Hallo liebe Leute
Könnt ihr mir ein Tischmultimeter empfehlen ?
Ich habe derzeit ein UT803 von UNI-T
Aber mich nervt immer, dass Umstecken der Messleitung von Spannung
messen auf Widerstands messen.
Wie ich so sehe, gibt es ja sehr sehr viele...
von billig bis ganz teuer..
Es sollt eigentlich nur, ein relativ genaues Multimeter sein...
Brauche keinen riesigen Speicher und x x Funktionen..
Schöne wäre es , wenn es bei Ohm, in mOhm Bereich messen könnte.
Aber zur Not hätte ich dazu ein anderes Gerät.
Einen lauten Durchgangs-Piepser wäre schön...
Eventuell Kapazität und Induktivität..
Das müsste dann aber tiefer runter gehen...
(oben raus misst das eh fast jedes 0815 Multimter)
Aber dafür hätte ich zur Not auch andere Geräte...
Also dann nur ein einigermaßen gutes Tisch Multimeter.... ;-)
Könnt ihr da etwas empfehlen ?
l.G. Robert
Robert schrieb:> Könnt ihr da etwas empfehlen ?
Lege dich erstmal fest was du genau haben möchtest...und was es kosten
darf.
Robert schrieb:> Schöne wäre es> Eventuell Kapazität und Induktivität..> Das müsste dann aber tiefer runter gehen...
...und was heißt denn tiefer runter gehen?
Robert schrieb:> Es sollt eigentlich nur, ein relativ genaues Multimeter sein...
Genau ist relativ....
Robert schrieb:> Schöne wäre es , wenn es bei Ohm, in mOhm Bereich messen könnte.
Dann braucht es eine Vierpolmessung.
Habe das HMC8012 und bin voll auf zufrieden. Kann natürlich alles
mögliche messen was du aufgeführt hast. Sogar Spannung und Strom
gleichzeitig. Auch 4 Leiter Messung möglich.
Allerdings keine Induktivität. Nur Kapazität.
Cyblord -. schrieb:> Kann natürlich alles mögliche messen was du aufgeführt hast.
Fast alles. Induktivität nicht.
Ansonsten kann ich mich anschließen. Sind feine Geräte. Einziges Manko
für mich ist, dass es keine vernünftige PC-Software dafür gibt.
Jörg R. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Habe das HMC8012..>> Das ist aber kein Schnäppchen...Mal abwarten was der TO ausgeben möchte.
Relativ. Bei Messtechnik kaufe ich gerne was ordentliches und muss dann
nicht ständig drüber nachdenken ob die Messung jetzt taugt oder nicht.
Natürlich immer im Rahmen eines Hobby-Budgets.
Aber so was hat man meist auch recht lange. Oder es sollte zumindest so
sein.
Cyblord -. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Cyblord -. schrieb:>>> Habe das HMC8012..>>>> Das ist aber kein Schnäppchen...Mal abwarten was der TO ausgeben möchte.>> Relativ. Bei Messtechnik kaufe ich gerne was ordentliches und muss dann> nicht ständig drüber nachdenken ob die Messung jetzt taugt oder nicht.> So was hat man meist auch recht lange.
Sehe ich auch so. Du kennst aber die Diskussion hier im Forum wenn es um
Multimeter geht?
ok... sehe schon... nicht einfach... ;-)
Also nur Multimeter bis max. €500,-
Ohne viel Extras... (ohne Messwertspeicher,Formeln usw..)
einen einigermaßen lauten Durchgangsprüfer...
Was habt ihr den für ein Tischmultimeter.. ?
Vor und Nachteile ?
Robert schrieb:> einen einigermaßen lauten Durchgangsprüfer...
Dafür brauchts kein Tischmultimeter, das kann jedes beliebige
Handmultimeter das man sowiso hat.
Tischmultimeter brauchts eigentlich nur für die wenigen Fälle wo man
wirklich hochgenau Spannung oder Strom messen will.
Robert schrieb:> Was habt ihr den für ein Tischmultimeter.. ?
Kar keins, ein uraltes Metex und ein relativ neues Fluke 87V haben mir
bisher gereicht.
Und eine alte LRC Messbrücke.
Wenn ich eins bräuchte würde ich nach einem gebrauchten HP, Fluke,
Agilent, Hameg, ... suchen
Siehe auch die Threads die hier schon existieren, z.B.
Beitrag "Diskussion Empfehlung Tischmultimeter mit Selbstkalibriermöglichkeit"
gebrauchtes HP34401
das hat 6,5 stellen und auch 4leitermessung bei Widerstand.
Aber sonst keine Extras wie Kapzität Induktivität Temperatur etc.
Dafür funktioniert es zuverlässig. Auch der Durchgangsprüfer spricht
verzögerungsfrei an. Ohm und Voltbereich sind bis 1000V
überlastungssicher.
Ralph Berres
Udo S. schrieb:> Dafür brauchts kein Tischmultimeter, das kann jedes beliebige> Handmultimeter das man sowiso hat.
Unsinn. Warum soll man am Labortisch ein Hand Multimeter einsetzen? Das
ist für den mobilen Einsatz. Auf den Labortisch kommt das sicher nicht.
> Tischmultimeter brauchts eigentlich nur für die wenigen Fälle wo man> wirklich hochgenau Spannung oder Strom messen will.
Deine Einschätzung zum Nutzungsszenario eines Tisch MM ist fragwürdig
bis befremdlich. Ich nutze auch kein mobiles Netzteil und auch kein
mobiles Oszi wenn ich die Mobilität nicht brauche.
Robert schrieb:> Was habt ihr den für ein Tischmultimeter.. ?
Na wenn du so fragst ;-).
Mein Lieblings-Tischmultimeter ist das BBC MA-5D bzw. Metravo-5D, das
kann aber nicht alles was du suchst.
Vorteile:
* 20 A dauerhaft, 30 A kurzzeitig
* 30'000 counts
* Umstecken nur fuer den 20-A-Bereich noetig
* Klemmen unter den Buchsen fuer schnelle Messung z.B. von bedrahteten
Widerstaenden
* Recht guenstig (< 100 Eur)
* Ersatz-LCD als Standard-Teil erhaeltlich
Nachteile:
* Alt, daher nur gebraucht zu bekommen und ggf. reparaturbeduerftig
* Langsam (~1.5 Messungen/s)
* Kein Autorange
* Kein Durchgangstester (dafuer nehme ich entweder das
billig-Uni-T-Handmultimeter oder einen selbstgebauten Durchgangstester)
* Keine 4-Leiter-Widerstandsmessung
* Keine Induktivitaetsmessung
* Kapazitaetsmessung nur fuer groessere Werte (das ist aber ueblich,
fuer kleine Kondensatoren machen die langen Messleitungen eh zu viel
Fehler).
Ausserdem habe ich noch Fluke 8050A (Strom nur bis 2A, Sicherung in der
Buchse und daher von der Front und ohne Werkzeug wechselbar) und
Keithley 179A (LED-Anzeige). Alle ziemlich alt, aber daher recht
guenstig beschaffbar.
Hallo Robert,
ich habe das Rigol DM3058. Ich bin mit dem Gerät mehr oder weniger
zufrieden und würde es schon weiterempfehlen. Aber ein paar Nachteile
hat es, die ich hier mal erklären möchte:
- Das Multimeter hat "nur" einen Speicher für 2000 Messpunkte. Man kann
die Triggerzeit auf bis zu 2 Sekunden hochstellen. Das bedeutet, dass
eine automatische Messwertaufzeichnung nur bis etwas über eine Stunde
möglich ist (66 min und 40 s). Da das Gerät einen USB-Anschluss hat,
hätte es mir besser gefallen, wenn es die Messwerte auf USB-Stick
aufzeichnen könnte, bis der Speicher voll ist, so wie es beim HMC8012
funktioniert.
- Es gibt von Rigol eine Excel-Datei, die sich über USB mit dem
Multimeter verbindet und Messwerte in Excel speichert. Das wurde aber
eher unkomfortabel gelöst.
- Die Software zur Steuerung des Multimeters über den PC ist nicht
kostenlos bzw. nicht beim Kauf des Multimeters dabei.
- Spannung und Strom können zwar gleichzeitig gemessen und angezeigt
werden, eine Umrechnung in Leistung konnte ich aber nicht finden.
