Jan R. schrieb:> Wie bekomme ich die Negativen Spannungen mit diesen Halbbrücken hin?
Vom Motor aus gesehen ist die Spannung schon dann negativ, wenn z.B. die
U Halb-Brücke unten leitet und die z.B. V oben. Schon ist die Wicklung
zwischen U und V andersherum gepolt, als wenn U high ist und V low.
Zusätzliche Brücken bringen hier nichts.
Siehe z.B. hier:
http://www.zum.de/dwu/depotan/apem112.htm
Habe gerade nochmal drüber nachgedacht:
Die Synchron oder auch Asynchron Maschinen, Stellen ja eine Symmetrische
Belastung da.
Der Sternpunkt des Motors, stellt 0V da.
Wenn die Gleichgerichtete Eingangsspannung 320V Beträgt, Können die
Spitzenwerte jeweils nur +/-160V Betragen. Da der Sternpunkt ja genau
die Mitte Darstellt.
Ist das soweit richtig?
Die Spannung an der Ständerwicklung ist ja garnicht sinusförmig, Somdern
hat die Form des PWM gedöns,
kann ich diese Spannung wenn ich z.b. die Blindleistung der Maschine
berechen möchte als Sinusförmig annehmen oder nicht?
Was ist eigentlich mit der EMK Spannung? Diese ist ja sinusförmig. Da
ist meiner Meinung nach das Problem, im Leerlauf zieht die Maschine ja
beinahe keinen Strom, Bei normaler Wechselspannung, würden sich die
Eingangsspannung und die EMK Spannung jetzt ja einfach zu ca. 0
addieren, und somit würde kein Stromfluss stattfinden, bei dem PWM ist
das jetzt ja aber nicht ganz so einfach, der Anker induziert eine
Sinusförmige Wechselspannung, die,Eingangsspannung ist aber nur entweder
High oder Low zwischendrinnen gibts nicht, wie können sich diese beiden
Spannungen, jetzt zu null Addieren? Das geht doch garnicht, beginnt der
Motor jetzt zu ruckeln, oder gleicht sich das über die anderen Phasen
aus?
Ist der oben genannte Frequenzu,richter überhaupt für Synchronmotoren
geeignet?
MfG Jan
Wie so oft, machst du es dir wieder viel zu kompliziert. In einer
Dreieckschaltung z.B. gäbe es gar keinen Sternpunkt, der spielt für
einen Drehstrommotor in Sternschaltung aber auch keine Rolle.
Jede der Halbbrücken kann den gesamten Spannungsbereich von 0-325V
durchfahren (z.B. mit PWM) und deswegen kann jede Wicklung des Motors
bis zu +325V oder -325V sehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/DreiphasenwechselstromJan R. schrieb:> Die Spannung an der Ständerwicklung ist ja garnicht sinusförmig, Somdern> hat die Form des PWM gedöns,
Die Induktivität der Wicklung ist ein Tiefpass, der die PWM Frequenz zum
Sinus umformt.
Jan R. schrieb:> Ist der oben genannte Frequenzu,richter überhaupt für Synchronmotoren> geeignet?
Das hängt völlig von der Ansteuerung und der Schaltgeschwindigkeit der
Transistoren ab. Wenn du sie mit sinusmoduliertem PWM ansteuerst und sie
die Frequenz übertragen können, ist das ok. Allerdings nimmt man im
allgemeinen heute keine Transistoren mehr, sondern MOSFet oder IGBT.
ja aber die Spannung an der Induktivität, ist leider nicht sinusförmig.
sondern nur der Strom! ich verduchs morgen mal zu simuliernen? die
induktivität selbst ist ein Hochpass, die tiefen frequenzen siehst du am
leitungswiderstand!
simulationsergebmos auf die,schnelle:
Ströme Sauber spannungen! Dreckig!
ist das Drecksignal ausreichend für den Motor? was für glättungs,ethoden
bieten sich an?
Ich weiß nicht wie oft man es hier schon gesagt hat.
Bücher zu den Grundlagen der E-Maschinen klären alle Fragen zur
Berechnung der einzelnen Größen in der EM.
Bücher über Frequenzumrichter klären alle Fragen zur Ansteuerung.
In der heutigen Zeit gibt es soooooooooo viele Möglichkeiten sich zu
informieren.
