High Performer (Gast) schrieb:
>> Linux leidet unter einer distributionsübergreifenden fehlenden>> Vereinheitlichung seiner Kernbereiche. So wirkt das ganze eher wie>> "Frickel-Wildwuchs".> Absolute Zustimmung! Ich kann das nur dreimal unterstreichen. Ich sehe> bzw. sah erheblichen Nachholbedarf beim Thema Drucken (OK, das hat sich> mittlerweile ein wenig gebessert). Ganz schlimm das Thema Multimedia,> speziell Audio. Das war bisher eine ewige Baustelle, in der immer wieder> versucht wurde, durch einen Layer auf den Layer auf den Layer auf den> Layer das System auszubauen. Das war stellenweise richtig krank! Ist das> jetzt mit Phonon bzw. Jack endlich entschärft?> Und dann Anwendungen, die hunderte Paketabhängigkeiten mitbringen. Als> ich mal der Vorschlag brachte, das ganze Kleinzeugs (bis 100k) statisch> zu den Anwendungen zu linken, wurde ich beinahe gesteinigt. Ich bin> tatsächlich (das ist allerdings schon Jahre her) mal daran gescheitert,> Gnu Cash zu installieren. Die Abhängigkeiten waren einfach nicht mit> vernünftigem Aufwand aufzulösen.> Ich denke, das wären die schlimmsten Baustellen.> Das Thema Paketmanager sehe ich etwas gelassener: so lange die Manager> alle die gleiche Basis verwenden (z.B. RPM), ist es völlig wurscht, wenn> Leute meinen, das hundertste RPM-Frontend zu basteln. Der Nutzer kann> wählen, aber so lange sich alle Systeme an das Protokoll halten, ist das> IMO OK.
Naja, also bei Anwendersoftware gerne, aber bei so einem wichtigen Thema
wie Insstallation/Update/Wartung von Software würde Linux eine
Vereinheitlichung nach meiner Auffassung nicht nur gut tun sondern ich
halte sie für dringend nötig. Und über die ganzen Abhängigkeiten
(wählste ein Programm an will der Paketmanager 50 andere
mitinstallieren) sollte die Linux-Community auch mal neu nachdenken. Und
wenn wir schon mal gerade am Nachdenken über Linux sind, KDE 4 sollte
vielleicht durch KDE 5 ersetzt werden - angefangen beim Startmenü. Die
vielen Wabbeleffekte braucht kein Mensch. Dagegen kommt mein Windows 7
ja direkt "konservativ bunt" mit etwas Transparenz bei den Fenstern hier
und da daher, während Linux ja richtig aufgebretzelt wirkt mit den
vielen Effektchen und explodierenden Fenstern. Schön ist das alles nicht
wirklich.
... schrieb:> Naja, also bei Anwendersoftware gerne, aber bei so einem wichtigen Thema> wie Insstallation/Update/Wartung von Software würde Linux eine> Vereinheitlichung nach meiner Auffassung nicht nur gut tun
Fehlende Binärkompatibilität zwischen Distributionen und Releases ist
wohl der Hauptgrund der Firmen davon abhält ihre Software auf Linux zu
portieren. Binärpakete kann man nur anbieten wenn man sie größtenteils
statisch linkt, und das bringt natürlich wieder Nachteile mit sich.
> wenn wir schon mal gerade am Nachdenken über Linux sind, KDE 4 sollte> vielleicht durch KDE 5 ersetzt werden - angefangen beim Startmenü. Die> vielen Wabbeleffekte braucht kein Mensch.
Ja, KDE4 ist einfach ekelhaft.
> Ganz schlimm das Thema Multimedia,> speziell Audio. Das war bisher eine ewige Baustelle, in der immer wieder> versucht wurde, durch einen Layer auf den Layer auf den Layer auf den> Layer das System auszubauen. Das war stellenweise richtig krank! Ist das> jetzt mit Phonon bzw. Jack endlich entschärft?
OSS ist obsolet mit ALSA gibt es eine standardisierte API. In letzter
Zeit wird dazu übergegangen dem ganzen (warum auch immer?) pulseaudio
aufzusetzen.
Man kann's natürlich auch kompliziert haben:
http://blogs.adobe.com/penguinswf/linuxaudio.png Bei mir war Audio eines
der geringsten Probleme.
> Dagegen kommt mein Windows 7> ja direkt "konservativ bunt" mit etwas Transparenz bei den Fenstern hier> und da daher, während Linux ja richtig aufgebretzelt wirkt mit den> vielen Effektchen und explodierenden Fenstern. Schön ist das alles nicht> wirklich.
Das hängt wohl von der Distribution ab wieviele Effekte standardmäßig
eingeschaltet sind. Welche Distribution verwendest du? So penetrant
kenne ich das eigentlich nicht.
Aber warum schaltest du die Effekte nicht einfach ab? Mein KDE4 sieht
fast so aus wie KDE3, selbst das Startmenü.
Sonst wollt ihr Windows-Maus-Schubser doch immer alle Effekte und findet
Windows deshalb so toll. Und jetzt beschwert ihr euch über zu viele
Effekte bei KDE, die aber beliebig abschaltbar sind. ?-)
ossi-2 schrieb:> Welche Frage muss man stellen, um in kürzester Zeit die meisten Postings> zu erhalten ?
Man muss sie aber an einem Wochenende stellen. Der TO hatte sie eher
gestellt, und es hat sich eine relativ vernünftige Diskussion
entwickelt. Erst am Wochenende ist dann dieser Unsinn rausgekommen,
bei dem jeder genügend Zeit hatte, seine "Mein {Linux,Windows} ist
ja vieeel besser, {Windows,Linux} ist <zensiert>"-Postings zu
verfassen.
(Die vielen scherzhaften Postings mit Hinweisen auf exotische Systeme
fand ich durchaus auch als den netten Teil des Threads. So richtig
wirklich ganz ernst kann der TO ja die Frage ohnehin nicht gemeint
haben.)
Schade auch. Ich hatte nach dem netten Anfang gehofft, der Thread
würde in vernünftigen Bahnen bleiben.
Jetzt ist es schade um die Zeit, den Müll zu Ende zu lesen. Da ich
oben explizit nach FreeBSD befragt worden bin: wenn dazu zwischendrin
jetzt noch eine Frage gekommen ist, habe ich sie nicht gelesen. Wer
auf eine Antwort wartet, sollte mir dann lieber 'ne Mail schreiben.
Pfff. Die Auswahl halbwegs interessanter und anspruchsvoller Spiele ist
selbst auf Windows schon relativ klein. Das meiste ist
Mainstreamschrott, für die dumme Masse designt. Bloss nichts
anspruchsvolles.
Die Auswahl auf Linux ist lächerlich klein.
noch mal aufgegriffen:
> Jörg Wunsch schrieb:> > ... und meiner Kinder (der aber mit KDE).>> Jetzt weiß ich endlich, was KDE heißt: Kinder Desktop Environment.Das> mit dem K war irgendwie nie ganz klar. Danke für die Erleuchtung.
Es gibt ja auch noch CDE ^^ * grins *
Warren Spector schrieb:> Pfff. Die Auswahl halbwegs interessanter und anspruchsvoller Spiele ist>> selbst auf Windows schon relativ klein. Das meiste ist>> Mainstreamschrott, für die dumme Masse designt. Bloss nichts>> anspruchsvolles.
So aus Neugier: Was ist denn für deine Begriffe "anspruchsvoll". Ich
spiele jetzt seit mehr als 20 Jahren Spiele auf dem PC und Konsolen.
Eigentlich ist der Spielemarkt so gut wie noch nie. Ein ganz klein wenig
vermisse ich das Adventure-Genre im Lucas und Sierra-Format.
thorstendb schrieb:>> Jetzt weiß ich endlich, was KDE heißt: Kinder Desktop Environment.Das>> mit dem K war irgendwie nie ganz klar. Danke für die Erleuchtung.>> Es gibt ja auch noch CDE ^^ * grins *
Ist doch ganz einfach: KDE ist amerikanisch (Kids' Desktop Environment),
CDE ist das britische Pendant (Children's Desktop Environment). ;-)
Matthias schrieb:> Ein ganz klein wenig vermisse ich das Adventure-Genre im Lucas und> Sierra-Format.
Ja, das vermisse ich auch - das waren richtig gute Adventures.
Gibt es in dieser Sparte heutzutage eigentlich noch (wieder?) Gutes?
Chris D.
Klaus schrieb:> Wenn mir einer eine IDE unter Linux nennt, die an MS Visual Studio> herran reicht (incl. komfortablem debugger, edit and contunie build> etc.), dann könnte ich Linux als brauchbare alternative ansehen.
Ich kenn keine.
Ferdinand T. schrieb:> Naja, für Linux gibt es schon eine "Menge" an Spielen, auch Ego Shooter,> die haben nicht mal eine schlechte Qualität.> Z.b. Saubraten oder Enemy Terretory ...
Oh. So top aktuelle Titel.
D. I. schrieb:> Oder Unreal Tournament oder Quake
...
Ich habe ja nun seit 10 Jahren das erste Mal einen Rechner mit Windows
gekauft, weil die Schule meiner Kinder nun mal nur Windows kennt. Womit
wir beim Thema sind, warum alle Welt Windows benutzt.
Ich habe ja durchaus vorher manches Mal über Linux gekotzt, aber Windows
hat alles übertroffen. Denn natürlich war beim XP der User mit Admin
Rechten ausgestattet. Das zu ändern hat mich so manche Stunde gekostet,
richtig laufen tut es immer noch nicht. So mal eben Admin Rechte
verschaffen, um ein Programm zu installieren ist immer noch nicht.
Und was die ach so tolle Konfigurationsfähigkeiten von Windows angeht:
Das KlickiBunti mancher Einstellungen ist ja noch ganz nett, aber
mitlerweile habe ich wiederholt Bekanntschaft mit "regedit" machen
dürfen, um Probleme zu lösen.
Und zu "regedit" braucht man ja wohl nix sagen. Millionen mehr oder
weniger zufällig sortierte Einstelloptionen, die nicht dokumentiert sind
und wo neue durch die Eingabe von HKEY="kryptische ellenlange
Zeichenfolge" erstellt werden.
Wie schön, übersichtlich und gut dokumentiert sind dagegen
Konfigurationsdateien in /etc aufgebaut.
Und das ewige: "Mit ihrer Windows Version ist diese oder jene Funktion
leider nicht freigeschaltet" geht mir auch massiv auf den Sack. Ich will
damit arbeiten und mir nicht dauernd Gedanken über Microsofts
Lizenzpolitik machen.
Gruss
Axel
Axel Laufenberg schrieb:> Ich habe ja nun seit 10 Jahren das erste Mal einen Rechner mit Windows> gekauft, weil die Schule meiner Kinder nun mal nur Windows kennt. Womit> wir beim Thema sind, warum alle Welt Windows benutzt.>> Ich habe ja durchaus vorher manches Mal über Linux gekotzt, aber Windows> hat alles übertroffen. Denn natürlich war beim XP der User mit Admin> Rechten ausgestattet. Das zu ändern hat mich so manche Stunde gekostet,> richtig laufen tut es immer noch nicht. So mal eben Admin Rechte> verschaffen, um ein Programm zu installieren ist immer noch nicht.
Wenn man nach zehn Jahren einen Rechner kauft, sollte man vllt auch mal
darüber nachdenken, kein fast zehn Jahre altes OS zu nehmen, sondern die
aktuelle Version.
Back On Topic...
Die besten Systeme, sind die, die es noch nicht bzw. nie in den
Massenmarkt schaffen. Was wir heute bräuchten, wären Systeme, die nicht
aus der Steinzeit (Linux/Unix) oder Jungsteinzeit (Windows) stammen,
sondern moderne Konzepte und Systeme ala Nemesis, XOK (beides Exokernel
bzw. dem ähnlich), Singularity/Midori oder das etwas ältere Inferno.
Arc Net schrieb:> Wenn man nach zehn Jahren einen Rechner kauft, sollte man vllt auch mal> darüber nachdenken, kein fast zehn Jahre altes OS zu nehmen, sondern die> aktuelle Version.
Insb. in öffentlichen Einrichtungen (Schulen) ist XP immer noch sehr
populär.
> Wenn man nach zehn Jahren einen Rechner kauft, sollte man vllt auch mal> darüber nachdenken, kein fast zehn Jahre altes OS zu nehmen, sondern die> aktuelle Version.
Als ich den letztes Jahr gekauft habe, war dieses, fast 10 Jahre alte
Betriebssystem, das aktuelle von Microsoft.
Gruss
Axel
... und es kann bis Anfang 2014 weiterhin offiziell mit Fixes bestückt
werden. Das Netbook ist bis dahin wahrscheinlich Geschichte.
Wer seine PCs allerdings nur alle 10 Jahre aktualisiert, für den könnte
es schon sinnvoll sein.
Ich hatte nicht geschrieben, dass ich nach 10 Jahren das erste Mal einen
Rechner gekauft habe, sondern einen mit Windows.
Ich habe sonst seit 10 Jahren ausschliesslich Linux Rechner im Einsatz.
Gruss
Axel
Andreas Schwarz schrieb:> Fehlende Binärkompatibilität zwischen Distributionen und Releases ist> wohl der Hauptgrund der Firmen davon abhält ihre Software auf Linux zu> portieren. Binärpakete kann man nur anbieten wenn man sie größtenteils> statisch linkt, und das bringt natürlich wieder Nachteile mit sich.
Naja, Ich weiß nicht was für Linux Versionen du kennst, aber wenn ich
mir Linux Programme herunterlade, die nicht für eine bestimmte
Distribution gelinkt wurden, funktionieren die eigentlich egal wo, also
ich habe die bin Dateien nur auf Debian, openSUSE und Ubuntu getestet,
aber da funktionieren die überall (eine Datei...also nicht
verschiedene).
Naja und KDE 4, weiß ich auch nicht was da bei dir ist, denn bei mir
sind nicht so viele Effekte, Windows 7 ist da überladener ( OT: Ich
könnte kotzen, wenn ich wieder die Fensterleiste von 7 sehe...).
Mein Linux: openSUSE 11.3 KDE 4.4 <- nicht gerade übermäßig Effekte.
Umgekehrt ist unter Windows manchmal richtig spannend, wenn sich
Programme auf DLLs verlassen, die nur anhand des Namens ausgewählt
werden und in irgwendwelchen Verzeichnissen liegen können.
Da wäre mir eine Meldung, daß die richtige Lib nicht zu finden ist,
lieber.
Ich möchte hier abschließend noch mal auf Yalu antworten (dürfen). Da
man mir nicht mehr die Chance gegeben hat im nun mehr gesperrten Thread
zu antworten.
Yalu X. (yalu) (Moderator) schrieb im gesperrten Thread
> Wenn du den anderen Thread schon gekannt hast, wieso hast du deinen> Frust nicht einfach dort abgeladen, sondern einen neuen angefangen?
Weil es mir speziell um Linux Live-Distributionen ging. Diese sind nicht
Thema dieses Threads. Auch war bzw. ist dieser Thread bereits ziemlich
überladen.
> Die Sperrung stammt zwar nicht von mir, aber mein Finger schwebte beim> Lesen deines Beitrags auch schon sehr dicht über dem Thread-Sperr-> Button. Und das wäre genauso der Fall gewesen, wenn du in ähnlich> unsachlicher Weise über Windows gemeckert hättest.
Ich war nicht unsachlicher als diejenigen, welche mir antworteten. Wenn
du ALLES liest wird dir das auffallen.
Lies bitte mal die beiden Berichte bzw. Postings von Monika hier
http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=1579.15
die geben den Umgang von Linuxern mit Einsteigern, die ihre Kritik auch
mal gelegentlich überspitzt formulieren, treffend wieder.
Aber anscheinend will "der Linuxer" doch lieber unter seinesgleichen
bleiben.
> Üblicherweise wird hier hin und wieder ein Windows-Linux-Thread gedul-> det.
So siehst du das also, Nutzer werden hier "geduldet". Das klingt doch
sehr von oben herab. Seien wir doch mal ehrlich, so redet ihr doch nur
mit Leuten die momentan nicht unter irgend einem Falschnick "Hans
Wurst", "Oho" der "Klaus" eingeloggt sind. Ich verstehe nicht, warum ihr
so mit unangemeldeten Postern umgeht, aber ich ziehe meine Lehren
daraus. Wenn man sich als unangemeldeter nicht devot verhält wird man
gnadenlos niedergemobbt. Für erwachsene Leute empfinde ich das als eine
Schande. Schade!
> Aber so kurz nach dem "Welches is das beste Betriebssystem?"-Thread> schon wieder den nächsten anzufangen, müllt einfach nur das Forum zu.
Diesen Thread hier habe ich nicht eröffnet. Das kannst du mir also nicht
zurechnen. Wieviel 0,.. Prozent hätte dieser Thread wohl zum "Müll"
beigetragen?
Ich danke auf jeden Fall Andreas, dass er diesmal meine IP leben lies.
;)
Schönen Abend noch!
... schrieb:> Weil es mir speziell um Linux Live-Distributionen ging.
Du drehst dich hier von rechts nach links. Aber hier wird dir geholfen:
http://tinyurl.com/38tt72j
... schrieb:> Ich war nicht unsachlicher als diejenigen, welche mir antworteten. Wenn> du ALLES liest wird dir das auffallen.
Das spielt keine Rolle: Du hast den Thread angefangen, die Antwortenden
haben sich lediglich deinem Stil angeglichen.
>> Üblicherweise wird hier hin und wieder ein Windows-Linux-Thread gedul->> det.>> So siehst du das also, Nutzer werden hier "geduldet".
Ich schrieb von Threads, nicht von Nutzern. Und auch nicht von
irgendwelchen Threads, sondern von einer bestimmten Sorte, die
ursprünglich einmal ganz spannend gewesen sein mag, mittlerweile fast
nur noch aus Wiederholungen und gegenseitigen Angriffen bestehen.
>> Aber so kurz nach dem "Welches is das beste Betriebssystem?"-Thread>> schon wieder den nächsten anzufangen, müllt einfach nur das Forum zu.>> Diesen Thread hier habe ich nicht eröffnet. Das kannst du mir also nicht> zurechnen. Wieviel 0,.. Prozent hätte dieser Thread wohl zum "Müll"> beigetragen?
Das tu ich auch nicht. Ein bereits existierender Müllhaufen sollte dich
trotzdem nicht veranlassen, daneben noch einen zweiten zu errichten.
Yalu X. (yalu) (Moderator) schrieb:
... schrieb:
>> Ich war nicht unsachlicher als diejenigen, welche mir antworteten. Wenn>> du ALLES liest wird dir das auffallen.> Das spielt keine Rolle: Du hast den Thread angefangen, die Antwortenden> haben sich lediglich deinem Stil angeglichen.
Sorry yalu aber das stimmt so einfach nicht. Ich habe genau zwei
Postings verfasst, dann musste ich ungeplant noch mal kurz außer Haus
zum Kurzeinkauf.
Meine beiden Postings waren
--- Begin 1
Szstem Linux Mint Derivat Live CD> Wie man sieht beginnt der Krampf
schon bereits beim Start. Deutsche Umlaute_ *da ollte jetyt ein
Frageyeichen, dt. Umlaute und Klammern stehen( aber nix da. Bootet
einfach ohne R[ckfrage das falsche Tastatutlazout.
Dann eben mal den Filemanager geoeffnet im ansonsten recht POSITV
anmutenden Startmenue das mir auf Anhieb gefaellt (im Gegensatz zum KDE
4). Geht man in einen Ordner kommt man nicht mehr zurueck, weil dem
Filemanager doch glatt die Knoepfe zum manoeverieren fehlen. Warum wird
so geschlampt? Gut fuer den der die Backspacetaste kennt, schlecht fuer
alle anderen.
Dann sind weder in mnt noch in media Partitionen der Festplatte(n) zu
finden. Zugriff auf die Dateien also Fehlanzeige. Da kann sich mint mal
ein Beispiel an einem Puppy Linux oder einem Parted Magic nehmen, die
haben das besser geloest. Warum nicht auch Mint?
Dann mal die Hilfe im Startmenue aufgerufen und unter XFCE auf
Filemanager geklickt. Da sollte eigentlich irgendwo stehen wie man am
einfachsten die Laufwerke einbindet per mount. Und was passiert:
File not found
Firefox can't find the file at /usr/share/xfce4/doc/C/xffm.html.
So wie ueberhaupt die ganze Hilfe einem erst mal Begriffe an die Kopf
wirft die voellig nichtssagend sind:
* FuseSMBtool
* pyNeighborhood
* Chestnut Dialer
(HILFE EIN DIALER, Schreck las nach)
* Wicd
* Exiale
* Gnormalize
usw. usw.
Besser kann man eigentlich kaum zum Ausdruck bringen wie man den sog.
unbedarften Anwender verachtet. Nichtssagende Begriffe statt sinnvolle
Hilfestellungen.
Muss das sein? Schaffen es die Spezies nicht EINMAL ein System so yu
gestalten, das es per Intuition zu bedienen ist? Oder steckt da etwa
eine gewollte Masche dahinter den Einsteiger in die Foren zu bringen?
--- End 1
--- Begin 2
Windows schickt sich nicht an ein Live-System zu sein, was Linux aber
ist und dadere Distributionen scheinen es ja besser zu können. Ich höre
immer die Ansenderfreundlichkeit bei Linux sei längst gegeben. Warum
fallen mir dann beim ersten Blick solche graviendenen Mängel auf? Da
stimmt doch einfach was nicht. Vor 10 Jahren hätte man solche Patzer
vielleicht noch einfach als "wird später behoben" wegargumentieren
können, aber heutzutage ist das einfach nicht mehr zeitgemäß, zumal Mint
ja nicht irgend eine sub-sub-sub-kennt-keiner Distribution ist. Was
läuft hier falsch?
--- End 2
Letzteres war meine Antwort auf einen Fragesteller. Ersteres war mein
Frust den ich noch vergleichsweise zivilisiert dargelegt habe.
Dann war die Meute auch schon über mich hergefallen und die Sache nahm
ihren Lauf. Jetzt habt ihr den Thread ja kräftig "aufgehübscht", so dass
nicht mehr nachvollziehbar ist was ablief.
Bitte mal bei der Wahrheit bleiben, das wenigstens sollte doch möglich
sein oder?
Mir ging es um das Thema Linux Live-CDs. Und da erwarte ich halt einen
gewissen Standard in der Bedienbarkeit. Wenn das bereits zuviel an
Erwartung ist, dann soll mir aber bitte schön keine mehr kommen und mir
einreden wollen, Linux sei inzwischen genau so benutzerfreundlich wie
Windows (dss macht sich am Prinzip und nicht am konkreten Livesystem
aus). Übrigens mein bisheriges Lieblings-Linux Puppy-Linux scheitert
derzeit an der Einbindung des Scrollrades meiner neuen Funkmaus (keine
Noname Billigmaus), außerdem gefällt mir die Oberfläche der aktuellen
Version nicht mehr so gut. Mint kommt rein optisch gar nicht so schlecht
daher, aber auf bearbeiten der fstab habe ich keine Lust mehr (außerdem
soll die CD auch auf Rechnern anderer Leute laufen (für den
Kurzeinsatz), installieren will ichs also gar nicht).
Wie gesagt, ich hatte gar nicht die Chance das zu sagen. Naja der Monika
erging es ja auch nicht anders (mein persönlicher Trost).
