Hallo @ all
ich bräuchte mal eure Hilfe. Ich bin noch ein Anfänger was MC angeht.
Ich habe hier mal an einem Schaltplan rumgebastelt. Die nötigen Infos
wie man den MC beschaltet habe ich hier aus dem Forum geholt, bin mir
nun aber noch recht unsicher und würde gerne eure professionelle Meinung
einholen.
Und zwar will ich den MC als Steuergerät einsetzen. Spannung soll
gemessen werden und dann über den Spannungsteilen auf den A/D-Eingang
des MC gelegt werden.
Dann will ich je nachdem welche Spannung anliegt einen der 5 Ausgänge
aktivieren um später eine LED-Kette oder sonst was anzuschließen
(deswegen die Pinheads). Also Kontrolle welcher der 5 Ausgänge gerade
schaltet habe ich parallel zu den jeweiligen Leitungen eine LED verbaut
die dann aufleuchtet und mir aufzeigt welcher Ausgang auch gerade
aktiviert ist.
Ich habe mir wie gesagt beste mühe gegeben alle richtige Ports zu
wählen. Aber bin mir noch ziemlich unsicher. Das was ich hier im Forum
so gelesen habe mögt ihr es nicht wenn jemand euch bittet sich seinen
Schaltplan anzusehen aber ich appelliere einfach mal auf euer Mitgefühl
:-):-)
Ich bedanke mich schon einmal für eure Hilfe!!!!
Was mir ad hoc auffällt:
- C3 am Ausgang des 7805 ist recht groß
- LED1 leuchtet nie
- die Basiswiderstände 3.3 k sind recht klein,
je nach zu schaltender Last (Ib sollte 1/20..1/10 sein)
- D1 könnte verfälschen (mit den 27 k davor),
je nach zu messender Spannung
Nachtrag: den letzten Punkt erstmal ignorieren, ich hatte mir bei dem
Messanschluss eine Masseverbindung eingebildet, jetzt aber ist mir die
Funktion völlig unklar.
Hallo Chris,
Atmel biete einige Application Notes zu unterschiedlichen Themen an.
Die würde ich zuerst lesen und umsetzen.
Dann ist der tiny26 eher klein.
Warum verwendest Du keinen atmega328p ?
Damit hätte man noch genügend Reserven.
Uwe S. schrieb:> Warum verwendest Du keinen atmega328p ?> Damit hätte man noch genügend Reserven.
für 5 LEDs reicht der Tiny26 schon aus
bei den LED-Ketten-Anschlüssen verstehe ich nicht warum da GND mit
rausgeführt wird nachdem die Transistoren ja auf Gnd schalten?
Hallo Chris,
Bevor jemand den Plan ernsthaft betrachten kann solltest du ihn
neuzeichnen und Grundlagen der technischen Kommunikation beachten. Das
soll kein Vorwurf sein, nur ein Tipp.
1) man zeichnet i.d.R. von links (Eingänge) nach rechts (Ausgänge)
2) i.d.R. werden positive Spannungsversorgungsnetze oben und negative
unten geführt
3) Eagle bietet für spannungsversorgungen besondere Symbole in der
"supply" Bibliothek. Es erhöht die Lesbarkeit enorm, wenn du überall wo
"Masse" hinkommt ein einzelnes "GND" Symbol hinmachst, anstatt diese
langen, kreuzenden Linien. Gleiches gilt für +5V.
Gruß,
Alex
Jo, das wird eine längere Liste.
- Die Masse an den Ausgängen ist Unsinn, dort muss die
Versorgungsspannung
für die LEDs herausgeführt werden.
- Der Reset-Pin ist komplett falsch beschaltet.
- Abblock-Kondensator Vcc in der Nähe des µC fehlt.
- Die Messanordnung für die Spannung ist mir ebenfalls nicht klar.
Da fehlt der Massebezug (gegen die der µC messen soll) und die
vermutlich zur Absicherung eingesetzte Z-Diode scheint an falscher
Stelle zu sitzen.
- Ich weiß jetzt nicht wie schnell Du schalten möchtest, aber wenn die
Transistoren an den Ausgängen in Sättigung betrieben werden dürfen,
dann kann man den gesamten Strom der Knotroll-LED durch deren Basis
schicken. Das spart ein paar Widerstände und ein wenig Strom.
- LED1 gehört mit der Kathode auf Masse. Nicht auf ISP Pin 2 Vcc.
- Wenn möglich würde ich die LEDs lieber auf PortB betreiben anstatt
auf PortA. Ich meine gelesen zu haben, daß die Port-Pins während
einer laufenden A/D-Wandlung nicht umgeschaltet werden sollten. Mit
den LEDs an PortB bekommt man da mit Sicherheit kein Problem.
Walter schrieb:> bei den LED-Ketten-Anschlüssen verstehe ich nicht warum da GND mit> rausgeführt wird nachdem die Transistoren ja auf Gnd schalten?
Falls du hier tatsächlich 5V und Masse an den LED-Anschlüssen
verwedenden willst, sollte der Strom durch den 7805 beachtet werden.
Besonders der Ausdruck "LED-Kette" bei 5V und der BC 639 lässt vermuten
du willst da mehrere LED parallel betreiben. Bei einigen 100mA wird so
ein 7805 schon richtig heiß!
Evtl. ist ein fertiges Schaltregler-Modul hier sinnvoller.
Hallo,
erst einmal vielen danke für die Hilfreichen Tipps. Ich habe versucht
alle Fehler zu beheben.
Kurz vorab, ich weiss das man bei Egal GND und VCC Symbole einfügen
kann. Diese finde ich aber eher abschreckend, da ich gerne die Leitung
vor mir habe um zu sehen und zu verstehen was genau passiert. Das der
Schaltplan deswegen unübersichtlich ist weiss ich, aber irgendwie macht
es für mich so Sinn und komme damit "klar". Wenn es euch nichts ausmacht
würde ich gerne mit diesem Schema weitermachen....
1) Ich habe die Diode D1 aus dem Schaltplan genommen. Diese war dafür
gedacht wenn ich den ISP Adapter einstecke leuchtet Sie auf um mir zu
sagen, dass eine Verbindung besteht.
2) Es wurde gesagt, dass der Reset-Eingang falsch beschaltet wurde. In
einem anderen Beitrag habe ich gelesen, dass zur Sicherheit ein 10kOhm
Widerstand vorzuschalten ist. Hoffe das Stimmt so...Eine Änderung die
ich vorgenommen habe ich das RESET mit VCC geschaltet wird.
3) C3 habe ich kleiner gemacht. Das müsste so nun passen :-/
4) Also ich finde das der ATtiny26 ausreichen sollte um die Ketten zu
betreiben. Ich habe mir schon 3 zugelegt also muss es passen :-)
5) Dann bezüglich des Statements "Abblock-Kondensator Vcc in der Nähe
des µC fehlt". Da habe ich doch L1 und C6 verbaut, reicht das nicht?!?!
6) Habe die LED auf Port B gelegt, sodass die angesprochenen möglichen
Fehler mit dem A/D-Wandler nicht auftreten.
7) Bezüglich der Z-Diode stehe ich ein wenig auf dem Schlauch. Ich habe
die zur Absicherung verbaut. Was genau soll da falsch sein? Ich habe
einen Spannungsteiler gebaut, weil ich dachte die Werte bzw. anliegende
Spannung kann durch den A/D-Wandler gelesen werden?!?!
Einfacher? Dann hättet du sofort sehen müssen, dass der GND Anschluss
von deinem µC gar nicht angeschlossen ist, genauso der Rest.
Dein Netzteil hängt gleichspannungsseitig in der Luft bei deinem
aktuellen Schaltplan.
Gewöhn dich an die Versorgungsspannungssymbole, dieser erleichtern einem
sofort zu erkennen was gemacht wird.
Bei den Emitterstufen kann so niemand direkt sehen gegen was die
Tranistoren gemeinsam schalten. Wenn man hier die Versorgungsspannung
als Linie haben möchte, dann setzt man oben/mittig GND an, und oben und
ggf. unten +-Vcc.
Dadurch sieht man sofort was wie angeschlossen ist. Besser sind jedoch
die Symbole. Erleichtern dir auch die Arbeit. Dadurch kannst du die
Ausgangsstufen als fast komplette Einheit kopieren.
Hi
>Diese finde ich aber eher abschreckend, da ich gerne die Leitung>vor mir habe um zu sehen und zu verstehen was genau passiert.
Dann benutzt halt Labels an den Leitungen. Dann muss man wenigstens eine
Leitung nicht quer über den ganzen Schaltplan verfolgen um zu sehen was
sie macht.
>Das der>Schaltplan deswegen unübersichtlich ist weiss ich, aber irgendwie macht>es für mich so Sinn und komme damit "klar".
Das ändert sich schlagartig falls du mal mehr als eine
'Spielzeugschaltung' entwirfst.
Übrigens ein GND vom ATTiny hängt in der Luft und deine LED-Ketten
werden einpolig angeschlossen?
MfG Spess
GND natürlich unten und für eine sym. Versorgung mittig. Da hat sich ein
Verdreher eingeschlichen, wie du siehst sind die Symbole einfach
praktisch. ;)
Hallo,
also ich merke schon das ich den Überblick verloren habe bzw. das sich
jetzt gerade bei der Korrektur Fehler einschleichen und man es gar nicht
merkt. Ich habe euren Rat angenommen und habe die Symbole verwendet. Ich
hoffe nun ist es Übersichtlicher. Was meint Ihr zu meinem neuen
Schaltplan :-)
Chris schrieb:> Was meint Ihr zu meinem neuen> Schaltplan :-)
Lustig!
Lese dir die Tipps vom Anfang an durch, und hake jeden ab, den Du
erfüllt hast.
Dann siehst Du was übrig bleibt.
So lernst Du am meisten.
Hallo Chris,
erkläre mal wie Du da eine Spannung messen willst.
Du hast zwar zwei Eingänge, die sind mit Widerständen und einer
Zenerdiode beschaltet, gehen aber letztlich beide auf den AD-Eingang. Wo
ist der Bezug zu Masse? Und was soll diese Beschaltung? Wenn es etwas
mit Überspannungsschutz zu tun hat, dann muss man dies etwas anders
aufbauen.
mfg klaus.
Chris schrieb:> Was meint Ihr zu meinem neuen Schaltplan :-)
- R7 muss ein Pullup-Widerstand von Reset nach Vcc sein.
- Reset (PB7) soll direkt an den Programmieradapter gehen.
- Pin 5 braucht ein eigenes Abblock-C
Klaus Ra. schrieb:> erkläre mal wie Du da eine Spannung messen willst.
Ich habe es so verstanden das der A/D Eingang Werte Messe kann. Wenn
also durch den Spannungsteiler ein Wert entnommen wird, kann ich diesen
dann in einem Register speichern und dann vergleichen oder sonst was
damit machen....
Route 66 schrieb:> Lese dir die Tipps vom Anfang an durch, und hake jeden ab, den Du> erfüllt hast.> Dann siehst Du was übrig bleibt.
