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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Welches Tisch Multimeter ?


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Autor: Robert (Gast)
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Hallo liebe Leute

Könnt ihr mir ein Tischmultimeter empfehlen ?

Ich habe derzeit ein UT803 von UNI-T

Aber mich nervt immer, dass Umstecken der Messleitung von Spannung 
messen auf Widerstands messen.

Wie ich so sehe, gibt es ja sehr sehr viele...
von billig bis ganz teuer..

Es sollt eigentlich nur, ein relativ genaues Multimeter sein...
Brauche keinen riesigen Speicher und x x Funktionen..

Schöne wäre es , wenn es bei Ohm, in mOhm Bereich messen könnte.
Aber zur Not hätte ich dazu ein anderes Gerät.

Einen lauten Durchgangs-Piepser wäre schön...

Eventuell  Kapazität und Induktivität..
Das müsste dann aber tiefer runter gehen...
(oben raus misst das eh fast jedes 0815 Multimter)
Aber dafür hätte ich zur Not auch andere Geräte...


Also dann nur ein einigermaßen gutes Tisch Multimeter.... ;-)


Könnt ihr da etwas empfehlen ?

l.G. Robert

: Verschoben durch Moderator
Autor: Jörg R. (solar77)
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Robert schrieb:
> Könnt ihr da etwas empfehlen ?

Lege dich erstmal fest was du genau haben möchtest...und was es kosten 
darf.

Robert schrieb:
> Schöne wäre es

> Eventuell  Kapazität und Induktivität..
> Das müsste dann aber tiefer runter gehen...

...und was heißt denn tiefer runter gehen?


Robert schrieb:
> Es sollt eigentlich nur, ein relativ genaues Multimeter sein...

Genau ist relativ....


Robert schrieb:
> Schöne wäre es , wenn es bei Ohm, in mOhm Bereich messen könnte.

Dann braucht es eine Vierpolmessung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Habe das HMC8012 und bin voll auf zufrieden. Kann natürlich alles 
mögliche messen was du aufgeführt hast. Sogar Spannung und Strom 
gleichzeitig. Auch 4 Leiter Messung möglich.
Allerdings keine Induktivität. Nur Kapazität.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Cyblord -. schrieb:
> Habe das HMC8012..

Das ist aber kein Schnäppchen...Mal abwarten was der TO ausgeben möchte.

Autor: Stefan D. (mackie05)
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Cyblord -. schrieb:
> Kann natürlich alles mögliche messen was du aufgeführt hast.

Fast alles. Induktivität nicht.
Ansonsten kann ich mich anschließen. Sind feine Geräte. Einziges Manko 
für mich ist, dass es keine vernünftige PC-Software dafür gibt.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Jörg R. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Habe das HMC8012..
>
> Das ist aber kein Schnäppchen...Mal abwarten was der TO ausgeben möchte.

Relativ. Bei Messtechnik kaufe ich gerne was ordentliches und muss dann 
nicht ständig drüber nachdenken ob die Messung jetzt taugt oder nicht. 
Natürlich immer im Rahmen eines Hobby-Budgets.

Aber so was hat man meist auch recht lange. Oder es sollte zumindest so 
sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Cyblord -. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Cyblord -. schrieb:
>>> Habe das HMC8012..
>>
>> Das ist aber kein Schnäppchen...Mal abwarten was der TO ausgeben möchte.
>
> Relativ. Bei Messtechnik kaufe ich gerne was ordentliches und muss dann
> nicht ständig drüber nachdenken ob die Messung jetzt taugt oder nicht.
> So was hat man meist auch recht lange.

Sehe ich auch so. Du kennst aber die Diskussion hier im Forum wenn es um 
Multimeter geht?

: Bearbeitet durch User
Autor: Robert (Gast)
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ok... sehe schon... nicht einfach... ;-)

Also nur Multimeter   bis max. €500,-

Ohne viel Extras... (ohne Messwertspeicher,Formeln usw..)

einen einigermaßen lauten Durchgangsprüfer...

Was habt ihr den für ein Tischmultimeter.. ?

Vor und Nachteile ?

Autor: Codix (Gast)
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Ich habe das hier:
https://www.batronix.com/versand/multimeter/Siglent-SDM3045X.html

Einwandfrei, für meine Anforderungen.

Autor: Fluki (Gast)
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Fluke 8600A

Gebraucht für ca. 50 Eu bei Ebay gekauft.

Nach dem ersten ein Jahr später noch ein zweites.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Robert schrieb:
> einen einigermaßen lauten Durchgangsprüfer...

Dafür brauchts kein Tischmultimeter, das kann jedes beliebige 
Handmultimeter das man sowiso hat.
Tischmultimeter brauchts eigentlich nur für die wenigen Fälle wo man 
wirklich hochgenau Spannung oder Strom messen will.

Robert schrieb:
> Was habt ihr den für ein Tischmultimeter.. ?

Kar keins, ein uraltes Metex und ein relativ neues Fluke 87V haben mir 
bisher gereicht.
Und eine alte LRC Messbrücke.
Wenn ich eins bräuchte würde ich nach einem gebrauchten HP, Fluke, 
Agilent, Hameg, ... suchen

Siehe auch die Threads die hier schon existieren, z.B.
Beitrag "Diskussion Empfehlung Tischmultimeter mit Selbstkalibriermöglichkeit"

Autor: Ralph B. (rberres)
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gebrauchtes HP34401

das hat 6,5 stellen und auch 4leitermessung bei Widerstand.

Aber sonst keine Extras wie Kapzität Induktivität Temperatur etc.

Dafür funktioniert es zuverlässig. Auch der Durchgangsprüfer spricht 
verzögerungsfrei an. Ohm und Voltbereich sind bis 1000V 
überlastungssicher.

Ralph Berres

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Udo S. schrieb:

> Dafür brauchts kein Tischmultimeter, das kann jedes beliebige
> Handmultimeter das man sowiso hat.

Unsinn. Warum soll man am Labortisch ein Hand Multimeter einsetzen? Das 
ist für den mobilen Einsatz. Auf den Labortisch kommt das sicher nicht.

> Tischmultimeter brauchts eigentlich nur für die wenigen Fälle wo man
> wirklich hochgenau Spannung oder Strom messen will.

Deine Einschätzung zum Nutzungsszenario eines Tisch MM ist fragwürdig 
bis befremdlich. Ich nutze auch kein mobiles Netzteil und auch kein 
mobiles Oszi wenn ich die Mobilität nicht brauche.

Autor: Arne (Gast)
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Robert schrieb:
> Was habt ihr den für ein Tischmultimeter.. ?

Na wenn du so fragst ;-).
Mein Lieblings-Tischmultimeter ist das BBC MA-5D bzw. Metravo-5D, das 
kann aber nicht alles was du suchst.

Vorteile:
* 20 A dauerhaft, 30 A kurzzeitig
* 30'000 counts
* Umstecken nur fuer den 20-A-Bereich noetig
* Klemmen unter den Buchsen fuer schnelle Messung z.B. von bedrahteten 
Widerstaenden
* Recht guenstig (< 100 Eur)
* Ersatz-LCD als Standard-Teil erhaeltlich

Nachteile:
* Alt, daher nur gebraucht zu bekommen und ggf. reparaturbeduerftig
* Langsam (~1.5 Messungen/s)
* Kein Autorange
* Kein Durchgangstester (dafuer nehme ich entweder das 
billig-Uni-T-Handmultimeter oder einen selbstgebauten Durchgangstester)
* Keine 4-Leiter-Widerstandsmessung
* Keine Induktivitaetsmessung
* Kapazitaetsmessung nur fuer groessere Werte (das ist aber ueblich, 
fuer kleine Kondensatoren machen die langen Messleitungen eh zu viel 
Fehler).

Ausserdem habe ich noch Fluke 8050A (Strom nur bis 2A, Sicherung in der 
Buchse und daher von der Front und ohne Werkzeug wechselbar) und 
Keithley 179A (LED-Anzeige). Alle ziemlich alt, aber daher recht 
guenstig beschaffbar.

Autor: Cyberfuzzy (Gast)
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Hallo Robert,

ich habe das Rigol DM3058. Ich bin mit dem Gerät mehr oder weniger 
zufrieden und würde es schon weiterempfehlen. Aber ein paar Nachteile 
hat es, die ich hier mal erklären möchte:

- Das Multimeter hat "nur" einen Speicher für 2000 Messpunkte. Man kann 
die Triggerzeit auf bis zu 2 Sekunden hochstellen. Das bedeutet, dass 
eine automatische Messwertaufzeichnung nur bis etwas über eine Stunde 
möglich ist (66 min und 40 s). Da das Gerät einen USB-Anschluss hat, 
hätte es mir besser gefallen, wenn es die Messwerte auf USB-Stick 
aufzeichnen könnte, bis der Speicher voll ist, so wie es beim HMC8012 
funktioniert.

