>Wer sich hier zu den Audiophilen zählt, sollte sich diese>Spitzenangebote von Spitzenkabeln nicht entgehen lassen:
Nimm 2.5mm² aus der Elektroabteilung vom Baumarkt.
Klingt äusserst gut. Besonders die Höhen kommen viel
differenzierter durch und die Instrumente sind besser zu orten;)
Hi
>Nimm 2.5mm² aus der Elektroabteilung vom Baumarkt.>Klingt äusserst gut. Besonders die Höhen kommen viel>differenzierter durch und die Instrumente sind besser zu orten;)
Aber nur bei dem, das linksherum verdrillt ist.
MfG Spess
Ein Blindtest mit einem Audiophilen wär da mal interessant...
Ich behaupte jetzt mal ganz frech, dass man den "Kabelklang" nicht hört
/ sich diesen nur einbildet.
Sven P. schrieb:> Eigentlich kaum fassbar, dass es für solche Dinge ernstlich> Ausstellungen, Messen, Hersteller usw. gibt...
.. denn jeden morgen stehen drei Doofe auf...
■
"Kimble Kable" habe ich mich da spontan verlesen... ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Schmitz
Aber nix gegen die Kabel - die Tragfestigkeit, sich daran zu erhängen,
um mit dem reinsten Klangvergnügen seines Lebens jede weitere unnütze
Sauerstoffverschwendung einzustellen, scheint gegeben zu sein.
Michael K-punkt schrieb:> Jedes Glied ist doch so stark wie seine schwächste Kette - warum soll> das bei Lautsprecherkabeln nicht auch so sein?
Wenn dein Lautsprecherkabel "schwächer" als die Bond-Bändchen deiner
Endstufen-Transistoren ist, dann machst du definitv etwas falsch...
@Michael K-punkt
Wenn es sich beim dem Kabel um ein durchgängiges und kurzschlussfreies
Kupferkabel mit ausreichend, also 1,5 oder 2,5mm² Querschnitt handelt,
ist dieser Teil der Anlage schon einer der stärksten!
Dein Ansatz wird höchstens der Marketingabteilung, nicht aber der
Physik, dem Klang, der Funktion gerecht,
Es gab genügend Blindtests. Bisher konnte keiner das gewünschte Ergebnis
liefern. Warum auch.
lesenswert: http://www.hifi-forum.de/viewthread-83-1053.html
Markus
(selbst "audiophil")
A. B. schrieb:> die bieten ja auch USB kabel an...> 1m usb3 799$> 1m usb2 kostet hingegen nur 399$MP3-Files, die zwischen USB-Festplatte und PC hin und her kopiert
werden, verlieren gewaltig an Brillanz und Transparenz, wenn das
USB-Kabel weniger als 399$ gekostet hat.
Da aber auch über USB kopierte Fotos extrem blass und unscharf werden,
sollte man vielleicht ein USB-Kabel speziell für Bilddaten entwickeln.
999$ wäre sicher ein fairer Preis dafür.
Aber irgendwie scheinen die Bilderschauer nicht ganz so verrückt zu sein
wie so mancher Musikhörer. Warum eigentlich?
Der Sehprozess beim Menschen benötigt viel mehr kognitive Rechenleistung
als der Hörprozess, als eines der älteren Organe.
Anders ausgedrückt: beim Sehen denkt man beim Hören fühlt man eher.
würde ja einiges erklären, liebe Audiophile ;)
Gruß Hagen
PS: deswegen ist es wichtig!, sogar ober-wichtigst, das solche Kabel
immer nach Mörderteil aus"sehen
Die Kabel sind aber nicht die schwächste Kette.
Und schon gar nicht sind es die Stromversorgungskabel.
Ausserdem haben Blindtests ganz klar gezeigt, dass diese Kabel um nichts
besser sind. Da geht es um Glauben! Wenn die sog. 'Ich höre alles' zu
der Überzeugung gelangen, dass da ein sog. High-End Kabel drann hängt,
dann klingt alles plötzlich gleich ganz besser. Was man ihnen nicht
gesagt hat: Das Kabel, dass sie sehen ist nicht das gleiche Kabel, über
das die Boxen angeschlossen wurden sondern ein ganz hundsordinäres Kabel
ohne irgendwelchen Schnickschnak. Und je nachdem, ob man die Audiophilen
glauben macht, da wäre jetzt ein ordinäres Kabel oder ein High-End Kabel
hören sie plötzlich Unterschiede, selbst wenn (was sie nicht wissen) das
Kabel gar nicht getauscht wird?
Solche Tests(**) wurden oft genug gemacht und immer ist das Ergebnis
dasselbe: Es gibt keinen Unterschied beim Kabel (*)
(*) das man natürlich ein vernünftig dimensioniertes Kabel nimmt, ist
klar. Über 0.5mm^2 Klingeldraht wird man keine 200W Boxen ansteuern
können.
(**) Es gab mal hier in einem Forum einen Link zu einem HiFi Händler,
der regelmässig seine Auditorium mit solchen unwissentlichen Blindtests
an der Nase herumführt. Er gaukelt ihnen vor, dass er die Kabeln
wechseln würde. Nach einiger Zeit 'hören' die die Audiophilen das
bessere Kabel. Er macht das eine zeitlang und zeigt dann die Wahrheit:
In Wirklichkeit sind die Boxen für die Zuschauer unsichtbar mit einem
Verstärker im Nebenraum verbunden. Das Kabel wurde kein einziges mal
gewechselt.
Leider finde ich den Link nicht mehr.
Was ich nicht ganz verstehe: Wie kann man von diesen Wucherpreisen
leben? Sicherlich gibt es Leute, die durch Unwissen und/oder zu großem
Geldbeutel zu solchen Dingen greifen, doch das ist ja eher die Ausnahme
und nicht die Regel? Und irgendwie muss sich die Entwicklung ja
finanziell rentieren?!
holger schrieb:> Nimm 2.5mm² aus der Elektroabteilung vom Baumarkt.
Mea culpa ;-). Ich hab auch mal ein völlig adäquates 0,5mm² Kabel
zugunsten eines solchen 2,5mm² Baumarkt-Protzkabels verweigert, weil mir
der kleine Zwirn an den 1,5m hohen Boxen einfach zu blöd aussah.