Ich habe jetzt gedacht das ich schon die Tipps abgearbeitet hatte
(alle?!?). Aber nach der Aussage bin ich mir sicher das ich was
übersehen habe. Wäre jemand noch so freundlich mich aufzuklären was
genau noch zu machen ist ich sehe vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Dachte echt ich hätte "alles" erfüllt :-(
- Habe den RESET richtig verschaltet
- ISP Reset verschaltet
- GND der Dioden gesetzt
- C-Abblock für VCC
- Symbole eingefügt usw.
Chris schrieb:> Ach ja ganz vergessen, hier der aktuelle Schaltplan
An beiden Anschlüssen von allen LEDKettenVerbindern liegt beidseitig
GND.
Da wird nie was leuchten.
Chris schrieb:> Ach ja ganz vergessen, hier der aktuelle Schaltplan
Hier der ADC - Eingangsteil richtig ....
(über die Grösse von C5 kann man diskutieren)
WOW ok danke. Ich hab das gar nicht gesehen das ich die Transistoren
falsch angeschlossen habe...und das mit dem Spannungsteiler verstehe ich
auf anhieb noch nicht warum das so gemacht wird aber ich setze mich
damit nochmal auseinander.
Habe diese Änderungen übernommen. Bin die ganze Zeit auch am doppel und
dreifach Überprüfen ob auch ja alles richtig verschaltet ist. Die Pins
richtig belegt sind usw. aber da kommt immer das Problem mit den vor
lauter Bäume seht man den Wald nicht mehr. Weiss es echt zu schätzen das
Ihr mir mit Rat und Tat beiseite steht und mir Hilft :-)
Chris schrieb:> Ach ja ganz vergessen, hier der aktuelle Schaltplan
Hier mal exemplarisch ein LED-Ausgang korrigiert.
Ob das mit dem Strom klappt (ausreicht) wage ich nicht zu beurteilen.
Chris schrieb:> Weiss es echt zu schätzen das> Ihr mir mit Rat und Tat beiseite steht und mir Hilft :-)
Solange du Schaltpläne so chaotisch zeichnest werden auch
deine Gedanken dazu so chaotisch bleiben.
Versuch doch mal die heisse Luft zwischen den Bauelementen
herauszunehmen (--> Kompaktheit, einen Ansatz dazu habe ich
dir geliefert) und lerne die Rotations-Funktionen deines
Schaltplan-Programms zu nutzen.
Hmm ok...also das mit dem Transistor ist mir gar nicht klar, warum das
nun so geschaltet werden soll/muss....
Ich habe gedacht, da der Strom der aus dem MC zu klein ist, ich den
Transistor hinzufüge um diesen Anzuheben, sodass die LED-Kette mehr
"Saft" bekommt und "intensiver" strahlt.
Kann gut sein das ich hiermit komplett Falsch lege. Ich kenn mich nicht
sooooo gut aus und hab mir die Information so selbst beigebracht bzw. wo
gelesen usw...
Wie gesagt, man kann die Transistoren für die LED-Ketten wahrscheinlich
in Sättigung betreiben und deswegen die Basis einfach in den Stromkreis
der LED (im Beispiel LED3) schalten. Das spart den 3,3k Widerstand.
> Ob das mit dem Strom klappt (ausreicht) wage ich nicht zu beurteilen.
1A, mehr kann dein BC nicht.
Das ist arg knapp für einen LED Stripe.
Meine brauchen ca 5A.
Tipp:
Den BC durch einen logik level FET ersetzen.
> Das spart den 3,3k Widerstand.
Der ist sowieso zu groß.
Bei einem Verstärkungsfaktor von ca 100, brauchts ja mindestens 10mA
durch die Basis.
Nachtrag:
Eine LED-Kette hängt immer noch an PortA. So macht der Umzug nach PortB
keinen Sinn. Wahrscheinlich kannst Du ein Pin von PortB für das
ISP-Interface und eine LED-Kette gleichzeitig verwenden. Wenn das beim
Programmieren Schwierigkeiten macht, hilft ein Jumper, um die LED-Kette
temporär abzuhängen. Bislang hatte ich aber keine Probleme mit
belasteten Ausgängen am ISP. Man muß nur aufpassen, daß die restliche
Schaltung durch die beim Programmieren anliegenden Signale nicht gestört
wird - düfte den LEDs herzlich egal sein.
Stützkondensator an RESET fehlt. Wieso schaust Du Dir keine bestehenden
Schaltungen mit AVRs an?! Da ist doch mehr als deutlich zu sehen, wie
der RESET am besten beschaltet wird, damit er sich keine Störungen
einfängt.
Wenn die LED-Ketten über den 7805 betrieben werden, beachte dessen
Verlustleistung und Erwärmung. Leider hast Du noch keine Angaben zur
Belastung der Ausgänge gemacht oder was Du da für LED-Ketten anschließen
möchtest.
Ulrich F. schrieb:> 1A, mehr kann dein BC nicht.> Das ist arg knapp für einen LED Stripe.> Meine brauchen ca 5A.
Also das sind nur kleine LED-Stripes von ca. 7-10cm und haben so 15-21
kleine LED verbaut. 1A reicht mir dicke aus...habe die Kette schon
ausgetestet mit 5V und 1A und die "Helligkeit bzw. Stärke" reicht dicke.
magic smoke schrieb:> Eine LED-Kette hängt immer noch an PortA. So macht der Umzug nach PortB> keinen Sinn.
Das wäre sowieso nur ein Reserve Anschluss gewesen. Ich hab den einfach
rausgenommen.
Den C für den Reset ist gesetzt, habe mal nachgeschaut 10µF müssten hier
reichen.
Reichen die 5V am Ausgang um die LED eines LED-Streifen ausreichend zum
leuchten zu bringen? Die LED-Streifen die ich kenne brauchen alle eine
höhere Versorgungsspannung.
> Den C für den Reset ist gesetzt, habe mal nachgeschaut> 10µF müssten hier reichen.
Du hast Dir immer noch keine anderen Schaltungen angeschaut... ;(
So, Preisfrage: Was passiert mit einem 7805, an dem 5 LED Ketten mit je
5V/1A gleichzeitig leuchten?
aGast schrieb:> Reichen die 5V am Ausgang um die LED eines LED-Streifen ausreichend zum> leuchten zu bringen?
OK war wohl zuuuu langsam. Die Frage ist ja beantwortet.
magic smoke schrieb:> So, Preisfrage: Was passiert mit einem 7805, an dem 5 LED Ketten mit je> 5V/1A gleichzeitig leuchten?
:) Qoole Frage bei dem Nickname.
aGast schrieb:> magic smoke schrieb:>> So, Preisfrage: Was passiert mit einem 7805, an dem 5 LED Ketten mit je>> 5V/1A gleichzeitig leuchten?>> :) Qoole Frage bei dem Nickname.
Bei dem Basisstrom von je ca 1mA sehe ich da keine große Gefahr für den
Regler. 1A schaffen die Transistoren so nicht.
Sollte er schaffen.
Aber um die Transistoren habe ich ein wenig Angst.
magic smoke schrieb:> So, Preisfrage: Was passiert mit einem 7805, an dem 5 LED Ketten mit je> 5V/1A gleichzeitig leuchten?
Er Überhitzt?!?!
Also es ist noch zu erwähnen das nicht alle gleichzeitig brennen. Ich
will je nach gemessener Spannung das Kette 1 oder 2 oder 3 blinken und
während diese Blinken will ich das Ausgang 4 dauerhaft an ist....ich
glaube nicht das es hierbei zu einer Überhitzung kommt :-/
Glaube nicht das er bei dieser Anwendung stark zu schaffen hat...
Hmm also ich habe mal auf dem Steckbrett den Transistor, 5V und mit dem
Vorwiderstand die LED zum leuchten gebracht...waren halt nur Minuten
keine Stunden oder so....aber der Transistor hat durchgehalten.
Ulrich F. schrieb:> Sollte er schaffen.
Aber nur wenn die Transistoren nicht unglücklicherweise die im
Datenblatt angegebene maximale Stromverstärkung von 250 haben. 4 x 250
mA und noch 4 x 20 mA für die LED dazu noch das bisschen das sich der uC
genehmigt. Dann war es das. Den Basisstrom von 4 x 1 mA hab ich da noch
gar nicht berücksichtigt.
Abgesehen davon die spannende Frage, was kommt vom Netzteil rein. Da
wird es dann ganz schnell eng für den 7805.
Mitlesa schrieb:> aGast schrieb:>> Den Basisstrom von 4 x 1 mA hab ich da noch>> gar nicht berücksichtigt.>> Die sind aber sehr furchtbar wichtig (sprich Gewicht(ig))!
Mist, da sollte doch ein ;) dahinter.
Drehe bitte mal alle Anschlüsse von GND und +5V so, dass GND unten und
+5V oben ist. Das erhöht die "/lesbarkeit/" enorm. Versuche außerdem
unnötige Kreuzungen zu vermeiden, indem du die Bauteile anders drehst
(z.B. die Spannungsversorgungsbuchse am Eingang).
Warum sollen deine LED-Ketten eigentlich aus dem 7805 versorgt werden?
Typischerweise greift man die Versorgung für externe Bauteile in so
einer Schaltung vor der MCU-Versorgung ab. Du wirst das ja sicherlich
mit einem halbwegs stabilen Netzteil (z.B. 12 V ?) versorgen.
Brauchen deine LED-Ketten keinen Vorwiderstand?
Gruß,
Alex
Alex22 schrieb:> Drehe bitte mal alle Anschlüsse von GND und +5V so, dass GND unten und> +5V oben ist. Das erhöht die "/lesbarkeit/" enorm. Versuche außerdem> unnötige Kreuzungen zu vermeiden, indem du die Bauteile anders drehst> (z.B. die Spannungsversorgungsbuchse am Eingang).
Diesbezüglich scheint der Thread-Ersteller sehr beratungsresistent
wenn nicht störrisch zu sein.
Auch scheint das verwendete Programm keine Funktion zum Rotieren
von Schaltplan-Elementen zu besitzen.
So wie das jetzt läuft wird das noch sehr unterhaltsam werden.
zu D1, wie Klaus Ra. schon andeutete
> Wenn es etwas mit Überspannungsschutz zu tun hat, dann muss man dies> etwas anders aufbauen.
Messen Sie einmal den Strom durch D1 bei der höchsten Spannung (und
Temperatur), die mit dem Messanschluss erfasst werden soll, und rechnen
Sie nach, was das bei dem verwendeten Spannungsteiler bedeutet.
Ich messe hier für eine ZF 5,1 bei 2.5 V 1 uA, bei 3.0 V 6 uA, bei 14.5
°C.
Alex22 schrieb:> Warum sollen deine LED-Ketten eigentlich aus dem 7805 versorgt werden?> Typischerweise greift man die Versorgung für externe Bauteile in so> einer Schaltung vor der MCU-Versorgung ab. Du wirst das ja sicherlich> mit einem halbwegs stabilen Netzteil (z.B. 12 V ?) versorgen.
Ja anfangs habe ich auch die Spannung aus dem MC verwendet nur wurde mir
geraten das so zu schalten....bin mir bei der Sache auch recht
unsicher.....der Pinport würde ja die nötige Spannung liefern.
