Schutzdioden beim AVR für reguläre Schaltung nutzbar?

OP #2214101
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Hallo!

Ich hab im Datenblatt des AVR (ATMega, ATTiny) nichts zu dem Thema 
gefunden, vielleicht weiß es jemand hier.

Ich hab das "Problem", daß ich mit einem AVR direkt über einen 
hochohmigen Widerstand (220-470 Kilo-Ohm) an der Netzspannung messen 
möchte (Nulldurchgangserkennung). Die Spitzenspannung von 330V wird das 
Pin sicherlich über die 5V Vcc anheben, sodaß ich alles was "zuviel" ist 
in Richtung der 5V Vcc ableiten möchte. Dort ist es nicht ganz verloren 
wie in einer Z-Diode, sondern versorgt wenigstens noch teilweise den µC.

Kann ich dafür die Clamp-Dioden der Pins nutzen die ein AVR intern haben 
sollte oder ist's besser noch eine 1N4148 z.B. extern dranzupacken?
Gast #2214128
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Probiers mit einer Shottky Diode. Eine 1N4148 hat zu viel 
Spannungsabfall.
Außerdem machen die internen Schutzdioden manchmal probleme wenn sie 
leitend werden. Speziell bei den Analogeingängen darf am selben Port 
keine der Dioden leitend werden weil dann der AD-Wandler (bzw. der 
Multiplexer) nicht mehr richtig funktioniert. Es macht auch keinen 
Unterschied wenn es eine Schutzdiode von einem Pin am selben Port ist, 
der als Digitaleingang verwendet wird.

Also ich würde eine Shottkydiode verwenden. Dann sehe ich bei genügend 
großem Widerstand kein Problem.
#2214261
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Grundsätzlich würde ich abraten, einen direkt µC an eine "heiße" Leitung 
anzuschließen. Ich sage nicht, dass es nicht geht, aber es gibt nichts 
schöneres, als wenn man dann in die Schaltung hinein greift (wegen, "Ist 
eh nur 5V für den µC drinnen"). Oder aber einen avrdragon anschließt und 
sich über den Rauch wundert.

Ein Optokoppler, zwei Widerstände und eine Diode (siehe zB [1]) für die 
Nulldurchgangerkennung und ein Printtrafo mit einem 7805-Grundschaltung 
erleichtern einem das Leben.

just my 2 cents
Laszlo

[1] Beitrag "optokoppler dimensionierung grundlagen"

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