Bernhard B. schrieb:> Und irgendwie muss sich die Entwicklung ja> finanziell rentieren?!
Was für eine "Entwicklung"? Das ist ungefähr wie die in der Badewanne
ihr Athrumwasser zusammenrührende Uriella, mit EK von ein paar € pro
Kubikmeter plus ein Kaffeelöffel.
Du kannst da doch wirklich jeden Unsinn verrühren, es kommt drauf an ihn
mit eifrigem Ensatz bestimmter Schlüsselworte den Gläubigen zu
verkaufen. Das ist kaufmännisches Talent, nicht technisches
A. K. schrieb:> Was für eine "Entwicklung"?
Die der Verpackung, der überdimensionierten Kunststoff-Ummantelung und
der Auswahl von aus der Starkstromtechnik stammenden Steckverbinder
dahingehend, dass deren Kontakte problemlos mit Goldbronze aus der
Sprühdose vom Weihnachtsmarkt zu hochkarätigen Goldkontakten umdekoriert
werden können.
A. K. schrieb:> Was für eine "Entwicklung"? Das ist ungefähr wie die in der Badewanne> ihr Athrumwasser zusammenrührende Uriella, mit EK von ein paar € pro> Kubikmeter plus ein Kaffeelöffel.>> Du kannst da doch wirklich jeden Unsinn verrühren, es kommt drauf an ihn> mit eifrigem Ensatz bestimmter Schlüsselworte den Gläubigen zu> verkaufen. Das ist kaufmännisches Talent, nicht technisches
Stimmt, da hab ich mich falsch ausgedrückt. Aber dennoch begreif ich
nicht ganz wie so ein System funktioniert. Da entstehen ja Kosten (auch
wenn, wie du bereits richtig erwähnt hast, die Entwicklungskosten da
wahrscheinlich noch das geringste Übel sind), die irgendwie gedeckt
werden müssen.
@Uhu: Das man sich ein Gerät schön redet, wenn man dafür nen Batzen Geld
hingeblättert hat, dass lass ich mir ja einreden. Irgendwie muss man ja
die Investition vor der Frau und vorallem vor sich selbst rechtfertigen.
Aber wie kommt man auf überhaupt auf die Schnapsidee, für so ein
Stückchen Kabel Unmengen auszugeben? Bei nem Auto, nem Handy oder einer
Hifi-Anlage würd ich das ja grad noch verstehen, aber bei nem Stück
Kabel? Ich weiß nicht, vielleicht denk ich einfach zu technisch...oder
es gibt einfach zu viele reiche Esoteriker?
Bernhard B. schrieb:> Aber wie kommt man auf überhaupt auf die Schnapsidee, für so ein> Stückchen Kabel Unmengen auszugeben?
Die Leute kommen auf viele Schnapsideen und wenn sie an den richtigen
Guru geraten, der das Brimborium und die Psychologie beherrscht, dann
glauben sie dem auch, daß der Rhein bergauf fließt. Warum dann nicht,
daß der Sound über ein geweihtes USB-kabel viel naturgetreuer rüber
kommt, als bei einem normalen? Und wenns der Guru auch noch
demonstriert, dann sind sie hin und weg...
Gute Dinge waren eben schon immer etwas teurer und Statussymbole
zeichnen sich nicht selten in erster Linie durch Nutzlosigkeit aus. Sie
müssen nur gediegen aussehen und sauteuer sein.
Das fängt schon bei den Markenklamotten der Knirpse in der Schule an und
endet nicht beim schweinemäßig teuren Nichts, mit dem sich die Damenwelt
schmückt - auf Kosten des Liebsten, versteht sich.
Uhu Uhuhu schrieb:> Die Leute kommen auf viele Schnapsideen und wenn sie an den richtigen> Guru geraten, der das Brimborium und die Psychologie beherrscht, dann> glauben sie dem auch, daß der Rhein bergauf fließt. Warum dann nicht,> daß der Sound über ein geweihtes USB-kabel viel naturgetreuer rüber> kommt, als bei einem normalen? Und wenns der Guru auch noch> demonstriert, dann sind sie hin und weg...>> Gute Dinge waren eben schon immer etwas teurer und Statussymbole> zeichnen sich nicht selten in erster Linie durch Nutzlosigkeit aus. Sie> müssen nur gediegen aussehen und sauteuer sein.>> Das fängt schon bei den Markenklamotten der Knirpse in der Schule an und> endet nicht beim schweinemäßig teuren Nichts, mit dem sich die Damenwelt> schmückt - auf Kosten des Liebsten, versteht sich.
Hmmm, ich glaub ich sollte besser Esoterik und Marktwirtschaft
studieren...
Ich würd ja so gern mal den Entwickler von den Kabeln kennenlernen -
würd mich interessieren, ob der wirklich daran glaubt...
>Ich würd ja so gern mal den Entwickler von den Kabeln kennenlernen ->würd mich interessieren, ob der wirklich daran glaubt...
Natürlich wird der dran glauben, wenn man diese Kabel verkaufen kann,
dann muss man auch dieses spezielle Klingeln in den Ohren haben.
SCNR
Bernhard B. schrieb:> Ich würd ja so gern mal den Entwickler von den Kabeln kennenlernen -> würd mich interessieren, ob der wirklich daran glaubt...
Es soll "Entwickler" geben, die für Geld alles machen - und davon kommt
bei dem Geschäftsmodell ja schon einiges rum, wenn der Verkäufer sein
Handwerk gut beherrscht.
... Und ein richtiges Lautsprecherkabel hat zur Wertsteigerung
in der Seele aus Platin zu bestehen und muss aussen eine ein Millimeter
starke Goldplattierung zur Verringerung des Skineffektes haben!
;--))
Martin Kreiner schrieb:> Rufus Τ. Firefly schrieb:>>> Jede Kette --->>>> Ja, das hatten wir schon.>> Naja, etwas hat er den Beitrag schon geändert.
Herzlichen Glückwunsch Martin! Du bist der erste der überhaupt etwas
merkt. Die Mehrheit nimmt einen auch noch wie falschen Satz einfach her,
um drauf einzusteigen und die eigene Meinung noch mal groß
herauszuposaunen.