- Es gibt von Rigol eine Excel-Datei, die sich über USB mit dem 
Multimeter verbindet und Messwerte in Excel speichert. Das wurde aber 
eher unkomfortabel gelöst.

- Die Software zur Steuerung des Multimeters über den PC ist nicht 
kostenlos bzw. nicht beim Kauf des Multimeters dabei.

- Spannung und Strom können zwar gleichzeitig gemessen und angezeigt 
werden, eine Umrechnung in Leistung konnte ich aber nicht finden.

- Wenn die Triggerzeit auf "schnell" eingestellt wird, ist die 
automatische Messbereichsumschaltung zwar sehr flott, aber dann sind die 
Messwerte nicht mehr gut ablesbar

- Bei der Gleichspannungsmessung können während der automatischen 
Messbereichsumschaltung Stromspitzen entstehen. Das darf bei einem 
Multimeter nicht passieren. Ich hatte die automatische 
Messbereichsumschaltung aktiviert, dabei befindet sich das Gerät erst 
mal im Bereich für 200 mV. Dann wollte ich die Gitterspannung an einer 
Röhre messen, die etwa -30 V beträgt. Beim Umschalten des Messbereichs 
gab es in der Röhre eine Art Kurzschluss. Scheinbar hat das Multimeter 
die Gitterspannung beeinflusst. Dabei habe ich gelernt, dass ich bei 
diesem Multimeter zuerst manuell den Messbereich auf 200 V stelle, und 
dann messe. Damit klappt es dann ohne Probleme.

Liebe Grüße,

Cyberfuzzy

Autor: Karsten (Gast)
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Wenn Du den Platz hast ist auch das Fluke 8508A ein schönes Gerät. Zwar 
auch keine Messung von Induktivitäten, dafür aber sehr schöne 
Widerstandsmessmöglichkeiten. Es gibt jetzt ein Nachfolgegerät, so dass 
die alten jetzt sicherlich sehr günstig zu haben sein werden.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Robert schrieb:
> Ich habe derzeit ein UT803 von UNI-T

Das ist wirklich eher der Bodensatz. Es wird noch unterboten von Uni-T 
801.

> Es sollt eigentlich nur, ein relativ genaues Multimeter sein...
> Brauche keinen riesigen Speicher und x x Funktionen..

Qualitätsgeräte wurden ja schon genug genannt.

Wenn es doch wieder etwas aus der preiswerten Ecke sein soll:

Vichy/Vici/Victor 8145C, Voltcraft VC611BT oder Voltcraft VC650BT.

Die sollten alle (sogar das 8145) über der Qualität des Uni-T liegen. 
Von den Qualitätsgeräten sind sie natürlich deutlich weg (besonders das 
8145).

Auch noch in der Preisklasse ist das MS8040. Aber von der Qualität her 
ist Mastech ein Glücksspiel. Das gilt auch für die Qualität des Peaktech 
4000, das in Wirklichkeit ein MS8050 ist, teurer als das MS8040, aber 
mich überzeugt es nicht.

> Schöne wäre es , wenn

Ich habe die Daten der Multimeter nicht mit deinem Wunschzettel 
verglichen. Das darfst du selber machen.

> Also dann nur ein einigermaßen gutes Tisch Multimeter.... ;-)

"einigermaßen gut" ist halt relativ. Es gibt sogar Bastler die mit dem 
Uni-T 803 glücklich sind.

Autor: Maschinenstürmer (Gast)
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Bei mir tut ein wie das im Anhang gezeigte gediegene Multimeter mit 
Spiegelskala schon jahrzehntelang treu seinen Dienst. Ist unkapputtbar. 
Für die Werkstatt findet man noch allerhand Einsatzgebiete. Hat 
wunderschönes, mit Charakter riechendes Bakelit. Das Innenleben ist 
übrigens eine wahre Augenweide.

Aber natürlich ist die digitale Zunft nicht mehr länger aufzuhalten. So 
schaffte ich mir dann schweren Herzens ein HP34401A an um etwas für 
"modernere" Sachen zu haben wenn es not tut.

Der IEC-625 (IEEE-488) Busbetrieb oder RS232 Schnittstelle ist natürlich 
auch recht praktisch und nützlich und setze es oft für automatische 
Meßreihen ein.

Man kann auch den Steuercomputer mit Umrechnungsroutinen beauftragen um 
z.B. Thermocouple Spannungen zu linearisieren und am HP34401A VFD wieder 
als Ferndisplay als Temperatur formattiert anzeigen. Mit einem vom PC 
gesteuerten Multiplexer kann man auch sehr viele automatisch Kanäle 
messen.

Wer an Buskontrolle Interesse hat, wird mit so einem Gerät sehr 
zufrieden sein. Auch die ähnlichen Keithley und älteren anderen HP 
Geräte sind noch recht brauchbar.

Auch gibt es noch ein Service Manual mit Stromlaufplänen.

Autor: Robert (Gast)
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Danke für Eure Meinungen!

in der engeren Wahl ist jetzt das : VOLTCRAFT VC650BT

Mir gefällt zwar die Marke nicht so sehr und noch dazu von Conrad...
aber das Datenblatt schaut ganz gut aus.

0,01 Ohm
0,03% Genauigkeit
5 Stellige Anzeige
Preis 198,-
Kapazität von 0,001nF - 4000µF

ich denke das wird für mich reichen ;-)

Autor: ZF (Gast)
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Karsten schrieb:
> Wenn Du den Platz hast ist auch das Fluke 8508A ein schönes Gerät.

Dem stimme ich zu, es hat aber keinen Durchgangspiepser und scheidet 
damit wohl aus. Zudem wird das Display bei hoher Auflösung nur selten 
aktualisiert. ;-)

Die Grundfrage ist: Wird ein Handmultimeter im Tischgehäuse gesucht, 
oder geht es um ein Labormultimeter? Falls Ersteres Unitrend, Voltcraft, 
Rigol.  Falls Letzteres Keithley 2000 (neu knapp außerhalb des Budgets) 
oder das von Ralph schon erwähnte HP/Agilent/Keysight 34401.

Autor: Klimatester (Gast)
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Ein Keithley 2000 liegt neu deutlich über 500 €.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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ZF schrieb:
> Die Grundfrage ist: Wird ein Handmultimeter im Tischgehäuse gesucht,
> oder geht es um ein Labormultimeter? Falls Ersteres Unitrend, Voltcraft,
> Rigol.

Ja, das hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen. In der unteren 
Preisklasse werden fertige Multimeter-ICs verwendet, die man sonst in 
Handmultimetern findet. Die ICs sind in den letzten Jahren besser 
geworden. Ich bin durchaus der Meinung dass man das heutzutage für diese 
Klasse von Tischgeräte machen kann.

Man zahlt im Vergleich zu einem Handmultimeter mit dem gleichen IC einen 
Aufschlag für das typischerweise größere Gehäuse mit Netzteil. Die 
Gehäuse haben so viel Platz, das sie zusätzlich als Brotdose verwendet 
werden können :-)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Robert schrieb:
> Danke für Eure Meinungen!
>
> in der engeren Wahl ist jetzt das : VOLTCRAFT VC650BT
>
> Mir gefällt zwar die Marke nicht so sehr und noch dazu von Conrad...
> aber das Datenblatt schaut ganz gut aus.
>
> 0,01 Ohm
> 0,03% Genauigkeit
> 5 Stellige Anzeige
> Preis 198,-
> Kapazität von 0,001nF - 4000µF
>
> ich denke das wird für mich reichen ;-)

0R01 ohne Vierpolmessung? Einfaches LC-Display...

Dann kannst Du auch das behalten was Du bisher hast, vor allem wenn dir 
das Voltcraft eigentlich nicht gefällt.


Du fängst doch gerade erst an zu suchen;-) Dein Budget sind 500,- Euro, 
das ist doch nicht wenig.

Gebrauchte HP/Agilent/Keysight wie das 34401 wurde schon genannt. Auch 
das Keithley 2000 oder das Fluke 8808 wären gute gebrauchte 
Alternativen. Für ca. 500,- Euro habe ich auch schon ein Keysight 34461A 
oder ein Keysight 34450A gesehen.


Neu für um die 500,- Euro käme das nocht in Frage:

https://www.welectron.com/Siglent-SDM3055-Tisch-Multimeter


ZF schrieb:
> Falls Letzteres Keithley 2000 (neu knapp außerhalb des Budgets)..

...kostet neu ca. 1100,- Euro, also deutlich über dem Budget;-)

Autor: Hermann M. (hoppppla)
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Robert schrieb:
> Schöne wäre es , wenn es bei Ohm, in mOhm Bereich messen könnte.
Keithley 6500 
(https://www.tek.com/tektronix-and-keithley-digital-multimeter/dmm6500)
Hat einen 1 Ohm Bereich, zum Ausmessen von Shuts ziemlich praktisch.
Ist allerdings neu, daher wohl noch nicht gebraucht zu bekommen.
Neu haben wir ~960€ netto gezahlt.

