Wird Ponyprog noch weiterentwickelt?

(Firma: TU Chemnitz) #3882572
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Claudio Lanconelli hat die Entwicklung 2007 eingestellt und den 
Quelltext bei SourceForge zur Verfügung gestellt.

Bei genauerer Betrachtung des Quelltextes fällt auf, warum eine 
Weiterentwicklung, insbesondere das Einfügen neuer Chips, so gut wie 
unmöglich ist: Die Programmstruktur ist schlichtweg zu unübersichtlich 
geworden.

2013 habe ich den Parallelport-Zugriff auf InpOut32.dll umgestellt 
(Windows-Version). Neben einigen punktuellen Verbesserungen. Damit läuft 
das Programm erst einmal uneingeschränkt unter Windows 7/64bit.

Zurzeit bin ich bei einer Komplett-Überarbeitung. Weil ich PonyProg 
immer sehr mochte und die neuen PIC16F1454 brennen können möchte, für 
die es zurzeit gar kein Brennprogramm gibt (oder doch?). Wie's aussieht, 
bleibt außer dem Namen, dem Pferd und dem Wiehern vom Original nichts 
mehr übrig:-) Geplant ist die Unterstützung der Hochvolt-Programmierung 
von AVRs. Die Native-Linux-Unterstützung (die zu starken Einschränkungen 
der Benutzerfreundlichkeit geführt hatte) muss ich dabei fallen lassen 
und werde dafür sorgen, dass es mit Wine läuft.

Wer Wünsche hat, kann diese ja hier äußern.
Moderator Persönliche Seite #3882593
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Henrik Haftmann schrieb:
> Geplant ist die Unterstützung der Hochvolt-Programmierung von AVRs.

Ich will nicht unbedingt deinen Enthusiasmus bremsen, aber gemessen
am nötigen Aufwand würde ich dem an deiner Stelle keine zu große
Priorität beimessen.  Man braucht es relativ selten, und ob die, die
es brauchen würden, gerade die passende Ponyprog-HV-Hardware zur Hand
haben, ist fraglich.  Mit STK500, STK600 oder AVR Dragon zusammen mit
AVRDUDE gibt's dafür wiederum schon jetzt viele Varianten, wie man
das machen kann, und die Xmegas nutzen das ohnehin nicht mehr.

> dafür sorgen, dass es mit Wine läuft.

Einschließlich Hardwarezugriff auf den Parallelport?  Ein sportliches
Unterfangen. ;-)

> Die Native-Linux-Unterstützung (die zu starken Einschränkungen der
> Benutzerfreundlichkeit geführt hatte)

Wenn du es sowieso komplett überarbeitest, was spricht dagegen, dann
gleich einen plattformübergreifenden Toolkit zu nehmen (Qt zum
Beispiel)?  Das dürfte viel einfacher sein, als den Lowlevel-Kram
durch Wine zu routen.

Just my EUR 0.02.

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