Microchip springt auf den Arduino Zug auf

Gast #2203186
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Es ist schon erstaunlich, wie der Open-Source Gedanke alles aufrollt.
Jetzt hat auch Microchip gemerkt, dass durch das Arduino-Shield zu viele 
Atmegas in Umlauf kommen:

http://www.elektor.de/elektronik-news/erste-arduino-kompatible-32-bit.1827226.lynkx?utm_source=DE&utm_medium=email&utm_campaign=news

Ich würde mich nie mit dem DSPic befassen. Der Preis für das Shield ist 
aber unschlagbar und die Performance um Welten besser als beim 
Arduino-Uno.
Da werde ich mir wohl doch eines besorgen müssen ...
Gast #2203332
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>dsPICs = 16bitter, PIC32 = 32bitter; Arduino läuft auf letzteren
Upps, das  wusste ich nicht.

>> Ich würde mich nie mit dem DSPic befassen.
>wieso?
Weil es so viele Mikrocontroller gibt. Da lege ich meine Energie lieber 
die Beschäftigung mit ARM-Prozessoren. Die haben eine hohe 
Leistungsfähigkeit und sind von vielen Herstellern in vielen Varianten 
verfügbar.

>Sonst ist das Mehr an Performance das Einzige was bleibt.

Das ist aber entscheidend. Mit dieser Art von Arduino kann man nämlich 
richtige Synthesizer mit Filtern realisieren. Das geht mit einem 16MHz 
Atmega eher nicht.
#2203473
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Najo, microchip selbst sprang wohl auf gar nix auf.

Die Sachen kommen von einem externen Hersteller so wie ich das sehe.
Der hätte genausogut einen ARM-Prozessor nehmen können, fand aber wohl 
die PIC32 passender.

Finde da jetzt eigentlich nichts verwerfliches dran, außer das dieses 
Arduino-Library-Zeugs sich weiter verbreitet. Man ist halt doch eher 
eingeschränkt damit, wenn man anspruchsvolleres benötigt.

Was ich allerdings nett fände, wenn dadurch endlich ein C++ Compiler für 
die PIC32 zur Verfügung steht. Sowas müsste ja für die Arduino-Libs 
notwendig sein?
#2203568
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Rainer schrieb:
> chris schrieb:
>> Es ist schon erstaunlich, wie der Open-Source Gedanke alles aufrollt.
>> Jetzt hat auch Microchip gemerkt, dass durch das Arduino-Shield zu viele
>> Atmegas in Umlauf kommen:
>
> Diese Aussage verstehe ich nicht.

Musst du auch nicht. Das ist das übliche dumme Geschwätz der 
Arduino-Fraktion. Im gegebenen Fall noch von jemandem, der nicht mal die 
Kindergarten-Terminologie der Arduinos auseinanderhalten kann.

ATmegas sitzen nicht auf Arduino-Schields, sondern auf den Arduinos 
selber. Die paar hunderttausend ATmegas, die durch die Arduinos 
verbreitet werden, gehen Atmel ziemlich am Arsch vorbei. Für einen 
Chiphersteller sind das nicht viele, sondern nur eine lächerliche Hand 
voll.
Gast #2207987
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> Die paar hunderttausend ATmegas, die durch die Arduinos
>verbreitet werden, gehen Atmel ziemlich am Arsch vorbei.
Du meinst vermutlich Microchip anstatt Atmel.

Worüber sich Microchip aber sehr wohl Gedanken machen wird, ist, daß 
derjenige der im Wettbewerb um Marktanteile bei Studenten und 
Auszubildenden als erstes den Fuß in der Tür hat, auch später gute 
Karten hat den Markt zu bedienen (siehe auch MSP-430 Launchpad zum 
Hosenknopfpreis von nur 4,30Taler...).
Gast #2208073
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Joachim schrieb:
>> gehen ... ziemlich am Arsch vorbei.
> gute Karten hat...

