Hallo liebes Forum.
Ich steige gerade in die Elektrotechnik ein und hab somit auch schon
vieles über Das Ohmsche Gesetz gelesen.
Einwas jedoch ist mir Völlig Unklar:
Beispiel:
Ube = 8 V
U (Bauelement)= 4V
I = 70mA
Dann rechne ich für R = (8V-4V)/0,07A = 57,14 Ohm
Soweit so Gut, aber leider habe ich diesen Wiederstand nicht und will
stattdessen einen 56 Ohm Widerstand nutzen. Da es sich bei dem
Bauelement um einen Transistor handelt der einen Maximalstrom von 100mA
(laut DB) verträgt wollte ich jetzt ausrechnen, wie viel Strom bei
diesem Widerstandswert fliesen würde.
Dabei ist mir aber aufgefallen, dass ich ja jetzt theoretisch I=U/R also
I = 8V/56 Ohm rechnen müsste wobei ich dabei auf 140mA Komme. Aber das
kann ja nicht sein.
Irgendwie scheitert da mein Verständnis. Muss man bei der zweiten
Berechnung ebenfalls mit der abfallenden Spannung also 4V rechnen?
Wäre nett wenn Ihr mir helfen Könntet Danke!
FredFerkel schrieb:> Welches Beta hat Dein Transistor?
das kannste doch mit der Hyponyptischen Knyptypte errechnen
@peter
wenn du oben mit birnen rechnest mach das unten auch!
R=8V-4V = 4V/56Ohm = ~71mA
kleiner Denkfehler, grosse Wirkung ;)
vlG
Charly
Peter W. schrieb:> Wäre nett wenn Ihr mir helfen Könntet Danke!
Leichter ist es, wenn du dir (und uns) einen Schaltplan malst, in dem
Namen/Werte von Strömen und Spannungen eingetragen sind.
Oh. Ja! ( :
Da lag der Fehler! Wies auch nicht wie ich darauf gekommen - oder besser
nicht gekommen bin.
Vielen Danke nochmal!
Und in Zukunft werde Ich Schaltpläne beilegen! =)
Tschuldigung dafür.
Lg Peter
> Und in Zukunft werde Ich Schaltpläne beilegen! =)> Tschuldigung dafür.
Aber bitte im ppt oder doc-Format. jpg geht auch noch. Du kannst auch
ein Format eines unbekannten Schaltplaneditors benutzen. Verwende aber
keines Falls bmp, weil das wird von der Forensoftware automatisch nach
png konvertiert.
;-)
Warum müssen hier mittlerweile schon bei der einfachsten Frage fast nur
dumme Antworten zurückkommen? Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in
denen dieses Forum wirklich hilfreich war und ein wenig Niveau hatte.
@Peter
Schaltplan wäre immer noch hilfreich, weil du einen Transistor in einem
Arbeitspunkt berechnest, aber nicht sagst wie weit du ihn aussteuerst.
Wenn du ihn voll aufsteuerst hast du deine 140mA!!
MB schrieb:> Warum müssen hier mittlerweile schon bei der einfachsten Frage fast nur> dumme Antworten zurückkommen?
"Fachkräfte" ^^
Die braucht man nix fragen wollen...
>Warum müssen hier mittlerweile schon bei der einfachsten Frage fast nur>dumme Antworten zurückkommen? Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in>denen dieses Forum wirklich hilfreich war und ein wenig Niveau hatte.
Ist doch ganz zivilisiert bis jetzt. Da gab es schon Schlimmeres...
er hat sich doch nur beim rechnen 'verhaspelt' und den
falschen wert eingesetzt, kann doch passieren, wozu
braucht ihr Schaltbild und sonstigen quatsch wenn ihr es
nicht mal hin bekommt die 3 Zeilen des TO zu lesen UND
zu verstehen ....
kopfschuettel
Charly
@karadur
Peter hatte eine einfache Frage gestellt und die wurde von Charly B.
beantwortet. Alle anderen Antworten waren Schrott und du willst, so
scheint es, daraus eine Doktorarbeit machen zu wollen.
@Charly
schüttle den Kopf nicht zu sehr!
karadurs Frage ist durchaus berechtigt und Michels Wunsch nach einer
Skizze auch.