Viele Grüße,
Hermann

Autor: popösel (Gast)
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Wozu überhaupt ein Tischmultimeter? Frage ich mich schon lange.

Autor: Volker S. (sjv)
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popösel schrieb:
> Wozu überhaupt ein Tischmultimeter? Frage ich mich schon lange.

Ist eine Frage des Arbeitsplatzes und der Arbeitsweise. Wenn es neben 
dem Oszi im Regal etc. steht liest man beides gleichzeitig ab und muß 
nicht immer mit dem Kopf nicken, um ein Hand-DMM auf dem Tisch 
abzulesen.

MfG

Autor: Paul G. (paul_g210) Benutzerseite
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popösel schrieb:
> Wozu überhaupt ein Tischmultimeter? Frage ich mich schon lange.

Ich erwische mich seit neustem permanent dabei bei meinen normalen 
Multimetern zu vergessen auszuschalten wenn ich zwischenzeitlich mal was 
anderes erledigen muss. Das frisst bei mir 9V Batterien am laufendem 
Band.
Aus diesem, und nur aus diesem Grund erwäge ich mir ernsthaft ein 
Tischmultimter zuzulegen. Oder gibt es Multimeter die eine Auto Power 
Off Funktion haben?

Autor: Andi B. (andi_b2)
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In der Preisklasse z.B. 
https://www.elv.at/truerms-tischmultimeter-ms8050.html. VFD gefällt mir 
bei Multimetern halt sehr viel besser als LCD.

Nachteil, nach dem Einschalten steht es immer auf VAC. VDC wäre mir 
lieber.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Schau dich erstmal hier um:
https://lygte-info.dk/info/indexDMMReviews%20UK.html
Der Seitenbetreiber hat da recht gute Reviews über viele, auch 
Tisch-Multimeter geschrieben.

Ich hatte mich erst für das hier interessiert:
https://lygte-info.dk/review/DMMMastech%20MS8040%20UK.html
und dann doch zu einem Pen-MM gegriffen, weil das meine Anforderungen 
derzeit besser erfüllt.

Das besagte MS8040 sollte auch sehr gut im unteren Segment deines 
Preisrahmens liegen. Der Hersteller hat auch noch ein teureres Modell 
mit VFD im Programm: MS8050
http://www.mastech-group.com/products.php?cate=94&PNo=52
Das kann aber keine Induktivität messen, kostet um 330 EUR.
https://www.zeitech.de/Mastech-MS8050-Praezisionsmultimeter
Für die fehlende Induktivitätsmessung könntest du dir ersatzweise so ein 
billiges Pen-SMD-Meßgerät zulegen.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Paul G. schrieb:
> Oder gibt es Multimeter die eine Auto Power
> Off Funktion haben?

klar, z.B. das BM235 - nach ~30min geht's aus. Ausserdem braucht's keine 
9V-Blöcke, sondern nur 2xAAA

Autor: Jörg R. (solar77)
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Andi B. schrieb:
> In der Preisklasse z.B.
> https://www.elv.at/truerms-tischmultimeter-ms8050.html. VFD gefällt mir
> bei Multimetern halt sehr viel besser als LCD.

Das hatte ich mal und war sehr zufrieden. Sehr helles (Dual) Display, 
feine Auflösung und Anschlussmöglichkeit an den PC. Leider ohne 
4-Polmessung für Widerstände. Das Gerät bietet ELV ganz selten mal als 
Angebot an, für ca. 230,- Euro. Und...das Gerät wird im Alukoffer 
geliefert, jedenfalls damals.


Hermann M. schrieb:
> Robert schrieb:
>> Schöne wäre es , wenn es bei Ohm, in mOhm Bereich messen könnte.
> Keithley 6500
> (https://www.tek.com/tektronix-and-keithley-digital-multimeter/dmm6500)
> Hat einen 1 Ohm Bereich, zum Ausmessen von Shuts ziemlich praktisch.

Genau genommen misst es bis auf 1uOhm Auflösung. Wobei das wohl ein sehr 
theoretischer Wert ist. Da kommen dann schon so viele Faktoren 
(Temperatur, Thermospannungen usw.) zusammen die das Messergebnis im 
heimischen „Labor“ in Frage stellen. Aber, ein feines Gerät mit 
Touchscreen. Der kleine Bruder vom DMM7510.

> Ist allerdings neu, daher wohl noch nicht gebraucht zu bekommen.
> Neu haben wir ~960€ netto gezahlt.

Kostet derzeit bei Welectron 1069,- Euro inkl. MWSt.

Bei Calplus gibt es das Gerät in einer Jubiläumsaktion für ca. 1020,- 
Euro, inkl. einer Karte zur Messstellenerweiterung und einer Software. 
Die SW ist allerdings zeitlich beschränkt.

https://www.calplus.de/keithley-dmm6500.html

Ich kenne den Händler aber nicht, habe also keinerlei Erfahrung mit ihm. 
Er verkauft zudem nicht an Privatpersonen, nur an Gewerbetreibende.


Paul G. schrieb:
> Oder gibt es Multimeter die eine Auto Power
> Off Funktion haben?

Ich habe keines das sich nicht selbst abschaltet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hans (Gast)
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Paul G. schrieb:
> Oder gibt es Multimeter die eine Auto Power
> Off Funktion haben?

Ja so ziemlich alle aktuellen Uni-T.

Autor: ZF (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> ...kostet neu ca. 1100,- Euro, also deutlich über dem Budget;-)
Dann ist das in den letzten Jahren deutlich teurer geworden oder Dein 
Händler schlägt ordentlich was drauf.

Autor: ZF (Gast)
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popösel schrieb:
> Wozu überhaupt ein Tischmultimeter? Frage ich mich schon lange.

Für Labormultimeter lautet die Antwort: Weil beheizte Referenz und 
GPIB-Buchse schlecht zu einem Handmultimeter passen. Für Handmultimeter 
im Tischgehäuse kenne ich die Antwort auch nicht. Vielleicht, damit man 
es nicht irgendwo liegen lässt und dann nicht wieder findet.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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ZF schrieb:
> Für Handmultimeter
> im Tischgehäuse kenne ich die Antwort auch nicht. Vielleicht, damit man
> es nicht irgendwo liegen lässt und dann nicht wieder findet.

Vieles ist ganz ähnlich zu den hochwertigen Tischmultimetern.

Es ist nicht zu unterschätzen, dass man ihnen einen festen Platz im 
Regal des Labortischs geben kann. Für Leute, bei denen schnell das Chaos 
auf dem Labortisch ausbricht hat das was. Da stehen sie vernünftig und 
fallen nicht einfach runter. Wer schon mal das ein oder andere 
Handmultimeter vom Tisch gefegt hat weiß das zu schätzen.

Im beruflichen Bereich kommt hinzu, dass sie nicht so einfach von den 
lieben Kollegen ungefragt "ausgeliehen" werden können. Zumindest wenn 
man sie geschickt im Regal vergräbt und verkabelt. Wenn sie mit 
Kennsington-Schlössern gesichert sind schon mal gar nicht.

Ansonsten hat man nicht das Problem, dass die Batterien mal wieder im 
ungünstigen Moment leer sind. Besonders bei Langzeit-Aufzeichungen.

Vielleicht auch nicht zu vergessen, manchen gefällt die Bedienung etwas 
besser oder sie mögen einfach die Form. Genau so, wie manche Leute 
Ananaspizza mögen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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ZF schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> ...kostet neu ca. 1100,- Euro, also deutlich über dem Budget;-)
> Dann ist das in den letzten Jahren deutlich teurer geworden oder Dein
> Händler schlägt ordentlich was drauf.

Weder noch. Ich kenne für das Keithley 2000 nur den Preis um die 1000,- 
Euro. Sowohl aktuell..als auch aus der Vergangenheit. Wenn Du eine 
Quelle (Link) für um die 500,- Euro hast, für ein neues 2000er, gerne 
her damit.

Autor: ths (Gast)
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Ich habe so ein Ding im Regal:

https://www.batronix.com/versand/multimeter/multimeter-dm3058e.html

Gar nicht mal soo schlecht. Und wenn ich es wirklich mal genauer wissen 
will, steht im Kalibrierlabor was besseres rum.

Autor: Jörg R. (solar77)
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ths schrieb:
> Ich habe so ein Ding im Regal:
>
> https://www.batronix.com/versand/multimeter/multimeter-dm3058e.html
>
> Gar nicht mal soo schlecht. Und wenn ich es wirklich mal genauer wissen
> will, steht im Kalibrierlabor was besseres rum.

