Einen Akku mit variabler Gleichspannung laden

OP #4713020
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Hallo Leute,

ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch... ich habe eine sich ständig 
ändernde Wechselpannung die ich umwandeln möchte in Gleichspannung um 
damit einen Akku zu laden und später dann aus diesem Akku einen µC damit 
zu betreiben.

Meine Idee war nun erst mal aus der AC eine DC Spannung zu machen 
mithilfe einer Zweiweggleichrichterschaltung . Simuliert funktioniert 
diese Schaltung auch schon für einzelne Spannungen. Allerdings habe ich 
Eingangspannungen von wenigen mV bis ungefähr 15 V.

Hab Ihr eine Idee wie ich da ran gehen kann?

Liebe Grüße
Jana
#4713050
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Das Gleich wäre schon mal ganz gut.

Jana H. schrieb:
> Allerdings habe ich
> Eingangspannungen von wenigen mV bis ungefähr 15 V.

In den unteren Bereich wirst du wahrscheinlich Probleme mit einer 
Brückengleichrichtung bekommen, da diese mit 2 Dioden in Reihe 
funktioniert und dabei schon alleine 1,4V abfallen.

Du schreibst nicht was das genau für ein Akku ist. Es gibt passende 
Laderegler die einen großen Eingangsbereich zulassen, ansonsten einen 
passenden Step-Up/Down-Wanlder die mit einer positiven, sowie negativen 
Einspannungsspannung zum Ausgang, funktionieren.
#4713084
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hört sich an wie ein Fahraddynamo

Greatzbrücke aus Schottkydioden spart schon mal Uf
nachgeschaltete Konstantstomquelle mit nachgeschalteter 
Spannungsbegrenzung für den Akku, aber wenn die Quelle nicht genügend 
Strom liefert würde ich Akku vergessen und nur für einen PIC ein C 
wählen
#4713235
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Jana H. schrieb:

> Entschuldigung X) ich habe ein Sinussignal das von einem Sensor
> generiert wird. Also überhaupt keine Stromversorgung. Sowohl Akku als
> auch die Ladeschaltung selber kann ich mir ausdenken.

Die meisten Sensoren brauchen eine Versorgung, um ein Ausgangs-
signal zu generieren. Von denjenigen ohne Versorgung erzeugen
nur die wenigsten genug Energie, um damit zusätzlich externe
Elektronik zu versorgen. Das sind dann Spezialfälle, die sich
am Rande des technisch möglichen bewegen und keinesfalls ein
Projekt für Anfänger.
Gast #4713309
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Jana H. schrieb:
> Das Problem habe ich auch, meine Quelle kann keinen Strom direkt
> liefern.

Also willst du Akkus laden, aber ohne Strom. :-)

Laß dir doch nicht alles aus der Nase ziehen.
Was sind das für Akkus? Spannung, Kapazität usw.
Was ist diese ominöse "Quelle", die keinen Strom liefern kann?

Aber ich gehe mal von einem Freitagstroll aus...
(Firma: matzetronics) #4713377
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Kurz - sowas geht nicht. Eine Spannungsquelle von 0 - 15V, die keinen 
Strom liefern kann, ist nicht geeignet, um irgendwas damit zu tun, weder 
zum Laden von Akkus, noch zum Messen mit einem Messgerät. Denn auch das 
hochohmigste Messgerät zieht etwas Strom aus der Spannungsquelle.
Gast #4713457
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Was für ein Sensor ist das und wie stehen da Strom und Spannung 
zueinander?

Ein paar Millivolt kannst du vergessen. Also ist die Frage,ob dein 
Sensor ausreichend lange genug Spannung udn Strom liefern.

Dafür müsste man das tatsächliche Ausgangssignal des Sensors kennen und 
die Anforderung, wie viel Energie du überhaupt brauchst.

Mehr Details bitte - viel mehr Details. Sowohl zur Quelle als auch zum 
Verbraucher.

> meine Quelle kann keinen Strom direkt liefern.

Das ist quatsch. Ein elektrische Signalquelle muss Strom liefern können, 
sonst ist das Signal nicht elektrisch.
OP #4735169
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Hier einmal ein Nachtrag.

Vielen Dank für die Antworten.

Um die Situation vllt etwas klarer zu machen. Ich habe einen 
Drehzahlsensor am Autoreifen. Als Ausgangssignal bekomme ich da einen 
Sinus den ich durch eine Schaltung mit anschließendem µC verarbeite umd 
die Geschwindigkeit zu ermitteln.

Meine überlegung war nun ob ich dieses Wechselspannungssignal auch zur 
Versorgung mit einsetzten könnte. Mir ist klar das dort unter Last auch 
ein Strom fließt. Nur habe ich keine einstellbare Stromquelle meines 
wissens nach.

Mir ist auch klar das ich wenn das möglich sein sollte die beiden 
Schaltungen gegeneinander Abschirmen muss weil sie sich sonst 
gegenseitig beeinflussen. Mich würde aber erst mal interessieren ob ich 
aus dem Signal überhaupt was machen kann da ich einen so großen Bereich 
an verschiedenen Spitzenwerten habe die sich auch noch schnell ändern 
können. Ich vermute das die Verluste beim laden und entladen eines Akkus 
viel zu groß wären. Allerdings gäbe es noch die möglichkeit einen 
konensator zu verwenden.

Vllt kann mir hier jmd helfen?

Liebe Grüße Jana
#4735209
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Jana H. schrieb:
> Um die Situation vllt etwas klarer zu machen. Ich habe einen
> Drehzahlsensor am Autoreifen.

Einen ABS-Sensor? Wenn ja, warum sagst das nicht?

> Als Ausgangssignal bekomme ich da einen
> Sinus den ich durch eine Schaltung mit anschließendem µC verarbeite umd
> die Geschwindigkeit zu ermitteln.
>
> Meine überlegung war nun ob ich dieses Wechselspannungssignal auch zur
> Versorgung mit einsetzten könnte.

Nein. Warum auch? Der Sensor ist am unbewegten Teil der Karosserie und 
ein Bordnetz braucht ein Auto zum Fahren ohnehin. Es gibt also gar kein 
Problem, die Auswerteschaltung mit Energie zu versorgen.

batman schrieb:
> Ein Sensor am Reifen, was soll man sich denn darunter vorstellen?

https://de.wikipedia.org/wiki/Induktionsgeber

Lustigerweise ist das illustrierende Bild auch gleich ein ABS-Sensor. 
Allerdings ist das Ausgangssignal nur mit viel gutem Willen ein Sinus.
Gast #4735237
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Bei niedrigen Drehzahlen haben diese Induktivsensoren sehr wenig 
Amplitude,
So dass mit mühe der nötige Störabstand eingehalten werden kann um eine 
zuverlässige Erkennung sicherzustellen. Aber gerade da hat man die 
größte Dynamik in der Drehzahl, kombiniert mit geringer update rate.

Deshalb sind die Induktivsensoren auch am Aussterben und werden durch 
Hall-Sensoren mit Digitalausgang ersetzt.
Die erzeugen auch bei niedrigen Drehzahlen auch zuverlässiges Signal.

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