Altes Thema: Debugger fuer AVRs.

Gast #2189413
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Hallo liebe Gemeinde,

ich moechte aus Notwendigkeit ein schon oft diskutiertes, aber aus 
meiner Sicht nicht befriedigend geloestes Thema nochmal ansprechen. 
Anlass ist die Arbeit mit einem Atmega128P, der sein Verhalten unter 
Ausseneinfluessen in Echtzeit veraendert. Diese lassen sich nur schwer 
simulieren.

Gibt es einen funktionstuechtigen Debugger, der sowohl Code ueber 32kB 
verarbeiten kann als auch mit den neuen Typen der AVR-Serie umgehen kann 
(also z.B. Atmega1284P). Um die Sache nicht zu leicht zu machen: Der 
Debugger sollte auch preislich fuer semiprofessionelle Belange 
interessant sein (der ICE MKII faellt aus) und mit AVRStudio problemlos 
zusammen arbeiten.

Leider habe ich auch nach laengerer Suche nichts wirklich ueberzeugendes 
gefunden und nach Hoerensagen soll auch der USBProg hier noch nicht 
ausgereift sein.

Habt ihr fuer mich vielleicht einen Tipp oder gibt es in diesem Berech 
einfach noch nichts?

Mit Gruss

Mike
Gast #2189432
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OEM:
-AVR Dragon (billig)
-Jtag Ice 3 (teurer)
- jtag ice mk2
- avr one (am teuersten)

diesbezüglich noch atmels seite konsultieren.

Ansonsten gibt es noch günstig nachbauten, die können dann aber nur JTAG 
und nicht pdi, debugwire & co. bin mir da aber nicht sicher.
Gast #2189540
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Hallo,

vielen Dank fuer die schnellen Antworten. Das Dragon hat die 
Beschraenkung auf 32kB nicht mehr? Das waere dann sehr interessant. Habt 
Ihr mit diesem Board schon Erfahrungen gemacht? Ich persoenlich empfand 
das "nackte" Design immer als etwas unschoen.

Die anderen erwaehnten Debugger fallen wegen x>= 200 Euro heraus. Gibt 
es eventuell gut funktionierende Clones? Olimex u.A. scheinen ja nur die 
alten Atmels zu unterstuetzen.

Mit Gruss

Mike
Moderator Persönliche Seite #2189555
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Mike schrieb:
> Ich persoenlich empfand
> das "nackte" Design immer als etwas unschoen.

Ja, dafür ist es eben billig.  Du kannst nicht beides haben.  Ein
Gerät, das "ringrum rund" ist, kostet halt auch Geld, selbst die
Clones, die es mittlerweile gibt, sind ja nun nicht gerade billig.

Wenn du mit AVR Studio 5 leben kannst, könntest du dir eventuell
mal das JTAG ICE mkIII angucken.  Müsste, wenn ich das richtig in
Erinnerung haben, für USD 200 zu haben sein.

Für den Dragon kannst du auch einfach nur die ESD-Schutzmatten aus
der Pappschachtel nehmen und dann den Dragon darin versenken.
Gast #2189759
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Hallo,

ich habe mich eben noch etwas ueber das Dragon-Board informiert. 
Offenbar scheint es keine/kaum Schutzbeschaltungen nach aussen zu 
besitzen, was die Lebensdauer dieses Tool vermutlich beschraenken 
duerfte.

Gibt es evtl. Projekte oder Anleitungen, in denen eine zusaetzliche 
Schutzbeschaltung entwickelt wurde und die ich an das Dragon-Board 
anschliessen koennte?

Wenn ja, so stuende einem Kauf wohl nur noch wenig entgegen.


Mit Gruss

Mike
Gast #2189981
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@Sach mal, gehts noch?

volle zustimmung..

ich hab den dragon auch, mit dragonlair zusammen in ein kleines 
kunststoffgehäuse gesteckt, kann ich nur empfehlen wenns geld nicht für 
ein ICE reicht.

mfg

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