Neuer Tab
-> Suchmaschine aufrufen
-> "Grundlagen Drehstrommaschinen" eingeben
-> Enter
Neuer Tab
-> Suchmaschine aufrufen
-> "Grundlagen Frequnezumrichter" eingeben
-> Enter
ich schrieb:> Ich weiß nicht wie oft man es hier schon gesagt hat.
Ich blick bei macman2010 auch immer nicht ganz durch, der Mann scheint
sich das Leben gerne schwer und kompliziert zu machen - sieht Probleme,
wo keine sind. In diversen Threads zeigt er sich auch recht
lernresistent.
Jan R. schrieb:> ist das Drecksignal ausreichend für den Motor? was für glättungs,ethoden> bieten sich an?
1000Hz PWM Frequenz sind ja auch ein Witz, ausserdem wissen wir nichts
über die Induktivität deiner Wicklungen.
Mein FU-Projekt z.B. arbeitet mit 31 kHz, da habe ich pro
Sinusschwingung bei 50Hz Output etwa 600 PWM Wellenzüge. Dementsprechend
fein ist auch der Sinus. Bei deiner Simulation ist das ja höchstens eine
Art Trapez.
FU-geeignete Motore sollten allerdings isolationsfest sein, denn selbst
bei niedriger Effektivspannung an der Wicklung hast du natürlich
Spannungsspitzen in Höhe der Zeischenkreisspannung. Ich habe aber noch
keinen Motor gesehen, der diese Bedingung nicht erfüllt.
Jan R. schrieb:> Ist das soweit richtig?
Nein.
Da die 3 Phasen um 120 Grad versetzt sind, liegt niemals an allen Spulen
dieselbe (maximale) Spannung. Sondern wenn an der einen 185V liegen sind
an beiden anderen nur 135V (für in Summe 320V) Der Sternpunkt springt
von 135V auf 185V (in Bezug zur unteren Versorgungsspannung) je nach
Phasenlage.
Matthias Sch. schrieb:> Allerdings nimmt man im> allgemeinen heute keine Transistoren mehr, sondern MOSFet oder IGBT.
Na, für was steht wohl das "T" in MOSFET und IGBT?
Jan R. schrieb:> Wenn die Gleichgerichtete Eingangsspannung 320V Beträgt, Können die> Spitzenwerte jeweils nur +/-160V Betragen. Da der Sternpunkt ja genau> die Mitte Darstellt.
Wenn jede Halbbrücke, gegen Masse gesehen, einen Sinus mit dem Offset
der halben Zwischenkreisspannung ausgeben würde - also einen Hub von 0
bis Zwischenkreispotential hätte - , dann wäre die resultierende
Phase-Phase-Spannung tatsächlich kleiner, als es mit der Spannung des
Zwischenkreises möglich wäre. Der Spannungshub der resultierende
Phase-Phase-Spannung würde sich dann auf +/- wurzel(3)/2 *
Zwischenkreisspannung belaufen.
Damit nun Phase-Phase-Spannung dennoch einen Hub von +/- der
Zwischenkreisspannung bekommt, gibt es mehrere Ansätze, die darauf
beruhen, die Spannung jeder Halbbrücke (gegen Masse gesehen) nicht
Sinusförmig zu generieren. Eine Möglichkeit ist es, eine Sinusspannung
mit überlagerter dritter Oberwelle auszugeben. Diese dritte Oberwelle
subtrahiert sich dann wider in der resultierende Phase-Phase-Spannung.
Eine weitere Möglichkeit ist ein "Sinodide" Spannungsverlauf. Durch die
Differenzbildung beim Abgreifen der Spannung zwischen zwei Phasen erhlät
man wider eine reine Sinusspannung, dessen Amplitude dann auch bis zur
maximalen Zwischenkreisspannung reicht.
Das Verfahren beschreibt Atmel in mehreren aplication notes auch sehr
gut:
http://www.atmel.com/Images/doc8030.pdf
Der Knackpunkt liegt doch darin, dass der Nullpunkt des Drehstromsystems
nach den Schaltern nicht auf 0V oder +325V der Zwischenkreisspannung
liegt, sondern auf + 325V/2.
zum Verständnis der einfache Fall mit einer Phase:
Eine Einphasenbrücke legt doch die Enden der Diagonale abwechselnd auf
0V und V+ Der Punkt der Wicklung, der keine Wechselspannung führt ist
dann doch in der Mitte zwischen den beiden Wicklungsenden und führt die
Spannung V+/2
Wenn man z.B. zwei gleiche Widerstände in reihe in die Diagonale
schaltet, erreicht man elektrisch diese Mitte und hat dort 0V
Wechselspannung und eine DC-Komponente von V+/2, wenn die Tastung
symmetrisch verläuft.