Im Vergleich zu einer Flasche Wein um ein paar Tausend Euro, die an
einem Abend getrunken wird, sind diese Kabel ja relativ günstig, weil
man länger was davon hat.
Es gibt (leider) zu viele, die sich so einen Unsinn leisten können.
Naja, andere kaufen Autos für 80kEUR. Warum soll diese Kundenschicht
nicht auch mit adäquaten HiFi Zubehör versorgt werden. Wenn Du monatlich
10.000 netto hast, machst du dir darüber keine Gedanken mehr. Ist halt
exclusiv. Klanglich bringt das natürlich nichts, aber der Glaube
versetzt ja die Berge, nicht das Argument.
Gruß
Markus
Ja, ich finde auch, dass die Leute kaufen sollen was ihnen Spaß macht
und was ihnen gefällt.
Es werden ja auch Designer-Handtaschen verkauft, die nicht 10% ihres
Preises wert sind - für den nüchternen Betrachter.
>Jede Kette ist doch so schwach wie ihr stärkstes Glied - warum soll>das bei Lautsprecherkabeln nicht auch so sein?
Falsch, allg. sagt man die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.
Dumm nur ist in Bezug auf Lautsprecherkabel das es dort keine Kette
gibt, aus Sicht das es eine Komponente eines elektronischen Systemes
ist. Wenn man diese Kabel zum Abschleppen eines Panzers nutzen wollte
dann könnte man mit "Kette" argumentieren da zB. die Materialstärke
dieser Kabel entscheidend sein dürfte.
Hier aber gehts um Elektromagentismus im weitesten Sinne und in dieser
"Kette" als Argumentation und da gilt die Physik. Physikalisch absolut
betrachtet ist aber der Einfluß von diesen kabeln so gering da sie so
enorm überdimensioniert sind im Vergleich zum Rest der Anlage das sie
eben keinen Einfluß mehr auf die Qualität haben können (im Vergleich zu
einem normal dimensioniertem Kabel). Was aber eben nicht heißt das sie
keinerlei Einfluß auf die Gesamtanlage hätten.
Ergo: korrekt betrachtet ist deine Argumentation mit der "Kette" ein
Argument gerade gegen diesen Kabelbetrug.
Betrachte ich es aber kaufmännisch, so wie all diese Abzocker auch, dann
stimmt deine Aussage sehr wohl. Denn die argumentierte Kette heist
"Verkäufer->Produkt<->Kunde<-Geld". Je schwächer der Kunde nun an das
Versprechen der Verkäufer glaubt (weil er wissend ist, weil er nicht
leicht-gläubig ist) desto schwächer der monitäre Profit des Verkäufers.
Das aber nun solche Kabel für x Tk Euro verkaufbar sind (die Existenz
solcher Angebote muß Indiz für deren Verkaufbarkeit sein), zeigt das das
Glied "Kunde" in dieser "Kette" sehr stark sein muß in seinem Glauben.
Und das es Investionen geben muß, die sich amortisieren müssen, ist auch
klar. Die Existenz solcher Angebote in Relation zu den notwendigen
Investitionen zeigen wiederum das es sich lohnen muß.
Betrachte ich mal die gescheiterte Idee des Sozialdarwinisumus als
richtig dann würde ich sogar behaupten das es gut ist das es solche
Abzocker gibt. So ensteht nämlich in unserer Gesellschaft ein
sozialdarwinistischer evolutionärer Druck auf den Menschen sich bilden
zu müssen damit er nicht ständig von cleveren und unsozialen Mitmenschen
abgezockt werden kann. So denke ich mir argumentieren diese Abzocker vor
sich selbst um ihr Gewissen beruhigt zu haben. Dumm nur das ich den
Sozialdarwinismus als unethisch ablehne.
Gruß Hagen
>Ja, ich finde auch, dass die Leute kaufen sollen was ihnen Spaß macht>und was ihnen gefällt.
Dem stimme ich nicht zu. Wenn man absolut davon ausgehen könnte das alle
beteiligten Parteien im Markt ein gleicher Wissenstand zu Grunde liegt
dann wäre es fair. Dem ist aber nicht so. Und nun kommen Abzocker die
auf Kosten der Unwissenheit Anderer das ausnutzen um einen Profit zu
erzielen der nicht auf den zugesiocherten Produkteigenschaften beruht
sondern reiner Glaube ist.
Ist man Ethiker dann ist dann ist deine Aussage unethisch. Denn ich
möchte nicht das ein spaßiger Terrorist sich eine A-Bombe kaufen kann.
Die A-Bombe ist ein Produkt wie jedes andere im Markt. Der Zugang zum
Markt der A-Bombe sollte aber nicht vom Spaßfaktor des potentiellen
Kunden abhängen.
Gruß Hagen
Hagen Re schrieb:>>Ja, ich finde auch, dass die Leute kaufen sollen was ihnen Spaß macht>>und was ihnen gefällt.>> Dem stimme ich nicht zu.
Mir wird auch schlecht wenn ich sehe, wofür die Leute Unmengen von Geld
ausgeben...
Klar, items wie Atombomben etc. stehen hier gar nicht zur Diskussion.
Aber im Consumer-Bereich? Soll ich hergehen und der Taschen-Tusse sagen,
dass ich 698 Euro für ne Gucci-Tasche echt voll Sch... finde?
Oder einem Typ, der seinen Oldtimer mit Alufelgen, Basstrommel und
Fuchsschwanz "tuned" und dabei das Aussehen des ganzen Wagens versaut?
Ich meine ich habe das Recht dazu, dies für Blödsinn zu halten. Aber ich
meine nicht, dass ich das Recht habe, den anderen vorzuschreiben was sie
kaufen sollen.
Die Leute kaufen nicht das was sie brauchen, sondern das was sie wollen.
Hagen Re schrieb:>>Jede Kette ist doch so schwach wie ihr stärkstes Glied - warum soll>>das bei Lautsprecherkabeln nicht auch so sein?>> Falsch, allg. sagt man die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied.
Gut, jetzt haben wir die 4. Version - und endlich die richtige!