Dann ist scheinbar auch nicht sooo gut;-) Mir würde das Display nicht 
gefallen. Bei einem Neukauf und dem Preis würde ich mich für das Siglent 
3055 entscheiden.

: Bearbeitet durch User
Autor: ths (Gast)
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Von Siglent kaufe ich nichts mehr, nachdem der Funktionsgenerator 
abgeraucht ist. Vielleicht etwas zu billig.

Autor: Jörg R. (solar77)
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ths schrieb:
> Von Siglent kaufe ich nichts mehr, nachdem der Funktionsgenerator
> abgeraucht ist. Vielleicht etwas zu billig.

Das lässt sich nicht verallgemeinern. Wie alt war das Gerät und wie ist 
es dazu gekommen? Fehlbedienung?

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo ths,

ths schrieb:
> Ich habe so ein Ding im Regal:
>
> https://www.batronix.com/versand/multimeter/multimeter-dm3058e.html

Rigol ist schon eine komische Firma.
Während man Dein DM3058 justieren kann, ist das bei dem großen 
6,5-stelligen Bruder DM3068 laut Servicehandbuch nicht möglich.

Autor: ths (Gast)
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Wie gesagt, ist für meinen Basteltisch gut genug. Für Präzisionszwecke 
bevorzuge ich andere Hersteller.

Autor: Andi_73 (Gast)
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Robert schrieb:
> in der engeren Wahl ist jetzt das : VOLTCRAFT VC650BT

Eventuell ist das UT8803 was für Dich.
Es hat Kapazitäts / Induktivitätsmessung und noch einiges mehr
wie z.B. ESR Messung für Elkos.

https://www.elv.de/uni-trend-tischmultimeter-ut8803.html

Autor: ZF (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> ZF schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> ...kostet neu ca. 1100,- Euro, also deutlich über dem Budget;-)
>> Dann ist das in den letzten Jahren deutlich teurer geworden oder Dein
>> Händler schlägt ordentlich was drauf.
>
> Weder noch. Ich kenne für das Keithley 2000 nur den Preis um die 1000,-
> Euro. Sowohl aktuell..als auch aus der Vergangenheit. Wenn Du eine
> Quelle (Link) für um die 500,- Euro hast, für ein neues 2000er, gerne
> her damit.
Vor ein paar Jahren waren es gut 800 Brutto, für privat, direkt von 
Keithley, ohne Großkundenrabatt oder sowas. Wenn Dich das ernsthaft 
interessiert solltest Du einfach mal nachfragen. Vielleicht geht da ja 
noch was, armer Student und so. ;-) Dass das Gerät eine komplett andere 
Liga ist als das was hier sonst noch diskutiert wird weißt Du ja 
wahrscheinlich.

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Für privat würde ich ein HP/Agilent/Keysight dem Keithley 2000 
vorziehen. Das Keithley lässt sich nur justieren, wenn man alle Ranges 
durchläuft. Bei einem 34401A oder auch 34465A oder so kannst Du jeden 
Range einzeln justieren.
Wenn es Dich dann doch noch mal packt und Dich genaue DC Spannungen 
interessieren ist es schön, das Gerät justieren zu können, ohne große 
präzise AC Ströme (oder was auch immer) zu benötigen.

Autor: soul e. (souleye)
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ZF schrieb:

> (...) Vielleicht geht da ja
> noch was, armer Student und so. ;-)

Wenn Du den armen Studenten raushängen lassen willst, dann frag auch bei 
Datatec an. Die haben regelmäßig Rückläufer, Inzahlungnahmen und 
Vorführgeräte.

Oder kauf Dir einfach ein gebrauchtes 34401A für 300,- und dann ist 
Ruhe. Vom VFD-Display abgesehen werden diese Geräte mit dem Alter nicht 
schlechter.

Autor: GEKU (Gast)
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Ich verwende das Digital-Multimeter VC870 von Voltkraft.
Daten siehe Beilage.

Als Zubehör gibt es Interface zur Leistungsmessung als 
Netzzwischenstecker
und ein PC Interface mit Potentialtrennung zur Aufzeichnung von 
Messungen.

Ist ist zwar kein Tischgerät, aber Genauigkeit und Auflösung (4 1/2 
Stellen)überzeugen.


Messen und Anzeigen der elektrischen Größen im Bereich der 
Überspannungskategorie CAT IV bis
max. 600V bzw. CAT III bis max. 1000 V gegen Erdpotential, gemäß EN 
61010-1 sowie alle niedrigeren Kategorien.
- Messen von Gleich- und Wechselspannung bis max. 1000 V/DC, 750 V/AC
- Messen von Gleich- und Wechselstrom bis max. 10 A
- Frequenzmessung bis 400 MHz
- Messen von Kapazitäten bis 40 mF
- Messen von Widerständen bis 40 MΩ
- Durchgangsprüfung (<20 Ω akustisch)
- Diodentest
- Temperaturmessung von –40 bis + 400 °C
- DC-Schleifenstrommessung von 0 – 100 % (bei Signalströmen 4 – 20 mA)
- AC-Leistungsmessung bis max. 2500 W über beiliegendem Adapter

Autor: Jörg R. (solar77)
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GEKU schrieb:
> Ich verwende das Digital-Multimeter VC870 von Voltkraft.
> Daten siehe Beilage.

Der TO sucht ein Tischmultimeter, möglichst mit 4-Pol-Messung. Das VC870 
erfüllt keine dieser Anforderungen.


ZF schrieb:
> Vor ein paar Jahren waren es gut 800 Brutto, für privat...

Vor ein paar Jahren war so ziemlich alles preiswerter;-)

ZF schrieb:
> Wenn Dich das ernsthaft
> interessiert solltest Du einfach mal nachfragen. Vielleicht geht da ja
> noch was, armer Student und so. ;-) Dass das Gerät eine komplett andere
> Liga ist als das was hier sonst noch diskutiert wird weißt Du ja
> wahrscheinlich.

Ich hatte das Glück, wenn man es so nennen mag, das 2000er vor einiger 
Zeit für ca. 500,- zu kaufen. Von Privat, einige Jahre alt, aber 
vollkommen unbenutzt und noch originalverpackt.

Student...davon bin ich Jahrzehnte entfernt, es geht in die andere 
Richtung;-)


Ralph B. schrieb:
> gebrauchtes HP34401
>
> das hat 6,5 stellen und auch 4leitermessung bei Widerstand.

Nach wie vor ein Klassiker. Selbst in schlechten Zustand wird es noch 
relativ gut gehandelt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Jörg R. schrieb:
>> gebrauchtes HP34401
>>
>> das hat 6,5 stellen und auch 4leitermessung bei Widerstand.
>
> Nach wie vor ein Klassiker. Selbst in schlechten Zustand wird es noch
> relativ gut gehandelt.

Nicht einfach nur ein Klassiker. Es ist imho so ziemlich das beste 6,5 
stellige DMM welches man kaufen kann (bezogen auf DCV). Klar haben die 
neueren Kisten ein schickes Display mit vielen netten Funktionen, aber 
bezüglich der Linearität sind die meisten neuen Geräte schlechter als 
das 34401A.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Philipp C. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>>> gebrauchtes HP34401
>>>
>>> das hat 6,5 stellen und auch 4leitermessung bei Widerstand.
>>
>> Nach wie vor ein Klassiker. Selbst in schlechten Zustand wird es noch
>> relativ gut gehandelt.
>
> Nicht einfach nur ein Klassiker. Es ist imho so ziemlich das beste 6,5
> stellige DMM welches man kaufen kann (bezogen auf DCV). Klar haben die
> neueren Kisten ein schickes Display mit vielen netten Funktionen, aber
> bezüglich der Linearität sind die meisten neuen Geräte schlechter als
> das 34401A.

Steht das 34410A nicht noch darüber?

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Jörg R. schrieb:
> Steht das 34410A nicht noch darüber?

Das 34401A ist linearer. Der ADC des 34410A ist dafür schneller 
geworden. Die aktuellen Geräte haben auch noch den ADC wie ihn das 
3441XA hat.

Ich habe zum Vergleich mal ein paar Messungen angehängt.

Edit: Man sollte sich die Linearität des eigenen 34401A allerdings 
ansehen und ggf. einen ADC Abgleich nach Service Manual machen (nur +/- 
10V)

: Bearbeitet durch User
Autor: BrownNoise (Gast)
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> Messungen

Ich sehe nur Rauschen und krumme Kurven.

An der Genauigkeit des Multimeters werden wohl 99,9% der
Bastelprojekte nicht scheitern.
Selbst wenn es nur ein 3 1/2-Steller ist.
Das traditionelle "Multizet" hatte irgendwas um die 1,5 %
in den Gleichspannungs und Gleichstrombereichen.
Selbst das würde heute noch dicke reichen.

