Petition gegen Zeitarbeit auf Facebook!

Gast #1891755
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Ich kann nichts verwerfliches an Zeitarbeit erkennen. Als 
Übergangslösung, als Sprungbrett, zum reinschnuppern...
Ich kenne mind. vier Leute, die dardurch einen dauerhaften Job gefunden 
haben. Also, was soll's?

MfG, Mecki
PS: auch ich finde: Facebook ist doof!
#1891832
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Mecki schrieb:
> Ich kann nichts verwerfliches an Zeitarbeit erkennen. Als
> Übergangslösung, als Sprungbrett, zum reinschnuppern...

Das ist schon richtig. Nur: Zeitarbeit nimmt langsam überhand. Es 
entsteht ein zweiter, für den Arbeitnehmer schlechterer Arbeitsmarkt mit 
niedrigeren Löhnen. Und das kann auf Dauer nicht der Sinn der Sache 
sein.

Also: Zeitarbeit grundsätzlich schon, aber vernünftig reguliert.
Gast #1892052
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>Ich kenne mind. vier Leute, die dardurch einen dauerhaften Job gefunden
>haben. Also, was soll's?

Wenn es die ZA nicht gäbe, hätten die Firmen ihn sofort einstellen 
müssen - ohne  dummes Rumsuchen!
Gast #1892074
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Aus Sicht des Unternehmers:

Ich brauche Jemanden für zwei Jahre für ein Projekt in der Entwicklung - 
mal ein durchaus realistisches Beispiel. Wenn der sehr gut ist übernehme 
ich ihn in mein Stammpersonal. Wenn er nur gut ist und das Projekt nach 
2 Jahren zu Ende - wie werde ich ihn wieder los, wenn er sich nichts hat 
zu Schulden kommen lassen und ich keine unfairen Mittel anwenden will?


So Herr Mitarbeiter XY - wir brauchen sie nicht mehr, hier ist ihre 
Kündigung. Wollen sie bitte ihren Schreibtisch räumen und einen schönen 
Tag noch. Nee, ich bin doch jetzt unkündbar! (Anspruchsdenken)
Daher Zeitarbeit.
Ein Freund in Muc von mir wurde von Azubis vor Gericht gezerrt wegen 
Kündigung - dabei stand er privat bei den Banken mit ner Million in der 
Kreide und hatte dafür kein Verständnis - man muss auch entlassen 
können, wenn es sein muss!

Mein Kunde sagt doch auch nicht: Ihren Überhang bezahle ich dann zu 20 % 
für die nächsten 5 Jahre noch mit - weil ich ein Wohltäter bin.

Und die Kunden dieser Kunden sind übrigens wir alle - Geiz ist geil!
Gast #1892257
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Zeitarbeit ist ein gutes Mittel um die Stammbelegschaft zu verunsichern.
Man kann denen im Vergleich zu den Zeitarbeitern zu hohe Löhne 
vorwerfen.
Das Prinzip von "teile und herrsche" funktioniert schon seit 
Jahrtausenden ganz gut.
#1892263
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Aus Sicht des Unternehmers:
>
> Ich brauche Jemanden für zwei Jahre für ein Projekt in der Entwicklung -
> mal ein durchaus realistisches Beispiel. Wenn der sehr gut ist übernehme
> ich ihn in mein Stammpersonal. Wenn er nur gut ist und das Projekt nach
> 2 Jahren zu Ende - wie werde ich ihn wieder los, wenn er sich nichts hat
> zu Schulden kommen lassen und ich keine unfairen Mittel anwenden will?

und wer sucht schon für 2 jahre ne arbeit
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