Erfassen optischer Durchflussmesser

OP #1622302
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Hallo,

ich möchte einen Durchflussmesser wie den im angehängten Bild auswerten.
Dass ich vom Instrument selbst und der Auswertung nicht allzuviel 
erwarten kann, ist mir klar.

Mich würde nur interessieren, ob es neben der Reflexlichtschranke noch 
einen eleganteren Weg zum Erfassen des weißen Zylinders gibt.

Ob der Zylinder einen Magneten enthält, habe ich noch nicht geprüft, 
würde ich aber bezweifeln.

Referenzpunkt für die Durchflussmenge ist die Unterkante des Zylinders. 
Während dem Betrieb (per PWM getriebene Pumpe) kann das Teil um ca. 2mm 
flattern.
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Gast #1622382
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Also ich würde versuchen einen Hall an die Feder zu packen. Neben den 
Hall ein Magnet. Oder auf die andere Seite halt. Je mehr Metall da 
zwischen ist desto größer wird das Feld. Zur Not klebste hinter den Hall 
noch ein Rückschlussblech oder so. Müsste man mal Ausprobieren.

Gruß Stefan
Gast #1623780
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Chris R. schrieb:
> Tom Ekman schrieb:
>> Meine erste Idee war: da könnte man doch eine CCD Zeile draufmontieren.
>
> Lustigerweise dachte ich genau das auch als erstes ;)
> Das wäre aber definitiv mit Kanonen auf Spatzen geschossen und da es so
> übertrieben war, hab ich mich zurückgehalten, es hier zu schreiben.

Ganz falsch, ich würde noch einen draufsetzen: keine CCD-Zeile, sondern 
eine WebCam, denn die kriegt man im Vergleich zu Zeilenkameras inwischen 
geschenkt. Bleibt nur das Problem der Auswertung per Bilderkennung, aber 
wenn man die Kamera um 90 Grad dreht, kann man in einer ganzen Anzahl 
von Zeilen den Übergang weiss - dunkel erkennen.

Gruss Reinhard
OP #1623889
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Reinhard Kern schrieb:
> Ganz falsch, ich würde noch einen draufsetzen: keine CCD-Zeile, sondern
> eine WebCam, denn die kriegt man im Vergleich zu Zeilenkameras inwischen
> geschenkt.

Naja, ausgewertet werden soll's ja auch noch ;)
Ich hatte eigentlich nicht vor, nur wegen dem Durchflussmesser einen PC 
in den Keller zu stellen.
Da käme der Unterbau einer Wasseruhr oder eines elektronischen 
Durchflusssensors wahrscheinlich günstiger...

Torsten W. schrieb:
> Nicht lange, das teil wird sicher in kurzer zeit sehr dreckig...

Die Brühe hat sich in den letzten 2 Jahren erstaunlich sauber gehalten. 
Nur habe ich anscheinend das Problem, dass die Anlage nicht ganz dicht 
ist.

Eine Reflexlichtschranke am Manometer kommt wahrscheinlich heute noch 
hin, in dem Zuge möchte ich dann auch den Durchfluss und somit evtl. 
auch die transportierte Wärmemenge ermitteln.

Mal ein Schuss in eine andere Richtung: Aus der Anlagenregelung kann ich 
die Leistung des Motors prozentual auslesen. Hat jemand Erfahrungswerte 
wie verlässlich man das auf die Durchflussmenge umlegen kann?

Wie wirken sich Anlagendruck und Temperatur auf den Durchfluss aus?

Dass bei einem Druck von 0bar kein Durchfluss mehr stattfindet, musste 
ich ja leider schon erfahren...
Gast #1623988
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Hallo Chris R.
>Mal ein Schuss in eine andere Richtung: Aus der Anlagenregelung kann ich
>die Leistung des Motors prozentual auslesen. Hat jemand Erfahrungswerte
>wie verlässlich man das auf die Durchflussmenge umlegen kann?
Meine Solaranlage
Das blaue ist die Drehzahl der Pumpe(0%=0, 100%=30 24-30 )
Rot ist der Durchfluß.
Das ist eine "UVR1611"(Regelung)
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Gast #1625349
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Hallo Chris R.
>das Ganze von Druck und Temperatur abhängt...
Ich glaube das hat keinen großen Einfluß.
Die Regelung für die Pumpe sind Wellenpakete. Ich habe das selber 
eingestellt(ist total Anlagenabhängig). Wenn ich unter 22 gegangen bin, 
ist der Durchfluß stellenweise ganz abgerissen. Wie geschrieben ist das 
der Ausschnitt des Primärkreises der Solaranlage. Wenn jetzt noch 
irgendwo Gase(Luft, Wasserdampf) ins Spiel kommen wird es wieder anders. 
Temperaturunterschiede kann ich mir vorstellen werden einen größeren 
Einfluß bekommen, wenn größere Höhenunterschiede vorhanden sind.(unten 
warm - oben kalt <-> oben warm - unten kalt).
OP #1626030
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MarioT schrieb:
>>dass die blöde Solaranlage
> Was hast Du denn für eine Regelung?
> Kann man nicht darüber was machen?

das Blöd war auf die Undichtigkeit bezogen. Fluorescein darf man lt. 
Heizungsbauer wegen Gewährleistung der Kollektoren nicht reinkippen, Das 
Wärmemittel richt zwar halbwegs intensiv, nasale Lecksuche dürfte aber 
trotzdem schwierig werden.

Die Regelung ist dagegen super. Eine Viessmann-gelabelte RESOL-Anlage.
Der Support von denen ist ziemlich auf Zack ;)

siegmar schrieb:
> Hab durch Zufall gerade das folgende Meßsystem entdeckt und dann diesen
> Forumsbeitrag. Könnte eventuell passen.
> http://www.spectrasymbol.com/typo3/site/en/magneto...

Danke für den Tipp, sieht interessant aus.
Ich schau jetzt mal, wie gut der Durchsatz mit der Pumpenleistung 
ermittelt werden kann. Zur ungewollten Stillstandserkennung wie vermutet 
vorerst eine Reflexlichtschranke (der Zylinder ist nicht 
ferromagnetisch, die Feder allerdings schon)
Gast #1626143
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Hallo  Chris R.
>Die Regelung ist dagegen super. Eine Viessmann-gelabelte RESOL-Anlage.
Ich dachte nur falls es eine von "Technische Alternative" gewesen währe. 
Die kann man selbst gut programmieren.
>Wärmemittel richt zwar halbwegs intensiv, nasale Lecksuche dürfte aber
>trotzdem schwierig werden.
In meinen Kollektoren ist Frostschutz drin. Ich hatte seit 2003 noch 
keinen merklichen Druckabfall. Aber an manchen Verschraubungen Drückt es 
durch. Ein Leck müßte gut zu finden sein.
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