- Wenn die Triggerzeit auf "schnell" eingestellt wird, ist die
automatische Messbereichsumschaltung zwar sehr flott, aber dann sind die
Messwerte nicht mehr gut ablesbar
- Bei der Gleichspannungsmessung können während der automatischen
Messbereichsumschaltung Stromspitzen entstehen. Das darf bei einem
Multimeter nicht passieren. Ich hatte die automatische
Messbereichsumschaltung aktiviert, dabei befindet sich das Gerät erst
mal im Bereich für 200 mV. Dann wollte ich die Gitterspannung an einer
Röhre messen, die etwa -30 V beträgt. Beim Umschalten des Messbereichs
gab es in der Röhre eine Art Kurzschluss. Scheinbar hat das Multimeter
die Gitterspannung beeinflusst. Dabei habe ich gelernt, dass ich bei
diesem Multimeter zuerst manuell den Messbereich auf 200 V stelle, und
dann messe. Damit klappt es dann ohne Probleme.
Liebe Grüße,
Cyberfuzzy
Wenn Du den Platz hast ist auch das Fluke 8508A ein schönes Gerät. Zwar
auch keine Messung von Induktivitäten, dafür aber sehr schöne
Widerstandsmessmöglichkeiten. Es gibt jetzt ein Nachfolgegerät, so dass
die alten jetzt sicherlich sehr günstig zu haben sein werden.
Robert schrieb:> Ich habe derzeit ein UT803 von UNI-T
Das ist wirklich eher der Bodensatz. Es wird noch unterboten von Uni-T
801.
> Es sollt eigentlich nur, ein relativ genaues Multimeter sein...> Brauche keinen riesigen Speicher und x x Funktionen..
Qualitätsgeräte wurden ja schon genug genannt.
Wenn es doch wieder etwas aus der preiswerten Ecke sein soll:
Vichy/Vici/Victor 8145C, Voltcraft VC611BT oder Voltcraft VC650BT.
Die sollten alle (sogar das 8145) über der Qualität des Uni-T liegen.
Von den Qualitätsgeräten sind sie natürlich deutlich weg (besonders das
8145).
Auch noch in der Preisklasse ist das MS8040. Aber von der Qualität her
ist Mastech ein Glücksspiel. Das gilt auch für die Qualität des Peaktech
4000, das in Wirklichkeit ein MS8050 ist, teurer als das MS8040, aber
mich überzeugt es nicht.
> Schöne wäre es , wenn
Ich habe die Daten der Multimeter nicht mit deinem Wunschzettel
verglichen. Das darfst du selber machen.
> Also dann nur ein einigermaßen gutes Tisch Multimeter.... ;-)
"einigermaßen gut" ist halt relativ. Es gibt sogar Bastler die mit dem
Uni-T 803 glücklich sind.
Bei mir tut ein wie das im Anhang gezeigte gediegene Multimeter mit
Spiegelskala schon jahrzehntelang treu seinen Dienst. Ist unkapputtbar.
Für die Werkstatt findet man noch allerhand Einsatzgebiete. Hat
wunderschönes, mit Charakter riechendes Bakelit. Das Innenleben ist
übrigens eine wahre Augenweide.
Aber natürlich ist die digitale Zunft nicht mehr länger aufzuhalten. So
schaffte ich mir dann schweren Herzens ein HP34401A an um etwas für
"modernere" Sachen zu haben wenn es not tut.
Der IEC-625 (IEEE-488) Busbetrieb oder RS232 Schnittstelle ist natürlich
auch recht praktisch und nützlich und setze es oft für automatische
Meßreihen ein.
Man kann auch den Steuercomputer mit Umrechnungsroutinen beauftragen um
z.B. Thermocouple Spannungen zu linearisieren und am HP34401A VFD wieder
als Ferndisplay als Temperatur formattiert anzeigen. Mit einem vom PC
gesteuerten Multiplexer kann man auch sehr viele automatisch Kanäle
messen.
Wer an Buskontrolle Interesse hat, wird mit so einem Gerät sehr
zufrieden sein. Auch die ähnlichen Keithley und älteren anderen HP
Geräte sind noch recht brauchbar.
Auch gibt es noch ein Service Manual mit Stromlaufplänen.
Danke für Eure Meinungen!
in der engeren Wahl ist jetzt das : VOLTCRAFT VC650BT
Mir gefällt zwar die Marke nicht so sehr und noch dazu von Conrad...
aber das Datenblatt schaut ganz gut aus.
0,01 Ohm
0,03% Genauigkeit
5 Stellige Anzeige
Preis 198,-
Kapazität von 0,001nF - 4000µF
ich denke das wird für mich reichen ;-)
Karsten schrieb:> Wenn Du den Platz hast ist auch das Fluke 8508A ein schönes Gerät.
Dem stimme ich zu, es hat aber keinen Durchgangspiepser und scheidet
damit wohl aus. Zudem wird das Display bei hoher Auflösung nur selten
aktualisiert. ;-)
Die Grundfrage ist: Wird ein Handmultimeter im Tischgehäuse gesucht,
oder geht es um ein Labormultimeter? Falls Ersteres Unitrend, Voltcraft,
Rigol. Falls Letzteres Keithley 2000 (neu knapp außerhalb des Budgets)
oder das von Ralph schon erwähnte HP/Agilent/Keysight 34401.
ZF schrieb:> Die Grundfrage ist: Wird ein Handmultimeter im Tischgehäuse gesucht,> oder geht es um ein Labormultimeter? Falls Ersteres Unitrend, Voltcraft,> Rigol.
Ja, das hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen. In der unteren
Preisklasse werden fertige Multimeter-ICs verwendet, die man sonst in
Handmultimetern findet. Die ICs sind in den letzten Jahren besser
geworden. Ich bin durchaus der Meinung dass man das heutzutage für diese
Klasse von Tischgeräte machen kann.
Man zahlt im Vergleich zu einem Handmultimeter mit dem gleichen IC einen
Aufschlag für das typischerweise größere Gehäuse mit Netzteil. Die
Gehäuse haben so viel Platz, das sie zusätzlich als Brotdose verwendet
werden können :-)
Robert schrieb:> Danke für Eure Meinungen!>> in der engeren Wahl ist jetzt das : VOLTCRAFT VC650BT>> Mir gefällt zwar die Marke nicht so sehr und noch dazu von Conrad...> aber das Datenblatt schaut ganz gut aus.>> 0,01 Ohm> 0,03% Genauigkeit> 5 Stellige Anzeige> Preis 198,-> Kapazität von 0,001nF - 4000µF>> ich denke das wird für mich reichen ;-)
0R01 ohne Vierpolmessung? Einfaches LC-Display...
Dann kannst Du auch das behalten was Du bisher hast, vor allem wenn dir
das Voltcraft eigentlich nicht gefällt.
Du fängst doch gerade erst an zu suchen;-) Dein Budget sind 500,- Euro,
das ist doch nicht wenig.
Gebrauchte HP/Agilent/Keysight wie das 34401 wurde schon genannt. Auch
das Keithley 2000 oder das Fluke 8808 wären gute gebrauchte
Alternativen. Für ca. 500,- Euro habe ich auch schon ein Keysight 34461A
oder ein Keysight 34450A gesehen.
Neu für um die 500,- Euro käme das nocht in Frage:
https://www.welectron.com/Siglent-SDM3055-Tisch-MultimeterZF schrieb:> Falls Letzteres Keithley 2000 (neu knapp außerhalb des Budgets)..
...kostet neu ca. 1100,- Euro, also deutlich über dem Budget;-)
Robert schrieb:> Schöne wäre es , wenn es bei Ohm, in mOhm Bereich messen könnte.
Keithley 6500
(https://www.tek.com/tektronix-and-keithley-digital-multimeter/dmm6500)
Hat einen 1 Ohm Bereich, zum Ausmessen von Shuts ziemlich praktisch.
Ist allerdings neu, daher wohl noch nicht gebraucht zu bekommen.
Neu haben wir ~960€ netto gezahlt.
Viele Grüße,
Hermann
popösel schrieb:> Wozu überhaupt ein Tischmultimeter? Frage ich mich schon lange.
Ist eine Frage des Arbeitsplatzes und der Arbeitsweise. Wenn es neben
dem Oszi im Regal etc. steht liest man beides gleichzeitig ab und muß
nicht immer mit dem Kopf nicken, um ein Hand-DMM auf dem Tisch
abzulesen.
MfG
popösel schrieb:> Wozu überhaupt ein Tischmultimeter? Frage ich mich schon lange.
Ich erwische mich seit neustem permanent dabei bei meinen normalen
Multimetern zu vergessen auszuschalten wenn ich zwischenzeitlich mal was
anderes erledigen muss. Das frisst bei mir 9V Batterien am laufendem
Band.