Der Transistor kann voll durchgesteuert werden (dann geht er bei dem
Widerstand kaputt), er kann auf den Arbeitspunkt von 4V kommen (womit
stellt der TO das sicher?), dann passt alles oder er ist überhaupt nicht
aufgesteuert, dann passiert ihm auch nichts.
So gesehen wäre ein Schaltplan schon sehr hilfreich für eine
qualifizierte Antwort, um zu wissen, was der TO eigentlich machen will
und ob sein Ansatz richtig ist.
Kleiner Tipp:
Peter W. schrieb:> Hallo liebes Forum.>> Ich steige gerade in die Elektrotechnik ein und hab somit auch schon> vieles über Das Ohmsche Gesetz gelesen.>> (...)> Soweit so Gut, aber leider habe ich diesen Wiederstand nicht und will> stattdessen einen 56 Ohm Widerstand nutzen. Da es sich bei dem> Bauelement um einen Transistor handelt der einen Maximalstrom von 100mA> (laut DB) verträgt wollte ich jetzt ausrechnen, wie viel Strom bei> diesem Widerstandswert fliesen würde.> Dabei ist mir aber aufgefallen, dass ich ja jetzt theoretisch I=U/R also> (...)
Paar Tipps von mir.
- Widerstand schreibt man ohne "ie", kommt von "wider" (gegen) nicht von
"wieder" (nochmal).
- Fang erst mal mit den Grundlagen an: Ohm ist der erste Schritt, dann
vielleicht erstmal Kirchhoff etc.
Transistoren wären erst nach den Grundlagen dran...
Zum Realitätsabgleich: Bei meinem Dipolmstudiengang war das (mit den
Transistoren) erst im 3. theoretischen Semester...
PS: (War noch nicht fertig)
Ich habe das dumpfe Gefühl, das die Antworten nicht unbedingt zu Deinen
Problem passen, weil auch Deine Frage das Problem nicht ausreichend
erläutert haben...
Also vielleicht kurz mal ausholen, warum Du einen Transistor grillen
möchtest und wie die T-Grillstation (=Schaltplan) den ausschauen soll.
> Zum Realitätsabgleich: Bei meinem Dipolmstudiengang war das (mit den> Transistoren) erst im 3. theoretischen Semester...
Wenn es im ganzen ET Studium nur etwa 2-3 Vorlesungen zum Thema
Transistoren und Schaltungstechnik gibt, so ist das ein gutes Beispiel,
dass so ein Studium ziemlich am Bedarf der Realität vorbei geht.
Schließlich beschäftigt man sich im späteren Berufsleben nunmal nicht
nur mit Signal- und Systemtheorie und mathematischer Akrobatik. Wozu
muss also über 98% der Studienzeit für diese theoretischen Künste
verwendet werden und somit die beruflichen Einstiegschancen
verschlechtert werden? Schließlich gehen nur wenig Absolventen in die
Grundlagenforschung. Soviel Stellen dafür gibt es nicht.
heinz schrieb:>> Zum Realitätsabgleich: Bei meinem Dipolmstudiengang war das (mit den>> Transistoren) erst im 3. theoretischen Semester...>> Wenn es im ganzen ET Studium nur etwa 2-3 Vorlesungen zum Thema> Transistoren und Schaltungstechnik gibt, so ist das ein gutes Beispiel,> dass so ein Studium ziemlich am Bedarf der Realität vorbei geht.> Schließlich beschäftigt man sich im späteren Berufsleben nunmal nicht> nur mit Signal- und Systemtheorie und mathematischer Akrobatik. Wozu> muss also über 98% der Studienzeit für diese theoretischen Künste> verwendet werden und somit die beruflichen Einstiegschancen> verschlechtert werden? Schließlich gehen nur wenig Absolventen in die> Grundlagenforschung. Soviel Stellen dafür gibt es nicht.
Sorry, dass ist schlichtweg Bullshit.
Ohne fundierte Grundlagen hast Du _KEINE_ Einstiegschance.
Es werden Ingenieure gesucht, keine Bastler.
>Ohne fundierte Grundlagen hast Du KEINE Einstiegschance.>Es werden Ingenieure gesucht, keine Bastler.
Ohhhoho! Von so manchem "Bastler" könnte sich dein "Ingenieur" eine
Scheibe abschneiden!!
