Backofen Gaggenau BO 210-110 komplett dunkel und tot

Gast #5731692
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Hallo Liebe Forum-Leser,

ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen. Ich besitze einen Backofen von 
Gaggenau (Model BO 210-110). Ich habe gebacken, den Backofen geöffnet, 
es hat dann geknackt (nicht laut), das Licht und auch die Anzeige ging 
aus. Seitdem tut sich nichts mehr. Die Sicherung im Sicherungskasten vom 
Haus war dieses mal noch drin.

Ich hatte schon einmal ein defektes Netzmodul, welches ich vor 4 Jahren 
von einem Techniker von Gaggenau tauschen lies (eine Stunde Arbeitslohn 
und 240€/Stunde... plus Ersatzteil). Damals hat es die Sicherung im 
Sicherungskasten vom Haus rausgeschlagen.

Denkt Ihr, es handelt sich wieder um denselben Fehler und ich komme mit 
einem neuen Netzmodul weiter? Ich habe gelesen, dass man diese nicht 
zurückgeben kann, wenn es nicht daran liegen sollte. Ich bin kein 
Elektrotechniker, habe aber die Hoffnung, das was kaputt ist, was ich 
vielleicht nur durch Steckverbindungen tauschen muss. Löten wäre auch 
kein Problem, bin aber bei einem solchen Teil eher vorsichtig...

Anbei Bilder vom Innenleben des Backofens :-)

Ich würde mich sehr über Eure Hilfe freuen.
Besten Dank und viele Grüße

Steff
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Gast #5731963
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@oszi40: Ja genau, ich hatte mit Umluft gebacken, aber es geht aktuell 
gar nichts mehr, der Backofen geht auch nicht mehr an, das ganze 
Bedienfeld ist schwarz, keine Uhr, keine Anzeige, nichts....:-(
Gast #5732161
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@hinz: Das mache ich auf alle Fälle :-)
@Michael B.: Kann ich die Sicherung irgendwie testen, ob sie raus ist 
bzw. defekt ist?
@J-A V.: Ich werde es versuchen, wenn es mir zu brenzlig wird, kann ich 
immernoch einen Fachmann ran lassen - unvernünftig bin ich nicht :-)
Gast #5737786
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Sooo, hab nun endlich das neue Gerät. Also, wenn ich die Messspitzen 
zusammen halte, dann zeigt es 000 an, wenn ich das an dem Teil im roten 
Kringel Messe auch... wenn ich es an die Spule halte, zeigt es 216 an...
Gast #5737788
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Steff schrieb:
> Also, wenn ich die Messspitzen
> zusammen halte, dann zeigt es 000 an, wenn ich das an dem Teil im roten
> Kringel Messe auch...

Also ist der Thermoschalter in Ordnung.


> wenn ich es an die Spule halte, zeigt es 216 an...

Spule?


Nächste Aktion wäre zu messen ob sich Durchgang vom Netzstecker zu den 
Anschlüssen im Herd messen lässt.
Gast #5737919
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Nicht PNG, sondern JPG verwenden.

Das Foto reicht für den Moment, aber nicht für den nächsten Schritt, 
falls nötig.

Miss an den beiden markierten Stellen auf Durchgang zu der blauen bzw 
der braunen Ader der Netzanschlussleitung.
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Gast #5738928
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Und im 200 Ohm Messbereich die gleiche Anzeige?

Dann Batterie prüfen, und wenn die in Ordnung ist DMM in die Tonne 
treten.



Nächste Messung wäre die Ausgangsgleichspannung des NT gewesen. Dazu 
muss der Ofen natürlich ans Netz, also entsprechende Vorsicht walten 
lassen!

Gemessen wird an zwei Drahtbrücken, BR50 und BR53, siehe Foto.
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(Firma: tbd) #5748539
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lasst sie doch. Das war echt interessant mitzulesen. Ist doch egal, wenn 
es Tage dauert.

Jetzt macht mal jemand was gegen "wegwerfen und neu kaufen", dann ist es 
auch wieder nicht recht.

Wenn es nicht funktionieren würde, würde sich der Threadstarter schon 
melden.

Also: gut gemacht bisher, weitermachen! Aber: aufpassen, wenn das Gerät 
am Strom hängt. Vielleicht kann jemand dabei stehen, der im Notfall 
helfen kann?
#5788032
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Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen. Ich besitze ebenfalls einen 
Backofen von
Gaggenau (Model BO221101/09). Das Licht und auch die Anzeige gingen vor 
kurzem
komplett aus. Seitdem tut sich nichts mehr. Die Übertemperatursicherung 
und die Verbindung zum Netzmodul 51920-74 habe ich überprüft. Die 230v 
kommen da an aber zwischen BR50 und BR53 ist keine Spannung von 9,6V. 
Die beiden markierten Dioden-Stellen auf Durchgang zu der blauen bzw
der braunen Ader der Netzanschlussleitung habe ich ebenfalls überprüft, 
das war OK. Der Widerstand R38 war defekt, den habe ich durch einen 
ähnlichen ersetzt. Was kann da sonst noch defekt sein oder was soll ich 
als nächstes überprüfen?
Gast #5788928
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Steff schrieb:
> Ich habe gebacken, den Backofen geöffnet,
> es hat dann geknackt (nicht laut), das Licht und auch die Anzeige ging
> aus.