Aus diesem, und nur aus diesem Grund erwäge ich mir ernsthaft ein
Tischmultimter zuzulegen. Oder gibt es Multimeter die eine Auto Power
Off Funktion haben?
In der Preisklasse z.B.
https://www.elv.at/truerms-tischmultimeter-ms8050.html. VFD gefällt mir
bei Multimetern halt sehr viel besser als LCD.
Nachteil, nach dem Einschalten steht es immer auf VAC. VDC wäre mir
lieber.
Paul G. schrieb:> Oder gibt es Multimeter die eine Auto Power> Off Funktion haben?
klar, z.B. das BM235 - nach ~30min geht's aus. Ausserdem braucht's keine
9V-Blöcke, sondern nur 2xAAA
Andi B. schrieb:> In der Preisklasse z.B.> https://www.elv.at/truerms-tischmultimeter-ms8050.html. VFD gefällt mir> bei Multimetern halt sehr viel besser als LCD.
Das hatte ich mal und war sehr zufrieden. Sehr helles (Dual) Display,
feine Auflösung und Anschlussmöglichkeit an den PC. Leider ohne
4-Polmessung für Widerstände. Das Gerät bietet ELV ganz selten mal als
Angebot an, für ca. 230,- Euro. Und...das Gerät wird im Alukoffer
geliefert, jedenfalls damals.
Hermann M. schrieb:> Robert schrieb:>> Schöne wäre es , wenn es bei Ohm, in mOhm Bereich messen könnte.> Keithley 6500> (https://www.tek.com/tektronix-and-keithley-digital-multimeter/dmm6500)> Hat einen 1 Ohm Bereich, zum Ausmessen von Shuts ziemlich praktisch.
Genau genommen misst es bis auf 1uOhm Auflösung. Wobei das wohl ein sehr
theoretischer Wert ist. Da kommen dann schon so viele Faktoren
(Temperatur, Thermospannungen usw.) zusammen die das Messergebnis im
heimischen „Labor“ in Frage stellen. Aber, ein feines Gerät mit
Touchscreen. Der kleine Bruder vom DMM7510.
> Ist allerdings neu, daher wohl noch nicht gebraucht zu bekommen.> Neu haben wir ~960€ netto gezahlt.
Kostet derzeit bei Welectron 1069,- Euro inkl. MWSt.
Bei Calplus gibt es das Gerät in einer Jubiläumsaktion für ca. 1020,-
Euro, inkl. einer Karte zur Messstellenerweiterung und einer Software.
Die SW ist allerdings zeitlich beschränkt.
https://www.calplus.de/keithley-dmm6500.html
Ich kenne den Händler aber nicht, habe also keinerlei Erfahrung mit ihm.
Er verkauft zudem nicht an Privatpersonen, nur an Gewerbetreibende.
Paul G. schrieb:> Oder gibt es Multimeter die eine Auto Power> Off Funktion haben?
Ich habe keines das sich nicht selbst abschaltet.
Jörg R. schrieb:> ...kostet neu ca. 1100,- Euro, also deutlich über dem Budget;-)
Dann ist das in den letzten Jahren deutlich teurer geworden oder Dein
Händler schlägt ordentlich was drauf.
popösel schrieb:> Wozu überhaupt ein Tischmultimeter? Frage ich mich schon lange.
Für Labormultimeter lautet die Antwort: Weil beheizte Referenz und
GPIB-Buchse schlecht zu einem Handmultimeter passen. Für Handmultimeter
im Tischgehäuse kenne ich die Antwort auch nicht. Vielleicht, damit man
es nicht irgendwo liegen lässt und dann nicht wieder findet.
ZF schrieb:> Für Handmultimeter> im Tischgehäuse kenne ich die Antwort auch nicht. Vielleicht, damit man> es nicht irgendwo liegen lässt und dann nicht wieder findet.
Vieles ist ganz ähnlich zu den hochwertigen Tischmultimetern.
Es ist nicht zu unterschätzen, dass man ihnen einen festen Platz im
Regal des Labortischs geben kann. Für Leute, bei denen schnell das Chaos
auf dem Labortisch ausbricht hat das was. Da stehen sie vernünftig und
fallen nicht einfach runter. Wer schon mal das ein oder andere
Handmultimeter vom Tisch gefegt hat weiß das zu schätzen.
Im beruflichen Bereich kommt hinzu, dass sie nicht so einfach von den
lieben Kollegen ungefragt "ausgeliehen" werden können. Zumindest wenn
man sie geschickt im Regal vergräbt und verkabelt. Wenn sie mit
Kennsington-Schlössern gesichert sind schon mal gar nicht.
Ansonsten hat man nicht das Problem, dass die Batterien mal wieder im
ungünstigen Moment leer sind. Besonders bei Langzeit-Aufzeichungen.
Vielleicht auch nicht zu vergessen, manchen gefällt die Bedienung etwas
besser oder sie mögen einfach die Form. Genau so, wie manche Leute
Ananaspizza mögen.
ZF schrieb:> Jörg R. schrieb:>> ...kostet neu ca. 1100,- Euro, also deutlich über dem Budget;-)> Dann ist das in den letzten Jahren deutlich teurer geworden oder Dein> Händler schlägt ordentlich was drauf.
Weder noch. Ich kenne für das Keithley 2000 nur den Preis um die 1000,-
Euro. Sowohl aktuell..als auch aus der Vergangenheit. Wenn Du eine
Quelle (Link) für um die 500,- Euro hast, für ein neues 2000er, gerne
her damit.
ths schrieb:> Ich habe so ein Ding im Regal:>> https://www.batronix.com/versand/multimeter/multimeter-dm3058e.html>> Gar nicht mal soo schlecht. Und wenn ich es wirklich mal genauer wissen> will, steht im Kalibrierlabor was besseres rum.
Dann ist scheinbar auch nicht sooo gut;-) Mir würde das Display nicht
gefallen. Bei einem Neukauf und dem Preis würde ich mich für das Siglent
3055 entscheiden.
ths schrieb:> Von Siglent kaufe ich nichts mehr, nachdem der Funktionsgenerator> abgeraucht ist. Vielleicht etwas zu billig.
Das lässt sich nicht verallgemeinern. Wie alt war das Gerät und wie ist
es dazu gekommen? Fehlbedienung?
Jörg R. schrieb:> ZF schrieb:>> Jörg R. schrieb:>>> ...kostet neu ca. 1100,- Euro, also deutlich über dem Budget;-)>> Dann ist das in den letzten Jahren deutlich teurer geworden oder Dein>> Händler schlägt ordentlich was drauf.>> Weder noch. Ich kenne für das Keithley 2000 nur den Preis um die 1000,-> Euro. Sowohl aktuell..als auch aus der Vergangenheit. Wenn Du eine> Quelle (Link) für um die 500,- Euro hast, für ein neues 2000er, gerne> her damit.
Vor ein paar Jahren waren es gut 800 Brutto, für privat, direkt von
Keithley, ohne Großkundenrabatt oder sowas. Wenn Dich das ernsthaft
interessiert solltest Du einfach mal nachfragen. Vielleicht geht da ja
noch was, armer Student und so. ;-) Dass das Gerät eine komplett andere
Liga ist als das was hier sonst noch diskutiert wird weißt Du ja
wahrscheinlich.
Für privat würde ich ein HP/Agilent/Keysight dem Keithley 2000
vorziehen. Das Keithley lässt sich nur justieren, wenn man alle Ranges
durchläuft. Bei einem 34401A oder auch 34465A oder so kannst Du jeden
Range einzeln justieren.
Wenn es Dich dann doch noch mal packt und Dich genaue DC Spannungen
interessieren ist es schön, das Gerät justieren zu können, ohne große
präzise AC Ströme (oder was auch immer) zu benötigen.
ZF schrieb:> (...) Vielleicht geht da ja> noch was, armer Student und so. ;-)
Wenn Du den armen Studenten raushängen lassen willst, dann frag auch bei
Datatec an. Die haben regelmäßig Rückläufer, Inzahlungnahmen und
Vorführgeräte.
Oder kauf Dir einfach ein gebrauchtes 34401A für 300,- und dann ist
Ruhe. Vom VFD-Display abgesehen werden diese Geräte mit dem Alter nicht
schlechter.
Ich verwende das Digital-Multimeter VC870 von Voltkraft.
Daten siehe Beilage.
Als Zubehör gibt es Interface zur Leistungsmessung als
Netzzwischenstecker
und ein PC Interface mit Potentialtrennung zur Aufzeichnung von
Messungen.
