LWL Prüfgerät

Gast #1036395
Guten Abend

Hab schon in eurem Forum gesucht nur nicht das richtige gefunden.
Hab in meiner Firma eine Aufgabe (nur zum Nachdenken ob er realiesierbar 
wäre) bekommen.
Und zwar ein einfaches LWL Messgerät.
Nur ich hab keine Dau wie ich anfangen soll.
1.)Licht senden und schauen ob es ankommt
2.)mit unterschiedlichen frequenzen

Das einzige was gefordet ob das Kabel oder schlecht ist.
Nur wie kann man das feststellen?
Kann mann das über eine Dämpfungsmessung sagen?

Danke im Vorhinein
Tom
#1036434
Also ehrlich gesagt weiss ich auch nicht mehr 100%ig genau wie wir das 
gelöst haben.
Aber ja, klingt einleuchtend - du bestimmst, wie viel Leistung du 
reingibst, und wie viel rauskommt. Die Differenz müsste dann die 
Dämpfung sein. Die darf man übrigens dann in dB angeben ;-) oder dBm.

Gruss
#1036447
@  Tobias Plüss (hubertus)

>Aber ja, klingt einleuchtend - du bestimmst, wie viel Leistung du
>reingibst, und wie viel rauskommt. Die Differenz müsste dann die
>Dämpfung sein.

Kaum. Das ist eher der Quotient.

> Die darf man übrigens dann in dB angeben

Ja.

> ;-) oder dBm.

Nöö, das wäre ja ein Absolutpegel.

MFG
Falk
#1036448
Mit einer beliebigen LED bei einer beliebigen Frequenz eine beliebige 
Dämpfung messen zu wollen ist beliebiger Blödsinn.

Aber mal zum Geschäft. Warum sollte jemand eine LWL "Messgerät" von 
einer Firma kaufen, die erkennbar absolut kein Know-How in optischer 
Nachrichtentechnik hat (was sich im Produkt niederschlagen wird)? 
Besonders, wenn am Markt kein Mangel an Testern aller Art für LWLs 
herrscht?
#1036455
> Mit einer beliebigen LED bei einer beliebigen Frequenz eine beliebige
> Dämpfung messen zu wollen ist beliebiger Blödsinn.

Natürlich. Man muss schon die Daten von der LED kennen.

Das Testgerät wird tom wohl nicht zum exakten Ausmessen der LWL 
brauchen, sondern eher um vor Ort eine einfache Bewertung machen zu 
können, also ob ein LWL 'funktioniert' (OK ist) oder eben nicht.

@Falk
> Kaum. Das ist eher der Quotient.

Ja sorry. Natürlich. Die Differenz ist das, was durch die Dämpfung 
verloren geht. Die Verluste eben ;-)
Wir meinen dasselbe.

d = 10 * log (P2 / P1).
Gast #1036462
Hallo
Das Messgerät soll nicht kommerziell verkauft werden.
Es soll als grob ( billig )Prüfgerät für unser Service Personal 
verwendet werden.
Die sollen ja nur festellen können ob der leiter noch Daten überträgt 
oder nicht.
Wenn nicht dann wird eine Firma kontaktiert die das wieder Repariert

@ Hannes Jaeger (pnuebergang)
Oder kannst du mir einen Tester nennen der billig ist.
#1036869
Welche Länge soll denn so gemessen werden? Wobei das Scattering einer 
LWL durchaus Wellenlängenabhängig ist. Es kann also damit passieren das 
du mit 600nm keine Problem hast, nutzt du dann 1550nm wird deine Messung 
mit 600nm nicht mehr helfen.
Was soll denn überprüft werden? Splices, Kupplungen, Wellenlänge ...

Weiterhin sollte nicht nur dein Sender sauber sein, dein Empfänger 
sollte genau auf diese Wellenlänge empfangbreit sein.

Welcher LWL Typ wird denn getestet? Weiterhin wenn du deine LED mit 3dBm 
(Bsp) betreibst, und du am ende -10dBm empfängst heisst das noch lange 
nicht das deine LWL das Dämpft! Ein/Auskoppelverluste an den Steckern, 
Splices,.. das zählt dazu. Die LWL wird mit Sicherheit nich mehr als 0.1 
bzw 0.2db/km Dämpfung aufweisen.
Ich würde auch günstige OTDR eher empfehlen, Vorteil: du muss nicht 
beide Enden in der Hand halten. Und kannst auf cm genau die Fehlstelle 
bestimmen.

Da fällt mir die nächste Frage ein, wie soll den der Service Techniker 
beide Enden bearbeiten können, wenn die Enden 5 Etagen auseinander 
liegen? Welche Stecker werden verwendet?

gib mal bitte etwas mehr Infos

mfg
RolandB.

Was meinst du mit Frequenzen? THZ hat licht :-) Meinst du Wellenlängen? 
Da trifft das oben gesagt zu. Eine Fullwhite LED hat die Farben RGB, ein 
RGB Empfänger den gibt es auch noch ohne Probleme. Nur hat dieser eine 
Unterschiedliche Sensitivität über den Wellenlängenbereich. Was dann 
schätzungswiese nochmal einige dB Unterschied macht zw. rot-blau 
Empfangssensitivität.

edit
Was ist denn das fürn System DWDM,CWDM überhaupt WDM? Muss ja, da du 
meinst unterschiedliche "Frequenzen" messen zu wollen. Selbst wenn Licht 
ankommt, weiss ich jetzt nicht ob man sagen kann das es nicht zu sehr 
dispersiert ist.
Nochmals zum OTDR, wenn der Service Techniker nen kleinen Fehler macht 
beim Einstöpseln dann sieht er das SOFORT, anhand des Bildes auf dem 
OTDR. Macht er allerdings einen Fehler bei deiner Entwicklung (falsch 
eingestecketer Stecker, kaputter Steckeroberfläche <-- das geht schnell! 
sollte aber jeder Service Techniker schnell wieder selbst beheben 
können), wird das für euch sehr teuer.
Bei sowas freut sich dann die externe Fimra. Passiert das 3mal, habt ihr 
ein OTDR locker wieder drin!
Gast #1038109
...ganz wichtig bei der Auswahl: Singlemode- oder Multimode-Fasern?
Für Multimode gabs mal bei ELV einen billigen Durchgangsprüfer, 
vielleicht ist der Schaltplan noch irgendwo zu finden.
Ansonsten ist zum einfachen prüfen auch ein sog. Visual Fault Locator, 
ein Lasersender der sichtbares rotes Licht aussended verwendbar.
Es kann mit solchen Geräten aber keine Aussage über die Faserqualität 
getroffen werden. Dazu ist auf alle Fälle ein OTDR erforderlich.

Gruß Uwe

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