Und wie kommst du auf die Idee, daß das hier der richtige Ort ist um
Frust abzulassen?
Wieso soll man sich das Geseier von allen Gefrusteteten anhören?
Das ist ein Mikrocontrollerforum!
Für dich nochmal:
Das ist ein Mikrocontrollerforum!
Heul dich doch endlich woanders aus.
Siehst du Yalu, genau das meinte ich.
"Geseier"
"Heul dich doch endlich woanders aus."
Das ihr solche Postings toleriert, mir aber den ganzen Unrat zuschreibt
hat sein eigenes "Geschmäckle".
(PS: ich habe nichts dagenen wenn dieses und das Posting davor gelöscht
wird)
Schau mal, dein Werkzeug bestimmt die Art und Weise wie du arbeitest:
Windows = genau ein Desktop und keine Konsole
Linux = mehr als 4 Desktops und ~ 8 Konsolen.
Wie kannst du mit deiner eingeschränkten Sicht unter Windows überhaupt
sinnvoll arbeiten?
Klaus Wachtler schrieb:> Das ist ein Mikrocontrollerforum!>> Für dich nochmal:> Das ist ein Mikrocontrollerforum!
Dem schließe ich mich an...
Wollte eigentlich noch was im anderen Thread posten (wurde vorher
gesperrt, gott sei dank)
Um das ganze mal, nach mindestens einem gesperrtem Thread mal auf den
Punkt zu bringen,
Solche Post sind hier weder von Seiten der Mods, noch der Admins, noch
der User, geschweige denn mal der Zahl der zufälligen Google-Besucher
erwünscht.
Bitte, bitte poste uns nicht dieses Forum auch noch zu.
Du solltest mit deinem Prob an ein UNIX-Forum gehen... Nicht µC.
Hier findet man so hilfreiche Antworten. Auch für absoulute Anfänger.
Bitte mach das nicht kaputt.
Verzichte auf den Gruß,
Olli
Auch der letzte Poster hier sollte seinen Mobbingversuch einstellen. Ihr
zeigt mit eurem Verhalten nur das auf, was ich kritisiert habe. In
diesem Forum wird nicht nur über Mikrocontroller diskutiert, das sollte
hinlänglich bekannt sein. Und jetzt erspart euch weitere Kommentare
dieser Art.
... schrieb:> Auch der letzte Poster hier sollte seinen Mobbingversuch einstellen. Ihr> zeigt mit eurem Verhalten nur das auf, was ich kritisiert habe. In> diesem Forum wird nicht nur über Mikrocontroller diskutiert, das sollte> hinlänglich bekannt sein. Und jetzt erspart euch weitere Kommentare> dieser Art.
Weil es keinen Nutzer interessiert, der auf MIKROCONTROLLER.net geht
(Nur um es nochmal hervorzuheben)
Oliver es mag sein dass du keine anonymen Posts verfasst. Das bleibt
jedem selbst überlassen. Schau mal in diesen Thread hier und zähle mal
die Posts der Unangemeldeten
Beitrag "Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware"
und betrachte auch gleich dazu noch die Qualität dieser Posts, dann
wirst du (hoffentlich) merken, dass deine Aussage nicht trägt.
Im übrigen bin ich gewohnt stets über die Sache hart aber zur jeweiligen
Person respektvoll zu Antworten. Leider gibt es Leute die dazwischen
nicht zu unterscheiden wissen.
... schrieb:> Oliver es mag sein dass du keine anonymen Posts verfasst.
Ääääh... Hä? Was habe ich gerade geschrieben?
Oliver Heinrichs schrieb:> Und auch ich habe Anonyme Post veröffentlicht (lange her).... schrieb:> Schau mal in diesen Thread hier und zähle mal> die Posts der Unangemeldeten
Es geht nicht um Quantität sondern um Qualität, und deine Posts haben
nicht gerade zu der Qualität dieses Forums beigetragen.
Verflucht mich, Sperrt mich, aber das hier ist meine Meinung. Und zu der
stehe ich hier als reiner Nutzer.
> Ääääh... Hä? Was habe ich gerade geschrieben?
Du hattest dies hier geschrieben
"Und auch ich habe Anonyme Post veröffentlicht (lange her).
Allerdings habe ich eingesehen, dass es hier nicht passt."
und darauf habe ich dir eine eindeutige Antwort gegeben.
Desweiteren darfst du deine Meinung jederzeit kund tun, so wie ich die
meine verfasst habe.
Ist es echt so schwer zu verstehen warum sich Linux auf dem Desktop
nicht durchsetzt?
Das ganze Blafasel von wegen Werbung und Bewusstsein der Leute ist zwar
schön und gut, nur die Leute wollen etwas das Funktioniert.
Habe selber lange Zeit versucht die Linux Fahne hoch zu halten, erstes
Linux war bei mir noch auf ein paar 5,25" Disketten, und wurde dafür
immerwieder belächelt. Irgendwann bin ich dann gefrustet über die 1000
Kleinigkeiten die immernoch nicht oder nicht richtig unterstützt wurden
wieder zu Windows (NT) zurückgekrochen. Rückblickend sehe ich bei Linux
immernoch die gleichen Probleme wie vor 10 Jahren, anstatt sich auf EINE
funktionierende App zu konzentrieren splitten sich die DEV-Teams immer
wieder und produzieren x Anwendungen von denen keine ihren Job
vollständig zufriedenstellend macht. Dazu kommen noch die üblichen
Spinner die lieber eine Philosophie durchbringen wollen statt ein
brauchbares System zu liefern (Nonfree).
Habe zwischendurch immer wieder auf irgendwelchen Rechnern Linux
installiert und muss zugeben die dringensten Probleme von vor 10 Jahren
bei der Usability sind größtenteils gelöst, nur ist die Zeit leider
nicht stehen geblieben und es kamen neue Sachen dazu die wohl auch erst
wieder in 10 Jahren behoben sind.
Auf der anderen Seite hat Microsoft, zumindest bei mir, mit Windows XP
viel Boden wieder gutgemacht, mir ist klar das da auch einiges im Argen
liegt, nur Fakt ist es läuft:
Welche Standardsoftware gibt es nicht unter Windows? Wenn ich irgendeine
Spezialsoftware brauche, für welches System gibt es sie mit Sicherheit?
Unter welchem PC-OS laufen fast alle Spiele? Für welches OS liefert mir
der Hardwarehersteller den Treiber der die Hardware am besten (komplett)
ausreizt?
Unter Linux gibt es meistens einen Weg wie etwas irgendwie überhaupt
läuft, unter Windows mache ich mir überhaupt keine Gedanken darum.
Ansonsten nochwas das mir unter den Nägeln brennt:
Ich hab ja keine Ahnung was ihr mit eurem Windows (XP) so veranstaltet,
nur was die Stabilität angeht kann ich mich nicht beklagen, mein letzter
Bluescreen war als ich eine PCIe Karte entfernt habe die wohl doch nicht
so Hotplugfähig war wie ich dachte. Auch sonst fahre ich meinen Rechner
dank standby nichtmal sonderlich häufig runter, aktuelles Anmeldedatum
ist der 18.09. Ich habe praktisch keine Probleme die sich nicht mit
Google in 5 Minuten lösen lassen.
Ich rede hierbei allerdings bewusst über die Nutzung als Desktop OS, für
Server ist Debian bei mir seit Jahren erste Wahl, bis auf die paar Fälle
wo unbedingt Exchange oder sowas laufen muss.
Manchmal ist es vorteilhaft wenn man mal über seinen Tellerrand schaut
und etwas objektiv betrachtet, auch wenn das was dann rauskommt seiner
selbst auferlegten Ideologie entgegen spricht.
Nur dass der Unterschied darin besteht, dass ich meine Meinung in einem
Post geschrieben habe, der längst existierte...
Du allerdings hast einen (nein, mehrere Posts) verfasst.
In dem einen regst du dich in einem µC-Forum auf, was dir an Unix (oder
einer Distribution) nicht passt.
Meiner Meinung nach, passt das hier nicht ins Forum.
Du regst dich nur auf, über das was nicht passt, anstatt was zu
ändern...
Vielleicht ist die digitale Welt nicht so ganz dein Ding??? Such dir
lieber ein anderes Hobby, als uns den Spass am basteln zu rauben, indem
du uns zwingst deine Posts (durch Guhgel) zu lesen, statt wirklich daran
mitzuarbeiten.
In dem anderen Post regst du dich darüber auf, das man deinen ersten
Post (mit Grund) gesperrt hat.
OpenSource basiert auf TeamWork. Du bist eindeutig nicht Team-fähig,
weil du Neuerungen im Weg stehst.
Hättest du nur die Hälfte meiner Zeit (zum Tippen dieses Artikels) und
die Hälfte deiner Zeit (zum aufregen über belanglose Dinge) sinnvoll
genutzt, könnten tausende Mint-Nutzer in der nächsten "Episode" deine
Mount-Routinen nutzen.
Aber nein, du musst dich aufregen...
Ich bin raus hier, das wird mir zu blöde.
Ich wünsche dem TEAM ein schönes WE,
Olli
> Du regst dich nur auf, über das was nicht passt, anstatt was zu> ändern...
Mein Beitrag besteht darin darauf hinzuweisen wo sich was ändern sollte.
Wenn beispielsweise Frau Merkel Fehler macht, kann ich (oder du) leider
auch nicht deren Job übernehmen ("was ändern"). Da bleibt mir nur die
Rolle zu benennen was falsch läuft (in der Hoffnung das andere diesen
meinen Gedanken dann aufgreifen und multiplizieren).
... schrieb:> Mein Beitrag besteht darin darauf hinzuweisen wo sich was ändern sollte.> Wenn beispielsweise Frau Merkel Fehler macht, kann ich (oder du) leider> auch nicht deren Job übernehmen ("was ändern").
Hier kannst du es... Bitte tu es nur auch auf der richtigen Seite...
Ich könnte hier auch über meine Probleme mit meiner Ex-Frau schreiben.
Aber das gehört hier nicht hin. Und das interessiert auch keinen. Wenn
ich auf Mikrocontroller.net gehe, erwarte ich Mikrocontroller, und keine
Männerprobleme.
zu Tim T. (tim_taylor)'s Posting dem ich hier voll zustimme
Mal vorab, wenn ich hier "Linux" schreibe dann steht das synonym für die
einzelnen Distributionszweige.
Linux könnte viele Dinge viel einfacher und damit besser lösen. Das
Interesse an Linux weckt man mit einer möglichst perfekt gemachten
Live-CD. Mir will z.B. einfach nicht in den Kopf, dass man in
Deutschland hier bei uns nicht auch jeweils ein Image anbieten kann mit
einer auf Deutschland voreingestellten Sprachauswahl (die natürlich auch
funktionieren muss). Dieses ewige statt "y" erscheint "z", Umlaute gehen
nicht etc. herumgestelle ist ein müßiger, überflüssiger Akt. Es sollte
eine internationale ISO und jeweils eine regionalisierte ISO geben., so
wie es auch ein .de OpenOffice gibt, das die richtige Sprachauswahl
bereits mitbringt. Damit wäre schon viel gewonnen. Das man in Zeiten von
Blue-Ray und 6-Kern Prozessoren noch immer als Neuling auf einen Desktop
trifft (Live-CD) bei dem vorhandene Partitionen nicht automatisch oder
wenigstens per graphischem Mounter eingebunden werden ist absoluter
Bullshit. Von der Suse Dist. hatte ich letztens eine CD gezogen
(offizielle Quelle) die doch tatsächlich beim booten abschmierte, weil
ich im Bootmenü das Teil auf de stellte (Meldung reboot in 120 Sek.).
Habe dann probiert auf dem Desktop die Ländereinstellung de zu
aktivieren mit der Folge, dass das System munter Anfing große Pakete
herunterzuladen (die berühmt-berücktigten Abhängigkeiten) nach
irgendwann 70 MB aufwärts war mir das zu bunt und die Distro wurde
beiseite geschoben. Zumal Zeugs mit runtergaladen wurde das mit einer
popligen Länderumstellung nichts aber auch nichts gemein hatte.
Partitionen waren natürlich ebenfalls nicht eingebunden (sehr
ärgerlich). Sowas ist einfach Murks und sollte nicht sein. KDE4 ist
außerdem einfach fürchterlich und macht mir zumindest keinen Spass. Das
beginnt bereits beim sehr umständlichen Startmenü. Das ist jeweils immer
wie eine Tür die man aufschlägt, hineingeht, dann merkt man oha falsch
und muss wieder durch die gleiche Tür zurück. Wer denkt sich so einen
umständlichen Kram bloss aus?
So wie bei Monika darf das jedenfalls nicht ablaufen und Schuld hat
nicht der Anwender. Die Software muss sich an uns anpassen, nicht der
Mensch an die Software.
http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=1579.msg10520#msg10520
Oliver Heinrichs bitte höre auf in einem Thread über "das beste OS"
andauernd OT zu schreiben. In diesem Thread geht es nun mal nicht um
Mikrocontroller, dafür gibt es einen anderen Bereich. Nicht ich bin hier
OT sondern du.
... schrieb:> Oliver Heinrichs bitte höre auf in einem Thread über "das beste OS"> andauernd OT zu schreiben. In diesem Thread geht es nun mal nicht um> Mikrocontroller, dafür gibt es einen anderen Bereich. Nicht ich bin hier> OT sondern du.
<Ironie>
In Bewunderung auf deine Sperrung der IP und des Benutzernamens durch
einen Mod oder Admin muss ich dir natürlich Recht geben.
</Ironie>
Oliver Heinrichs schrieb:> Und das interessiert auch keinen. Wenn> ich auf Mikrocontroller.net gehe, erwarte ich Mikrocontroller, und keine> Männerprobleme.
Hmmm also das ist ein mikrocontroller-forum, ja?
Also sollte man doch gleich die unterforen Analogtechnik, FPGA, VHDL &
Co., DSP, GCC, Codesammlung, Markt, Platinen, HF, Funk & Felder,
Hausbus, PC-Programmierung, PC Hard- & Software, Ausbildung & Beruf,
Offtopic und Webseite löschen, damit so Leute wie der ... bloss nicht
auf doofe ideen kommen und böse sachen posten?
Oliver Heinrichs schrieb:> Ganz so böse war das nicht gemeint...> Es sollte sich halt irgendwo an ein paar virtuelle Grenzen halten, und> nicht einfach ausufern.
Frommer Wunsch, doch es ist bereits im Startposting/Überschrift in die
Hose gegangen. Im Ernst, was erwartet man in einem Thread bei so einer
Steilvorlage? Wird irgendwo im Netz sachlich über Linux/Windows
diskutiert? Hat irgendwer erwartet das sich aus diesem Thread mehr als
ein Glaubenskrieg entwickelt bzw. dieser fortgesetzt wird?
Ich gebe ja selber zu das ich mein Gesülze nur gepostet habe weil mir
das blöde "Linux ist ja so toll, ich werde nur leider immer zu Windows
gezwungen"-Geblubber auf den Senkel ging. Der Unterschied zu
entsprechenden Leuten ist das sich damit mein Aktionismus wieder gelegt
hat und ich wieder ruhig mitlesen kann, ich denk mir dann halt meinen
Teil.
Oder wie wärs mit weiteren Brandstifter-Threads?
Hab da durchaus ein paar Ideen:
- AVR vs. PIC
- BASCOM vs. C
- VHDL vs. Verilog
- Java vs. C#/.NET
- H.264 vs. Theora
- KDE vs. Gnome
- MAC vs. PC
- NVidia vs. AMD
- LCD vs. Plasma
- AC vs. DC
- Falk vs. GIF
Tim T. schrieb:> Wird irgendwo im Netz sachlich über Linux/Windows> diskutiert?
Also... im verhältnis gesehen ging es alles in allem doch relativ
gesittet zu.
Tim T. schrieb:> Hat irgendwer erwartet das sich aus diesem Thread mehr als> ein Glaubenskrieg entwickelt bzw. dieser fortgesetzt wird?
Na vielleicht hat es doch den einen oder anderen dazu bewegt, mit
gewissen vorurteilen aufzuräumen? Ich kanns nur hoffen, denn man hat
schon bei einigen Posts rausgelesen, dass Windowsianer Linux nach dem
beurteilen, wie es mal vor Jahren gewesen ist. Andersrum wird aber auch
immer gerne auf WinXP verwiesen anstatt auf 7, was ja wiederrum auch nit
grad den aktuellen stand widerspiegelt...
Alles in allem muss man sich halt mit 'seinem' System wohlfühlen, da
bringt nicht irgendwen zu irgendwas bekehren zu wollen...
P.S.:
Oliver Heinrichs schrieb:> Ganz so böse war das nicht gemeint...> Es sollte sich halt irgendwo an ein paar virtuelle Grenzen halten, und> nicht einfach ausufern.
Naja, besser die Leute toben sich in dem thread hier aus, als in einem,
der dem eigentlichen Sinn dieses Forums näher liegt ;P
... schrieb:> Mal vorab, wenn ich hier "Linux" schreibe dann steht das synonym für die> einzelnen Distributionszweige.
Ab da habe ich nicht mehr weiter gelesen, denn wenn du Windoos
schreibst, "steht das synonym" für MS-DOOS, Win3.11,
Win95/98/ME/NT/2k/.../7 ???
> Ab da habe ich nicht mehr weiter gelesen, denn wenn du Windoos> schreibst, "steht das synonym" für MS-DOOS, Win3.11,> Win95/98/ME/NT/2k/.../7 ???
Das war hauptsächlich eine Replik auf den Einwand man hätte statt
"Linux" doch "Gnu/Linux" zu schreiben. Auf die Distribution beziehe ich
mich schon jeweils, nur keine Angst. Außerdem sind die Unterschiede
zwischen den derzeitigen Linux Distributionen nun mal nicht so groß wie
der Unterschied zwischen einem MS-DOS vs. 16-bit Windows vs. den
anschließenden Multitasking 32-bit Windows Versionen sowie den aktuellen
Windows-Varianten XP, Vista, Windows 7. Der Einwand ist also sachlich
unbegründet (wie so vieles was hier als "Gegenargument" aufgeführt
wird).
> Unwissenheit schützt vor Dummheit nicht...
Und fehlerhafte Software schützt vor Verärgerung des Anwenders nicht.
Lucid Puppy 5.1.1 heruntergeladen, gebootet. Vorher im Bootmenü auf
Länderkennung de gestellt, dann gestartet und soweit erst mal alles gut.
Dann mal einen Editor aufgerufen und siehe da, kein deutsches
Tastaturlayout. Einstellung im Bootmenü wurde glatt missachtet. Also
Umstellung auf der graphischen Oberfläche vorgenommen. Dazu wird der
X-Server neu gestartet (viel zu umständlich für Software im Jahre 2010),
aber gut, danach gab es ein ä,ö,ü und alle anderen Sonderzeichen am
erwarteten Platz der jeweiligen Taste. Jetzt aber kommts, den Browser
eingebunden, namentlich Firefox, dieser wurde heruntergeladen und sogar
an der richtigen Stelle im Startmenü eingebunden (so soll es sein).
Webseite aufgerufen und holla, nun keine Funktion mehr beim Mausrad???
Das Scrollwheel bleibt Mausetot. Das ist bei den drei letzten Puppy
Versionen die ich hab Probeweise laufen lassen der Fall. Besonders
ärgerlich beim Aufruf von PDF, nix mit Seitenblättern via Maus. Immerhin
die Maus funktioniert wenigstens noch halbwegs. Damn Small Linux (DSL
Linux) will von der Funkmaus gleich überhaupt nix wissen. Graphische
Oberfläche ohne Maus, "dolle Sache"! :(
Aber Auch mit funktionierendem Scrollrad blättert der äußerst schlicht
anmutende PDF-Viewer von Puppy bei jeder Drehung gleich mal mehrere
dutzend Seiten und flackert dabei. Nicht schön und auch nicht brauchbar
das ganze. Einfach Einstellmöglichkeit für dieses Unterfangen sucht man
vergebens, wie so oft.
Auch interessanter Artikel zur Sachlage
http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Distributionen-brauchen-frische-Treiber-1076223.html
Und die typischen Reaktionen darauf? Man igelt sich ein und behauptet
einfach, alles falsch was dort steht.
Luk4s K. (Firma: carrotIndustries) (carrotindustries) schrieb:
> DSL ist ja auch nicht das maß der Dinge mit Kernel 2.4. Das letzte> Release scheint von '08 zu sein. Wie gesagt, puppy ist nur eine von> viele Distros.
Stimmt, DSL ist wohl seit geraumer Zeit nicht mehr aktuallisiert worden.
Ich sehe das nicht so das Puppy nur "eine von vielen Distros" ist. Puppy
gehört vom Bekanntheitsgrad mit zu den Platzhirschen, das ist nicht nur
irgend ein neuer Nebenzweig wie Barry Kauler's Quirky, dem sein altes
Puppy wohl mitlerweile zu langweilig geworden ist. ;)
So 1:1 würde ich diese Liste nicht auslegen, eher als Anhaltspunkt.
Puppy ist schon recht beliebt und gefällt mir persönlich mit am besten
von allen Distros, rein von der Optik her und natürlich der
Geschwindigkeit, da es vollständig im RAM laufen kann. Wenden wir uns
aber mal einem anderen Linux-Derivat zu:
Kanotix. Um diese Distro war es eine Zeitlang eher ruhig geworden (kenne
sie von früher).
http://www.kanotix.com/
Also mal die Kanotix Excalibur 2010 32 bit - ISO (844 MB) gesaugt.
Bringt Gott lob ein KDE 3.5.10 mit (gibt auch eine KDE4 ISO). Gebootet
und welch eine Wohltat, die Ländereinstellung de muss nur abgenickt
werden und stimmt sogar als KDE sich mit proper gefülltem Startmenü
korrekt meldet. Maus funktioniert auch, es geht also wenn man will
(nicht wie bei Puppy). Nur wo sind die gemounteten Partitionen? Such ..
such .. such?? Nicht da, weil laut Shell nix gemountet (auch kein
Mountpoint eingerichtet). Hinweise beispielsweise in Form eines Liesmich
auf dem Desktop natürlich auch nicht vorhanden. Dann ein zufälliger
Klick in der Startleiste auf den Konqueror und siehe da, der gesuchte
Begriff
"Festplatten und Wechselplatten"
schaut mich an. Ein Klick drauf und VOILA Laufwerke über Laufwerke,
daneben der Hinweis "Nicht eingebundene Festplatten". Das ist völlig in
Ordnung und auch Anfänger gerecht, weil Klick darauf die jeweile
Partition einbindet und sofort verfügbar macht.
Von der gefühlten Geschwindigkeit her scheit Kanotix auf den ersten
Blick auch sehr angenehm, also bei weitem nicht so träge wie eine Live
Opensuse KDE4.
OK mit Knoppix wäre es ähnlich verlaufen, aber Knoppix wollte ich
vorerst mal bewusst aussparen (wäre mein "Notnagel").
Also bis jetzt nix großartiges zu meckern über Kanotix, etwas Info in
Form eines Desktop Liesmich würde jedoch nicht schaden.
Ein Lob also an Jörg Schirottke alias Kano (vorerst ;)).
@ Thomas B.
Wenn dir langweilig ist, warum liest du dann hier mit?
Zwie Blum (zwieblum) schrieb:
> Was für Wunder hier doch erwartet werden. Zeigt mir ein Windows mit> 130MB, das so klaglos funktioniert wie Puppy.
