Mikrocontroller mit Taktausgang ~75MHz

Gast #1720783
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Ich habe einen AT91SAM7S im Einsatz, der sein internes Taktsignal, in 
meinem Fall 48MHz wegen USB, (auch geteilt) an bis zu 3 Pins ausgeben 
kann. Das finde ich sehr praktisch für die Taktung eines DDS. Nun möchte 
ich aber auf einen anderen DDS upgraden, der bis zu 75MHz Eingangstakt 
verarbeiten kann und suche einen passenden Mikrocontroller, der mir 
diesen Takt zur Verfügung stellen kann. Weitere Anforderungen habe ich 
nicht, USB  wäre nicht schlecht, aber nicht unbedingt nötig.
Oder wäre es besser einen externen Taktcontroller (welchen?) zu 
verwenden, welcher 75MHz für den DDS, ein weiteres Taktsignal mit etwa 
3MHz (sollte Phasensysncron zum 75MHz Takt laufen, also digital geteilt) 
und ev. auch das Taktsignal für den Mikrocontroller (üblicherweise 
wollen die etwas < 25MHz) bereitstellt?
#1720803
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@  Martin (Gast)

>kann. Das finde ich sehr praktisch für die Taktung eines DDS. Nun möchte
>ich aber auf einen anderen DDS upgraden, der bis zu 75MHz Eingangstakt
>verarbeiten kann und suche einen passenden Mikrocontroller,

???
Normale Leute nehmen einfach eine Quarzoszillator und hängen einen 
Puffer zur Taktverteilung dran. Aber das wäre ja für den deutschen 
Bastler unzumutbar . . .

>Oder wäre es besser einen externen Taktcontroller (welchen?) zu
>verwenden, welcher 75MHz für den DDS, ein weiteres Taktsignal mit etwa
>3MHz (sollte Phasensysncron zum 75MHz Takt laufen, also digital geteilt)
>und ev. auch das Taktsignal für den Mikrocontroller (üblicherweise
>wollen die etwas < 25MHz) bereitstellt?

JA!

Die 3 MHz sind ein 25:1 Teiler, kann man aus TTL zusammebastlen oder 
einen kleinen CPLD nehmen.

MFG
Falk
Gast #1720833
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Erstens bin ich kein deutscher Bastler, aber egal.
Wenn ich einen (schwer erhältlichen) externen 75MHz Oszillator und ein 
TTL-Grab verhindern kann, indem ich dem Mikrocontroller einfach sage, 
dass er seinen (mit interner PLL aus einem Standartquarz generierten) 
Takt ausgeben soll, dann mache ich das. Nennt man "elegante Lösung"
Gast #1721218
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Also das mit den Mikrocontrollern hat glaube ich jemand nicht so ganz 
verstanden:
Wieso soll ich nicht einen 32Bit ARM nehmen wenn der billiger oder 
gleich teuer ist wie ein "popeliger" 8Bit AVR mit gleich vielen Pins? 
Ich spare mir dann noch das schwer und unzuverlässig zu kriegende 
Maxim-Bauteil und verwende einen Standart SMD-Quarz. Die Platine wird 
kleiner, der Component Count sinkt, damit die Kosten und die Fehlerrate.
In der Programmierung gibt es nicht viele Unterschiede, die moderneren 
ARM sind - meiner Meinung nach - sogar angenehmer zu handhaben und 
besser unterstützt.
Schade, das die ST-Teile nicht mehr als 50MHz ausgeben können, das 
verbessert mein Design dann doch nicht...

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