Ist ist zwar kein Tischgerät, aber Genauigkeit und Auflösung (4 1/2
Stellen)überzeugen.
Messen und Anzeigen der elektrischen Größen im Bereich der
Überspannungskategorie CAT IV bis
max. 600V bzw. CAT III bis max. 1000 V gegen Erdpotential, gemäß EN
61010-1 sowie alle niedrigeren Kategorien.
- Messen von Gleich- und Wechselspannung bis max. 1000 V/DC, 750 V/AC
- Messen von Gleich- und Wechselstrom bis max. 10 A
- Frequenzmessung bis 400 MHz
- Messen von Kapazitäten bis 40 mF
- Messen von Widerständen bis 40 MΩ
- Durchgangsprüfung (<20 Ω akustisch)
- Diodentest
- Temperaturmessung von –40 bis + 400 °C
- DC-Schleifenstrommessung von 0 – 100 % (bei Signalströmen 4 – 20 mA)
- AC-Leistungsmessung bis max. 2500 W über beiliegendem Adapter
GEKU schrieb:> Ich verwende das Digital-Multimeter VC870 von Voltkraft.> Daten siehe Beilage.
Der TO sucht ein Tischmultimeter, möglichst mit 4-Pol-Messung. Das VC870
erfüllt keine dieser Anforderungen.
ZF schrieb:> Vor ein paar Jahren waren es gut 800 Brutto, für privat...
Vor ein paar Jahren war so ziemlich alles preiswerter;-)
ZF schrieb:> Wenn Dich das ernsthaft> interessiert solltest Du einfach mal nachfragen. Vielleicht geht da ja> noch was, armer Student und so. ;-) Dass das Gerät eine komplett andere> Liga ist als das was hier sonst noch diskutiert wird weißt Du ja> wahrscheinlich.
Ich hatte das Glück, wenn man es so nennen mag, das 2000er vor einiger
Zeit für ca. 500,- zu kaufen. Von Privat, einige Jahre alt, aber
vollkommen unbenutzt und noch originalverpackt.
Student...davon bin ich Jahrzehnte entfernt, es geht in die andere
Richtung;-)
Ralph B. schrieb:> gebrauchtes HP34401>> das hat 6,5 stellen und auch 4leitermessung bei Widerstand.
Nach wie vor ein Klassiker. Selbst in schlechten Zustand wird es noch
relativ gut gehandelt.
Jörg R. schrieb:>> gebrauchtes HP34401>>>> das hat 6,5 stellen und auch 4leitermessung bei Widerstand.>> Nach wie vor ein Klassiker. Selbst in schlechten Zustand wird es noch> relativ gut gehandelt.
Nicht einfach nur ein Klassiker. Es ist imho so ziemlich das beste 6,5
stellige DMM welches man kaufen kann (bezogen auf DCV). Klar haben die
neueren Kisten ein schickes Display mit vielen netten Funktionen, aber
bezüglich der Linearität sind die meisten neuen Geräte schlechter als
das 34401A.
Philipp C. schrieb:> Jörg R. schrieb:>>> gebrauchtes HP34401>>>>>> das hat 6,5 stellen und auch 4leitermessung bei Widerstand.>>>> Nach wie vor ein Klassiker. Selbst in schlechten Zustand wird es noch>> relativ gut gehandelt.>> Nicht einfach nur ein Klassiker. Es ist imho so ziemlich das beste 6,5> stellige DMM welches man kaufen kann (bezogen auf DCV). Klar haben die> neueren Kisten ein schickes Display mit vielen netten Funktionen, aber> bezüglich der Linearität sind die meisten neuen Geräte schlechter als> das 34401A.
Steht das 34410A nicht noch darüber?
Jörg R. schrieb:> Steht das 34410A nicht noch darüber?
Das 34401A ist linearer. Der ADC des 34410A ist dafür schneller
geworden. Die aktuellen Geräte haben auch noch den ADC wie ihn das
3441XA hat.
Ich habe zum Vergleich mal ein paar Messungen angehängt.
Edit: Man sollte sich die Linearität des eigenen 34401A allerdings
ansehen und ggf. einen ADC Abgleich nach Service Manual machen (nur +/-
10V)
> Messungen
Ich sehe nur Rauschen und krumme Kurven.
An der Genauigkeit des Multimeters werden wohl 99,9% der
Bastelprojekte nicht scheitern.
Selbst wenn es nur ein 3 1/2-Steller ist.
Das traditionelle "Multizet" hatte irgendwas um die 1,5 %
in den Gleichspannungs und Gleichstrombereichen.
Selbst das würde heute noch dicke reichen.
Es ist wie bei den C-Freds. Da kommen auch immer Typen
herausgekrochen die ihr C++ wie Sauerbier anpreisen müssen.
Im normalen Werkstattalltag reichen für die meissten
Messungen auch Geräte der 1 %-Klasse...
@BrownNoise: Es kommt halt darauf an, was Dein Hobby ist. Bei mir geht
es um möglichst genaue Messungen diverser elektrischer Größen. Da ist
eine gute Linearität sehr hilfreich, weil man damit dann Transfers auf
andere Ranges machen kann.
Braucht man das? Ist das sinnvoll? Sehr wahrscheinlich kann man ruhigen
Gewissens beides verneinen. Aber ich würde sagen, dass das für fast
jedes Hobby Projekt hier gilt, aber darum geht es halt auch nicht.
Hi
>Seht ihr vielleicht einen Unterschied, außer dem Preis ??
Steht doch dort:
>Beschreibung>VOLTCRAFT hat das Tisch-Multimeter VC650BT in einer Special Edition >aufgelegt.
Die Stückzahl ist wie bei allen VOLTCRAFT Special >Edition->Artikeln streng
limitiert. Er ist baugleich zum Original Tisch->Multimeter VC650BT (124411).
MfG Spess
spess53 schrieb:>>VOLTCRAFT hat das Tisch-Multimeter VC650BT in einer Special Edition >aufgelegt.
Auffällig ist, daß die davon keine kalibrierte Version anbieten. Das
dient dann wohl eher der Marktstimulierung und Aufhübschung der
Absatzzahlen. Also: Schnell kaufen und Preis nutzen!
Ich würde mir auch ein HP34401A oder ein Keithley 2000 kaufen.
Leider sind die gebaraucht-Preise absolut unberechenbar, von 230 Euro
inkl. aktueller Kalibrierung bis zu 350 Euro defekt habe ich schon alles
gesehen.
Ein neues Keithley 2000 wäre evtl. auch schon interessant, zumal die
gebraucht meistens auf über 500 Euro gesteigert werden ist ein Neugerät
die Überlegung sicher wert.
Hat das Keithley 2000 in den 2000er nicht fast 10k gekostet, mir kommt
vor ich habe das mal so in einer Preisliste gesehen.
LG
Arno K. schrieb:> Hat das Keithley 2000 in den 2000er nicht fast 10k gekostet, mir kommt> vor ich habe das mal so in einer Preisliste gesehen.
Nicht 'mal das 2002 kostet so viel.
BrownNoise schrieb:> An der Genauigkeit des Multimeters werden wohl 99,9% der> Bastelprojekte nicht scheitern.> Selbst wenn es nur ein 3 1/2-Steller ist.> Das traditionelle "Multizet" hatte irgendwas um die 1,5 %> in den Gleichspannungs und Gleichstrombereichen.> Selbst das würde heute noch dicke reichen.
Kleines Beispiel gefällig?
Ich wollte letztens einen Shunt mit einem krummen Wert ausmessen.
2,45mOhm
Dazu habe ich das Labornetzgerät auf 1A gestellt(kalibriert) und
anschließend mit dem Solartron 7150 den Spannungsabfall über dem Shunt
gemessen. Dein Multizet hätte dabei noch nicht mal gezuckt...
Philipp C. schrieb:> Arno K. schrieb:>> Hat das Keithley 2000 in den 2000er nicht fast 10k gekostet, mir kommt>> vor ich habe das mal so in einer Preisliste gesehen.>> Nicht 'mal das 2002 kostet so viel.
Das 2002 kostet schon um die 10k. Was es in den 2000er gekostet hat
lässt sich wohl schwer recherchieren, ebenso was das Keithley 2000
gekostet hat. Wobei es im Jahr 2000 noch die DM gab.
Jörg R. schrieb:> Das 2002 kostet schon um die 10k.
Ich habe gerade mal gesucht und ein Angebot von 2013 gefunden. Da wollte
Keithley 6100€ haben.
Aber Du hast recht. Mittlerweile kostet es mit MwSt tatsächlich ca. 10k.