Uhu Uhuhu schrieb:> Michael K-punkt schrieb:>> Gut, jetzt haben wir die 4. Version - und endlich die richtige!>> Nachdem du blindes Korn konsequent das Huhn verfehlt hast...
...was aber erst ziemlich spät :-) bemerkt wurde. Dass das gerade bei
einer wudu-Diskussion passiert, wo man die Scharfsinnigkeit der
Beobachtung ja gepachtet hat, amüsiert mich.
Hagen Re schrieb:>>Ja, ich finde auch, dass die Leute kaufen sollen was ihnen Spaß macht>>und was ihnen gefällt.>> Dem stimme ich nicht zu. Wenn man absolut davon ausgehen könnte das alle> beteiligten Parteien im Markt ein gleicher Wissenstand zu Grunde liegt> dann wäre es fair. Dem ist aber nicht so.
Die einen sind eben mehr mit Wissen, die anderen mehr mit Geld gesegnet,
wobei man mit mehr Geld meist auch leichter an mehr Wissen herankommt —
wenn man nur will. Aber die Käufer dieser "High-End"-Kabel wollen ihr
Wissen diesbezüglich gar nicht erweitern, obwohl dies im Internetzeit-
alter leichter wäre als je zuvor und praktisch nichts kostet.
Wenn die Hersteller dieser Kabel behaupten, dass damit die Klangqualität
steigt, ohne dabei quantitative Aussagen zu machen, habe sie ja nicht
einmal unrecht: Die Klangqualität steigt tatsächlich, nämlich um
geschätzte 0,00001%, was man mit geeigenten Messgeräten sicher sogar
nachweisen könnte
Während aber ein rational denkender Mensch für diese "Verbesserung"
keinen vierstelligen Eurobetrag ausgibt, sagt der Audiophile: Genau
diese 0,00001% machen den Unterschied zwischen "hervorragend" und
"exzellent" aus, und wer den Unterschied nicht hört, hat eben nur
durchschnittliche Ohren.
Solchen Leuten hilft man aber nicht, indem man sie als dumm bezeichnet
und ihnen gewünschten Produkte verwehrt. Wo eine Nachfrage ist, sollte
auch ein Angebot vorhanden sein, solange es sich nicht um ethisch
zweifelhafte Produkte handelt und die Produkte nicht Leuten angedreht
werden, die gar nicht die Möglichkeit haben, sich über Sinn und Unsinn
zu informieren.
Letztendlich geht es den Käufern sicher auch nicht nur darum, ihre
Musikanlage zu verbessern, sondern etwas Besonderes zu besitzen und sich
vom Durchschnitt abzuheben. Sie reihen sich damit in die Reihe der
Käufer von teuren Designer-Handtaschen, riesigen Schmuckdiamanten und
Luxusautos ein.
Ich glaube, die Welt braucht einfach solche Unsinnsprodukte, und sei es
nur, um hin und wieder einen kleinen Teil sinnlos gehorteter Geldmengen
wieder in Umlauf zu bringen :)
> Ich glaube, die Welt braucht einfach solche Unsinnsprodukte, und sei es> nur, um hin und wieder einen kleinen Teil sinnlos gehorteter Geldmengen> wieder in Umlauf zu bringen :)
Viele Leute mit 'Geldmengen' können diese aber nur deswegen 'sinnlos
horten', weil sie das Kaufen von Unsinnsprodukten anderen überlassen ...
Ein Bekannter hat bei sich in der Mietwohnung sogar die
Sicherungsautomaten gegen "audiophilere" Typen getauscht. Persönlich
finde ich das genaus so bekloppt wie z.B. Autotuning. Der Psychologe
hätte da sicher ein weites Betätigungsfeld ;-)
M
Markus M. schrieb:> Ein Bekannter hat bei sich in der Mietwohnung sogar die> Sicherungsautomaten gegen "audiophilere" Typen getauscht. Persönlich> finde ich das genaus so bekloppt wie z.B. Autotuning. Der Psychologe> hätte da sicher ein weites Betätigungsfeld ;-)>> M
Ja, da gibt es die wildesten Sachen. Dennoch: vor 2 Jahren war ich auf
der High-End-Messe in München und dort findet sich natürlich alles
wieder, was mit Hifi Geld verdienen möchte.
Zum einen sind es richtig schöne Entwicklungen und es gibt dort
sicherlich Geräte, die eine 400-Euro-Alles-in-Allem-Kiste klanglich arm
aussehen lassen.
Zum anderen gibt es dann dort so etwas wie LS-Kabel aus Silber, deren
Isolation aus ungefärbtem Hanfstrumpf besteht...
Tja, und dann den Guru, der über die Anlage ein zylinderförmiges Stück
von der Größe des Innenteils einer Klopapierrolle führte und danach
behauptete, es klänge jetzt besser. Ehrlich: ICH hab nix gehört, doch
zahlreiche "Hörer" nickten eifrig mit dem Kopf.
Der Inhalt der Rolle bestünde aus Siliziumdioxid-Kristallen, die beim
Überstreichen der Geräte (nur nah dran, nicht drauf) die "Ordnung"
wiederherstellen. Ha Ha Ha.
Zu Hause habe ich mich an die Steinsammlung meines Sohnes erinnert und
dort sind auch einige eiergroße Stück Rosenquarz.
Ich hab mir daher die Gaudi gemacht und bin mit diesem Rosenquarz über
die Anlage drüber und auch über die CD.
Und nachher meinte ich wirklich, dass der Klang etwas freier und offener
war. Die Unterschiede waren aber so marginal, so wie sich der Klang
verändert, wenn man statt eines T-Shirt einen Fleece-Pullover trägt.
Trotzdem bin ich überzeugt, dass es auf jeden Fall "anders" geklungen
hat.
Insofern bin ich überzeugt, dass unsere Wahrnehmung höchst subjektiv ist
und stark von den Erwartungen geprägt ist, welche wir an das Hörerlebnis
stellen.
In einem anderen Fall habe ich zwei identische CDs hergenommen und eine
in einer Gratis-Aktion "anfasen" lassen, also mit der Drehmaschine einen
keilförmigen Rand und dann schwarze Farbe drauf.