Hab ich das nun falsch verstanden gehabt, oder wo liegt gerade mein
Denkfehler?!?
Und ich habe mich mal außeinander gesetzte mit den Vorwiderständen zu
den Transistoren. 3,3kOhm ist recht groß. Ich habe mal mit nem 1kOhm
getestet und habe 4,7mA rausbekommen. Das langt mir für die LED locker.
So langsam wird der Schaltplan lesbar. Nur noch wenige GND-Symbole
hängen "von oben" an den Netzen.
Wenn du jetzt noch an die ganzen Emitter der Ausgangstransistoren
jeweils ein kleines GND setzt, anstatt der langen Linie von oben nach
unten sieht es schon recht gut aus.
Woraus wird deine Schaltung versorgt? Was liegt aussen am Hohlstecker
an? Ein Netzteil? Mit fester (bekannter) Spannung (z.B. 12V)?
Wenn ja, dann könntest du jeweils auf Pin 1 deiner zwei-poligen
Anschlüsse für die "LED-Ketten" diese feste Spannung anlegen. Dann
müssten die externen LEDs nicht über den 7805 versorgt werden, sondern
würden direkt aus dem Netzteil versorgt.
Du könntest außerdem mal überlegen einen Verpolschutz (Schottky-Diode
oder MOSFET), Überstromsicherung (z.B. Polyfuse MINISMDC050F) und
Transienten-Schutz (TVS-Diode) vorzusehen.
Gruß,
Alex
Alex22 schrieb:> Woraus wird deine Schaltung versorgt? Was liegt aussen am Hohlstecker> an? Ein Netzteil? Mit fester (bekannter) Spannung (z.B. 12V)?
Also hab ein Netzteil das mir 12V rausgibt.
Alex22 schrieb:> Wenn ja, dann könntest du jeweils auf Pin 1 deiner zwei-poligen> Anschlüsse für die "LED-Ketten" diese feste Spannung anlegen. Dann> müssten die externen LEDs nicht über den 7805 versorgt werden, sondern> würden direkt aus dem Netzteil versorgt.
Das Problem welches ich gerade noch habe ist, das ich eigentlich die
LED-Ketten mit den MC steuern will und dementsprechend auch über den MC
versorgen will. Nun bin ich mir aber nicht sicher ob das diese Schaltung
nach meinem aktuellen Plan auch macht. Im Moment werden die Ketten doch
vom VCC versorgt und nicht über die jeweiligen Pins, oder sehe ich da
was falsch? Würde die LED-Kette gerne blinken lassen später und dafür
müssten diese doch von den Pins versorgt werden um ein Takt
vorzugeben...
Hi
>Das Problem welches ich gerade noch habe ist, das ich eigentlich die>LED-Ketten mit den MC steuern will und dementsprechend auch über den MC>versorgen will.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
MfG Spess
spess53 schrieb:> Hi>>>Das Problem welches ich gerade noch habe ist, das ich eigentlich die>>LED-Ketten mit den MC steuern will und dementsprechend auch über den MC>>versorgen will.
Ich will ja mein Taktsignal geben, also AN-AUS-AN usw...da dachte ich
mir das muss auch vom dementsprechend PIN kommen und deshalb auch von
dort die Versorgung....sozusagen alles vom dementsprechendem PIN und
nicht extern...
Hi
>Ich will ja mein Taktsignal geben, also AN-AUS-AN usw...da dachte ich>mir das muss auch vom dementsprechend PIN kommen
Richtig. Bei einem passenden Steuerstrom in die Basis schaltet der
Transistor zwischen Kollektor und Emitter durch und ein Strom kann
fließen. Woher aber die Spannung für diesem Strom kommt ist dem
Mikrocontroller ziemlich egal. Diese Spannung muss nur den gleichen
Massebezug wie die 5V haben. Du kannst deine LEDs also auch mit z.b. 12V
betreiben.
MfG Spess
Ahh ok, danke für die Erklärung. Ich war mir halt nicht sicher. Habe
inzwischen so viele Änderungen vorgenommen und Versuche halt alles so
gut wie möglich zu verstehen warum/wie/wozu man die Änderung machen
muss/soll.
Also ich habe die Leitungen alle Überprüft, ob ja alles am richtigen
PinPort angeschlossen ist usw. Durch die Symbole GND und 5V zeichnet mir
das Programm ja automatisch die Verbindungen ein wenn ich auf das
Platinendesign wechsele....
Die große Frage die ich mir stelle ist, ob der Schaltplan so "richtig
ist" sprich auch das macht was ich will :-/ Fragt mich nicht warum aber
irgendwie habe ich ein komisches Gefühl (wahrscheinlich weil es seit
meines ersten Entwurfs mehrere Änderungen gab).
Chris schrieb:> Die große Frage die ich mir stelle ist, ob der Schaltplan so "richtig> ist"
Dann lade doch am besten die aktuelle Version noch mal hoch.
Die Tipps:
Alex22 schrieb:> Du könntest außerdem mal überlegen einen Verpolschutz (Schottky-Diode> oder MOSFET), Überstromsicherung (z.B. Polyfuse MINISMDC050F) und> Transienten-Schutz (TVS-Diode) vorzusehen.
hast du dir auch mal angeschaut?
Gruß,
Alex
Alex Bürgel schrieb:> hast du dir auch mal angeschaut?
Ja habe mir das Thema Verpolungsschutz angeschaut. Für Geräte, die immer
wieder an wechselnden Gleichspannungsquellen (Akkus, Batterien,
Netzteile...) betrieben werden, lohnt sich ein Verpolungsschutz ja,
aber ich habe ja einen Stecker für die Spannungsversorgung an dem ich
die Polarität einmal festlege und dann ist das doch getan?!? Oder
verstehe ich das irgendwie falsch?
Chris schrieb:> Oder> verstehe ich das irgendwie falsch?
Prinzipiell natürlich richtig. Bei vielen dieser Steckernetzteile kann
man die Polarität des Hohlsteckers einstellen. Natürlich ist es dir
überlassen die Tipps zu befolgen. Wenn für dich der niedrigste Preis und
die kleinstmögliche Platine die Haupt-Aspekte sind und du versehentliche
Verpolung ausschließen kannst, dann lass die Diode weg. Andererseits
kostet so eine Diode wenige Cents und verbraucht kaum Platz. Da musst du
halt abwägen. Ist deine Entscheidung.
Gruß,
Alex
Chris schrieb:> Also es ist noch zu erwähnen das nicht alle gleichzeitig brennen. Ich> will je nach gemessener Spannung das Kette 1 oder 2 oder 3 blinken und> während diese Blinken will ich das Ausgang 4 dauerhaft an ist....ich
Dann sind ja waerend des blinkens bereits 2 LED-Ketten eingeschaltet.
Das waeren dann ja schon 2A ... und das kann der normale 7805 nicht.
Bei 12V Eingangsspannung und nur einer LED-Kette (also 1A) muss
der 7805 bereits 7 Watt "verheizen". Hoffentlich goennst Du ihm
einen Kuehlkoerper.
Guenstiger waere es die LED-Ketten wirklich aus der "Rohspannung"
zu versorgen, und den 7805 nur fuer Deinen µC und die Kontroll-LEDs
zu benutzen. Der Spannungsregler wird es Dir danken.
Die dann erforderlichen Vorwiderstaende muessen dann aber
auch richtige "Klopper" sein.
Gruss Asko.
Asko B. schrieb:> ... und das kann der normale 7805 nicht.
Also ich habe es mal geändert, zur Entlastung des 7805....
Alex Bürgel schrieb:> Wenn für dich der niedrigste Preis und> die kleinstmögliche Platine die Haupt-Aspekte sind und du versehentliche> Verpolung ausschließen kannst, dann lass die Diode weg.
Eigentlich geht es mir weniger um den Preis, dachte nur einfach daran ob
ich Ihn wirklich brauche oder nicht. Klar zur Sicherheit kann man das
schon machen, so viel Mehraufwand ist es nun auch wieder nicht.
Ich hab mal eine Verbaut, bin mir aber über die Platzierung nicht so
sicher....
Asko B. schrieb:> Jetzt duerfte aber die Versorgungsspannung der> Led-Ketten viel zu hoch sein.> Also musst Du noch Vorwiderstaende vorsehen.
Hab einen gesetzt. In der Eagle Library habe ich nur den 9W gefunden
aber das ist ja eigentlich kein grosses Problem, Hauptsache die Abstände
stimmen später.
Wie sieht es eigentlich mit der Diode zum Verpolungsschutz aus, hab ich
die richtig verbaut?
Chris schrieb:> Wie sieht es eigentlich mit der Diode zum Verpolungsschutz aus, hab ich> die richtig verbaut?
meinst Du die nutzlose Diode D2 die auch die Funktion des 100µF
Kondensators lahmlegt ??
Einfach eine Diode >2A an den Spannungseingang.
Anode an Deine Buchse und Kathode Richtung Spannungsregler.
Positiver Nebeneffekt: Die Eingangsspannung sinkt um den
Wert der Flussspannung der Diode. (also um ca. 0,7V)
Gruss Asko.
Danach tauscht Du die Kleinleistungstransistoren BC 639 gegen
"richtige" Leistungstransistoren.
Dieser Typ hat eine maximale Verlustleistung von 800mW = 0,8W
Deine LED-Stripes haben aber bei 5V 1A, also 5 Watt !!
Da wuerden sich MOSFETs wie IRLZ34N schon ganz gut machen.
Gruss Asko.
Asko B. schrieb:> Jetzt musst Du Deine D3 (BAT54) nur noch gegen eine austauschen> die mindestens 2A aushaelt.
Hab eine MUR440RL in der Library von Eagle gefunden die mit 4A auskommt.
spess53 schrieb:> Was soll der Eingang 'Spannungdregler' messen?
Ja unten der Spannungsteiler, mit dem will ich Messen und zwar Spannung.
Je nachdem wie hoch die Spannung gerade ist bzw anliegt möchte ich einen
der Ausgänge freischalten...
Asko B. schrieb:> Da wuerden sich MOSFETs wie IRLZ34N schon ganz gut machen
Danke für den Tipp
Der verwendete FET IRF510 ist wenig geeignet. Die nötige Gate-Drain
Spannung ist zu hoch(zu kanapp) um den FET mit TTL Pegeln sicher auf zu
steuern.
Der vorgeschlagene IRLZ34N ist besser.
Auch ein IRL3705N würde es tun.
Der Widerstand, zwischen Port und Gate, ist mit 1K recht groß. 220 Ohm
wäre angemessener.
Auch fehlt noch ein großer Widerstand (10K, oder mehr) von Gate zu GND
Mich würden die inzwischen angefallenen virtuellen Entwicklungskosten
dieser Schaltung mal interessieren (wenn die hier gegebenen Tipps als
"Arbeitszeit" abgerechnet worden wären).
Chris: Die Schaltung sieht inzwischen recht passabel aus.
Vielleicht haben wir alle das Pferd völlig von hinten aufgezäumt und
hätten dich lieber erst mal nach deinem gewünschten Einsatzzweck
gefragt.
