Die Pins sind 5V-tolerant laut DB, aber welche Shields mit 3,3V arbeiten
können sollte man besser vorher klarstellen.
Sonst ist das Mehr an Performance das Einzige was bleibt.
Pin-out compatibility with many existing Arduino™ shields that can
operate at 3.3V
http://www.digilentinc.com/Products/Catalog.cfm?NavPath=2,892&Cat=18
>dsPICs = 16bitter, PIC32 = 32bitter; Arduino läuft auf letzteren
Upps, das wusste ich nicht.
>> Ich würde mich nie mit dem DSPic befassen.>wieso?
Weil es so viele Mikrocontroller gibt. Da lege ich meine Energie lieber
die Beschäftigung mit ARM-Prozessoren. Die haben eine hohe
Leistungsfähigkeit und sind von vielen Herstellern in vielen Varianten
verfügbar.
>Sonst ist das Mehr an Performance das Einzige was bleibt.
Das ist aber entscheidend. Mit dieser Art von Arduino kann man nämlich
richtige Synthesizer mit Filtern realisieren. Das geht mit einem 16MHz
Atmega eher nicht.
Najo, microchip selbst sprang wohl auf gar nix auf.
Die Sachen kommen von einem externen Hersteller so wie ich das sehe.
Der hätte genausogut einen ARM-Prozessor nehmen können, fand aber wohl
die PIC32 passender.
Finde da jetzt eigentlich nichts verwerfliches dran, außer das dieses
Arduino-Library-Zeugs sich weiter verbreitet. Man ist halt doch eher
eingeschränkt damit, wenn man anspruchsvolleres benötigt.
Was ich allerdings nett fände, wenn dadurch endlich ein C++ Compiler für
die PIC32 zur Verfügung steht. Sowas müsste ja für die Arduino-Libs
notwendig sein?
chris schrieb:> Es ist schon erstaunlich, wie der Open-Source Gedanke alles aufrollt.> Jetzt hat auch Microchip gemerkt, dass durch das Arduino-Shield zu viele> Atmegas in Umlauf kommen:
Diese Aussage verstehe ich nicht.
Gibt es da Links zu?
Rainer schrieb:> chris schrieb:>> Es ist schon erstaunlich, wie der Open-Source Gedanke alles aufrollt.>> Jetzt hat auch Microchip gemerkt, dass durch das Arduino-Shield zu viele>> Atmegas in Umlauf kommen:>> Diese Aussage verstehe ich nicht.
Musst du auch nicht. Das ist das übliche dumme Geschwätz der
Arduino-Fraktion. Im gegebenen Fall noch von jemandem, der nicht mal die
Kindergarten-Terminologie der Arduinos auseinanderhalten kann.
ATmegas sitzen nicht auf Arduino-Schields, sondern auf den Arduinos
selber. Die paar hunderttausend ATmegas, die durch die Arduinos
verbreitet werden, gehen Atmel ziemlich am Arsch vorbei. Für einen
Chiphersteller sind das nicht viele, sondern nur eine lächerliche Hand
voll.
heinzhorst schrieb:> Hmm... Da tun sich ja ungeahnte Moglichkeiten auf. Weiß schon jemande,> wie die Teile preislich liegen?
Siehe Link im vierten Beitrag.
chipKIT Uno32™ $26.95
chipKIT Max32™ $49.50
chris schrieb:> Das einzige Problem könnte sein, einen deutschen Händler zu finden, wenn> die Preise in Dollar angegeben sind.
Für ca. USD 6,- Porto in den USA bestellen - ist auch eine Möglichkeit.
> Die paar hunderttausend ATmegas, die durch die Arduinos>verbreitet werden, gehen Atmel ziemlich am Arsch vorbei.
Du meinst vermutlich Microchip anstatt Atmel.
Worüber sich Microchip aber sehr wohl Gedanken machen wird, ist, daß
derjenige der im Wettbewerb um Marktanteile bei Studenten und
Auszubildenden als erstes den Fuß in der Tür hat, auch später gute
Karten hat den Markt zu bedienen (siehe auch MSP-430 Launchpad zum
Hosenknopfpreis von nur 4,30Taler...).
Joachim schrieb:
>> gehen ... ziemlich am Arsch vorbei.> gute Karten hat...
Genau. Investition in die Zukunft.