Ah, das wusste ich gar nicht, daß es "Back & Knack" auch schon gibt - 
ich kannte bisher nur "Knack & Back" ;-) weiß aber nicht, wie die 
schmecken...

Alexander B. schrieb:
> Was kann da sonst noch defekt sein oder was soll ich
> als nächstes überprüfen?

Um etwas zu dem Netzteil sagen zu können, müssten endlich einmal richtig 
"gescheite" Bilder her - scharf und hell, denn einen Schaltplan wird man 
ja wahrscheinlich nirgends auftreiben können (es sei denn, einer von 
Friwo läse hier mit und erbarmte sich :-)

Ansonsten könnte man ja spaßeshalber das Netzteil abklemmen und die 
Hauptplatine mit einem Labornetzteil oder einer passenden Wandwarze 
versorgen. Wenn wirklich nur das Netzteil (wieder einmal) hin ist, dann 
läuft der Ofen auch damit.

Ob das Netzteil dann reparabel ist, wird sich erst zeigen, wenn gute 
Bilder da sind. Hinz hat's ja auch schon mehrfach angesprochen:

hinz schrieb:
> Jetzt gehts weiter zum Netzteil. Da wäre aber
> ein besseres Foto nötig.
Gast #5788938
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Diodenes schrieb:
> Ansonsten könnte man ja spaßeshalber das Netzteil abklemmen und die
> Hauptplatine mit einem Labornetzteil oder einer passenden Wandwarze
> versorgen.

Geht nur teilweise. Auf der NT-Platine ist auch noch ein Optokoppler zur 
Nulldurchgangserkennung. Die Relais werden nämlich klugerweise nahe des 
Nulldurchgangs geschaltet.
Gast #5788952
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hinz schrieb:
> Auf der NT-Platine ist auch noch ein Optokoppler zur
> Nulldurchgangserkennung.

Aah, der Hinz hat Augen wie ein Luchs ;-)

Wir Normalsterblichen dagegen müssen auf gescheite Bilder warten, 
besonders auch von der Unterseite.

Mich würde es übrigens sehr interessieren, wie warm diese armen 
Platinchen werden, wenn der Ofen mal für längere Zeit auf Pyrolyse geht. 
Hat da jemand Messungen zur Hand?
Gast #5788962
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Diodenes schrieb:
> hinz schrieb:
>> Auf der NT-Platine ist auch noch ein Optokoppler zur
>> Nulldurchgangserkennung.
>
> Aah, der Hinz hat Augen wie ein Luchs ;-)

Geht so.


> Wir Normalsterblichen dagegen müssen auf gescheite Bilder warten,
> besonders auch von der Unterseite.

https://kremplshop.de/p/elektronik-netzmodul-bosch-00495658-fuer-backofen-833139160

Aber wirklich gut ist doch anders.


> Mich würde es übrigens sehr interessieren, wie warm diese armen
> Platinchen werden, wenn der Ofen mal für längere Zeit auf Pyrolyse geht.
> Hat da jemand Messungen zur Hand?

Dafür gibts doch das Kühlgebläse. Siehe Bild 4 im Anfangsposting.
Gast #5789001
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hinz schrieb:
>> Wir Normalsterblichen dagegen müssen auf gescheite Bilder warten,
>> besonders auch von der Unterseite.
>
> 
https://kremplshop.de/p/elektronik-netzmodul-bosch-00495658-fuer-backofen-833139160
>
> Aber wirklich gut ist doch anders.

Ja, stimmt. Aber besagten Optokoppler sieht man da jetzt schon schön :-)

hinz schrieb:
>> Mich würde es übrigens sehr interessieren, wie warm diese armen
>> Platinchen werden, wenn der Ofen mal für längere Zeit auf Pyrolyse geht.
>> Hat da jemand Messungen zur Hand?
>
> Dafür gibts doch das Kühlgebläse. Siehe Bild 4 im Anfangsposting.

Schon gesehen, nur ... wie warm bleibt es da drin (trotzdem), 
möglicherweise auch im ganz normalen Backbetrieb (also nix Pyrolyse)? 
Immerhin scheint dem roboviper ja schon zum zweiten Mal innerhalb 
weniger Jahre das Netzteil auszufallen. Das ist eigentlich mindestens 
einmal zu viel.

Wenn der Ofen eines Tages wieder läuft, dann würde ich deshalb auch 
gleich noch prüfen, ob der Tangentiallüfter wirklich wie vorgesehen 
mitarbeitet oder ob die Elektronik stattdessen unangenehm mitgegart 
wird.