Armin X. schrieb:> Kleines Beispiel gefällig?> Ich wollte letztens einen Shunt mit einem krummen Wert ausmessen.> 2,45mOhm> Dazu habe ich das Labornetzgerät auf 1A gestellt(kalibriert) und> anschließend mit dem Solartron 7150 den Spannungsabfall über dem Shunt> gemessen. Dein Multizet hätte dabei noch nicht mal gezuckt...
Ich habe kein Multizet, aber ich habe nur zum Spaß mal gegoogelt und es
scheint eins gegeben zu haben mit einem 20uA Strombereich. Dabei sollen
dann 100mV an dem Gerät abgefallen sein.
Würde man es in diesem Bereich nun zu Deinem Shunt parallel schalten,
dann würde der Zeiger zu rund 2,5% der Skala auschlagen (wenn ich mich
nicht vertan habe). ;)
> Ich wollte letztens einen Shunt mit einem krummen Wert ausmessen.> 2,45mOhm
Ja, dass muss man im Werkstattalltag natuerlich mindestens einmal
taeglich machen.
Aber sei beruhigt. Ich habe mir mit einem 24 bit ADC einen
7 1/2 Steller selber gebaut. Den kann ich zwar nur so genau
kalibrieren, wie meine ebenfalls selbstgebaute Referenz es
hergibt (10 ppm/K), aber glaube mir, das mir das vollkommen reicht.
Mit meinem ebenfalls selbstentwickelten Filteralgorithmus muss
ich auch keine Minute warten, bis das Dingens seine Hausnummern
anzeigt.
Die letzte Stelle ist zwar nicht sonderlich stabil, loest
aber bei einem Messbereich von 16,777216 V ein uV auf.
Aber selbst mit den Multizets des Ostens (Uni 9/Uni 10) habe
ich schon Widerstaende von 10 mOhm bestimmt.
Ihr koennt euch also weiterhin gerne eure teueren HP Keythley
u.s.w. sonstwohin stecken.
BrownNoise schrieb:>....> Ihr koennt euch also weiterhin gerne eure teueren HP Keythley> u.s.w. sonstwohin stecken.
Du bist ein wahrer Held, ehrlich!
Old-Papa
BrownNoise schrieb:> Ihr koennt euch also weiterhin gerne eure teueren HP Keythley> u.s.w. sonstwohin stecken.
Du weißt ja nicht einmal wie man Keithley schreibt? Fluke hast du noch
vergessen. Die bauen auch teure Messtechnik.
BrownNoise schrieb:> Aber sei beruhigt. Ich habe mir mit einem 24 bit ADC einen> 7 1/2 Steller selber gebaut. Den kann ich zwar nur so genau> kalibrieren, wie meine ebenfalls selbstgebaute Referenz es> hergibt (10 ppm/K)
Und womit hast Du die selbstgebaute Referenz kalibriert? Zollstock?
Old P. schrieb:> Du bist ein wahrer Held, ehrlich!
Schließe mich an, auch für mich ist BrownNoise ein Held? Ach ja, ein
Troll ist er obendrein. Einer mit 7 Stellen Auflösung hinter dem Komma.
> Und womit hast Du die selbstgebaute Referenz kalibriert? Zollstock?
Ich bin geistig Armen zwar keine Antwort schuldig, jedoch ein
Gliedermasstab war es nicht.
In der Bedienungsanleitung stand jedenfalls etwas von 0.005 %.
Fluke(s) hab ich uebrigens hier auch. Die koennen auch guenstig.
Im uebrigen ist das Thema hier fuer mich sowieso abgeschlossen:
> Braucht man das? Ist das sinnvoll? Sehr wahrscheinlich kann man ruhigen> Gewissens beides verneinen.
Also troll dich!
BrownNoise schrieb:> Ich bin geistig Armen zwar keine Antwort schuldig, jedoch ein> Gliedermasstab war es nicht.
Es ist dir aber ein unbedingtes Bedürfnis es doch zu tun.
BrownNoise schrieb:> Im uebrigen ist das Thema hier fuer mich sowieso abgeschlossen:
Du warst auch nie richtig dabei.
> Also troll dich!
Dito.
BrownNoise schrieb:> Im uebrigen ist das Thema hier fuer mich sowieso abgeschlossen:>>> Braucht man das? Ist das sinnvoll? Sehr wahrscheinlich kann man ruhigen>> Gewissens beides verneinen.>> Also troll dich!
Bitte nicht aus dem Kontext reißen! Meine Aussage bezog sich auf den
hobbymäßigen Gebrauch. Im professionellen Umfeld benutze ich mehrmals
pro Woche 8,5 stellige DMMs (3458As und 8508A) und diese auch oft über
das, wofür sie spezifiziert sind hinaus. Und nein, ich arbeite nicht in
einem Kalibrierlabor.
Du scheinst ja auch irgendeine Motivation gehabt zu haben ein
hochauflösendes Gerät mit dem LTC2400 zu bauen..
Selbst der private Bastler kann ein hochauflösendes Multimeter
benötigen, natürlich reicht in den meisten Fällen die Information ob
eine Spannung in einem gewissen Bereich liegt, aber es gibt auch
Ausnahmen wo eine Genauigkeit von 1% nicht ausreicht.
Alleine der Eingangssatz „... Werkstattalltag ...“, Bastler reparieren
nicht nur Geräte sondern entwickeln auch gerne eigene und es gibt auch
Bastler welche gerne hochpräzise Messgeräte reparieren, zur Reparatur
gehört meines Erachtens auch die darauffolgende Justage, ohne
entsprechende Messmittel lässt sich dies nicht bewerkstelligen.
Zudem ist das Elektronik-Basteln ein Hobby, manche Menschen sammeln
gerne hochpräzise Messtechnik und erfreuen sich daran zu sehen wie die
letzten Stellen ihrer Messtechnik schön hin- und her- zappeln ;)
Würde man mir ein 3458a hinstellen würde ich auch nicht nein sagen,
leider gibt es der Geldbeutel nicht her und selbst wenn dann müsste ich
mir den Kauf erst mal vor mir selbst rechtfertigen können. Dies kann ich
aber definitiv nicht, ich musste schon mit mir selbst kämpfen um die
Notwendigkeit eines Autos zu akzeptieren.
Ich investiere mein Geld lieber in andere Dinge, welche meine
Lebensqualität steigern, schön mit der Frau essen gehen, einen Gang ins
Kino, einen schönen Urlaub, schöne Möbel, aber auch meine Haustiere
sollen gesund leben und ein schönes Leben haben und einen Teil lege ich
beiseite in Form von Bausparer, Investmentfond und Altersvorsorge.
mmhh.. ufert hier wohl ein bisschen aus ;-) hihi..
Habe heute das VC650BT SE bekommen..
Bin ein bisschen Enttäuscht..
Widerstände misst es wohl erst ab ca. 0,7 Ohm und dort geht der Wert
dann
nach 1 Minute nach unten..
Spannung:
Habe mal mein altes Protek 506 als Referenz genommen.
(ich denke das dürfte einigermaßen genau sein..)
Das Netzteil auf 20.02 Volt eingestellt. (per Protek 506)
Das UT803 zeigt 19,99Volt an
Das VC650BT zeigt 19,976 Volt an.
Aber das witzige, wenn ich den Range beim VC650BT verstelle kommt raus:
19,967V oder 19,94V oder 19,8V
Müsste er da nicht auf Runden statt runter ?!
Ich denke, ich gebe das wieder zurück...
Werde mir den ganzen Thread wieder von neuem durchlesen.. ;-)
Robert schrieb:> Habe heute das VC650BT SE bekommen..>> Bin ein bisschen Enttäuscht..
Wundert mich ehrlich gesagt nicht....
Jörg R. schrieb:> Robert schrieb:>> Danke für Eure Meinungen!>> in der engeren Wahl ist jetzt das : VOLTCRAFT VC650BT>> Mir gefällt zwar die Marke nicht so sehr und noch dazu von Conrad...>> aber das Datenblatt schaut ganz gut aus.>> ich denke das wird für mich reichen ;-)>> 0R01 ohne Vierpolmessung? Einfaches LC-Display...>> Dann kannst Du auch das behalten was Du bisher hast, vor allem wenn dir> das Voltcraft eigentlich nicht gefällt.>> Du fängst doch gerade erst an zu suchen;-) Dein Budget sind 500,- Euro,> das ist doch nicht wenig.