Mit einem Kumpel haben wir dann die CDs gehört und waren auch der
Meinung, dass die CDs nicht gleich klängen. IHM gefiel die normale
Version besser, mir die angefaste.
Mein Fazit: Wenn ich eine Klangverbesserung nicht höre sobald ich ins
Zimmer komme (wie nen durchgebrannten Hochtöner oder so was), dann ist
es eher Esoterik denn nachvollziehbares Kaufargument.
Den besten Klang erreicht man wie folgt:
- Die selbsterstellten CD's NUR bei Vollmond brennen.
- Die Lautsprecher unbedingt parallel zum Erdmagnetfeld ausrichten, die
Auslenkung ist sonst verzerrt.
- Den Netzstrom phasenkorrigiert durch ein Bio-Green-Filter
( Mindesthaltbarkeitsdatum beachten ! ) schicken.
- Bei der Verkabelung keine Wasserader kreuzen; in Flusstälern wird man
leider immer Abstriche machen müssen.
Michael K-punkt schrieb:> Tja, und dann den Guru, der über die Anlage ein zylinderförmiges Stück> von der Größe des Innenteils einer Klopapierrolle führte und danach> behauptete, es klänge jetzt besser. Ehrlich: ICH hab nix gehört, doch> zahlreiche "Hörer" nickten eifrig mit dem Kopf.
Du brauchst unbedingt noch Klanglack.
In deinem fast hoffnungslosen Fall sowoahl auf Boxen, CD, Verstärker UND
(ganz wichtig) Kabel! :-)
PS: Entschuldige bitte, dass ich dein Wortspiel weiter oben nicht
bemerkt hatte. Ich dachte echt, du wärst von der Audiophilen-Fraktion.
Ein kleiner Smiley hie und da wirkt da manchmal Wunder.
@Yalu X.:
>Wenn die Hersteller dieser Kabel behaupten, dass damit die Klangqualität>steigt, ohne dabei quantitative Aussagen zu machen, habe sie ja nicht>einmal unrecht: Die Klangqualität steigt tatsächlich, nämlich um>geschätzte 0,00001%, was man mit geeigenten Messgeräten sicher sogar>nachweisen könnte
Und exakt das bezweifel ich aber.
Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächtes Glied:
Auto soll abgeschleppt werden: Abschleppseil von einem Panzer genommen
und damit richtig fett überdimensioniert. Dumm nur das die
Anhängerkupplung nur ein Fahrrad abschleppen kann. Negativer
Seitenefekkt ist das das schwere Abschleppseil des Panzers alleine schon
die unterdiemsionierte Kupplung bersten lässt ;)
Übertragen: Die Qualität des Sound der Anlage wird auch von der
Stromversorgung beeinflusst. Im Falle unserer Kabel geht es um zB. um
EMV Einstrahlungen oder Eigennrauschen der Komponenten die die Qualität
des Sounds beeinflussen könnten. Nun pappen wie diese x Tk Euro Kabel
dran und deren Verbesserung geht in den schlechten Werte der Komponenten
vor und nach dem Kabel wieder unter. Die Gesamtqualität der
Soundwiedergabe hängt von allen Komponenten im System ab und die
schwächste Komponete bestimmt die machbare Qualität. Die Qualität
normaldimensionierter Kabel ist aber schon so hoch das sie nicht mehr
verbessert werden muß da andere Komponenten im Gesamtsystem viel
schlechter sind.
Ich behaupte also:
Misst man das Kabel selber aus so wird es sicherlich bessere Messwerte
als Normalkabel haben (was aber ebenfalls bei diesen Produkten
bezweifelt sollte, da das offensichtliche Ziel gewerblich kommerzielle
Abzocke ist)
Misst man das Kabel in einer vefügbaren Anlage aus so wird es keine
Verbesserungen geben können da die anderen Komponenten, im Besonderen
die NICHT beeinflussbare Stromversorgung vom Kraftwerk bis zur
Steckdose, viel schlechtere Werte haben.
Nun der Gesamtwiderstand/rauschen etc.pp. dieser Stromversorgung
bestimmt sich aus x TKm Billigstkabel und 1,5 Meter mit 150 Euro/cm
Kabel.
Zudem sollte man sich mal fragen: Warum kaufe ich mir für meine 3000
Euro Anlage ein 3000 Euro Stromkabel. Wäre es nicht geschickter das in
eine bessere Anlage zu investieren. Im Vergleich: ein Kabel als eine
optimierbare Komponnete im Vergleich zu der Elektronik der Anlag mit
10.000'enden Komponneten von denen auch viele eingebaut wurden damit die
Sounderzeugung so unabhängig wie möglich von der Qualität der
Stromversorgung zu machen. Jeder probelige 100nF Kondesator in der
Anlage hat einen meßbar größeren Effekt als ein solches tKEuro-Kabel.
Esotherik hin & her, das ist Abzocke und mit bischen Hirn kann man das
auch selber erkennen.
Gruß Hagen
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Wenn der Austausch des Netzkabels den Klang eines Audioverstärkers> beeinflussen kann, dann ist das Netzteil des Audioverstärkers Schrott.
Toll, dann hat das Geschäftsmodell ja noch Potential. Z.B. für
vergoldete Feinsicherungungen.
Hagen Re schrieb:> Misst man das Kabel in einer vefügbaren Anlage aus so wird es keine> Verbesserungen geben können da die anderen Komponenten, im Besonderen> die NICHT beeinflussbare Stromversorgung vom Kraftwerk bis zur> Steckdose, viel schlechtere Werte haben.
...hatte ich auch schon angemerkt. Es scheint wohl so zu sein, dass nur
sichtbare Kabelstücke zur Klangverbesserung beitragen. Telefondrähte in
der Wand verlegt? Kein Problem, wenn die letzten 50 cm durch ein
armdickes Kabel dargestellt werden.
Wenn man sich mal mit einem HNO-Arzt unterhält, wie es so um die
üblichen Hörfähigkeiten der Durchschnittsbevölkerung bestellt ist, und
wie diese gerade bei jüngeren Menschen mittlerweile aussehen, dann
erscheint einem jede Investition in aufwendige Musikwiedergabetechnik
widersinnig.