Überbackenes Huhn gern, überbackenes Hühnerfutter lieber nicht ;-)
Gast #5789007
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Diodenes schrieb:
> Immerhin scheint dem roboviper ja schon zum zweiten Mal innerhalb
> weniger Jahre das Netzteil auszufallen.

Das kann auch an den Zwischenkreiselkos in Reihenschaltung ohne 
Ausgleichswiderstände liegen. Murks halt.
Die von BSH aktuell gelieferte Version des NT ist in der Hinsicht 
verbessert worden.
Gast #5794056
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Alexander B. schrieb:

> Danke an alle für die Rückmeldungen. Bei mir ist das Netzteil zum ersten
> mal ausgefallen. Die Reparatur erschien mir doch zu aufwendig. Deshalb
> habe ihn mittlerweile durch ein neues ersetzt. Seitdem geht der
> Backoffen wieder!

Schon die neue Version des NT, oder noch eines der alten?
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Gast #6442497
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Hallo,
bei mir scheint euch der Widerstand (R38) defekt zu sein.
Zumindest kann ich da nichts messen.
Kann mir vielleicht jemand sagen wo ich so ein Widerstand herbekomme?
Ich konnte im Netz leider nichts finden. Zumindest nicht den selben.

Gruß
Andreas
Gast #6442608
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Andreas schrieb:
> bei mir scheint euch der Widerstand (R38) defekt zu sein.
> Zumindest kann ich da nichts messen.

Das ist aber nur ein Folgefehler. Da wird mindestens noch der 
Schalttransistor defekt sein.


> Kann mir vielleicht jemand sagen wo ich so ein Widerstand herbekomme?

10 Ohm Sicherungswiderstand, AFAIR 2W.
Gast #6931613
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Hatte auch nach dem Öffnen der Tür (mit Entweichen von viuel Dampf) 
einen sichtbaren Lichtbogen im Lüftungsschlitz oben links, anschließend 
alles tot.
Im Netzteil hats eine den Widerstand (R38)sichtbar und die benachbarte 
Diode zerschossen. Nach Austausch der Teile alles bestens. Ich gehe von 
einem Kurzschluss durch den entweichenden Dampf aus + ein paar 
Staubpartikelund Fett. Durch die oberen Lüftungsschlitze saugt der 
Lüftermotor die Luft ein. Damit leider auch den heißen Dampf beim 
Öffnen, was auf kurzer Strecke mal Kurzschlüsse verursacht. Bin 
entäuscht bei einem hochpreisigen, eigentlich tollen und auch schönen 
Backofen (Gaggenau BO271111) eine derartig anfällige Konstruktion 
vorzufinden. Vielleicht Gehäuse besser schirmen, Platinenunterseite 
durch Lacken isolieren? Das sollte bei dem Preis drinn sein!
#7531636
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Hi, möchte mich bei euch bedanken. Hatte das gleiche Problem, erst Back und dann Knack (beim Öffnen der Tür). Ofen elektr. tot. Sicherung raus, Ausbau, obere Abdeckung ab, Netzteil wie hier beschrieben "durchgemessen". Statt 9,6 V wurden 0 V gemessen. In der Bucht Netzmodul 00651994 für ca. 100 € bestellt. Alle Luftkanäle gesäubert (waren nach 14 Jahren ziemlich verdreckt) und dann Netzteil wieder eingebaut. Alles lief wieder. Juchuuh. Wie oben schon erwähnt gibt es eine neue Version des Netzteils, das hoffentlich "ewig" hält :-). Foto alt und neu (unten) anbei. Zum Thema "Drecksmarke" -- Gaggenau hat ein tolles Design, der Pizzastein ist genial, mit dem Rest sind wir auch zufrieden, aber teuer sind sie schon. -- Nochmals bedankt!!

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Gast #7531656
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Harald K. schrieb:

Das Netzteil sieht exakt so aus wie das, das ich kürzlich in einem Backofen von Bosch (BSH) vorfand, der damit ein herdgesteuertes Induktionskochfeld versorgte. Gut, Gaggenau gehört ja auch zu BSH, und so eine Gleichteilestrategie ist dann schon praktisch.

Dieses Netzteil steckt in vielen Produkten von BSH.

#7532034
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H. H. schrieb:

Dieses Netzteil steckt in vielen Produkten von BSH.

Bin ich der einzige hier, der es etwas befremdlich findet, dass solch ein komplexes Netzteil in einem Backofen(!) verbaut ist?

Noch dazu eines, das offenbar regelmäßig ausfällt? Der Beitragsstarter hier schrieb, dass er 240 Euro Arbeitszeit plus neues Netzteil zählte, andere hier zahlen nur für das Netzteil allein 100 Euro usw.