Was gefragt ist, ist "Können" und "Fleiß"! Natürlich ist ein Studium
eine feine Sache. Aber ein Studium allene ist "Nichts"! Was da teilweise
die Uni verläßt, ist ein schlechter Witz!
Frage: Lernt man heute nicht mehr im Physikunterricht in der Schule, was
das ohmsche Gesetz besagt und wie ein Transistor funktioniert?
Muß man dazu wirklich erst studieren?
Das meine ich ausnahmsweise einmal ernst.
MfG Paul
heinz schrieb:> Wozu> muss also über 98% der Studienzeit für diese theoretischen Künste> verwendet werden
Du hast den Sinn der akademischen Ausbildung nicht verstanden. Mach ne
Lehre, oder werde Autodidakt.
Peter W. schrieb:> Ube = 8 V
Wenn bei der Beschreibung einer Transtorschaltung so eine Angabe
auftaucht, kann es schon mal passieren, dass man über Schaltung und
Arbeitspunkt ins Grübeln kommt, oder?
Paul Baumann schrieb:> Lernt man heute nicht mehr im Physikunterricht in der Schule, was> das ohmsche Gesetz besagt und wie ein Transistor funktioniert?
Ohmsches Gesetz: 8.Klasse
Physik Leistungskurs 2005-2007: Meißnerschaltung ausprobiert, der
Transistor wurde vom Funktionsprinzip her aber nicht erklärt. Das hieß
nur "der Strom da rein steuert den Strom da rein". Zumindest konnte ich
dem Physiklehrer bei der Dimensionierung eines Widerstandes helfen, da
die Kurvenform doch sehr verzerrt und so gar nicht nach Sinus aussah.
mfg mf
>Sorry, dass ist schlichtweg Bullshit.>>Ohne fundierte Grundlagen hast Du KEINE Einstiegschance.>Es werden Ingenieure gesucht, keine Bastler.
Es sagt ja niemand, dass man im Studium die theoretischen Grundlagen weg
lassen soll!!! Also drehe den Leuten hier nicht das Wort im Munde rum,
so wie es dir gerade passt.
Die Industrie will nunmal verständlicher weise niemanden einstellen, der
erst mal 3 Jahre Einarbeitungszeit braucht, bevor er für die Firma einen
Gewinn bringt. Da ist dem Arbeitgeber der angebliche Sinn einer so
genannten akademischen Bildung vollkommen egal. Er will Ergebnisse
sehen, und das möglichst schnell, und zwar möglichst direkt nach dem
Einstig (also maximal nach wenigen Wochen) und auch bei Folgeprojekten.
Da ist es reine Verschwendung von Resourcen, wenn man das Studium so
ausrichtet, dass es nur für maximal 0.3% der Absolventen etwas nutzt.
Aber da wird auch die deutsche Politik aufwachen wenn es zu spät ist und
Deutschland auf ausländische Fachkräfte angewiesen ist, weil die
einheimischen untauglich sind. Und du wirst vielleicht erkennen, dass du
einer Gehirnwäsche zum Opfer gefallen bist.
Hallo
nun bleibt mal ruhig. Um meine erste Stelle zu bekommen hab ich den
Titel gebraucht. Um meine Arbeit zu machen habe ich meine Erfahrung aus
dem Hobby gebraucht. Danach haben meine Diplomanden bei mir gelernt und
mein Wissen aus beiden Bereichen gebraucht. Der Mittelweg ist nach wie
vor der Richtige. Und es ist immer noch so: es gibt viele Wege nach Rom.
Wer ein Studium E-Technik macht und nicht mit der Praxis zu tun mag, der
macht einen Fehler.
Management kommt erst später!
> Wer ein Studium E-Technik macht und nicht mit der Praxis zu tun mag, der> macht einen Fehler.
Sehr richtig. Nur sollte auch da das Studium relevante Kenntnisse
vermitteln.
> Management kommt erst später!
Das will ich gar nicht machen, (fast) egal zu welchem Gehalt. Das machen
dann die, für die die Technik zu kompliziert ist.
1. Von Personennamen abgeleitete Adjektive auf -(i)sch werden klein
geschrieben. Möglich ist hier auch die Großschreibung mit Apostroph.