> Aber das witzige, wenn ich den Range beim VC650BT verstelle kommt raus:> 19,967V oder 19,94V oder 19,8V
Da geben selbst meine gebraucht gekauften Fluke 8600A sich keine
Bloesse.
Aber die sind ja auch solide gebaut.
Robert schrieb:> Ich denke, ich gebe das wieder zurück...> Werde mir den ganzen Thread wieder von neuem durchlesen.. ;-)
Naja das VC650BT war auch in meiner engeren Wahl.
Habe es mir aber noch nicht besorgt.
Das Gerät gibt es bei Conrad ja schon ein paar Jahre.
Vielleicht ist es kein Wunder das sie die Geräte nicht loswerden.
Uni-t hat da ein neues, man findet nur noch keinen Test darüber.
Für einen ähnlichen Preis bietet es einiges mehr als das VC650BT.
Ob es was taugt ?
https://www.elv.de/uni-trend-tischmultimeter-ut8803.html
Andi_73 schrieb:> Eventuell ist das UT8803 was für Dich.> Es hat Kapazitäts / Induktivitätsmessung und noch einiges mehr> wie z.B. ESR Messung für Elkos.>> https://www.elv.de/uni-trend-tischmultimeter-ut8803.htmlAndi_73 schrieb:> Uni-t hat da ein neues, man findet nur noch keinen Test darüber.> Für einen ähnlichen Preis bietet es einiges mehr als das VC650BT.> Ob es was taugt ?>> https://www.elv.de/uni-trend-tischmultimeter-ut8803.html
Meinst Du es wird interessanter wenn du es 2 mal verlinkst? Das Teil hat
übrigens auch keine 4-Pol-Messung.
Der TO hat soviel an Anregungen und Vorschlägen bekommen, und er hat
wohl ein Budget von 500,- Euro. Da findet sich mit Sicherheit etwas
besseres.
Andi_73 schrieb:
...
> Uni-t hat da ein neues, man findet nur noch keinen Test darüber.> Für einen ähnlichen Preis bietet es einiges mehr als das VC650BT.> Ob es was taugt ?
Also ehrlich, ein Voltcraft gegen ein Uni-t zu tauschen ist wie
zerrissene Socken gegen kaputte Socken zu tauschen. Die sind in jeder
Hinsicht billig ;-)
Old-Papa
Mit 500€ Budget kriegt man schon die ersten professionellen Geräte.
Zum Beispiel:
- Rigol DM3058E
- Siglent SDM3055
Und sogar von Keysight gab es bis vor einiger Zeit Geräte in der
Preisklasse (U3401A/U3402A)
René F. schrieb:> Mit 500€ Budget kriegt man schon die ersten professionellen Geräte.>> Zum Beispiel:> - Rigol DM3058E> - Siglent SDM3055>> Und sogar von Keysight gab es bis vor einiger Zeit Geräte in der> Preisklasse (U3401A/U3402A)
Und wenns gut gebraucht ist, auf jeden Fall und häufig billiger. Die
Frage ist, ist das nötig?
Ich selber habe einige Tischmultimeter am Start, Fluke, Prema, Siemens
(richtiger: Norma) usw. Aber ich bin ja auch Messprömpel-Fetischist!
;-)))
Old-Papa
Old P. schrieb:> Ich selber habe einige Tischmultimeter am Start, Fluke, Prema, Siemens> (richtiger: Norma) usw. Aber ich bin ja auch Messprömpel-Fetischist!
Nenn' doch mal ein paar Modellbezeichnungen!
Der Jörg schreibt immer von "4-Pol-Messung". Heißt das nicht eigentlich
"Vierleitermessung" oder sagt man auch "4-Pol-Messung"?
Peter M. schrieb:> Old P. schrieb:>> Ich selber habe einige Tischmultimeter am Start, Fluke, Prema, Siemens>> (richtiger: Norma) usw. Aber ich bin ja auch Messprömpel-Fetischist!>> Nenn' doch mal ein paar Modellbezeichnungen!
Prema 6000, Fluke 8845A (kalibriert), Kontron 4020, Siemens B1046 (in
wirklich ein Norma D4845) und ein ganzes Rudel Multimeter.
> Der Jörg schreibt immer von "4-Pol-Messung". Heißt das nicht eigentlich> "Vierleitermessung" oder sagt man auch "4-Pol-Messung"?
Das ist gehüppt wie gesprungen ;-))
Old-Papa
Das Siemens/Norma steht zum Verkauf (PN)
Peter M. schrieb:> Der Jörg schreibt immer von "4-Pol-Messung". Heißt das nicht eigentlich> "Vierleitermessung" oder sagt man auch "4-Pol-Messung"?
Ich glaube der Peter hat recht;-) Obwohl fast jeder weiß was mit
4-Pol-Messung gemeint ist.
Old P. schrieb:> Fluke 8845A...
Bist Du bei dem Gerät mit dem Display zufrieden, oder leuchten die Dots
unterschiedlich hell?
Old P. schrieb:> Also ehrlich, ein Voltcraft gegen ein Uni-t zu tauschen ist wie> zerrissene Socken gegen kaputte Socken zu tauschen.
Ja, würde ich auch nicht machen.
>>> Der Jörg schreibt immer von "4-Pol-Messung". Heißt das nicht eigentlich>> "Vierleitermessung" oder sagt man auch "4-Pol-Messung"?>> Das ist gehüppt wie gesprungen ;-))>
Man kann ja auch von der "Wheatstone'schen Messbrücke" sprechen. Ist
halt nur etwas umständlich...
vincentg
Ich habe momentan nur 3 Tischmultimeter, 3x Grundig DM100, für meine
Zwecke in der Regel ausreichend und sollte ich mal etwas genaueres oder
höher auflösendes benötigen kann ich es problemlos in der Firma in der
Mittagspause oder nach der Arbeit machen, stört dort niemanden, ich habe
auch schon Geräte in der Firma repariert, sowas mache ich bevorzugt in
der Mittagspause, wäre ja verschenkte Zeit in der ich sonst nur warte
bis die Pause vorbei ist.
Zudem kann ich mich in der Abteilung ausbreiten wie ich möchte, da stört
es auch niemanden wenn ich mein Zeug auf einen der ungenutzten Tische
ausbreite, die Hälfte unserer Tische ist sowieso nur Ablage.
Jörg R. schrieb:>> Bist Du bei dem Gerät mit dem Display zufrieden, oder leuchten die Dots> unterschiedlich hell?
Bisher nur minimale Unterschiede, bei genauem Hinsehen fällt auf, dass
da ein bestimmtes Bild eingebrannt ist. Für einen Röhrenmonitor konnte
man früher noch einen Bildschirmschoner einschalten, sowas gibt es
leider hier nicht.
Ich kenne die Horrorbilder im Internet auch, nutze mein Fluke aber nur
als Werkstattnormal. Es ist 25/7 im Standby, das VFD also aus.
@Rene F.
viele Amateure haben eben keine Möglichkeit in ihrer Butze zu werkeln.
Das muss also alles zuhause mit den dort stehenden Gerätschaften gewuppt
werden.
Old-Papa
Vincent G. schrieb:> Man kann ja auch von der "Wheatstone'schen Messbrücke" sprechen. Ist> halt nur etwas umständlich...
Bist du dir sicher? Sind doch 2 unterschiedliche Verfahren.
Der Geist der alles weiß schrieb:> Vincent G. schrieb:>> Man kann ja auch von der "Wheatstone'schen Messbrücke" sprechen. Ist>> halt nur etwas umständlich...>> Bist du dir sicher? Sind doch 2 unterschiedliche Verfahren.
Zudem benutzt eine Wheatstonebrücke auch nur 2 Leiter. Wenn dann schon
eher eine Thomsonbrücke.
Aber wie ja schon gesagt wurde, ist das ein ganz anderes Verfahren.
Achim B. schrieb:>> Warum müssen neuzeitliche Messgeräte eigentlich so aussehen, als wären> sie vom Zuckerbäcker designed? Ist ja furchtbar!
Was ist daran Zuckerbäcker?
Farbiges Display? Finde ich gut.
"Steuerkreuz"? Finde ich (wenns sinnvoll belegt ist) auch gut.
Farbige Buchsen? Ist ja wohl Standard.
Die Stoßecken? Stören mich auch beim Stapeln, kann man meistens
abnehmen.
Also, was ist Zuckerbäcker?
Old-Papa
Robert schrieb:> Also nur Multimeter bis max. €500,->> Ohne viel Extras... (ohne Messwertspeicher,Formeln usw..)