Genau. Investition in die Zukunft.
Die Kiddies von heute sind die Entwickler
von morgen. Genau wie ich eine Affinität zu
Z80 habe, wird die heutige Generation eine
Affinität zu AtMega, MPS430, oder PIC24 haben
und diese auch auf Arbeit bevorzugt einsetzen.
Gast #2208116
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>Genau wie ich eine Affinität zu Z80 habe,
aber der ist tot.

>wird die heutige Generation eine Affinität zu AtMega, MPS430, oder PIC24 >haben 
und diese auch auf Arbeit bevorzugt einsetz
und Renesas? Die sind Marktführer und haben sehr gute CPUs.
Gast #2208202
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Hi

>Genau. Investition in die Zukunft.
>Die Kiddies von heute sind die Entwickler
>von morgen....

Nur wenn der 'Kiddie-Entwickler' in Seiner neuen Firma auch entscheiden 
darf.

>>Genau wie ich eine Affinität zu Z80 habe,
>aber der ist tot.

Träum weiter.

MfG Spess
Gast #2218559
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>>Genau. Investition in die Zukunft.
>>Die Kiddies von heute sind die Entwickler
>>von morgen....

>Nur wenn der 'Kiddie-Entwickler' in Seiner neuen Firma auch entscheiden
>darf.

das tut er. Ich kam in meiner Studienzeit mit PICs in Kontak und 
tendiere immer noch zu denen, obwohl ich in der zwischen Zeit ATmegas, 
Attinys, ARMs, Renesas und MSP430 programmiert habe. Ich weiß halt, was 
ich an denen gut finde.
#2218685
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Da kann man ins unendliche diskutieren.

Dominieren wird beim Entwickler der persoenliche Eindruck, beim Cheff 
der
wirtschaftliche Faktor.

Arduino hin oder her, auf AVR, PIC oder anderer Basis, fuer den Einstieg 
in die uC Welt und fuer die estsprechende Zielgruppe sicherlich nicht 
schlecht aber eine Waschmaschine, Bremsanlage oder ABS System wird man 
damit wohl nicht wirtschaftlich ans laufen bekommen.

Das Problem dieser "Kiddi Kits" ist, das die Kiddies lernen mit 
Baukloetzen zu spielen und sich daran gewoehnen immer den passenden 
Klotz zu suchen, sich aber nicht drum kuemmern wie der Klotz das macht.

Spaeter dann, kommt das boese erwachen, wenn der Studien Prof. anfaengt 
von Dingen zu schwatzen die "der Arduino doch automatisch macht"

Ich sitze in einer Welt wo man nichts mit "Microcontrollern" zu tun hat, 
hier gibt es fuer alle nur PIC's.

Und selbst "Professionelle Entwickler" schlagen sich mit irgendwelchen 
PIC-Basic Dialekten und deren Libs die Zeit tot, weil sie es eben so 
gelernt haben.
Selbst die, die den Weg zu C-Compilern gefunden haben wissen nicht wie 
ein Bit in einem normalen Register-Byte manipuliert werden kann, weil 
man ja nur PORTD.2 = 1 gelernt hat und das nicht mit einem "normalen 
Register" funktioniert.
Sie wissen auch nicht das man ein Programm Interrupt gesteuert laufen 
lassen kann weil ja in den Doku's immer nur

while (!ADC_Ready_Bit){
   wait for it;;
}

zu lesen ist.

Was das # for manchen code-Zeilen soll ist ein notwendiges Uebel weil es 
eben immer so hingeschrieben werden muss.

Es ist ein Dilemma!

Fuer mich ist das in sofern OK, weil damit die anspruchsvolleren 
Projekte fuer meine Firma und die AVR's und STM's bleiben.

Sehr schwer (sprich unmoeglich) ist es dagegen Personal zu finden mit 
dem man was anfangen kann.
Ich muss hier immer erst Pionierarbeit leisten und damit bei Adam und 
Eva beginnen.


Sorry chris, war nicht meine Absicht den Thread zu kapern.