Mit deiner Spannungsmessung wirst du Spannungen von ca. 0 bis 6,125 V
messen können. Der Eingang ist dabei geschützt vor zu hohen und
negativen Spannungen (innerhalb gewisser Grenzen). Das ist schon mal
gut.
Mit den Schaltausgängen wirst du Ohm'sche Lasten schalten können. Ich
habe mir nicht das ganze Thema durchgelesen. Deine LED-Ketten: werden
die mit konstantem Strom oder mit konstanter Spannung betrieben?
Ich gehe davon aus, dass du die Schaltung auf einer Lochraster-Platine
aufbauen möchtest (?).
Du sprichst davon, dass die Schaltung aus einem 12 V-Steckernetzteil
versorgt wird. Hast du den maximalen Ausgangsstrom davon berücksichtigt?
Sprich, werden alle deine Verbraucher zusammen (vor allem die LEDs)
weniger Strom aufnehmen als das Netzteil liefern kann?
Du könntest noch die Ausgänge des Mikrocontrollers entlasten, in dem du
die LEDs LED2, LED3, LED4, LED5 ebenfalls über den Kollektor (bzw.
Drain) der Ausgangstransistoren ansteuerst. So hättest du auch ein
"echtes" Feedback, ob der Ausgang wirklich aktiv ist.
Ferner könntest du noch einen Widerstand (z.B. 10 kOhm) zwischen Gate
und Source der Ausgangstransistoren einbauen, damit sie im Reset-Zustand
sicher inaktiv sind.
Gruß,
Alex
Ulrich F. schrieb:> Der vorgeschlagene IRLZ34N ist besser.> Auch ein IRL3705N würde es tun.
Der Vorgeschlagene IRLZ34N ist nicht in Eagle aber der verwendete IRF510
hat die selbe Steckerbelegung bzw. Abstände. Also so habe ich es
gelesen, hoffe auch mal das das Stimmt.
Alex22 schrieb:> Mit deiner Spannungsmessung wirst du Spannungen von ca. 0 bis 6,125 V> messen können.
Also laut meinen Berechnungen kann ich mit dem Spannungsteiler max. 27V
Messen?!? R1= 120k, R2=24k, U2max=5V-->U1max=27V....
Alex22 schrieb:> Mit den Schaltausgängen wirst du Ohm'sche Lasten schalten können. Ich> habe mir nicht das ganze Thema durchgelesen. Deine LED-Ketten: werden> die mit konstantem Strom oder mit konstanter Spannung betrieben?
Also die werden nun mit konstanter Spannung beliefert. Und die
jeweiligen Ports geben dann das Taktsignal (Strom) aus und die Ketten
leuchten bzw. blinken.
Alex22 schrieb:> Ich gehe davon aus, dass du die Schaltung auf einer Lochraster-Platine> aufbauen möchtest (?).
Nein ich wollte die Platine erstellen lassen und später die Komponenten
drauflöten.
Alex22 schrieb:> Du sprichst davon, dass die Schaltung aus einem 12 V-Steckernetzteil> versorgt wird. Hast du den maximalen Ausgangsstrom davon berücksichtigt?> Sprich, werden alle deine Verbraucher zusammen (vor allem die LEDs)> weniger Strom aufnehmen als das Netzteil liefern kann?
Also mein Netzteil ist einstellbar, 5V, 6V, 7,5V, 9V oder 12V....ich bin
einfach mal von 12V ausgegangen. Der 7805 kommt mit all diesen Werten
gut aus. Die LED-Ketten selbst habe ich mit 5V und 5mA getestet. Der
Strom bleibt ja gleich und die Spannung ist auch noch im Rahmen da die
LED-Kette auf 12V DC ausgelegt
(http://www.led-wunderland.de/LED-Streifen-rot-FS-35-120-R-65-5)
Alex22 schrieb:> Du könntest noch die Ausgänge des Mikrocontrollers entlasten, in dem du> die LEDs LED2, LED3, LED4, LED5 ebenfalls über den Kollektor (bzw.> Drain) der Ausgangstransistoren ansteuerst. So hättest du auch ein> "echtes" Feedback, ob der Ausgang wirklich aktiv ist.
OOOh gar nicht beachtet, stimmt. Ich habe die ja extra wegen dem
Feedback eingeplant. Passt das nun so?!?
> Passt das nun so?!?
Weiterhin fehlen die GS Widerstände.
Deine Kontrollleds haben jetzt eine inverse Logik.
Es wird im ausgeschalteten Zustand der, für die Kontrollleds nötige,
Strom durch den Stripe fließen.
Das kannst du nicht beabsichtigt haben.
Oder?
Chris schrieb:> OOOh gar nicht beachtet, stimmt. Ich habe die ja extra wegen dem> Feedback eingeplant. Passt das nun so?!?
Die Schaltung der Kontroll-LEDs sollte analog zu der Schaltung der
externen LEDs sein.
Also: V+ -> Vorwiderstand (ca. 2,2 kOhm) -> LED (Anode) -> MOSFET
(Drain).
Gruß,
Alex
Chris schrieb:> Also mein Netzteil ist einstellbar, 5V, 6V, 7,5V, 9V oder 12V....ich bin> einfach mal von 12V ausgegangen. Der 7805 kommt mit all diesen Werten> gut aus.
Ab 7,5 V wird die Schaltung auch vernünftig laufen. Darunter nicht (7805
braucht ca. 2 V Differenz zwischen Ein- und Ausgang zum Regeln).
Chris schrieb:> Die LED-Ketten selbst habe ich mit 5V und 5mA getestet. Der> Strom bleibt ja gleich und die Spannung ist auch noch im Rahmen da die> LED-Kette auf 12V DC ausgelegt
Ich habe mir die verlinkten Teile mal angeschaut. Leider konnte ich der
Beschreibung nicht sicher entnehmen, ob die Teile für Konstantstrom-
oder Konstantspannungsbetrieb gedacht sind. Da steht etwas von 12 V. Das
würde auf Konstantspannung hindeuten. In dem Fall bräuchtest du gar
keine Vorwiderstände an den Ausgängen...
Chris schrieb:> Nein ich wollte die Platine erstellen lassen und später die Komponenten> drauflöten.
Dann könntest du dir mal überlegen SMD-Komponenten zu verwenden
(Kleinere Bauteile, bessere Wärmeableitung, kleinere Platine etc.).
Chris schrieb:> Also laut meinen Berechnungen kann ich mit dem Spannungsteiler max. 27V> Messen?!? R1= 120k, R2=24k, U2max=5V-->U1max=27V....
Wenn ich mich nicht vertan habe, dann müsstest du die beiden Widerstände
dafür vertauschen (den 120 kOhm und den 27 kOhm).
Chris schrieb:> Der Vorgeschlagene IRLZ34N ist nicht in Eagle aber der verwendete IRF510> hat die selbe Steckerbelegung bzw. Abstände. Also so habe ich es> gelesen, hoffe auch mal das das Stimmt.
Dann solltest du zumindest im Schaltplan über die Funktion "Value" den
"echten" Namen des Bauteils eintragen, welches du verwenden möchtest.
Sonst ist der Schaltplan inkonsistent.
Gruß,
Alex
Tja, was denn nun ?
Einmal schreibst Du so:
Chris schrieb:> Also das sind nur kleine LED-Stripes von ca. 7-10cm und haben so 15-21> kleine LED verbaut. 1A reicht mir dicke aus...habe die Kette schon> ausgetestet mit 5V und 1A und die "Helligkeit bzw. Stärke" reicht dicke.
und einmal so:
Chris schrieb:> Die LED-Ketten selbst habe ich mit 5V und 5mA getestet. Der> Strom bleibt ja gleich und die Spannung ist auch noch im Rahmen da die> LED-Kette auf 12V DC ausgelegt> (http://www.led-wunderland.de/LED-Streifen-rot-FS-35-120-R-65-5)
Was stimmt denn nun ?
Ohne definitiv exakte Angaben ist das hier nur rumeiern.
Wegen der anfangs 5V und 1A bin ich davon ausgegangen, das Du
die LED-Streifen selbst zusammengestellt/geloetet hast.
Jetzt schreibst Du aber, das Du fertig vorkonfigurierte benutzt,
die zudem noch mit 12V betrieben werden koennen.
Wenn Du die Streifen auf 15/18/21 oder so ablaengst, wird sich
ein Strom unter 1A einstellen. Jedoch ueber !! 5mA.
Also einfach Strom messen wenn 5V angelegt sind, nicht raten !
Uebrigens ist Deine Diode am Spannungseingang an der verkehrten
stelle, sie schuetzt jetzt nur den µC, die LEDs sind nicht
gegen verpolung geschuetzt. Also den Spannungsanschluss der LEDs
auf die Kathode der Diode bringen.
Gruss Asko.
Alex22 schrieb:> Dann solltest du zumindest im Schaltplan über die Funktion "Value" den> "echten" Namen des Bauteils eintragen, welches du verwenden möchtest.> Sonst ist der Schaltplan inkonsistent.
Habe ich gemacht, ist mir später erst eingefallen das es auch so geht.
Alex22 schrieb:> Wenn ich mich nicht vertan habe, dann müsstest du die beiden Widerstände> dafür vertauschen (den 120 kOhm und den 27 kOhm).
Hmm Stimmt ganz übersehen, das ändere ich gleich.
Wenn Du genau die LED-Stripes aus dem Link verwendest, und dann
davon nur Stuecken mit 21 LEDs, ergibt das eine Last von 1,68 Watt.
Bei 12 Volt fliessen dann dort 140mA und bei 5V waeren es 336mA.
Somit koennte das alles "kleiner und leichter" aufgebaut werden koennen.
Deine anfangs verwendeten Transistoren wuerden aber da auch
nicht ausreichen.
Bleibst Du jedoch bei den IRLZ34N kannst Du bequem auch je
eine ganze Rolle von den LEDs anschliessen.
Gruss Asko.
Asko B. schrieb:> Wenn Du genau die LED-Stripes aus dem Link verwendest, und dann> davon nur Stuecken mit 21 LEDs, ergibt das eine Last von 1,68 Watt.
Also so groß sind die LED-Stripes nicht einmal...würde sagen ich bewege
mich in einem Spielraum von 6 bis max. 21 LED´s.
Aber ich lasse den IRLZ34N drinnen, du hast mich überzeugt :-)
Ulrich F. schrieb:> Weiterhin fehlen die GS Widerstände ....
Was genau ist unter GS zu verstehen? Ich weiss gerade nicht was du
meinst?
Hallo Chris.
Ich kenne deinen Hintergrund nicht (deinen Kenntnisstand). Ich möchte
dir ein Lob aussprechen. Du verfolgst das Thema seit Tagen regelmäßig
und versuchst die angesprochenen Vorschläge umzusetzen. Das ist hier oft
anders. So hilft man auch gerne weiter!
Hattest du dir mal Gedanken zum Thema SMD gemacht?
Die Vorwiderstände für die "Ausgangs-Status-LEDs" sind noch zu
niederohmig, da sollten 2,2 kOhm reichen (das sind bei 2 V Flussspannung
ca. 5 mA für die LED).
Kannst du die hier gebrachten Vorschläge denn nachvollziehen?
