bldc Strommessung

Gast #1764255
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Hallo,

ich hab einen bldc Motorsteller mit backEMF Lagererkennung 
implementiert.

Über einen Shunt messe ich den Strom und berechne mit dem µC mittels RMS 
den Effektivwert. Das scheint auch so weit zu funktionieren(mangels RMS 
fähigen Voltmeter kann ich mir nicht sicher sein)

Ich hab bei einigen anderen bldc Reglern gesehen, dass meist einfach ein 
arithmetischer Mittelwert des Stroms gebildet wird.

Wie groß ist dabei der zu erwartende Fehler?

Die Stromaufnahme müsste meiner Meinung nach Dreieckförmig sein (pwm an 
linear steigend; pwm aus linear fallend) demnach müsste man den 
arithmetischen Mittelwert über den Formfaktor einer Dreieckspannung in 
den Effektivwert umrechnen können?! Stimmt das?

Danke für eure Hilfe!
Gast #1788458
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Ich hab inzwischen die herausgefunden wie sich des Verhält und wieso die 
Strommessung mit arithmetischen Mittelwert unter gewissen 
vorraussetzungen richtig ist.


>Der Gesamtstrom des Motors hat einen Gleichanteil und bedingt durch die PWM und 
>die Induktivität des Motors einen dreiecksförmigen Wechselanteil. Der 
>Effektivwert einer dreieckförmigen Spannung berechnet sich zu: >
>Der Mittelwert berechnet sich zu:
>
>Der Mittelwert der über den Shunt gemessenen Spannung ist damit um 13,4% kleiner 
>als der Effektivwert. Für einen typischen Motor aus dem Modellbaubereich wurde 
>eine maximale Amplitude des dreieckförmigen Wechselanteils von 2,63A gemessen. 
>Das entspricht einem Effektivwert von 1,52A. Wird der maximale Effektivstrom von 
>20A erreicht, macht der Wechselanteil somit 7,6% des Gesamtstroms aus. Der 
>Fehler, den man durch Interpretation des arithmetischen Mittelwerts als 
>Effektivwert bei einem Strom von 20A macht, beträgt somit nur ca. 1%.

Für eine Strombegrenzung ist der arithmetische Mittelwert zur 
Strommessung also brauchbar.

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