Es ist wie bei den C-Freds. Da kommen auch immer Typen
herausgekrochen die ihr C++ wie Sauerbier anpreisen müssen.

Im normalen Werkstattalltag reichen für die meissten
Messungen auch Geräte der 1 %-Klasse...

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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@BrownNoise: Es kommt halt darauf an, was Dein Hobby ist. Bei mir geht 
es um möglichst genaue Messungen diverser elektrischer Größen. Da ist 
eine gute Linearität sehr hilfreich, weil man damit dann Transfers auf 
andere Ranges machen kann.
Braucht man das? Ist das sinnvoll? Sehr wahrscheinlich kann man ruhigen 
Gewissens beides verneinen. Aber ich würde sagen, dass das für fast 
jedes Hobby Projekt hier gilt, aber darum geht es halt auch nicht.

Autor: Robert (Gast)
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Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Seht ihr vielleicht einen Unterschied, außer dem Preis ??

Steht doch dort:

>Beschreibung

>VOLTCRAFT hat das Tisch-Multimeter VC650BT in einer Special Edition >aufgelegt. 
Die Stückzahl ist wie bei allen VOLTCRAFT Special >Edition->Artikeln streng 
limitiert. Er ist baugleich zum Original Tisch->Multimeter VC650BT (124411).

MfG Spess

Autor: Gerne auch (Gast)
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spess53 schrieb:
>>VOLTCRAFT hat das Tisch-Multimeter VC650BT in einer Special Edition >aufgelegt.
Auffällig ist, daß die davon keine kalibrierte Version anbieten. Das 
dient dann wohl eher der Marktstimulierung und Aufhübschung der 
Absatzzahlen. Also: Schnell kaufen und Preis nutzen!

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
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Ich würde mir auch ein HP34401A oder ein Keithley 2000 kaufen.
Leider sind die gebaraucht-Preise absolut unberechenbar, von 230 Euro 
inkl. aktueller Kalibrierung bis zu 350 Euro defekt habe ich schon alles 
gesehen.
Ein neues Keithley 2000 wäre evtl. auch schon interessant, zumal die 
gebraucht meistens auf über 500 Euro gesteigert werden ist ein Neugerät 
die Überlegung sicher wert.
Hat das Keithley 2000 in den 2000er nicht fast 10k gekostet, mir kommt 
vor ich habe das mal so in einer Preisliste gesehen.

LG

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Arno K. schrieb:
> Hat das Keithley 2000 in den 2000er nicht fast 10k gekostet, mir kommt
> vor ich habe das mal so in einer Preisliste gesehen.

Nicht 'mal das 2002 kostet so viel.

Autor: Armin X. (werweiswas)
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BrownNoise schrieb:
> An der Genauigkeit des Multimeters werden wohl 99,9% der
> Bastelprojekte nicht scheitern.
> Selbst wenn es nur ein 3 1/2-Steller ist.
> Das traditionelle "Multizet" hatte irgendwas um die 1,5 %
> in den Gleichspannungs und Gleichstrombereichen.
> Selbst das würde heute noch dicke reichen.

Kleines Beispiel gefällig?
Ich wollte letztens einen Shunt mit einem krummen Wert ausmessen.
2,45mOhm
Dazu habe ich das Labornetzgerät auf 1A gestellt(kalibriert) und 
anschließend mit dem Solartron 7150 den Spannungsabfall über dem Shunt 
gemessen. Dein Multizet hätte dabei noch nicht mal gezuckt...

Autor: Jörg R. (solar77)
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Philipp C. schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> Hat das Keithley 2000 in den 2000er nicht fast 10k gekostet, mir kommt
>> vor ich habe das mal so in einer Preisliste gesehen.
>
> Nicht 'mal das 2002 kostet so viel.

Das 2002 kostet schon um die 10k. Was es in den 2000er gekostet hat 
lässt sich wohl schwer recherchieren, ebenso was das Keithley 2000 
gekostet hat. Wobei es im Jahr 2000 noch die DM gab.

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Jörg R. schrieb:
> Das 2002 kostet schon um die 10k.

Ich habe gerade mal gesucht und ein Angebot von 2013 gefunden. Da wollte 
Keithley 6100€ haben.

Aber Du hast recht. Mittlerweile kostet es mit MwSt tatsächlich ca. 10k.

: Bearbeitet durch User
Autor: g457 (Gast)
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>> Das 2002 kostet schon um die 10k.
>
> Ich habe gerade mal gesucht und ein Angebot von 2013 gefunden. Da wollte
> Keithley 6100€ haben.

Man kann auch einfach einen aktuellen Preis nehmen: Farnell will dafür 
derzeit EUR 8k78 (zzgl. Steuer?) [0], also marginal mehr als wie für ein 
2001 für EUR 6k58 (dito Steuer) [1].

HTH

[0] 
https://de.farnell.com/keithley/2002/dmm-8-5-stellig-messleitungen/dp/2074727
[1] 
https://de.farnell.com/keithley/2001/dmm-8kb-speicher-messleitungen/dp/2074726

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Armin X. schrieb:
> Kleines Beispiel gefällig?
> Ich wollte letztens einen Shunt mit einem krummen Wert ausmessen.
> 2,45mOhm
> Dazu habe ich das Labornetzgerät auf 1A gestellt(kalibriert) und
> anschließend mit dem Solartron 7150 den Spannungsabfall über dem Shunt
> gemessen. Dein Multizet hätte dabei noch nicht mal gezuckt...

Ich habe kein Multizet, aber ich habe nur zum Spaß mal gegoogelt und es 
scheint eins gegeben zu haben mit einem 20uA Strombereich. Dabei sollen 
dann 100mV an dem Gerät abgefallen sein.
Würde man es in diesem Bereich nun zu Deinem Shunt parallel schalten, 
dann würde der Zeiger zu rund 2,5% der Skala auschlagen (wenn ich mich 
nicht vertan habe). ;)

Autor: BrownNoise (Gast)
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> Ich wollte letztens einen Shunt mit einem krummen Wert ausmessen.
> 2,45mOhm

Ja, dass muss man im Werkstattalltag natuerlich mindestens einmal
taeglich machen.

Aber sei beruhigt. Ich habe mir mit einem 24 bit ADC einen
7 1/2 Steller selber gebaut. Den kann ich zwar nur so genau
kalibrieren, wie meine ebenfalls selbstgebaute Referenz es
hergibt (10 ppm/K), aber glaube mir, das mir das vollkommen reicht.
Mit meinem ebenfalls selbstentwickelten Filteralgorithmus muss
ich auch keine Minute warten, bis das Dingens seine Hausnummern
anzeigt.

Die letzte Stelle ist zwar nicht sonderlich stabil, loest
aber bei einem Messbereich von 16,777216 V ein uV auf.

Aber selbst mit den Multizets des Ostens (Uni 9/Uni 10) habe
ich schon Widerstaende von 10 mOhm bestimmt.

Ihr koennt euch also weiterhin gerne eure teueren HP Keythley
u.s.w. sonstwohin stecken.

Autor: Old P. (old-papa)
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BrownNoise schrieb:
>....
> Ihr koennt euch also weiterhin gerne eure teueren HP Keythley
> u.s.w. sonstwohin stecken.

Du bist ein wahrer Held, ehrlich!

Old-Papa

Autor: Jörg R. (solar77)
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BrownNoise schrieb:
> Ihr koennt euch also weiterhin gerne eure teueren HP Keythley
> u.s.w. sonstwohin stecken.

Du weißt ja nicht einmal wie man Keithley schreibt😀 Fluke hast du noch 
vergessen. Die bauen auch teure Messtechnik.


BrownNoise schrieb:
> Aber sei beruhigt. Ich habe mir mit einem 24 bit ADC einen
> 7 1/2 Steller selber gebaut. Den kann ich zwar nur so genau
> kalibrieren, wie meine ebenfalls selbstgebaute Referenz es
> hergibt (10 ppm/K)

Und womit hast Du die selbstgebaute Referenz kalibriert? Zollstock?


Old P. schrieb:
> Du bist ein wahrer Held, ehrlich!

Schließe mich an, auch für mich ist BrownNoise ein Held😀 Ach ja, ein 
Troll ist er obendrein. Einer mit 7 Stellen Auflösung hinter dem Komma.

: Bearbeitet durch User
Autor: BrownNoise (Gast)
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> Und womit hast Du die selbstgebaute Referenz kalibriert? Zollstock?

Ich bin geistig Armen zwar keine Antwort schuldig, jedoch ein
Gliedermasstab war es nicht.
In der Bedienungsanleitung stand jedenfalls etwas von 0.005 %.

Fluke(s) hab ich uebrigens hier auch. Die koennen auch guenstig.

Im uebrigen ist das Thema hier fuer mich sowieso abgeschlossen:

> Braucht man das? Ist das sinnvoll? Sehr wahrscheinlich kann man ruhigen
> Gewissens beides verneinen.