Lernst du hier etwas (für's nächste Mal)?
Gruß,
Alex
Dein "V+" Anschluss muss immernoch von der Anodenseite auf
die Kathodenseiter von D3 umgelegt werden.
Die Gatewiderstaende von 220 Ohm kannst Du auch in 100 Ohm
aendern.
Da jetzt Deine Kontroll-LEDs nicht mehr an der stabilisierten
5V-Schiene haengen, sondern an der Stromversorgung Deiner
LED-Streifen ist der Vorwiderstand von 220 Ohm dort zu klein.
Die LEDs halten die 50mA sicher nicht aus.
2,2 kOhm waeren da schon angebracht.
Gruss Asko.
Alex22 schrieb:> Hattest du dir mal Gedanken zum Thema SMD gemacht?
Habe ich. Nur ist das "Problem", dass ich viele der Komponenten schon
bekommen habe (so eine Box mit Widerständen usw. vom Kollegen) und klar
nicht alles aber zum größten Teil.
Alex22 schrieb:> Hattest du dir mal Gedanken zum Thema SMD gemacht?
Das ist ja jetzt die Frage:
Chris moechte bei den grossen IRLZ bleiben um universeller zu sein.
(So habe ich es jedenfalls aufgefasst)
Bei den max 350mA pro 21er Streifen koennte man ja auch
die Vorwiderstaende verkleinern.
Wenn er nun (universell) auch mal eine laengere LED-Rolle
anschliessen moechte geht das aber nicht.
Aber Achtung ! eine ganze Rolle hat laut Daten im Link 48 Watt !!
Das sind schon mal 4 A .
Der IRLZ34N kann das, aber auch die Vorwiderstaende muessen
das abkoennen. Da iss nix mit "klein".
Da der 7805 jetzt nur noch den ATtiny zu versorgen hat wuerde
dort mit sicherheit auch ein 78L05 reichen.
Gruss Asko.
Asko B. schrieb:> Aber Achtung ! eine ganze Rolle hat laut Daten im Link 48 Watt !!
Also ich werde nie ne ganze Rolle anschließen, wenn dann nur max. ein
10cm langer Streifen mit 21 LED, ach sagen wir einfach max. 30 LED´s.
Die Anordnung müsste meiner Meinung so passen.
Ich bin gerade dabei das Platinenlayout zu machen. Was meint ihr, sollte
ich den Autorouter verwenden oder doch lieber alles selbst einzeichnen?
Ich würde halt gerne in der dicke der Leitungen variieren. GND-Bahnen
sollten sicherheitshalber "dicker" sein wie VCC, wobei V+ "dicker" sein
sollte wie VCC....Leider gibt es den Befehl nicht das ich Eagle sagen
kann, alle GND Leitungen 66 "dick"....
Chris schrieb:> Ich bin gerade dabei das Platinenlayout zu machen. Was meint ihr, sollte> ich den Autorouter verwenden
Nein!
oder doch lieber alles selbst einzeichnen?
Ja.
> Leider gibt es den Befehl nicht das ich Eagle sagen> kann, alle GND Leitungen 66 "dick"....
Direkt kenne ich es nicht. Aber unter Change / Width einfach Breite
einstellen und dann alle GND-Leiterbahnen anklicken geht auch schnell.
Noch ein Tipp: Du hast viele ungenutzte Portpins an deinem Atmega. Wenn
auf deiner Platine noch Platz ist, führe ein paar davon doch einfach
noch auf eine handvoll Solderpads heraus. Dazu noch ein GND-Pad und man
kann später evtl. noch Taster oder sonst was anschliessen.
Chris schrieb:> Was meint ihr, sollte> ich den Autorouter verwenden oder doch lieber alles selbst einzeichnen?
Damit du dabei auch etwas lernst solltest du es händisch machen...
Den Auto-Router würde ich ohnehin nur empfehlen bei einfachsten
Schaltungen, oder wenn man wirklich weiß was man macht (wie man ihn
richtig einzustellen hat).
Du kannst auch "halbe halbe" machen: Du routest erst die wichtigsten
Netze manuell und startest anschließend den Autorouter.
Chris schrieb:> Leider gibt es den Befehl nicht das ich Eagle sagen> kann, alle GND Leitungen 66 "dick"....
Du kannst über "Bearbeiten" -> "Netzklassen" die Dicke einzelner Netze
bzw. Netzklassen definieren. Der Autorouter hält sich auch daran.
Gruß,
Alex
Eagle sagt mir nun ne Fehlermeldung im Schaltplan und zwar soll am
Eingang 5 (VCC) mit 5V was falsch sein?!?
Und ebenso am AVCC...ach hier wird die Verbindung angemeckert, aber ich
habe beides nochmal überprüft und finde den Fehler nicht :-/
Ja das mit dem selber Zeichnen wollte ich schon machen, gerade weil ich
die Leitungen in verschiedenen dicken Einzeichnen will usw.
Wollte einfach mal eure Meinung hören, da Ihr mir so gut geholfen habt
bis jetzt ist mir eure Meinung auch so wichtig :-)
Sonst irgendwelche Tips wenn es darum geht das Platinenlayout zu
zeichnen?
Er meckert darueber, das Du Dein Signal "+5V" genannt hast, in
der Eagle-Bibliothek aber standardmaessig "VCC" eingetragen ist.
Das kannst Du also ignorieren und fuer ok erklaeren.
Gruss Asko.
Chris schrieb:> Eagle sagt mir nun ne Fehlermeldung im Schaltplan und zwar soll am> Eingang 5 (VCC) mit 5V was falsch sein?!?
Das sind WARNUNGEN. Keine FEHLER. Steht auch genau so da. Bitte genau
lesen.
Diese Warnungen kannst du "billigen".
Chris schrieb:> Sonst irgendwelche Tips wenn es darum geht das Platinenlayout zu> zeichnen?
Es gilt das Kiss-Prinzip (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip).
Achte darauf so wenige Leitungs-Kreuzungen wie möglich zu haben, halte
die Leiterbahnen (insb. Spannungsversorgung und GND) so kurz wie
möglich.
Chris schrieb:> Nur ist das "Problem", dass ich viele der Komponenten schon> bekommen habe (so eine Box mit Widerständen usw. vom Kollegen) und klar> nicht alles aber zum größten Teil.
Ein Widerstand kostet "ein paar Cent" (vielleicht fünf). Das ist bei
deiner Platine dann ein Euro oder so. Wenn dafür die Platine selbst
wesentlich kleiner ist, dann sparst du Größenordnungen mehr...
Wenn du dir SMD aber wiederum nicht zutraust, dann mach es ruhig mit
THT.
Gruß,
Alex
Zur Vervollständigung unseres Themas dachte ich zeige euch mein Layout
für die Platine. Habe alle Leitungen mal auf 40mil gesetzt das müsste
denk ich mal reichen, oder was meint Ihr? Evtl. GND-Leitung & V+ dicker
machen??
Bei den meißten Hohlstecker-Buchsen die ich kenne sind die Lötanschlüsse
länglich (nicht rund). Stimmt da bei dir der Footprint?
Die Widerstände würde ich kürzer "biegen" (die Anschlussdrähte näher am
Gehäuse nach unten biegen).
Die Kondensatoren sehen in wirklichkeit anders aus. Du hast überall
Folienkondensatoren eingebaut, die 100 uF sind aber sicher
elektrolytisch.
Die ganzen Signale kannst du viel kleiner machen (z.B. 12 mil).
Die thermische Anbindung des Spannungsreglers und der
Endstufen-Transistoren ist schlecht.
Obwohl dein 7805 direkt neben der Hohlstecker-Buchse liegt ist die
Leiterbahn dorthin sehr lang und verläuft durch mehrere Vias!
Gruß,
Alex
Alex22 schrieb:> Obwohl dein 7805 direkt neben der Hohlstecker-Buchse liegt ist die> Leiterbahn dorthin sehr lang und verläuft durch mehrere Vias!
..und die Diode D3 ist nicht wie in Deinem letzten Schaltplan eingebaut.
..die Vorwiderstaende fuer die Kontroll-LEDs sind auch noch falsch.
..freistehende Durchkontaktierungen sind ja "riesig"
..dagegen die Loetaugen der Widerstaende "mickrig"
..Isolationsabstaende der Leitungen untereinander wuerde ich
vergroessern
Denke immer dran, das Du das selbst loeten willst, also mach es
Dir so leicht als moeglich.
Gruss Asko.
Die Leiterplatte willst Du ja herstellen lassen.
Dann wird sie vermutlich durchkontaktiert sein.
Sollte sie das nicht sein, wirst Du Probleme haben Deine
DC-Buchse oder die ISP-Buchse anzuloeten. Genauso wie Deine
Ein- und Ausgangsanschluesse sofern Du da auch Stecker/Buchsen
verwenden moechtest.
Die kleine Drossel kann man auch flach legen, dann kommt man
beim loeten auch besser an beide "Beine" ran.
Platz ist da jedenfalls genug.
Auch koennte man den 7805 und die IRLZ stehend anordnen, spart
nicht nur Platz, sondern man koennte im Notfall sogar noch
einen Kuehlkoerper anschrauben, wenn man einen benoetigt.
Gruss Asko.
Alex22 schrieb:> Bei den meißten Hohlstecker-Buchsen die ich kenne sind die Lötanschlüsse> länglich (nicht rund)
OOh das habe ich gar nicht bemerkt, ja die sind länglich.
Asko B. schrieb:> Die Leiterplatte willst Du ja herstellen lassen.> Dann wird sie vermutlich durchkontaktiert sein.
Ja die sind dann durchkontaktiert
Asko B. schrieb:> Auch koennte man den 7805 und die IRLZ stehend anordnen, spart> nicht nur Platz, sondern man koennte im Notfall sogar noch> einen Kuehlkoerper anschrauben, wenn man einen benoetigt.
Ach und ich dachte das ist die stehende Ansicht :-/ Hmm muss mal schauen
in Eagle wie ich die stehende Anordnung finde...leider habe ich trotz
langer suche nichts gefunden....
Alex22 schrieb:> Die thermische Anbindung des Spannungsreglers und der> Endstufen-Transistoren ist schlecht.
Wie sollte ich die Anordnung denn machen?
Alex22 schrieb:> Obwohl dein 7805 direkt neben der Hohlstecker-Buchse liegt ist die> Leiterbahn dorthin sehr lang und verläuft durch mehrere Vias!
Ok dann setze ich die mal nebeneinander...
Asko B. schrieb:> und die Diode D3 ist nicht wie in Deinem letzten Schaltplan eingebaut.
Also nach Überprüfung ist die Diode wie im Schaltplan verbaut...
Asko B. schrieb:> freistehende Durchkontaktierungen sind ja "riesig"
Wie ist das denn nun gemeint?
Alex22 schrieb:> Die Kondensatoren sehen in wirklichkeit anders aus. Du hast überall> Folienkondensatoren eingebaut, die 100 uF sind aber sicher> elektrolytisch.
Mir ist es eigentlich egal welche Kondensatoren verbaut werden.
