Das hat mit der Frequenz nix zu tun, ein R2R funzt völlig unabhängig der
Frequenz.
Die Auflösung wird wie bei jedem DAC durch die Anzahl der Bits bestimmt,
und zwar immer nach dem gleichen Prinzip. 8 bit sind 8 bit.
@Didididum
Ja, das geht.
Wenn du erstmal nur das Prinzip verstehen willst oder es nur um ein
Experiment geht, geht das mit einem Haufen Widerstände sogar ohne das es
Präzisionsteile sind. Mehr wie 8 Bit werden da allerdings kaum schön
funktionieren, da die normalerweise 1% Toleranz haben, d.h. irgendwann
ist das ganze ungenauer als 1 Bit. Die Beziehung Bit/Pegel ist dann
keine gerade Treppe mehr.
Du solltest das nicht ganz so hochohmig machen, das Oszi hat ja auch
eine Eingangsimpedanz, 200k sind schon 20% der üblichen Imp des Oszis,
da fehlt also schon was an der Amplitude.
Wenn du das Signal weiterverwursten willst, musst du dann mal aufrüsten:
- Bessere Widerstände, und/oder Abgleichmöglichkeit. Netzwerke haben oft
untereinander weniger Abweichungen und ich wette es gibt fertige
R2R-"ICs".
- Die Versorgungsspannung des µC bestimmt die Ausgangsspannung. Die muss
also genau oder einstellbar sein.
- Um die recht hohe Impedanz des R2R zu verbessern sollte ein OP
dahinter als Verstärker.
- Filter, die die Oberwellen etwas glattbügeln.
- Evtl. generell der Umstieg z.B. auf eine schnelle PWM, das spart
einunddrölfzig Widerstände, kann aber natürlich nicht so hohe
Nutzfrequenzen ausgeben.
- Andersrum die Verwendung eines R2R-DAC, der etwas bessere Auflösung
und Genauigkeit bietet.
Um nur mal zu sehen wie ein DDS funzt kannst du aber einfach ne handvoll
100k zusammenstöpseln und dir eine schöne Sinuskurve generieren.