Ich würde in keinen gebrauchten Ofen nochmals 340 Euro und mehr investieren. Wer sagt denn, dass dieses Ding nicht in zwei Jahren wieder ausfällt?

Wobei mir dieses "Mainbord" mit dem Dutzend Relais drauf auch nicht sehr sympathisch erscheint.

Es muss wohl den Bestrebungen zum Thema Standby-Stromverbrauch usw. geschuldet sein, wieso man hier nichts simples, robustes verbaut ähnlich einem Klingeltrafo. Wobei man wirklich ausrechnen müsste, ob die eingesparte Energie nicht weniger teuer gewesen ist als die Kosten für Austausch und Ersatzteil.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7532072
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Lars R. schrieb:

Bin ich der einzige hier, der es etwas befremdlich findet, dass solch ein komplexes Netzteil in einem Backofen(!) verbaut ist

Absolut nicht.

Ich hab hier Backofen+Herd, in dem noch alles elektromechanisch ist. vor diversen Jahren liefen mir schon Ersatzteile in Form einer baugleichen Kombi zu, die hier natürlich eingelagert sind.

Ich hoffe niemals so einen Touch-Müll in der Küche haben zu müssen.

Ich war vor so 3 Jahren in einem "Koch-Dir-Dein-Essen-Selbst-Restaurant". Die Bedienkonzept der dortigen PROFESSIONELLEN Geräte war eine einzige Katastrophe. Hab leider keine Info mehr was das für Geräte waren.

Geht schon loss dass man immer komplett trockene Finger brauchte, damit das einigermassen bedienbar war. Ich weiss ja nicht, wie Entwickler solcher Geräte so kochen, oder wat diese Firmen für Berater haben. Aber ich wasche mir die Hände mehrfach beim Kochen. Und da bleibt eine gewisse Restfeuchte an den Fingern nicht aus, wenn man da doch schnell mal was bedienen muss.

ICH habe hier 6 ganz normale Drehschalter, nicht versenkbar. Die Dinger könnte ich blind bedienen.

das, was ein moderner Herd oder Ofen vielleicht an Strom einspart, haut man mit nötigen Reparaturen mehrfach wieder raus.

Ausserdem ist bei AUS meine Kombi GANZ AUS!

#7532279
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Lars R. schrieb:

Bin ich der einzige hier, der es etwas befremdlich findet, dass solch ein komplexes Netzteil in einem Backofen(!) verbaut ist?

Was ist daran "komplex"? Das ist ein simples Schaltnetzteil, das eine Ausgangsspannung liefert.

Die Elektronik im Backofen braucht ein Netzteil, wie sonst sollte sie funktionieren?

Man könnte natürlich die Elektronik weglassen, und den Backofen ohne "Schnickschnack" wie Zeitsteuerung, Lüfternachlauf etc. betreiben. Anscheinend aber braucht ein Backofen heute eine (meist beschissen zu bedienende) Uhr, das wird wohl von Kund:innen:außen so gefordert.

Mein Induktionskochfeld nutzt auch so ein Netzteil, was ein bisschen meschugge ist, denn es enthält selbst ganz offensichtlich auch eins. Das "externe" im Backofen untergebrachte Netzteil versorgt nur die Elektronik, über der dem Kochfeld die Schalterstellung mitgeteilt wird (das ist irgendeine serielle Schnittstelle).

H. H. schrieb:

Man kann Backöfen sogar ganz ohne Stromanschluss bauen.

Will man aber nicht mehr. Gasbacköfen sind schlecht, um nicht zu sagen beschissen. Miserable Wärmeverteilung, schlechte Steuerbarkeit - sowas mag in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts noch OK gewesen sein, aber seitdem? Nee. Nie wieder. Nie wieder ohne selektive Ober- und Unterhitze, nie wieder ohne Um- bzw. Heißluft.

(Es gibt hundsteure Profi-Gasbacköfen, die sind dann wohl besser, aber sofern man nicht in Absurdistan lebt, wo es keine brauchbare Stromversorgung gibt, braucht man so etwas nicht).

#7532306
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●DesIntegrator ●. schrieb:

mit Gas käme ich klar, nur haben meine Altvorderen keine Leitung legen lassen

Hast du schon mal mit einem Gasbackofen gebacken?

Richtig gebacken, Hefeteig, Rührteig, Baiser, Brot, Plätzchen in 15 oder 20 unterschiedlichen Rezepten, ... Also nicht nur die sich verneigende Fertigpizza.

Komm mal vorbei und lass dir von meiner Frau erklären worauf es beim Backen ankommt. Sie hat jahrzehntelange Erfahrungen mit Gasbacköfen und mehreren Elektrobacköfen. Einen Gasbackofen fasst sie nur an wenn es gar nicht anders geht.

●DesIntegrator ●. schrieb:

Ich hoffe niemals so einen Touch-Müll in der Küche haben zu müssen.