Die Kiddies von heute sind die Entwickler
von morgen. Genau wie ich eine Affinität zu
Z80 habe, wird die heutige Generation eine
Affinität zu AtMega, MPS430, oder PIC24 haben
und diese auch auf Arbeit bevorzugt einsetzen.
>Genau wie ich eine Affinität zu Z80 habe,
aber der ist tot.
>wird die heutige Generation eine Affinität zu AtMega, MPS430, oder PIC24 >haben
und diese auch auf Arbeit bevorzugt einsetz
und Renesas? Die sind Marktführer und haben sehr gute CPUs.
>Habe meiner bestellt bei:>http://www.mirifica.it/store/33-chipkit-arduino>Sind bereits unterwegs.
Hi Mardaso,
könntest Du einen kurzen Erfahrungsbericht posten, wenn die Kit's bei
Dir eingetroffen sind? Mich würde interessieren, ob die IDE wirklich
Arduino kompatibel ist und sich die Programme problemlos "downloaden"
lassen.
Gruß,
chris
Hi
>Genau. Investition in die Zukunft.>Die Kiddies von heute sind die Entwickler>von morgen....
Nur wenn der 'Kiddie-Entwickler' in Seiner neuen Firma auch entscheiden
darf.
>>Genau wie ich eine Affinität zu Z80 habe,>aber der ist tot.
Träum weiter.
MfG Spess
>>Genau. Investition in die Zukunft.>>Die Kiddies von heute sind die Entwickler>>von morgen....>Nur wenn der 'Kiddie-Entwickler' in Seiner neuen Firma auch entscheiden>darf.
das tut er. Ich kam in meiner Studienzeit mit PICs in Kontak und
tendiere immer noch zu denen, obwohl ich in der zwischen Zeit ATmegas,
Attinys, ARMs, Renesas und MSP430 programmiert habe. Ich weiß halt, was
ich an denen gut finde.
Da kann man ins unendliche diskutieren.
Dominieren wird beim Entwickler der persoenliche Eindruck, beim Cheff
der
wirtschaftliche Faktor.
Arduino hin oder her, auf AVR, PIC oder anderer Basis, fuer den Einstieg
in die uC Welt und fuer die estsprechende Zielgruppe sicherlich nicht
schlecht aber eine Waschmaschine, Bremsanlage oder ABS System wird man
damit wohl nicht wirtschaftlich ans laufen bekommen.
Das Problem dieser "Kiddi Kits" ist, das die Kiddies lernen mit
Baukloetzen zu spielen und sich daran gewoehnen immer den passenden
Klotz zu suchen, sich aber nicht drum kuemmern wie der Klotz das macht.
Spaeter dann, kommt das boese erwachen, wenn der Studien Prof. anfaengt
von Dingen zu schwatzen die "der Arduino doch automatisch macht"
Ich sitze in einer Welt wo man nichts mit "Microcontrollern" zu tun hat,
hier gibt es fuer alle nur PIC's.
Und selbst "Professionelle Entwickler" schlagen sich mit irgendwelchen
PIC-Basic Dialekten und deren Libs die Zeit tot, weil sie es eben so
gelernt haben.
Selbst die, die den Weg zu C-Compilern gefunden haben wissen nicht wie
ein Bit in einem normalen Register-Byte manipuliert werden kann, weil
man ja nur PORTD.2 = 1 gelernt hat und das nicht mit einem "normalen
Register" funktioniert.
Sie wissen auch nicht das man ein Programm Interrupt gesteuert laufen
lassen kann weil ja in den Doku's immer nur
while (!ADC_Ready_Bit){
wait for it;;
}
zu lesen ist.
Was das # for manchen code-Zeilen soll ist ein notwendiges Uebel weil es
eben immer so hingeschrieben werden muss.
Es ist ein Dilemma!
Fuer mich ist das in sofern OK, weil damit die anspruchsvolleren
Projekte fuer meine Firma und die AVR's und STM's bleiben.
Sehr schwer (sprich unmoeglich) ist es dagegen Personal zu finden mit
dem man was anfangen kann.
Ich muss hier immer erst Pionierarbeit leisten und damit bei Adam und
Eva beginnen.
Sorry chris, war nicht meine Absicht den Thread zu kapern.