Das ohmsche Gesetz, das Ohm'sche Gesetz
2. Ein Schaltplan sagt mehr als Tausend Worte!
3. Ube sollte für einen SI-Transitor angemessen dimensioniert werden!
Nur nicht aufgeben!!!
Mini Float schrieb:> Physik Leistungskurs 2005-2007: Meißnerschaltung ausprobiert, der> Transistor wurde vom Funktionsprinzip her aber nicht erklärt. Das hieß> nur "der Strom da rein steuert den Strom da rein". Zumindest konnte ich> dem Physiklehrer bei der Dimensionierung eines Widerstandes helfen, da> die Kurvenform doch sehr verzerrt und so gar nicht nach Sinus aussah.> mfg mf
Ich möchte ne Meißnerschaltung (im NF-Bereich) mit einem handelüblichen
Stereo-Vertärker aufbauen. Da wäre dann zumindest der
"Verstärker-Effekt" intuitiv erst mal bei allen vorhanden.
Gibts da Erfahrungen?
Hallo,
Also ich hätte da auch mal noch ne Frage dazu:
Heute in der Schule wollte ich als Praktikum im Unterricht eine
Kennlinie eines NPN Transistors aufnehmen.
Da es sich um einen BC546B handelt der einen Maximal Strom von 100mA am
Kollektor verträgt, wollte ich den Arbeitswiderstand dafür berechnen.
Also R1:
R = U/I
Für U wählte ich 4 V da ich eine Stabile Spannung haben wollte.
Für I wählte ich 70mA.
R = 4 V / 0,070A = 57,14 Ohm
Da Ich aber dort nur einen 56 Ohm Widerstand zur verfügung hatte
rechnete ich: (Ähnlich wie Peter)
I = U / R
I = 4 V / 56 Ohm = 0,071A
Was auch noch passt. Aber dann heute in der Schule die Sogar vom Lehrer
unerklärliche Situation:
Bei Einfachen Strommessen OHNE TRANSISTOR UND SCHALTUNG (also einfach
nur Widerstand und Messgerät in Reihe an 8 Volt) wurde von 3
verschiedenen Messgeräten 140mA gemessen.
Die Frage nun: Wie zum Himmel Kommt dieser hohe Strom zustande, wenn der
Widerstand doch eigentlich ganz anders ist!?
Bitte Helft mir muss das Experiment bis Mittwoch Morgen zuHause
wiederholt haben!
Danke schonmal!
Lg
Tony B. schrieb:> Bei Einfachen Strommessen OHNE TRANSISTOR UND SCHALTUNG (also einfach> nur Widerstand und Messgerät in Reihe an 8 Volt) wurde von 3> verschiedenen Messgeräten 140mA gemessen.
8 V/ 56 Ohm = 0,143 A
Also die Meßgeräte scheinen zu stimmen...
>Für U wählte ich 4 V da ich eine Stabile Spannung haben wollte.>Für I wählte ich 70mA.
Nur weil du da 4V haben willst, heißt nicht, daß du da auch 4V erhälst!
Der Transistor steuert entsprechend seiner Ube mehr oder weniger auf,
also verhält er sich wie ein Widerstand, der von sehr hochohimg bis sehr
niederohmig geht. Wenn du ihn voll aussteuerst, verwandelt sich seine
Kollektor-Emitterstrecke in einen sehr niederohmigen Widerstand, sodaß
die gesamte Spannung von 8V am 56R Widerstand abfällt. Und 8V/56R ist
nun mal rund 140mA.
Das Gleiche passiert natürlich auch, wenn du den Transistor wegläßt und
die Stelle brückst...
Ah Okey, soweit so gut.
Aber Bei Peter wurde doch gesagt:
Charly B. schrieb:> FredFerkel schrieb:>> Welches Beta hat Dein Transistor?> das kannste doch mit der Hyponyptischen Knyptypte errechnen>> @peter>> wenn du oben mit birnen rechnest mach das unten auch!>> R=8V-4V = 4V/56Ohm = ~71mA>> kleiner Denkfehler, grosse Wirkung ;)>> vlG> Charly
Wie rechne ich denn das Sonst aus!?