Puppy funktioniert wirklich insgesamt klaglos, Wenn das mit der Maus
nicht gewesen wäre, dann wäre das meine Live-Distro Nr. 1. So aber ist
das ein dicker Patzer.
Tim T. (tim_taylor) schrieb:
> Wie wärs mit Ubuntu? Das steht ja auch bei Distrowatch ganz oben.
Ehrlich gesagt mit Ubuntu hab ich so meine "Schwierigkeiten". Das ganze
Erscheinungsbild (Menü oberer Bildrand, diese blöden Brauntöne, Gnome
etc.) spricht mich einfach nicht an. Ansonsten hast du recht, rein vom
Bekanntkeitsgrad und ich schätze auch von den Möglichkeiten
Hilfestellung zu erhalten wird Ubuntu wohl kaum zu schlagen sein. Mir
ging es halt momentan nicht um eine Distro zum installieren (habe mein
Windows 7, das reicht mir), sondern um eine gut funktionierende
Live-Distribution. Ich weiß nicht ob da Ubuntu so die Wahl schlecht ist
(wohl eher nicht).
> Oder einem der anderen üblichen Verdächtigen SuSE, Debian oder Fedora?
Suse Live bisher eher schlechte Erfahrungen. Fedora müsste ich nochmal
schauen.
Was bei Kanotix ein bisschen Unglücklich ist, ist die größe der ISO. Mit
844 MB geht das nur auf einen DVD-Rohling. Damit ist die Chance damit
auf älteren Rechnern (Notebook etc.) mal zu laufen dahin. Wobei die
Ressourcen-Anforderung wohl auch um einiges höhes ist als bei einem
genügsamen Puppy-Linux. Schade das es keine 750 MB ISO vom Kanotix gibt
(oder geht da was mit xdelta?).
Ähmm, die Brauntöne sind seit der aktuellen Ubuntu version durch
dunkellila-Töne ersetzt worden, daran soll es nicht scheitern. Außerdem
kannst du in den Erscheinungsbild-Einstellungen einfach ein anderes
Thema (Clearlooks/Glossy o.ä.) laden und dich freuen.
Ja ich weiß das sich da was geändert hat. Außerdem gibt es auch noch
Kubuntu usw. Das man alles einstellen kann ist auch klar. Mir geht es
aber um eine Live-Dist. die "out of the box" das macht, was ich von ihr
erwarte, ohne jedesmal zig Einstellungen vornehmen zu müssen und die an
verschiedenen Rechnern läuft.
> Seltsame Sache, welches Problem du mit den Live-Distris hast. Würd' mal> sagen, du weißt nicht was du willst.
Doch ich weiß sehr genau was ich will UND ich weiß auch was ich nicht
mehr will: Distributionen bei denen ich erst an der fstab herumfummeln
muss um auf meine Platte zuzugreifen. Außerdem will ich keine derben
Patzer wie nicht funktionierende Scrollräder oder nicht richtig
umgesetzte Ländereinstellungen haben usw. Das sind aber nur die groben
Fehler die sofort auffallen.
> Wozu brauchst du eigentlich Live-CDs so oft? Ich brauch' die meistens> nur kurz, um was zu reparieren und das war's dann auch schon.
Meine Kritik war oder ist etwas allgemeinerer Natur. Wenn Linux aus der
Rolle eines "Frickelsystems" (Frickeln = viel herumfummeln bis alles
einigermaßen läuft) entwachsen möchte, dann sollten gerade die
Live-Distributionen so ausgelegt sein, dass sie intuitiv bedient werden
können. Live-Distributionen sind gewissermaßen die "Eintrittskarte ins
Linux" für den unbedarften Anwender, Umsteiger, Linux-Gelegenheitsnutzer
etc. Genau dafür sind sie doch eigentlich gemacht, die schnell bootbaren
binnen kurzer Zeit geladenen Live-Linuxe, wenn man mal die Absicht von
Klaus Knopper außen vorlässt, der eher ein schnell zur Verfügung
stehendes Rettungssystem erstellen wollte (was ihm auch bereits vor
Jahren gelang). Die Verfechter von Linux sollten vor allem mehr lernen
Kritik auch dann zu ertragen, wenn sie mal deutlich (überspitzt)
ausfällt, was aber bis lang offensichtlich vielen dieser "Zunft" sehr
schwer fällt. Es ist doch irgendwie lustig, auf der einen Seite möchte
man gerne den Freunden von MS ihr Windows abspenstig machen und auf der
anderen Seite ist man nicht (genügend) gewillt ein OS so intuitiv wie
nur möglich zu gestalten, so dass "Onkel Heini" vom Kegelclub damit
genau so zurecht kommt, wie ein im Umgang mit Software-Problemen geübter
Student. Dazu empfehle ich nochmal den Beitrag von Monika (kink weiter
oben) zu lesen. Meine Lust am Linux kommt eben sporadisch immer wieder
mal hoch oder auf, dann packt es mich und ich will wissen was sich bis
dahin getan hat. Kanotix habe ich vor ein paar Jahren zuletzt verwendet
und eine Ergänzung zum Windows 7 kann ich gut gebrauchen). Why not?
... schrieb:
Ja dann musst du dir deine Live-Distro selber bauen Grade weil nicht
alles auf die CD/DVD passt wird auch nicht alles unterstützt es sind
immer noch reine Testsysteme alternativ steht ja auch noch dir frei
Linux auf einen USB Stick zu hauen und das als Live System zu benutzen
ich kenn eigentlich nur Konppics wo fast alles OutofBox läuft dafür ist
es aber sehr langsam bei Booten und tierisch überladen und sich über die
Farbgebung einer Live-CD zu beschweren tzzzzzzzzz die ist halt so wie
der Mentateiner das grade haben möchte.
Live-Systeme sind keine Arbeitssysteme sondern reine Techdemos für den
Produktiven Einsatz nicht gedacht.
@...:
>"Frickelsystems"...>Verfechter von Linux>"Zunft"
Würdest Du mal Dein bashing auf die Linuxer bleiben lassen, könnte man
ja vernünftig duskutieren. Ich stimme Dir in Teilen auch zu, aber Dein
Geschreibe ist echt unterirdisch, um es mal vornehm auszudrücken. :-/
>so dass "Onkel Heini" vom Kegelclub damit>genau so zurecht kommt
Onkel Heini vom Kegelclub kommt mit keinem System der Welt zurecht!
Nicht mit Windows 7, nicht mit OSX, nicht mit Linux.
Onkel Heini weiß nichts, aber auch gar nichts von Betriebssystemen,
Onkel Heini kennt wahrscheinlich noch nicht mal das Wort
"Betriebssystem". Wenn das Windows nicht 100% auf seinem System
eingerichtet ist, hat er keine Chance. Onkel Heini hat Kinder oder
Verwandte, die ihm ab und zu mal was installieren.
Onkel Heini denkt, Word wäre Windows vice versa. In Word richtet Onkel
Heini seine Zeilen mit Leerzeichen aus, speichert alles in "eigene
Dateien", weil es dort automatisch gespeichert wird. Von Verzeichnisse
weiß er auch nichts, und findet deshalb seine Texte nicht wieder, falls
er aus Versehen mal das Verzeichnis wechselt. Das ist Onkel Heini!
K. J. (theborg0815) Benutzerseite schrieb:
> ... schrieb:> Ja dann musst du dir deine Live-Distro selber bauen Grade weil nicht> alles auf die CD/DVD passt wird auch nicht alles unterstützt es sind> immer noch reine Testsysteme alternativ steht ja auch noch dir frei> Linux auf einen USB Stick zu hauen und das als Live System zu benutzen> ich kenn eigentlich nur Konppics wo fast alles OutofBox läuft dafür ist> es aber sehr langsam bei Booten und tierisch überladen und sich über die> Farbgebung einer Live-CD zu beschweren tzzzzzzzzz die ist halt so wie> der Mentateiner das grade haben möchte.
Ich werds mal auf den Stick hauen. ;)
> Live-Systeme sind keine Arbeitssysteme sondern reine Techdemos für den> Produktiven Einsatz nicht gedacht.
Sag das mal nicht, ich bin gerade die ganze Zeit im Kanotix unterwegs
und empfinde das schon als arbeit bzw. von der Geschwindigkeit her
reicht das voll aus, habe eben mal gerade OpenOffice gestartet. Geht
wirklich.
High Performer (Gast) schrieb:
@...:
>"Frickelsystems"...>Verfechter von Linux>"Zunft"> Würdest Du mal Dein bashing auf die Linuxer bleiben lassen, könnte man> ja vernünftig duskutieren. Ich stimme Dir in Teilen auch zu, aber Dein> Geschreibe ist echt unterirdisch, um es mal vornehm auszudrücken. :-/
Weiß nicht was du gegen den Satz "Verfechter von Linux" hast. Es gibt
auch genügend Verfechter von Windows oder von MAC OS 10 oder vom IPad
oder .. Das ist keine Beleidigung, sondern eine Umschreibung für eine
besondere Zuneigung zu etwas. Ebenso das Wort "Zunft". Zünfte waren im
Mittelalter hoch angesehen, aber eben auch "in sich geschlossen". Und
genau den Eindruck bekommt man bei Linux auch immer wieder vermittelt,
besonders wenn man Kritik in einem Linux-Forum äußert. Da habe ich schon
übles erlebt. Der Begriff "Frickeln" ist nicht von mir, den habe ich
aufgegriffen, weil er im Zusammenhang mit vielen kleineren
Alltagsproblemen die Linux so mit sich bringt recht häufig fällt. Mag
sein, dass man sich da als geübter Linuxer schnell an den Karren
gefahren fühlt. Aber gib doch mal zu, das "synonyme" Gegenbeispiel ist
doch der gerne vorgehaltene Begriff "Klickibunti" über die Windows
Oberfläche oder etwa nicht? Da könnte ich genau so sagen, das ist zu
Unrecht geäußert weil die Oberfläche insgesamt sehr schön gelungen und
gar nicht übermäßig bunt ist (Puppy ist bunter, in der richtigen
Einstellung und sieht damit nicht schlecht aus).
>> so dass "Onkel Heini" vom Kegelclub damit>> genau so zurecht kommt> Onkel Heini vom Kegelclub kommt mit keinem System der Welt zurecht!> Nicht mit Windows 7, nicht mit OSX, nicht mit Linux.> Onkel Heini weiß nichts, aber auch gar nichts von Betriebssystemen,> Onkel Heini kennt wahrscheinlich noch nicht mal das Wort> "Betriebssystem".
Jetzt würde ich normalerweise fragen woher weißt du das eigentlich? Das
ist nämlich einfach nicht richtig und nennt sich schlicht Vorurteil. Ich
kenne solche "Onkel Heinis" und kann dir sagen, die machen unter Windows
sogar Videobearbeitung, gehen aber gleichzeitig in den Media Markt, um
sich ein (Achtung jetzt wörtlich nehmen) "Korrell Draf" zu kaufen. Es
gibt keinen Grund sich über diese der Technik nun mal aufgrund ihres
Alters nicht so empfänglichen Leute lustig zu machen (schmunzeln ist
erlaubt). Nimm die Menschen ernst und helfe ihnen. Sie sind
interessierter als du denkst. Sie wollen aber Technik haben die
funktioniert. Rein praktisch heißt das, der Computer muss für sie
bedienbar sein. Nix mit Konsole, alles mit der Maus (du verstehst?!).
Auch Monika von weiter oben ist so eine Art "Onkel Heini". Lies dir
durch was sie zu sagen hat und achte darauf wie man sie in ihrem Linux
Forum behandelt hat. Sie wurde vergrault. Naja mir ist das hier ja auch
wiederfahren, aber da bin ich hartnäckig, das ist gewiss.
> Wenn das Windows nicht 100% auf seinem System> eingerichtet ist, hat er keine Chance. Onkel Heini hat Kinder oder> Verwandte, die ihm ab und zu mal was installieren.> Onkel Heini denkt, Word wäre Windows vice versa. In Word richtet Onkel> Heini seine Zeilen mit Leerzeichen aus, speichert alles in "eigene> Dateien", weil es dort automatisch gespeichert wird. Von Verzeichnisse> weiß er auch nichts, und findet deshalb seine Texte nicht wieder, falls> er aus Versehen mal das Verzeichnis wechselt. Das ist Onkel Heini!
Da siehst du wie Onkel Heini sich mit der Technik beschäftigt. Mit der
Zeit wird er besser und versteht mehr.
Übrigens kenne ich auch jüngere Leute die auch nicht besser am Rechner
als Onkel Heini sind. Sie alle wollen aber diese Technik nutzen und wenn
das System sie (mal wieder) im Regen stehen lässt, dann taugt nach deren
Einschätzung die Technik eben nicht. Und damit haben sie aus ihrer sich
auch recht. Nicht der Mensch muss sich auf die Technik einstellen,
umgekehrt wird ein Schuh daraus. Mit Windows XP kommen die übrigens ganz
gut zurecht und mit Windows 7 eher noch besser. Warum sollten sie nicht
auch mit Linux zurechtkommen? Dazu muss Linux aber noch sehr viel
Anfänger freundlicher werden (und nicht nur Anfänger haben mit Linux so
ihre Schwierigkeiten).
>Jetzt würde ich normalerweise fragen woher weißt du das eigentlich?
Freundes-, Familien- und Kollegenkreis.
>Das ist nämlich einfach nicht richtig und nennt sich schlicht Vorurteil.
Nein, es ist meine häufige Erfahrung. OK, ich hätte das nicht auf "Onkel
Heini" beziehen sollen, da auch Leute viel jüngeren Alters oft keinen
blassen Schimmer von dem gerät haben, vor dem sie sitzen.
>Nimm die Menschen ernst und helfe ihnen. Sie sind
Das tue ich oft und gerne.
>interessierter als du denkst.
Das ist eher weniger oft der Fall. Beispiel für eine Aussage:
"Ich möchte nicht wissen wie dies und das funktioniert und wie man
dieses [Textprogramm Deiner Wahl] verwendet. Ich möchte einfach nur
diesen Prospekt mit Kopfzeilen, Seitenzahlen, verschiedenen Schriften,
Inhaltsverzeichnissen haben. Ich möchte nicht wissen wie das geht! ...
Mach Du das!"
Ich habe insgesamt, aus leidlicher Erfahrung, generell so meine Probleme
mit alten und sehr alten Menschen, vor allem Männern. Ich kenne da,
selbst im Familienkreis, gleich mehrere Exemplare: egoistisch,
starrsinnig, völlig uneinsichtig, fordernd, einnehmend, misstrauisch,
absolut kritikunfähig.
Nennt man wohl Altersstarrsinn. Aber für mich im privaten Umfeld oft
eine Belastung, weil ich ein solches Verhalten normalerweise nicht
akzeptiere und oft doch akzeptieren muss. Für mich ein lauter Warnruf,
mein eigenes Verhalten, vor allem, wenn ich mal in ein etwas betagteres
Alter komme, ständig zu reflektieren.
Ich schweife ab... Wieder zum Thema:
>Nicht der Mensch muss sich auf die Technik einstellen,>umgekehrt wird ein Schuh daraus.
Mit dieser Einstellung werden wir in Deutschland niemals eine echte
Begeisterung für Computer bekommen. Computer sind sowohl hardware- als
auch softwaretechnisch immanent hochkomplexe Systeme. Es bleibt den
Menschen also nichts anderes übrig, als sich, zumindest in
Teilbereichen, auf diese komplexe Ebene zu begeben. Auf oberster Ebene
sind die Systeme wenigstens uniform in der Anwendung: kennt man z.B. die
Grundlagen eines Textverarbeitungssystems, kann man dieses Wissen sehr
schnell auf andere ähnliche Systeme anwenden. Aber das System Computer
wird niemals ohne grundlegende Kenntnisse der Strukturen effizient
nutzbar sein.
Damit nicht gleich wieder ein falscher Eindruck entsteht: ich ehre und
respektiere selbstverständlich ältere Menschen! Aber ich habe einfach
manchmal Probleme mit deren "Eigenarten".
>Mit Windows XP kommen die übrigens ganz gut zurecht und mit Windows 7 eher >noch
besser. Warum sollten sie nicht auch mit Linux zurechtkommen? Dazu muss >Linux
aber noch sehr viel Anfänger freundlicher werden
Das sehe ich anders: sind beide Systeme komplett eingerichtet, dürften
die Unterschiede für die meisten Anwender marginal sein. Das ist
jedenfalls meine Erfahrung. Wenn es Probleme gibt, haben Normalanwender
mit beiden Betriebssystemen (also Windows und Linux), massive Probleme.
Bei Linux wird einfach wie selbstverständlich die Installation auch bei
der subjektiven Bewertung der "useability" berücksichtigt, da die
Installation praktisch immer vom Anwender durchgeführt werden muss. Bei
Windows fällt dieses große Problemfeld immer weg, da in den allermeisten
Fällen beim Kauf eines PC das System bereits betriebsfertig eingerichtet
ist.
High Performer schrieb:> Aber das System Computer> wird niemals ohne grundlegende Kenntnisse der Strukturen effizient> nutzbar sein.
Das soll aber erreicht werden und trägt zur Verdummung und
Gleichgültigkeit bei. Neugier, Hinterfragen und Nachdenken soll
effizient verlernt werden.
(ketzerisch, aber nur so ist die sinkende Algemeinbildung erklärbar)
High Performer (Gast) schrieb:
> Das sehe ich anders: sind beide Systeme komplett eingerichtet, dürften> die Unterschiede für die meisten Anwender marginal sein.
Der Unterschied fängt bereits beim Einrichten von Software an. Ein
Setup.exe stellt bringt selbst den Unbedarften Windows Nutzer nicht aus
dem Gleichgewicht. Er legt die Treiber-CD seines neu gekauften Geräts
ein, nickt die dich selbst aufrufende Softwareinstallation per Klick ab
und das Gerät ist bedienbar. Event. braucht es noch einen Neustart. Ich
war oft genug dabei um das zu wissen.
Mit Repositories die man sich erst zusammensuchen muss kämen diese Leute
nicht zurecht. Das würde bereits damit beginnen, das sie Angst hätten
eine falsche Quelle ("unsicher", "vielleicht was schlimmes drin")
auszusuchen. Aber so weit würden sie erst gar nicht kommen. Es sei denn,
das System würde diesen Prozess komplett vor ihnen verbergen, was aber
derzeit noch nicht der Fall ist. Obwohl Puppy Linux das schon ganz gut
gemacht hat, wie ich beim Auswählen des Firefox feststellen konnte. Das
Dilemma wäre aber bereits gegeben wenn Linux das neue Gerät nach dem
Anstöpseln nicht korrekt einbinden würde. Da fallen mir auf Anhieb
einige Drucker-Scanner Kombinationen als Beispiel ein.
Im Regelfall ist das aber unter Windows mit der CD, die die
erforderlichen Treiber für WIndows mitbringt auch für den ungeübtesten
Laien schnell erledigt. Hilfe braucht er da nicht. Probleme
irgendwelcher Art kann es grundsätzlich immer geben (bsp. Windows zu
alt), ist aber die Ausnahme und nicht die Regel unter einem aktuellen
Windows. Es nutzt auch nichts wenn sich die Linuxer an dieser Stelle
immer wieder etwas vormachen. Ein geübter Student kann das
typischerweise nicht nachvollziehen und meint was ihm (an Linux) leicht
fällt muss anderen (ungeübten) auch leicht fallen. Dem ist aber nicht
so.
High Performer (Gast) schrieb:
> Beispiel für eine Aussage:> "Ich möchte nicht wissen wie dies und das funktioniert und wie man> dieses [Textprogramm Deiner Wahl] verwendet. Ich möchte einfach nur> diesen Prospekt mit Kopfzeilen, Seitenzahlen, verschiedenen Schriften,> Inhaltsverzeichnissen haben. Ich möchte nicht wissen wie das geht! ...> Mach Du das!"
Überlege dir mal warum er so reagiert. Das ist nichts anderes als die
Angst vor zuviel Komplexität. Er möchte nicht überfordert werden. Wenn
man es ihm in kleinen, verdaubaren Häppchen beibringt wird seine Neugier
wachsen und er wird mehr wissen wollen.
> Ich habe insgesamt, aus leidlicher Erfahrung, generell so meine Probleme> mit alten und sehr alten Menschen, vor allem Männern. Ich kenne da,> selbst im Familienkreis, gleich mehrere Exemplare: egoistisch,> starrsinnig, völlig uneinsichtig, fordernd, einnehmend, misstrauisch,> absolut kritikunfähig.> Nennt man wohl Altersstarrsinn. Aber für mich im privaten Umfeld oft> eine Belastung, weil ich ein solches Verhalten normalerweise nicht> akzeptiere und oft doch akzeptieren muss. Für mich ein lauter Warnruf,> mein eigenes Verhalten, vor allem, wenn ich mal in ein etwas betagteres> Alter komme, ständig zu reflektieren.
Das Leben wird für diese Gruppe auch immer schwerer von Jahr zu Jahr.
Das versteht man nicht in jungen Jahren. Wenn man viel mit älteren
Menschen zusammen ist bekommt man das mit. Wir enden alle so (oder so
;)).
Hauptsache du bewahrst dir möglichst lange die Neugier und ein paar
Freuden (was auch immer). Das Elend kommt von ganz alleine. Wenn nichts
mehr von den Freuden übrig bleibt dann .. dann kommt der Tod.
> Ich schweife ab...
gehört dazu ;)
>> Nicht der Mensch muss sich auf die Technik einstellen,>> umgekehrt wird ein Schuh daraus.> Mit dieser Einstellung werden wir in Deutschland niemals eine echte> Begeisterung für Computer bekommen.
Die haben wir bereits. Der Computer gehört zu unserem Alltag wie die
Waschmaschine. Manche nennen ihren Computer "Handy" oder "PDA", andere
nennen ihn "Navi", die dritten nennen ihn auch Waschmaschine, wenn sie
ihr Waschprogramm am Display aktivieren. In nahezu jedem Deutschen
Haushalt steht mittlerweile ein PC. Die Zeit der Computerlosigkeit ist
lange vorbei. Nur mit der Software hapert es hier und da noch ein wenig.
Wer so ein Murks wie Puppy einsetzt, braucht sich nicht beschweren.
Nicht nur, dass bei Puppy der User alle root-Rechte hat und Puppy somit
unsicherer ist, als ein richtig konfiguriertes aktuelles Windows. Puppy
ist nur mal zum probieren brauchbar. Wer es als Produktivsystem
einsetzen will, sollte schon wissen, was er tut und warum.
Benutzt doch richtige Distributionen wie Ubuntu, Opensuse, Fedora,...
und keine Nischenlösungen. Nur weil vielleicht irgend eine dumme Zeitung
mal von Puppy berichtet hat.
Und kapiert endlich, dass Linux kein Ersatz für Windows ist, sondern
eine Alternative. Wäre Linux genauso wie Windows, bräuchte es kein
Mensch.
> Mit Repositories die man sich erst zusammensuchen muss kämen diese Leute> nicht zurecht.
Es gibt doch fast nichts schwierigeres als sich seine Software mit Hilfe
von google auf diversen Webseiten zusammen zu suchen und einzeln zu
installieren. Bei bekannten Linux-Distributionen, gibt es eine
komfortable GUI, wo alle Software in Rubriken gegliedert ist und zur
Installation nur angeklickt werden muss.
> Das> Dilemma wäre aber bereits gegeben wenn Linux das neue Gerät nach dem> Anstöpseln nicht korrekt einbinden würde.