Ju
Gast #2218697
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Juergen G. schrieb:
> Das Problem dieser "Kiddi Kits" ist, das die Kiddies lernen mit
> Baukloetzen zu spielen und sich daran gewoehnen immer den passenden
> Klotz zu suchen, sich aber nicht drum kuemmern wie der Klotz das macht.
Das merkt man auch außerhalb der Arduinowelt bei EINIGEN (ich will 
hier keine Diskussion anfangen!) Bascomnutzern die für dieses und jedes 
Problem völlig verzweifelt "einen Befehl" suchen. Funktioniert ja auch 
oft, Taster entprellen, LCD ansteuern usw., aber manchmal muss man halt 
das Protokoll selber einbauen o.Ä. und dann ist die Panik groß.

Wie gesagt, einige Nutzer. Ich habe grundsätzlich weder etwas gegen 
Bascom noch gegen dessen Nutzer.
#2239715
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Hi,
ich muss sagen, dass die Arduino Welt mir immer besser gefällt. Hab‘ das 
Board Max32 einmal ausprobiert. Die Menge an Flash(512)- und 
RAM(128)-Speicher ist beachtlich. Es war problemlos zu installieren und 
programmieren. Anders als beim PIC32 USB Starter Kit II Board von 
Microchip sind die Pins gut zu erreichen. Die PDF-Datei enthält ein 
Beispiel zur Ansteuerung  eines LCD6610-Displays.
Gruß …
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Gast #2244958
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@Juergen G.:

>>Fuer mich ist das in sofern OK, weil damit die anspruchsvolleren
>>Projekte fuer meine Firma und die AVR's und STM's bleiben.

du bist ja auch die einzige Firma der Welt, die mit den Teilen umgehen 
kann.

/* nichts übrig geblieben */
void schade(void);
#2255540
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Hi,
habe das Capture Modul mit seinem 32Bit-Timer einmal ausprobiert. In der 
Vergangenheit hatte ich bei einem Prescaling von 1:1 (T2_PS_1_1) 
manchmal Schwierigkeiten. Bei diesem Board funktioniert es 
zufriedenstellend. Ein kleine Experiment mit einer Gabellichtschranke 
(Hybrid Light Barrier) habe ich beigefügt.
Gruß …
Angehängte Dateien:
Gast #2255689
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Hi Marx,

schönes Experiment, das ich auch schon immer mal machen wollte: Die 
Schätzung der Beschleunigung aus dem zeitlichen Verlauf einer 
Pendelbewegung.

Machst Du gerade eine Diplomarbeit?

Gruß,
chris
Gast #2313117
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>Da die Prozessoren ja auf 3.3V laufen, sollte es relativ einfach sein,
>eine SD-Karte anzschließen. Mich würde interessieren, ob der Treber
>Beitrag "MMC SD library FAT16 FAT32 read write"
>hier aus dem MC-Net wohl geeignet wäre.

Die Arduino-eigenen SD-Karten-Treiber für den ChipKit-Uno sind scheinbar 
schon funktionsfähig.
Um sie zu verwenden, muss man den Treiber aber noch herunterladen:
https://github.com/chipKIT32/chipKIT32-MAX/tree/master/hardware/pic32/libraries/SD

In der nächsten IDE sind sie dann wohl standardmäßig mit drin.
Gast #2421456
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In den gleichen Abmessungen bekommt man auch ein Board mit ARM (M3 , 
STM32):
OLIMEXINO-STM32 MAPLE

Bei solchen Boards ist die Stückzahl etwas anders zu bewerten als nur 
die reinen µCs. Boards um neu Leute an die eigene Sorte µC heranzuführen 
werden teils von den Herstellern subventioniert, denn oft bevorzugt man 
die µC die man gut kennt, bzw. früh kennen gelernt hat.
Gast #2809554
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Hi,
beim DFRduino UNO und einem SainSmart I2C Serial 2004 20x4 LCD Modul 
gilt der Spruch: „Anschließen und loslegen“. Beim neuen MAX32 chipKIT 
musste ich jedoch einige Hürden überwinden bis die ersten Zeichen im 
Display erschienen; danach ging es aber um so besser.
Als kleine Anwendung habe ich die Schallgeschwindigkeit gemessen. Die 
pdf-Datei enthält Einzelheiten.
Gruß …
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