Wir haben leider einen neuen Backofen von Bosch mit so einem Touch Mist. Um das Ding auf Temperatur und richtigen Modus einzustellen musst du vor ihm in die Hocke gehen und brauchst eine Brille.

Mistteil! Aber da meine Frau das backen übernimmt sucht sie ihr Gerät aus. ICh lass mir von ihr auch nicht bestimmen welchen Bohrhammer oder welche Motorsäge ich kaufe.

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7532333
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Udo S. schrieb:

●DesIntegrator ●. schrieb:

mit Gas käme ich klar, nur haben meine Altvorderen keine Leitung legen lassen

Hast du schon mal mit einem Gasbackofen gebacken?

Damit meinte ich überhaupt Gas im Haus verfügbar zu haben. Aber wie überall gibts auch hier Vor- und Nachteile.

Udo S. schrieb:

Aber da meine Frau das backen übernimmt sucht sie ihr Gerät aus. ICh lass mir von ihr auch nicht bestimmen welchen Bohrhammer oder welche Motorsäge ich kaufe.

Das ist natürlich ein Kompromiss

#7532905
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Harald K. schrieb:

Was ist daran "komplex"? Das ist ein simples Schaltnetzteil, das eine Ausgangsspannung liefert.

Eben genau das. Backöfen haben früher Jahrzehnte gehalten. Halbleiter, die Netzspannung schalten, stehen das nicht durch. Schau dir doch die vielen Beiträge hier an mit Waschmaschinen und Geschirrspülern, denen es immer diese Schrott-IC zerlegt im siebenpoligen DIL-Gehäuse. Das muss doch nicht sein.

Dass die Elektronik eine Versorgung braucht, klar, da reicht aber ein simpler Trafo mit Gleichrichtung. Oder besser gleich ein Kondensatornetzteil.

Eine Uhr wird gefordert? Okay. Radiowecker aus den Achtzigern mit Siebensegmentanzeigen funktionieren heute auch noch.

Was erschwerend hinzukommt: Selbst wenn all das erforderlich wäre, was es ganz offensichtlich nicht ist, wieso legen die da nicht einfach L und N hin und zwei Abgänge 12V/24V und GND? Dann könnte man ein bewährtes Industrienetzteil im Blechgehäuse einfach anschrauben, sobald das Ding defekt ist. Nein, es muss was proprietäres sein mit mindestens einem halben Dutzend Drähten, damit es ja keinen Ersatz mehr gibt, wenn der Hersteller keine Ersatzteile mehr lagernd hat. Und selbst wenn doch, dann muss es ein Teil für hundert Euro und mehr sein.

#7532917
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Lars R. schrieb:

Eben genau das. Backöfen haben früher Jahrzehnte gehalten. Halbleiter, die Netzspannung schalten, stehen das nicht durch.

Mein Backofen, der ebenfalls ein Schaltnetzteil enthält (weil da Elektronik drin ist), ist jetzt 28 Jahre alt.

Nachgesehen habe ich noch nicht, was für ein Netzteil das ist, war halt noch nie defekt.

Lars R. schrieb:

Dass die Elektronik eine Versorgung braucht, klar, da reicht aber ein simpler Trafo mit Gleichrichtung. Oder besser gleich ein Kondensatornetzteil.

Dir scheint der Stromverbrauch von Geräten komplett egal zu sein. Ja, im Vergleich zum Backofen /im Betrieb/ ist das natürlich irrelevant, aber die Uhr im Backofen läuft durchgehend, jahrzehntelang.

Lars R. schrieb:

Eine Uhr wird gefordert? Okay. Radiowecker aus den Achtzigern mit Siebensegmentanzeigen funktionieren heute auch noch.

Und die können den Backofen zeitgesteuert ein- bzw. ausschalten?

#7532931
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Harald K. schrieb:

Mein Backofen, der ebenfalls ein Schaltnetzteil enthält (weil da Elektronik drin ist), ist jetzt 28 Jahre alt.

Welche Marke ist dein Backofen? Das wäre dann vielleicht als Tipp hilfreich für die Mitleser.

Harald K. schrieb:

Dir scheint der Stromverbrauch von Geräten komplett egal zu sein. Ja, im Vergleich zum Backofen im Betrieb ist das natürlich irrelevant, aber die Uhr im Backofen läuft durchgehend, jahrzehntelang.

Der Stromverbrauch ist mehr oder weniger irrelevant, man muss die Betriebskosten an sich betrachten.

Hier ging es um den Austausch eines Netzteiles für 340 Euro (inklusive Handwerkerleistung). Ich zahle etwa 28 Cent/kWh für den Strom. Früher war der quasi geschenkt aus heutiger Sicht. Das wären also 1215 kWh bei den heutigen Preisen - so viel Strom verbraucht eine Uhr nicht einmal in 28 Jahren...