Mal angenommen man nimmt die Gleichung:
57,14 Ohm = 4 V / 0,070A
Wenn ich diese jetzt nach I Umstelle dann muss ich doch die 4 V
beibehalten, da sonst ein ganz anderer Wert herauskommt. Aber das würde
ja bedeuten, dass man zur Berechnung von I die Ube braucht und zum
Berechnen von U dann die, die abfallen muss. Das ist mir aber irgendwie
Unklar schließlich unterscheidet man ja in der Formel nicht zwischen U
und U...
Ich weis ich kann mich gerade schlecht ausdrücken aber versteht ihr was
ich mein?
Wenn ich einen Widerstand dimensioniere das 4 Volt abfallen lassen soll
und 20mA fließen lassen soll und diesen Wert dann zur Berechnung von
I Nutzen kommt doch nie im Leben nicht der Stromwert heraus, den ich
eigentlich vorgesehen hab.
Tschuldigung für das lange umschreiben. Hoffe ihr könnt mir helfen.
Lg
>Wenn ich einen Widerstand dimensioniere das 4 Volt abfallen lassen soll>und 20mA fließen lassen soll und diesen Wert dann zur Berechnung von>I Nutzen kommt doch nie im Leben nicht der Stromwert heraus, den ich>eigentlich vorgesehen hab.
Wenn bei 4V Spannungsabfall 20mA fließen soll, dann muß der Widerstand
200R betragen. Das heißt aber nicht, daß in deiner Transistorschaltung
in jedem Falle diese Spannung abfällt, weil das von der Ube abhängt.
Dieser Widerstand und der Transistor bilden einen Spannungsteiler, bei
dem der Widerstand der Kollektor-Emitter-Strecke von der Ube angängt.
Ist der Transistor ganz auf, fällt 8V am Widerstand ab und 0V am
Transistor, ist er ganz zu, fällt 0V am Widerstand ab und 8V am
Transistor.
Ja das mag sein, aber angenommen ich habe nicht den Transistor
Schaltkreis:
dann gilt das selbe was ich gerade versucht hab darzustelén.
Das geht einfach nicht in meinen Kopf.
Danke für die Hilfe.
>Ja das mag sein, aber angenommen ich habe nicht den Transistor>Schaltkreis:>>dann gilt das selbe was ich gerade versucht hab darzustelén.
Ok, was willst du genau wissen?
Hi.
Also du hast 8V Versorgung. Da kannst du nicht einfach sagen an dem
Widerstand SOLLEN 4V abfallen, sondern das ist andersrum, es SOLLEN 70mA
fließen, also MÜSSEN wegen dem Ohmschen Gesetz 4V abfallen bei gegebenem
R. (die anderen 4V dann am Transistor)
Damit diese 70mA fließen, müssen in die Basis 3,5mA fließen (wenn mann
eine Verstärkung von 20 annimmt).
Damit diese 3,5mA fließen dürfen durch den Widerstand R2 auch nur 3,5mA
fließen. An diesem fallen 1,3 Volt ab (Versorgung 2V minus 0,7V Ube des
Transistors).
Damit an dem Widerstand 1,3V und 3,5mA sind MUSS er 371 Ohm haben
Ohmsches Gesetz ist immer so, 2 sachen sind gegeben 3. ausrechenen.
in deinem Fall hast du 4V und 70mA gegeben und R berechnet. die 4V
stimmen aber nicht, es sind 8V wie du selbst eingezeichnet hast.
Elena schrieb:> weil das von der Ube abhängt.
Schreibe lieber Ibe. Sonst merkt er sich nicht, daß diese Transistoren
über Strom angesteuert werden.
2 V an die Basis ohne Vorwiderstand werden ihm ein ganz tolles aua
machen...
Ok. Danke erstmal soweit.
Mir war nur Unklar, dass ich bei einem Transistor nicht den Strom wie
bei einer LED (oa) begrenzen kann.
Der Sinn ist eben, dass ich mit dem Poti links (R2) die Basisspannung
einstellen kann und diese dann im Verhältnis zu Ic darstellen kann
(Aufsteuerungskurve) diesen IC hab ich dann eben wie genannt Mit R1
begrenzt aber aus einem (eben mir unerklärlichen Grund) war das mit R =
U/I ja nicht möglich und das ist genau das was ich nicht verstehe...
Den auch Ohne Transistor (oa.) fließt ein größerer Strom als der den ich
bei der Berechnung benutzt hab.
Aber vorerst mal einen Riesen Dank für eure Hilfe UND EURE GEDULD!