Diverse Scanner, Webcams und andere Dinge funktionieren unter Linux
einfach so, ohne dass der User irgendwelche Treiber aus den Tiefen des
Internets suchen muss. Für viele alte Geräte gibt es überhaupt keine
Treiber für ein aktuelles Windows.
Ansonsten informiere ich mich vor dem Kauf, ob ein Gerät unter Linux
funktioniert. Du würdest doch auch kein Gerät kaufen, das nicht unter
Windows funktioniert.
> Im Regelfall ist das aber unter Windows mit der CD, die die> erforderlichen Treiber für WIndows mitbringt auch für den ungeübtesten> Laien schnell erledigt.
Die Treiber-CD kommt vom Hersteller des jeweiligen Gerätes und
beinhaltet normalerweise veraltete Treiber für Windows. Es ist also
ohnehin nicht empfehlenswert, diese CDs zu benutzen. Wenn du auf diesen
CDs (veraltete) Linux-Software wünscht, dann beschwere dich bei den
Herstellern der Hardware und nicht bei Linux. Linux kann dafür nämlich
nichts.
Wieso glaubt ihr eigentlich, dass man einen Computer ohne irgendwelche
Kenntnisse und ohne sich mit der Thematik zu befassen, bedienen kann?
Das Funktioniert bei keiner Maschine. Noch nicht mal bei einer einfachen
Kaffeemaschine. Ist doch klar, dass man bei einer so flexiblen und
funktionsreichen Maschine wie einem Computer etwas mehr wissen muss als
bei einer Kaffeemaschine.
Ansich hatte ich Ubuntu nur mal so eingestreut um eine
Diskussionsgrundlage zu haben, also eine Distribution die eine Mehrheit
der Linuxer verwendet bzw. von diesen als am ausgereiftesten / mit der
besten Hardware-Unterstützung angesehen wird. Einfach um nicht über eine
Distro zu diskutieren die angeblich nicht aussagekräftig ist,, weil nur
von Randgruppen genutzt.
>Ein Setup.exe stellt bringt selbst den Unbedarften Windows Nutzer nicht aus>dem Gleichgewicht. Er legt die Treiber-CD seines neu gekauften Geräts>ein, nickt die dich selbst aufrufende Softwareinstallation per Klick ab>und das Gerät ist bedienbar.
Ja, aber nur, wenn er permanent mit Admin Rechten arbeitet. Ansonsten
ist Onkel Heini am Ende.
Was ihm aber früher oder später dann um so heftiger vor die Füsse fällt.
Ansonsten muss man sich einfach klarmachen, dass Windows deswegen so
schön bei den meisten läuft, weil sie es einfach kennen. Die vielen
kleinen Macken erkennen die meisten schon gar nicht mehr als solche,
weil sie damit seit Jahren leben. Wenn so jemand dann mal Linux
ausprobiert, scheitert er aber an solchen kleinen Macken und findet das
System dann Sch....
Letztlich nehmen die sich beide nichts. Funktionieren tun sie beide und
ob es Probleme gibt, liegt an der jeweiligen Nutzung.
Gruss
Axel
Aktuelles Beispiel aus dem wahren Admin-Leben. Die GUI einer
Linux-Maschine soll per VNC ferngesteuert werden, und zwar so, daß nach
dem Hochfahren am Linux-PC kein Benutzereingriff notwendig ist.
Unter Windows recht simpel, ungefähr so:
- VNC downloaden
- VNC installieren
- Option "als Dienst starten" aktivieren
- Paßwort setzen
- fertig. Zeitdauer < 5 min.
Unter Linux (aktuelles Debian 5 mit Gnome):
- apt-get install vnc -> "konnte Paket vnc nicht finden"
- Suche nach "VNC" unter "Anwendungen hinzufügen" in der GUI bringt nur
Viewer zu Tage. Die Synaptics Paketverwaltung bietet einiges an, Wahl
fällt auf "vnc4server".
- mittels "man vnc4server" herausfinden, wie die Kommandozeile
auszusehen hat.
- vnc4server im Terminal starten
- 1. Verbindungsversuch: "Failed to connect to server"
- aha, vnc4server verwendet nicht Port 5900, sondern 5901.
- 2. Verbindungsversuch glückt, aber nur leere graue Arbeitsfläche
- aha, vnc4server zeigt nicht den aktuellen Desktop, sondern startet
einen neuen
- "vnc4server -desktop :0" klappt auch nicht.
- Google sagt: vnc4server funktioniert grundsätzlich nicht mit Desktop
0.
- apt-get remove vnc4server
- Lösungssuche mittels Google. x11vnc unterstützt Desktop 0.
- apt-get install x11vnc
- Konfigurationsdateien gemäß dem Google-Tutorial anpassen
- Neustart
- 1. Verbindungsversuch "Failed to connect to server"
- Konfigurationsdateien gemäß dem Google-Tutorial nochmal überprüfen.
Stimmt alles.
- Befehlszeile in Root-Shell ausprobieren -> ellenlange Fehlermeldung
- Google sagt: Hängt irgendwie mit der Authentifizierung zusammen
- an der GUI des Linux-PC anmelden und Befehlszeile im Terminal
ausprobieren. Funktioniert.
- 2. Verbindungsversuch glückt, ich kann den Gnome-Desktop fernsteuern.
- Zeitaufwand bisher > 2 Stunden. Problem aber nicht vollständig gelöst,
da noch Benutzereingriffe notwendig sind -> noch mehr Zeitaufwand nötig.
Ich überlege ernsthaft, ob ich den Kunden dazu überrede, eine weitere
Windows Server Lizenz zu kaufen, um Hyper-V als VM-Host zu verwenden...
Icke ®. schrieb:> Die GUI einer> Linux-Maschine soll per VNC ferngesteuert werden
Nur so: Wofür soll das gut sein? Habe ich noch nie gebraucht.
Ich kenne VNC nur als Windows-Lösung, um remote auf der Maschine
überhaupt arbeiten zu können (und dafür ist es so mäßig brauchbar),
unixoide Systeme bedient man aus der Ferne über ssh.
Nein, hat natürlich nichts damit zu tun, ob ein Betriebssystem
besser oder schlechter ist. Mich interessieren nur deine Beweggründe.
(Dass die X11-Performance über WAN nicht sehr toll ist, ist 'ne
andere Baustelle, aber die von VNC ist da keine Größenordnung besser.
Unter X11 verspricht NX Besserung, unter Windows sind's die
Terminalserver-Lösungen, die da besser sind.)
Viele Programme sind mit X11 über das Internet praktisch unbenutzbar,
VNC ist da sehr viel besser. Und Clients gibt es für jede Plattform, ob
Linux, Windows oder gar iPhone.
Andreas Schwarz schrieb:> Viele Programme sind mit X11 über das Internet praktisch unbenutzbar,> VNC ist da sehr viel besser.
Ich würde (nach eigenen Erfahrungen) statt "sehr viel" eher "ein wenig"
schreiben. NX ist wirklich besser (soll auch VNC können, habe ich
aber noch nicht probiert).
Meist braucht man halt unter unixoiden Systemen gar kein GUI, weil's
mit plain ssh auch geht, und dann geht es viel schneller als alle
GUI-übers-Netz-Geschichten.
@Icke ®: Was kann Linux für dein Unwissen?
mhh schrieb:> High Performer schrieb:>> Aber das System Computer>> wird niemals ohne grundlegende Kenntnisse der Strukturen effizient>> nutzbar sein.>> Das soll aber erreicht werden und trägt zur Verdummung und> Gleichgültigkeit bei. Neugier, Hinterfragen und Nachdenken soll> effizient verlernt werden.>> (ketzerisch, aber nur so ist die sinkende Algemeinbildung erklärbar)
Nicht nur die Allgemeinbildung. Ich seh's bei den
Nachwuchs-"Programmierern" von der FH. Nachdenken unerwünscht.
Jörg Wunsch schrieb:> Nur so: Wofür soll das gut sein? Habe ich noch nie gebraucht.> Ich kenne VNC nur als Windows-Lösung, um remote auf der Maschine> überhaupt arbeiten zu können (und dafür ist es so mäßig brauchbar),> unixoide Systeme bedient man aus der Ferne über ssh.
Um den Linux-Server als solchen zu administrieren, kann man auf der
Kommandozeile rumhacken, das ist vertretbar und wird bisher auch so
gehandhabt. Nun sollen aber zusätzlich mittels Virtualbox ein paar
Windows-VMs gehostet werden. Die Gäste kann ich per RDP ansprechen,
sobald sie hochgefahren sind. Die Verwaltung der VMs geht zur Not
ebenfalls in der Shell, wenn auch unkomfortabel. Da das Ganze jedoch
u.a. als Notfall-Lösung gedacht ist, kann es Situationen geben, wo ich
auf die Konsole des Gastsystems zugreifen muß, BEVOR dieses hochgefahren
und per RDP erreichbar ist. Und dazu brauche ich nunmal die grafische
Oberfläche. Mal ganz abgesehen davon, daß vieles wesentlich einfacher
und schneller per GUI erledigt ist, als endlose Kommandos einzutippen.
Die Geschwindigkeit von VNC ist für produktives Arbeiten nicht so der
Bringer, aber zum Administrieren genügt es allemal.
g_a_s_t schrieb:> Und kapiert endlich, dass Linux kein Ersatz für Windows ist, sondern> eine Alternative. Wäre Linux genauso wie Windows, bräuchte es kein> Mensch.
Gibts für jedesmal, wenn man diese dolle Phrase irgendwo postet nen cent
von Linus oder wie? Es hat in den letzten ca. 476 posts niemand verlangt
dass Linux wie Windows werden soll. Es wurd ja nur mal angemerkt, dass
die usability noch verbesserungsbedürftig ist. Und da ist Windows nicht
(mehr) wirklich der Platzhirsch...
Troll schrieb:> g_a_s_t schrieb:>> Und kapiert endlich, dass Linux kein Ersatz für Windows ist, sondern>> eine Alternative. Wäre Linux genauso wie Windows, bräuchte es kein>> Mensch.>> Gibts für jedesmal, wenn man diese dolle Phrase irgendwo postet nen cent> von Linus oder wie? Es hat in den letzten ca. 476 posts niemand verlangt> dass Linux wie Windows werden soll. Es wurd ja nur mal angemerkt, dass> die usability noch verbesserungsbedürftig ist. Und da ist Windows nicht> (mehr) wirklich der Platzhirsch...
Wenn man mal drüber nachdenkt ist genau diese Phrase das Problem an
Linux.
Man will es anscheinend nicht besser machen, nur anders. Wenn es besser
wäre, wäre es mehr als eine Alternative, ein könnte ein Ersatz sein.
Doch leider zeigt sich hier eins der Probleme an Open-Source,
Individualisten arbeiten oft schlecht zusammen; sobald das Nötigste bei
einem Projekt läuft, bekommen sich die Leute in die Haare und es gibt
einen weiteren Fork mit dem Resultat das sich auch beim ursprünglichen
Projekt kaum noch was tut. Aber es ist ja so toll eine weitere unfertige
Alternative zu haben, die natürlich gar kein Ersatz sein will...
Icke ®. schrieb:> Da das Ganze jedoch> u.a. als Notfall-Lösung gedacht ist, kann es Situationen geben, wo ich> auf die Konsole des Gastsystems zugreifen muß, BEVOR dieses hochgefahren> und per RDP erreichbar ist.
Virtualbox habe ich daraufhin noch nicht angeguckt. Bei VMware
gab's diese Funktionalität aus der Dose raus, ganz und gar ohne
zusätzliche middleware (wie VNC). Da konnte man auch mehrere
Admin-GUIs für die gleiche Maschine parallel öffnen. Kann VBox
das nicht?
(Ich rede hier nicht über den VMware-Player, sondern über das,
was mal VMware Server hieß.)
Tim T. schrieb:> Doch leider zeigt sich hier eins der Probleme an Open-Source,> Individualisten arbeiten oft schlecht zusammen; sobald das Nötigste bei> einem Projekt läuft, bekommen sich die Leute in die Haare
Verallgemeinerungen sind immer falsch... ;-)
Jörg Wunsch schrieb:> Virtualbox habe ich daraufhin noch nicht angeguckt. Bei VMware> gab's diese Funktionalität aus der Dose raus, ganz und gar ohne> zusätzliche middleware (wie VNC). Da konnte man auch mehrere> Admin-GUIs für die gleiche Maschine parallel öffnen. Kann VBox> das nicht?>
Vbox hat ein RDP-kompatibles Protokoll, mit dem sich das prinzipiell
machen läßt. Man muß aber jede VM einzeln ansprechen, während man mit
VNC den kompletten Überblick hat. Und die spastische Shell-Akrobatik des
Headless-Modes bleibt einem damit auch nicht erspart. Dies fällt auch
deswegen ins Gewicht, weil ich evtl. im E-Fall einen "Behelfsadmin"
telefonisch instruieren können muß. "Klick mal da drauf" ist halt besser
erklärt als "Gib mal folgenden Befehl ein" (sofern man die Syntax
überhaupt im Kopf hat).
Jörg Wunsch schrieb:> Verallgemeinerungen sind immer falsch... ;-)
Da magst du recht haben, für mich jedoch traf es oft genug zu das ich
das mittlerweile so sehe (und darüber gefrustet bin).
Icke ®. schrieb:> "Klick mal da drauf" ist halt besser> erklärt als "Gib mal folgenden Befehl ein" (sofern man die Syntax> überhaupt im Kopf hat).
Du bist optimistisch. Ich habs genau aus diesem Grund immer per Konsole
gemacht.
> Kommt das Fenster?> ja.> Was steht da?> blablabla> Klick mal auf 'sowieso', kommt was?> ja, da steht so und so.> Wo?> Da oben in dem XY.> Achso, dann musst du da und dahin.> Ok, wo jetzt?> Da und da.> Ok.> Siehst du dies und jenes?> Nein.> ...
Da ist es mit der Konsole aber einfacher. Notfalls kann ich 1:1
mittippen.
Detlev T. schrieb:> DNA! Läuft schon seit Jahrmillionen ohne Reboot. :-)
Doch einmal wurde ein Reboot durchgeführt gut das lief schief na ja nun
haben wir die Frauen regen wir uns nicht auf :o)
mario
Tim T. schrieb:> Jörg Wunsch schrieb:>>> Verallgemeinerungen sind immer falsch... ;-)>> Da magst du recht haben, [...]
Du hast den Witz an diesem Satz noch nicht verstanden. ;-)
Troll schrieb:
> Gibts für jedesmal, wenn man diese dolle Phrase irgendwo postet nen cent> von Linus oder wie? Es hat in den letzten ca. 476 posts niemand verlangt> dass Linux wie Windows werden soll. Es wurd ja nur mal angemerkt, dass> die usability noch verbesserungsbedürftig ist. Und da ist Windows nicht> (mehr) wirklich der Platzhirsch...
Also du hast es immer noch nicht kapiert. Die usability ist bei Windows
nicht besser. Sie ist eben anders und wird auch immer anders bleiben.
Wer die usability von Linux wirklich verstanden hat, will meist nie mehr
zu Windows zurück, es sei denn er braucht wirklich Programme, die es nur
unter Windows gibt. Wer unbedarft an die Sache ohne Vorkenntnisse und
Vorurteile herangeht, kommt mit Linux besser klar als mit Windows.
Jörg Wunsch schrieb:> Tim T. schrieb:>> Jörg Wunsch schrieb:>>>>> Verallgemeinerungen sind immer falsch... ;-)>>>> Da magst du recht haben, [...]>> Du hast den Witz an diesem Satz noch nicht verstanden. ;-)
Stimmt, da habe ich mich wohl durch Oberflächlichkeit eher von der
Interpretation einer Aussage als dem exakten Wortlaut zu einer Antwort
verführen lassen. Danke für den Wink mit dem Zaunpfahl.
trollplonk schrieb:> Also du hast es immer noch nicht kapiert.
Ich dachte immer, dass es bei usability grad darum geht, nicht verstehen
zu müssen, sondern einfach machen zu können. (Herrje was für ein
deutsch...)
Ich will mich nicht gegen Linux aussprechen und auch nicht für Windows
(Gott bewahre...) aber es ist nunmal tatsache, dass, da muss ich ...
zustimmen, bei so ziemlich jeder distri, es an mehr oder weniger vielen
ecken, ein wenig unrund läuft. Was mir beispielsweise im gedächnis
geblieben ist, war
1. keine maus unter kde (gut das waren 1-2 zeilen in ner config die
fehlten, aber usability ist anders)
2. auch beim kde, dass ntfs-platten im konquerer (oder so) zwar
angezeigt wurden, aber nit automatisch gemountet wurden, weil da so ne
rechte-geschichte dazwischen kam (da kamen schon ein paar mehr zeilen in
ner config dazu, aber... usability? von suse sollt man doch was anderes
erwarten können...)
3. kein sound unter kde... (da konnte man in diversen
configs/commandline-tools kde-tools und suse-eigenen-tools rumspielen
bis es lief)
Ich weiß, dass es durchaus distributions-abhängig ist, wenn bei sowas
was schief geht, und mir ist auch klar, dass, wenn es läuft doch recht
schick ist.
Aber ich habe da auch kein problem mit in den configs rumzuwühlen.
Trotzdem: usability ist anders(und von ner 'großen' distri wie Suse mit
ihrem yast2 und weißgottwas erwarte ich die(tests mit anderen distris
sind länger her, daher lass ich die hier mal aussen vor): Plug&Play. Und
das hab ich so bisher nur bei Win erlebt, da muss ich mich um 'nix'
kümmern. (MacOS hab ich noch nicht das vergnügen mein eigen nennen zu
dürfen)
ich habe kürzlich auf einem Laptop erst XP dann Win7 installiert.
Ergebnis: XP hat die Netzwerkkarte nicht erkannt und Win7 die Soundkarte
nicht. Der Laptop Hersteller ist vom Markt, keine Treiberdownloads
möglich(habe halbe Stunde gesucht). So ... was mach ich nun?
Das beste Betriebssystem ist das, was man sich selbst programmiert hat.
Das schätzt man wohl am meisten ... auch wenn es Minix ist ;)
@... um Gottes Willen lass das mit Linux bleiben. Gehe lieber in den
Park
frische Luft schnappen oder zu deiner Frau, sofern du eine hast,
kuscheln.
Ich fürchte, dass die Menschen mit so geringer Wertschätzung für die
Arbeit anderer, unmöglich zufrieden zu stellen sind.
Daniel schrieb:> Das beste Betriebssystem ist das, was man sich selbst programmiert hat.> Das schätzt man wohl am meisten ... auch wenn es Minix ist ;)
Wieso, heißt du Tanenbaum? ;-)
Ja, das weckt Erinnerungen an CP/M. Das BIOS noch komplett selbst
geschrieben, und die Bytes von BDOS und CCP kannte man auch alle mit
Vornamen. Oh, und selbstmodifizierender Code war absolut "in"
grusel. :)
Daniel schrieb:> ich habe kürzlich auf einem Laptop erst XP dann Win7 installiert.> Ergebnis: XP hat die Netzwerkkarte nicht erkannt und Win7 die Soundkarte> nicht. Der Laptop Hersteller ist vom Markt, keine Treiberdownloads> möglich(habe halbe Stunde gesucht). So ... was mach ich nun?
Du fragst dich einfach mal warum du die Treiber-CD verschlampt hast.
Ansonsten um welchen Laptophersteller und welches Modell handelt es
sich?
Oder gib einfach mal die Vendor und Device ID, unter der Annahme das es
eine PCI(e) Karte ist.
Daniel schrieb:> ich habe kürzlich auf einem Laptop erst XP dann Win7 installiert.> Ergebnis: XP hat die Netzwerkkarte nicht erkannt und Win7 die Soundkarte> nicht. Der Laptop Hersteller ist vom Markt, keine Treiberdownloads> möglich(habe halbe Stunde gesucht). So ... was mach ich nun?
Du bestimmst den Typ von Netzwerkkarte und den Typ der Soundkarte und
lädst Dir die fehlenden Treiber bei deren Hersteller herunter.
Bei einem alten Wlan-USB-Stöpsel von LIDL mit Zyxel chipsatz gab es ein
ähnliches Problem. Zyxel hatte seine WLAN-Chipsatz-Sparte an Broadcom
veräußert und die wollen mit den uraltprodukten natürlich nichts zu tun
haben. Windows-Treiber waren demnach Fehlanzeige. Bei Linux hingegen
genügte es das entsprechende Paket zu installieren und den Stick
anzustöpseln. Auch solche fälle gibt es. Ähnliches Beispiel sind die
ganzen FTDI USB-UARTS. Bei Windows braucht's da immer noch nen Treiber
dafür, bei Linux ist der schon als Modul vorhanden. Ebenso bemerkenswert
ist die Tatsache, dass bei Windows für jedes (USB)-Gerät, auf das man
zugreifen will, ein Treiber installiert sein muss. Bei Linux geht's auch
ohne Treiber, dafür dann aber mit Libusb elegant aus dem Userspace.
Tja.
Manche Leute versuchens halt mal mit generischen Treibern oder
Kernelmodulen. Und andere Hersteller liefern den 100. Treiber fürs
Bluetooth-Modem mit.
g_a_s_t (Gast) schrieb:
> Wer so ein Murks wie Puppy einsetzt, braucht sich nicht beschweren.> Nicht nur, dass bei Puppy der User alle root-Rechte hat und Puppy somit> unsicherer ist, als ein richtig konfiguriertes aktuelles Windows. Puppy> ist nur mal zum probieren brauchbar. Wer es als Produktivsystem> einsetzen will, sollte schon wissen, was er tut und warum.> Benutzt doch richtige Distributionen wie Ubuntu, Opensuse, Fedora,...
Soso Puppy Linux ist also "Murks"? Dafür belegt es dann aber einen recht
guten Platz noch lange vor Knoppix und Knoppix hat bei uns einen
Bekanntheitsgrad der nicht unbeachtlich ist. Für mich mal wieder die
typische Haltung wenn es Probleme gibt, "nimm doch 'n anderes Linux". Ne
mein lieber, entweder ist Linux für den Anwender brauchbar oder nicht.
Wenn sich die Verwendbarkeit von Linux nur auf die paar großen
Platzhirsche-Distros konzentriert, dann ist das kein gutes Zeichen für
dieses OS. Noch dazu wenn beim Platzhirsch Nr. 1 ein Multimillionär
seine Ressourcen in das Projekt hineinbuttert und damit eine versteckte
Subventionierung begeht. Da ist es natürlich ein leichtes zu behaupten,
Linux sei "kostenlos". In Wahrheit ist Linux heutzutage lange nicht mehr
kostenlos, die Kosten sind nur versteckt worden und werden von anderen
als den Endanwendern getragen. Das mag die Commnunity geil finden wie
auch den Geiz, das tut aber dem OS nicht wirklich gut. Wenn generell für
Linux nämlich das verlangt würde, was die Nürnberger SuSE damals immer
haben wollte für eine Pappschachtel samt Datenträger + gedrucktem
Handbuch dann hätten wir mal einen echten Vergleich für was der
Endanwender sich an der Ladentheke entscheiden würde. Dann würde die
Sache mal spannend.
g_a_s_t (Gast) schrieb:
> Es gibt doch fast nichts schwierigeres als sich seine Software mit Hilfe> von google auf diversen Webseiten zusammen zu suchen und einzeln zu> installieren. Bei bekannten Linux-Distributionen, gibt es eine> komfortable GUI, wo alle Software in Rubriken gegliedert ist und zur> Installation nur angeklickt werden muss.