Deine Sichtweise ist ziemlich einseitig - für mich zählt, was der ganze Spaß am Ende kostet. Was würde mir beispielsweise (als Analogie) ein Auto nutzen, das zwar weder Benzin noch Strom verbraucht dafür aber jede Woche für 500 Euro in die Werkstatt muss.

Harald K. schrieb:

Und die können den Backofen zeitgesteuert ein- bzw. ausschalten?

Da sowohl Relais als auch Triac damals schon erfunden waren, wüsste ich nichts, was das verhindert hätte.

#7533140
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Lars R. schrieb:

Welche Marke ist dein Backofen? Das wäre dann vielleicht als Tipp hilfreich für die Mitleser.

Der ist von Juno, aber das ist komplett irrelevant, weil er eben schon 28 Jahre alt ist, und daher in der Bauform nicht mehr zu bekommen ist.

Lars R. schrieb:

Hier ging es um den Austausch eines Netzteiles für 340 Euro (inklusive Handwerkerleistung).

Das Netzteil kostet einen Bruchteil davon. Der Preis ist zwar überzogen (such' mal nach "BOSCH 00655537"), hat aber nichts mit dem Handwerker zu tun.

Deine Annahme, alles, was neu ist, alles, was neuere Technik einsetzt als in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts möglich war, wäre prinzipbedingt schlecht und würde sofort ausfallen und kaputtgehen, die ist halt typisch vorurteilsbehaftet.

Lars R. schrieb:

Das wären also 1215 kWh bei den heutigen Preisen - so viel Strom verbraucht eine Uhr nicht einmal in 28 Jahren...

Die Uhr vielleicht nicht, aber das beschissene Kondensator- oder Trafonetzteil schafft das locker. Das sind nämlich nur 5 Watt Dauerleistung.

1
1215 / 28 = 43.4 kWh/a 
2
43.5 kWh / 8760 h = 5 W
#7533833
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Lars R. schrieb:

Eine Uhr wird gefordert? Okay. Radiowecker aus den Achtzigern mit Siebensegmentanzeigen funktionieren heute auch noch.

In unserem Herd, ebenfalls aus dem BSH-Regal ist auch so ein Netzteil und eine Uhr an der Front. Ja, die ist gut zu sehen, aber... Nach einem Stromausfall muss das Scheißding erst mal irgendwie neu gestellt worden sein damit die restlichen Funktionen freigegeben werden. Wer kommt denn auf so einen Blödsinn? Dabei haben wir extra auf einen Herd mit "normalen Drehknöpfen" Wert gelegt.

#7533988
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Armin X. schrieb:

Nach einem Stromausfall muss das Scheißding erst mal irgendwie neu gestellt worden sein damit die restlichen Funktionen freigegeben werden. Wer kommt denn auf so einen Blödsinn?

Tja, das "user interface" dieser Backofenuhren ist auf einem funktional idiotischen Minimum angekommen. Eine "+" und eine "-" Taste. Wer sich das ausgedacht hat, verdient jeden Tag nichts anderes zu tun, als diese Scheiße bedienen zu müssen. Mit Tastenpiep, natürlich. Durchdringend.

Mein alter Juno-Backofen ist zwar zu doof, um Mitternacht die richtige Zeit anzuzeigen (auf 23:59 folgt 24:00 und dann 00:01), lässt sich aber mit einem Drehimpulsgeber und ein paar Tasten absolut simpel einstellen. Uhrzeit: Zwei Tasten gleichzeitig gedrückt halten (egal welche) und am Knopf drehen. Vorwärts und Rückwärts. Schneller drehen beschleunigt.

Das bekommt man auch einhändig hin.

Der Scheiß, der jetzt verkauft wird, der statt Tasten nur noch Touchfelder nutzt, ist dem gegenüber ein gigantischer Rückschritt.

Möge mein Backofen noch lange leben. 28 ist er schon.

(Und jetzt kommt mir keiner, der behauptet, neue Backöfen würden sparsamer backen ...)

Gast #7558269
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hinz schrieb:

Und im 200 Ohm Messbereich die gleiche Anzeige?

Dann Batterie prüfen, und wenn die in Ordnung ist DMM in die Tonne treten.

Nächste Messung wäre die Ausgangsgleichspannung des NT gewesen. Dazu muss der Ofen natürlich ans Netz, also entsprechende Vorsicht walten lassen!

Gemessen wird an zwei Drahtbrücken, BR50 und BR53, siehe Foto.

Ich habe ein ähnliches Problem: Mein Display geht, jedoch geht der Backofen nicht.

Gibt es für die Ausgleichsspannung eine Toleranz? Bei mir liegt sie bei 9,36V.