Hauptsache ist das die Ihren Job machen...welchen Typ sollte ich den
eurer Meinung nehmen?? In Eagle ist die Auswahl so groß....
Chris schrieb:> Asko B. schrieb:>> Auch koennte man den 7805 und die IRLZ stehend anordnen, spart>> nicht nur Platz, sondern man koennte im Notfall sogar noch>> einen Kuehlkoerper anschrauben, wenn man einen benoetigt.>> Ach und ich dachte das ist die stehende Ansicht :-/ Hmm muss mal schauen> in Eagle wie ich die stehende Anordnung finde...leider habe ich trotz> langer suche nichts gefunden....
Stehende Ausführung:
Bibliothek "linear" -> "78*" -> "7805TV" bzw. für den IRLZ34N kannst du
das Bauteil "transistor-power" -> "IRF512" benutzen und später über
"Value" "umbenennen". Gehäuse und Pin-Belegung sind identisch.
Korrigiere bitte mal die Bauformen der Kondensatoren und ordne die
Kondensatoren (wie von Spess beschrieben) so an, dass die Wege kurz
sind.
R4 und R11 solltest du im Layout jeweils um 180° drehen (weniger
Kreuzungen).
L1 und D1 würde ich liegend montieren (nicht stehend).
Einen Ein- / Ausschalter brauchst du nicht?
Thomas Forster schrieb:> Noch ein Tipp: Du hast viele ungenutzte Portpins an deinem Atmega. Wenn> auf deiner Platine noch Platz ist, führe ein paar davon doch einfach> noch auf eine handvoll Solderpads heraus. Dazu noch ein GND-Pad und man> kann später evtl. noch Taster oder sonst was anschliessen.
Den Tipp finde ich z.B. auch gut.
Induktive Lasten (kleine Motoren oder Relais) willst du sicher nicht
schalten?
Chris schrieb:> Alex22 schrieb:>> Die thermische Anbindung des Spannungsreglers und der>> Endstufen-Transistoren ist schlecht.>> Wie sollte ich die Anordnung denn machen?
Da gibt es zwei Möglichkeiten:
1) liegende Ausführung: Löcher in Platine vorsehen, durch die man die
ICs an der Platine festschrauben kann. Auf der Platine ein
entsprechendes (großes) Kupfer-Polygon vorsehen. Die Platine wirkt dann
wie ein Kühlkörper.
2) stehende Ausführung: um die ICs entsprechend viel Platz lassen, dass
man dort einen Kühlkörper aufstecken oder anschrauben kann.
(siehe Kühlkörper)
Wenn du aber wirklich nur wenige mA schalten möchtest sind diese
Überlegungen unwichtig. Mit dem IRLZ34N solltest du ca. 4 A ohne
Kühlkörper schalten können (bei niedriger Schaltfrequenz).
Gruß,
Alex
Chris schrieb:>> und die Diode D3 ist nicht wie in Deinem letzten Schaltplan eingebaut.>> Also nach Überprüfung ist die Diode wie im Schaltplan verbaut...
Dan ueberpruefe das mal, da gibt es eine Diskrepanz.
Chris schrieb:>> freistehende Durchkontaktierungen sind ja "riesig">> Wie ist das denn nun gemeint?
Vergleiche mal nur die "Durchkontaktierungen" mit den "Loetpads"
der Widerstaende.
Gehe mal einfach davon aus, Du wuerdest die Leiterplatte selber
aetzen und haettest keine Moeglichkeit selber Durchkontaktierungen
herzustellen. Wenn dann alles ok ist, ist alles gut und auch die
kommerzielle durchkontaktierte Platine kann nur noch Vorteile bringen.
Deine Anwendung, Durchkontaktierungen an Bauelementantschluessen
herzustellen gefaellt mir. Spart ne menge Arbeit und vor allem Geld
beim Platinenhersteller (und deren Kosten).
Versuche mal alle Anschluesse von Buchsen, Schaltern usw.
auf einer Seite (der Leiterseite/Unterseite = Bottom) zu platzieren.
(wegen der Loetbarkeit)
Kreuzende Leitungen kannst Du dann auf die Oberseite (Top)
verlagern. Aber das sollte spaerlich erfolgen..
Das meiste der Oberseite kann durchaus als Masseflaeche ausgefuehrt
werden. Was wiederum die meisten Stromfuehrenden Leitungen
auf der "Unterseite entlastet".
Nicht nur vom Stromfluss, sondern mehr vom Platz.
Ich habe auch "erst vor kurzem - ;-)" mit Eagle angefangen.
Und eine Leiterplatte in Eagle erstellt die einige User
benutzt haben ohne je ein Fehler festgestellt zu haben.
Damals lag ich fest im Bett und konnte gar nichts ausprobieren.
Es hat dennoch funtioniert. Einfach nochmal drueber gucken,
und nochmal, und nochmal.
Kann ich noch irgendwo eine freistehende Durchkontaktierung sparen?
Kann ich die eine oder andere Leitung nicht vielleicht doch
auf der Bottom-Seite platzieren ?
Komm ich da mit dem Loetkolben ran ( stehende Drossel) ?
Sind die Leiterzuege und Loetaugen weit genug voneinander weg,
so das ich nicht selbst beim Loeten einen Kurzschluss baue ?
Gruss Asko.
spess53 schrieb:> Die 100n Keramik. Die 100µ und 4,7µ sind Elektrolykondensatoren. Die> haben aber eine andere Bauform:
Für 100n habe ich den Typ CPOL TT2D6 diameter 6 mm, grid 2.54 mm
genommen und für 4,7 den Typ TT2D5 diameter 5 mm, grid 2.54 mm.
spess53 schrieb:> Außerdem gehören die Kondensatoren nicht schön gleichmäßig über die> Platine verteilt, sondern dorthin wo sie gebraucht werden. Also C6> direkt neben Pin5/6 und C7 neben Pin 15/16. C1, C2 so nah wie möglich an> den Spannungsregler. Ebenso C3 und C4.
Gemacht
Alex Bürgel schrieb:> Einen Ein- / Ausschalter brauchst du nicht?
Hmm ne ich zieh einfach den Stecker....
Alex Bürgel schrieb:> Den Tipp finde ich z.B. auch gut.>> Induktive Lasten (kleine Motoren oder Relais) willst du sicher nicht> schalten?
Nein die Platine soll eigentlich nur das tun was ich will...
Alex Bürgel schrieb:> 2) stehende Ausführung: um die ICs entsprechend viel Platz lassen, dass> man dort einen Kühlkörper aufstecken oder anschrauben kann.
Stehende Anordnung ist meine Wahl...hab in Eagle alles soweit
geändert...
Asko B. schrieb:> Kreuzende Leitungen kannst Du dann auf die Oberseite (Top)> verlagern. Aber das sollte spaerlich erfolgen..> Das meiste der Oberseite kann durchaus als Masseflaeche ausgefuehrt> werden. Was wiederum die meisten Stromfuehrenden Leitungen> auf der "Unterseite entlastet".> Nicht nur vom Stromfluss, sondern mehr vom Platz.
Danke für den Tipp so werde ich es dann machen.
Asko B. schrieb:> Dan ueberpruefe das mal, da gibt es eine Diskrepanz.
Ich sehe es nicht :-/
spess53 schrieb:> Merkst du etwas?
Ja klar merk ich etwas. Die Eagle Lib ist aber zu enorm und man verliert
leicht den Überblick. Habe nun bei den 100ern den Typ C-EU025-025X050
verwendet. Dieser soll laut Recherche ein Keramik-Kondensator sein...
Hi
>Habe nun bei den 100ern den Typ C-EU025-025X050 verwendet.
Sagt mir nichts.
Ich schrieb:
>C1, C2 so nah wie möglich an den Spannungsregler.
Was hast du an 'so nah wie möglich' nicht verstanden?
Setze C1 unter C2 und C3 unter C4. Aber so, das die Masseanschlüsse in
die Mitte zeigen. C6/C7 können auch näher an den Controller.
MfG Spess
Hi Chris,
deine Schaltung und das PCB werden immer besser.
Lässt du im PCB-Layout auch einen "Design Rule Check" (DRC) laufen?
Du köntest die freien Flächen auf Ober- und Unterseite noch mit einem
GND-Polygon auffüllen.
Gruß,
Alex
Alex Bürgel schrieb:> Du köntest die freien Flächen auf Ober- und Unterseite noch mit einem> GND-Polygon auffüllen.
Sehr zu empfehlen. Immerhin hast du jetzt Mosfets die mehrere Ampere
schalten können:
Schau dir mal den Weg an, den der Strom von den LED, besonders von Q5
aus, zurück zum Anschluss nehmen muss. Das geht kreuz und quer über die
Platine und unter dem Atmega durch. Sowas versaut unter anderem die
Spannungsmessung mit dem AD-Wandler.
Führe besser eine dicke Masse-Leiterbahn direkt von den Transistoren
zurück zum Anschluss.
Wenn du noch die Datenleitungen etwas dünner, dafür die V+ Zuleitung
etwas dicker ausführst, liest sich der Plan noch besser.
Insgesamt wirds ja immer besser.
Alex Bürgel schrieb:> Du köntest die freien Flächen auf Ober- und Unterseite noch mit einem> GND-Polygon auffüllen.
Also der Check hat keine Fehler ergeben, aber was ist ein GND-Polgon
denn??
Thomas Forster schrieb:> Schau dir mal den Weg an, den der Strom von den LED, besonders von Q5> aus, zurück zum Anschluss nehmen muss. Das geht kreuz und quer über die> Platine und unter dem Atmega durch. Sowas versaut unter anderem die> Spannungsmessung mit dem AD-Wandler.> Führe besser eine dicke Masse-Leiterbahn direkt von den Transistoren> zurück zum Anschluss.
Muss zugeben das ich mit dem was Ihr mir versucht an Tipps zu geben
etwas überfordert bin...weiss nicht wirklich welche Bahnen ihr genau
meint da es ja sooo viele sind...mal ne andere Frage wenn ich das so
lassen würde wie auf dem Layout Bild im Anhang würde es komplett falsch
sein bzw. nicht gehen. Klar könnte man Optimierungen machen mit den
verschiedenen dicken an Leiterbahnen und hier und da mal ein besser
Weg....ich Frage halt weil ich das Teil schon so oft geändert habe und
langsam die Lust verliere...ich weiss hört sich gerade blöd an aber ist
irgendwie so :-/ Wie gesagt ich ändere es schon da ich ja will das alles
einwandfrei später Funktionieren soll, nur würde ich gerne wissen ob das
was ich bis jetzt gemacht habe komplett falsch ist oder nicht...die
Überlegung ist halt ob ich komplett ein neues Design anfange oder im
bestehenden die Änderungen vornehme, sprich hier und da paar Leitungen
ändern oder alles neu einzeichnen (also die Route neu machen nicht die
Bauteile umändern...)
Noch als Nachtrag...
Chris schrieb:> Asko B. schrieb:>> und die Diode D3 ist nicht wie in Deinem letzten Schaltplan eingebaut.
Ist jemand noch der Meinung das D3 nicht richtig verbaut ist?? Ich hab
es mir jetzt mehrere Male angeschaut bin aber irgendwie der Meinung das
es so passt...