Mal ganz abgesehen davon, dass jeder noch so unbedarfte Anwender
heutzutage eine Suchmaschine wie google benutzt, sie also bedienen kann.
Es gibt genügend gute Adressen, die schön übersichtlich aufbereitet
Windows-Software zum Download anbieten. Da braucht man nur mal auf die
Seite von Chip schauen (gibt viele andere). Manche werden auch bei
Computerbild schauen. Der Zeitschriftenmarkt bietet auch eine gute
Stütze für den Einsteiger. Zudem bieten Webseiten eine um LÄNGEN BESSERE
DARSTELLUNG UND AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG von Anwendersoftware, als die
Linux Repositories. Repositories sind viel zu unüberlichtlich und bieten
zudem NULL grafische Darstellung der Softwareoberfläche und gerade die
entscheidet über die Lust sich dieses oder jenes Programm überhaupt erst
herunterzuladen. Bei Linux müsste also der Anwender erst mal googeln was
er sich da überhaupt auf die Platte holt. Zumal der optische Look und
Feel vieler Linuxprogramme ungefähr so ansprechend daher kommt die das
Design des Trabis im Jahre 2010 - für Nostalgiker OK, aber alle anderen
wollen das nicht mehr. Nur ganz wenige Anwendungen haben unter Linux
überhaupt ein modernes Design, das wird immer und wieder immer als
angeblich "unbedeutend" vom Linuxer abgetan. Aber da irrt der Linuxer
gewaltig. Das Design, sprich die äußere Erscheinung einer Anwendung ist
ein zentraler Teil der Software-Ergonomie und da schaut es bei Linux
ganz, ganz düster aus (bis auch wenige Ausnahmen).
Ein anderer Punkt ist die fehlende Auswahl. Unter Linux gibt es in der
Regel EIN brauchbares Brennprogramm, EIN brauchbarer Videoplayer
(vielleicht auch zwei), EIN brauchbares Audioprogramm usw. usw. Schau
mal die Software-Vielfalt allein an guter Freeware für Windows mit
beachtlichen Fähigkeiten an. Da kann Linux überhaupt nicht mithalten. In
der Regel ist man bei Linux froh wenn es EIN Programm gibt, das
einigermaßen das erfüllt was man braucht. Damit ist es dann meistens
noch nicht schön, aber es "funzt erst mal". All das wird stets unter den
Teppisch gekehrt von denen die meinen, da gäbe es doch angeblich kaum
mehr Unterschiede zum Windows. Der Unterscheid an schön gestalteter und
vielfältiger SW ist jedoch ungefähr so groß wie einst das Warenangebot
der alten DDR im Vergleich mit dem des Westens. Woran das liegt? Das
liegt nicht zuletzt an der community selbst, die vor lauter Abneigung
gegen eine gut gestaltete Windows-Oberfläche viel zu lange geglaubt hat
Software-Ergonomie hat nur was mit möglichst vielen Optionen von
Shellbefehlen in der Bash zu tun.
Die Denke nuss sich ändern bei Linux, sonst gleibt es ein OS für
Studenten und Freaks (und den Serverbereich, wo es seine eigentlichen
Stärken hat).
Axel (Gast) schrieb:
>> Ein Setup.exe stellt bringt selbst den Unbedarften Windows Nutzer nicht >> aus
dem Gleichgewicht. Er legt die Treiber-CD seines neu gekauften
>> Geräts ein, nickt die dich selbst aufrufende Softwareinstallation per>> Klick ab und das Gerät ist bedienbar.> Ja, aber nur, wenn er permanent mit Admin Rechten arbeitet. Ansonsten> ist Onkel Heini am Ende.> Was ihm aber früher oder später dann um so heftiger vor die Füsse fällt.
Auch so eine Behauptung. Windows 7 hat das hervorragend gelöst. Bei
Bedarf z.B. einer Installation mittels Setup.exe wird einfach die
Erlaubnis des Anwenders eingeholt. Software-Installation wird zum
Kinderspiel und diese elenden Abhängigkeiten die Linux mitbringt von
liblibirgendwas.0.1.7.3 die kein Mensch durchschaut entstehen erst gar
nicht. Mein letztes Problem mit einer nicht passenden DLL-Version unter
Windows hatte ich noch unter Windows 95, d.h. vor rund 15 Jahren.
... schrieb:> Auch so eine Behauptung. Windows 7 hat das hervorragend gelöst. Bei> Bedarf z.B. einer Installation mittels Setup.exe wird einfach die> Erlaubnis des Anwenders eingeholt.
Was das Sicherheitskonzept wieder aushebelt.
> Software-Installation wird zum> Kinderspiel und diese elenden Abhängigkeiten die Linux mitbringt von> liblibirgendwas.0.1.7.3 die kein Mensch durchschaut entstehen erst gar> nicht.
Software hat halt Abhängigkeiten, auch deine Windowsprogramme haben die.
Nur bei Windows bringt halt jedes Programm seine eigene SSL-Bibliothek,
seine eigene CURL-Bibliothek usw. mit. Schau mal in die Installationen
von gängigen Programmen, was da alles, z.T. auch von GPL-Seite her,
dazugepackt wird.
Erzeugt zwar zigfache Redundanz mit etlichen verschiedenen
Bibliotheksversionen, funktioniert dank des freizügigen dynamischen
Linkers von Windows aber ausgezeichnet, da Bibliotheken ja sogar im
Anwendungsverzeichnis gesucht werden.
Les mal bei Heise nach SCNR.
>Windows 7 hat das hervorragend gelöst. Bei>Bedarf z.B. einer Installation mittels Setup.exe wird einfach die>Erlaubnis des Anwenders eingeholt. Software-Installation wird zum>Kinderspiel
Wow, und das kann Windows alles schon seit einem halben Jahr.
Naja, immerhin.
Gruss
Axel
> Für mich mal wieder die> typische Haltung wenn es Probleme gibt, "nimm doch 'n anderes Linux". Ne> mein lieber, entweder ist Linux für den Anwender brauchbar oder nicht.
So einfach ist es nunmal nicht. Es gibt viele verschiedene
Distributionen, die alle ihre Vor- und Nachteile haben, weil alle für
einen anderen Anwendungsfall konzipiert sind und eine unterschiedliche
Reife haben. Der Anwender muss also schon sein Hirn benutzen, um zu
entscheiden, welche Distribution er wählt. Dazu muss ihm natürlich klar
sein, für welchen Anwendungsfall er das Linux verwenden will und wie
seine eigenen Kenntnisse einzuschätzen sind.
> Unter Linux gibt es in der> Regel EIN brauchbares Brennprogramm, EIN brauchbarer Videoplayer> (vielleicht auch zwei), EIN brauchbares Audioprogramm usw. usw. Schau> mal die Software-Vielfalt allein an guter Freeware für Windows mit> beachtlichen Fähigkeiten an. Da kann Linux überhaupt nicht mithalten. In> der Regel ist man bei Linux froh wenn es EIN Programm gibt, das> einigermaßen das erfüllt was man braucht.
Zum x-ten mal die selbe Leier. Wie oft denn noch in diesem Thread? Was
zum Geier hat die Softwareauswahl mit der Qualität eines Betriebssystems
zu tun? Und wozu brauchst du mehrere Brennprogramme? Welche tollen
Freewareprogramme gibt es denn da für Windows, die besser sind als k3b?
Dass es für diverse Bereiche mehr Windowssoftware gibt, zum Teil auch
sehr gute, hat noch nie jemand bestritten. Aber darum geht es doch gar
nicht.
> Mal ganz abgesehen davon, dass jeder noch so unbedarfte Anwender> heutzutage eine Suchmaschine wie google benutzt, sie also bedienen kann.
Schon dieses Forum beweist, dass viele google nicht benutzen können
> Es gibt genügend gute Adressen, die schön übersichtlich aufbereitet> Windows-Software zum Download anbieten. Da braucht man nur mal auf die> Seite von Chip schauen (gibt viele andere).
Und viele andere Seiten, die zu veralteten Versionen verlinken. Oder
viele Seiten die die DAUs auf ein unseriöses Abo für kostenlose Software
lenken.
Da ist eine nette Oberfläche des Paketmanagers wesentlich sinnvoller und
DAU-Kompatibler. Es verbietet ja niemand, trotzdem google zu verwenden
um weitere Infos zu der gefragten Software zu suchen. Die Installation
erfolgt dann mittels Paketmanager aus sicherer Quelle.
> Der Zeitschriftenmarkt bietet auch eine gute> Stütze für den Einsteiger.
Ich hoffe, du erkennst deinen Widerspruch.
>Manche werden auch bei Computerbild schauen.
Die sind allerdings nicht wirklich die Zielgruppe von Linux ;-) (SCNR!)
>Nur ganz wenige Anwendungen haben unter Linux>überhaupt ein modernes Design,
ach ja? Definiere "modern". Bei solchen diffusen Aussagen ist es
eigentlich zwecklos, noch weiter zu diskutieren.
>das wird immer und wieder immer als>angeblich "unbedeutend" vom Linuxer abgetan.
"Vom Linuxer"? Soso...
Ich denke, der größte Teil der Linuxer sperrt sich nicht gegen
ordentlich gestatltete Oberflächen!
>Aber da irrt der Linuxer>gewaltig. Das Design, sprich die äußere Erscheinung einer Anwendung ist>ein zentraler Teil der Software-Ergonomie
Da irrt nicht der Linuxer, sondern DU! Die äußere Erscheinung spielt
eigentlich nicht die geringste Rolle bei der Ergonomie. Ob der
Druckknopf nun einen Rahmen hat, der so oder so oder so aussieht, oder
ob die Liste nun selektierte Einträge blau oder grün anzeigt und ob die
dargestellten Symbole nun 3D-Effekt haben oder nicht, ist für die
Ergonomie völlig belanglos! Wichtig ist, dass sich die Anwendungen
intuitiv bedinenen lassen. Und da sehe ich ehrlich gesagt zwischen
KDE/Gnome-Anwendungen und Windows-Anwendungen kaum Unterschiede, und
wenn, dann sind diese marginal.
>und da schaut es bei Linux>ganz, ganz düster aus (bis auch wenige Ausnahmen).
Unfug!
Mensch ..., lass es doch einfach! Troll nicht mehr dumm hier rum und
werde glücklich mit Deinem Windows (erstaunlich, das ich so etwas
schreibe, das mache ich normalerweise nicht, aber bei Dir mache ich eine
Ausnahme)
Interessant, daß mein Beitrag mit meiner persönlichen Meinung, daß ich
NetBSD favorisiere, einfach so von einem Wichtigtuer gelöscht wird.
Eine objektive Antwart auf die im Subject gestellte Frage kann es sowiso
nicht geben, daher würde der gesamte Fred eigentlich besser in OT als
hierher passen.
Betriebssystemdiskussionen arten immer in Flamewars oder Glaubenskriege
aus, das scheint auch dieser Thread zu beweisen.
Allerdings kann ich es verstehen, daß von Seiten der Wichtigtuer ein
unbegründetes Votum für eine echtes Unix gerne zensiert wird, da ich
seit jeher den Verdacht hege, daß es sich bei dieser Personengruppe um
Fanboys eines unixähnlichen Kernels handelt.
Daß von solchen hier überhaupt in jener Weise argumentiert wird, daß es
sich bei "Linux" um ein Betriebssystem handelt, schlägt dem Faß den
Boden aus - war jedoch angesichts dem bei dieser Klientel verbreitetem
Ignorantentum vorhersehbar (was die Sache jedoch nicht besser macht).
Meine Stimme für NetBSD bleibt daher bestehen, ich lasse mich nicht
mundtot machen.
Iwan
Vielleicht bin ich z.T. dran schuld, weil ich noch einen
nur mäßig sinnvollen Kommentar dazu abgesondert hatte.
Daraufhin wurden unsere beiden wertvollen Texte entfernt.
Was soll's.
Glaub' ich kaum, Klaus. Dein Beitrag hat eigentlich alles gesagt, was es
bei so einer Diskussion im Endeffekt zu sagen gibt.
Herzlicher Gruß aus Oberösterreich,
Iwan
[Betriebssystemdiskussionen arten immer in Flamewars oder Glaubenskriege
aus.][NetBSD, of course.][Zwentendorf endlich an's Netz, ihr Leuchten!]
High Performer (Gast) schrieb:
>> Manche werden auch bei Computerbild schauen.> Die sind allerdings nicht wirklich die Zielgruppe von Linux ;-) (SCNR!)
Angeblich sind sie es doch, sonst gäbe es bei Linux eben doch den (stets
bestrittenen) signifikanten Unterschied in der Benutzbarkeit für den
Ein- und Umsteiger gegenüber Windows.
>> Nur ganz wenige Anwendungen haben unter Linux>> überhaupt ein modernes Design,> ach ja? Definiere "modern".
Den Unterschied zwischen modern und altbacken siehst du recht leicht,
wenn du mal ein Windows XP oder auch aktuell ein Windows 7 im Vergleich
zu einem Windows 95 betrachtest. Wer nicht ganz blind ist wird den
Unterschied schnell bemerken. Ein aktuelles Gnome oder KDE hat sich
diesbezüglich auch weiterentwickelt, keine Frage, jedoch sind die
Anwendungen überwiegend auf einem altbackenen Stand geblieben, was den
sog. look and feel betrifft.
> Bei solchen diffusen Aussagen ist es> eigentlich zwecklos, noch weiter zu diskutieren.
Nein, dir fehlen einfach die Argumente wie man liest.
>> das wird immer und wieder immer als>> angeblich "unbedeutend" vom Linuxer abgetan.> "Vom Linuxer"? Soso...
Ja, sieht man doch glatt an deinen Aussagen und denen anderer, die Linux
auf dem Desktop als gleichwertig gegenüber einem Windows XP/7
verteidigen.
> Ich denke, der größte Teil der Linuxer sperrt sich nicht gegen> ordentlich gestatltete Oberflächen!
Warum besitzt Linux diese dann nur rudimentär?
>> Aber da irrt der Linuxer>> gewaltig. Das Design, sprich die äußere Erscheinung einer Anwendung ist>> ein zentraler Teil der Software-Ergonomie> Da irrt nicht der Linuxer, sondern DU! Die äußere Erscheinung spielt> eigentlich nicht die geringste Rolle bei der Ergonomie.
Das zeigt die ganze Überheblichkeit und Unkenntnis der Sachlage.
Software-Ergonomie beginnt bereits mit der Farbgebung einer Anwendung.
> Ob der> Druckknopf nun einen Rahmen hat, der so oder so oder so aussieht, oder> ob die Liste nun selektierte Einträge blau oder grün anzeigt und ob die> dargestellten Symbole nun 3D-Effekt haben oder nicht, ist für die> Ergonomie völlig belanglos!
Du hast überhaupt nicht verstanden was Software-Ergonomie ist und von
Mensch-Computer-Interaktion hast du keinen blassen Dunst. Wie denn auch?
Sonst würdest du nicht so daherreden und olle-kamellen-look-and-feel
Soft verteidigen. Im übrigen liegt es nie am einzelnen Detail, sondern
aus der Summe der Schwächen ergibt sich das fade Gesamtbild.
> Wichtig ist, dass sich die Anwendungen> intuitiv bedinenen lassen.
Und genau da HAPERT ES BEI LINUX DASS SICH DIE BALKEN BIEGEN. Beispiele
dafür habe ich hinlänglich geliefert. Beispiele dafür kannst du gerne
auch hier lesen
http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=1579.15
der guten Monika geht es nicht allein so. Wer schon mal einen schwarzen
Bildschirm hatte mit einer nichtssagenden Grub Meldung weiß wovon die
Rede ist. Leider sind das nicht die einzigen Mängel die Linux mitbringt.
> Und da sehe ich ehrlich gesagt zwischen> KDE/Gnome-Anwendungen und Windows-Anwendungen kaum Unterschiede, und> wenn, dann sind diese marginal.
Die Unterschiede sind mannigfaltig. Das fängt schon damit an, dass die
Systemsteuerung eines Windows 7 ihren Namen wirklich verdient, weil man
das System damit im Detail steuern (einstellen) kann, während Linux
einen da eher rudimentäre Funktionen anbietet (je nach Distro). Da sucht
man schnell eine einfache Einstellung des Mausskrollrades vergebens und
die Partitionen sind eingebunden - dumm für den der dann sich nicht
auskennt.
Wie heißt es so schön im Thread für die ebook Lesegeräte eines
Herstellers, "Software wird erst mal nur für Windows 7 dabei sein".
Soviel zum Argument (wurde geschrieben) "Anwendungen spielen für die
Qualität eines OS keine Rolle". Anwendungen sind geradezu die
"Visitenkarte" eines OS. Ohne Anwendungen bzw. genauer gesagt einer
möglichst breiten Basis qualitativ hochwertiger Software verliert jedes
OS seinen Sinn und wird zum bloßen Anschauungsobjekt von im akademischen
Elfenbeinturm diskutierender Informatiker. Ganz so ist es bei Linux
natürlich nicht, aber den Desktop wird es so nicht erobern (und gerade
das möchtet ihr Linux-Jungs doch eigentlich oder? Ihr möchtet doch MS
diesbezüglich aus dem das Wasser abgraben, also beginnt doch mal endlich
damit!).
> Mensch ..., lass es doch einfach! Troll nicht mehr dumm hier rum
Da haben wir es wieder. Aus der Sich eines Linuxers sind immer die
anderen die die Systemschwächen benennen die "dummen". Ein typisches
Verhaltensmuster einer unbelehrbaren, arroganten Kaste. Durch solche
Haltungen ist und bleibt Linux ein OS für Studenten, Freaks und
verschiedene Spezialanwendungen. Mit einem Desktop wie dem des KDE4 wird
Linux niemals Windows 7 auch nur annähernd das Wasser reichen können.
Und woran liegt's? An der Community selbst.
... schrieb:> [blabla]> Warum besitzt Linux diese dann nur rudimentär?
Die GUI-Bibliotheken von Linux (QT und GTK) lassen die von Windows
allemal im Regen stehen. Beide sind portabel, sehen überall gleich aus
(können überall gleich aussehen) und sind nicht mit dem OS-Kern
verschmolzen, was sie einfach austauschbar und wartbar macht.
> Das zeigt die ganze Überheblichkeit und Unkenntnis der Sachlage.> Software-Ergonomie beginnt bereits mit der Farbgebung einer Anwendung.> [...]> Du hast überhaupt nicht verstanden was Software-Ergonomie ist und von> Mensch-Computer-Interaktion hast du keinen blassen Dunst. Wie denn auch?> Sonst würdest du nicht so daherreden und olle-kamellen-look-and-feel> Soft verteidigen. Im übrigen liegt es nie am einzelnen Detail, sondern> aus der Summe der Schwächen ergibt sich das fade Gesamtbild.
Genau. Allen voran z.B. MS Office mit Ribbons. Danach kommt dann IBF
TARGET!: da erschöpft sich die Ergonomie darin, dass eigene kunterbunts
Symbolleisten-Elemente mitkommen, anstelle derer, die Windows
bereitstellt.
Ergonomie bedeutet auch, dass Bedienelemente, die gleich aussehen, auch
gleich funktionieren. Und das konnte schon Xtk mit X11 vor zwanzig
Jahren besser, als Windows heute.
Ergonomie gibt es aber z.B. nicht nur bei der graphischen Oberfläche.
Man könnte auch folgendes als ergonomisch bezeichnen, wenn man ohnehin
suizidgefährdet ist:
Beitrag "Automatisch Daten von FTP Server laden"
(die Stapeldatei)
> Den Unterschied zwischen modern und altbacken siehst du recht leicht,> wenn du mal ein Windows XP oder auch aktuell ein Windows 7 im Vergleich> zu einem Windows 95 betrachtest. Wer nicht ganz blind ist wird den> Unterschied schnell bemerken. Ein aktuelles Gnome oder KDE hat sich> diesbezüglich auch weiterentwickelt, keine Frage, jedoch sind die> Anwendungen überwiegend auf einem altbackenen Stand geblieben, was den> sog. look and feel betrifft.
Ich sehe funktional keinen großen Unterschied zwischen älteren und neuen
Programmversionen, weder bei Windows noch bei Linux.
Und mich nervt es, wenn sich mit jeder Version Icons, Farben und
Aufbau ändern. Wozu? Ich habe mich einmal eingearbeitet und kann das
Programm bedienen.
Ein "schönes" Beispiel sind die neuen Menüstrukturen bei MS Office
2007(?).
Da wurde der Benutzer auch nicht gefragt - er hatte das so zu nehmen.
Ich hab da lieber die Wahl.
> Das zeigt die ganze Überheblichkeit und Unkenntnis der Sachlage.> Software-Ergonomie beginnt bereits mit der Farbgebung einer Anwendung.
Die, wie wir im ersten Semester bei "Benutzeroberflächen" schon lernen,
individuell verschieden ist, also einstellbar sein sollte.
Und wir lernen auch, dass Menschen gewohnheitstiere sind, die sich
ungerne umstellen möchten - zumal, wenn es keinen Nutzen bringt, sondern
einfach nur neu aussehen muss.
Microsoft will sein neues Windows verkaufen - das geht aber nur mit
einem neuen Outfit. Meiner Meinung nach ist das der Grund für die
grafischen Änderungen von Version zu Version (und durchaus verständlich
aus der Sicht von MS) - ergonomisch hat sich praktisch nichts geändert.
> Da haben wir es wieder. Aus der Sich eines Linuxers sind immer die> anderen die die Systemschwächen benennen die "dummen". Ein typisches> Verhaltensmuster einer unbelehrbaren, arroganten Kaste. Durch solche> Haltungen ist und bleibt Linux ein OS für Studenten, Freaks und> verschiedene Spezialanwendungen. Mit einem Desktop wie dem des KDE4 wird> Linux niemals Windows 7 auch nur annähernd das Wasser reichen können.
Wenn Dir KDE4 nicht gefällt, dann nimm doch eine der vielen anderen
Oberflächen, die Dir zur Verfügung stehen.
Was mache ich eigentlich, wenn mir die W7-Oberfläche vom Handling her
nicht gefällt?
Davon abgesehen halte ich nichts von "ist besser als". Linux ist anders
- und wenn man sich das einmal eingerichtet hat, dann sind nur noch
marginale Änderungen nötig.
Ich habe z.B. mein Debian das letzte Mal 2002 neu aufgesetzt. Seitdem
keine Neuinstallation, kein Neuaufspielen von Treibern - wenn man sich
einmal mit apt-get (oder aptitude) angefreundet hat, ist das eine tolle
Sache.
Außerdem muss man sich auch nicht groß umstellen zwischen Server und
Desktop - wie Du schon sagst: im Serverbereich ist Unix bisher
ungeschlagen.
Chris D.
Chris D. schrieb:> im Serverbereich ist Unix bisher ungeschlagen.
Kommt drauf an, welche Art von Server gemeint ist. In punkto Web-, Mail-
oder Proxyserver würde ich da uneingeschränkt zustimmen. Als Dateiserver
oder Domänencontroller hingegen würde ich im Traume keine Linuxmaschine
hinstellen, außer es handelt sich um ein reines Linux-Netzwerk.
Icke ®. schrieb:> Als Dateiserver> oder Domänencontroller hingegen würde ich im Traume keine Linuxmaschine> hinstellen, außer es handelt sich um ein reines Linux-Netzwerk.