Wie viele Spannungswächter sind an einem BO251 verbaut? In der Explosionszeichnung sind 3 dargestellt aber ich sehe nur einen. (Sehe später noch hinten nach)

#7740544
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Backofen Gaggenau BO 51210/03 mit dem Netzteil "Netzmodul 00495658" (als Ersatznetzteil wird beim Hersteller Netzmodul 651994 gelsitet). Symptome die selben: Bei Pizzabacken mit 280°C die Tür geöffnet (die Pizza sah super aus und schmeckte auch so) und dann

  1. Klack
  2. Alles Dunkel
  3. Geruch von verschmorter Elektronik

Nun die die Frage ins Forum: Kann mir bitte jemand nachschauen, was R36 für ein Widerstand ist? Der ist bei mir komplett abgebrannt. Falls jemand noch was über die Funktionsweise oder gar ein Schematic hat, kann es mir helfen beim Ersatzteile Löten.

Danke und Grüsse

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#7740643
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Den Widerstand R36 hab ich erstezt, beim Wiederanlauf ist sodann R22 durchgeschmort. Ich tippe auf eine durchgebrannte Treiberstufe im TH2167.1 Jedenfalls hab ich ein neues Netzmodul bei Gaggenau bestellt. Auf der Herstellerwebsite ist für den Backofen BO51210/03 das neue Netzmodul 00651994 mit dem originalen Netzmodul 00495658 kompatibel.

#7872266
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Der letzte Beitrag ist schon etwas her, aber ich kann zum Netzmodul 00651994 (dem Ersatz für das 00495658) sagen, dass dieses nicht meinen Erwartungen entsprach. Mein altes Netzmodul (00495658) wurde nach 11 Jahren, Ende 2021, durch einen neues (00651994) ersetzt. Doch dieses hat vor kurzem seinen Geist aufgegeben. Etwas weiter oben wurde die Problematik mit den Dämpfen aus dem Garraum erwähnt. Verständlich, dass sich so ein elektronisches Bauteil in einer Waschküche mit den Jahren unwohl fühlt. Das neue Teil ist bestellt. Macht es Sinn, die Leiterplatine mit einem Elektronik-Schutzlack zu versehen? Grüße Andi

#7940977
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Roboviper B. schrieb:

Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen. Ich besitze ebenfalls einen Backofen von Gaggenau (Model BO221101/09). Das Licht und auch die Anzeige gingen vor kurzem komplett aus. Seitdem tut sich nichts mehr. Die Übertemperatursicherung und die Verbindung zum Netzmodul 51920-74 habe ich überprüft. Die 230v kommen da an aber zwischen BR50 und BR53 ist keine Spannung von 9,6V. Die beiden markierten Dioden-Stellen auf Durchgang zu der blauen bzw der braunen Ader der Netzanschlussleitung habe ich ebenfalls überprüft, das war OK. Der Widerstand R38 war defekt, den habe ich durch einen ähnlichen ersetzt. Was kann da sonst noch defekt sein oder was soll ich als nächstes überprüfen?

Hallo zusammen, bei mir ist leider bereits zum zweiten Mal nach ca. sechs Jahren das nächste Netzmodul ausgefallen. Das Licht und die Anzeige sind komplett ausgegangen, nachdem ich die Backofentür geöffnet habe und Dampf ausgetreten ist. Ich möchte nun die erste defekte Platine erneut testen und versuchen, sie zu reparieren. Die 230 V liegen an, aber zwischen BR50 und BR53 messe ich keine Spannung von 9,6 V. Könntet ihr mir bitte den korrekten Wert des Sicherheitswiderstands R38 sowie die Werte der Widerstände R35, R36 und R22 mitteilen? Für weitere Tipps, worauf ich bei der Fehlersuche noch achten sollte, wäre ich ebenfalls sehr dankbar. Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung! Viele Grüße

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: Bearbeitet durch User
#7941022
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Hallo zusammen,

bei mir ist leider bereits zum zweiten Mal nach ca. sechs Jahren das nächste Netzmodul ausgefallen. Das Licht und die Anzeige sind komplett ausgegangen, nachdem ich die Backofentür geöffnet habe und Dampf ausgetreten ist. Ich möchte nun die erste defekte Platine erneut testen und versuchen, sie zu reparieren. Die 230 V liegen an, aber zwischen BR50 und BR53 messe ich keine Spannung von 9,6 V. Könntet ihr mir bitte den korrekten Wert des Sicherheitswiderstands R38 sowie die Werte der Widerstände R35, R36 und R22 mitteilen? Für weitere Tipps, worauf ich bei der Fehlersuche noch achten sollte, wäre ich ebenfalls sehr dankbar. Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung! Viele Grüße

Anbei bessere Bilder!

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#7941040
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Ein gutes Meanwell hat bei mir nach nur 10 Jahren bei 12h/Tag seinen Geist aufgegeben. In einem Backofen ist aber 24/7 gefragt und dann noch <0,5W StandBy Verbrauch, nicht trivial.

Gibt dieses Netzteil wirklich exakte 9,6 Volt mit ca. 1 A ab? Sonst könnte man auch andere NTs mit ähnlichen Specs verwenden wie EPS15-12, PSK-S12B-9 oder CFM12S090.