>Mir war nur Unklar, dass ich bei einem Transistor nicht den Strom wie>bei einer LED (oa) begrenzen kann.
Doch, kannst du! Maximaler Strom fließt durch den Transistor (Kollektor,
Emitter), wenn der Transistor voll aufgesteuert ist. Dann liegen die
vollen 8V der Versorgungsspanung am Widerstand. Wenn du den Strom durch
den Transistor auf 70mA begrenzen willst, mußt du für den Widerstand
8V/70mA = 114R nehmen.
>Den auch Ohne Transistor (oa.) fließt ein größerer Strom als der den ich>bei der Berechnung benutzt hab.
Nein, es fließt ohne Transistor kein größerer Strom! Deine Rechnung ist
falsch, weil du immer 4V mit 8V verwechselst! Deine Spannungsquelle
liefert 8V!!!
Jawohl! Vielen Vielen Dank! =)
Jetzt hab ich das zu 100% verstanden!
Spitze Danke :)
Wenn ich also jetzt die Schaltung Wie oben zur Aufnahme der Kennlinie
dimensionieren muss, dann wähle ich für R1 114 Ohm (oder was nahe dran
liegt).
Für R2 (das Poti) müsste ich ja aber jetzt theoretisch den
Kollektorstrom wissen, um den Basisstrom zu errechnen. Das Problem was
ich sehe ist, dass der Basisstrom (über hFE) mit dem Kollektorstrom
zusammenhängt, der ja aber verändert wird. Wie kann ich das noch
ausrechnen?
Die Spannung an B muss man von (nahezu) 0 V Bis ca. 1,2 Volt
hochregeln können um dann die Charackteristischen 0,7 V zu überstreichen
und trotzdem den Maximalen Ic schalten zu können.(Damit man dann
Grafisch den Abknick bei IC sieht)
Wenn Ihr mir danei noch helfen Könntet wäre das Oberste Sppitze ! (=
Danke nochmal!!
>Wenn ich also jetzt die Schaltung Wie oben zur Aufnahme der Kennlinie>dimensionieren muss, dann wähle ich für R1 114 Ohm (oder was nahe dran>liegt).
Genau. Wenn du nicht willst, daß mehr als maximal 70mA durch den
Transistor fließen.
>Für R2 (das Poti) müsste ich ja aber jetzt theoretisch den>Kollektorstrom wissen, um den Basisstrom zu errechnen.
Den kennst du ja jetzt: Maximal 70mA, wenn der Transistor voll
aufgesteuert ist. Den dazu nötigen Basisstrom hat Arsch Gwaf für dich
schon abgeschätzt:
Beitrag "Re: Das Ohmsche Gesetz?"
Seine Rechnung ist genau genommen gültig für den Schalterbetrieb, wenn
du eine besonders niedrige Kollektor-Emitter-Restspannung haben willst.
Dann läßt du einen relativ großen Basistrom fließen, nämlich 1/20...1/10
des Kollektorstroms.
Ein normaler Transistor benötigt in der Regel viel weniger Basisstrom,
um aufzusteuern. Nur geht dann seine Kollektor-Emittter-Restspannung
nicht ganz so tief herunter, also beispielsweise nur bis 0,5V statt
0,1V.
Den von Arsch Gwaf berechneten 371R Widerstand verbindest du nun auf der
einen Seite mit der Basis des Transistors und am anderen Ende mit einer
Spannungsquelle, die du von 0V bis 2V einstellen kannst.
Diese Mimik ersetzt also deinen Spannungsteiler. Dieser würde nämlich,
wenn voll aufgedreht, deinen Transistor schrotten, wie andere schon
erwähnt haben.
Wenn der Querstrom des Spannungsteilers (= durch das Poti) etwa 10x so
groß ist wie der Basisstrom, brauchst Du die "Belastung" des
Spannungsteiles nicht mehr berücksichtigen (in guter Näherung).
Da oben schon abgeschätzt wurde dass nie mehr als 3,5 mA Ib gebraucht
werden, kannst Du damit also den Poti ausrechnen....
Mir ist im übrigen immer noch nicht ganz klar, welche Kennlinie Du
aufnehmen willst.... U_ce als f(U_be) bei I_c=const? oder I_C als
f(U_be) ?