Die meisten Leute unter 50 haben heutzutage bereits in der Jugendzeit
ihr Gehör massiv vorgeschädigt, sei es durch ausdauernde
Diskothekenbesuche oder durch Nahbeschallungsexperimente mit Ohrstöpseln
am mp3-Player/Walkman.
Das ist bei den Leuten unter 30 eher noch schlimmer geworden.
Ich will mich da nicht ausnehmen, durch einen glücklicherweise
weitestgehend kurierbaren Hörsturz vor ein paar Jahren habe ich mich nur
etwas bewusster mit meinem Gehör beschäftigen müssen.
Ganz abgesehen davon haben die wenigsten Leute ein freistehendes
Wohnhaus in ruhiger Umgebung und/oder einen ausreichend gut
schallisolierten Abhörraum, sondern betreiben ihren Kram im normal
eingerichteten Wohnzimmer, das durch ein buntes Gemisch aus Reflexionen
und Auslöschungen an schallschluckenden Materialien jeden Aufwand in
Sachen Lautsprecher, Kabel etc. komplett ins Absurde verkehrt.
Das ist, als würde man versuchen, in einem auf Kopfsteinpflaster
fahrenden russischen LKW eine mikrogrammgenaue Analysenwaage zu
betreiben.
Erschreckend ist auch die Undifferenzierheit, mit der heute gehört wird.
Meinen Schülern spiele ich im Bereich Schallwellen und Akustik
Musikstücke vor: Als wav-Datei und dann runterkomprimiert mit mp3 bis
runter zur 48er Dateil (ich meine 320, 256, 196, 144, 122 etc.). Während
ich mit meinen Oldie-Ohren so ab 128kps definitiv höre, dass es
schlechter klingt gehen die Schüler locker mit bis 64kps bis sie merken,
dass was nicht stimmt. Einige finden sogar die 48er Musik noch
hinnehmbar.
WIE ein Becken klingt, welche Feinheiten in einem Gitarrenton stecken
etc. wird heute gar nicht mehr wahrgenommen.
Da brauche ich dann auch kein Kabel mit XXL-Preisschild.
Michael K-punkt schrieb:> wird heute gar nicht mehr wahrgenommen.
Das liegt 1. am strengen Winter und 2. daran, daß die heutige Jugend
sowieso dumm und faul ist.
Michael K-punkt schrieb:> WIE ein Becken klingt, welche Feinheiten in einem Gitarrenton stecken> etc. wird heute gar nicht mehr wahrgenommen.
Das liegt einerseits daran, daß so etwas im Radio und auf den meisten
zusammengesampelten Gebrauchsmusikstücken kaum noch enthalten ist, weil
so etwas auf maximale Lautheit abgemischt ist.
Und andererseits an den von mir schon erwähnten Hörschädigungen der
betreffenden Schüler. Mach mal mit denen einen "richtigen" Hörtest, mit
hoher Wahrscheinlichkeit wird das Mauerblümchen/der Nerd, das/der weder
in der "Disse" abtanzt noch die ganze Zeit mit dem mp3-Stöpsel im Ohr
herumrennt, am besten abschneiden.
Uhu Uhuhu schrieb:> Michael K-punkt schrieb:>> wird heute gar nicht mehr wahrgenommen.>> Das liegt 1. am strengen Winter und 2. daran, daß die heutige Jugend> sowieso dumm und faul ist.
...klingt auch da ein wenig die Meinung durch, Lehrer würden von der
heutigen Jugend nix halten? Dem ist aber nicht so, zumindest bei mir.
Es ist vielmehr so, dass heute so ein irrsinniges Angebot an Musik
vorhanden ist, dass die meisten mehr Titel auf dem Player haben als sie
bis zur Rente hören können. Quantität statt Qualität.
Wir hatten früher 10 Platten und das wars. Die wurden dafür rauf und
runter gehört und da hat sich ein Bezug zur Musik und zum Klang
entwickelt.
Der Klang war damals nämlich mehr als bescheiden. Vom Knistern und
Rauschen mal ganz abgesehen.
Und es fehlt der Zugang zur Musik. Zu mir kam damals ein Jazz-Freund,
der keinen eigenen Plattenspieler hatte, aber genug Geld um sich neue
Alben zu kaufen.
Da lauschten wir dann der Musik und ich habs auf Cassette
mitgeschnitten. So habe ich viel über Jazz erfahren und verschiedene
Klänge gehört. Und so bildet sich dann eine Art gesteigerte Wahrnehmung
heraus.
Auch "Hören" kann und muss man lernen.
Wenn schon Kritik an der heutigen Zeit, dann an den Schulgebäuden, die
im Stile von Affenhäusern gebaut und leider auch renoviert werden:
Schallschutz, Akustik-Decken? Fehlanzeige!
Juhuu, die "Früher war alles Besser" Diskussion ist wieder in vollem
Gange.
Einfach ohne Rücksicht auf die junge Generation hauen und alle
Pauschalisieren. ;-)
Ich fühle mich trotzdem nicht angesprochen :-P
Simon K. schrieb:> Juhuu, die "Früher war alles Besser" Diskussion ist wieder in vollem> Gange.> Einfach ohne Rücksicht auf die junge Generation hauen und alle> Pauschalisieren. ;-)>> Ich fühle mich trotzdem nicht angesprochen :-P
Ich fühle mich AUCH nicht angesprochen. Es ist heute anders. Und früher
war es anders.
Wer damit ein Werturteil in Richtung besser oder schlechter verbindet
macht es sich zu einfach.
Meine Stichprobe in Sachen Hörempfinden umfasst übrigens rund 150
Schüler - und nicht nur eine taube Nuss, die jetzt zum Pauschalieren
herhalten muss.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Wenn man sich mal mit einem HNO-Arzt unterhält, wie es so um die> üblichen Hörfähigkeiten der Durchschnittsbevölkerung bestellt ist, und> wie diese gerade bei jüngeren Menschen mittlerweile aussehen, dann> erscheint einem jede Investition in aufwendige Musikwiedergabetechnik> widersinnig.>> Die meisten Leute unter 50 haben heutzutage bereits in der Jugendzeit> ihr Gehör massiv vorgeschädigt, sei es durch ausdauernde> Diskothekenbesuche oder durch Nahbeschallungsexperimente mit Ohrstöpseln> am mp3-Player/Walkman.>> Das ist bei den Leuten unter 30 eher noch schlimmer geworden.