Gast #7941271
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Roboviper B. schrieb:

Nur als eine Idee: Wie wäre es wenn ich die 230V Versorgung außen vor lasse und an 9,6v DC +&- Stellen von einem anderen ähnlichen Netzteil die Stromversorgung darstelle, werden dann das Display und andere DC Teile funktionieren?

Mit kaputtem Sicherungswiderstand funktioniert auch die Nulldurchgangsschaltung nicht mehr.

#7941321
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H. H. schrieb:

Roboviper B. schrieb:

Nur als eine Idee: Wie wäre es wenn ich die 230V Versorgung außen vor lasse und an 9,6v DC +&- Stellen von einem anderen ähnlichen Netzteil die Stromversorgung darstelle, werden dann das Display und andere DC Teile funktionieren?

Mit kaputtem Sicherungswiderstand funktioniert auch die Nulldurchgangsschaltung nicht mehr.

Den Sicherungswiderstand 100 Ohm habe ich bereits ersetzt.Trotzdem kommen bei DC keine 9,6V raus.

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#7941346
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H. H. schrieb:

Roboviper B. schrieb:

Den Sicherungswiderstand 100 Ohm habe ich bereits ersetzt.Trotzdem kommen bei DC keine 9,6V raus.

Logisch, du hast den eigentlichen Fehler ja nicht repariert. Und der Widerstand hat original nur 10 Ohm!

Leider habe ich keinen 10 Ohm Sicherungswiderstand in meiner Werkzeugkiste gefunden. Ich glaube nicht dass es daran liegt. Ich habe mich dabei auf folgenden typischen Schaltplan für ein Netzmodul wie das 00651994 orientiert: 230V AC │ [R38] (Sicherungswiderstand, typisch 100–220 Ω, 2–5 W, fusible) │ [Z610] (Brückengleichrichter, z. B. 600V/1A) │ [C1] (Glättung, 10–47 µF, 400V) │ [R35] (Vorwiderstand, typisch 10–47 Ω, 0,5–1 W) │ [R36] (Vorwiderstand, typisch 10–47 Ω, 0,5–1 W) │ [Schaltregler-IC] (z. B. TNY264, LNK364, UC3842 o. ä.) │ [Trafo] │ [D10] (Schnelle Diode, z. B. UF4007, 1A/1000V) │ [C2] (Glättung, 470–1000 µF, 16–25V) │ [R22] (Lastwiderstand, typisch 10–100 Ω, 0,5 W) │ 9,6V DC Ausgang (BR50/BR53)

Was ist Eure Meinung dazu?

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#7941579
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H. H. schrieb:

Roboviper B. schrieb:

Beim R22 kann ich keinen Widerstand messen.

Du meinst, dass der Widerstand zu groß für dein Messgerät ist?

Kann es daran liegen?

Neben dem defekten Schalttransistor und dem defekten Regler und den defekten Zwischenkreiselkos...

Ja, genau. Widerstand ist zu groß für mein Messgerät. Bei allen potentiellen defekten Komponenten welche du auflistest wird sich weiterer Reparaturaufwand sich denke ich nicht mehr lohnen. Da muss ich wohl doch ein 3tes Netzmodul kaufen.

#7941948
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Du hast von einem "Custom Chip" geschrieben. Die Auswahl an SMPS Chips ist aber so groß daß doch irgendeiner passen müßte? Eventuell mit Anpassungen der Schaltung. Was steht denn genau drauf?

Im Extremfall eine Lochrasterplatine mit einem 9 oder 12 Volt Netzteilblock drauf und einer separaten Nulldurchgangsschaltung?

Spannend wird die Angabe "T85" zu erfüllen. Die interpretiere ich als "geeignet für Umgebungstemperatur 85°C" und das wird wohl auch der eigentliche Grund für das vorzeitige Ableben sein. An einem Backofen bleibt da kaum Raum für vernünftige Kühlung.

Vielleicht sollte man dem Ersatzteil gleich einen kleinen Lüfter spendieren der nur läuft wenn auch die Heizung an ist.

: Bearbeitet durch User
#7976930
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Hallo zusammen! Ich habe einen Gaggenau EB241110 Backofen. Das Display blinkt und ein Relais klickt ständig. Wenn ich die „Bestätigen“-Taste drücke, hört das Klicken auf und ich kann das Gerät einschalten, aber es wird nicht warm. Die Kindersicherung ist dauerhaft aktiviert und lässt sich nicht deaktivieren. Das Symbol für die Kindersicherung leuchtet permanent. Der arme Kerl ist wahrscheinlich verrückt, vielleicht hilft ja ein ELKO-Ersatzteil? Ich würde auch gern den Steuer-IC austauschen, aber er ist nicht beschriftet. Weiß jemand, welcher IC-Typ da verbaut ist? Einen Schaltplan dafür habe ich natürlich nicht gefunden. Danke im Voraus.

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