Ju
Juergen G. schrieb:> Das Problem dieser "Kiddi Kits" ist, das die Kiddies lernen mit> Baukloetzen zu spielen und sich daran gewoehnen immer den passenden> Klotz zu suchen, sich aber nicht drum kuemmern wie der Klotz das macht.
Das merkt man auch außerhalb der Arduinowelt bei EINIGEN (ich will
hier keine Diskussion anfangen!) Bascomnutzern die für dieses und jedes
Problem völlig verzweifelt "einen Befehl" suchen. Funktioniert ja auch
oft, Taster entprellen, LCD ansteuern usw., aber manchmal muss man halt
das Protokoll selber einbauen o.Ä. und dann ist die Panik groß.
Wie gesagt, einige Nutzer. Ich habe grundsätzlich weder etwas gegen
Bascom noch gegen dessen Nutzer.
Hi,
ich muss sagen, dass die Arduino Welt mir immer besser gefällt. Hab‘ das
Board Max32 einmal ausprobiert. Die Menge an Flash(512)- und
RAM(128)-Speicher ist beachtlich. Es war problemlos zu installieren und
programmieren. Anders als beim PIC32 USB Starter Kit II Board von
Microchip sind die Pins gut zu erreichen. Die PDF-Datei enthält ein
Beispiel zur Ansteuerung eines LCD6610-Displays.
Gruß …
@Juergen G.:
>>Fuer mich ist das in sofern OK, weil damit die anspruchsvolleren>>Projekte fuer meine Firma und die AVR's und STM's bleiben.
du bist ja auch die einzige Firma der Welt, die mit den Teilen umgehen
kann.
/* nichts übrig geblieben */
void schade(void);
Hi,
habe das Capture Modul mit seinem 32Bit-Timer einmal ausprobiert. In der
Vergangenheit hatte ich bei einem Prescaling von 1:1 (T2_PS_1_1)
manchmal Schwierigkeiten. Bei diesem Board funktioniert es
zufriedenstellend. Ein kleine Experiment mit einer Gabellichtschranke
(Hybrid Light Barrier) habe ich beigefügt.
Gruß …
Hi Marx,
schönes Experiment, das ich auch schon immer mal machen wollte: Die
Schätzung der Beschleunigung aus dem zeitlichen Verlauf einer
Pendelbewegung.
Machst Du gerade eine Diplomarbeit?
Gruß,
chris
>Da die Prozessoren ja auf 3.3V laufen, sollte es relativ einfach sein,>eine SD-Karte anzschließen. Mich würde interessieren, ob der Treber>Beitrag "MMC SD library FAT16 FAT32 read write">hier aus dem MC-Net wohl geeignet wäre.
Die Arduino-eigenen SD-Karten-Treiber für den ChipKit-Uno sind scheinbar
schon funktionsfähig.
Um sie zu verwenden, muss man den Treiber aber noch herunterladen:
https://github.com/chipKIT32/chipKIT32-MAX/tree/master/hardware/pic32/libraries/SD
In der nächsten IDE sind sie dann wohl standardmäßig mit drin.
Hi,
ich habe einmal die beiden CAN-Module auf dem MAX32-Board in Betrieb
genommen. Der Anfang war etwas holprig aber dann lief es doch. Damit
CAN-Einsteiger schneller vorankommen habe ich das Wichtigste in einer
pdf-Datei festgehalten. Am Ende kommt ein kleiner CAN-Monitor heraus.
Gruß …
In den gleichen Abmessungen bekommt man auch ein Board mit ARM (M3 ,
STM32):
OLIMEXINO-STM32 MAPLE
Bei solchen Boards ist die Stückzahl etwas anders zu bewerten als nur
die reinen µCs. Boards um neu Leute an die eigene Sorte µC heranzuführen
werden teils von den Herstellern subventioniert, denn oft bevorzugt man
die µC die man gut kennt, bzw. früh kennen gelernt hat.
Hi,
beim DFRduino UNO und einem SainSmart I2C Serial 2004 20x4 LCD Modul
gilt der Spruch: „Anschließen und loslegen“. Beim neuen MAX32 chipKIT
musste ich jedoch einige Hürden überwinden bis die ersten Zeichen im
Display erschienen; danach ging es aber um so besser.
Als kleine Anwendung habe ich die Schallgeschwindigkeit gemessen. Die
pdf-Datei enthält Einzelheiten.
Gruß …