Hallo Chris,
ich hatte dir ja weiter oben schon ein Lob ausgesprochen. Ich kann mir
gut vorstellen, wie du dich fühlst. Wer möchte sich schon gerne ständig
belehren lassen.
Dennoch hast du bisher stets versucht alle Ratschläge die dir gegeben
wurden konstruktiv umzusetzen und in der Tat, sowohl dein Schaltplan als
auch dein PCB-Layout haben sich im Laufe der Zeit deutlich verbessert.
Zu deiner Frage:
Chris schrieb:> mal ne andere Frage wenn ich das so> lassen würde wie auf dem Layout Bild im Anhang würde es komplett falsch> sein bzw. nicht gehen?
Ein kritischer Fehler hat sich - meiner Meinung nach (d.h. 100 % sicher
bin ich auch nicht) - eingeschlichen. Vielleicht steht das auch in
Verbindung mit der vermeintlich falsch eingebauten Diode von Asko B.:
Die Belegung der Hohlstecker-Einbaubuchse ist meiner Vermutung nach
falsch.
Ich vermute, dass bei dir GND am Hohlstecker außen ist und V+ in der
Mitte, korrekt?
Wenn ja, dann müsste die Belegung der Buchse auf der Platinenseite
meiner Meinung nach so sein:
1: V+
2: offen (nicht anschließen)
3: GND (die "Pfeilspitze" soll andeuten, dass dieser Kontakt von außen
auf den Hohlstecker "drückt".
(siehe auch hier: Beitrag "Pinbelegung Hohlstecker")
Abgesehen davon kann ich nichts an deiner Schaltung finden, welches
entgegen den von dir genannten Anforderungen steht. Du könntest mal
damit "ins Rennen gehen"...
Chris schrieb:> Also der Check hat keine Fehler ergeben
Super!
Chris schrieb:> aber was ist ein GND-Polgon> denn??
Du könntest dir dieses Video angucken:
https://www.youtube.com/watch?v=O5aZQLSJajI
Die Theorie hier breit zu erklären wäre zu viel des Guten.
Kurz gesagt: im Moment ist auf deiner Platine noch viel "Luft" (Flächen
ohne Kupfer). Diese Flächen können mit Kupfer aufgefüllt werden.
Üblicherweise verbindet man dieses zusätzliche Kupfer dann mit GND. Das
hat dann auch den Vorteil, dass die GND-"Leitungen" sehr "dick" sind,
denn der GND-Strom fließt durch die ganze Fläche und nicht nur durch die
dünnen Leiterbahnen. *)
Wenn du möchtest kannst du auch hier noch bisschen lesen:
Richtiges Designen von Platinenlayouts. Muss aber nicht unbedingt
sein.
Grüße & viel Erfolg!
Alex
P.S.: Wenn es dann an die Inbetriebnahme / Programmierung geht kannst du
ja mal schreiben wie es so läuft...
*) man möge mir diese vereinfachte Minimaldarstellung ohne tiefere
Ausführung der Randbedingungen entschuldigen.
Hallo Chris
Chris schrieb:> Also der Check hat keine Fehler ergeben
Das kann nicht sein. Denn...
Deine Verpolschutzdiode ist im Schaltplan richtig,
es laufen "V+" und ueber den 7805 auch "+5V" drueber.
Im Layout jedoch nur der 7805 mit dem daran angeschlossenen
Mikrokontroller. Deine Leuchtdioden sind somit nicht
gegen verpolung geschuetzt.
Wenn Du das wolltest, koenntest Du das auch so lassen.
Jedoch wird dann nicht so eine riesige Diode benoetigt.
Ich vermute ganz stark, Du hast zum erstellen Deines
Layouts eine alte Version (zumindest eine andere) des
Schaltplanes benutzt. Denn auch im Schaltplan sind
die Vorwiderstaende der Kontroll-LEDs 2,2k und im
Layout sind sie auf einmal wieder 220 Ohm.
(R10 bis R13)
Gruss Asko.
Hallo Chris
Ich hab leider nicht genau solche DC-Buchse bei mir
als Muster gefunden. Aber eine aehnliche.
Und da ist mir was aufgefallen.
Der kleine Schalter an der Buchse (Pin2 und Pin3)
wird ja beim hereinstecken mechanisch betaetigt
(durch das "auseinanderdruecken") beim hereinstecken
des Steckers.
Meistens haben zB Steckernetzteile mit Hohlstecker
aussen den negativen Anschluss und in der Mitte den
positiven Anschluss. Aber Achtung !! meistens...leider nicht immer.
Ich hab hier ein Steckernetzteil 12V 2A von einer externen
Festplatte, da ist auch "Plus" innen. Solch ein Netzteil
wuerde ich Dir auch empfehlen. Wuerde fuer Deine Anforderungen
an Leistung fuer die LED-Streifen bei vernuenftiger laenge
voellig ausreichen.
Also solltest Du in Deinem Schaltplan die Pins 2/3 gegen
Pin 1 tauschen (DCJ0202)
Gruss Asko.
So da bin ich wieder, hatte die letzten Tage etwas viel Stress in der
Arbeit und mein kleines Nebenprojekt musste darunter leiden...
Asko B. schrieb:> Meistens haben zB Steckernetzteile mit Hohlstecker> aussen den negativen Anschluss und in der Mitte den> positiven Anschluss. Aber Achtung !! meistens...leider nicht immer.
Also ich habe so einen Netzstecker an dem man die Polarität ändern
kann....aber ich habe es jetzt doch geändert da deine Variante die
gängigste ist.
Asko B. schrieb:> Ich vermute ganz stark, Du hast zum erstellen Deines> Layouts eine alte Version (zumindest eine andere) des> Schaltplanes benutzt
Das kann gut sein das ich was im Schaltplan verändert habe und kein
neues Designlayout erstellt habe....bin da wohl etwas durcheinander
gekommen :-/
Asko B. schrieb:> Also solltest Du in Deinem Schaltplan die Pins 2/3 gegen> Pin 1 tauschen (DCJ0202)
Wurde somit gemacht ;-)
Alex Bürgel schrieb:> Kommt bei dir die Fehlermeldung "Board und Schaltplan sind nicht mehr> synchron"?
Normalerweise sind beide immer offen aber kann sein (wie oben schon
beschrieben) das da etwas durcheinander gekommen ist....und ja dieser
Fehler sich eingeschlichen hat...
Jetzt zeichne ich erst mal das Layout neu und füge die Polygons ein.
Nach kleiner Recherche was das sind und was die machen finde ich diese
Option ganz cool!!
Also bis gleich mit dem Layout :-)
Chris schrieb:> Also bis gleich mit dem Layout :-)
Sooooo ich hab mich mal wieder herangetraut und was "neues" entworfen.
Zur info, ich habe Abstand 32 für die Option "isolate" verwendet...
Hallo Chris
Jetzt sind in Deinem Schaltplan wieder R10 - R13 220 Ohm
- sollten aber 2,2 kOhm haben
und R9, R6, R8, R5 auch 220 Ohm
- sollten aber 100 Ohm haben
die Stromversorgung der LEDs wird wieder "vor" der Diode abgegriffen
Du solltest mal alles abspeichern (*.sch) und dann neu aufrufen.
Und dann das *.brd-File aus dem Schaltplan heraus aufrufen.
Bei Dir geht ja alles drunter und drueber. So wird das nix.
Ich hab mal ein Beispiel der Stromversorgung angehaengt.
(noch ohne Ground-Polygon)
Gruss Asko.
Asko B. schrieb:> So wird das nix.
Ganz so schlimm sieht es doch auch wieder nicht aus.
Klar, die Vorwiderstände der LEDs sollten mehr als 220 Ohm haben, sonst
gehen die LEDs kaputt. Aber ansonsten gibt es keine fatalen Fehler.
Besser geht immer... aber ich finde, dass Chris es schon gut macht. Und
entmutigen wollen wir ihn ja auch nicht. Außerdem: "learning by doing".
Noch zu deinem PCB, Chris: Bei uns auf der Arbeit würde man sagen: "da
kann man noch drauf tanzen" :-)
Du hast oben rechts noch ein "air wire".
Ich sehe, dass du ein paar quadratische Vias auf dem PCB verteilt hast.
Ich vermute du möchtest damit die GND-Polygone oben/unten miteinander
verbinden?
Der Ansatz ist gut. Ich persönlich stelle dafür das Raster auf 5,08 mm
und setze dann an jedem Rasterpunkt (wo es ohne Kollisionen möglich ist)
ein Via (z.B. 0,6 mm Bohrlochdurchmesser, rund). So sind die beiden
Seiten ordentlich miteinander verbunden.
Weißt du, bei dir könnte es sonst sein, dass der ganze Strom durch so
ein einzelnes kleines Via fließen muss.
Noch ein Tipp:
Über "Datei" -> "ULP ausführen" kannst du ganz am Ende noch
"teardrops.ulp" starten, dann werden die Leitungen kurz vor einem Via
ein bisschen aufgedickt.
Gruß,
Alex
Alex Bürgel schrieb:> Ganz so schlimm sieht es doch auch wieder nicht aus.> Klar, die Vorwiderstände der LEDs sollten mehr als 220 Ohm haben, sonst> gehen die LEDs kaputt. Aber ansonsten gibt es keine fatalen Fehler.
Im Prinzip mag´s Du Recht haben.
Wenn jedoch wiederholt "alte" Schaltplaene und neue Layouts
zusammen (oder umgekehrt) gepostet werden, zeugt es doch
davon, das irgendwas faul im Busch ist.
Soll er sich das so angewoehnen , alles falsch zu machen ?
Der "aktuelle Schaltplan" gehoert zum "aktuellen Layout".
Und nich irgendwas zwischen Himmel und Wolke.
Ich mach ja auch Chris keinen Vorwurf, aber irgendwas
stimmt da nicht.
Gruss Asko.
PS: Chris, hast Du Schaltplan und Layout auf zwei verschiedenen
Rechnern ?
Asko B. schrieb:> Jetzt sind in Deinem Schaltplan wieder R10 - R13 220 Ohm> - sollten aber 2,2 kOhm haben> und R9, R6, R8, R5 auch 220 Ohm> - sollten aber 100 Ohm haben
OOOOh mann...wie hat sich den dieser Fehler wieder eingeschlichen...
Asko B. schrieb:> Du solltest mal alles abspeichern (*.sch) und dann neu aufrufen.> Und dann das *.brd-File aus dem Schaltplan heraus aufrufen.> Bei Dir geht ja alles drunter und drueber. So wird das nix.Asko B. schrieb:> Im Prinzip mag´s Du Recht haben.> Wenn jedoch wiederholt "alte" Schaltplaene und neue Layouts> zusammen (oder umgekehrt) gepostet werden, zeugt es doch> davon, das irgendwas faul im Busch ist.> Soll er sich das so angewoehnen , alles falsch zu machen ?> Der "aktuelle Schaltplan" gehoert zum "aktuellen Layout".> Und nich irgendwas zwischen Himmel und Wolke.Asko B. schrieb:> PS: Chris, hast Du Schaltplan und Layout auf zwei verschiedenen> Rechnern ?