ich schrieb:> Ich weiß nicht wie oft man es hier schon gesagt hat.>> Bücher zu den Grundlagen der E-Maschinen klären alle Fragen zur> Berechnung der einzelnen Größen in der EM.>> Bücher über Frequenzumrichter klären alle Fragen zur Ansteuerung.>> In der heutigen Zeit gibt es soooooooooo viele Möglichkeiten sich zu> informieren.>> Neuer Tab> -> Suchmaschine aufrufen> -> "Grundlagen Drehstrommaschinen" eingeben> -> Enter>>> Neuer Tab> -> Suchmaschine aufrufen> -> "Grundlagen Frequnezumrichter" eingeben> -> Enter
wenn ich beginne mich mit einem Thema auseinander zu setzen, mache ich
das immer!
Meiner meinung nach Hören die grundlagen aber nach dem Schaltbild des
u,richters auf!
Jan R. schrieb:> ...mache ich> das immer!
Wird aber nicht immer so gesehen!
Gar nicht bis äusserst selten sieht man von Dir eine Z e i c h n u n g,
ein Schalt- oder Ersatzschaltbild, mit Bezeichnungen oder
eingezeichneten Grössen. Die würde häufig die Frage schon obsolet
machen.
Statt dessen geschwurbelte Prosa ohne Ende.
> Meiner meinung nach Hören die grundlagen aber nach dem Schaltbild des> u,richters auf!
Die Vorlesungsskripte von diversen Unis/FHs, die im Netz zu finden sind,
sagen mir exakt das Gegenteil. Das Schaltbild ist der Beginn....
Hallo,
glaube, hänge das hier mal an, ein Festplattenmotor, ist ja auch ein
Synchronmotor,und hat sozusagen einen Frequenzumrichter. Ein Umrichter,
hat ja keinen Nullleiter, da das 0 Potential des Umrichters, nicht
gleich der Erdmasse ist. Trotzdem hat der Motor 4 Anschlüsse, und ich
verstehe nicht, wofür der 4. da ist. , Vorallem, weil der Motor im
Dreieck geschaltet ist.
Jan R. schrieb:> Trotzdem hat der Motor 4 Anschlüsse, und ich> verstehe nicht, wofür der 4. da ist. , Vorallem, weil der Motor im> Dreieck geschaltet ist.
Woher weißt du, dass der Motor in Dreieck geschalten ist?
Wenn ich einen Motor mit 4 Anschlüsse vor mir habe, dann würde ich mal
annehmen dass sich darin 2 Wicklungen befinden.
innerand innerand schrieb:> Wenn ich einen Motor mit 4 Anschlüsse vor mir habe, dann würde ich mal> annehmen dass sich darin 2 Wicklungen befinden.
Bei einem BLDC aus einer Festplatte? Halte ich für sehr
unwahrscheinlich. Die 4 Anschlüsse sind mit großer Wahrscheinlichkeit
die 3 Windungen + Common (praktisch Sternpunkt).
LG, N0R
Wo?? der Sternpunkt, hat ja ein anderes Potential, wie Erdmasse..
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:EC-Motor.svg
Wofür braucht man die Positionsbestimmung? Die Drehzahl hängt bei
synchrolotoren, doch direkt mit der Ansteuerfrequenz zusammen...
MaWin schrieb:> Da die 3 Phasen um 120 Grad versetzt sind, liegt niemals an allen Spulen> dieselbe (maximale) Spannung. Sondern wenn an der einen 185V liegen sind> an beiden anderen nur 135V (für in Summe 320V) Der Sternpunkt springt> von 135V auf 185V (in Bezug zur unteren Versorgungsspannung) je nach> Phasenlage.
Sag niemals niemals! Wenn die 3 Halbbrücken nicht mit Sinus sondern mit
den s.g. Popokurven angesteuert werden, kriegt man auch den vollen
Spannungshub. Das ist auch die übliche Vorgehensweise:
Beitrag "SVPWM mit LPC1769"
old man schrieb:> MaWin schrieb:>> Da die 3 Phasen um 120 Grad versetzt sind, liegt niemals an allen Spulen>> dieselbe (maximale) Spannung. Sondern wenn an der einen 185V liegen sind>> an beiden anderen nur 135V (für in Summe 320V) Der Sternpunkt springt>> von 135V auf 185V (in Bezug zur unteren Versorgungsspannung) je nach>> Phasenlage.>> Sag niemals niemals! Wenn die 3 Halbbrücken nicht mit Sinus sondern mit> den s.g. Popokurven angesteuert werden, kriegt man auch den vollen> Spannungshub. Das ist auch die übliche Vorgehensweise:>> Beitrag "SVPWM mit LPC1769"
Ist eine Popokurve ein korrekt Elektrotechnischer Ausdruck?