Also troll dich!

Autor: Jörg R. (solar77)
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BrownNoise schrieb:
> Ich bin geistig Armen zwar keine Antwort schuldig, jedoch ein
> Gliedermasstab war es nicht.

Es ist dir aber ein unbedingtes Bedürfnis es doch zu tun.


BrownNoise schrieb:
> Im uebrigen ist das Thema hier fuer mich sowieso abgeschlossen:

Du warst auch nie richtig dabei.


> Also troll dich!

Dito.

: Bearbeitet durch User
Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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BrownNoise schrieb:
> Im uebrigen ist das Thema hier fuer mich sowieso abgeschlossen:
>
>> Braucht man das? Ist das sinnvoll? Sehr wahrscheinlich kann man ruhigen
>> Gewissens beides verneinen.
>
> Also troll dich!

Bitte nicht aus dem Kontext reißen! Meine Aussage bezog sich auf den 
hobbymäßigen Gebrauch. Im professionellen Umfeld benutze ich mehrmals 
pro Woche 8,5 stellige DMMs (3458As und 8508A) und diese auch oft über 
das, wofür sie spezifiziert sind hinaus. Und nein, ich arbeite nicht in 
einem Kalibrierlabor.

Du scheinst ja auch irgendeine Motivation gehabt zu haben ein 
hochauflösendes Gerät mit dem LTC2400 zu bauen..

Autor: René F. (therfd)
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Selbst der private Bastler kann ein hochauflösendes Multimeter 
benötigen, natürlich reicht in den meisten Fällen die Information ob 
eine Spannung in einem gewissen Bereich liegt, aber es gibt auch 
Ausnahmen wo eine Genauigkeit von 1% nicht ausreicht.

Alleine der Eingangssatz „... Werkstattalltag ...“, Bastler reparieren 
nicht nur Geräte sondern entwickeln auch gerne eigene und es gibt auch 
Bastler welche gerne hochpräzise Messgeräte reparieren, zur Reparatur 
gehört meines Erachtens auch die darauffolgende Justage, ohne 
entsprechende Messmittel lässt sich dies nicht bewerkstelligen.


Zudem ist das Elektronik-Basteln ein Hobby, manche Menschen sammeln 
gerne hochpräzise Messtechnik und erfreuen sich daran zu sehen wie die 
letzten Stellen ihrer Messtechnik schön hin- und her- zappeln ;)

Würde man mir ein 3458a hinstellen würde ich auch nicht nein sagen, 
leider gibt es der Geldbeutel nicht her und selbst wenn dann müsste ich 
mir den Kauf erst mal vor mir selbst rechtfertigen können. Dies kann ich 
aber definitiv nicht, ich musste schon mit mir selbst kämpfen um die 
Notwendigkeit eines Autos zu akzeptieren.

Ich investiere mein Geld lieber in andere Dinge, welche meine 
Lebensqualität steigern, schön mit der Frau essen gehen, einen Gang ins 
Kino, einen schönen Urlaub, schöne Möbel, aber auch meine Haustiere 
sollen gesund leben und ein schönes Leben haben und einen Teil lege ich 
beiseite in Form von Bausparer, Investmentfond und Altersvorsorge.

Autor: Robert (Gast)
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mmhh.. ufert hier wohl ein bisschen aus ;-)  hihi..

Habe heute das VC650BT SE bekommen..

Bin ein bisschen Enttäuscht..

Widerstände misst es wohl erst ab ca. 0,7 Ohm und dort geht der Wert 
dann
nach 1 Minute nach unten..

Spannung:

Habe mal mein altes Protek 506 als Referenz genommen.
(ich denke das dürfte einigermaßen genau sein..)

Das Netzteil auf 20.02 Volt eingestellt. (per Protek 506)
Das UT803 zeigt 19,99Volt an

Das VC650BT zeigt 19,976 Volt an.

Aber das witzige, wenn ich den Range beim VC650BT verstelle kommt raus:
19,967V  oder 19,94V oder 19,8V

Müsste er da nicht auf Runden statt runter ?!

Ich denke, ich gebe das wieder zurück...
Werde mir den ganzen Thread wieder von neuem durchlesen.. ;-)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Robert schrieb:
> Habe heute das VC650BT SE bekommen..
>
> Bin ein bisschen Enttäuscht..

Wundert mich ehrlich gesagt nicht....

Jörg R. schrieb:
> Robert schrieb:
>> Danke für Eure Meinungen!

>> in der engeren Wahl ist jetzt das : VOLTCRAFT VC650BT

>> Mir gefällt zwar die Marke nicht so sehr und noch dazu von Conrad...
>> aber das Datenblatt schaut ganz gut aus.

>> ich denke das wird für mich reichen ;-)
>
> 0R01 ohne Vierpolmessung? Einfaches LC-Display...
>
> Dann kannst Du auch das behalten was Du bisher hast, vor allem wenn dir
> das Voltcraft eigentlich nicht gefällt.
>
> Du fängst doch gerade erst an zu suchen;-) Dein Budget sind 500,- Euro,
> das ist doch nicht wenig.

Autor: Fluki (Gast)
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> Aber das witzige, wenn ich den Range beim VC650BT verstelle kommt raus:
> 19,967V  oder 19,94V oder 19,8V

Da geben selbst meine gebraucht gekauften Fluke 8600A sich keine 
Bloesse.
Aber die sind ja auch solide gebaut.

Autor: Andi_73 (Gast)
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Robert schrieb:
> Ich denke, ich gebe das wieder zurück...
> Werde mir den ganzen Thread wieder von neuem durchlesen.. ;-)

Naja das VC650BT war auch in meiner engeren Wahl.
Habe es mir aber noch nicht besorgt.
Das Gerät gibt es bei Conrad ja schon ein paar Jahre.
Vielleicht ist es kein Wunder das sie die Geräte nicht loswerden.

Uni-t hat da ein neues, man findet nur noch keinen Test darüber.
Für einen ähnlichen Preis bietet es einiges mehr als das VC650BT.
Ob es was taugt ?

https://www.elv.de/uni-trend-tischmultimeter-ut8803.html

Autor: Jörg R. (solar77)
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Andi_73 schrieb:
> Eventuell ist das UT8803 was für Dich.
> Es hat Kapazitäts / Induktivitätsmessung und noch einiges mehr
> wie z.B. ESR Messung für Elkos.
>
> https://www.elv.de/uni-trend-tischmultimeter-ut8803.html

Andi_73 schrieb:
> Uni-t hat da ein neues, man findet nur noch keinen Test darüber.
> Für einen ähnlichen Preis bietet es einiges mehr als das VC650BT.
> Ob es was taugt ?
>
> https://www.elv.de/uni-trend-tischmultimeter-ut8803.html

Meinst Du es wird interessanter wenn du es 2 mal verlinkst? Das Teil hat 
übrigens auch keine 4-Pol-Messung.

Der TO hat soviel an Anregungen und Vorschlägen bekommen, und er hat 
wohl ein Budget von 500,- Euro. Da findet sich mit Sicherheit etwas 
besseres.

: Bearbeitet durch User
Autor: Old P. (old-papa)
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Andi_73 schrieb:
...
> Uni-t hat da ein neues, man findet nur noch keinen Test darüber.
> Für einen ähnlichen Preis bietet es einiges mehr als das VC650BT.
> Ob es was taugt ?

Also ehrlich, ein Voltcraft gegen ein Uni-t zu tauschen ist wie 
zerrissene Socken gegen kaputte Socken zu tauschen. Die sind in jeder 
Hinsicht billig ;-)

Old-Papa

Autor: René F. (therfd)
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Mit 500€ Budget kriegt man schon die ersten professionellen Geräte.

Zum Beispiel:
- Rigol DM3058E
- Siglent SDM3055

Und sogar von Keysight gab es bis vor einiger Zeit Geräte in der 
Preisklasse (U3401A/U3402A)

Autor: Old P. (old-papa)
Datum:

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René F. schrieb:
> Mit 500€ Budget kriegt man schon die ersten professionellen Geräte.
>
> Zum Beispiel:
> - Rigol DM3058E
> - Siglent SDM3055
>
> Und sogar von Keysight gab es bis vor einiger Zeit Geräte in der
> Preisklasse (U3401A/U3402A)

Und wenns gut gebraucht ist, auf jeden Fall und häufig billiger. Die 
Frage ist, ist das nötig?
Ich selber habe einige Tischmultimeter am Start, Fluke, Prema, Siemens 
(richtiger: Norma) usw. Aber ich bin ja auch Messprömpel-Fetischist! 
;-)))

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter M. (r2d3)
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Old P. schrieb:
> Ich selber habe einige Tischmultimeter am Start, Fluke, Prema, Siemens
> (richtiger: Norma) usw. Aber ich bin ja auch Messprömpel-Fetischist!