Also ich weiss auch nicht aber ich habe immer beide Sachen offen und es
ist halt öfters vorgekommen, dass ich die Layout Datei gelöscht habe um
dann später eine neue zu erstellen....aber ich pass nun besser auf!!!
Alex Bürgel schrieb:> Noch ein Tipp:> Über "Datei" -> "ULP ausführen" kannst du ganz am Ende noch> "teardrops.ulp" starten, dann werden die Leitungen kurz vor einem Via> ein bisschen aufgedickt.
Hab das gemacht, sehe aber irgendwie keine Veränderungen
Alex Bürgel schrieb:> Der Ansatz ist gut. Ich persönlich stelle dafür das Raster auf 5,08 mm> und setze dann an jedem Rasterpunkt (wo es ohne Kollisionen möglich ist)> ein Via (z.B. 0,6 mm Bohrlochdurchmesser, rund). So sind die beiden> Seiten ordentlich miteinander verbunden.
das verstehe ich nicht so ganz was du meinst mit "wo es ohne
Kollision..."
Chris schrieb:> Alex Bürgel schrieb:>> Noch ein Tipp:>> Über "Datei" -> "ULP ausführen" kannst du ganz am Ende noch>> "teardrops.ulp" starten, dann werden die Leitungen kurz vor einem Via>> ein bisschen aufgedickt.>> Hab das gemacht, sehe aber irgendwie keine Veränderungen
Bei dir sehe ich in der Tat auch keinen Unterschied.
So sollte es aussehen: http://wiki.fed.de/index.php/TeardropChris schrieb:> Alex Bürgel schrieb:>> Der Ansatz ist gut. Ich persönlich stelle dafür das Raster auf 5,08 mm>> und setze dann an jedem Rasterpunkt (wo es ohne Kollisionen möglich ist)>> ein Via (z.B. 0,6 mm Bohrlochdurchmesser, rund). So sind die beiden>> Seiten ordentlich miteinander verbunden.>> das verstehe ich nicht so ganz was du meinst mit "wo es ohne> Kollision..."
Stelle das Routing-Raster auf einen beliebigen Wert (z.B. 5,08 mm) und
setze auf jeden Gitterpunkt ein GND-Via. Setze kein Via auf Gitterpunkte
an denen ein von GND verschiedenes Netz oder sonstiges Hindernis
verläuft.
Das kann dann so aussehen wie hier:
http://cmosedu.com/jbaker/students/kendrick/ViasGND/ViasGND.htm
Gruß,
Alex
wie sollen am 7805 oder an den Trasis Kühlkörper ran bei Bedarf wenn die
Anschlüsse für die Kühlkörper nach innen zeigen?
Ich würde statt den 7805 einen Schaltregler R785 von Recom oder Trako
wählen, da braucht man meist keinen Kühlkörper, gibt es von 0,5A bis
1,5A wobei der 1,5A bei mir nur 1,2A brachte.
Joachim B. schrieb:> wie sollen am 7805 oder an den Trasis Kühlkörper ran bei Bedarf wenn die> Anschlüsse für die Kühlkörper nach innen zeigen?>> Ich würde statt den 7805 einen Schaltregler R785 von Recom oder Trako> wählen, da braucht man meist keinen Kühlkörper, gibt es von 0,5A bis> 1,5A wobei der 1,5A bei mir nur 1,2A brachte.
Dein Tipp zum R-78C5.0 in allen Ehren (er ist sachlich natürlich
korrekt), aber in Chris' Schaltung wird sich der gewöhnliche 7805TV
schon langweilen.
Bei 5 V Versorgung und 8 MHz Taktrate braucht er laut Datenblatt max. 15
mA. Mehr muss der 7805TV gar nicht versorgen. Verlust (maximal) beträgt:
Bei einem R_thJA für TO-220 von 65 K/W ergibt sich eine Erwärmung von
knapp 7 °C gegenüber Umgebungstemperatur.
Gruß,
Alex
Alex Bürgel schrieb:> Stelle das Routing-Raster auf einen beliebigen Wert (z.B. 5,08 mm) und> setze auf jeden Gitterpunkt ein GND-Via. Setze kein Via auf Gitterpunkte> an denen ein von GND verschiedenes Netz oder sonstiges Hindernis> verläuft.>> Das kann dann so aussehen wie hier:> http://cmosedu.com/jbaker/students/kendrick/ViasGND/ViasGND.htm
Danke für die Zusatzinfos....habe es dadurch besser verstanden und es
auch so umgesetzt...hoffe es passt so :-)
Chris schrieb:> Danke für die Zusatzinfos....habe es dadurch besser verstanden und es> auch so umgesetzt...hoffe es passt so :-)
Solltest Du einen Leiterplattenhersteller haben, dem es egal ist
wie viele "VIA´s" da drauf sind, dann mag das ok sein.
Ansonsten werfe ich mal den "Einwurf" in den Raum, das bei Dir
mehr leiterzuege auf der Bauelementeseite sitzen und die eigentliche
"Leiterseite" stiefmuetterlich behandelt ist.
Das ganze ist eher ein Layoutentwurf fuer eine SMD-bestueckte Platine.
...und SMD´s finde ich bei Dir nicht ...
Gruss Asko.
Asko B. schrieb:> Solltest Du einen Leiterplattenhersteller haben, dem es egal ist> wie viele "VIA´s" da drauf sind, dann mag das ok sein.
Naja nicht wirklich für jede Bohrung muss man zahlen...mir wurde halt
der Tipp gegeben ich soll "so viele" machen...wenn weniger auch geht
wäre es ein Kostenvorteil für mich....
Asko B. schrieb:> Ansonsten werfe ich mal den "Einwurf" in den Raum, das bei Dir> mehr leiterzuege auf der Bauelementeseite sitzen und die eigentliche> "Leiterseite" stiefmuetterlich behandelt ist.> Das ganze ist eher ein Layoutentwurf fuer eine SMD-bestueckte Platine.>> ...und SMD´s finde ich bei Dir nicht ...
Das wiederum verstehe ich nicht, also was du damit genau meinst. Ist
mein Entwurf für die Katze oder?!?!
Noe, nicht fuer die Katz...
aber sieh Dir das doch mal genau an (selber).
Blende die Groundplanes mal aus, und Du erhaelst das
eigentliche Layout.
Dann ist zu sehen, das auf der "Leiterseite" (Bottom = Blau)
kaum Leiterzuege vorhanden sind, sich jedoch auf der "Bauelementeseite"
(Top = Rot) das wirkliche Leben abspielt.
Ich hatte nicht umsonst geschrieben, das Durchkontaktierungen
an eh vorhandenen THT-Bauelementen das Mass der Dinge sind.
Und ich hatte auch geschrieben, das bei Dir saemtliche
Buchsen die Leiterbahnen auf der "Oberflaeche" haben.
Bei einer teuren kommerziellen Platine sicher kein Problem.
Was aber, wenn Du selbst schnell mal ein "Muster" aetzen
moechtest - zum Testen.
Dann kriegst Du Deine Buchsen nie sinnvoll angeloetet/kontaktiert.
...und ein Muster Testen ist sehr von Vorteil, man spart sich
den teuren Kauf einer tueren kommerziellen Platine, die man
selber versaubeutelt hat.
Wegen Thema Muster ... ein kleines Steckbrett zum ausprobieren
waere an Deiner stelle nicht unangebracht.
zB:
http://www.reichelt.de/STECKBOARD-SB-1/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=139506&artnr=STECKBOARD+SB-1&SEARCH=Steckboard
...ist nur ein Beispiel.
Bei dir kommt ja noch NACH der Leiterplatte das Programmieren dazu.
Also wuerde ich das erst auf solchem Steckbord ausprobieren,
und DANACH, wenn alles laeuft, wie gewuenscht die Leiterplatte machen.
Gruss Asko.
PS: Was aber auch sein kann, Du steckst uns alle in Fragen der
Programmierung in die Tasche und es nur eine Frage des Aufbaus.
Alex Bürgel schrieb:> Dein Tipp zum R-78C5.0 in allen Ehren (er ist sachlich natürlich> korrekt), aber in Chris' Schaltung wird sich der gewöhnliche 7805TV> schon langweilen.>> Bei 5 V Versorgung und 8 MHz Taktrate braucht
ach da blicke ich nicht mehr durch, es fing an mit ein Haufen LEDs mit
220 Ohm aus Ports versorgt, das letzte Layout hat nicht mal den
zugehörigen Schaltplan, nö so macht das keinen Spass mitzusprechen.
OK der 7805 passt mit allen unbekannten Strömen ;-)
Joachim B. schrieb:> ach da blicke ich nicht mehr durch, es fing an mit ein Haufen LEDs mit> 220 Ohm aus Ports versorgt, das letzte Layout hat nicht mal den> zugehörigen Schaltplan, nö so macht das keinen Spass mitzusprechen.>> OK der 7805 passt mit allen unbekannten Strömen ;-)
Du hast Recht, am Anfang wurde alles aus den 5 V versorgt... jetzt
ergibt dein Tipp auch richtig Sinn! :-)
Chris schrieb:> Naja nicht wirklich für jede Bohrung muss man zahlen...mir wurde halt> der Tipp gegeben ich soll "so viele" machen...wenn weniger auch geht> wäre es ein Kostenvorteil für mich....
Diese "Randbedingung" war mir nicht bekannt, in dem Fall kannst du ruhig
ein paar Vias weglassen.
Ich habe dir noch mal drei Sachen markiert in deinem Layout die du
prüfen solltest...
Gruß,
Alex
Jetzt kommt noch die Kür, sofern du noch Lust hast:
Ich habe mal zwei Leiterbahnen von den Portpins zu den Gate-Widerständen
bunt markiert.
Wenn du jetzt einfach die Portpins für die Ansteuerung dieser beiden
Transistoren austauschst lassen sich die Leiterbahnen eleganter
verlegen.
Auch könnten die 100R und 100kR Widerstände den Platz tauschen. Das
könnte die Platine nochmal vereinfachen....
Chris schrieb:> wollte den Auftrag abschicken> zum erstellen der Platine meint Ihr das passt??
"Versuch macht kluch."
Beim groben "drüberschauen" habe ich nichts gefunden was die Platine
gänzlich unbrauchbar machen würde... was nicht heißen soll, dass sich
nicht doch Fehler eingeschlichen haben, die ich schlicht übersehen habe.
Gruß,
Alex
Hallo Chris
Mir persoenlich waeren Die Leiterzuege der +12V Versorgung
zu duenn. Nicht die an den Kontroll-LEDs, sondern die von
DC-Buchse -> Diode -> Anschlussstifte LED-Ketten
und wieder zurueck von Anschlussstifte LED-Ketten -> MosFet
Masse haste ja ganzflaechig.
Die Drossel L1 koenntest Du auch horizuntal platzieren.
Damit kommste dann sogar noch ueber einen leiterzug "drueber".
Vielleicht auch den ganzen Block Widerstaende/MosFet/Kontroll-LEDs
weiter nach links schieben. Dann erhaelst Du am rechten Rand
mehr Platz fuer einen dickeren +12V-Leiterzug.
Gruss Asko.