Domänencontroller gibt's auch nur bei Windows ;-), schon wegen der
hundsmiserabel unsinnigen Übersetzung des Wortes "domain" (und den
"controller" hat man lieber gleich gar nicht übersetzt, weil man
wohl nicht weiß, ob er steuert, regelt oder kontrolliert :).
Während du ein Samba durchaus aber noch als Dateiserver für Windows
benutzen kannst (auch wenn sich Microsoft natürlich alle erdenkliche
Mühe gibt, dass man ihre Serverprodukte möglichst durch nichts
anderes ersetzen kann — aus ihrer Sicht durchaus verständliche
Hegemonie-Politik), kannst du einen Windows-Server partout weder als
NFS-Server noch als NIS-Server für ein Unix-Netz benutzen. Ist sicher
wiederum auch verständlich, dafür ist aus Microsoft-Sicht kein Markt
da, schließlich wollen sie ja Windows-Clients verkaufen und nicht
Unix-Clients bedienen.
Wenn man einen Dateiserver braucht, der in beiden Welten wenigstens
einigermaßen zu Hause ist, kommt man am besten wohl mit sowas wie
einer NetApp. Allerdings kommt auch die nicht dran vorbei, dass
die Berechtigungs-Modelle beider Systeme so grundverschieden sind,
dass es kein 1:1-Mapping gibt. Man muss daher für jedes Dateisystem
eins der beiden Berechtigungs-Modelle als das bestimmende festlegen,
das andere wird dann bestmöglich abgebildet.
Jörg Wunsch schrieb:> Hegemonie-Politik), kannst du einen Windows-Server partout weder als> NFS-Server noch als NIS-Server für ein Unix-Netz benutzen.
Angeblich geht das sehr wohl, über SFU. Ausprobiert habe ich es aber
vorsichtshalber nicht.
Netapp als Mittler zwischen den Welten mag gut sein, aber die NFS-Lizenz
ist schweineteuer.
A. K. schrieb:> Netapp als Mittler zwischen den Welten mag gut sein, aber die NFS-Lizenz> ist schweineteuer.
Netapp ist überall schweineteuer. ;-) Ist halt 'ne rundum-sorglos-
Lösung, die sich nur dann rechnet, wenn man sonst die Arbeitszeit des
Admins mit Geld bezahlen muss. Wenn man mehr Zeit als Geld hat, dann
ist eine selbstgebastelte Lösung mit Samba wohl sinnvoller. (Falls
sich beim NFS von Windows nicht seit meinem Weggang aus der IT-Branche
nennenswert was getan haben sollte, ist Unix+Samba in jeglicher
Hinsicht die einfachere Variante als Windows+NFS, wenn man beide
Welten bedienen will.)
> Der Zeitschriftenmarkt bietet auch eine gute> Stütze für den Einsteiger.
Gilt für Windows und Linux gleichermaßen.
> Zudem bieten Webseiten eine um LÄNGEN BESSERE> DARSTELLUNG UND AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG von Anwendersoftware, als die> Linux Repositories.
Webseiten gibt es für Linuxprogramme und für Windowsprogramme und für
beide, wie z.B. http://www.heise.de/software/
Wo ist also das Problem? Man darf auch die Beschreibungen auf Webseiten
lesen und muss sich nicht unbedingt auf die Beschreibungen im
Paketmanager beschränken.
Jörg Wunsch schrieb:>> Während du ein Samba durchaus aber noch als Dateiserver für Windows> benutzen kannst (auch wenn sich Microsoft natürlich alle erdenkliche> Mühe gibt, dass man ihre Serverprodukte möglichst durch nichts> anderes ersetzen kann — aus ihrer Sicht durchaus verständliche> Hegemonie-Politik), kannst du einen Windows-Server partout weder als> NFS-Server noch als NIS-Server für ein Unix-Netz benutzen.
Inzwischen wohl doch und auch noch recht komfortabel:
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc753302%28WS.10%29.aspx
Samba mag als simpler Freigaben-Server in sehr kleinen Umgebungen
dienlich sein, aber zur Verwaltung von Windows-Netzwerken taugt es nur
sehr eingeschränkt. Die Kosten für die Windows-Server-Lizenz hat der
Kunde schon nach weniger als einem Tag gesparter Admin-Zeit wieder rein.
Icke ®. schrieb:>> kannst du einen Windows-Server partout weder als>> NFS-Server noch als NIS-Server für ein Unix-Netz benutzen.>> Inzwischen wohl doch und auch noch recht komfortabel:
Davon abgesehen, dass das nur die halbe Miete ist (denn NIS fehlt
komplett, soweit ich das sehe), und ich nicht weiß, was man an einem
NFS-Server "komfortabel" haben will ;-), dass das auch ordentlich
tut, glaub' ich erst, wenn's mir auch ein Unix-Admin bestätigt (also
einer von denen, die sich dann ggf. mit den Folgen rumärgern müssen).
Was dort steht, ist erstmal nur Selbstdarstellung, da funktioniert
immer alles... Das Vorgängerprodukt (Namen habe ich vergessen, ist da
im Artikel mit genannt) war jedenfalls nicht praktikabel, das hatten
wir in meiner früheren Firma mal irgendwann ausprobiert.
Jörg Wunsch schrieb:> Davon abgesehen, dass das nur die halbe Miete ist (denn NIS fehlt> komplett, soweit ich das sehe)
O-Ton: "SFU includes Server for NIS, based on Active Directory".
A. K. schrieb:> O-Ton: "SFU includes Server for NIS, based on Active Directory".
Nun, wenn's denn auch funktioniert... NIS, basierend auf LDAP,
hatte selbst bei Sun durchaus noch mächtig seine Eier. Die beiden
Konzepte sind in vielerlei Hinsicht nicht gerade kompatibel. Wenn,
dann müsste man wohl das Ganze komplett auf LDAP aufsetzen.
Ja, ich weiß, Active Directory ist theoretisch auch nicht viel mehr
als ein LDAP- und ein Kerberos-Server. Praktisch ist es aber dann
doch einiges an Arbeit, genauso, wie man eben auch nicht einfach ein
Active Directory durch einen x-beliebigen Kerberos- und LDAP-Server
ersetzen kann.
timo (Gast) schrieb:
>> Der Zeitschriftenmarkt bietet auch eine gute>> Stütze für den Einsteiger.> Gilt für Windows und Linux gleichermaßen.
Nur mit Einschränkungen in Bezug auf Linux. Der Zeitschriftenmarkt für
Windows Software ist um einiges größer und preiswerter zu haben.
Deutschlands bests Computerzeitschrift die c't berichtet traditionell
bzw. seit Jahren stärker über Software für Windows Rechner als für
Linux.
>> Zudem bieten Webseiten eine um LÄNGEN BESSERE>> DARSTELLUNG UND AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG von Anwendersoftware, als die>> Linux Repositories.> Webseiten gibt es für Linuxprogramme und für Windowsprogramme und für> beide, wie z.B. http://www.heise.de/software/> Wo ist also das Problem? Man darf auch die Beschreibungen auf Webseiten> lesen und muss sich nicht unbedingt auf die Beschreibungen im> Paketmanager beschränken.
Es ging um die Behauptung es sei komplizierter sich Software zu
ergoogeln als Software sich aus den Repositories zu beschaffen. Das gilt
aber gerade für den Einsteiger, den man zu einem Linux bewegen möchte
kaum, denn den Repositories fehlt es an wichtiger Begleitinformation,
der ausführlichen Darstllung der jeweiligen Software. Wenn ich erst in
den Repositories schauen muss wo mich zunächst ein Wust von unbekannter
Software erwartet (eingentlich erwartet mich erst mal ein Wust
unbekannter Repositories ;)), um dann doch wieder für jedes einzelne
Programm eine Webseite zu bemühen, dann lade ich mir doch als
Windows-User die Software lieber gleich von der Webseite herunter und
weiß gewissermaßen bescheid.
Repositories sind für denjenigen vorteilhaft, der genau weiß welche
Software er sucht und diese bereits kennt. Für alle anderen ist der
typische Download von einer Webseite viel transparenter, zumal man viel
eher einschätzen kann, ob die Quelle seriös ist oder nicht. Repositories
sind ein Sammelsurium von zunächst unbekannten Softwarequellen, wo
keiner genau weiß wer eigentlich hinter dem jeweiligen Programm steht.
Im Zweifel ist mir eine Firma, die mit ihrem Namen einsteht merklich
angenehmer, als irgend eine Privatperson aus "Sao Paulo", die ihr
Programm in einem Repo mir zum Download anbietet. Wenn diese Software
mir einen Schaden auf dem Rechner anrichtet, werde ich nie jemanden
haben, den ich für den Schaden heranziehen kann. Welchen Ruf haben
unbekannten Privatpersonen im Gegensatz zu einer Firma wie
beispielsweise Nero zu verlieren? Über Repositories ließe sich auch
leicht der Recher kompromittieren bzw. unterwandern, weil man letztlich
zu wenig weiß, wen man sich da jeweils "ins Haus holt".
Sven P. (haku) schrieb:
> Die GUI-Bibliotheken von Linux (QT und GTK) lassen die von Windows> allemal im Regen stehen.
Diese sind beide auch für Windows verfügbar. Aber gegen das .NET
Framework kommt werden das eine noch das andere an, vom Umfang und der
Ausführlichkeit her betrachtet.
> Beide sind portabel, sehen überall gleich aus> (können überall gleich aussehen) und sind nicht mit dem OS-Kern> verschmolzen, was sie einfach austauschbar und wartbar macht.
Portabel ist das .NET Framework mit MONO ebenso. Es liegt an den Machern
von MONO wenn nicht alle .NET Software auch unter Linux läuft. Außerdem
ging es um den Einsteiger der sich für Linux anstatt Windows entscheiden
soll und er hat mit solchen Details erst mal nix am Hut.
> .. Allen voran z.B. MS Office mit Ribbons. Danach kommt dann IBF> TARGET!: da erschöpft sich die Ergonomie darin, dass eigene kunterbunts> Symbolleisten-Elemente mitkommen, anstelle derer, die Windows> bereitstellt.
Immer doch besser ein paar nette bunte Bedienelemente als das triste
Einheitsgrau der GTK-Anwendungen. Naja, da hat ja Linux auch schon ein
wenig hinzugelernt, aber das Gesamtbild wird noch immer
zusammengeschustert. Schon die immer wieder viel zu großen Schriften
einzelner Dialogfelder der GTK-Optik tun in den Augen weh. Die meisten
Anwendungen wirken auf mich noch immer wie die aus der "jetzt lerne ich
Programmieren" Ecke (mit wenigen Ausnahmen).
> Ergonomie bedeutet auch, dass Bedienelemente, die gleich aussehen, auch> gleich funktionieren. Und das konnte schon Xtk mit X11 vor zwanzig> Jahren besser, als Windows heute.
Meinst du? Ich wüßte nicht was da heute nicht funktionieren sollte so
wie ich das erwarte. Vielleicht bedenkst du auch mal wieviel
Bedienelemente inzwischen hinzugekommen sind. Wenn du dir die GUI von
vor 20 Jahren zurückwünschst, dann beschaff' sie dir doch einfach. Der
Anwender erwartet heutzutage einen gewissen Standard und kein
altbackenes Oberflächendesign.
@...:
Da ich genau weiß, dass ich nicht zu der Sorte Linuxanwender gehöre, der
Du mich partout zuordnen willst, du behauptest, ich hätte keine Ahnung
von SW-Ergonomie, es weiterhin nicht lassen kannst, über andere
abzulästern und Du auch nichts mehr Neues zu sagen hast, davon jedoch
eine ganze Menge, klinke ich mich hier aus. EOD
Jörg Wunsch schrieb:> Nun, wenn's denn auch funktioniert... NIS, basierend auf LDAP,> hatte selbst bei Sun durchaus noch mächtig seine Eier.
Ein grosser Freund von NIS bin ich nicht wirklich - und bin froh drüber,
dass ich es nur sehr dezent einsetzen musste (Erfahrung aus den 90ern).
Das traditionelle Sicherheitsmodell von Unix/Linux baut ja darauf, dass
UIDs/GIDs netzweit gleich sind, was in einer heterogenen Umgebung recht
spannend werden kann.
Dazu kommt, dass man sich bei konsequentem Einsatz vom klassischen NIS
in Unix ziemlich leicht ein Schönwettersystem einhandelte, das bei
Netzproblemen nicht mal mehr wartbar war, weil an ca. 1000 Stellen
irgendwer ewig auf Timeouts wartete. Wenn's dumm läuft auch beim
root-login.
A. K. schrieb:> Ein grosser Freund von NIS bin ich nicht wirklich
Ja, da hat wohl das Mittelmaß gesiegt damals.
> Dazu kommt, dass man sich bei konsequentem Einsatz vom klassischen NIS> in Unix ziemlich leicht ein Schönwettersystem einhandelte, das bei> Netzproblemen nicht mal mehr wartbar war, weil an ca. 1000 Stellen> irgendwer ewig auf Timeouts wartete.
Das ist aber bei aller serverbasierten security der Fall. Die
Windows-Variante, bei der man u. U. gar nicht weiß, ob man sich
nun noch mit dem alten oder schon mit dem neuen Passwort auf einem
Laptop einloggen darf (weil er das alte u. U. halt lokal cachet)
finde ich auch nicht ernsthaft praktikabler. Wird besonders spannend,
wenn man nach dem dritten falschen Einloggen gesperrt wird, weil das
die Firmen-policy so vorgibt. ;-) Und, naja, das Runterziehen der
ganzen Daten dauert auch... Die Windows-geplagten Kollegen in der
Firma müssen teilweise mehr als 5 min vor Beginn der Präsentation sich
schon mal einloggen, damit das dann alles fertig ist, wenn sie
anfangen wollen. Da bin ich immer ganz froh, dass ich mich an einem
x-beliebigen Rechner der Firma (natürlich nur, sofern das Netz
funktioniert, klar ;) innerhalb weniger Sekunden eingeloggt habe.
Sven P. schrieb:> Die GUI-Bibliotheken von Linux (QT und GTK) lassen die von Windows> allemal im Regen stehen. Beide sind portabel, sehen überall gleich aus> (können überall gleich aussehen) und sind nicht mit dem OS-Kern> verschmolzen, was sie einfach austauschbar und wartbar macht.
Alles schön und gut, solange du nur Programme verwendest die auf dem
selben GUI-Toolkit basieren. In der Praxis ist das nicht der Fall.
Vergleiche mal die Datei öffnen- oder Drucken-Dialoge von Openoffice,
Adobe Reader, K3B und Inkscape – 4 Programme mit 4 verschiedenen
GUI-Toolkits und 4 verschiedenen Dialogen. Das ist nicht nur
unergonomisch, sondern schränkt auch die Funktion ein: wenn du z.B.
einen FTP-Server im Konqueror bzw. Nautilus mountest, dann kannst du
darauf nur aus KDE- bzw. Gnome-Anwendungen zugreifen.
Sowohl KDE und Gnome können von der Oberfläche her halbwegs mit Windows
mithalten; die Mischung von beidem kann es nicht.
Jörg Wunsch schrieb:> ganzen Daten dauert auch... Die Windows-geplagten Kollegen in der> Firma müssen teilweise mehr als 5 min vor Beginn der Präsentation sich> schon mal einloggen, damit das dann alles fertig ist, wenn sie> anfangen wollen.
Andere Baustelle, mit AD hat das nichts zu tun. Das kann beispielsweise
passieren, wenn User/Desktop mit allem drum und dran netzbasiert
arbeiten. Das hat zwar Vorteile - aber nicht nur. Man kann trotz voller
AD-Integration sowas auch weitgehend lokal halten. Das hat zwar auch
Nachteile - aber nicht nur.
Oder die vorherigen Sysadmins haben sich entschlossen, genau da in den
Login-Vorgang eine höchst ineffizient genutzte Softwareverteilung
einzubauen um den Anwendern Zeit für den morgentlichen Kaffee zu geben.
Auch das hat mit AD nichts zu tun, sondern mit ... (ich lass das jetzt
lieber mal weg ;-).
Chris D. (myfairtux) schrieb:
> Ich sehe funktional keinen großen Unterschied zwischen älteren und neuen> Programmversionen, weder bei Windows noch bei Linux.
Wenn es keinen Unterschied gibt, frage ich mich, warum man bei Linux zum
Versionsjunkietum neigt? Permanente Programmupdates von Version 0.4.7.3
auf Version 0.4.8.1 usw. usw. Da könnte man sich dies doch endlich mal
ersparen und nur noch halbjährlich oder einmal im Jahr ein "Servicepack"
herausbringen. :)
> Und mich nervt es, wenn sich mit jeder Version Icons, Farben und> Aufbau ändern. Wozu?
Es würde schon reichen wenn Linux Anwendungen mal ein gescheites
optisches Outfit bekämen. Da gibt es Beispiele, wo das gelungen ist
(frag mich jetzt nicht nach Namen, aus dem Stehgreif fallen die mir
nicht ein, sie sind mir aber schon begegnet ;)).
> Ich habe mich einmal eingearbeitet und kann das> Programm bedienen.> Ein "schönes" Beispiel sind die neuen Menüstrukturen bei MS Office> 2007(?).> Da wurde der Benutzer auch nicht gefragt - er hatte das so zu nehmen.
Jetzt muss ich dir doch nicht erzählen, dass es da ein schönes
Openoffice als Alternative gibt oder? 1) :) Außerdem ist es nun mal so,
dass der Anwender keinen EInfluss auf die Gestaltung von proprietärer SW
hat, das weißt du auch. Gerade deshalb sollte man bei Linux die Chance
nutzen und anstatt das System mit überflüssigen Wabbeleffekten zu
überziehen endlich mal mehr am look and feel bei den Anwenderprogrammen
gestalten. Warum geschieht das so wenig? Weil es zu wenige Leute in der
Community gibt, die sich mit dem befassen, was jemand der eben nicht zum
"Linux-Freak" werden will erwartet, nämlich ein einfach zu bedienendes,
nett anzuschauendes Computersystem (HW+OS+Anwendungen), das den Anwender
"an die Hand nimmt und führt" bei der Bedienung, Wartung, Installation
etc? Stell dir mal vor du würdest gar nicht mehr merken, dass unter
deiner Haube ein Linux werkelt, so geschmeidig wäre das System inkl.
Emulation dort wo nicht nativ unterstützt wird. ;)
1) aber genau dieses Openoffice hat sich "intelligenterweise" ja gerade
umbenannt in Libreoffice. So kann man sich natürlich auch selbst ins
Knie schießen. Am besten gleich aus KDE ein KDA und aus Gnome ein
Gnubbel machen und Linux zu Lonax umbenennen. Das "steigert" garantiert
Marktanteile und der Anwender "weiß Bescheid". :(
> Die, wie wir im ersten Semester bei "Benutzeroberflächen" schon lernen,> individuell verschieden ist, also einstellbar sein sollte.
Damit schnappt man MS aber keine Marktanteile weg. Da muss man schon in
Vorlage treten. ;)
> Und wir lernen auch, dass Menschen gewohnheitstiere sind, die sich> ungerne umstellen möchten
Gut gesagt! Genau so ist das, deswegen ist es mit dem heutigen Linux
bzw. den Distributionen die sich anbieten auch nicht möglich MS
signifikant Marktanteile wegzuschnappen.
> Microsoft will sein neues Windows verkaufen - das geht aber nur mit> einem neuen Outfit. Meiner Meinung nach ist das der Grund für die> grafischen Änderungen von Version zu Version (und durchaus verständlich> aus der Sicht von MS) - ergonomisch hat sich praktisch nichts geändert.
Doch, ergonomisch hat sich sehr viel geändert, wenn man mal von XP
ausgeht. Das fängt schon bei der Möglichkeit an im Startmenü in der
unteren Zeile einfach einen Begriff einzugeben z.B. "Progr" und schon
habe ich u.A. en Menüpunkt der Systemsteuerung "Programme ändern oder
entfernen" vor mir. Sehr bequem, sehr intuitiv, sehr ergonomisch. Möchte
ich nicht mehr missen. Vergleiche mal das Windows 7 Startmenü mit dem
KDE 4 Startmenü, letzteres ist ein einziger Krampf.
> Wenn Dir KDE4 nicht gefällt, dann nimm doch eine der vielen anderen> Oberflächen, die Dir zur Verfügung stehen.
Es ging doch um den EInsteiger und du möchtest doch nicht im ernst eine
der abgespekten Oberflächen (XFCE, LXDE ..) die man üblicherweise nur
für ältere, leistungsschwächere Rechner verwendet im Mediamarkt als
"Windows 7 Alternative" anbieten oder? Nein mein lieber, die großen
unter den Distris müssten vorangehen und hier was aufzeigen, denn die
haben den Bekanntheitsgrad, sprich am besten Ubuntu. Infrage kommen für
die Oberfläche würden nur die beiden Platzhirsche KDE oder Gnome. Auf
diesen beiden Oberflächen konzentrieren sich doch die ganzen
Developer-Ressourcen. KDE wäre nach meiner Einschätzung der Pendant zu
einem Windows-Rechner. Es gibt dort KDevelop, Koffice etc. Das sind
alles "große Anwendungen", die das Interesse auf sich lenken könnten
(natürlich nicht allein). Dazu müsste aber auch der Rest stimmig
daherkommen und da hapert es halt. Immer wieder zu erklären, man könne
ja alles konfigurieren - ja verdammt nochmal, dann macht das doch mal
vorneweg, ihr wollt doch MS paroli bieten oder etwa doch nicht?
> Was mache ich eigentlich, wenn mir die W7-Oberfläche vom Handling her> nicht gefällt?
Dann bleibt dir immer noch dich mal bei MAC OS 10 (oder was es da
inzwischen gibt) umzusehen.
> Davon abgesehen halte ich nichts von "ist besser als". Linux ist anders> - und wenn man sich das einmal eingerichtet hat, dann sind nur noch> marginale Änderungen nötig.
Dieser ewig wiederholte Satz nützt einfach nicht. Es geht nicht nur
darum "einmal etwas einzurichten". Ein Windows unterliegt auch immer
wieder Änderungen. Auf einmal merkt man, dass man einen Brenner mit
Lightscripe gekauft, eingebaut hat und will das nutzen. Die Windows
Treiber CD spielt die entsprechende Software ohne murren ein. Was macht
Linux aus dem Thema? Lässt es da den unbedarften Anwender im Regen
stehen? Wird Lightscripe überhaupt bemerkt? Oder ein neues Kombigerät
Drucker-Scanner wurde angeschafft. Die Treiber CD unter Windows 7
eingelegt und los gehts. Was macht Linux da? Lässt es den unbedarften
Anwender im Regen stehen? Die neue Digicam wird angeschlossen. Windows
richtet den Treiber ein oder die CD wurde vorher eingelegt und voila,
alles vorhanden, es kann losgehen. Was macht Linux da? Richtet Linux die
entsprechende Software ein? Gibt es brauchbare, einfach Grafiksoftware
(unter Windows ein inflationäres Thema) oder wird man wie immer auf Gimp
verwiesen, das ein "Onkel Heini" so nicht bedinen können wird? usw. usw.
weitere Beispiele beliebig denkbar.
> Ich habe z.B. mein Debian das letzte Mal 2002 neu aufgesetzt. Seitdem> keine Neuinstallation, kein Neuaufspielen von Treibern - wenn man sich> einmal mit apt-get (oder aptitude) angefreundet hat, ist das eine tolle> Sache.
