definition
Naja, im Prinzip hat Bernd schon recht. Nur 150 dB zu sagen genügt
nicht, kann ja alles sein. Wenns um Sound geht sollte klar sein, dass
die Bezugsgröße 20 µPa sind...da hast du also im Prinzip
recht...hm...OK, hier gehts ja um Sound, hätte Bernd klar sein können ;)
Teddy schrieb:> So ein Schwachsinn.> Seit meine Freundin ein CI trägt, hat sie das Musik hören neu gelernt> und sich neu verliebt.> Sie will es ohne CI nicht mehr missen.
Kein Schwachsinn. Ein CI ist sehr individuell und man muß das Hören neu
lernen. Leute, die vorher normal gehört haben, werden damit selten Musik
hören. Aber wie gesagt, das ist sehr individuell, ebenso wie es
verschiedene CIs gibt
Karl B. schrieb:> Wenn man nicht weiß, welcher Art die SH ist, dann sollte man sich mit> Ratschlägen zurückhalten.
Dürfte bei CI egal sein, was da mal vorher war.
Bernd schrieb:> Hier tobt mal wieder die technische Inkompetenz. Lernt ihr es denn nie?> Eine Angabe vom Typ 150 dB ist weder laut noch leise - sie ist sinnlos> ohne Bezugsgröße. Lasst die Finger von technischen Themen. Holt Eimer &> Schaufel und geht nach draußen spielen.
Die meinen bestimmt dBm.
Wenn man bei einem Cochlea Implantat mehr Segmente hinzufügen würde,
dann könnte ein schwerhöriger/tauber damit auch den Frequenzbereich in
einer feineren Abstufung wahrnehmen.
Hab mal etwas gesucht und es scheint da ganz gute Geräte zu geben.
https://www.medel.com/de/hearing-solutions/cochlear-implants/hear-the-difference/triformance
Wenn sich die Geräusche mit einem CI wirklich so anhören wie in dem
"triformance"-Beispiel, dann ist die Qualität schon beeindruckend.
Mike J. schrieb:> Die meinen bestimmt dBm.
Nein, dB(20 µPa @1 kHz). Schreibt sich etwas umständlich, deshalb lassen
Akustiker die Bezugsdefinition gerne mal weg.
dBm heisst ja eigentlich auch dB(1 mW).
Ich habe jetzt keine Ahnung wie sich ein Cochlea Implantat anhört, weiß
aber , dass schon kleine Kinder operiert werden die ohne Op taub wären.
Ich habe mich nur oberflächlich mit diesem Thema beschäftigt , nachdem
ich von prof.Dr Müller,einem ausgewiesenen Cochlea Experten am Klinikum
Großhadern vor einigen Jahren wegen eines Colesteatom in einer
sechsstündigen Op erfolgreich instand gesetzt wurde.
Dort hatte ich auch zu den Kindern und deren Eltern Kontakt welche ein
Cochlea-Implantat bekommen hatten. Man muss das hören neu lernen wurde
mir gesagt ,aber Kinder die taub sind sprechen auch nicht. Die Methode
ist ein Segen. Kein Segen ist, wenn man sich seine Ohren mit lauter
Musik kaputt macht. Tinnitus ist oft die Folge und mit dreißig haben
viele die Hörperfomanz eines siebzigjährigen.
Gut man hat politisch versucht die Lautstärke bei Mp3 Playern zu
limitieren und diese Deppen von Politikern wurden dabei nach Strich und
Faden ausgetrickst. Fazit: Jetzt liefern die Hersteller ihre Ware mit
absolut tauben Kopfhörern aus, halten damit die Vorgaben ein und sind
aus dem Schneider. Der Käufer schmeißt die Dummis weg und stöpselt sich
halbwegs normale Kopfhörer an. Jetzt scheppert das wieder und macht das
Gehör kaputt.
Tinnitus ist nicht schönes ist ein Verlust der Stille und ich würde viel
geben wenn man den abstellen könnte.
herbert schrieb:> Dort hatte ich auch zu den Kindern und deren Eltern Kontakt welche ein> Cochlea-Implantat bekommen hatten. Man muss das hören neu lernen wurde> mir gesagt ,aber Kinder die taub sind sprechen auch nicht. Die Methode> ist ein Segen.
Ist zwar vollkommen Off-Topic, aber frag doch bitte der Gehörlosen
Community, ob sie ein CI auch als ein Segen sehen.
Die würden dir den Kopf abreißen.
herbert schrieb:> Gut man hat politisch versucht die Lautstärke bei Mp3 Playern zu> limitieren ...