Völliges Scheißgelabber !
Ich erinnere mich da an 2 nette Situationen. Erstens der Physiker der
die Frequenz am Generator langsam hochdrehte, und schon ab 20k nichts
mehr hörte, und eine Menge Anwesender junger Menschen, die selbst bei
27-28kHz noch eindeutig sagen konnten, ob der Generator an oder aus ist
;)
Zweitens, Maderschutz im Auto. Mein Vater hört den nicht, und die
meisten älteren Menschen auch nicht, aber ich höre den ganz genau. Das
geht so weit, das ich im Hof nichts mehr über längere Zeit machen kann,
weil ich ständig das Fiepen des Maderschutzes im Ohr habe. Da kriegt man
nach ner halben Stunde Kopfschmerzen.
Und ich höre gerne lauten Heavy Metal, gehe auf Konzerte, habe einen
MP3-Player, und Flexe auch mal öfters.
Aber: Ich achte auf meine Ohren, und benutze einen Gehörschutz, bzw
drehe nicht so laut auf, das man davon einen Gehörschaden bekommt.
Ich halt mir auch am Bahnhof die Ohren zu, wenn die Vollidioten von der
Bahn wieder ne Vollbremsung im Bahnhof hinlegen. Bei der Lautstärke und
Frequenz spürt man förmlich, wie das Gehört zerstört wird :-|
Aber: paar Vorurteile braucht der Mensch ja. Also such ich mir mal ein
paar aus: Menschen über 50 sind eh alle fast taub !
Reicht nicht ? Achso, sind alles böse Nazis ! Und haben festgefahrene
Meinungen, die man nichtmal mit Folter geändert bekommt.
Achja, und haben einen furchtbaren Musikgeschmack.
Hoffe, das reicht jetzt :)
Warren Spector schrieb:> Völliges Scheißgelabber !
Nur nicht aufregen, das schadet dem Herzen.
Das war der kluge Spruch, an dem sich die momentane Nebenschauplatz-
debatte entzündet hatte:
Michael K-punkt schrieb:> Erschreckend ist auch die Undifferenzierheit, mit der heute gehört wird.
Der ist so saublöd, da kommt Rufus im Leben nicht mit.
Uhu Uhuhu schrieb:> Warren Spector schrieb:>> Völliges Scheißgelabber !>> Nur nicht aufregen, das schadet dem Herzen.
Sagt Simon auch immer. Ob der zuviele deiner Postings gelesen hat ?
Aber keine Angst, der Ruhepuls bliebt bei der Beitragsverfassung
erhalten.
Voll entschleunigt.
(Beleidigungen/Unterstellungen gelöscht)
Warren Spector schrieb:> Völliges Scheißgelabber !
Abgesehen davon, daß man das mit nur einem "b" schreibt, ist die
Vereinfachung auf die obere Grenzfrequenz etwas arg primitiv. Das Gehör
hat eine Kennlinie, also einen Frequenzgang, bei dem kommt es eben nicht
nur darauf an, möglichst hohe Töne zu hören, sondern über das gesamte
Spektrum verteilt hören zu können. Fallen einzelne Frequenzbänder aus
--und das ist aufgrund des Aufbaus des Gehöres das typische
Ausfallverhalten--, dann kann das für das differenzierte Hören, für das
Verstehen gesprochener Sprache ausgesprochen hinderlich sein.
Insofern weise ich die Unterstellung des Scheißgelabers von mir.
Warren Spector schrieb:> Aber: Ich achte auf meine Ohren, und benutze einen Gehörschutz, bzw> drehe nicht so laut auf, das man davon einen Gehörschaden bekommt.
Geh einfach mal zum HNO und lasse einen einfachen Gehörtest machen, der
übliche Quick-Check reicht. Und lass Dich überraschen.
Michael K-punkt schrieb:> ...manchen steigt halt der Rosenmontag in die Birne...
Aber als Lehrer ist man natürlich über sowas erhaben, ja, man ist über
die ganze Welt erhaben, ausgenommen natürlich Regierung und Kirche...
Uhu Uhuhu schrieb:> Michael K-punkt schrieb:>> ...manchen steigt halt der Rosenmontag in die Birne...>> Aber als Lehrer ist man natürlich über sowas erhaben, ja, man ist über> die ganze Welt erhaben, ausgenommen natürlich Regierung und Kirche...
Genau, und ausgenommen die Leute, die einem hier ohne Grund ans Bein
pissen...
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Warren Spector schrieb:>> Aber: Ich achte auf meine Ohren, und benutze einen Gehörschutz, bzw>> drehe nicht so laut auf, das man davon einen Gehörschaden bekommt.>> Geh einfach mal zum HNO und lasse einen einfachen Gehörtest machen, der> übliche Quick-Check reicht. Und lass Dich überraschen.
Dann würde ich ja über Fakten reden, und hätte ansatzweise Ahung, was
ich daherschwalle.
Das passt nicht in dieses Forum. Sorry.
Falls Du tatsächlich zur kleinen Minderheit gehören solltest, die den
verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Gehör auf die Reihe bekommt, bevor
es zu spät ist: Schön! Gut so!
Leider ist das nicht die überwiegende Form des Umganges mit dem eigenen
Gehör. Ich weiß aus eigener Erfahrung (wie ich bereits erwähnte hatte
ich vor ein paar Jahren einen Hörsturz, der glücklicherweise noch
behandelbar war und fast vollkommen geheilt werden konnte) halt auch,
was ein Gehör ist, wie es funktioniert, und o.g. Hörsturz war nicht mein
Erstkontakt mit dem HNO. Ich hatte noch zu Schulzeiten mal ein Loch im
Trommelfell ...
Wenn man zwei Wochen lang täglich 'ne Stunde am Tropf hängt, kann man
sich mit den verschiedenen "Leidensgenossen" unterhalten. Mein HNO
betrieb eine "Tropfgruppe", und da waren schon sehr unterschiedliche
Erfahrungsberichte zu hören; beeindruckend fand ich einen Menschen
Anfang 20, der als DJ arbeitete und sich nach Heilung so eine Art
inverses Hörgerät anschaffen wollte, also ein Gerät, das mit klar
definiertem Frequenzverhalten über alle Bänder gleichmäßig die
Schallintensität abschwächt; einfache Gummistöpsel oder Oropax bekommen
das nicht hin.