Mit anderen Worten du "gurkst" noch immer mit 8 Jahre alter Hardware
herum. Und apt-get oder aptitute sind einfach keine brauchbare
Alternative für jemand der seinen Rechner nur zum arbeiten oder spielen
(für Söhnchen)kauft, weil zu kompliziert, das sollte sich endlich mal
herumsprechen in der Community.
> Außerdem muss man sich auch nicht groß umstellen zwischen Server und> Desktop - wie Du schon sagst: im Serverbereich ist Unix bisher> ungeschlagen.
Ja im Serverbereich, aber den Desktop wird Linux nur erobern, wenn es
etwas bieten kann, was nicht nur Windows 7 gleichkommt, sondern sogar
noch besser durchdacht ist und optisch attraktiver daher kommt. Sonst
bleibt Linux auf dem Desktop ein Studenten-OS, eine geile Sache für den
interessierten Freak.
... schrieb:> Mit anderen Worten du "gurkst" noch immer mit 8 Jahre alter Hardware> herum.
Na und?
Ich hatte vor einem jahr auch noch einen 1,4Ghz P4 Wilamette. Klar ging
das laden/speichern eines 20MB-pngs nicht allzuschnell vonstatten, man
konnte aber gut damit arbeiten.
High Performer (Gast) schrieb:
@...:
> Da ich genau weiß, dass ich nicht zu der Sorte Linuxanwender gehöre, der> Du mich partout zuordnen willst,
Ach was, ich möchte dich nirgens "zuordnen". Ich schätze deine Beiträge
hier (aus anderen Threads), aber eben nicht den Teil hier, wo du nach
meiner Einschätzung schwach und zum Teil auch herablassend diskutiert
hast. Ich glaube du kannst das besser, aber Liunx scheint eben doch arg
zu emotionalisieren.
> du behauptest, ich hätte keine Ahnung> von SW-Ergonomie,
Das bezog sich nur auf den Teil, wo du mir verklickern wolltest,
Farbgebung hätte nichts mit Ergonomie zu tun. Du weißt selbst besser
dass Ergonomie sich nicht auf bloße gute Funktionalität einschränken
lässt.
> es weiterhin nicht lassen kannst, über andere> abzulästern
Mein Kritikpunkt ist hauptsächlich, dass sich zu viele ihr Linux schön
reden und gleichzeitig Windows hauptsächlich ideologisch motiviert mit
meistens gefakten Argumenten schlecht schreiben, dies aber nicht
zugeben. Was das Lästern betrifft, du hast selber bereits zu beginn ganz
schön ausgeteilt, also sei mal nicht zu mimosenhaft.
Keiner von euch "Jungs" hat auch nur einmal auf die Erfahrungen von
Monika in dem Linux Forum reagiert, die man dort weggeeckelt hat. Das
finde ich gerade zu symptomatisch an dem wie Linux von den Insidern nach
außen vertreten wird. Ich glaube nicht, dass das im Sinne eines Linus
Torvalds ist. Ich kanns mir jedenfalls nicht vorstellen.
> und Du auch nichts mehr Neues zu sagen hast, davon jedoch> eine ganze Menge,
Da hast du schon recht, im Kern ist das meiste gesagt. Aber nicht auf
andere zu reagieren würde wäre doch auch nicht fein oder?
> klinke ich mich hier aus. EOD
Das ist schade.
... schrieb:>> Ich habe z.B. mein Debian das letzte Mal 2002 neu aufgesetzt. Seitdem>> keine Neuinstallation, kein Neuaufspielen von Treibern - wenn man sich>> einmal mit apt-get (oder aptitude) angefreundet hat, ist das eine tolle>> Sache.>> Mit anderen Worten du "gurkst" noch immer mit 8 Jahre alter Hardware> herum.
Falscher Schluß. Meine aktuelle Hardware ist jetzt ein Jahr alt.
Das geht alles wunderbar mit apt-get. Alle paar Jahre mal alles auf eine
neue Platte schieben und fertig.
> Und apt-get oder aptitute sind einfach keine brauchbare> Alternative für jemand der seinen Rechner nur zum arbeiten
Komisch - das klappt hier wunderbar - und wir arbeiten richtig damit.
> oder spielen (für Söhnchen)kauft,
Das liegt eher an der zu geringen Spieleauswahl.
> weil zu kompliziert, das sollte sich endlich mal> herumsprechen in der Community.
Wem die Kommandozeile nicht gefällt, der kann Dutzende entsprechender
GUIs finden. Damit kommen auch Einsteiger gut zurecht - man muss es aber
auch wollen und vielleicht mal 30 Minuten investieren, um danach
jahrelang Ruhe zu haben.
aptitude ist ein mächtiges Programm. Wer damit arbeiten will, muss auch
gewillt sein, sich zumindest in die Grundzüge einzuarbeiten.
Das ist bei jeder Software so.
> Ja im Serverbereich, aber den Desktop wird Linux nur erobern, wenn es> etwas bieten kann, was nicht nur Windows 7 gleichkommt, sondern sogar> noch besser durchdacht ist und optisch attraktiver daher kommt. Sonst> bleibt Linux auf dem Desktop ein Studenten-OS, eine geile Sache für den> interessierten Freak.
Ich habe es nie als Ziel von Linux gesehen, irgendwen abzulösen.
Optische Attaktivität ist mir auch ziemlich egal.Ich muss mit meinem
Rechner arbeiten und Geld verdienen. Da zählen andere Kriterien als
schattierte Buttons.
Chris D.
Chris D. (myfairtux) schrieb:
> Ich habe es nie als Ziel von Linux gesehen, irgendwen abzulösen.
DU vielleicht nicht, aber so wird stets aus der Linux Ecke argumentiert.
> Optische Attaktivität ist mir auch ziemlich egal.Ich muss mit meinem> Rechner arbeiten und Geld verdienen. Da zählen andere Kriterien als> schattierte Buttons.
Gerade wer damit arbeitet und viele Stunden vor dem Rechner verbringen
muss hat ein natürliches Interesse daran, wie sein Bllickwerk ausschaut.
Tristes auf dem Desktop legt sich auf die Stimmung. Ist es dir etwa auch
egal wie dein Essen auf dem Teller angerichtet ausschaut? Dem Geschmack
ist das nämlich egal wenn das Essen wie "hingerotzt" auf den Teller
herumliegt. Mir ist da ein schön angerichteter Teller lieber. Leute wie
du brächten vielleicht auch gar keine GUI, aber das trifft nun mal nicht
für die Mehrzahl derjenigen zu, die sich im nächstgelegenen
Elektrofahmarkt einen Computer kaufen. Die wollen nicht erklärt bekommen
das eine Oberfläche grau in grau (wie das bei GTK mal war und zum Teil
noch immer ist) für sie reicht und sie sich doch gefälligst in
Shellbefehle a la apt-get irgendwas einzuarbeiten haben. Das mag beim
Genosse Mielke der die alte DDR bewusst im Depressiv-Grau hat verkommen
lassen noch funktioniert haben. Mir persönlich ist da aber die
"Jobs/Gates Philosophie" angenehmer. Vielleicht kommt daher auch die
Abneigung bei so manch einem der in diesem Graustaat seine Sozialisation
erfuhr. Wer weiß?!
... schrieb:> Chris D. (myfairtux) schrieb:>>> Ich habe es nie als Ziel von Linux gesehen, irgendwen abzulösen.>> DU vielleicht nicht, aber so wird stets aus der Linux Ecke argumentiert.
MANCHE argumentieren so - es gibt aber auch durchaus andere Meinungen.
Viele sind mit dem Nischendasein gar nicht so unglücklich.
>> Optische Attaktivität ist mir auch ziemlich egal.Ich muss mit meinem>> Rechner arbeiten und Geld verdienen. Da zählen andere Kriterien als>> schattierte Buttons.>> Gerade wer damit arbeitet und viele Stunden vor dem Rechner verbringen> muss hat ein natürliches Interesse daran, wie sein Bllickwerk ausschaut.
Wer damit arbeitet, stellt sich das einmal so ein, wie er es haben
möchte und dann soll sich daran bitteschön nur die Funktionalität
ändern, nicht das Aussehen.
> Tristes auf dem Desktop legt sich auf die Stimmung. Ist es dir etwa auch> egal wie dein Essen auf dem Teller angerichtet ausschaut? Dem Geschmack> ist das nämlich egal wenn das Essen wie "hingerotzt" auf den Teller> herumliegt. Mir ist da ein schön angerichteter Teller lieber.
So ist es - aber der soll so angerichtet sein, dass es meinen Augen
schmeckt, nicht denen anderer. Und genau so habe ich es mir
eingerichtet.
> Leute wie> du brächten vielleicht auch gar keine GUI, aber das trifft nun mal nicht> für die Mehrzahl derjenigen zu, die sich im nächstgelegenen> Elektrofahmarkt einen Computer kaufen.
Naja, für CAD,ECAD usw. ist eine grafische Oberfläche schon sinnvoll ;-)
Allerdings lassen sich viele alltägliche Arbeiten deutlich effizienter
per Kommandozeile erledigen.
Ich sehe das Problem da allerdings so wie Du: man muss sich einarbeiten.
Dafür sind viele Kommandozeilentools einfach zu mächtig.
Wenn man da aber einmal durch ist, genießt man den Komfort und die
Schnelligkeit, den die Kommandozeile bietet.
Die Möglichkeit, alles machen zu können bedingt eben auch den Zwang,
sich in diese Sachen einzuarbeiten.
> Die wollen nicht erklärt bekommen> das eine Oberfläche grau in grau (wie das bei GTK mal war und zum Teil> noch immer ist) für sie reicht und sie sich doch gefälligst in> Shellbefehle a la apt-get irgendwas einzuarbeiten haben.
Wie gesagt, es gibt da grafische Oberfläche für, die man auch gut
intuitiv bedienen kann - zumindest in den Grundfunktionen.
> Das mag beim> Genosse Mielke der die alte DDR bewusst im Depressiv-Grau hat verkommen> lassen noch funktioniert haben. Mir persönlich ist da aber die> "Jobs/Gates Philosophie" angenehmer. Vielleicht kommt daher auch die> Abneigung bei so manch einem der in diesem Graustaat seine Sozialisation> erfuhr. Wer weiß?!
Am liebsten ist mir meine Philosophie: wenn ich etwas für mich als
optimal empfinde, möchte ich nicht, dass da jemand anderes dran
herumschraubt.
Vielleicht noch etwas anderes:
Praktisch ist für uns auch, dass Linux viele Spezialfälle abdeckt. Das
geht vom Mikrolinux auf ARM-Kernen bis zur Echtzeitfähigkeit. Linux
macht da vieles möglich.
Natürlich ist das für die breite Anwenderschicht uninteressant - aber
die vielen "Frickeleien" rund um Linux machen es eben auch zu einem sehr
interessanten System.
Und natürlich war die Einrichtung unseres Netzwerkes hier viel Arbeit
(Samba, Snort, Webserver, Backup usw.) - als Belohnung habe ich jetzt
aber nur noch minimalen Administrationsaufwand und ein Netz exakt so,
wie ich es haben muss - und das bei ständig aktuellem System.
Und wenn es doch mal Windows sein muss, dann starten wir unsere VBox.
Damit hab ich kein Problem. Wobei das bisher eigentlich nur zur
Kontrolle der Darstellung unserer Website im Explorer nötig war.
Chris D.
Jetzt will ich auch mal mein Statement zu Betriebssystemen und den dafür
gemachten Programmen abgeben:
Also da gibt es hervorragende Betriebssysteme, Entwicklungsumgebungen
usw., aber dann ereilt dieser guten Software die Dummheit der
Entwickler. Ein paar Anwendungsprogrammierer sagen sich einfach: "das
haben wir schon immer so gemacht", "da müsste man sich erst
einarbeiten", "das geht auch so".
Nun hat man als Nutzer ein schön aussehendes Fenster vor sich, welches
nicht bedienbar ist. Die Standard-Funktionen ("Kopieren", "Einfügen",
"Rückgängig") fehlen. ESC beendet das Programm ohne zu speichern. Ein
Klick ins Leere setzt irgendwo einen Haken oder betätigt einen Link.
Zieht man ein Fenster größer, wenn es denn überhaupt geht, wird nur der
Rahmen größer, aber das Textfeld bleibt 3x10 Zeichen. Ein Zeichen mehr
und man hat 2x9 Zeichen und zwei Scrollbalken."Seichern" beendet
gleichzeitig den Editor, Scrollrad und rechte Maustaste sind ohne
Funktion. Pulldown-Menüs sind grundsätzlich zweimal anzuklicken, dass
die Auswahlalternativen angezeigt werden. Zwischenspeichern wird
grundsätzlich verhindert, wenn das Formular nicht vollständig ausgefüllt
wird. Dann kommt die Fehlermeldung: "Kein Fehler ist aufgetreten." oder
"Das Programm kann nicht installiert werden, da sich nicht bearbeitete
Aufträge in der Druckerwarteschlange befinden." Wehe dem, man
installiert eine Scannertreiber!, da begrüßt einem Windows gleich mit
einem Bluescreen, wenn die LPT-Karte nicht mehr da ist.
Datei- und Ordnerfreigabe, bzw. Druckerfreigabe unter Linux lässt sich
nur mit regelmäßigen Neustart einrichten.
Als ich NHC auf Windows installiert hatte, ging das anstandslos. Die
Linuxvariante PHC, ist jetzt immer noch nicht vollständig drauf. Nach
Stunden oder Tagen arbeit, hatte ich zumindest den Kern installiert,
aber das ging nur deshalb so schnell, weil schon ein vorcompilierter
Spezial-Kernel für Ubuntu verfügbar war, aber in einem fremden Repo. Die
Software habe ich dann in der config-Datei konfiguriert, da die GUI
immer noch nicht läuft. Die GUI ist für Python 2.2 ausgelegt, was noch
installiert werden muss, aber dann ging das auch irgendwie nicht, obwohl
ich den Pfad gesetzt hatte.
Eigentlich könnte alles einfach so funktionieren, egal ob Windows oder
Linux oder MacOS. Das Problem ist nur, dass es statt einer guten
Anwendung viel gefrickel und gepfusche gibt, das nicht so richtig
funktioniert. Hinzu kommt, dass das eine Programm das eine sehr gut kann
und das andere Programm das andere gut kann. Beide zusammen erfüllen den
Zweck. Das Problem ist nur, dass sie nicht so richtig mit einander
spielen wollen. Da exportiert und importiert man Dateien, um mit dem
anderen Programm weiterzuarbeiten, doch die Dateien werden immer größer
und dann geht nichts mehr. Schon mal mit Inkscape als PDF gespeichert
und dieses wieder mit Inkscape geöffnet? Damit weiter gearbeitet und
wieder als PDF gespeichert und wieder geöffnet, alles nur mit Inkscape?
Spätestens jetzt ist die Datei unbrauchbar...
Stefan Helmert schrieb:> Datei- und Ordnerfreigabe, bzw. Druckerfreigabe unter Linux lässt sich> nur mit regelmäßigen Neustart einrichten.
Das kann ich hier nicht bestätigen - meinst Du Samba-Freigaben?
Maximal muss man den entsprechenden Dienst neu starten.
> Schon mal mit Inkscape als PDF gespeichert> und dieses wieder mit Inkscape geöffnet? Damit weiter gearbeitet und> wieder als PDF gespeichert und wieder geöffnet, alles nur mit Inkscape?> Spätestens jetzt ist die Datei unbrauchbar...
Hmmm, das Problem hatten wir hier noch nie.
Mehr als vier, fünf Mal habe ich aber ehrlicherweise noch nicht PDFs
geöffnet, bearbeitet und wieder geschlossen.
Ich arbeite eigentlich bevorzugt mit dem Inkscape-SVG-Format, da das
alle Einstellungen, Ebenen etc. sichert.
PDF gibt es erst dann, wenn wirklich ausgegeben werden muss.
Chris D.
... schrieb:> Diese sind beide auch für Windows verfügbar. Aber gegen das .NET> Framework kommt werden das eine noch das andere an, vom Umfang und der> Ausführlichkeit her betrachtet.
Stimmt, .NET füllt die Festplatte viel besser und lastet den Prozessor
auch besser aus. Nur was das dem Nutzer bringen soll, ist fraglich.
Oder was meintest Du sonst mit den Phrasen "Umfang" und
"Ausführlichkeit"?
... schrieb:> Portabel ist das .NET Framework mit MONO ebenso. Es liegt an den Machern> von MONO wenn nicht alle .NET Software auch unter Linux läuft.
Die Macher von Mono können .NET immer nur nach dessen Veröffentlichung
nachbauen. Insofern ist das Feigenblatt Mono schon grundsätzlich immer
in der Implementierung im Rückstand. Mal ganz abgesehen von immer noch
offenen Patentrisiken, die mit dem Projekt verbunden sind.
Und auch so hält sich die Portabilität von .NET-Software stark in
Grenzen. .NET ab Version 3.0 ist schon unter Windows nicht mehr auf
Versionen älter als Windows XP SP2 und davor lauffähig. Da kann man dort
auch gleich die Win API oder MFC nehmen, das läuft wenigstens noch unter
Windows 2000 und sieht wie ein "echtes" Windows-Programm aus.
Oder man entscheidet sich für echte Portabilität und nimmt wxWidgets
oder QT.
Klaus Wachtler schrieb:> DDT schrieb:>> damit der Tread ein Ende hat>> das glaubst du doch selbst nicht, oder?
Das bringt die Sache recht gut auf den Punkt.
Ich bin Windows Fanboy mit ein bisschen Respekt für Linux und Mac ;)
Axel Laufenberg schrieb:> Ich habe ja nun seit 10 Jahren das erste Mal einen Rechner mit Windows> gekauft, weil die Schule meiner Kinder nun mal nur Windows kennt.
Mein Sohn ist jetzt in die 3. Klasse und meine Tochter in die 1. Klasse
gekommen; und alles was Schuldingen bis jetzt auf einem Rechner laufen
musste, habe ich ohne Probleme unter "wine" installiert.
Beide machen ihr "Mathe" unter Wine aus einem CD-Image heraus.
Das ist auch schneller und Geräuschlos.
Nur die Englisch-CD von meinem Sohn, die muss bei der Nutzung im
Laufwerk verbleiben.
Bei mir gibt es seit 10 Jahren kein Windoofs und solange ich das
verhindern kann, bleibt das auch so.
Zur Frage nach dem "besten" Betriebssystem...
Ich nutze auf meinem Server FreeBSD (das finde ich deutlich besser als
Linux) und auf alles Desktops (auch Laptop) Linux, da es deutlich
bessere Multimedia-Eigenschaften besitzt. Mit Exoten, die tolle Konzepte
verfolgen und geniale Eigenschaften haben, habe ich mich auch Jahre lang
beschäftigt (zur Zeit ist "Inferno" dran) aber leider hapert es dort
immer wieder an der "Bandbreite"... selbst Solaris und NetBSD haben
nicht alle meine Ansprücher für den Server erfüllen können, auch wenn
ich sie in einigen Bereichen gerne
dem FreeBSD vorziehen würde.
Fazit:
Man muss IMMER einen Kompromiss eingehen, denn leider leben wir NICHT in
einer "perfekten" Welt!!! :-(
Arc Net schrieb:> Singularity/Midori... schrieb:> Mir ging es um das Thema Linux Live-CDs. Und da erwarte ich halt einen> gewissen Standard in der Bedienbarkeit. Wenn das bereits zuviel an> Erwartung ist, dann soll mir aber bitte schön keine mehr kommen und mir> einreden wollen, Linux sei inzwischen genau so benutzerfreundlich wie> Windows (dss macht sich am Prinzip und nicht am konkreten Livesystem> aus).
Du scheinst die Philosophie hinter Linux nicht verstanden zu haben!
Linux-, *BSD- und Nutzer anderer "flexibelen" Betriebssysteme wollen
eben diesen EINHEITSBREI, der von Dir als "Standard" angesehen wird
NICHT!!!
Wenn das gewollt wäre, dann würde es ja nur eine Linuxversion geben!
Davon abgesehen, habe ich vor 12 Jahren auch mit der "Arroganz" der
"wissenden" zu kämpfen gehabt.
Allerdings habe ich dann auch sehr schnell begriffen, dass sie damit nur
zum ausdruck bringen wollen, dass der Fragende keinen "vorgekauten Brei"
verlangen soll, sondern das man sich als Neuling klar werden muss,
dass es sich hier um ein sehr komplexes Thema handelt und NIEMAND ohne
"Lerneifer" an diesem neuen "Spielzeug" "Spass" haben wird!
Man erwartet eigentlich nur Lernwilligkeit und ein Zeichen von
Lerneifer,
dann bekommt man auch alle Hilfe.
Aber wenn jemand nichteinmal die Grundbegriffe kennt und garnicht
versteht was er tut, sondern nur eine "Klickfolge" als Anleitung zum
Erfolg geliefert bekommen will, dann muss er mit derartigen Reaktionen
rechnen.
Gruß
Yoda
... schrieb:> Szstem Linux Mint Derivat Live CD> Wie man sieht beginnt der Krampf> schon bereits beim Start. Deutsche Umlaute_ *da ollte jetyt ein> Frageyeichen, dt. Umlaute und Klammern stehen( aber nix da. Bootet> einfach ohne R[ckfrage das falsche Tastatutlazout.
Beschwer Dich bei "Mint", die sind dafür verantwortlich!
Oder nimm ne andere Distribution, gibt ja genug.
Ich habe auch 2 Jahre gebraucht um eine brauchbare Distro für mich zu
finden... und selbst nach zwei Jahren habe ich nicht die Ideale
gefunden...
Yoda (Gast) schrieb:
> Mein Sohn ist jetzt in die 3. Klasse und meine Tochter in die 1. Klasse> gekommen; und alles was Schuldingen bis jetzt auf einem Rechner laufen> musste, habe ich ohne Probleme unter "wine" installiert.> Beide machen ihr "Mathe" unter Wine aus einem CD-Image heraus.> Das ist auch schneller und Geräuschlos.> Nur die Englisch-CD von meinem Sohn, die muss bei der Nutzung im> Laufwerk verbleiben.> Bei mir gibt es seit 10 Jahren kein Windoofs und solange ich das> verhindern kann, bleibt das auch so.
Mit anderen Worten, du bist auch weiterhin auf ein Windows angewiesen,
sonst würdest du Wine ja gar nicht brauchen.
> Zur Frage nach dem "besten" Betriebssystem...> Ich nutze auf meinem Server FreeBSD (das finde ich deutlich besser als> Linux) und auf alles Desktops (auch Laptop) Linux, da es deutlich> bessere Multimedia-Eigenschaften besitzt.
Ich wüsste was jetzt noch bessere Multimediaeigenschaften hat .. :)
> Du scheinst die Philosophie hinter Linux nicht verstanden zu haben!> Linux-, *BSD- und Nutzer anderer "flexibelen" Betriebssysteme wollen> eben diesen EINHEITSBREI, der von Dir als "Standard" angesehen wird> NICHT!!!
Und du hast (leider) etwas anderes, Grundlegendes, nicht verstanden.