Aber nochmal zum EC-Motor, hab mir das mal durchgelesen, Ein einfacher
Lüfter bspw. hat grundsätzlich das verhalten eines Mech. Kommutierten
Motors, dieser wird nicht über einen Umrichter angesteuert, sondern die
Halsenden, bilden mehr oder weniger den Kommutator nach.
Sprich Leerlaufdrehzahl ist dort, wo UEMK = UE bzw. UE*Tastgrad... bei
PWM Ansteuerung.
Eine Frage, habe ich zu den Sinus-DC-Motoren, eigentlich, sind diese
Motoren, ja nichts anderes als Synchronmotoren. Was ist hier die
Leerlaufdrehzahl? Wenn man beachtet, dass die spulen hier nicht mit
einer festen Frequenz angesteuert werden, sondern sich die Frequenz aus
der Momentanen Drehzahl ergibt.
Jan R. schrieb:> Ist eine Popokurve ein korrekt Elektrotechnischer Ausdruck?
Nein, Popokurve ist kein korrekter elektrotechnischer Ausdruck.
Gruß Christian
Jan R. schrieb:> Eine Frage, habe ich zu den Sinus-DC-Motoren, eigentlich, sind diese> Motoren, ja nichts anderes als Synchronmotoren. Was ist hier die> Leerlaufdrehzahl?
Wenn die EMK-Spannung niedriger als die angelegte Spannung ist, fließt
ein Strom und es entsteht ein Drehmoment und der Motor beschleunigt.
Wenn sich die EMK-Spannung an die Klemmenspannung annähert, wird das
Drehmoment geringer und irgendwo ergibt sich ein Gleichgewicht.
Die Leerlaufdrehzahl ergibt sich dadurch, dass die EMK-Spannung
gleichgroß wie die angelegte Spannung ist.
Jan R. schrieb:> weiß das keiner?Jan R. schrieb:> Jan R. schrieb:>> weiß das keiner?>> ????
Dein Gepushe nervt ! Akzeptiers doch, wenn niemand mehr antworten will
und kauf dir erst mal ein gescheites Buch, statt per Anhalter durch die
Elektrotechnik zu hüpfen.
Johannes E. schrieb:> Jan R. schrieb:>> Eine Frage, habe ich zu den Sinus-DC-Motoren, eigentlich, sind diese>> Motoren, ja nichts anderes als Synchronmotoren. Was ist hier die>> Leerlaufdrehzahl?>> Wenn die EMK-Spannung niedriger als die angelegte Spannung ist, fließt> ein Strom und es entsteht ein Drehmoment und der Motor beschleunigt.> Wenn sich die EMK-Spannung an die Klemmenspannung annähert, wird das> Drehmoment geringer und irgendwo ergibt sich ein Gleichgewicht.>> Die Leerlaufdrehzahl ergibt sich dadurch, dass die EMK-Spannung> gleichgroß wie die angelegte Spannung ist.
Das habe ich auch gedacht... Allerdings, gibt es doch auch eine
Phasenverschiebung dieser Spannung, da der Sinusbetrieb ja eigentlich
einem Drehstromsyncronmotor ähnelt.
Ein Drehstrom Asynchron bzw. Synchronmotor am Frequenzumrichter lässt
sich ja praktisch beliebig aufdrehen, und dreht dann mit der
Winkelgeschwindigkeit wsinus/(polpaarzahl-schlupf) bzw.
wsinus/polpaarzahl.
Was ist bei einem im Link beschriebenen EC Sinusmotor anders, er hat
keinen umrichter sondern regelt die drehzahlen mithilfe der Hallsonden.
Müsste man dann nicht ehr sagen,
die leerlaufdrehzahl, ist dann erreicht, wenn die einzelnen Phasen keine
Wirksame Energie mehr aufnehmen, sondern stattdessen nurnoch
Blindleistung schieben?