Heutzutage gibt es diese kleinen Musikboxen, welche man mit dem Handy
koppeln kann und scheinbar nutzen die Jugendlichen jetzt eher diese
Möglichkeit um auf sich aufmerksam zu machen ... denn zu keinem
Zeitpunkt war es für die Jugendlichen damals notwendig die Musik so
stark aufzudrehen.
Man konnte ja bequem von 5m Abstand noch alles hören.
herbert schrieb:> Gut man hat politisch versucht die Lautstärke bei Mp3 Playern zu> limitieren und diese Deppen von Politikern wurden dabei nach Strich und> Faden ausgetrickst. Fazit: Jetzt liefern die Hersteller ihre Ware mit> absolut tauben Kopfhörern aus, halten damit die Vorgaben ein und sind> aus dem Schneider. Der Käufer schmeißt die Dummis weg und stöpselt sich> halbwegs normale Kopfhörer an. Jetzt scheppert das wieder und macht das> Gehör kaputt.
Da muss ich den Gesetzgeber mal in Schutz nehmen. In der EN 50332 (das
ist die einschlägige Norm) ist auch die maximal zulässige
Ausgangsspannung von mobilen Musikplayern begrenzt. Im neuesten Teil (EN
50332-3 von 2018) sind außerdem integrierte Schalldosis-Schätzungen und
entsprechende Warnungen vorgeschrieben. Wenn der Nutzer lauter dreht,
soll bei erreichen einer bestimmten Spannung eine Warnung erscheinen,
bei längerem Hören soll nach erreichen der maximal empfohlenen
Tagesdosis nochmals eine Warnung erscheinen, sobald diese Dosis um
Faktor 5 überschritten ist soll die Lautärke auf 80dBSPL bzw. die
Ausgangsspannung auf 15mV reduziert werden.
Mike J. schrieb:> denn zu keinem> Zeitpunkt war es für die Jugendlichen damals notwendig die Musik so> stark aufzudrehen.
Natürlich früher war alles besser.
Gettoblaster im Park voll aufgedreckt, nööööö das gabs damals nicht.
Geh in deine Meckerhöhle.
Msd schrieb:> Mike J. schrieb:>> denn zu keinem>> Zeitpunkt war es für die Jugendlichen damals notwendig die Musik so>> stark aufzudrehen.>> Natürlich früher war alles besser.>> Gettoblaster im Park voll aufgedreckt, nööööö das gabs damals nicht.>> Geh in deine Meckerhöhle.
Lies dir das bitte noch ein mal durch. Deine Antwort hat nichts mit dem
zu tun was ich geschrieben habe.
Max H. schrieb:> Da muss ich den Gesetzgeber mal in Schutz nehmen. In der EN 50332 (das> ist die einschlägige Norm) ist auch die maximal zulässige> Ausgangsspannung von mobilen Musikplayern begrenzt.
Das ist interessant zu hören.
Kannst du uns noch verraten, welche max. Ausgangsspannung nach dieser
Norm zulässig ist, ich habe die Norm gerade nicht zur Hand... ;-)
Die Schätzung der Lautstärke ist halt echt ein schwieriges Thema, denn
je nachdem was für einen Kopfhörer der Benutzer anschließt, wird die
Lautstärke höchst unterschiedlich ausfallen.
Joe F. schrieb:> Kannst du uns noch verraten, welche max. Ausgangsspannung nach dieser> Norm zulässig ist, ich habe die Norm gerade nicht zur Hand... ;-)
Gefordert sind <150mV. Zusätzlich ist für Kopfhörer gefordert, dass sie
zum erreichen von 94dBSPL, sprich, 0dBPa, mindestens 75mV brauchen. Die
Empfindlichkeit von Kopfhörern ist also auch noch beschränkt.
haha, ich hab eine kopfhörer platine benutzt um ne box zu bauen hat
trotzdem die laut stärke von kopfhören, und aus boxen kopfhören zu bauen
ist blanker schwachsinn Mr.Ober schlau
sie können es versuchen (vorausgestzt: es sind bluetooth kopfhörer) die
plantine mit der eine kleinen box auszutauschen, da die von kopfhörern
schwache leistung haben aber dann muss das gehäuse e.v.t grösser sein
wegen der battarie. ich hoffe ich konnte weiter helfen :-)
@TOuka Grüttner:
Was bist Du denn für ein Vogel? Ist heute Freitag? Zum Thema nix
beigetragen,
aber dummsülzen, und erst die Rechtschreibung...
Viel lernen, Touka Grüttner! Sowas ist eine Frechheit!
just my 2 ct
Loudness