Standardisierung erleichtert das Leben. Die Industrie betreibt sehr
eifrig Standardisierung und zwar nicht um in "Einheitsbrei" zu
verfallen, sondern um ein Produktionsumfeld vorzufinden, bei dem man
nicht für jede Lapalie (Schräubchen, Maß, Versorgungsleitungen usw. usw.
usw.) erst irgend einen Hersteller kontaktieren muss, der einem dann
(für Geld) erzählt, wie die Sache zu handhaben ist. Sonst würde bei uns
in Germany das blanke Chaos ausbrechen und der Produktionsstandort würde
sich selbst "inkompatibel" gestalten. Es gibt viele Länder, die uns um
unsere Industriestandards beneiden (stell dir mal technisches Zeichnen
ohne Normen vor, das wäre dann eher technisches Malen) :). Oder denke
mal an Programmiersprachen. Ein C ohne Standard? Heutzutage undenkbar.
Oder nimm mal den Bildungsbereich. Ohne Standardisierung herrscht das
blanke Chaos bei der Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen (Diplom,
Bachalor, ..). Da brauchst du nur den Unfug als Beispiel nehmen, dass
ein Abitursabschluss von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sich
darstellt, was den Umzug erschwert, weil man schnell der Verlässlichkeit
dessen was man erwartet beraubt wird.
Auf Linux bezogen heißt Standardisierung, es gibt für alle
Distributionen eine einheitliche Bedienung. Der Anwender muss eben nicht
sich mit einem halben Dutzend Tools (oder mehr) herumschlagen um
Software zu warten. Das hat nichts aber auch gar nichts mit Einheitsbrei
zu tun. Das OS ist kein Selbstzweck für technikverliebte Studenten und
Enthusiasten, sondern soll seinen Anwender möglichst schnell und
transparent die Programme ausführen lassen, die er zu Nutzen gedenkt und
da hapert es halt deutlich bei Linux, sonst würden viel mehr umsteigen
und nicht nur der arme Bettelstudent, dem das Geld für eine
Windows-Lizenz zu schade ist dieses OS nutzen.
> Allerdings habe ich dann auch sehr schnell begriffen, dass sie damit nur> zum ausdruck bringen wollen, dass der Fragende keinen "vorgekauten Brei"> verlangen soll, sondern das man sich als Neuling klar werden muss,> dass es sich hier um ein sehr komplexes Thema handelt und NIEMAND ohne> "Lerneifer" an diesem neuen "Spielzeug" "Spass" haben wird!
Die Menschen denken aber nun mal anders. Sie haben es gerne bequem und
wollen nicht ihre ganze Zeit damit verbringen sich in die Tiefen eines
OS einarbeiten zu müssen. Wozu auch? Das wäre das gleiche als ob man zum
fahren eines Autos zunächst gezwungen würde sich erst mal damit zu
beschäftigen, wie eine Verbrennungsmaschine eigentlich arbeitet und wie
eine Kupplung funktioniert. Oder nimm das Navi, das hat so gestaltet zu
sein, dass der Käufer eben nicht erst 50 Seiten kleingedrucke
Bedienungsanleitung studieren muss (ebenso jegliche andere Technik im
Haushalt). Gute Technik ist selbsterklärend. Schlechte Technik wirft
(überflüssige) Fragen auf.
> Aber wenn jemand nichteinmal die Grundbegriffe kennt und garnicht> versteht was er tut, sondern nur eine "Klickfolge" als Anleitung zum> Erfolg geliefert bekommen will, dann muss er mit derartigen Reaktionen> rechnen.
Andere Leute wollen oder müssen ihre Zeit sinnvoller als vor dem
Computer verbringen. In einer Arztpraxis muss der PC laufen. Da gibt es
keinen "Admin" den man fragen kann wenns klemmt. Die Technik hat
gefälligst so zu sein, dass auch eine technisch wenig begabte
Arzthelferin damit zurecht kommt. Die soll ihre Zeit nicht erst damit
verbringen müssen in Linuxforen zu stöbern nur um ein Backup zu machen.
Zeit ist auch Geld. Wenn das die Linuxcommunity mal irgend wann kapiert
sind wir einen Schritt weiter hin zu Linux für mehr Leute (als das
momentan der Fall ist).
> .. Oder nimm ne andere Distribution, gibt ja genug.
Das "Argument" begegnet einem immer wieder. Aber das ist wie bei der
Bundesregierung. Da kann man auch "mal ne andere nehmen" und es ändert
sich (kaum) etwas. :)
> Ich habe auch 2 Jahre gebraucht um eine brauchbare Distro für mich zu> finden... und selbst nach zwei Jahren habe ich nicht die Ideale> gefunden...
Endlich mal ein Satz der mir einleuchtet. :)
>Und du hast (leider) etwas anderes, Grundlegendes, nicht verstanden.>Standardisierung erleichtert das Leben.>Die Menschen denken aber nun mal anders. Sie haben es gerne bequem und>wollen nicht ihre ganze Zeit damit verbringen sich in die Tiefen eines>OS einarbeiten zu müssen.>Das wäre das gleiche als ob man zum>fahren eines Autos zunächst gezwungen würde sich erst mal damit zu>beschäftigen, wie eine Verbrennungsmaschine eigentlich arbeitet und wie>eine Kupplung funktioniert.
Yepp, Auto ist ein gutes Beispiel. Deswegen fahren wir jetzt auch alle
Trabbi. Absolut vereinheitlicht, einfach zu bedienen. Erfüllt alle die
Anforderungen, die Du an Standartisierung stellst.
Der Vergleich passt sogar noch weiter: Verbesserungen gab es keine, wenn
doch kamen sie von extern. So wie bei Windows, was ja auch nur dann
Verbesserungen brachte, wenn es andere zu gut machten (Browser z. B.).
Das Monopol hat hier wie dort Verbesserungen verhindert und die
Entwicklung um Jahrzehnte verzögert.
Das hier so vielgelobte Windows 7 dürfte dann wohl in etwa dem letzten
Viertakt Trabbi entsprechen, der in der DDR auch ein "Traumauto" war.
Was wirklich gegangen wäre, wussten die nur, weil sie es im
Westfernsehen gesehen haben. Nur dass es bei Betriebssystemen kein
"Westen" gibt. Nur ein paar kleine Enklaven wie MAC OS oder Linux. So
wie es auch in der DDR den Wartburg gab.
Gruss
Axel
Axel Laufenberg schrieb:> Yepp, Auto ist ein gutes Beispiel. Deswegen fahren wir jetzt auch alle> Trabbi.
Nein, das ist Unfug. Aber wir verwenden überwiegend metrische Schrauben
mit Rechtsgewinde.
Also Schrauben entsprechen wohl eher Dokumentenformaten, wenn man die
Analogie ziehen wollte. Wo Microsoft ebenfalls keine rühmliche Rolle
gespielt hat.
Gruss
Axel
Man muss aber auch bemerken, dass auch Microsoft sich in vielen Dingen
stark verbessert hat. Die Dokumentenformate sind ein gutes Beispiel.
Nehmt mal eine aktuelle Worddatei (irgendwas.docx) und benennt diese in
irgendwas.zip um. Man sieht; es handelt sich vorallem um gezipte XML und
.PNG Dateien und nicht mehr um einen einzigen Binärhaufen wie früher.
Also meiner Meinung nach ein deutlicher Fortschritt und man ist
definitiv offener geworden (oder hat offener werden müssen).
Axel Laufenberg (axel_5) schrieb:
> Yepp, Auto ist ein gutes Beispiel. Deswegen fahren wir jetzt auch alle> Trabbi. Absolut vereinheitlicht, einfach zu bedienen. Erfüllt alle die> Anforderungen, die Du an Standartisierung stellst.
Erstens heißt es Standardisierung und nicht "Standartisierung" und
zweitens bezog sich das Autobeispiel auf die Tatsache, dass viele lieber
ihr "Gerät" nutzen wollen (Auto, Computer etc.) anstatt sich zuerst in
die Tiefen der technischen Details einarbeiten zu müssen.
Was Standards betrifft, nun sie haben in aller Regel ihren Nutzwert. Ich
gebe dir aber mal ein Beispiel wo Standards verletzt oder zumindest
nicht richtig umgesetzt werden und das noch dazu zufällig gerade hier zu
meiner kleinen Kritik als Beispiel schön passt. ;)
"DIA" Ein interessanten Programm für technische Diagramme. Hab ich mir
mal runtergeladen (natürlich die Win32-Version).
Zitat "Dia is a gtk+ based diagram creation program released under the
GPL license"
http://projects.gnome.org/dia/
Was erwarte ich von so einem Zeichenprogramm (u.A.) mindestens? Ganz
einfach, es muss Objekte rotieren können, sonst ist es praktisch
unbrauchbar. Und genau das kann Dia nicht.
Dave vom EEVBlog würde dazu sagen: WHAT A CRAP! Shit! I can't believe
it!
Zitat aus FAQ 1.2.12. "Why can't Dia rotate arbitrarily?
While the GDK rendering engine provides support for rotated text, having
rotated text is only part of the problem. We also need infrastructure so
that handles, connection points, bounding boxes etc. are rotated along
with the object. Help on this would be appreciated. "
Und seit wann ist der "Bug" bzw. das fehlende Feature eigentlich
bekannt?
Lesen wir mal hier https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=321820
Zitat "Eric Work [reporter] 2005-11-18 19:07:04 UTC
Distribution/Version: Gentoo Linux (amd64)
One missing feature that causes friends of mine to boot into Windows
just for Visio is the ability to rotate objects. Is this feature
present in the menus and I'm just missing it?"
Seit nun mal bereits sage und schreibe 5 Jahren ist bekannt dass Dia
keine Objekte rotieren kann. Nicht mal ein lausiger Widerstand aus der
Symbolbibliothek lässt sich um 90 Grad drehen. Was für ein
Armutszeugnis. Jedes poplige Windows-Sharewareprogramm hat das auf der
Pfanne und wird vom einzelnen Hobbyprogrammierer entwickelt. Dafür wird
bei Dia lieber an allem möglichen anderen Ecken gewerkelt, aber das
Wichtigste bleibt auf der Strecke.
Sowas finde ich immer wieder symptomatisch für Software aus der
Linux-Ecke. Dann doch lieber Windows-Freeware nehmen oder Visio kaufen
..
Ich denke mal Windows 7
Da hab ich letztens die Werbung von gesehen.
Damit kann man nun Fernsehen auf dem Computer schauen,
na wenn das nicht Innovativ ist :-)
DBD
Olli
PS: wann kam der bt848 raus ?
>> Yepp, Auto ist ein gutes Beispiel. Deswegen fahren wir jetzt auch alle>> Trabbi. Absolut vereinheitlicht, einfach zu bedienen. Erfüllt alle die>> Anforderungen, die Du an Standartisierung stellst.
Auto als beispiel... schöne sache, die ich aber ein wenig anders sehe:
Autos gibt's von zig herstellern in allen farben, größen, preisklassen
etc. Aber dennoch fahren sie sich alle gleich. Sie haben alle ein
lenkrad, gaspedal, bremse, handbremse, autoradio usw. die sich immer
gleich bedienen lassen, ja auch der Trabi damals hatte schon diese
technischen Errungenschaften cO
Welcher motor nun unter der haube schlummert, ob man servolenkung,
airbags, sitzheizung oder nen Duftbäumchen in seinem Vehikel der Wahl
hat ist egal, kann man Auto A fahren, kann man auch Auto B fahren.
Das ist so bei OSs nicht der Fall, und ich glaube es ging bei der
erwähnten Standardisierung eher um diesen Aspekt, als dass alle das
gleiche Auto(OS) fahren....
Oliver Dippel (unixconf) schrieb:
> Ich denke mal Windows 7> Da hab ich letztens die Werbung von gesehen.> Damit kann man nun Fernsehen auf dem Computer schauen,> na wenn das nicht Innovativ ist :-)> DBD> Olli> PS: wann kam der bt848 raus ?
Gutes Beispiel, vielen Dank Oliver. Der Brooktree 848 läuft noch heute
unter Windows 7. Die Software die Hauppauge als WinTV vor vielen Jahren
den Karten beigelegt hatte lief hervorragend unter Windows 98 (Second
Edition). Das war eine Zeit als unter Linux mit so einer Karte "Dank"
fehlenden schnellen Hardwarezugriffs nur Geflacker zustande brachte. Vom
Capturing unter Linux will ich erst gar nicht berichten, das war
schlicht unmöglich, während ich im Windows brauchbare TV-Aufzeichnungen
mit den unterschiedlichsten Codecs hinbekam mit einem Bruchteil der
Rechenleistung heutiger PCs.
>Sowas finde ich immer wieder symptomatisch für Software aus der>Linux-Ecke.
Da muss ich Dir schweren Herzens Recht geben. Das ist wirklich
symptomatisch für Software aus der Linux-Ecke. Oft liegt es an der
zugrunde liegenden Infrastruktur. Ich hatte mich ebenfalls mal an einem
Zeichenprogramm versucht, musste aufgrund fehlender Bibliotheken, die
alle Anforderungen von Grafikanwendungen abdecken, zuerst mal abbrechen,
bis mir das display postscript über den Weg lief. Das wird jedoch nicht
mehr weiterentwickelt. Dann habe ich das Ding (Entwicklung läuft noch)
einfach in Java hochgezogen. Java2D liefert alles, wan man für
"ordentliche" Grafikprogramme benötigt. Evtl. ist ja inzwischen Qt in
dieser Hinsicht auch "erwachsen" geworden. Damals war es das leider noch
nicht.
Ich kann Dir aber auch ein Beispiel aus einer ganz anderen Ecke, die nun
zuerst einmal nichts mit Linux zu tun hat, nennen: LaTeX! Wunderbares
Textsatzsystem, aber bis vor einiger Zeit war es ein Graus, dort andere
Schriften als die vorgegebenen zu verwenden. Um eine Schrift im
TeX-System bekannt zu machen waren (sind?) erhebliche Klimmzüge
notwendig. Ich habe damals sogar ein kleines HowTo geschrieben, aber
leider nicht veröffentlicht. Aber eigentlich hätte ich gleich ein Tool
schreiben sollen, welches beliebige Schriften ins TeX-System einhängt.
Na ja, TeX und seine Fangemeinde sind eh ein Kapitel für sich. Da muss
man sich in Foren wirklich gut überlegen, ob man eine Frage stellt oder
nicht. Dagegen ist microcontroller.net ein Streichelzoo.
Klar gibt es auch minderwertige freie Software, wie es ebenso
minderwertige proprietäre Software gibt.
Dennoch gibt es wirklich SEHR gelungene freie Software, wie z.B. das
Mediacenter XMBC oder das DJ-Programm Mixxx in der Version 1.8, um mal
einige Beispiele aus dem Multimedia-Bereich zu nennen. Was Photoshop und
Gimp anbetrifft: Ist IMHO zum größten Teil Gewohnheit, Ich komme mit
Photoshop überhaupt nicht zurecht, manch einer steht bei GIMP wie der
Ochs' vorm Berg.
Das betrifft das Topic ja nur am Rande, aber das kann ich so nicht
stehen lassen:
>Dann doch lieber Windows-Freeware nehmen oder Visio kaufen
Ich muss Ausbildungstechnisch bedingt oft mit Visio arbeiten und das
Programm bringt mich jedes mal wieder auf die Palme...
Damit zu zeichnen macht wirklich keinen Spaß, und Geld dafür ausgeben
würd ich im Leben nicht.
Mal kleiner Auszug von täglichen Problemen:
- Bauteile für Bestückunspläne gibt es nur in wenigen größen, nie die
die man braucht
- Pins/Anschlüsse mit dem Verbindungstool so zu verbinden dass sie sich
berühren ist ein Ding der unmöglichkeit
- Das Raster hat einen eigenen Willen
- ein Rechteck um einige Bauteile ziehen und dann zusammen verschieben
ist unmöglich
- und weiterer Täglicher Schwachsinn
Ich weis nicht ob es an mir liegt, allerdings ich habauch noch keinen
gesehen der damit ordentlich >gearbeitet< hat.
Ich hab vor kurzem KiCAD für mich entdeckt, und ich muss sagen dass es
mir bis jetz wirklich sehr gut gefällt - man ist damit wirklich deutlich
schneller und effektiver unterwegs
MfG
-schumi-
Luk4s K. schrieb:> Ich komme mit> Photoshop überhaupt nicht zurecht, manch einer steht bei GIMP wie der> Ochs' vorm Berg
Da kann ich dir voll zustimmen ;)
GIMP ist für mich ein rätsel. doch bei Photoshop hab ich weniger
probleme mit umzugehen ;)
schumi schrieb:> Das betrifft das Topic ja nur am Rande, aber das kann ich so nicht> stehen lassen:> <nachvollziehbare Dinge>
Du hast den Sinn des Threads nicht verstanden!
Warum hat noch keiner Plan 9 from Bell Labs erwähnt. Oder noch etwas
näher an der ganzen Embedded Geschichte: Inferno
Das sind meine Lieblingsspielzeuge! :D
>> Ich komme mit>> Photoshop überhaupt nicht zurecht, manch einer steht bei GIMP wie der>> Ochs' vorm Berg>>Da kann ich dir voll zustimmen ;)>GIMP ist für mich ein rätsel. doch bei Photoshop hab ich weniger>probleme mit umzugehen ;)
Seid ihr tatsächlich so unflexibel? Ich bin der Meinung, dass es keine
große Rolle spielt, wie das Handling nun aussieht, so lange die
benötigte Funktionalität vom Programm bereit gestellt wird. Bei
Technik/IT-nahen Menschen würde ich eine solche Flexibilität eigentlich
voraussetzen.
High Performer (Gast) schrieb:
> Seid ihr tatsächlich so unflexibel? Ich bin der Meinung, dass es keine> große Rolle spielt, wie das Handling nun aussieht, so lange die> benötigte Funktionalität vom Programm bereit gestellt wird. Bei> Technik/IT-nahen Menschen würde ich eine solche Flexibilität eigentlich> voraussetzen.
Wieso denn "mangelnde Flexibilität"? Ist der Nutzer wenn es um
unvorteilhaft gestaltete Anwendersoftware geht etwa in der Situation
eines Studenten im Assesmentcenter, der unbedingt zu beweisen hat, dass
er auch mit der übelsten Softwarekrücke klar kommt? Nein, nein und
nochmals nein. Ich finde es überhaupt nicht egal "wie das Handling nun
aussieht". Nimm mal (bloß als Beispiel) ein Platinenlayout Programm. Was
für einen Arbeitsfluss hemmenden Krampf muss man über sich ergehen
lassen, wenn es keine gescheiten Funktionen zum Routen von Leiterbahnen
gibt oder etwa keine Rücknahme von Aktionen oder nur eine schlechte
unabänderliche Farbgestaltung usw. Das muss doch nicht sein oder?
Es mag Software geben (gibt es auch) die so speziell ist oder so gut,
dass es quasi keinen Ersatz bzw. Konkurrenz für sie gibt. Mangels
Ausweichmöglichkeiten wird man dann gezwungenermaßen die Pein mancher
Bedienung in Kauf nehmen. Aber der Regelfall sollte das nicht sein und
das sollten wir auch einfordern (dürfen).
High Performer schrieb:>>> Ich komme mit>>> Photoshop überhaupt nicht zurecht, manch einer steht bei GIMP wie der>>> Ochs' vorm Berg>>>>Da kann ich dir voll zustimmen ;)>>GIMP ist für mich ein rätsel. doch bei Photoshop hab ich weniger>>probleme mit umzugehen ;)>> Seid ihr tatsächlich so unflexibel? Ich bin der Meinung, dass es keine> große Rolle spielt, wie das Handling nun aussieht, so lange die> benötigte Funktionalität vom Programm bereit gestellt wird. Bei> Technik/IT-nahen Menschen würde ich eine solche Flexibilität eigentlich> voraussetzen.
Zugegebenermaßen habe ich mir bei Photoshop nie wirklich ernsthaft Mühe
gegeben, die benötigten Funktionen zu finden, da ich stets die
Möglichkeit hatte Gimp zu verwenden.
Hallo Leute
habe diese Diskusion so eine Weile mitverfolgt und denke ich werde mich
mal daran beteiligen.
Meine ersten Schritte in Sachen Computer und OS begannen so um 1986/87
also weit vor Linux oder Win wenn man mal von dem Dos 5 oder 6 absieht
und das erste so einigermaßen brauchbare Windows war meines wissens nach
das Win 3.11.
Mein erster Computer war ein Commodore C128 den C64 inclusive mit Basic
V7.
Erst seit 1998 kaufte ich mit dem AMD K6II 300 Mhz und sagenhaften:-)
128 Mb den ersten richtigen Rechner mit Win 95 OSR 2.5 darauf.
Aber der Grund warum ich ab 2000 zusätzlich zum win ( Doppelbootsystem)
das damals aktuelle suse 7.1 prof nahm, war das sich das win ständig in
" schweren Aussnahmefehlern" aufhängte.
Linux hat auch so seine Macken.Seit 10 Jahren nutze ich linux und seit 8
jahren ausschließlich linux. Aktuell habe ich Opensuse 11.3 und die 11.2
da noch nicht alle progs von kde 3 auf kde 4 portiert worden sind.Auch
gibt es mit dem Prog RawTherapee 2.4.1 ein problem das es nur unter
opensuse 11.2 oder darunter läuft aber nicht unter der 11.3.
Daran kann man sehen das auch linux zuweilen etwas Arbeit macht.
Kein OS ist frei von Macken oder Fehlern zumindest ist mir so ein OS in
12 Jahren noch nicht untergekommen.
Linux ist aber , so meine Erfahrung und Eindruck, wesentlich
anpassungsfähiger.Es lässt sich fast auf alle Möglichkeiten
konfigurieren die es gibt.Auch sind Mulimedia wie Photo/Grafik und
Audio/Sound und Video kein Problem mehr ( das war allerdings vor 2-3
Jahren zugegebenermaßen noch ganz anders).
Im Bereich Photo/Grafik nehme ich Gimp,Cinepaint (bis 32bit
HDR),QtPfsgui für HDR,Krita und manchmal auch Fotox.Für Raw kommt
RawTherapee und/oder Rawstudio zum Einsatz.
Im Bereich Audio/Sound habe ich Audacity und Sweep und wer es so richtig
professionell haben will der kann Ardour nehmen.
Als Video kommt unter Linux eigendlich nur Vlc,Xine und der Mplayer in
Frage
Linux ist ein recht sicheres und sehr umfangreich konfigurierbares OS
das sehr günstig zu haben und sehr viele teilweise sogar hoch
professionelle Software für 0€ mitbringt ABER es ist auch nicht perfekt
in allen bellangen und es ist auch da Einarbeitungszeit von nöten.
Zudem kommt noch hinzu, das sich Linux leider nicht von selbst
konfiguriert :-) und man halt doch noch Hand anlegen muss.Obwohl sich
dies auch schon deutlich gebessert hat.
Ich persönich gebe dem Linux den Vorzug wobei ich sagen muss, das auch
ich zuweilen mit der immer noch unzureichenden Treiber unterstützung der
Hardware Hersteller in puncto 3D Grafig zu kämpfen habe.
Bin Gottseidank kein Hardcore Gamer :-)
mfg
Ralf
Hier sind doch mal Fakten:
Aus http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,729131,00.html
"Das trotz dieses erfreulichen Ergebnisses nur fünf der 500 schnellsten
Rechner mit Windows HPC 2008 arbeiten und auch für "Tsubame 2.0" ein
Linux-Messwert in der Top-500-Liste erscheint, hat einen pragmatischen
Grund:
Linux ist einfach schneller. "
Gruss
Axel :-)
Jungs, lasst doch die noch nicht mal ganz erkalteten Thread-Leichen ihre
wohlverdiente Ruhe im Nirvana des Forums. Der Thread war über einen
Monat beendet.