@grrrr (was auch immer das sein soll)
>Dein Gepushe nervt ! Akzeptiers doch, wenn niemand mehr antworten will>und kauf dir erst mal ein gescheites Buch, statt per Anhalter durch die>Elektrotechnik zu hüpfen.
Du wirst es nicht glauben aber auch ich lese Bücher, wenn ich mir aber
zu jedem Mückenschiss ein Buch kaufen würde, wäre mein Geldbeutel bald
leer, übertrieben gesagt.
Das nächste ist, dass es tausende Bücher zu Elektrischen Maschinen gibt.
Die ersten beschreiben wirkliche Grundlagen, wo mir 90% bekannt sind.
Die nächsten, sind wieder zu Ausführlich und übermitteln Sachen, die nur
Relevant sind, wenn man sich im Elektrotechnik Studium auf Elektrische
Maschinen spezialisiert. Jetzt bleibt eine kleine Scnittmenge, der
EMaschinen Bücher die ich haben wollte, Anspruchsvoll aber auch nicht
bis ins Tiefste Detail,
die mir geneau das über EC Motoren in diesem Falle erzählen, was ich
brauche....
MfG
Jan R. schrieb:> sondern regelt die drehzahlen mithilfe der Hallsonden.
Nö, das tut er nicht. Anstatt dich wie immer im luftleeren Raum zu
bewegen solltest du uns mal sagen, was du überhaupt erreichen willst.
Seit Wochen stellst du irgendwelche theoretischen Fragen, um dann die
Antworten zu zerpflücken und in dein Weltbild einzupassen.
Der mit Sensoren ausgestattete PMSM benutzt keineswegs die Sensoren, um
damit die Drehzahl zu regeln, sondern um den Vektor für die SVM zu
resynchronisieren. Je nach Ansatz wird also ein Zeiger in die
Sinustabelle (wie z.B. in AVR447) oder die Sin/Cos Berechnung auf einen
bekannten Winkel resynchronisiert.
Die Drehzahl des PMSM wird nach wie vor über die Höhe der PWM geregelt,
genauso wie bei jedem blockkommutierten Motor (Multiplikation der
Sinuswerte mit der gewünschten Amplitude). Die Sensoren dienen übrigens
auch dazu, um einen Motor anzufahren, das geschieht meistens über
Blockkommutierung.
Es steht dir natürlich frei, die Sensoren zur Geschwindigkeitsmessung zu
benutzen und dann über eine geschlossenen Schleife die PWM zu regeln.
Es gibt keine natürliche Leerlaufdrehzahl eines solchen Motors. Wie
immer dreht sich solch ein Motor mit konstanter Drehzahl, wenn die
hineingesteckte Energie die Reibungskräfte gerade ausgleicht.
Nein, mit den Hallsensoren regelt man nicht die Geschwindigkeit, das ist
richtig.
Die Hallsensoren, messen nur die Momentane Position des Rotors, Und
schalten so die Spulen. Es wird quasi ein Mechaischer Kommutator
emuliert.
Was ich aber nicht verstehe ist, warum betriebt man diese Motoren so.
Warum klemmt man nicht einen Sinusumrichter davor, und steuert die
Drehzahl über die Frequenz...
Jan R. schrieb:> Was ich aber nicht verstehe ist, warum betriebt man diese Motoren so.
Erstens:
> Die Sensoren dienen übrigens> auch dazu, um einen Motor anzufahren, das geschieht meistens über> Blockkommutierung.
Du kannst (ich habe damit experimentiert) die ersten paar Schritte auch
mit einem VFD machen, aber dazu musst du trotzdem die Stellung des
Motors wissen.
> Warum klemmt man nicht einen Sinusumrichter davor, und steuert die> Drehzahl über die Frequenz...
Weil das wesentlich ineffizienter ist. Wenn du N Watt Leistung
reinsteckst, liefert dir der Motor N * Wirkungsgrad heraus. Das ist mit
einem FU wesentlich schwieriger zu machen, denn du müsstest 2 Parameter
im Griff haben: Frequenz und Höhe der PWM. So steuerst du die Höhe der
PWM und der Motor macht den Rest alleine. Eine V/f Kennlinie ist oft
nicht zu machen, denn die Last an einem Motor kann sehr unterschiedlich
sein. Fährst du mit einem PMSM einen Berg hoch, oder mit gleicher
Geschwindigkeit eine gerade Strecke, ist die Frequenz gleich aber die
Höhe der PWM unterschiedlich.