Ich möchte in die Welt der AVR32 einsteigen (komme aus der der AVR) und
möchte zum anfangen eines der folgenden Boards besorgen:
ICnova ADB1000 StarterKitplus,
Grasshopper oder
das NGW
am meisten tendiere ich zum ersten, welche Unterschiede bestehen denn
zwischen den Boards und ist das erste auch für Einsteiger geeignet? Ist
auf allen Boards auch schon das Uboot drauf? Kann ich Programme mittels
bootloader auf das Board übertragen oder brauche ich unbedingt diese
teuren Geräte wie AVR one, STK600 etc. ?
Ich würde dir zum NGW raten.
Bereue es ein wenig, mich damals für das Grasshopper
entschieden zu haben. Vor allem der Anfang war schwer,
da ich in der Thematik embedded Linux neu war.
Blicke ich jetzt zurück, denke ich mit dem NGW einen
etwas leichteren einstieg gehabt zu haben, da auch von
Seiten der AVR Freaks mehr Feedback zu erwarten ist.
Auf allen Boards ist das Uboot drauf. Da der AP7000 ein sehr komplexer
Controller ist, empfiehlt sich embedded Linux als Betriebssystem.
Gegenüber dem NGW hat der GH und sein Nachfolger mehr Speicher, was für
Grafikanwendungen von Vorteil ist. Da prinzipiell der Aufbau vom NGW und
GH identisch ist, gelten die Wikis vom NGW auch für den GH.
Das ICnova ADB1000 StarterKitplus hat zudem noch den Vorteil einen
USB-Host-Controller an bord zu haben.
Danke für die Antworten, ist der Nova mit seinem stolzen Preis nicht
etwas überteuert? Ich meine 300€ für das was die anderen Boards für ca
100 bieten, soll ich etwa 200 nur für den USB Host und das Display
blechen oder ist da noch etwas anderes? USB Host und Display wären mir
sehr wichtig.
nun ja, das NGW und der GH haben erstens nicht die Spannungs- und
Stromversorgungen für das Display an Bord und auch die Pins, die man für
den Anschluss eines USB-Host Controllers braucht, sind nicht heraus
geführt. Was dem ICnova ADB1000 StarterKitplus leider fehlt, ist ein
Sound-IC, dafür sind aber die AP7000-DAC Pins heraus geführt.
Der Vorteil des AVR32 ist in der Tat das Interface zum AVR One! Der
erste vernuenftige Debugger, der leider fuer die kleinen AVR Mega nicht
erhaetlich ist. Ja. die 600 euro erscheinen auf den ersten Moment viel,
die hat man aber beim ersten groesseren Problem schnell wieder drin.
Naja. Die Atmel Seite ist nicht so spezifisch. Wenn man sich den
Fussabdruck anschaut, so faellt einem der zusaetzliche Parallebus auf.
Ich denke es wird eine Sache der Geschwindigkeit sein.
also, beim NGW sind fast alle Pins herausgeführt. Beim GH nicht. Aber es
gibt ja mittlerweile auch das ICNova AP7000 OEM. Bei dem Modul sind fast
alle Pins herausgeführt. Nachteil, man muss die Pheripherie selbst
basteln oder das Starterkit kaufen.
An die Pins die beim GH nicht herausgeführt sind, kommst du nicht heran.
Das SDram ist beim NGW100 nur 16bit breit angebunden. Beim GH 32bit
breit.
Beim NGW werden die Portpins PX00 bis PX39 benutzt, beim GH kommen noch
die Portpins PE00 bis PE18 hinzu. LCD wird bei beiden über Port PD und
PC herausgeführt.
Moment mal, ich habe hier einen Auszug aus dem datenblatt in dem steht,
dass derselbe Pin mit zwei Funktionen belegt ist. Es wird also
gemultiplexed, wenn man also ein größeres Display ansteuern will, wozu
mehr LCD Data Pins benötigt werden, dann kann es blöde Probleme geben,
da man besonders dann ja mehr RAM braucht, aber die Pins blockiert sind.
> LCD wird bei beiden über Port PD und PC herausgeführt.
mmh, was ist daran nicht zu verstehen?
Mehr als 3x8bit (RGB) Displays musst du mir mal zeigen....
Nein, warum? Wenn du dein eigenes Board entwirfst, kannst du natürlich
die Portpins so nutzen, aber sie sind so nicht beim NGW oder GH
verschaltet. Schau dir doch mal die Stromlaufpläne vom GH und vom NGW
an.