Nenn' doch mal ein paar Modellbezeichnungen!

Der Jörg schreibt immer von "4-Pol-Messung". Heißt das nicht eigentlich 
"Vierleitermessung" oder sagt man auch "4-Pol-Messung"?

Autor: Hans (Gast)
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Ich hab ein

https://owontechnology.eu/owon-xdm3041.html

und bin zufrieden.

Autor: Old P. (old-papa)
Datum:

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Peter M. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Ich selber habe einige Tischmultimeter am Start, Fluke, Prema, Siemens
>> (richtiger: Norma) usw. Aber ich bin ja auch Messprömpel-Fetischist!
>
> Nenn' doch mal ein paar Modellbezeichnungen!

Prema 6000, Fluke 8845A (kalibriert), Kontron 4020, Siemens B1046 (in 
wirklich ein Norma D4845) und ein ganzes Rudel Multimeter.

> Der Jörg schreibt immer von "4-Pol-Messung". Heißt das nicht eigentlich
> "Vierleitermessung" oder sagt man auch "4-Pol-Messung"?

Das ist gehüppt wie gesprungen ;-))

Old-Papa

Das Siemens/Norma steht zum Verkauf (PN)

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg R. (solar77)
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Peter M. schrieb:
> Der Jörg schreibt immer von "4-Pol-Messung". Heißt das nicht eigentlich
> "Vierleitermessung" oder sagt man auch "4-Pol-Messung"?

Ich glaube der Peter hat recht;-) Obwohl fast jeder weiß was mit 
4-Pol-Messung gemeint ist.

Autor: Jörg R. (solar77)
Datum:

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Old P. schrieb:
> Fluke 8845A...

Bist Du bei dem Gerät mit dem Display zufrieden, oder leuchten die Dots 
unterschiedlich hell?


Old P. schrieb:
> Also ehrlich, ein Voltcraft gegen ein Uni-t zu tauschen ist wie
> zerrissene Socken gegen kaputte Socken zu tauschen.

Ja, würde ich auch nicht machen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Vincent G. (vincentg)
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>
>> Der Jörg schreibt immer von "4-Pol-Messung". Heißt das nicht eigentlich
>> "Vierleitermessung" oder sagt man auch "4-Pol-Messung"?
>
> Das ist gehüppt wie gesprungen ;-))
>

Man kann ja auch von der "Wheatstone'schen Messbrücke" sprechen. Ist 
halt nur etwas umständlich...

vincentg

Autor: René F. (therfd)
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Ich habe momentan nur 3 Tischmultimeter, 3x Grundig DM100, für meine 
Zwecke in der Regel ausreichend und sollte ich mal etwas genaueres oder 
höher auflösendes benötigen kann ich es problemlos in der Firma in der 
Mittagspause oder nach der Arbeit machen, stört dort niemanden, ich habe 
auch schon Geräte in der Firma repariert, sowas mache ich bevorzugt in 
der Mittagspause, wäre ja verschenkte Zeit in der ich sonst nur warte 
bis die Pause vorbei ist.

Zudem kann ich mich in der Abteilung ausbreiten wie ich möchte, da stört 
es auch niemanden wenn ich mein Zeug auf einen der ungenutzten Tische 
ausbreite, die Hälfte unserer Tische ist sowieso nur Ablage.

Autor: Old P. (old-papa)
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Jörg R. schrieb:
>
> Bist Du bei dem Gerät mit dem Display zufrieden, oder leuchten die Dots
> unterschiedlich hell?

Bisher nur minimale Unterschiede, bei genauem Hinsehen fällt auf, dass 
da ein bestimmtes Bild eingebrannt ist. Für einen Röhrenmonitor konnte 
man früher noch einen Bildschirmschoner einschalten, sowas gibt es 
leider hier nicht.
Ich kenne die Horrorbilder im Internet auch, nutze mein Fluke aber nur 
als Werkstattnormal. Es ist 25/7 im Standby, das VFD also aus.

@Rene F.
viele Amateure haben eben keine Möglichkeit in ihrer Butze zu werkeln. 
Das muss also alles zuhause mit den dort stehenden Gerätschaften gewuppt 
werden.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
Autor: Der Geist der alles weiß (Gast)
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Vincent G. schrieb:
> Man kann ja auch von der "Wheatstone'schen Messbrücke" sprechen. Ist
> halt nur etwas umständlich...

Bist du dir sicher? Sind doch 2 unterschiedliche Verfahren.

Autor: Achim B. (bobdylan)
Datum:

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Hans schrieb:
> Ich hab ein
> https://owontechnology.eu/owon-xdm3041.html
> und bin zufrieden.

Warum müssen neuzeitliche Messgeräte eigentlich so aussehen, als wären 
sie vom Zuckerbäcker designed? Ist ja furchtbar!

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Der Geist der alles weiß schrieb:
> Vincent G. schrieb:
>> Man kann ja auch von der "Wheatstone'schen Messbrücke" sprechen. Ist
>> halt nur etwas umständlich...
>
> Bist du dir sicher? Sind doch 2 unterschiedliche Verfahren.

Zudem benutzt eine Wheatstonebrücke auch nur 2 Leiter. Wenn dann schon 
eher eine Thomsonbrücke.

Aber wie ja schon gesagt wurde, ist das ein ganz anderes Verfahren.

Autor: Old P. (old-papa)
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Achim B. schrieb:
>
> Warum müssen neuzeitliche Messgeräte eigentlich so aussehen, als wären
> sie vom Zuckerbäcker designed? Ist ja furchtbar!

Was ist daran Zuckerbäcker?
Farbiges Display? Finde ich gut.
"Steuerkreuz"? Finde ich (wenns sinnvoll belegt ist) auch gut.
Farbige Buchsen? Ist ja wohl Standard.
Die Stoßecken? Stören mich auch beim Stapeln, kann man meistens 
abnehmen.

Also, was ist Zuckerbäcker?

Old-Papa

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Old P. schrieb:
> Also, was ist Zuckerbäcker?

Das Gesamtbild.

Autor: Berater (Gast)
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Robert schrieb:
> Also nur Multimeter   bis max. €500,-
>
> Ohne viel Extras... (ohne Messwertspeicher,Formeln usw..)

Bevor man 500,- Euros für ein "Tischmultimeter" von Uni-T, Siglent, 
Rigol, Voltcraft, Owon, Peaktech und wie sie alle heißen, vergeudet, vor 
allem wenn man die typischen Tischmultimeter-Funktionen nicht benötigt, 
ist dieses Geld viel besser in einem Hand-Multimeter von etablierten 
Herstellern wie Keysight, Fluke, etc. aufgehoben, auch in einem guten 
Gebrauchtem.

Sicher, man bezahlt einen ordentlichen Anteil nur für die Farbe und den 
aufgedruckten Namen. Dafür ist aber der Rest der Geräte solide und man 
kann sich darauf verlassen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Old P. schrieb:
> Achim B. schrieb:
>>
>> Warum müssen neuzeitliche Messgeräte eigentlich so aussehen, als wären
>> sie vom Zuckerbäcker designed? Ist ja furchtbar!
>
> Was ist daran Zuckerbäcker?

Frage ich mich auch.

> Farbiges Display? Finde ich gut.

Das Keithley DMM 6500 hat sogar ein Touchscreen Display. Das lässt die 
Front aufgrund geringerer Anzahl an Tasten übersichtlicher aussehen.

> "Steuerkreuz"? Finde ich (wenns sinnvoll belegt ist) auch gut.

Richtig.

> Farbige Buchsen? Ist ja wohl Standard.

...und sinnvoll.

> Die Stoßecken? Stören mich auch beim Stapeln, kann man meistens
> abnehmen.

Ansonsten bieten sie halt Schutz. Geräte stapeln mache ich nicht.

Autor: René F. (therfd)
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Berater schrieb:
> Bevor man 500,- Euros für ein "Tischmultimeter" von Uni-T, Siglent,
> Rigol, Voltcraft, Owon, Peaktech und wie sie alle heißen, vergeudet, vor
> allem wenn man die typischen Tischmultimeter-Funktionen nicht benötigt,
> ist dieses Geld viel besser in einem Hand-Multimeter von etablierten
> Herstellern wie Keysight, Fluke, etc. aufgehoben, auch in einem guten
> Gebrauchtem.
>
> Sicher, man bezahlt einen ordentlichen Anteil nur für die Farbe und den
> aufgedruckten Namen. Dafür ist aber der Rest der Geräte solide und man
> kann sich darauf verlassen.

Ich denke diese Sichtweise ist falsch, zumindest bei Rigol und Siglent 
merkt man das die Geräte eindeutig dem professionellen Bereich 
zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter 
an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.

Autor: Jörg R. (solar77)
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René F. schrieb:
> Ich denke diese Sichtweise ist falsch, zumindest bei Rigol und Siglent
> merkt man das die Geräte eindeutig dem professionellen Bereich
> zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter
> an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.