Bevor man 500,- Euros für ein "Tischmultimeter" von Uni-T, Siglent,
Rigol, Voltcraft, Owon, Peaktech und wie sie alle heißen, vergeudet, vor
allem wenn man die typischen Tischmultimeter-Funktionen nicht benötigt,
ist dieses Geld viel besser in einem Hand-Multimeter von etablierten
Herstellern wie Keysight, Fluke, etc. aufgehoben, auch in einem guten
Gebrauchtem.
Sicher, man bezahlt einen ordentlichen Anteil nur für die Farbe und den
aufgedruckten Namen. Dafür ist aber der Rest der Geräte solide und man
kann sich darauf verlassen.
Old P. schrieb:> Achim B. schrieb:>>>> Warum müssen neuzeitliche Messgeräte eigentlich so aussehen, als wären>> sie vom Zuckerbäcker designed? Ist ja furchtbar!>> Was ist daran Zuckerbäcker?
Frage ich mich auch.
> Farbiges Display? Finde ich gut.
Das Keithley DMM 6500 hat sogar ein Touchscreen Display. Das lässt die
Front aufgrund geringerer Anzahl an Tasten übersichtlicher aussehen.
> "Steuerkreuz"? Finde ich (wenns sinnvoll belegt ist) auch gut.
Richtig.
> Farbige Buchsen? Ist ja wohl Standard.
...und sinnvoll.
> Die Stoßecken? Stören mich auch beim Stapeln, kann man meistens> abnehmen.
Ansonsten bieten sie halt Schutz. Geräte stapeln mache ich nicht.
Berater schrieb:> Bevor man 500,- Euros für ein "Tischmultimeter" von Uni-T, Siglent,> Rigol, Voltcraft, Owon, Peaktech und wie sie alle heißen, vergeudet, vor> allem wenn man die typischen Tischmultimeter-Funktionen nicht benötigt,> ist dieses Geld viel besser in einem Hand-Multimeter von etablierten> Herstellern wie Keysight, Fluke, etc. aufgehoben, auch in einem guten> Gebrauchtem.>> Sicher, man bezahlt einen ordentlichen Anteil nur für die Farbe und den> aufgedruckten Namen. Dafür ist aber der Rest der Geräte solide und man> kann sich darauf verlassen.
Ich denke diese Sichtweise ist falsch, zumindest bei Rigol und Siglent
merkt man das die Geräte eindeutig dem professionellen Bereich
zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter
an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.
René F. schrieb:> Ich denke diese Sichtweise ist falsch, zumindest bei Rigol und Siglent> merkt man das die Geräte eindeutig dem professionellen Bereich> zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter> an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.
Beide Hersteller (Rigol, Siglent) bieten aber auch Geräte um die 500,-
Euro an. Das machen die „großen“ Hersteller nicht.
Berater schrieb:> vor allem wenn man die typischen Tischmultimeter-Funktionen nicht> benötigt...
Ich muss nicht alle Funktionen eines Gerätes nutzen. Ein
Tischmultimeter, oder auch Regalmultimeter, steht halt nicht im Weg. Es
steht i.d.R. im Regal über dem Arbeitstisch, und damit nicht im Weg. Ein
weiterer großer Vorteil von Tischmultimetern ist die Stromversorgung. Es
ist kein Batteriewechsel notwendig.
Neben der meist deutlich größeren Präzision eines Tischmultimeters
gegenüber einem Handmultimeter ist meiner Meinung nach die
Fernsteuermöglichkeit ein weiterer großer Vorteil.
Selbst mein Uni-t 61B kann zwar Messwerte über USB zurückgeben, aber das
war es dann auch. Meine 34401A kann ich vollständig fernsteuern.
Achim B. schrieb:> Warum müssen neuzeitliche Messgeräte eigentlich so aussehen, als wären> sie vom Zuckerbäcker designed?
Das reine Design sollte bei den Auswahlkriterien nun wirklich hintenan
stehen. Mein Owon nutze ich gerne für längere Messreihen, die auf einem
angesteckten USB Stick abgelegt werden. Kann man dann gleich am Display
auswerten oder eben am PC.
Noch ein Argument für ein Tischmultimeter ist oftmals, dass sie sehr
schnell messen können. Das ist für dynamische Vorgänge interessant oder
man hängt einen Multiplexer daran (HP 3488A gibt es quasi geschenkt) und
kann so sehr viele Messstellen quasi gleichzeitig messen.
Philipp C. schrieb:> Das 34401A ist linearer
Deute ich die Diagramme richtig: die neuen 34461(70)sind in der
Linearität schlechter geworden als das alte 34401? Im Endbereich
schmieren sie ja regelrecht ab.
Lohnt es sich lieber ein gebrauchtes 34401 zu kaufen?
Hermannw schrieb:> Deute ich die Diagramme richtig: die neuen 34461(70)sind in der> Linearität schlechter geworden als das alte 34401?
Ja, es sieht so aus. Die neuen DMMs haben die Wandlertechnologie der
3441XA bekommen.
Jörg R. schrieb:> René F. schrieb:>> Ich denke diese Sichtweise ist falsch, zumindest bei Rigol und Siglent>> merkt man das die Geräte eindeutig dem professionellen Bereich>> zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter>> an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.>> Beide Hersteller (Rigol, Siglent) bieten aber auch Geräte um die 500,-> Euro an. Das machen die „großen“ Hersteller nicht.
Stimmt, bei Keysight und Fluke geht es erst ab 700€ los (Fluke 8808A und
Keysight 34450A)
Bis vor einiger Zeit gab es von Keysight auch die Modelle U3401A und
U3402A, diese lagen preislich sogar bei ungefähr 500€
Bei den Low-End Geräten zahlt man aber sowieso nur für den Namen,
teilweise sind die Geräte nur zugekauft wie Keysights DSO1000 Reihe von
RIGOL oder LeCroy mit einem umgelabelten Siglent.
Ich verstehe aber immer noch nicht das „aber“, die Geräte bieten teils
auch GPIB Optionen und ich glaube nicht das der Anteil an Bastlern hoch
ist welche die Funktionalität von Systemmultimetern benötigen. Also
meines Erachtens definitiv dem professionellen Bereich zuzuordnen.
René F. schrieb:> GPIB Optionen und ich glaube nicht das der Anteil an Bastlern hoch ist> welche die Funktionalität von Systemmultimetern benötigen.
Also ich verwende mein 3458A nahezu ausschließlich per GPIB, bei den
34401As sieht es nicht viel anders aus.
Es kommt halt immer darauf an was man tun möchte.
Eine Verbindung zum Computer eröffnet ganz neue Möglichkeiten.
Auch ganz ab von Präzisionsgeschichten. Einfach zB einen
Temperatursensor ans DMM und dazu ein steuerbares Netzteil und man kann
im Handumdrehen irgendeine Temperaturregelung oder was auch immer (mal
eben) machen.
René F. schrieb:> Stimmt, bei Keysight und Fluke geht es erst ab 700€ los (Fluke 8808A und> Keysight 34450A)
Das 34450A liegt schon bei 800,- Euro. Das Gerät habe ich mir im letzten
Jahr gekauft, werde es demnächst aber bei eBay anbieten. Das OLED
Display ist mir zu träge, die Logfunktion gefällt mir nicht....
René F. schrieb:> professionellen Bereich> zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter> an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.
ageh
Rigol und Siglent werden niemals im tatsächlich professionellem Bereich
ankommen.
Mag sein, dass es einige Firmen gibt die solche Geräte kaufen allerdings
fragt man sich schon ob man bei einem Gerät der 1000 Euro Klasse nicht
doch lieber das Keysight oder Keithley für 100 Euro mehr nimmt.
So billig sind die Hersteller nämlich auch nicht, ich habe zB. vor
kurzem zwei Angebote für ein Oszilloskop der 3000 Euro Klasse gesehen,
Unterschied zwischen R&S und Rigol waren nichtmal 200 Euro, da würde mir
die Entscheidung nicht schwer fallen lol.
LG
René F. schrieb:>> Ich verstehe aber immer noch nicht das „aber“, die Geräte bieten teils> auch GPIB Optionen und ich glaube nicht das der Anteil an Bastlern hoch> ist welche die Funktionalität von Systemmultimetern benötigen.
Ich habe und hatte an vielen Geräten GPIB und irgendwann auch einen
USB-Wandler gekauft, doch ehrlich, weder ich, noch ein Bastelkollege aus
meinem Umfeld haben das je benutzt.
Old-Papa
Hallo Arno!
Arno K. schrieb:> René F. schrieb:>> professionellen Bereich>> zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter>> an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.