Es ist immer wieder interessant zu sehen, welche Blickwinkel manche
Menschen auf die Welt haben.
Realität scheint vorallem eine Definitionssache zu sein.
Ein bisschen schockierend ist das aber manchmal schon.
Darauf erstmal ein Bier.
Ich kenne eine ganze Menge Menschen in meinem Alter, die alle ähnlich
mit ihrem Gehör umgehen.
Aber vielleicht bewege ich mich ja mit meinem sozialen Dunstkreis am
richtigen Ende der Gauß-Kurve.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> beeindruckend fand ich einen Menschen> Anfang 20, der als DJ arbeitete und sich nach Heilung so eine Art> inverses Hörgerät anschaffen wollte, also ein Gerät, das mit klar> definiertem Frequenzverhalten über alle Bänder gleichmäßig die> Schallintensität abschwächt; einfache Gummistöpsel oder Oropax bekommen> das nicht hin.
Sowas nennt sich Aktiver Gehörschutz.
http://www.gehoerschutz-versand.de/Form/Aktiver-Gehoerschutz:::23_6.html
>Und nachher meinte ich wirklich, dass der Klang etwas freier und offener>war. Die Unterschiede waren aber so marginal, so wie sich der Klang>verändert, wenn man statt eines T-Shirt einen Fleece-Pullover trägt.>Trotzdem bin ich überzeugt, dass es auf jeden Fall "anders" geklungen>hat.
;) da hast du was falsch gemacht. Berücksichtigt man das Verkaufsprinzip
hinter diesen "Produkten" dann basiert das ja auf dem Placeboeffekt.
Dieser Effekt ist real und nachweisbar ! Ich persönlich halte den
Placeboeffekt für durchaus logisch, Hören, Sehen ja jede Form von
Wahrnehmung ist auch eine Frage der anschließenden kognitiven
Verarbeitung. Wenn du also nicht so überzeugt warst wie die restlichen
Zuhörer dann hast du
1.) noch zuviel Wissen
2.) das lässt dich zweifeln
3.) du bist also nicht bereit wirklich zu Glauben
All diese Schwächen kannst du mit ein bischen Training deinem Hirn
abgewöhnen ;) (effektiver wäre es natürlich schon in der kindlichen
Frühphase damit zu beginnen, wie viele andere Eltern auch)
Gruß Hagen
PS: Stell dir vor du glaubst wirklich mal richtig daran und hast die
kognitive Verarbeitung deiner Wahrnehmungen in deinem Hirn komplett
um-trainiert, dann hörst du sogar jederzeit die beste Mucke sogar ganz
ohne Anlage, ja daran glaube ich, das schafft dein Hirn.
Ben ■. schrieb:> Sven P. schrieb:>> Eigentlich kaum fassbar, dass es für solche Dinge ernstlich>> Ausstellungen, Messen, Hersteller usw. gibt...>>> .. denn jeden morgen stehen drei Doofe auf...>> ■
Das könnte leicht untertrieben sein.
Hagen Re schrieb:> @Yalu X.:>>>Wenn die Hersteller dieser Kabel behaupten, dass damit die Klangqualität>>steigt, ohne dabei quantitative Aussagen zu machen, habe sie ja nicht>>einmal unrecht: Die Klangqualität steigt tatsächlich, nämlich um>>geschätzte 0,00001%, was man mit geeigenten Messgeräten sicher sogar>>nachweisen könnte>> Und exakt das bezweifel ich aber.
Ich bezog mich mit meiner Aussage auf die Lautsprecherkabel, um die es
in dem Thread ursprünglich ging. Du beziehst dich hingegen auf die
Stromversorgungskabel, die in der Tat noch größerer Unfug sind.
> Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächtes Glied:
Dieses Gesetz lässt sich nur sinnvoll auf die Belastbarkeit hinterein-
andergeschalteter mechanischer oder elektrischer Komponenten anwenden,
nicht aber auf Qualitätsgrößen in unzerstörtem Zustand.
Beispiel: Mehrere Einzelleitungen unterschiedlichen Querschnitts werden
zu einer Gesamtleitung hintereinandergeschaltet. Die maximale Belastbar-
keit richtet sich primär nach dem Leitungsabschnitt mit dem geringsten
Querschnitt. Der Gesamtwiderstand hingegen, der eines der Qualitätskri-
terien für eine Lautsprecherleitung ist, hängt aber von allen Leitungs-
abschnitten ab, nicht nur vom schwächsten. Siehe auch das Beispiel von
John Drake mit den Bond-Drähten der Endstufentransistoren:
Beitrag "Re: Spitzenlautsprecherkabel"
Bei den Stromversorgungskabeln hast du aber natürlich recht: Diese haben
einen so verschwindend geringen Anteil an der gesamten Versorgungsstre-
cke, dass die Verbesserung durch eines der angepriesenen Kabel nicht bei
0,00001%¹, sondern eher bei 0,0000000001%¹ liegen dürfte, was praktisch
nicht mehr messbar ist. Aber wer weiß, audiophile Ohren hören sicher
auch das noch ;-)
¹) Die Zahlenwerte sind keine Messungen, eigentlich nicht einmal
Schätzungen, sondern Synonyme für "verschwindend gering" bzw.
"nicht mehr nachweisbar".
Nee, bei Aldi biste da verkehrt. ;-) Ich weiß nicht ob's das Bundesweit
gibt, aber hier in Ex Roland Koch Land war das im Blättchen abgebildet
(Angebote ab Woche vom 7.3.). Sollte also eigentlich mit etwas Glück
noch vorhanden sein.
http://www.lidl.de/de/Mode-Sport-und-Technik
Wobei hier nix von Filiale steht. Kenne mich aber mit lidl nicht so gut
aus, ob die auch "nur Online Zeugs" in ihrem Blatt mit abdrucken. Bei
Aldi im Vergleich ist immer alles was abgebildet ist auch vor Ort zu
erhalten.