Beide Hersteller (Rigol, Siglent) bieten aber auch Geräte um die 500,- 
Euro an. Das machen die „großen“ Hersteller nicht.


Berater schrieb:
> vor allem wenn man die typischen Tischmultimeter-Funktionen nicht
> benötigt...

Ich muss nicht alle Funktionen eines Gerätes nutzen. Ein 
Tischmultimeter, oder auch Regalmultimeter, steht halt nicht im Weg. Es 
steht i.d.R. im Regal über dem Arbeitstisch, und damit nicht im Weg. Ein 
weiterer großer Vorteil von Tischmultimetern ist die Stromversorgung. Es 
ist kein Batteriewechsel notwendig.

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Neben der meist deutlich größeren Präzision eines Tischmultimeters 
gegenüber einem Handmultimeter ist meiner Meinung nach die 
Fernsteuermöglichkeit ein weiterer großer Vorteil.
Selbst mein Uni-t 61B kann zwar Messwerte über USB zurückgeben, aber das 
war es dann auch. Meine 34401A kann ich vollständig fernsteuern.

Autor: Hans (Gast)
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Achim B. schrieb:
> Warum müssen neuzeitliche Messgeräte eigentlich so aussehen, als wären
> sie vom Zuckerbäcker designed?

Das reine Design sollte bei den Auswahlkriterien nun wirklich hintenan 
stehen. Mein Owon nutze ich gerne für längere Messreihen, die auf einem 
angesteckten USB Stick abgelegt werden. Kann man dann gleich am Display 
auswerten oder eben am PC.

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Noch ein Argument für ein Tischmultimeter ist oftmals, dass sie sehr 
schnell messen können. Das ist für dynamische Vorgänge interessant oder 
man hängt einen Multiplexer daran (HP 3488A gibt es quasi geschenkt) und 
kann so sehr viele Messstellen quasi gleichzeitig messen.

Autor: Hermannw (Gast)
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Philipp C. schrieb:
> Das 34401A ist linearer

Deute ich die Diagramme richtig: die neuen 34461(70)sind in der 
Linearität schlechter geworden als das alte 34401? Im Endbereich 
schmieren sie ja regelrecht ab.
Lohnt es sich lieber ein gebrauchtes 34401 zu kaufen?

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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Hermannw schrieb:
> Deute ich die Diagramme richtig: die neuen 34461(70)sind in der
> Linearität schlechter geworden als das alte 34401?

Ja, es sieht so aus. Die neuen DMMs haben die Wandlertechnologie der 
3441XA bekommen.

Autor: René F. (therfd)
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Jörg R. schrieb:
> René F. schrieb:
>> Ich denke diese Sichtweise ist falsch, zumindest bei Rigol und Siglent
>> merkt man das die Geräte eindeutig dem professionellen Bereich
>> zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter
>> an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.
>
> Beide Hersteller (Rigol, Siglent) bieten aber auch Geräte um die 500,-
> Euro an. Das machen die „großen“ Hersteller nicht.

Stimmt, bei Keysight und Fluke geht es erst ab 700€ los (Fluke 8808A und 
Keysight 34450A)

Bis vor einiger Zeit gab es von Keysight auch die Modelle U3401A und 
U3402A, diese lagen preislich sogar bei ungefähr 500€


Bei den Low-End Geräten zahlt man aber sowieso nur für den Namen, 
teilweise sind die Geräte nur zugekauft wie Keysights DSO1000 Reihe von 
RIGOL oder LeCroy mit einem umgelabelten Siglent.


Ich verstehe aber immer noch nicht das „aber“, die Geräte bieten teils 
auch GPIB Optionen und ich glaube nicht das der Anteil an Bastlern hoch 
ist welche die Funktionalität von Systemmultimetern benötigen. Also 
meines Erachtens definitiv dem professionellen Bereich zuzuordnen.

Autor: Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite
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René F. schrieb:
> GPIB Optionen und ich glaube nicht das der Anteil an Bastlern hoch ist
> welche die Funktionalität von Systemmultimetern benötigen.

Also ich verwende mein 3458A nahezu ausschließlich per GPIB, bei den 
34401As sieht es nicht viel anders aus.
Es kommt halt immer darauf an was man tun möchte.

Eine Verbindung zum Computer eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Auch ganz ab von Präzisionsgeschichten. Einfach zB einen 
Temperatursensor ans DMM und dazu ein steuerbares Netzteil und man kann 
im Handumdrehen irgendeine Temperaturregelung oder was auch immer (mal 
eben) machen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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René F. schrieb:
> Stimmt, bei Keysight und Fluke geht es erst ab 700€ los (Fluke 8808A und
> Keysight 34450A)

Das 34450A liegt schon bei 800,- Euro. Das Gerät habe ich mir im letzten 
Jahr gekauft, werde es demnächst aber bei eBay anbieten. Das OLED 
Display ist mir zu träge, die Logfunktion gefällt mir nicht....

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
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René F. schrieb:
> professionellen Bereich
> zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter
> an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.

ageh
Rigol und Siglent werden niemals im tatsächlich professionellem Bereich 
ankommen.
Mag sein, dass es einige Firmen gibt die solche Geräte kaufen allerdings 
fragt man sich schon ob man bei einem Gerät der 1000 Euro Klasse nicht 
doch lieber das Keysight oder Keithley für 100 Euro mehr nimmt.
So billig sind die Hersteller nämlich auch nicht, ich habe zB. vor 
kurzem zwei Angebote für ein Oszilloskop der 3000 Euro Klasse gesehen, 
Unterschied zwischen R&S und Rigol waren nichtmal 200 Euro, da würde mir 
die Entscheidung nicht schwer fallen lol.


LG

: Bearbeitet durch User
Autor: Old P. (old-papa)
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René F. schrieb:
>
> Ich verstehe aber immer noch nicht das „aber“, die Geräte bieten teils
> auch GPIB Optionen und ich glaube nicht das der Anteil an Bastlern hoch
> ist welche die Funktionalität von Systemmultimetern benötigen.

Ich habe und hatte an vielen Geräten GPIB und irgendwann auch einen 
USB-Wandler gekauft, doch ehrlich, weder ich, noch ein Bastelkollege aus 
meinem Umfeld haben das je benutzt.

Old-Papa

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Arno!

Arno K. schrieb:
> René F. schrieb:
>> professionellen Bereich
>> zuzuordnen sind, beide Hersteller bieten auch 6 1/2 stellige Multimeter
>> an und liegen dabei preislich nur knapp unter Keysight und co.

Ich teile Deine Meinung, auch wenn der Preisunterschied vielleicht eher 
€300,- beträgt. Begründung folgt:

Rigol DM3068, Preis bei Batronix: € 831,81 inkl. MWSt.
Keysight 34461A, Preis bei Welectron: €1100,- inkl. MWSt.

Aus dem Servicehandbuch des Rigol DM3068:
[...
3. 3  To Obtain Calibration Service
As the DM3068 does not support user calibration, please send your meter 
back to us
for professional calibration when necessary.
...]

Adjustieren eines vermeintlich professionellen 6,5-stelligen Multimeters 
nur vom Hersteller?!

Auf solche Verhaltensweisen muss man einfach mit den Mitteln der 
Marktwirtschaft antworten. :)

Um an das Servicehandbuch eines gebraucht gekauften, längst nicht mehr 
hergestellten japanischen DC-Standards zu gelangen, musste ich ein NDA 
unterschreiben.

Wenn ich in Eurer Branche arbeiten würde, kämen mir solche Produkte 
(nicht unbedingt der Hersteller) auf die schwarze Liste.

: Bearbeitet durch User
Autor: René F. (therfd)
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Naja der Markt scheint die Geräte schon anzunehmen, immerhin wagt es ja 
sogar ein zweiter chinesischer Messgerätehersteller auf den Zug mit 6 
1/2 stelligen Multimetern aufzuspringen. Anders betrachtet könnte Rigol 
oder Siglent niemals im professionellen Bereich landen wenn sie nur 
Geräte der Bastelklasse verkaufen würden. Meines Erachtens ist Rigol je 
nach Produkt schon im professionellen Bereich anzusiedeln. Ich war schon 
in 2 Firmen tätig welche mindestens ein Rigol ihr Eigen nannte und auch 
externe Firmen wo ich beruflich bedingt besucht habe konnte ich schon 
Rigol Oszilloskope erkennen. Ich muss allerdings zugeben, das es stets 
Geräte der niedrigsten Preisklasse waren. Für anspruchsvollere Aufgaben 
wurden dort auch Keysights, LeCroys und Rohde und Schwarz eingesetzt.

Ich würde aber auch selbst lieber den Hunderter drauflegen und das Gerät 
des etablierteren Herstellers nehmen.

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