Ich teile Deine Meinung, auch wenn der Preisunterschied vielleicht eher
€300,- beträgt. Begründung folgt:
Rigol DM3068, Preis bei Batronix: € 831,81 inkl. MWSt.
Keysight 34461A, Preis bei Welectron: €1100,- inkl. MWSt.
Aus dem Servicehandbuch des Rigol DM3068:
[...
3. 3 To Obtain Calibration Service
As the DM3068 does not support user calibration, please send your meter
back to us
for professional calibration when necessary.
...]
Adjustieren eines vermeintlich professionellen 6,5-stelligen Multimeters
nur vom Hersteller?!
Auf solche Verhaltensweisen muss man einfach mit den Mitteln der
Marktwirtschaft antworten. :)
Um an das Servicehandbuch eines gebraucht gekauften, längst nicht mehr
hergestellten japanischen DC-Standards zu gelangen, musste ich ein NDA
unterschreiben.
Wenn ich in Eurer Branche arbeiten würde, kämen mir solche Produkte
(nicht unbedingt der Hersteller) auf die schwarze Liste.
Naja der Markt scheint die Geräte schon anzunehmen, immerhin wagt es ja
sogar ein zweiter chinesischer Messgerätehersteller auf den Zug mit 6
1/2 stelligen Multimetern aufzuspringen. Anders betrachtet könnte Rigol
oder Siglent niemals im professionellen Bereich landen wenn sie nur
Geräte der Bastelklasse verkaufen würden. Meines Erachtens ist Rigol je
nach Produkt schon im professionellen Bereich anzusiedeln. Ich war schon
in 2 Firmen tätig welche mindestens ein Rigol ihr Eigen nannte und auch
externe Firmen wo ich beruflich bedingt besucht habe konnte ich schon
Rigol Oszilloskope erkennen. Ich muss allerdings zugeben, das es stets
Geräte der niedrigsten Preisklasse waren. Für anspruchsvollere Aufgaben
wurden dort auch Keysights, LeCroys und Rohde und Schwarz eingesetzt.
Ich würde aber auch selbst lieber den Hunderter drauflegen und das Gerät
des etablierteren Herstellers nehmen.
Nach all dem hier Gesagtem pro et contra, was würdet ihr zu
Gwintech GOM-804 meinen, wo doch dieses Gerät sowohl Vier-Draht-Messung
kann als auch GPIB, RS232 und USB besitzt und knapp über ~€ 500,--
kostet ?
Gruß
Pal
Kann nur wärmstens die neuen DMMs von Keithley empfehlen (DMM6500),
die Darstellung als Graph und das schnelle Sampling (1Msps) sind genial
um Strom-/Spannungsverläufe aufzuzeichnen ohne das Oszilloskop zu
bemühen.
Außerdem ist der 1Ohm-Bereich super um Kurzschlüsse bei Fehlersuche zu
finden.
Ist viel Geld 1000€, aber meiner Meinung nach besser angelegt als 500€
für ein 'einfaches' Gerät auszugeben und auf die Vorteile zu verzichten.
Nachteil: Bedienung ist (Triggerung) etwas knifflig
ZF schrieb:> das schein ein reines (Milli)Ohmmeter zu sein, kein Multimeter. Suchst> Du ein reines Milliohmmeter?
Hallo ZF,
danke für Deine schnelle Antwort. Entschuldigung, ich habe mich vertan,
habe die Beschreibungen von "GOM-804" mit "GDM-8342 GPIB" verwechselt.
Darf ich trotzdem noch einmal die Frage stellen, was Ihr von einem
Tischmultimeter "GDM-8342 GPIB" haltet? Ich schaffe im Moment nicht mehr
an Geld dafür auszugeben.
Gruß
Pal
Old P. schrieb:> Achim B. schrieb:>>>> Warum müssen neuzeitliche Messgeräte eigentlich so aussehen, als wären>> sie vom Zuckerbäcker designed? Ist ja furchtbar!>> Was ist daran Zuckerbäcker?> Farbiges Display? Finde ich gut.> "Steuerkreuz"? Finde ich (wenns sinnvoll belegt ist) auch gut.> Farbige Buchsen? Ist ja wohl Standard.> Die Stoßecken? Stören mich auch beim Stapeln, kann man meistens> abnehmen.>> Also, was ist Zuckerbäcker?>> Old-Papa
diese Krankheit brach zuerst aus bei den preiswerteren Oszilloskopen,
völlig abgerundete Ecken, dicke Schutzbügel aus Plastik
(Baustellenstyle), und vor allem pinkfarbene und hellblaue Knöpfe. Das
erinnert an eine Zeit wo "Colani-Design" sehr gefragt war.
Ich finde sowas ist Geschmackssache. Wenn ich eine Menge Geld für ein
Messinstrument ausgebe soll es auch wertig aussehen, Design ist mir da
schon wichtig.
lG Martin
Martin M. schrieb:> Wenn ich eine Menge Geld für ein Messinstrument ausgebe soll es auch> wertig aussehen, Design ist mir da schon wichtig.
Form follows function...
Und wenn mir farbige Bedienelemente (um z.B. bei Oszi die Kabäle zu
kennzeichnen) mir helfen die Funktion ordentlich zu nutzen, ja dann
sorry aber schei** drauf ob das 'wertig' aussieht oder nicht. Wenn die
inneren Werte passen ist das vollkommen ok.
Alopecosa schrieb:> Martin M. schrieb:>> Wenn ich eine Menge Geld für ein Messinstrument ausgebe soll es auch>> wertig aussehen, Design ist mir da schon wichtig.>> Form follows function...>> Und wenn mir farbige Bedienelemente (um z.B. bei Oszi die Kabäle zu> kennzeichnen) mir helfen die Funktion ordentlich zu nutzen, ja dann> sorry aber schei** drauf ob das 'wertig' aussieht oder nicht. Wenn die> inneren Werte passen ist das vollkommen ok.
Ja, trotzdem muss so ein Teil nicht aussehen wie für einen Kindergarten
gebaut. Das geht auch dezenter.
Anzeige oder Gehäuse oder Bedienelemente, alles Schrott?
Jörg R. schrieb:> Ja, trotzdem muss so ein Teil nicht aussehen wie für einen Kindergarten> gebaut. Das geht auch dezenter.
Dezenter??? Designmultimeter???
Ok, auch wenn ich die Einwände hier nicht wirklich treffen sollte...
Habe hier mehrere Multimeter im "dezenten" Design... beim einen kann man
nicht wirklich erkennen ob das Teil im Millivolt-, oder im (!)
uA-Mesbereich ist. Ein anderes verwirrt mit Verwechslungsgefahr zwischen
Wechselspannungen und Widerstandsmessung....
Bedienelemente:
"Dezent" hat an dieser Stelle nichts zu suchen!!!
Eindeutigkeit ist eines Messwerkzeuges Stärke.
Anzeige:
Ablesbar (auch im Alter***).
Gehäuse:
Nur eine diskussionsunwürdige Hülle um die körperlichkeit;
https://www.youtube.com/watch?v=Nhw7pFWNZV4
***=
Alter des Messgerätes und der Hülle/augenkörperlichkeit des Benutzers.
2 Cent schrieb:> Bedienelemente:> "Dezent" hat an dieser Stelle nichts zu suchen!!!> Eindeutigkeit ist eines Messwerkzeuges Stärke.
Ich habe „dezenter“ geschrieben, in Bezug auf die zum Teil sehr bunten
Geräte die es so gibt. Achte also auf die Feinheiten.
2 Cent schrieb:> Anzeige:> Ablesbar (auch im Alter***).
Brille;-) Oder lässt du dir auch extra große Verkehrsschilder anbringen
wenn du die aktuellen nicht mehr erkennst! Preisschilder im Supermarkt
werden ebenfalls nicht für dich angepasst;-)
2 Cent schrieb:> Designmultimeter???
Nein, davon ist nicht die Rede.
2 Cent schrieb:> Habe hier mehrere Multimeter im "dezenten" Design... beim einen kann man> nicht wirklich erkennen ob das Teil im Millivolt-, oder im (!)> uA-Mesbereich ist. Ein anderes verwirrt mit Verwechslungsgefahr zwischen> Wechselspannungen und Widerstandsmessung....
Den Mist hast Du dir doch selbst gekauft.
Jörg R. schrieb:> Bist Du der TO? Dann benutze bitte nicht mehrere Nickname.
Nein, bin ich nicht. Habe es gewagt auch einmal eine Frage zu stellen.
Gruß
Pal